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ThemaLadeerhaltung und Drucklufterhaltung für FW-Fahrzeug41 Beträge
RubrikFahrzeugtechnik
 
AutorFlor8ian8 M.8, Höhfr. / 340243
Datum25.05.2006 11:1534978 x gelesen
Hallo,

wir bekommen in unserer Wehr demnächst ein neues Fahrzeug mit 24 Volt Bordspannung und Druckluftbremse.

Nun wollen wir uns ein neues gescheites Ladegerät zulegen. Wer kann mir Hersteller von solchen Ladegeräten nennen. Die Ladegeräte sollen gut und preiuswert sein. Sie sollten die Batterie schonend Laden und eine Überladung vermeiden.

Da das neue Fahrzeug eine Druckluftbremse besitzt wäre eine Drucklufterhaltung bestimmt sinnvoll. In unserer Wehr gehen die Meinungen darüber auseinander. Manche meinen, dass eine solche Lufterhaltung nicht erforderlich sei. Stimmt das? Gibt es gesetzliche Vorschtiften zu Luftdruckerhaltung bei Feuerwehrfahrzeugen?

Aufgrund des knappen Budgets könnten wir uns nur einen billigen Heimwerkerlkompressor holen. Würde ein solches Gerät ausreichen?



Wer kann mir Bezugsquellen für Luftdruckerhaltungssysteme und Batterieladegeräte nennen?

Bitte um Angabe der Internetadresse!



Vielen Dank im Voraus!!!

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AutorGerh8ard8 B.8, Pfungstadt / 340246
Datum25.05.2006 11:2929133 x gelesen
Hallo,



Geschrieben von Florian MikschyNun wollen wir uns ein neues gescheites Ladegerät zulegen. Wer kann mir Hersteller von solchen Ladegeräten nennen. Die Ladegeräte sollen gut und preiuswert sein.



... naja, preiswert und feuerwehrtauglich schließen sich fast aus ;-)



m.E. Empfehlenswerte Hersteller:

www.votronic.de

www.leab.de



so 400 - 600 ? muss man da aber schon rechnen.



Geschrieben von Florian MikschyDa das neue Fahrzeug eine Druckluftbremse besitzt wäre eine Drucklufterhaltung bestimmt sinnvoll. In unserer Wehr gehen die Meinungen darüber auseinander. Manche meinen, dass eine solche Lufterhaltung nicht erforderlich sei. Stimmt das? Gibt es gesetzliche Vorschtiften zu Luftdruckerhaltung bei Feuerwehrfahrzeugen?



... das einzige was mir da an Regelungen bekannt ist wäre der Passus in den GUV-Regelungen, dass bei vorhandener Drucklufterhaltung ggf. auf eine Abgasabsaugung verzichtet werden kann. Weil Druckaufbau in der Halle ohne Absaugung ist nicht gerade gesundheitsförderlich



... solange das Fahrzeug selbst dicht ist braucht es keine Drucklufterhaltung. Unser ELW 2 (landeseigen, daher ohne Drucklufteinspeisung) hält seinen Bremsdruck auch über mehrere Wochen. Nur je mehr pneumatische Verbraucher da sind (-> LF-> Pumpensteuerung, ggf. Lima) umso unwahrscheinlicher ist das.



Gruss

Gerhard

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AutorLüde8r P8., Kelkheim / 340252
Datum25.05.2006 11:5328418 x gelesen
Hallo,



bei Ladegeräten auch interessant: www.mastervolt.de, Preise wie schon genannt.

Ladesysteme sind aber relativ komplex: Energiebilanz, Spannungswächter, ...





Bei der Druckluftanlage muß der max. Betriebsdruck des Kompressors und der max und MinDruck der Fahrzeugbremsanlage zusamenpassen, evtl, Druckminderer dazwischen schalten. Aber dann darauf achten, daß man auch einen Druckluftabgriff vor dem Druckminderer hat um zB die Reifen füllen zu können.

Einfacher Entwässerer sollte reichen, da der LKW einen Drucklufttrockner haben sollte...



Bei den Preise der DruckluftKupplungen sind nach oben keine Grenzen gesetzt. Günstig sind die Varianten von Beos-Elektronik.



Gruß LP

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AutorMaik8 F.8, Kupferzell / 340259
Datum25.05.2006 12:2027691 x gelesen
Also einen Preis für Ladegeräte kann ich nicht nennen, aber es ist eine feine Sache so was zu haben, genauso wie die Drucklufterhaltung.

Das beste Argument bei der Druckluft ist immer noch der, dass auch ein neues Fahrzeug im laufe der zeit, in dem es nicht benutzt wird Druckluft entweicht, und man so die Ausrückezeit verkürzen kann, da man den Speicher nicht erst bei laufendem Motor füllen muss, und wie es schon genannt wurde ist es auch nicht gerade gesundheitsfördernt, wenn man in der Halle steht und erst wieder Druck aufbauen muss. Wir haben alle Fahrzeuge umrüsten lassen, und das ist nicht mal so teuer.

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AutorLutz8 K.8, Eschweiler / 340269
Datum25.05.2006 13:1727122 x gelesen
Hi Florian,



wie vorher schon gesagt, ist eine Batterieladeerhaltung sehr empfehlenswert. Für unser neues LF haben wir jetzt ein Ladegerät in der Fahrzeughalle installiert, da das Auto mit einem Batteriemanagement incl. Warntongeber ausgestattet ist. War ein wenig lästig. Der Warntongeber piepte nämlich schon los, wenn das Auto zwei Tage nicht gelaufen ist und man machte eine Tür auf (-> folglich auch Innenraumbeleuchtung). Hersteller kann ich Dir die Tage mal per Mail mitteilen, müsste ich nachgucken.



Ob eine Drucklufterhaltung notwendig ist, kann ich Dir nicht so sagen. Bei unserem neuen Fahrzeug ist es so, dass der auch eine Woche stehen kann, ohne dass der Druck erkennbar gesunken ist. Selbst mehrmaliges Ausfahren des Lichtmastes senkt den Luftdruck nur unwesentlich. Wenn Ihr Euch trotzdem einen Kompressor anschaffen wollt, solltet Ihr darauf achten, dass dieser den Höchstdruck der Fahrzeugdruckluftanlage auch erreicht.



Gruss, Lutz Krüger

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AutorJoha8nne8s K8., Braunschweig / 340271
Datum25.05.2006 13:2726987 x gelesen
Unser Großfahrzeugfuhrpark hat im Durschnitt 15-18 Jahre auf dem Buckel. Daher sind wir der Drucklufterhaltung sehr dankbar. Das mag nur ein Problem älterer Fahrzeuge sein, dedoch ist es wissenschaftlich bewiesen, dass jedes neue Feuerwehrauto auch älter wird. ;)

Außerdem lässt sich mit so einem Druckluft anschluß auch prima die Kettensäge reinigen und ähnliche arbeiten erledigen.

Gäb es einen Gott, gäb es keine Feuerwehr!

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AutorDani8el 8M., Jockgrim / 340276
Datum25.05.2006 13:4327082 x gelesen
Hallo Florian,

Geschrieben von Florian MikschyNun wollen wir uns ein neues gescheites Ladegerät zulegen. Wer kann mir Hersteller von solchen Ladegeräten nennen. Die Ladegeräte sollen gut und preiuswert sein. Sie sollten die Batterie schonend Laden und eine Überladung vermeiden.

Wir verwenden die weitverbreiteten Robin-Ladegeräte. Sie sind relativ günstig und wir hatten noch keine Proleme mit den Batterien.

Geschrieben von Florian MikschyAufgrund des knappen Budgets könnten wir uns nur einen billigen Heimwerkerlkompressor holen. Würde ein solches Gerät ausreichen?



Geschrieben von Florian MikschyAufgrund des knappen Budgets könnten wir uns nur einen billigen Heimwerkerlkompressor holen. Würde ein solches Gerät ausreichen?

Wir speisen momentan 4 Großfahrzeuge über einen "Heimwerkergerät" mit 50 Liter Druckvorrat. Reicht vollkommen aus.



Geschrieben von Florian MikschyWer kann mir Bezugsquellen für Luftdruckerhaltungssysteme und Batterieladegeräte nennen?

Ladegeräte gibts zum Beispiel bei
target="_blank">Massong
. Unser Druckerhaltungssystem haben wir komplett in Eigenleistung gebaut.



Gruß

Daniel

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AutorUlri8ch 8C., Düsseldorf / 340327
Datum25.05.2006 16:3528036 x gelesen
Geschrieben von Gerhard Bayer... naja, preiswert und feuerwehrtauglich schließen sich fast aus ;-)



unterstreiche das...





Geschrieben von Gerhard BayerGeschrieben von Florian MikschyDa das neue Fahrzeug eine Druckluftbremse besitzt wäre eine Drucklufterhaltung bestimmt sinnvoll. In unserer Wehr gehen die Meinungen darüber auseinander. Manche meinen, dass eine solche Lufterhaltung nicht erforderlich sei. Stimmt das? Gibt es gesetzliche Vorschtiften zu Luftdruckerhaltung bei Feuerwehrfahrzeugen?



... das einzige was mir da an Regelungen bekannt ist wäre der Passus in den GUV-Regelungen, dass bei vorhandener Drucklufterhaltung ggf. auf eine Abgasabsaugung verzichtet werden kann. Weil Druckaufbau in der Halle ohne Absaugung ist nicht gerade gesundheitsförderlich




Hängt von der Nutzung der Halle ab, aber zeitlich macht die Drucklufterhaltung in jedem Fall Sinn (und ist weit wichtiger als eine Abgasabsaugung, die mit der DLE faktisch i.d.R. überflüssig wird).





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mit privaten und kommunikativen Grüßen





Cimolino

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AutorUlri8ch 8C., Düsseldorf / 340328
Datum25.05.2006 16:3827199 x gelesen
Geschrieben von Florian Mikschywir bekommen in unserer Wehr demnächst ein neues Fahrzeug mit 24 Volt Bordspannung und Druckluftbremse.

Nun wollen wir uns ein neues gescheites Ladegerät zulegen. Wer kann mir Hersteller von solchen Ladegeräten nennen.




1. Das ist nicht trivial - und wieso habt Ihr das nicht von Anfang an mit einbauen lassen? (Leistungsbeschreibung?)

2. Wenn Ihr das nachträglich in ein Neufahrzeug selbst einbaut, gibts ggf. Ärger mit der GArantie für Fahrgestell UND Aufbau!

3. LAde- und Drucklufterhaltung lassen sich nicht in 2 Absätzen erläutern, ausführlich erklärt in diverser technischer FAchliteratur, bei einigen wenigen der Firmen (wir verwenden nach vielen schlechten Erfahrungen v.a. Produkte der Fa. Leab) sowie in Einsatzfahrzeuge - Technik, Reihe www.einsatzpraxis.org.

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mit privaten und kommunikativen Grüßen





Cimolino

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AutorGerh8ard8 B.8, Pfungstadt / 340335
Datum25.05.2006 16:4727106 x gelesen
Hallo,



Geschrieben von Ulrich Cimolino1. Das ist nicht trivial - und wieso habt Ihr das nicht von Anfang an mit einbauen lassen? (Leistungsbeschreibung?)

2. Wenn Ihr das nachträglich in ein Neufahrzeug selbst einbaut, gibts ggf. Ärger mit der GArantie für Fahrgestell UND Aufbau!





... na ja, man kann das Ladegerät ja auch extern (d.h. im FwH) montieren (das ist m.E. die am weitesten verbreitete Lösung) und ggf. sogar an der DIN-Ladedose anschließen, für Drucklufteinspeisung braucht es zugegebenerweise die notwendige Einspeisedose



Gruss

Gerhard

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AutorFlor8ian8 M.8, Höhfr. / 340352
Datum25.05.2006 18:0826985 x gelesen
Hallo,

danke schonmal für die vielen Beiträge von euch.

Soweit ich informiert wird das Fahrzeug eine Buchse für Ladestromeinspeisung und für Drucklufterhaltung haben.



Ich hab selbst noch ein wenig im Internet geeschaut und bin auf die Fronius Ladegeräte gestoßen. Wer kann etwas zu diesen Geräten sagen?



Wie lange hält bei eueren Einsatzfahrzeugen eine normale Batterie, wenn sie mit den intelligenten Ladegeräten aufgeladen.

Bei unserem momentanen Ladegerät beim alten Fahrzeug müssen wir ständig die Batterie mit destilliertem Wasser nachfüllen. Ist das bei den anderen Ladegeräten auch noch so oft erforderlich?



MFG

Florian

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AutorLoth8ar 8G., Edertal / 340370
Datum25.05.2006 19:0527061 x gelesen
Hallo!



Also ein eingebautes Ladegerät würde ich nicht wählen und Ausschreiben.

Der Aufbau ist halt etwas komplizierter und unterliegt reichlich Vorschriften.



Da ja die Anschlüsse vorhanden sind, ist es recht einfach.



Als Ladegerät, haben wir ein ROBIN ohne große Lade-Elektronik und hatten noch nie Probleme, von wegen übermäßigem Wasserverbauch an der Batterie.



Zur Drucklufterhaltung, haben wir auch nur einen Kompressor aus dem Baumarkt.

Wichtig ist der Mindestdruck um in das Fahrzeug einspeisen zu können.

Die Einspeiseanlschlüsse sind mit einem Rückschlagventil versehen, damit die Luft nicht aus dem Fahrzeug entweicht.

Bei uns liegt der min. Druck bei 8,5 Bar.



Also Lieferant/Hersteller fragen welche Bedingungen erfüllt sein müssen.



Schönen Gruß vom Edersee





Lothar

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AutorLüde8r P8., Kelkheim / 340376
Datum25.05.2006 19:4426765 x gelesen
Geschrieben von Florian MikschyWie lange hält bei eueren Einsatzfahrzeugen eine normale Batterie, wenn sie mit den intelligenten Ladegeräten aufgeladen.
Wir mußten bei Beos und Robin etwa 1 mal im Monat dest. Wasser nachfüllen, oftmals unter der Minimumgrenze.

Mit Mastervoltgeräten füllen wir etwa alle drei Monate nach...



Gruß LP

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AutorUlri8ch 8C., Düsseldorf / 340525
Datum26.05.2006 15:4827056 x gelesen
Geschrieben von Gerhard Bayer... na ja, man kann das Ladegerät ja auch extern (d.h. im FwH) montieren (das ist m.E. die am weitesten verbreitete Lösung) und ggf. sogar an der DIN-Ladedose anschließen,



Kann man sicherlich, die Frage ist, ob das auch sinnvoll ist!

Das hängt nämlich dann u.a. davon ab

- was im Auto wie eingebaut ist (welcher Ladestrom also maximal benötigt wird!)

- was in der Halle sonst noch so steht (was also alles wie angeschlossen werden soll).



Die übliche DIN-Steckdose mit den 12/24-V-Ladern unter der Fahrzeughalle wird da ganz schnell rachitisch...

-----



mit privaten und kommunikativen Grüßen





Cimolino

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AutorUlri8ch 8C., Düsseldorf / 340526
Datum26.05.2006 15:5326904 x gelesen
Geschrieben von Lothar GreinkeAlso ein eingebautes Ladegerät würde ich nicht wählen und Ausschreiben.



s. mein Text von eben... (wir haben uns nach Berechnung der Ladeströme sehr früh und ganz bewußt für integrierte Ladetechnik entschieden)





Geschrieben von Lothar GreinkeDer Aufbau ist halt etwas komplizierter und unterliegt reichlich Vorschriften.



Wie meinen? Bzw. auf was beziehst Du Dich hier konkret?





Geschrieben von Lothar GreinkeAls Ladegerät, haben wir ein ROBIN ohne große Lade-Elektronik und hatten noch nie Probleme, von wegen übermäßigem Wasserverbauch an der Batterie.



Meine Güte, das hängt doch völlig vom jeweiligen Sachstand ab, z.B.:

- gewähltes (intelligentes?) Ladegerät

- verbaute Batterien (und deren Qualität)

- zu ladende Verbraucher (und wie die konkret angeschlossen sind)

- Unterspannungsschutz

- Entladezustand / Einsatzzyklen

- uvm.



Fazit: bei 2 Handlampen und 2 FuG 10 ist das noch recht unproblematisch, bei 5 L-Lampen, 5 2m FuG, Diversen Akkus in Meßgeräten, Akkuwerkzeugen usw. wirds schnell problematisch.





Geschrieben von Lothar GreinkeZur Drucklufterhaltung, haben wir auch nur einen Kompressor aus dem Baumarkt.



Kann gehen - muß aber nicht...

Was ist mit der Lufttrocknung?





Geschrieben von Lothar GreinkeWichtig ist der Mindestdruck um in das Fahrzeug einspeisen zu können.



Viel wichtiger als der "Mindestdruck" zur Einspeisung ist der Druck, bei dem die Bremse aufmacht... (weil den sollte man mindestens erreichen).

-----



mit privaten und kommunikativen Grüßen





Cimolino

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AutorFlor8ian8 M.8, Höhfr. / 340529
Datum26.05.2006 16:0926741 x gelesen
Ich wieder ein bisschen gestöbert und bin auf die Ladegeräte der Firma Ctek gestoßen. Hat jemand bezüglich dieser Gerät Erfahrungen gemacht und kann sie hier im Forum posten?



Vielen Dank für die bisherigen Beiträge!



MFG

Florian

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AutorGerh8ard8 B.8, Pfungstadt / 340538
Datum26.05.2006 16:4126892 x gelesen
Hallo,



Geschrieben von Ulrich CimolinoKann man sicherlich, die Frage ist, ob das auch sinnvoll ist!

Das hängt nämlich dann u.a. davon ab

- was im Auto wie eingebaut ist (welcher Ladestrom also maximal benötigt wird!)

- was in der Halle sonst noch so steht (was also alles wie angeschlossen werden soll).



Die übliche DIN-Steckdose mit den 12/24-V-Ladern unter der Fahrzeughalle wird da ganz schnell rachitisch...




... na ja, wir laden da seit gut 10 Jahren z.B. im LF 16/12 alle Handlampen, HFuG, WBK, EuroBlitze, Stromerzeuger und ExOx über ein Ladegerät das max. 10 A schafft (dito etwas weniger Geräte im LF 8/6 und TSF-W im Stadtteil)



Rein rechnerisch (Spitzenlast) dürfte da zwar nicht gehen, in der Praxis gab es über 10 Jahre noch nie Probleme (!) ... die Akku waren voll, das LF sprang an



... der DIN Stecker ist ein wenig empfindlich gegen unsachgemäße Behandlung - bei den häufigeren Steckvorgängen bei einer BF sicher nicht optimal, bei der durchschnittlichen FF reichts aber (und 16 A kann er nominell auch). Wobei wir bei den älteren Fahrzeugen 3 polige CEE-ähnlicher Stecker haben, weil wir dort beide 12V Batterien separat laden.



Gruss

Gerhard

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AutorUlri8ch 8C., Düsseldorf / 340541
Datum26.05.2006 16:5626836 x gelesen
Geschrieben von Gerhard Bayer... na ja, wir laden da seit gut 10 Jahren z.B. im LF 16/12 alle Handlampen, HFuG, WBK, EuroBlitze, Stromerzeuger und ExOx über ein Ladegerät das max. 10 A schafft (dito etwas weniger Geräte im LF 8/6 und TSF-W im Stadtteil)



Rein rechnerisch (Spitzenlast) dürfte da zwar nicht gehen, in der Praxis gab es über 10 Jahre noch nie Probleme (!) ... die Akku waren voll, das LF sprang an




wir hatten das früher auch - und so ca. 1 mal je Jahr und Auto den kompletten Batteriesatz erneuert... (ist aber sicherlich auch eine Frage der Nutzungs-/Einsatzfrequenz neben den verwendeten Kabelquerschnitten, tatsächlicher Ladungsbelastung usw.)

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mit privaten und kommunikativen Grüßen





Cimolino

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AutorHans8wer8ner8 K.8, Kirnitzschtal / 340571
Datum26.05.2006 18:5027007 x gelesen
Hallo,

Geschrieben von Gerhard Bayer

... na ja, wir laden da seit gut 10 Jahren z.B. im LF 16/12 alle Handlampen, HFuG, WBK, EuroBlitze, Stromerzeuger und ExOx über ein Ladegerät das max. 10 A schafft (dito etwas weniger Geräte im LF 8/6 und TSF-W im Stadtteil)



Rein rechnerisch (Spitzenlast) dürfte da zwar nicht gehen, in der Praxis gab es über 10 Jahre noch nie Probleme (!) ... die Akku waren voll, das LF sprang an


Ich kann dem nur im vollem Umfang zustimmen. Es geht vielen um "Schnellladung" nach jedem Einsatz. Warum eigentlich? - stimmt die Energiebilanz nicht?, sind die "Bedürfnisse" der "Reserven" zu intensiv?



Wer etwas Zeit hat alle Systeme nachzuladen, braucht nicht utopische >10 A,

wer zuviel Einsätze hat, braucht eigentlich gar keine "Erhaltungsladung" oder es gibt was ganz anderes?

(Wir laden mit einem einfachen Robby?-Lader mit selbstgebauten Vorsatz (Wasserverbrauch war zu hoch!) die Fzg-Batt.: 2 x 12 V, 105 Ah + 4 FuG10 + 4 HSW + Akkukombigerät, die Fahrzeugbatterien sind jetzt 10 Jahre alt!!!

und noch kein Problem (Wasser max. 2 mal/a, sollen trotzdem 2007 ersetzt werden, weil ja fast unheimlich?).



Und was die Drucklufterhaltung betrifft:

Selbst nach 10 Jahren nicht mehr als 2 bar pro Woche und dann sollen doch F-Autos so eine Besonderheit eines Zusatzkessels haben, der in < 1 min bedingte Bremsbereitschaft herstellt, ganz leere Kessel vorausgesetzt natürlich. Manchmal verstehe ich Eure Probleme echt nicht?

mkg hwk

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AutorUlri8ch 8C., Düsseldorf / 340595
Datum26.05.2006 21:1326976 x gelesen
Geschrieben von Hanswerner KöglerManchmal verstehe ich Eure Probleme echt nicht?



dann frag ich mich nur - wenn das alles so einfach sein soll - wieso die Anfragen nach Problemlösung NACH der Instellation von diversen Bastellösungen weit höher sind, als die Schilderung gelungener und dauerhaft funktionierender Lösungen....

-----



mit privaten und kommunikativen Grüßen





Cimolino

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AutorHans8wer8ner8 K.8, Kirnitzschtal / 340626
Datum27.05.2006 10:0526925 x gelesen
Hallo,

Geschrieben von Ulrich Cimolino

dann frag ich mich nur - wenn das alles so einfach sein soll - wieso die Anfragen nach Problemlösung NACH der Instellation von diversen Bastellösungen

Genau deswegen. Weil viele Bastler sich nicht bewußt sind, was Unterspannungsschutz soll und was Ladehalterungen machen, wenn das Auto mal eine Woche draussen steht :-(

Ich könnte auch was erzählen...

Alle wollen die Ladehalterungen für jeden Sch... und suchen die nächst beste Leitung, am besten die beim FuG die ist ja schön dick und hat immer Strom.



Wenn dann 230 V-Einspeisung favorisiert wird, wird mir etwas Angst, was Bastler hier anstellen. Jetzt kann es sogar richtig gefährlich werden...



Fahrzeuge nach Norm und mit Normbeladung sollten kein Problem mit 12/24 V-Einspeisung haben!

Wenn doch, muß man die Ursache bekämpfen, nicht die Wirkung, was auch hier gilt:



Wenn nach 3 Tagen die Luft runter ist sollte man reparieren und nicht aufpumpen. Die Autos, die nur 2 x im Jahr Tageslicht sehen, muß man nicht ständig aufpumpen, da kommts dann auf die 60 s dann wohl auch nicht mehr an.

mkg hwk

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AutorLoth8ar 8G., Edertal / 340679
Datum27.05.2006 16:2526750 x gelesen
Geschrieben von Lothar Greinke

Der Aufbau ist halt etwas komplizierter und unterliegt reichlich Vorschriften.




Geschrieben von Ulrich Cimolino

Wie meinen? Bzw. auf was beziehst Du Dich hier konkret?




Auf die VDE, wegen der Zuführung der 230 V ~ ins Fahrzeug.





Geschrieben von Ulrich Cimolino

Meine Güte, das hängt doch völlig vom jeweiligen Sachstand ab, z.B.:

- gewähltes (intelligentes?) Ladegerät

- verbaute Batterien (und deren Qualität)

- zu ladende Verbraucher (und wie die konkret angeschlossen sind)

- Unterspannungsschutz

- Entladezustand / Einsatzzyklen

- uvm.



Fazit: bei 2 Handlampen und 2 FuG 10 ist das noch recht unproblematisch, bei 5 L-Lampen, 5 2m FuG, Diversen Akkus in Meßgeräten, Akkuwerkzeugen usw. wirds schnell problematisch.



Es ist eine Varta Batterie in unserem Benz und geladen werden:

3 FuG 10

4 Handlampen

1 Batterie vom Stromerzeuger

Alles über Unterspannungsschutz angeschlossen.

Die Lade-/Enladezyklen, sind eher wenige, bei einer Ortsteilwehr

mit wenigen Einsätzen aber wöchentlichem Übungsdienst



Geschrieben von Ulrich Cimolino

Kann gehen - muß aber nicht...

Was ist mit der Lufttrocknung?



Macht die Lufttrocknerpatrone des Fahrzeuges.

Aber dies ist warscheinlich nicht bei allen Fahrgestellen so.



Geschrieben von Ulrich Cimolino

Viel wichtiger als der "Mindestdruck" zur Einspeisung ist der Druck, bei dem die Bremse aufmacht... (weil den sollte man mindestens erreichen).

Bei uns sind Auf einem Schild mindestens 8,5 Bar angegeben und dies entspricht laut Zeichnung des Systems auch dem Öffnungsdruck des Rückschlagventils.

Die Bremse macht laut Kontrollleuchte im Fahrzeug früher auf!



Schönen Gruß vom Edersee



Lothar

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AutorUlri8ch 8C., Düsseldorf / 340741
Datum27.05.2006 20:0226883 x gelesen
Geschrieben von Hanswerner KöglerAlle wollen die Ladehalterungen für jeden Sch... und suchen die nächst beste Leitung, am besten die beim FuG die ist ja schön dick und hat immer Strom.



Wenn dann 230 V-Einspeisung favorisiert wird, wird mir etwas Angst, was Bastler hier anstellen. Jetzt kann es sogar richtig gefährlich werden...





Klar, deshalb rate ich jedem von Bastellösungen ab, wenn er sich nicht wirklich auskennt.

Nicht auskennen tut sich m.E. jemand, der hier nach Grundlagen fragt...





Geschrieben von Hanswerner KöglerFahrzeuge nach Norm und mit Normbeladung sollten kein Problem mit 12/24 V-Einspeisung haben!

Wenn doch, muß man die Ursache bekämpfen, nicht die Wirkung, was auch hier gilt:




Wir wissen beide, welche Probleme schon Aufbaufirmen (und Fahrgestellhersteller) teilweise mit der Energiebilanz und Druckluftleitungen haben....

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mit privaten und kommunikativen Grüßen





Cimolino

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AutorIngo8 E.8, Bremervörde / 341033
Datum29.05.2006 22:5427544 x gelesen
Tach auch,



Geschrieben von Ullrich Cimolino ...ist weit wichtiger als eine Abgasabsaugung, die mit der DLE faktisch i.d.R. überflüssig wird).



Das sehe ich anders.

Allein der Startvorgang eines betriebskalten Dieselmotors setzt eine enorme Menge an Dieselmotoremissionen(DME) frei die krebserzeugende Gefahrstoffe sind. Beim Umgang mit krebserzeugenden Gefahrstoffen sind grundsätzlich Maßnahmen entsprechend der Schutzstufe 4 einschließlich der Schutzstufen 1, 2, und 3 gemäß Gefahrstoffverordnung ? GefstoffV zu treffen. Das Minimierungsgebot im § 8 Abs. 2 der GefStoffV sagt aus, dass die Gefährdungen der Beschäftigten durch DME so gering wie möglich zu halten sind.

Bestimmt kann dieses auch durch andere technische Lüftungen erreicht werden ( Ventilatoren, Klimaanlagen), aber m.E. nicht so effektiv, wie mit einer Abgasabsauganlage, die die DME direkt an der Quelle erfasst und somit schadlos abführt ohne die Raumluft zu kontaminieren. Sicherlich könnte man argumentieren, dass es sich bei einer Feuerwehrfahrzeughalle um einen Abstellbereich im Sinne der TRGS 554 handelt, wo die Fahrzeuge an eine DLE angeschlossen sind. Aber ist es nicht vielmehr so, dass in der Halle Reinigungs- und Wartungsarbeiten und u.U. auch Ausbildungen und Unterweisungen durchgeführt werden, so dass man evtl. von Wartungsbereichen im Sinne der TRGS 554 sprechen kann?

Mal ganz davon abgesehen, dass es noch etliche Feuerwehrhäuser gibt wo die Unterbringung der PSE nicht räumlich von der Fahrzeughalle getrennt ist. Ich denke ein ausreichender Schutz vor DME kann nur durch die Kombination von DLE und Abgasabsaugung sichergestellt werden. Die von mir oben zitierte Passage könnte eine willkommene Argumentationshilfe für am falschen Ende sparende Entscheidungsträger(auch als Politiker bekannt)sein, um bei einem Um- oder Neubau eines Feuerwehrhauses auf den Einbau einer Abgasabsauganlage zu verzichten. Die Kommune( als Arbeitgeber) müsste eigentlich bei einem Verzicht auf eine dem Stand der Technik entsprechenden Absauganlage im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung darlegen, warum sie andere Maßnahmen (Technische Lüftung, Anschluss der Fahrzeugbremssysteme an eine DLE) für ausreichend hält. Und Stand der Technik ist nun mal, dass bei abgestellten dieselmotorbetriebenen Feuerwehrfahrzeugen, die Absauganlage direkt am Fahrzeug angeschlossen wird und beim Herausfahren die Absaugeinrichtung automatisch vom Fahrzeug gelöst wird, sobald dieses die Fahrzeughalle in der gesamten Länge verlassen hat.

Wer kontrolliert's?



MkG

Ingo Evers

noch gehört sie mir, ...meine Meinung!

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AutorUlri8ch 8C., Düsseldorf / 341073
Datum30.05.2006 10:5527531 x gelesen
Geschrieben von Ingo EversDie Kommune( als Arbeitgeber) müsste eigentlich bei einem Verzicht auf eine dem Stand der Technik entsprechenden Absauganlage im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung darlegen, warum sie andere Maßnahmen (Technische Lüftung, Anschluss der Fahrzeugbremssysteme an eine DLE) für ausreichend hält. Und Stand der Technik ist nun mal, dass bei abgestellten dieselmotorbetriebenen Feuerwehrfahrzeugen, die Absauganlage direkt am Fahrzeug angeschlossen wird und beim Herausfahren die Absaugeinrichtung automatisch vom Fahrzeug gelöst wird, sobald dieses die Fahrzeughalle in der gesamten Länge verlassen hat.

Wer kontrolliert's?




Mein Gott - und das Ganze für Feuerwehren mit weniger als 1 Einsatz pro Woche?



Das Ganze, obwohl jeder an jeder besseren Ampelkreuzung am Fußgängerüberweg mehr Abgase abbekommt?



Das Ganze, obwohl man sich grundsätzlich nicht neben oder gar hinter dem Fahrzeug umziehen sollte (für die Fälle, wo das baulich im Bestand nicht anders geht, hab ich da für die Abgasabsaugung noch Verständnis), sondern einen eigenen Umkleidebereich haben sollte. - Der mir finanztechnisch weit wichtiger wäre, als die Absaugung! (Nur mal so zu den Prioritäten bei den realen Finanzproblemen...)



Das Ganze, obwohl mit der nächsten Fahrzeuggeneration sowieso Euro 4/5 kommt?



Irgendwie ist das alles wieder sehr "deutsch".... (und wir wundern uns dann, warum überall das Geld vorn und hinten nicht reicht..)

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mit privaten und kommunikativen Grüßen





Cimolino

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AutorMark8us 8E., Trabitz / 341074
Datum30.05.2006 10:5927228 x gelesen
Geschrieben von Ulrich CimolinoDas Ganze, obwohl man sich grundsätzlich nicht neben oder gar hinter dem Fahrzeug umziehen sollte (für die Fälle, wo das baulich im Bestand nicht anders geht, hab ich da für die Abgasabsaugung noch Verständnis), sondern einen eigenen Umkleidebereich haben sollte.



Ist ein Extra Umkleideraum Vorschrift und wenn ja seit wann?



gruss

Markus

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AutorThob8ias8 S.8, Dortmund / 341075
Datum30.05.2006 11:1327223 x gelesen
Geschrieben von Markus EichermüllerIst ein Extra Umkleideraum Vorschrift und wenn ja seit wann?



Sollte sich diese "Pflicht" nicht schon aus anderen Gesetzten heraus ergeben? z.B. getrennte Umkleiden für Männer und Frauen.



Braucht es da denn eine eigen Feuerwehrpflichtregel in einem Gesetzt, am besten ein neues Gesetzt dafür erschaffen? Es ist baurechtlich über so viele (Landes-)Bauordnungen geregetl das wir doch nicht so eine extre Vorschrfit benötigen, die sich aus anderen Vorschriften ergeben (sollten, bei vernünftiger Auslage des Gesetztes ;-))?



Allein der normal (menschen)bauverstand macht eine Umkleideräumlichkeit doch schon zu einem MUSS, oder etwa nicht? Würde denn wer erntshaft auch die Frage stellen ob eine Toilette Pflicht ist, nur weil da kein Gesetzt für besteht?



MFG

Thobias

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AutorThob8ias8 S.8, Dortmund / 341076
Datum30.05.2006 11:1626987 x gelesen
Wobei man zu dem Extraumkleideraum noch sagen sollte, es sollte eine Räumlichkeit zur verfügung stehen, in der ich meine private Kleidung ablegen kann und meine Feuerwehr(unter)bekleidung anlegen, sowie ein weiterer in dem ich dann meine Überziehbekleidung anlege (dies kann dann ja auch für einige Bundesländer entfallen, die z.B. keine Überhosen und Überjacken vorsehen -> Bayern?). Dann habe ich auch eine saubere Lösung für die schwarz-weiss Trennung, bedeutet aber auch ein großes Maß an Disziplin der Mannschaft



MBFG

Thobias

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AutorChri8sti8an 8S., Wasserburg/Bodensee / 341078
Datum30.05.2006 11:2826951 x gelesen
Hallo,





Geschrieben von Thobias SchürmannWobei man zu dem Extraumkleideraum noch sagen sollte, es sollte eine Räumlichkeit zur verfügung stehen, in der ich meine private Kleidung ablegen kann und meine Feuerwehr(unter)bekleidung anlegen, sowie ein weiterer in dem ich dann meine Überziehbekleidung anlege (dies kann dann ja auch für einige Bundesländer entfallen, die z.B. keine Überhosen und Überjacken vorsehen -> Bayern?).



Sag mal bist du eigentlich von der Praxistauglichkeit deiner Thesen die du so den lieben langen Tag aufstellst selber überzeugt? *kopfschüttel*





Gruß

Christian






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AutorMark8us 8E., Trabitz / 341079
Datum30.05.2006 11:3226750 x gelesen
Geschrieben von Thobias SchürmannSollte sich diese "Pflicht" nicht schon aus anderen Gesetzten heraus ergeben? z.B. getrennte Umkleiden für Männer und Frauen.



Getrennte hab ich noch nie gesehn.

Einige Gerätehäuser die in der letzte Zeit gebaut wurden haben die Umkleide in der Fahrzeughalle. in unserem is auch so is aber auch schon uder 30 jahre alt. Ich würde auch lieber heute als morgen anbaun.

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AutorThob8ias8 S.8, Dortmund / 341080
Datum30.05.2006 11:3527021 x gelesen
Geschrieben von Christian SchorerSag mal bist du eigentlich von der Praxistauglichkeit deiner Thesen die du so den lieben langen Tag aufstellst selber überzeugt? *kopfschüttel*



Ja bin ich, denn wir ziehen uns so im Einsatz um!



In die Wache direkt in den Umkleideraum, private Wäsche aus, Hupf-leicht Hose und T-schirt anziehen, schnell noch eine paar Socken über die igenen, weiter laufen durch die nächste Tür, zu seinem Haken gehen dort die Hupf-schwer Überhose anziehen, die Flammschutzhaube überziehen, die Hupf-schwer Jacke überziehen, die Stiefel anlegen, Feuerwehrsicherheitsgurt und Helm noch mitnehmen und ab durch die Tür in die Fahrzeughalle und auf das LF!



Ich kann nichts nachteiliges an dem System erkennen. Nach dem Einsatz in der Fahrzeughalle die Überbekleidung ablegen, in den Waschraum bringen lassen, Stiefel grob an der Stiefelwaäsche reinigen, in den Duschraum begeben dort die Unterbekleidung ablegen (gilt nur für Personen die im IA waren), duschen, Handtuch nehmen in die Umlkeide und dort private Wäsche wieder anlegen, aus dem abgeschlossenen Spindfach die Reserve Hupf-leicht hose, T-Shirt und Übersocken nehmen, in den Spind hängen und der Wäschemeister wird die Übverbekleidung schnell waschen und aufgrund der beschriftung wieder an den richtigen Haken hängen.



So läuft unsere schwarz-weiss trennung und auch zum Thema umziehen, bei den paar sekunden, habe ich bisher noch nichts negatives erlebt, die Zeit hat man halt einfach.



MFG

Thobias

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AutorThob8ias8 S.8, Dortmund / 341081
Datum30.05.2006 11:3926679 x gelesen
Geschrieben von Markus EichermüllerGetrennte hab ich noch nie gesehn.



Auch wenn ich nichts dagegen hätte mich mit, vorrausgesetzt hübschen und jungen, Damen auch bei der Feuerwehr umzuziehen und gemeinsam zu duschen, aber getrennte Umkleiden und duschen sollten doch wohl der stand der Zeit (Technik) sein. Umkleidraum mit der Überbekleidung natürlich nicht mehr geschlechter getrennt!



MFG

Thobias

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AutorUlri8ch 8C., Düsseldorf / 341082
Datum30.05.2006 11:4126862 x gelesen
Geschrieben von Thobias SchürmannIn die Wache direkt in den Umkleideraum, private Wäsche aus, Hupf-leicht Hose und T-schirt anziehen, schnell noch eine paar Socken über die igenen, weiter laufen durch die nächste Tür, zu seinem Haken gehen dort die Hupf-schwer Überhose anziehen, die Flammschutzhaube überziehen, die Hupf-schwer Jacke überziehen, die Stiefel anlegen, Feuerwehrsicherheitsgurt und Helm noch mitnehmen und ab durch die Tür in die Fahrzeughalle und auf das LF!



Das wäre dann eine konsequente Schwarz/Weiß-Trennung (noch wichtiger ist das ggf. umgekehrt) - wird aber halt von vielen nicht so gesehen und von noch weniger wirklich so gemacht (selbst wenn die baulichen Möglichkeiten dafür vorgesehen sind).

-----



mit privaten und kommunikativen Grüßen





Cimolino

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AutorChri8sti8an 8S., Wasserburg/Bodensee / 341085
Datum30.05.2006 12:0626860 x gelesen
Geschrieben von Thobias SchürmannJa bin ich, denn wir ziehen uns so im Einsatz um!



Ihr habt 2 Umkleideräume? Respekt, das nenn ich konsequent, viele wären froh einen zu haben .........





Gruß

CS






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AutorThob8ias8 S.8, Dortmund / 341086
Datum30.05.2006 12:1326954 x gelesen
Geschrieben von Christian SchorerIhr habt 2 Umkleideräume? Respekt, das nenn ich konsequent, viele wären froh einen zu haben .........



Wenn man ganz genau ist sogar drei, 1x Herren (weiß Bereich), 1x Damen (weiß Bereich), 1x Überbekleidung (schwarz Bereich)



Wir sind ganz glücklich mit der Situation, auch wenn ich natürlich zugeben muss, das der Rest des Gerätehauses etwas kleiner ausgefallen ist, als wir eigentlich benötigen würden, z.B. ist das Lager wenn die TS drin steht schon überfüllt, auch ist die Waschküche nicht so groß geworden wi wir es uns gewünscht hatten, aber die absolut saubere schwarz-weiß Lösung die wir dadurch erhalten haben und der doch schön gemütlich eingerichtete Aufenthaltsraum im OG machen diese Probleme wett.



Wir sind alle glücklich und ich bin auch nicht so verblendet, dass ich nicht weiss wie es land auf land ab so bei den deutschen Feuerwehrhäusern aussieht, auch wir mussten vor dem (prunkvollem) Neubau Jahrzehnte lang in einem besseren Schuppen hausen und hatten nicht die Möglichkeit schwarz-weiß zu trennen, aber als der Neubau endlich beschlossen war konnten wir diesen Wunsch der konsequenten schwarz-wweiß Trennung mit allen Folgen und vor- und nachteilen durchsetzten und sind wie gesagt sehr zufrieden damit.



MFG

Thobias

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AutorHenn8ing8 K.8, Dortmund / 341118
Datum30.05.2006 14:0226912 x gelesen
Geschrieben von ---Thobias Schürmann---

Geschrieben von Christian Schorer

"Sag mal bist du eigentlich von der Praxistauglichkeit deiner Thesen die du so den lieben langen Tag aufstellst selber überzeugt? *kopfschüttel*"



Ja bin ich, denn wir ziehen uns so im Einsatz um!



(...)



So läuft unsere schwarz-weiss trennung und auch zum Thema umziehen, bei den paar sekunden, habe ich bisher noch nichts negatives erlebt, die Zeit hat man halt einfach.




Falls du dich da auf Dortmund beziehst:

Gehe ich recht in der Annahme, dass es sich um den LZ29 handelt?



Gruß,

Henning

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AutorThob8ias8 S.8, Dortmund / 341131
Datum30.05.2006 14:2826672 x gelesen
@Henning e-mail für dich!



MFG

Thobias

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AutorChri8sti8an 8R., Hilchenbach / 341239
Datum30.05.2006 23:0126710 x gelesen
Hi,



Geschrieben von Thobias SchürmannWenn man ganz genau ist sogar drei, 1x Herren (weiß Bereich), 1x Damen (weiß Bereich), 1x Überbekleidung (schwarz Bereich)



Kann man davon mal Bilder sehen?

Gruß,

Christian Rieke



"Es ist schwieriger, eine vorgefaßte Meinung zu zertrümmern als ein Atom."

(Albert Einstein)

***Natürlich ist alles meine rein persönliche und PRIVATE Meinung und ist absolut nicht die Meinung der Organisationen, in denen ich meinen Dienst verrichte***

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AutorIngo8 E.8, Bremervörde / 341282
Datum31.05.2006 11:0226973 x gelesen
Tach auch,

Geschrieben von Ulrich Cimolino Mein Gott - und das Ganze für Feuerwehren mit weniger als 1 Einsatz pro Woche?

Grundsätzlich stimme ich Dir ja zu. Ich könnte mir allerdings vorstellen, dass sich Kameraden solcher Feuerwehren die Frage stellen, warum sie sich einem höheren Gesundheitsrisiko ausgesetzt sehen sollen als Kameraden einer sog. ?Klingelwache??



Geschrieben von Ulrich Cimolino Das Ganze, obwohl jeder an jeder besseren Ampelkreuzung am Fußgängerüberweg mehr Abgase abbekommt?

Schlimm genug. Umso wichtiger ist es, alles an Zusätzlichem was sich vermeiden lässt, auch zu vermeiden.



Geschrieben von Ulrich Cimolino Das Ganze, obwohl man sich grundsätzlich nicht neben oder gar hinter dem Fahrzeug umziehen sollte (für die Fälle, wo das baulich im Bestand nicht anders geht, hab ich da für die Abgasabsaugung noch Verständnis), sondern einen eigenen Umkleidebereich haben sollte. - Der mir finanztechnisch weit wichtiger wäre, als die Absaugung! (Nur mal so zu den Prioritäten bei den realen Finanzproblemen...)

Da gehe ich absolut konform mit Deiner Meinung. D.h., dass man die Fahrzeughalle definitiv als Abstellbereich (TRGS 554) zu sehen hat. Und schon kann ich beim Vorhandensein einer DLE auf die Absaugung verzichten. Aber eben nur, wenn es sich um einen reinen Abstellbereich handelt ( keine Wartung, Ausbildung etc.).



Geschrieben von Ulrich Cimolino Das Ganze, obwohl mit der nächsten Fahrzeuggeneration sowieso Euro 4/5 kommt?

Beispiel: 1 Fz. Baujahr 1982, 1x 1988, 1x 1998, 1x 2000, 1x 2002, 1x 2006(noch nicht da), Freiwillige Feuerwehr, ca. 120 Einsätze, überdurchschnittliche Anzahl Ausbildungsdienste. Wann hat denn da das letzte Fz. Euro4/5?

Ich will damit sagen, dass das Problem Dieselmotoremissionen schon noch eine ganze Weile bestehen bleibt.



Geschrieben von Ulrich Cimolino Irgendwie ist das alles wieder sehr "deutsch".... (und wir wundern uns dann, warum überall das Geld vorn und hinten nicht reicht..)

In Zukunft(eigentlich heute schon) ?europäisch?. Der Staat verlangt von mir sich an geltendes Recht zuhalten, ich aber auch von ihm. Insbesondere wenn es um meine Gesundheit geht.



Ab Oktober stellt sich für mich persönlich die Problematik DME und Feuerwehrhaus nicht mehr. Dann geht?s in ein neues Feuerwehrhaus mit Umkleidebereich, DLE, BLE und Absaugung.



Ich freu? mich

Ingo Evers

noch gehört sie mir, ...meine Meinung!

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AutorUlri8ch 8C., Düsseldorf / 341318
Datum31.05.2006 12:3326880 x gelesen
Geschrieben von Ingo EversGrundsätzlich stimme ich Dir ja zu. Ich könnte mir allerdings vorstellen, dass sich Kameraden solcher Feuerwehren die Frage stellen, warum sie sich einem höheren Gesundheitsrisiko ausgesetzt sehen sollen als Kameraden einer sog. ?Klingelwache??





Tun sie doch gar nicht!

Die Klingelwache fährt weit häufiger raus und rein (und mindestens beim Reinfahren i.d.R. OHNE Abgasabsaugung).





Geschrieben von Ingo EversGeschrieben von Ulrich Cimolino Das Ganze, obwohl jeder an jeder besseren Ampelkreuzung am Fußgängerüberweg mehr Abgase abbekommt?

Schlimm genug. Umso wichtiger ist es, alles an Zusätzlichem was sich vermeiden lässt, auch zu vermeiden.




Dann beginnt man am besten da, wo das Risiko weit größer ist: An Brandeinsatzstellen...

Zeig mir beliebige Feuerwehren mit Abgasabsaugung, dann gehen wir mal in deren (aktuelles!) Bildarchiv zu Bränden etc. und guck mal das Einsatzstellenverhalten an.

Danach reden wir nochmal über Risiko usw.

-----



mit privaten und kommunikativen Grüßen





Cimolino

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AutorIngo8 E.8, Bremervörde / 341395
Datum31.05.2006 18:3326722 x gelesen
Tach auch,



Geschrieben von Ulrich Cimolino Geschrieben von Ingo Evers

Grundsätzlich stimme ich Dir ja zu. Ich könnte mir allerdings vorstellen, dass sich Kameraden solcher Feuerwehren die Frage stellen, warum sie sich einem höheren Gesundheitsrisiko ausgesetzt sehen sollen als Kameraden einer sog. ?Klingelwache??



Geschrieben von Ulrich Cimolino

Tun sie doch gar nicht!

Die Klingelwache fährt weit häufiger raus und rein (und mindestens beim Reinfahren i.d.R. OHNE Abgasabsaugung).



OK, ich formuliere den Satz mal um, um darzulegen, was ich meine: Ich könnte mir vorstellen, dass sich Kameraden, denen eine Abgasabsauganlage mit der Begründung einer niedrigen Einsatzfrequenz verwehrt wird, sich die Frage stellen, warum sie sich einem, mit technischem Aufwand vermeidbarem, höheren Gesundheitsrisiko ausgesetzt sehen sollen, als Kameraden einer Wache/Feuerwehr mit einer höheren Einsatzfrequenz in der aus diesem Grund eine Abgassauganlage installiert ist. Ich würde mir bzw. den Verantwortlichen diese Frage stellen.



Bei der folgenden (rhetorischen) Frage gehe ich von einer Abgasabsauganlage nach dem Stand der Technik aus: Warum fährt man nur ausnahmsweise mit Abgasabsaugung rein und hin und wieder auchmal ohne raus?

Wenn man die Möglichkeiten des vorhandenen Arbeitsschutzes bewusst nicht nutzt, weil es vielleicht zu unbequem ist, dann hab? ich auch keine Fragen, geschweige denn Antworten mehr. Das beinhaltet natürlich auch das Verhalten an Brandeinsatzstellen, bezugnehmend auf das folgende Zitat:

Geschrieben von Ulrich Cimolino Dann beginnt man am besten da, wo das Risiko weit größer ist: An Brandeinsatzstellen...

Zeig mir beliebige Feuerwehren mit Abgasabsaugung, dann gehen wir mal in deren (aktuelles!) Bildarchiv zu Bränden etc. und guck mal das Einsatzstellenverhalten an.

Danach reden wir nochmal über Risiko usw.



Fazit für mich: Ich halte solch eine Anlage für eine sinnvolle Sache und bin froh, dass bei unserem Neubau diese nicht zur Disposition stand.



Viele Grüße



Ingo Evers

noch gehört sie mir, ...meine Meinung!

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