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ThemaStudim 'RESCUE ENGINEERING'59 Beträge
RubrikBerufsfeuerwehr
 
AutorFabi8an 8S., Frankfurt am Main / Hessen345323
Datum26.06.2006 17:2324549 x gelesen
Ich mache nächstes Jahr im Sommer meine Fachhochschulreife, bin seit 14 Jahren begeistertes Mitglied einer Freiwilligen Feuerwehr und habe mit Begeisterung festgestellt das es die Möglichkeit gibt RESCUE ENGINEERING zu studieren!

Meine Frage wäre jetzt ob jemand erfahrung mit diesem Studium hat und ob dieser mir sagen kann ob ich nach diesem Studium schon gleich die Befähigung habe bei einer Berufsfeuerwehr in den gehobenen Dienst zu gehen!

Fabian Simonnullnull


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AutorGerr8it 8S., Hückelhoven / 345324
Datum26.06.2006 17:3222544 x gelesen
Hallo,

ja geht, siehe dazu auch das Aktuelle Feuerwehrmagazin.


Gruß aus Hückelhoven


Gerrit


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AutorFabi8an 8S., Frankfurt am Main / Hessen345326
Datum26.06.2006 17:3422402 x gelesen
Ich habe diesen Artikel auch gelesen!
Was mich auch noch interessieren würde ob es die Möglichkeit gibt schon als Angestellter einer Bf Diesen Studium zu machen!?

Was bedeute das man in der gleichen Form wie bei der Polizei beim Studieren bezahlt wird!?


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AutorUlri8ch 8C., Düsseldorf / NRW345329
Datum26.06.2006 18:2222480 x gelesen
Geschrieben von Fabian SimonIch mache nächstes Jahr im Sommer meine Fachhochschulreife, bin seit 14 Jahren begeistertes Mitglied einer Freiwilligen Feuerwehr und habe mit Begeisterung festgestellt das es die Möglichkeit gibt RESCUE ENGINEERING zu studieren!

Man kann auch mit Begeisterung anderes studieren - und man sollte tunlichst VORHER prüfen, was man studiert, weils nämlich sein kann, dass man HINTERHER feststellt, dass man entweder nicht bei einer BF anfangen kann/darf (wegen z.B. gesundheitlichen Gründen), oder man schlicht einfach nicht mehr will...


-----

mit privaten und kommunikativen Grüßen


Cimolino

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AutorStef8an 8M., Oberhausen-Rheinhausen / Baden-W.345332
Datum26.06.2006 19:0222419 x gelesen
Geschrieben von Ulrich Cimolinooder man schlicht einfach nicht mehr will...

Der is gut, aber Spaß bei Seite UC hat natürlich recht.
Was etwas schwer sein dürfte, ist aber wohl die vorherige medizinsche Untersuchung.

Ich würde mir sehr genau überlegen, ob ich das studieren will und ob ich das kann. Ich bin jetzt im 2. Sem. Rescue und es sind schon Leute dabei, wie überall, die sich schwer tun. Was in meinen Augen kaum geht, vergleiche auch Artikel, Arbeiten und Studium.

Als Grundinfos zum Studium:

- Praktikum ist Pflicht, meines Wissens 400h, Gerrit verbessere mich wenn was nicht stimmt.
- 7 Semester, 1 davon Praxis
- N.C. war letztes Jahr bei ~2.5

Wenn Du RSC studieren willst, dann würde ich gucken, dass ich die Stunden zusammen bekomme. Sonst musst Du sie wärend dem Semester machen.

An sonsten, die ersten 3.Semester haben IHMO wenig mit Rescue zu tun, hier werden meist Grundlagen gelehrt.
Wenn Du mehr wissen willst kannst Du ja ne Email schreiben.

mkg
stefan


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AutorJoha8nne8s W8., Magdeburg / LSA345333
Datum26.06.2006 19:0522372 x gelesen
Geschrieben von Ulrich CimolinoMan kann auch mit Begeisterung anderes studieren - und man sollte tunlichst VORHER prüfen, was man studiert, weils nämlich sein kann, dass man HINTERHER feststellt, dass man entweder nicht bei einer BF anfangen kann/darf (wegen z.B. gesundheitlichen Gründen), oder man schlicht einfach nicht mehr will...

Ich kann mich da meinem Vorredner nur anschließen. Sich auf die Berufsfeuerwehr zu versteifen macht keinen Sinn.

Eine alternative ist noch der Studiengang Sicherheit und Gefahrenabwehr an der Hochschule Magdeburg Stendal


Sicherheit und Gefahrenabwehr

oder natürlich Sicherheitstechnik in Wuppertal

Sicherheitstechnik

Ich denke mit Maschinenbau oder ähnlichem hat man ja auch die möglichkeit zur BF zu gehen. Entscheident ist ja eh das Auswahlverfahren

mfg Johannes Wernicke


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AutorSasc8ha 8K., Haiger / 345336
Datum26.06.2006 19:4722336 x gelesen
Auch wenn RE interessant sein kann, ich würde - und werde - lieber was studieren mit dem man mehr Möglichkeiten, vor allem in der freien Wirtschaft hat.
In meinem Fall Maschinebau. Damit ist man eigentlich recht flexibel.
Für die FW bietet sich wohl auch noch Bauingenieurwesen an, wobei da die Chancen in der freien Wirtschaft - jedenfalls im Inland - noch etwas mau sind.


Wenn nicht explizit gekennzeichnet, stellt das Geschriebene ausschließlich meine Meinung dar.

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AutorGerr8it 8S., Hückelhoven / 345337
Datum26.06.2006 19:4922372 x gelesen
Moin,

hier mal eine Auszug aus der Prüfungsordnung II bezüglich Zulassung:

§ 3 Studienvoraussetzung
(1) Als Voraussetzung für die Aufnahme des Studiums wird die Fachhochschulreife oder eine
andere als gleichwertig anerkannte Vorbildung (§ 66 HG) und der Nachweis einer 12-
wöchigen einschlägigen praktischen Tätigkeit gefordert (Grundpraktikum).
(2) Einschlägige Ausbildungs- und Berufstätigkeiten werden auf die praktische Tätigkeit
angerechnet. Die diesbezüglichen Entscheidungen trifft der Prüfungsausschuss.
(3) Das Praktikum soll Tätigkeiten aus folgenden Bereichen umfassen:
- Rettungswesen
- Katastrophenschutz
- Feuerwehr
- Gefahrenabwehr.
Alternativ können 2 Monate des Praktikums im Bereich Maschinenbau (Industrie, Betrieb,
usw.) abgeleistet werden.
(4) Der Nachweis für das Praktikum wird durch die Vorlage einer Bescheinigung des
Fachbetriebes/Organisation, in dem das Praktikum durchgeführt wurde, erbracht. Näheres
wird durch die Praktikantenrichtlinien geregelt.
(5) In begründeten Ausnahmefällen kann das Studium bereits aufgenommen werden, wenn
ein Grundpraktikum im Umfang von mindestens 8 Wochen absolviert wurde. Die
fehlenden 4 Wochen müssen dann bis spätestens zu Beginn des 3. Semesters
nachgewiesen werden.



Gruß aus Hückelhoven


Gerrit


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AutorJoha8nne8s W8., Magdeburg / LSA345338
Datum26.06.2006 19:4922478 x gelesen
Mich würde mal interessieren, wo die ersten Absolventen von Rescue Engineering untergekommen sind!!! Habe mir mal sagen lassen, und korrigiert mich bitte wenn das falsch ist, dass diesem Studiengang das ?Ingenieurmäßige? für die Berufsfeuerwehr fehlt. Da z.B. nur ein Semester Mathe gelehrt wird.

Mit freundlichen Grüßen
Johannes Wernicke


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AutorGerr8it 8S., Hückelhoven / 345340
Datum26.06.2006 19:5522391 x gelesen
Moin,

Nach Neuer PO sind es jetzt zwei Semester.

Die PO wurde übrigenes u.a. für eueren Master umgestellt.

BA Rescue, von denen ich es weiß, sind im Moment bei:

Feuerwehren,
Bundeswehr,
Hiorgs,
THW,
Verwaltungen ( Kreise und Städte ),
Gutachter,
usw.

untergekommen.


Gruß aus Hückelhoven


Gerrit


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AutorJoha8nne8s W8., Magdeburg / LSA345341
Datum26.06.2006 19:5922401 x gelesen
Geschrieben von Gerrit SchulmeyerDie PO wurde übrigenes u.a. für eueren Master umgestellt.

????????

mfg Johannes


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AutorStef8an 8M., Oberhausen-Rheinhausen / Baden-W.345343
Datum26.06.2006 20:0422438 x gelesen
Geschrieben von Johannes WernickeMich würde mal interessieren, wo die ersten Absolventen von Rescue Engineering untergekommen sind!!!
Servus,
Job, laut Aussage der FH alle, z.B. THW, FW eaber auch in der freien Wirtschaft, wie im Bericht erwähnt. Es gab auch schon Stellenausschreibungen explizit auf RSC.

Geschrieben von Johannes Wernickeabe mir mal sagen lassen, und korrigiert mich bitte wenn das falsch ist, dass diesem Studiengang das ?Ingenieurmäßige? für die Berufsfeuerwehr fehlt. Da z.B. nur ein Semester Mathe gelehrt wird.

Zum Thema Mathe und anderes: Ja und auch wieder nein. Bis SS 05 wurde nach alter PO unterrichtet, diese gilt seit WS 05/06 nichtmehr. Es ist jetzt doch schon sehr ingenieurmäßig. Neu sind z.B. Mathe 2, Thermodynamik, Strömungslehre, Konstruktion von Maschinenelementen... Da musste man wohl auch der Akkreditierung rechnung tragen. Abschluss ist "Bachelor of Engineering"! Es sind aber im Hauptstudium schon noch ein Unterschiede zum normalen AV.

@ Gerrit, sorry hat ich etwas anderst im Kopf, wobei es ja von den Stunden fast hinkommt. ;-)

mkg
stefan


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AutorGerr8it 8S., Hückelhoven / 345344
Datum26.06.2006 20:0922342 x gelesen
Moin,

es gibt derzeit keinen Master Studiengang in Köln,

also sucht mal Alternativen u.a. bei euch, Voraussetzung für euren Master war / ist u.a. Statistik, Thermodynamik ( Brech ;-( ), Ströhmungslehre und noch so ein paar unappetitlich Dinge. Deshalb und wegen noch ein paar andere Gründe ( Akkreditierung bei XY ) wurde die Prüfungsordung, bei den Methodischen Kompetenzen einwenig abgespeckt und um ebne diese Ingénieursdiziplinen erweitert.


Gruß aus Hückelhoven


Gerrit


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AutorPhil8ipp8 M.8, Weißenhorn / Bayern345346
Datum26.06.2006 20:1122500 x gelesen
Ich denke Ulrich Cimolino hat da durchaus Recht. Mit was herkömmlichen ist man einfach krisensicher.

Bei aller Euphorie befürchte ich, dass die Herrn Studenten Rescue Engineering nachher vielleicht doch einen Vorsprung in Sachen Recht haben, andererseits von der Technik nun aber wirklich nichts verstehen. Wer einen technischen Studiengang belegt, der weiß wie wenig er weiß :-) Nach 1 Semester Technische Mechanik oder Physik ist man beim besten Willen nicht so weit, dass man sagen könnte man könnte komplexe technische Zusammenhänge beurteilen (und unter Streß schon zweimal nicht). Sowas fällt einem als fertiger Jungingenieur in der eigenen Disziplin schon schwer genug.

Ich möchte hier niemanden abqualifizieren, aber zu behaupten nach 3 Jahren, die man im wesentlichen mit juristischen und Verwaltungs-bwl-Geschichten verbringt, ein "besserer Einsatzleiter" zu sein (so lese ich den Artikel im FM-Magazin) ist doch eine sehr mutige Behauptung (Wie ist man denn dann die letzten Jahrzehnte ohne diesen Studiengang ausgekommen? Hat der Vorbereitungsdienst für die gehobene Laufbahn dann überhaupt Wert?). Abgesehen davon, der Herr der im FM-Magazin behauptet, Rescue Engineering-Studenten gäben sich im Gegensatz zu anderen Ingenieuren nicht mit irgendwelchen Antworten zufrieden hat wohl eine sehr voreingenommene Meinung und dazu noch eine sehr arrogante Art diese kund zu tun. Vielleicht sollter er sich doch mal überlegen ob er vielleicht doch nicht das Maß der Dinge ist, wenn er es nötig hat solche dummen Verallgemeinerungen in die Welt hinauszuposaunen.

Prinzipiell finde die Idee mit Rescue Engineering aber eine interessante Sache, ob sie sich bewährt wird sich zeigen.


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AutorJoha8nne8s W8., Magdeburg / LSA345348
Datum26.06.2006 20:2022356 x gelesen
Geschrieben von Stefan MüllerThermodynamik, Strömungslehre
zwei tolle fächer :-)

Wie sieht es aus mit dem Masterstudiengang ??? Wann kommt der oder hat sich das erledigt ???

Habt ihr mal nen Tag der offenen Tür??? Würde mich gerne mal informieren was die "Konkurrenz" so mach :-)

mfg


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AutorGerr8it 8S., Hückelhoven / 345349
Datum26.06.2006 20:2122349 x gelesen
Moin,

sicherlich sehr dick aufgetragen.

aber deine Reaktion ist genau die welche beabsichtigt war, aufmerksamkeit....


Gruß aus Hückelhoven


Gerrit


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AutorPhil8ipp8 M.8, Weißenhorn / Bayern345350
Datum26.06.2006 20:2622352 x gelesen
Hallo Gerrit,

na dann habe ich vielleicht ein anderes Weltbild (und als Schwabe sicherlich auch eine andere Mentalität :-) ) als die Rheinländer. Ich bin eigentlich der Auffassung, dass Aufsehen/Aufmerksamkeit nur was bringt, wenn es positiver Natur ist.....


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AutorStef8an 8M., Oberhausen-Rheinhausen / Baden-W.345352
Datum26.06.2006 20:2822384 x gelesen
Geschrieben von Philipp Merkle Ich denke Ulrich Cimolino hat da durchaus Recht. Mit was herkömmlichen ist man einfach krisensicher.

Bei aller Euphorie befürchte ich, dass die Herrn Studenten Rescue Engineering nachher vielleicht doch einen Vorsprung in Sachen Recht haben, andererseits von der Technik nun aber wirklich nichts verstehen. Wer einen technischen Studiengang belegt, der weiß wie wenig er weiß :-) Nach 1 Semester Technische Mechanik oder Physik ist man beim besten Willen nicht so weit, dass man sagen könnte man könnte komplexe technische Zusammenhänge beurteilen (und unter Streß schon zweimal nicht). Sowas fällt einem als fertiger Jungingenieur in der eigenen Disziplin schon schwer genug.


Naja, das kann man auch anderst sehen, wenn ich nen Chemieunfall hab brauch ich so oder so nen Fachberater!

Zu dem Beitrag in der Bravo, guck mal wo der Bericht drin steht! Naja, ob das arrogant ist? IHMO kann man immer arrogant sein, wenn man sich ne Meinung bildet über was man, wo man alles nur vom Hörensagen kennt. Jeder will sich gut verkaufen und das versucht IHMO der Artikel. Es gibt hier und da Vorteile.

Geschrieben von Philipp MerkleIch möchte hier niemanden abqualifizieren, aber zu behaupten nach 3 Jahren, die man im wesentlichen mit juristischen und Verwaltungs-bwl-Geschichten verbringt, ein "besserer Einsatzleiter" zu sein (so lese ich den Artikel im FM-Magazin) ist doch eine sehr mutige Behauptung (Wie ist man denn dann die letzten Jahrzehnte ohne diesen Studiengang ausgekommen?

Siehe meine posts von vorher, und leider oder zum Glück wie ihr wollt sind Recht usw. Grundlagen aller BOS!
Meines Erachtens wird keiner von ner UNI, FH... gehen und sofort voll in den Beruf einsteigen, oder?
Mir hat die Idee dieses Studienganges gut gefallen, vorallem die interdisziplinäre Mischung.

mkg
stefan


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AutorStef8an 8M., Oberhausen-Rheinhausen / Baden-W.345353
Datum26.06.2006 20:3222285 x gelesen
Ja, das mit dem Master,;-) also meines Wissens von heute morgen Mathevorlesung:

Master beginnt in diesem WS.
Und Master ist für alle AV`ler, es wird also voll durchgezogen in den NaWis.

Tag der offenen Tür gibts, aber den fand ich nicht so, auf Messen ists ganz in Ordnung.

mkg
stefan


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AutorPhil8ipp8 M.8, Weißenhorn / Bayern345354
Datum26.06.2006 20:4122349 x gelesen
Hallo Stefan,

richtig, an Fachberatern kommt auch der Ingenieur nicht vorbei. Allerdings hat der Absolvent der herkömmlichen Ingeniuerswissenschaften doch ein breiter angelegtes technisches Verständnis, welches ich als unabdingbar befinde.

Sicher, die Rescue-Engineering-Leute haben durchaus den Vorteil von rechtlichen Kenntnissen, aber wozu brauche ich dann eigentlich die Laufbahnvorbereitung?

Was die "BRAVO" angeht: Ich bemängle nicht den Artikle, ich finde diese pauschalisierende Aussage einfach unmöglich, weil sie schlicht erfunden und nicht haltbar ist (Den Namen des Herrn weiß ich jetzt nicht und ich bin zu faul nach der Zeitung zu springen) (Wenn ich mir bei der BRAVO doch sicher auch mehr Tiefgang wünschen würde....).


Geschrieben von Stefan

Siehe meine posts von vorher, und leider oder zum Glück wie ihr wollt sind Recht usw. Grundlagen aller BOS!
Meines Erachtens wird keiner von ner UNI, FH... gehen und sofort voll in den Beruf einsteigen, oder?


Sicher ist Recht die Grundlage. Aber ich ziehe ja auch keinen Fachberater "Juristerei" hinzu oder? Im Vordergrund steht doch immer noch die Technik.

Leider ist dein Erachten falsch. Es gibt genügend die Glauben nach dem Abitur die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben. Auf die Idee nach 3 Jahren mal schnell Zugführer bei der BF XY zu werden kommen die ganz von selber.


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AutorStef8an 8M., Oberhausen-Rheinhausen / Baden-W.345356
Datum26.06.2006 20:4922348 x gelesen
Geschrieben von Philipp MerkleLeider ist dein Erachten falsch. Es gibt genügend die Glauben nach dem Abitur die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben. Auf die Idee nach 3 Jahren mal schnell Zugführer bei der BF XY zu werden kommen die ganz von selber.

Halt ich glaube wir meinen das Selbe, oder? Ich denke es sollte, sicher ist es nicht jedem Studenten bewusst, keiner studiert haben und meinen er geht von der Hochschule und kann alles und steigt voll ins Arbeitsleben ein.

Noch zu dem Thema Technik, Recht usw. Wieviel Einsatzdienst hat ein einer vom ghD, hD? Da sind viele Probleme nicht technischer Natur. Für mich ist die beste Grundlage immernoch Erfahrung, und die kann man leider nicht lernen!

in diesem sinne mkg
stefan


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AutorPhil8ipp8 M.8, Weißenhorn / Bayern345359
Datum26.06.2006 21:0322370 x gelesen
Ja, da meinen wir wohl das selbe. Gerade deswegen sollte man einen Beruf erlernen, der es ermöglicht auch in die Industrie zu gehen und nicht dazu verdammt das System staatlicher Organisationen als einziges kennen zu lernen (wenn man die von dir erwähnten wenigen mal ausblendet die RSCU studiert haben und in der freien Wirtschaft untergekommen sind.)

Also soweit ich weiß, wird der gehobene Dienst auf Zugführerebene eingesetzt, was also durchaus doch auch mit praktischem Einsatzdienst zu tun hat. Der höhere Dienst ist nochmal ein anderer Fall, aber da kommst du mit deinem Bachelor genauso wenig rein wie ich mit meinem Dipl-Ing(FH) (wenn wir beide endlich mal entsprechendes haben sollten *G*).

Richtig, die Erfahrung machts. Erfahrung sammeln beginnt aber schon im Studium. Ich habe gerade eure Lehrinhalte durchgesehen. Da gibt es sicher viele Dinge die praktisch angewandt werden können und ich wiederhole noch einmal: In Sachen Recht und Verwaltung seid ihr besser dran als alle anderen. Aber wenn ich sehe, (nur ein Bsp.) dass das Thema EMV in einer zweistündigen Vorlesung behandelt wird und dann sich diese Zeit auch noch mit ionisierender Strahlung teilen muss, dann möchte ich aus eigener Erfahrung behaupten, dass dieses Fach den selben Wert hat wie wenn ihr mal schnell im Lexikon nachschaut was diese zwei Themenfelder überhaupt bedeuten. Da hilft ein so breit wie mögliches Anlegen des ganzen Studienganges nichts.


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AutorFabi8an 8K., Rheinhausen / BaWü345361
Datum26.06.2006 21:1122260 x gelesen
Hallo,

Geschrieben von Philipp MerkleAlso soweit ich weiß, wird der gehobene Dienst auf Zugführerebene eingesetzt, was also durchaus doch auch mit praktischem Einsatzdienst zu tun hat.

Oder noch praktischer als GF!

mfg Fabian Kunz


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AutorStef8an 8M., Oberhausen-Rheinhausen / Baden-W.345362
Datum26.06.2006 21:1222316 x gelesen
Geschrieben von Philipp MerkleAlso soweit ich weiß, wird der gehobene Dienst auf Zugführerebene eingesetzt, was also durchaus doch auch mit praktischem Einsatzdienst zu tun hat. Der höhere Dienst ist nochmal ein anderer Fall, aber da kommst du mit deinem Bachelor genauso wenig rein wie ich mit meinem Dipl-Ing(FH) (wenn wir beide endlich mal entsprechendes haben sollten *G*).


Hoffen wirs, ja klar, aber ich hab das nun auch auf die reinen Einsatz- vs. Innendienstzeiten bezogen. Da sitzen doch viele zw. 90-95% ihrer Arbeit am Schreibtisch. Ich sehe RSC auch nicht nur auf FW bezogen, ich selbst würde mich auch gut mit dem Gedanken anfreunden können später wieder auf ne Rettungswache zu gehen. Und gerade dort fehlt IHMO eine organisierte Ausbildung für z.B. Wachenleiter.

So ich klink mich aus, am Montag sind die ersten Prüfungen!;-) Viel Glück an alle!

stefan


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AutorPhil8ipp8 M.8, Weißenhorn / Bayern345364
Datum26.06.2006 21:1622254 x gelesen
Durchaus richtig. RSC ist nicht nur für die Feuerwehr da, aber wohl hauptsächlich, wie ich am Lehrplan zu erkennen meine.

Na dann wünsch ich dir mal alles gute für die Prüfungen, bei mir ists in 2 Wochen auch soweit.


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AutorChri8sti8an 8F., Wernau / Baden-Württemberg345395
Datum26.06.2006 23:3422293 x gelesen
Geschrieben von Philipp MerklePrinzipiell finde die Idee mit Rescue Engineering aber eine interessante Sache, ob sie sich bewährt wird sich zeigen.


Ich denke, daß in absehbarer Zeit der Markt mit Absolventen irgend welcher Rescue/ Katastrophen/ Sicherheits und Sonstwas "Studiengänge" überschwemmt wird.
Es wird eine kurze Zeit eine entsprechende Nachfrage geben, dann ist der Nachfragemarkt gesättigt und die Absolventen können sich ihre Brötchen als unterbezahlte Außendienstler bei Medizinprodukteherstellern o.ä. auf Provisionsbasis verdienen.


So hoch spezialisierte Studiengänge haben mit der ursprünglichen Intention eines universitären Studiums nichts mehr zu tun. Das paßt noch auf das Leistungsprofil einer FH oder BA.
Aber eine Uni sollte eigentlich allgemeiner bleiben und andere Fähigkeiten ausbilden.
Aber dank der Bachelor- und Mastersch... ist das ganze schöne deutsche Hochschulbildungsnivea am Ar....m.



Dieser Beitrag gibt ausschließlich meine persönliche Meinung zum Thema wieder!

Christian Fischer
Wernau


P. S.: Besucht uns doch mal auf unseren Internetseiten: www.feuerwehr-wernau.de

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AutorRalf8 S.8, Gerlingen / NRW345397
Datum26.06.2006 23:3822534 x gelesen
Ich glaube, ich muß jetzt auch noch meinen Senf dazu geben ;-)

Liebe Leute - ein Artikel aus der Feuerwehr-Bravo gibt inhaltlich sicherlich nicht annähernd genug für eine fachliche Diskussion über Sinn und Unsinn eines Studienganges her.

Aber diese Diskussionen um Rescue ja oder nein und welchen Sinn macht das ganze eigentlich, werden ja nicht nur hier geführt.
Fakt ist, ein Bedarf an solchen Leuten scheint vorhanden zu sein. Zum einen gibt es RSC mittlerweile auch in Hamburg, es gibt Sicherheit und Gefahrenabwehr in Magdeburg, es gibt SiTe, demnächst vielleicht auch noch Hazard Control in HH. (Der dann angeblich auch das duale Studium ermöglichen soll)

Worüber sich jeder im klaren sein sollte - der Garantieschein zur BF ist der RSC Abschluß mit Sicherheit nicht. Jedoch erleichtert er sicherlich den Einstieg in die "Branche" im allgemeinen - und zur "Branche" gehören für mich neben der BF alle anderen HiOrgs und Unternehmen, die in irgendeiner Form mit solchen Behörden zusammen arbeiten oder ein eigenes Interesse an Sicherheitsfachleuten haben.
Nicht zuletzt erhalten RSC´s Zusatzqualifikationen beispielsweise im Bereich Qualitätsmanagement oder als Strahlenschutzbeauftragter.

Das ein Rettunsgingenieur niemals einen Spezialisten in einer Behörde ersetzten kann (Bsp. VB/Bauingenieur) ist vollkommen logisch und hat Kollege Uwe Becker bereits vor einem Jahr im "Brandschutz" geschrieben. Jedoch ist die generalistische Auslegung des Studienganges mit fachspezifischen Vertiefungen (Und da ist Recht nur EIN Thema) für die Arbeit bei beispielsweise einer BF genau das richtige! Denn im Einsatzdienst sind Leute gefragt, die auf viele verschiedene Probleme schnell und kompetent reagieren können.
Gut - wenn beim Brand eines Trafo-Häuschens der Zugführer zufällig Elektro-Ingenieur ist -Super! Aber wie groß ist denn diese Chance? Und was macht der Bauingenieur beim VU? Der Chemiker beim Dachstuhlbrand? Ich will nicht sagen das diese Leute nicht geeignet sind - im Gegenteil (zumal es für eine Eignung im Einsatzdienst auch sehr stark auf die Persönlichkeit ankommt).
Aber warum sollten Spezialisten, womöglich in techn. Bereichen, die überhaupt keine Feuerwehr-Relevanz haben, denn besser sein???

Auch ersetzt das RSC Studium sicher keinen Vorbereitungsdienst. Aber ich bin fest davon überzeugt, das sich ein Rettungsingenieur sich im BIV sicherlich besser schlagen wird als ein Maschinenbauer!

Das Hauptproblem der Akzeptanz der Rescue´s sehe ich momentan so:

Einerseits gibts Neider, die den Rettungsingenieuren ihre Fachkomptenz nicht gönnen. Vielleicht weil Sie es gerne selbst studiert hätten und nun Angst haben, der Rescue könnte Ihnen evtl. Ihre geringe Chance als Maschinenbauer bei der BF zu landen noch weiter schmählern.

Zum anderen fehlt natürlich noch die Bewährungsprobe - und da hoffe ich, das gerade bei den ersten Rescues fähige Leute dabei sind die sich in der Praxis beweisen und uns Nachfolgern die Sache vielleicht etwas einfacher machen.
Und hoffentlich finden sich genug wichtige Entscheider bei den Behörden - die den Rescue´s überhaupt eine Chance geben. Das THW hat den ersten Schritt gemacht und Stellen nur für Rescue´s ausgeschrieben.

So, jetzt gehe ich aber auch so langsam ins Bett. Morgen ist für Stefan und mich Werkstoffkunde, Arbeitssicherheit und Gefahrenabwehr sowie Thermodynamik angesagt. Ein gutes Beispiel übrigens für unsere Mischung aus Technik und Fachspezifik! ;-)


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AutorRalf8 S.8, Gerlingen / NRW345399
Datum26.06.2006 23:4822360 x gelesen
Geschrieben von Christian FischerIch denke, daß in absehbarer Zeit der Markt mit Absolventen irgend welcher Rescue/ Katastrophen/ Sicherheits und Sonstwas "Studiengänge" überschwemmt wird.

Schwarzmalerei. Wenn ich da mal gerade einen Vergleich anführen darf:

In Köln kann man sich zum "Betriebswirt Fachrichtung Möbelhandel" ausbilden lassen. Das schon seit fünfzig Jahren. Jedes Jahr gibt es ungefähr 100 Absolventen. (Vergleich: Rescue Köln ca. 30 bis 40 pro Jahr)
Trotz ziemlich schlechter Konjunktur (insbesondere im Möbelhandel) macht sich dort niemand Gedanken über seine Jobperspektive. Die Leute sind aufgrund Ihrer spezifischen Fachkenntnisse im Bereich Möbel + generalistischer BWL Kenntnisse absolut gefragt und werden nach wie vor auch gerne einem Universitäts-Betriebswirt vorgezogen.


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AutorChri8sti8@n 8P., ein Badner in Leipzig / Sachsen physisch, Baden emotio345406
Datum27.06.2006 00:1122370 x gelesen
Tach, Post!

Geschrieben von Ralf SchmidtIn Köln kann man sich zum "Betriebswirt Fachrichtung Möbelhandel" ausbilden lassen. Das schon seit fünfzig Jahren. Jedes Jahr gibt es ungefähr 100 Absolventen. (Vergleich: Rescue Köln ca. 30 bis 40 pro Jahr)
Trotz ziemlich schlechter Konjunktur (insbesondere im Möbelhandel) macht sich dort niemand Gedanken über seine Jobperspektive. Die Leute sind aufgrund Ihrer spezifischen Fachkenntnisse im Bereich Möbel + generalistischer BWL Kenntnisse absolut gefragt und werden nach wie vor auch gerne einem Universitäts-Betriebswirt vorgezogen.


Mit dem Unterschied dass da der Markt erheblich / um ein vielfaches größer ist.


MkG,
Christi@n

-------------------------------------------------
Fumus ignem

- This is my very own opinion... -


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AutorChri8sti8an 8F., Wernau / Baden-Württemberg345408
Datum27.06.2006 00:1622361 x gelesen
Geschrieben von Christi@n PannierMit dem Unterschied dass da der Markt erheblich / um ein vielfaches größer ist.


Und selbst wenn nicht bleibt immer die Frage, was man danach mit dem Studium wirklich macht. Wenn dann der Betriebswirt Fachrichtung Möbelhandel mir am Samstag Nachmittag statt eines Kaufmanns im Einzelhandel die Schrankwand verkauft, dann hat sich das Studium doch echt gelohnt...
Und je breiter eine Ausbildung angelegt ist, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit daß ich mit hoher (und teuer erworbener) Qualifikation eine Stelle in meinem Fachgebiet besetzen muß die auch jemand mit geringerer Qualifikation ausfüllen könnte.

Mit einer breit angelegten Vorausbildung kann man sich nachher relativ schnell in die Details der neuen Tätigkeit (egal welcher, solange sie nur grob zur Vorausbildung paßt) einarbeiten. Anders herum wird das schwieriger.



Dieser Beitrag gibt ausschließlich meine persönliche Meinung zum Thema wieder!

Christian Fischer
Wernau


P. S.: Besucht uns doch mal auf unseren Internetseiten: www.feuerwehr-wernau.de

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AutorGerh8ard8 P.8, Stuttgart / Baden-Württemberg345410
Datum27.06.2006 00:2822204 x gelesen
Geschrieben von Christian FischerMit einer breit angelegten Vorausbildung kann man sich nachher relativ schnell in die Details der neuen Tätigkeit (egal welcher, solange sie nur grob zur Vorausbildung paßt) einarbeiten. Anders herum wird das schwieriger.

Hallo,

das zeigt sich auch im europäischen Vergleich bei der Ausbildung zum deutschen Facharbeiter.

Mit freundlichen Grüßen aus Stuttgart

Gerhard Pfeiffer

www.firehelmets.info


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AutorRalf8 S.8, Gerlingen / NRW345413
Datum27.06.2006 00:4822261 x gelesen
Geschrieben von Christi@n PannierMit dem Unterschied dass da der Markt erheblich / um ein vielfaches größer ist.

Läßt sich natürlich schwer vergleichen - aber wenn ich mal eine direkte Parallele ziehe zwischen Angestellten im Möbeleinzelhandel und in der Gefahrenabwehr bei uns in der Umgebung ist die Schere gar nicht so weit auseinander.

Wie schon geschrieben, in die typische "Branche" des Rettungsingenieurs fallen für mich neben der BF alle HiOrgs, Behörden und Unternehmen, die irgendwas mit Sicherheit zu tun haben oder selbst Bedarf an Sicherheitsexperten (-beauftragten) haben.


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AutorChri8sti8@n 8P., ein Badner in Leipzig / Sachsen physisch, Baden emotio345414
Datum27.06.2006 00:5722278 x gelesen
Tach, Post!

Geschrieben von Ralf SchmidtLäßt sich natürlich schwer vergleichen - aber wenn ich mal eine direkte Parallele ziehe zwischen Angestellten im Möbeleinzelhandel und in der Gefahrenabwehr bei uns in der Umgebung ist die Schere gar nicht so weit auseinander.

LOL?
Deutschland hat 100 Berufsfeuerwehren mit insgesamt grob 25.000 Beamten, davon ist ein Bruchteil im gD.
IKEA Deutschland alleine hat zwar nur 36 Einrichtungshäuser, aber rd. 11.600 Mitarbeiter. Dazu kommt der Wettbewerb sowie die Hersteller von Möbeln. Insgesamt dürfte der Jobmarkt mindestens 20 mal so groß sein.


MkG,
Christi@n

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AutorRalf8 S.8, Gerlingen / NRW345415
Datum27.06.2006 00:5922244 x gelesen
Geschrieben von Christian FischerWenn dann der Betriebswirt Fachrichtung Möbelhandel mir am Samstag Nachmittag statt eines Kaufmanns im Einzelhandel die Schrankwand verkauft, dann hat sich das Studium doch echt gelohnt...

Schon richtig - wobei die tatsächliche spätere Tätigkeit hauptsächlich vom Charisma und der Führungspersönlichkeit abhängt. Der Abschluß ist da nur die Eintrittskarte zum Vorstellungsgespräch.

Und da sich Charisma und Führungspersönlichkeit nicht anstudieren läßt - oder nur im gewissen Rahmen - wird evtl. auch der promovierte Überflieger so seine Probleme bei der Jobsuche bekommen...

Fakt ist - wer was auf dem Kasten hat (Thema "Soft Skills") wird auch als Rettungsingenieur jederzeit einen Job finden, selbst wenn der Markt mal überschwemmt sein sollte!


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AutorRalf8 S.8, Gerlingen / NRW345416
Datum27.06.2006 01:0622311 x gelesen
Siehe mein Post, nur etwas weiter unten....

Zitat:
Wie schon geschrieben, in die typische "Branche" des Rettungsingenieurs fallen für mich neben der BF alle HiOrgs, Behörden und Unternehmen, die irgendwas mit Sicherheit zu tun haben oder selbst Bedarf an Sicherheitsexperten (-beauftragten) haben.

Und wenn Du pro Ikea einen Möfa-Betriebswirt einrechnest, hast Du glaube ich schon hoch gegriffen. (Da Ikea nicht zum traditionellen Möbel-Einzelhandel in D gehört - andere Personalstrategie)


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AutorChri8sti8@n 8P., ein Badner in Leipzig / Sachsen physisch, Baden emotio345418
Datum27.06.2006 01:1522334 x gelesen
Tach, Post!

Geschrieben von Ralf SchmidtWie schon geschrieben, in die typische "Branche" des Rettungsingenieurs fallen für mich neben der BF alle HiOrgs, Behörden und Unternehmen, die irgendwas mit Sicherheit zu tun haben oder selbst Bedarf an Sicherheitsexperten (-beauftragten) haben.

Ach, und diese Unternehmen haben alle nur auf Rettungsingenieure gewartet? Dir ist schon klar, dass du da in Konkurrenz z.B. mit all denjenigen trittst, die z.B. die BUGH Wuppertal, die BA Karlsruhe und die BG Akademie Dresden jährlich auf den Markt werfen?

Geschrieben von Ralf SchmidtUnd wenn Du pro Ikea einen Möfa-Betriebswirt einrechnest, hast Du glaube ich schon hoch gegriffen. (Da Ikea nicht zum traditionellen Möbel-Einzelhandel in D gehört - andere Personalstrategie)

Und was hälst du für eine realistische Zahl bei Rettungsingenieuren? 50? 100? Wie gesagt, 100 BF in Deutschland. Ist dir eigentlich klar, wieviele gD-Stellen kleine BF wie Nordhausen oder Dessau haben?


MkG,
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AutorRalf8 S.8, Gerlingen / NRW345421
Datum27.06.2006 01:3522255 x gelesen
Sagt ja keiner das irgendjemand nur auf die Rettungsingenieure gewartet hat - aber überflüssig sind sie eben auch nicht!!!

Und ich würde das Berufsfeld auf keinen Fall auf BF einschränken; zumal der Studiengang ja sogar primär für den RD initiiert wurde und nicht für die Feuerwehr.

Und wie sieht es denn woanders aus? In welchem Studiengang bekommst Du denn die Jobgarantie? Ist es denn nicht sowieso hauptsächlich von deiner Persönlichkeit abhängig, ob und was Du bekommst?


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AutorUlri8ch 8C., Düsseldorf / NRW345434
Datum27.06.2006 08:5622326 x gelesen
Geschrieben von Christian FischerIch denke, daß in absehbarer Zeit der Markt mit Absolventen irgend welcher Rescue/ Katastrophen/ Sicherheits und Sonstwas "Studiengänge" überschwemmt wird.

Wird bestimmt interessant für die Arbeitgeber, weil dann die Auswahlmöglichkeiten besser werden dürften.

Wenn ich den Berichten aus der Ausbildung für den hDFeu glauben darf, haben wir selbst bei den Referendaren für die nächsten beiden Jahre schon mehr als genug in der Ausbildung.

Auch das wird interessant...


Geschrieben von Christian FischerAber dank der Bachelor- und Mastersch... ist das ganze schöne deutsche Hochschulbildungsnivea am Ar....m.

Naja, immerhin kann der weltweite Arbeitsmarkt mit den deutschen Titeln wenig anfangen - und wir sind bis zum Schluß schlicht im Schnitt 2 - 5 Jahre älter als die anderen.
Das ist ein Problem für die Beginner, das ist aber noch mehr ein Problem für die ganze Gesellschaft.


-----

mit privaten und kommunikativen Grüßen


Cimolino

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AutorChri8sti8@n 8P., ein Badner in Leipzig / Sachsen physisch, Baden emotio345439
Datum27.06.2006 08:5822266 x gelesen
Tach, Post!

Geschrieben von Ulrich CimolinoNaja, immerhin kann der weltweite Arbeitsmarkt mit den deutschen Titeln wenig anfangen - und wir sind bis zum Schluß schlicht im Schnitt 2 - 5 Jahre älter als die anderen.

Und warum? Weil der deutsche Michel 13 statt 12 Jahre zur Schule geht und dann ein Jahr zum Bund. macht schon zwei Jahre und da ist nichtmal die Uni schuld.


MkG,
Christi@n

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AutorAdri8an 8R., Bergrheinfeld / Bayern345512
Datum27.06.2006 11:3522308 x gelesen
Hi,

Geschrieben von Ulrich CimolinoWenn ich den Berichten aus der Ausbildung für den hDFeu glauben darf, haben wir selbst bei den Referendaren für die nächsten beiden Jahre schon mehr als genug in der Ausbildung.


Ich verstehe die Aussage des Satzes nicht ganz. Soll das heißen, dass z.Z. mehr Referendare ihr Referendariat ableisten, als nach Abschluss desselben voraussichtlich Stellen im hD zur Verfügung stehen?


mkG
Adrian Ridder

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AutorUlri8ch 8C., Düsseldorf / NRW345520
Datum27.06.2006 12:0922341 x gelesen
Geschrieben von Adrian RidderIch verstehe die Aussage des Satzes nicht ganz. Soll das heißen, dass z.Z. mehr Referendare ihr Referendariat ableisten, als nach Abschluss desselben voraussichtlich Stellen im hD zur Verfügung stehen?

Ja, sieht so aus...


-----

mit privaten und kommunikativen Grüßen


Cimolino

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AutorAdri8an 8R., Bergrheinfeld / Bayern345550
Datum27.06.2006 14:4222445 x gelesen
Geschrieben von Ulrich CimolinoJa, sieht so aus...

Und wie kommt es zu sowas? Können die einzelnen Dienststellen ihren Bedarf für in zwei Jahren derartig schwer abschätzen, dass mal "auf Verdacht" ausgebildet wird?


mkG
Adrian Ridder

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AutorUlri8ch 8C., Düsseldorf / NRW345552
Datum27.06.2006 15:0922283 x gelesen
Geschrieben von Adrian RidderUnd wie kommt es zu sowas?

über Jahre hinweg gab es eigentlich zu wenig BRef-Stellen, in den letzten Jahren und für die nächsten beiden ist das aber anders.


Geschrieben von Adrian RidderKönnen die einzelnen Dienststellen ihren Bedarf für in zwei Jahren derartig schwer abschätzen, dass mal "auf Verdacht" ausgebildet wird?

Kaum eine Dienststelle bildet BRef für den eigenen Bedarf aus, sondern immer für den Markt.


-----

mit privaten und kommunikativen Grüßen


Cimolino

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AutorSasc8ha 8K., Haiger / 345553
Datum27.06.2006 15:2322380 x gelesen
Geschrieben von UC
Naja, immerhin kann der weltweite Arbeitsmarkt mit den deutschen Titeln wenig anfangen


Das sehe ich anders. Ein deutsches Diplom ist auch im Ausland hoch angesehen. Und auf jeden Fall mehr als die meisten derzeitigen Bachelor, die - außerhalb Europas - kaum anerkannt sind.

Ich werde ganz bewusst noch auf Diplom studieren. Zur Zeit weiß man damit einfach noch mehr was man hat und solange es Diplom und Bachelor Absolventen noch gibt, frage ich mich, wer sich gegen wen durchsetzen muss.

Geschrieben von UC
und wir sind bis zum Schluß schlicht im Schnitt 2 - 5 Jahre älter als die anderen.

Aber nicht jedes Unternehmen zieht einen jungen Bachelor mit dem Fachwissen aus 6/7 Regelsemestern einem Dipl-Ing., der zwar 1 bis 2 Jahre älter ist aber Fachwissen aus 9 Semestern besitzt vor.
Bachelor ohne Master ist doch bei einem "normalen" Studium noch nicht viel Wert. Und mit Master ist man wieder bei der gleichen Zeit


Wenn nicht explizit gekennzeichnet, stellt das Geschriebene ausschließlich meine Meinung dar.

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AutorRalf8 S.8, Gerlingen / NRW345557
Datum27.06.2006 15:5422334 x gelesen
Geschrieben von Sascha KrausBachelor ohne Master ist doch bei einem "normalen" Studium noch nicht viel Wert. Und mit Master ist man wieder bei der gleichen Zeit

Naja. Siehe beispielsweise Architektur an der Uni Siegen: Da wird der Bachelor voll von der Architektenkammer anerkannt.

Ich persönlich kann mich mit der Struktur der konsekutiven Studiengänge gut anfreunden. FH und Uni wurden einander angeglichen und beide haben die gleiche Möglichkeit sich über den Master fortzubilden.

Wem der Bachelor nach sechs oder sieben Semestern nicht gut genug ist - okay, dann mach doch den Master! Und wenn nicht dann freu Dich und Du kommst schneller ans arbeiten!

Ich sehe die Umstellung auf Bachelor/Master als den absolut richtigen Weg an. Die einzige Hürde dürften da die eher kleinen Betriebe sein, die sich mit solchen Neuerungen schwer tun und lieber zu den ewig gestrigen gehören. Frei nach dem Motto: "Bätsche was??? Schwachsinn!"

Ich würde es heute so machen: Erst Bachelor, dann ein bis drei Jahre arbeiten und dann den Master - so nimmt Dich mit Sicherheit jede Firma mit Kußhand!


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AutorSasc8ha 8K., Haiger / 345558
Datum27.06.2006 16:0222224 x gelesen
Ich denke, es kommt ebenfalls stark auf den Studiengang an.
Bei etwas neuem wie Recue Engineering oder den etwas kreativeren Sachen, auch Architekt, ist der Bachelor sicher eherund schneller anerkannt und akzeptiert als bei bspw. Maschinenbau als eher "konservativer" Studiengang.
Und das nicht nur bei kleinen Betrieben.
Auf der Uni-Siegen wurde mir geraten, die diesjährige letzte Möglichkeit Diplom zu machen noch zu nutzen.

Fakt ist ganz klar, dass man danach entscheiden sollte, was man später wo machen will.


Wenn nicht explizit gekennzeichnet, stellt das Geschriebene ausschließlich meine Meinung dar.

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AutorChri8sti8an 8F., Wernau / Baden-Württemberg345568
Datum27.06.2006 17:3622290 x gelesen
Geschrieben von Ralf SchmidtFH und Uni wurden einander angeglichen und beide haben die gleiche Möglichkeit sich über den Master fortzubilden.

Und diese Angleichung war der erste Fehler...
Uni und FH haben akademisch gesehen zwei recht unterschiedliche Zielrichtungen.

Also habe ich heute nicht nur Bachelor und Master, sondern muß immer auch schauen, von welcher Einrichtung der Abschluß kommt (BA, FH, Uni).
Im Zweifel habe ich beim Vergelcih Uni/ FH also mindestens 4 verschiedene Abschlüsse, wo bisher 2 waren (auch wenn auf dem Papier die Bachelor und Master gleich sein sollten).



Dieser Beitrag gibt ausschließlich meine persönliche Meinung zum Thema wieder!

Christian Fischer
Wernau


P. S.: Besucht uns doch mal auf unseren Internetseiten: www.feuerwehr-wernau.de

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AutorRalf8 S.8, Gerlingen / NRW345571
Datum27.06.2006 17:5822328 x gelesen
Geschrieben von Christian FischerUnd diese Angleichung war der erste Fehler...

Ansichtssache... das dürfte wohl eher die Meinung des Uni-Studenten sein, der sich nun "downgegradet" fühlt....

Gibt es diese Differenzierung FH/Uni eigentlich auch ausserhalb Deutschlands? Macht Sie überhaupt Sinn oder ist das ein überholtes System? Würde es nicht ausreichen, für beispielsweise Medizin, Jura und ähnliche Studiengänge das Vollabi als Zugangsberechtigung vorzuschreiben und ansonsten dem Fachabiturienten den Zugang zu allen Disziplinien z.B. der Technik und Wirtschaft zu ermöglichen?


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AutorAlex8and8er 8B., Wiesbaden / Hessen345587
Datum27.06.2006 19:2022401 x gelesen
Hallo

Geschrieben von Sascha Kraus Für die FW bietet sich wohl auch noch Bauingenieurwesen an, wobei da die Chancen in der freien Wirtschaft - jedenfalls im Inland - noch etwas mau sind.

Eigentlich haben diese Absolventen in den kommenden Jahren sehr gute Berufsaussichten.
Zum einen gehts auch im Baubereich langsam wieder rauf und zum anderen gehen in den nächsten mehr Ingenieure in den Ruhestand als Absolventen von den Hochschulen kommen werden.

Gruß
Alexander Becht


Das ist alles meine eigene Meinung!!!

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AutorAdri8an 8R., Bergrheinfeld / Bayern345588
Datum27.06.2006 19:2322247 x gelesen
Geschrieben von Ralf SchmidtWürde es nicht ausreichen, für beispielsweise Medizin, Jura und ähnliche Studiengänge das Vollabi als Zugangsberechtigung vorzuschreiben und ansonsten dem Fachabiturienten den Zugang zu allen Disziplinien z.B. der Technik und Wirtschaft zu ermöglichen?

Weil genau deswegen eine eigene Schulart vorhanden ist, die das "Vollabi" als Abschluss bietet, oder wie? Hört sich für mich sehr nach Beliebigkeit an...


mkG
Adrian Ridder

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AutorChri8sti8an 8F., Wernau / Baden-Württemberg345591
Datum27.06.2006 19:4922348 x gelesen
Geschrieben von Ralf SchmidtAnsichtssache... das dürfte wohl eher die Meinung des Uni-Studenten sein, der sich nun "downgegradet" fühlt....

Nö. Von jemandem, der die traditionelle akademische Ausbildung zu Gunnsten einer "etwas verbesserten Berufsausbildung " gefährdet sieht.


Geschrieben von Ralf SchmidtMacht Sie überhaupt Sinn oder ist das ein überholtes System?

Ja. Sie macht Sinn. Es sind sich nur manche Studienanfänger nicht im klaren, was der Unterschied der beiden Hochschularten sowohl im Studienverlauf, im Studienziel als auch im späteren Tätigkeitsprofil ist.


Geschrieben von Ralf SchmidtWürde es nicht ausreichen, für beispielsweise Medizin, Jura und ähnliche Studiengänge das Vollabi als Zugangsberechtigung vorzuschreiben und ansonsten dem Fachabiturienten den Zugang zu allen Disziplinien z.B. der Technik und Wirtschaft zu ermöglichen?

Warum? Sollen sie einfach das richtige Abi machen und sie haben den Zugang. Etwas Leistung muß schon sein.
Und warum ausgerechnet bei Medizin oder Jura? Kommt es dabei mehr auf die zweite Fremdsprache an (was i.d.R. der Unterscheid zw. Fachabi und richtigem Abi ist) an, als bei Ingenieurwissenschaften oder Wirtschaftswissenschaften.



Dieser Beitrag gibt ausschließlich meine persönliche Meinung zum Thema wieder!

Christian Fischer
Wernau


P. S.: Besucht uns doch mal auf unseren Internetseiten: www.feuerwehr-wernau.de

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AutorRalf8 S.8, Gerlingen / NRW345602
Datum27.06.2006 21:0422221 x gelesen
Geschrieben von Christian FischerNö. Von jemandem, der die traditionelle akademische Ausbildung zu Gunnsten einer "etwas verbesserten Berufsausbildung " gefährdet sieht.
Geschrieben von Christian FischerJa. Sie macht Sinn. Es sind sich nur manche Studienanfänger nicht im klaren, was der Unterschied der beiden Hochschularten sowohl im Studienverlauf, im Studienziel als auch im späteren Tätigkeitsprofil ist.

LOL...


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AutorGerh8ard8 P.8, Stuttgart / Baden-Württemberg345615
Datum27.06.2006 23:0622222 x gelesen
Würde es nicht ausreichen, für beispielsweise Medizin, Jura und ähnliche Studiengänge das Vollabi als Zugangsberechtigung vorzuschreiben und ansonsten dem Fachabiturienten den Zugang zu allen Disziplinien z.B. der Technik und Wirtschaft zu ermöglichen?

Hallo,

ich denke, dass es in der Zukunft - mangels Eignung - nicht nur Probleme im mittleren Dienst gibt geeignete Bewerber zu finden und die Grundanforderungen in allen Ausbildungsbereichen weiterhin absinken. Warum sollte der Zugang für Fachabiturienten nicht über den mittleren Dienst erfolgen?

Wer dann mit den Aufstiegsbewerbern und den externen Bewerbern mitziehen, bzw. diese überholen kann wäre sicherlich fachlich und mit der erworbenen sozialen Kompetenz eine gute Führungskraft im gehobenen Dienst.

Mit freundlichen Grüßen aus Stuttgart

Gerhard Pfeiffer

www.firehelmets.info


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AutorHann8es 8F., Bozen - Graz / Südtirol - Steiermark345623
Datum27.06.2006 23:5222371 x gelesen
Geschrieben von Ralf SchmidtWem der Bachelor nach sechs oder sieben Semestern nicht gut genug ist - okay, dann mach doch den Master! Und wenn nicht dann freu Dich und Du kommst schneller ans arbeiten!

Ich als Student (TU) in einem Bauingenieur Bachelor Studiengang im ersten Jahr muss ganz ehrlich sagen, dass ich mich nach 3 Jahren noch nicht fit für die Arbeitswelt fühlen würde. Wir haben jetzt ein Jahr lang eiskalte Grundlagen gemacht, im Herbst kommt ein bisschen mehr Praxis dazu und erst im 3. Jahr wirds interessant. Aber mit dem Bachelor habe ich noch überhaupt keine Spezialisierung, habe von allem ein bisschen etwas gehört, kann partielle Differentialgleichungen lösen, aber da ist noch keine Praxis dahinter.

Geschrieben von Ralf SchmidtIch würde es heute so machen: Erst Bachelor, dann ein bis drei Jahre arbeiten und dann den Master - so nimmt Dich mit Sicherheit jede Firma mit Kußhand!

würde ich nicht machen, weil wie schon beschrieben, die Praxis nach dem BA fehlt, und ich nach 3 Jahren arbeiten keine Lust mehr habe nochmal auf die UNI/FH zu gehen. Und überhaupt sehe ich da keinen Sinn. Warum sollte ich das Studium unterbrechen und nicht in einem Zug durch machen?


mkg,
Hannes

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AutorMatt8hia8s B8., Offenau / Baden-Württemberg345674
Datum28.06.2006 10:5922244 x gelesen
Moin,

Anmerkung: folgendes bezieht sich rein auf technische und naturwissenschaftliche Studiengänge.

Ja. Sie macht Sinn.
Würde eher sagen ja und nein. Sicherlich ist die Unterscheidung sinnvoll, wenn es um gewisse Bereiche in F&E geht. Fakt ist aber auch, dass in der Praxis in einer Vielzahl von Bereichen mittlerweile kaum noch zwischen Uni und FH/BA unterschieden wird. Sowohl in Stellenausschreibungen/Einstellungen als auch beim Gehalt. Geht man nun davon aus, dass Uni-Abgänger eigentlich "nur" für diese speziellen Bereiche in F&E und anderen besonders herausgehobene Stellen in Frage kommen, müsste die Zahl der Uni-Abgänger zugunsten der FH/BA-Abgänger stark sinken. Dann wäre die Welt hier m.E. wieder in Ordnung und wir bräuchten auch das - m.E. zurecht kritisierte - Bachelor/Master-System nicht (vorausgesetzt es gibt für FH/BA-Absolventen dann sinnvolle Möglichkeiten, einen universitären Abschluss nachzuholen).

Auch ist die Trennung zwischen gD und hD hinsichtlich Uni-Abschluss/kein Uni-Abschluss m.E. nicht mehr mit der sonstigen Berufswelt zu vereinbaren. Es gibt sicherlich zig Stellen im hD (gerade auch beim feuerwehrtechnischen Dienst), wo es absolut keinen Grund gibt, FH/BA-Absolventen aufgrund ihrer Eignung auszuschließen!
Außerdem ist es mir absolut unverständlich, wie gewisse Beamten z.B. an Schulen teilweise deutlich höhere Besoldungsstufen einnehmen als Feuerwehrbeamten mit Leitungsfunktion, die über deutlich mehr Personal- und Sachverantwortung verfügen.


MkG Matthias


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AutorRalf8 S.8, Gerlingen / NRW345852
Datum28.06.2006 20:5722399 x gelesen
Geschrieben von Hannes FischnallerIch als Student (TU) in einem Bauingenieur Bachelor Studiengang im ersten Jahr muss ganz ehrlich sagen, dass ich mich nach 3 Jahren noch nicht fit für die Arbeitswelt fühlen würde.

Warte doch erstmal die anderen 2/3 deines Studiums ab!

Geschrieben von Hannes Fischnallerwürde ich nicht machen, weil wie schon beschrieben, die Praxis nach dem BA fehlt, und ich nach 3 Jahren arbeiten keine Lust mehr habe nochmal auf die UNI/FH zu gehen.

? Die Praxis würdest Du dann doch eben nach 3 Jahren machen ?

Meine Persönliche Berufs/Lebenserfahrung:

Mit 16 Kaufm. Ausbildung, dann Fachabi, dann BWL, mit 24 abgeschlossen, dann 5 Jahre Berufspraxis und jetzt seit einem Jahr Rescue weil mir mein alter Job keinen Spaß mehr gemacht hat.
Entscheidung bis jetzt nicht bereut, ganz im Gegenteil.

Ich kann durchaus nachvollziehen, das sich ein 20jähriger nach einem Jahr studieren (ohne vorher gearbeitet zu haben?) nicht bereit für die Arbeitswelt fühlt - aber glaubst Du, das eine Semester Regelstudienzeit zwischen Bachelor (7) und altem Diplom (8) macht da einen Unterschied?

Das ist ja generell das Problem des Studierens, da kommt einer mit 25, Diplom-Irgendwas und hat von Tuten und Blasen keine Ahnung. Kann aber ganz toll in der Theorie Dinge ausrechnen und Thesen aufstellen. Nur wie das mit dem Arbeiten funktioniert, dafür gabs keine Vorlesung... (Überspitzt formuliert)

Daher finde ich den BA/MA ja so gut:

Erst Bachelor, dann Praxis (Trainee?) und viele Fehler machen. Vom Chef erstmal ordentlich die Schuhe besohlt bekommen, dann Master und als echter Profi in die Berufswelt starten.

Und nach zwei, drei jahren Arbeiten bekommst Du von ganz allein wieder Lust auf die Uni...

Ach ja; den Unterschied zwischen einem Bauingenieur FH und Uni, zwischen einem Diplom Architekten (8 Semester) und Bachelor Architekten (8 Semster) muß man mir erstmal erklären...

(Und: Ich weiß, ich habe als Studienanfänger noch keine Ahnung vom Studienverlauf, Studienziel und späterem Tätigkeitsprofil, daher bitte ich meine dummen Ausführungen zu entschuldigen)


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AutorHenn8ing8 P.8, Nordhastedt / Schleswig-Holstein345865
Datum28.06.2006 21:3122175 x gelesen
Hallo,

Geschrieben von Ralf SchmidtDas ist ja generell das Problem des Studierens, da kommt einer mit 25, Diplom-Irgendwas und hat von Tuten und Blasen keine Ahnung. Kann aber ganz toll in der Theorie Dinge ausrechnen und Thesen aufstellen. Nur wie das mit dem Arbeiten funktioniert, dafür gabs keine Vorlesung... (Überspitzt formuliert)

Wie sagte mal ein Prof.: "orientieren Sie sich nicht zu sehr an der Praxis, sonst kommen Sie womöglich noch auf sinnvolle Ergebnisse, was kontraproduktiv für die Klausur wäre".
Ein solides Grundgerüst ist schon notwendig, aber man sollte dabei nicht das pragmatische Arbeiten vergessen.

Gruß
Henning


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AutorHann8es 8F., Bozen - Graz / Südtirol - Steiermark345876
Datum28.06.2006 22:0422247 x gelesen
Geschrieben von Ralf SchmidtErst Bachelor, dann Praxis (Trainee?) und viele Fehler machen. Vom Chef erstmal ordentlich die Schuhe besohlt bekommen, dann Master und als echter Profi in die Berufswelt starten.

Das folgende Bezieht sich rein auf den Beruf Bauingenieur:
Ich soll also 3 Jahre lang Fehler machen? Dann wird mich entweder mein Chef nach 2 Monaten rauswerfen, oder die von mir gerechnete Bude kracht eben nach einer Weile zusammen. Dann hat der RESCUE Berufszweig etwas zu tun ;)

Das ganze natürlich auch überspitzt formuliert.

Natürlich wird sich das ganze für einen Kunsthistoriker nicht so gravierend auswirken, aber bleiben wir doch bei den Ingenieurswissenschaften...

mkg,
Hannes


mkg,
Hannes

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AutorTobi8as 8B., Idar-Oberstein / noch Rheinland-Üfalz357865
Datum28.08.2006 12:2722293 x gelesen
Der Diskussion um Sinn oder Unsinn von welchen Studiengängen auch immer möchte ich mich im einzelnen gar nicht anschließen. Leider findet auch hier allzuleicht ein gewisses Maß an Polemik Einzug in die Debatte.

Grundsätzlich möchte ich nur eins zumindest erwähnt wissen. Bei aller Fachspezifik vermitteln alle (!!!) Ingenieurdisziplinen doch gewisse Basic-Eigenschaften, die eben die Charakteristik des Ingenieurberufs ausmachen - gleich welche Fachrichtung auch immer. Technisches und mathematisches Verständnis, Problemlösungskompetenz, Teamfähigkeit, usw. Der fachgerechte Umgang mit Gesetzestexten wie auch betriebs- und finanzwirtschaftliche Kompetenzen gehören hier ebenso dazu wie rethorische Fähigkeiten oder fundierte Kenntnisse im Porjektmanagement. Diese Aufzählung ist sicherlich noch um einige Punkte zu erweitern.

Und, was ich interessant finde. Wenn man sich mit Thema der Interdisziplinarität auseinandersetzt, darf nicht unerwähnt bleiben, dass z.B. auch Maschinenbauer und Verfahrenstechniker im Rahmen von Vorlesungen wie Anlagentechnik- und Projektierung bis zu mehrstündige Veranstaltungen in "Explosions - und Brandschutz" oder auch in "Vorbeugendem Brandschutz" erhalten.

Aus Sicht dieser Softskills dürfte der Unterschied zwischen Absolventen der einzelnen Fachrichtungen marginal sein. Anhand des Beispiels der Rechtswissenschaften möchte ich dies kurz verdeutlichen: Sicher hat ein Absolvent der einschlägigen Studiengänge aus Köln oder Hamburg deutlich mehr spezifische Kenntnisse bei feuerwehrtechischen Gesetzeswerken. Was aber juristische Grundsätze und den Umgang mit Gesetzestexten betrifft, traue ich mir mindestens ebensoviel zu (aufgrund dessen, dass ich ebenfalls einschlägige Rechtsvorlesungen gehört habe).

Also, so what? Tatsache ist doch ebenfalls, dass bei keiner Feuerwehr nur Maschinenbauer oder nur Rescues ihren Dienst versehen werden. Rescues sind also das gleiche, was Chemiker, Physiker, Maschinenbauer oder eben Informatiker auch sind: eine sinnvolle Ergänzung im Team Feuerwehr.

Von vielen in der Debatte vertretenen Pauschalisierungen rate ich daher Abstand zu nehmen. So geben sich Maschinenbauer eben nicht mehr oder weniger mit halben Antworten zufrieden als auch Rescues ihre Spezialfähigkeiten gewinnbringend einbringen können.

Gruß Tobi


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