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Thema | geistige Behinderung in der Jugendfeuerwehr | 7 Beträge | |||
Rubrik | Jugendfeuerwehr | ||||
Autor | Jann8 F.8, Leer - Bingum / Niedersachsen | 356714 | |||
Datum | 21.08.2006 22:22 | 6968 x gelesen | |||
Hallo, habt ihr Jugendfeuerwehrmitglieder mit geistigen Behinderungen? Hattet Ihr vielleicht schon einmal den Fall das Ihr einen Jugendlichen deswegen abweisen musstet? Allgemein es Interssiert mich alles was mit dem Thema zu tun hat. Wäre toll wenn Ihr da was schreiben würdet... Schöne Grüße Jann Freese Schaut doch mal vorbei: wwww.feuerwehr-bingum.de und www.jugendfeuerwehr-bingum.de | |||||
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Autor | Marc8 D.8, Bad Hersfeld / Hessen | 356715 | |||
Datum | 21.08.2006 22:31 | 5154 x gelesen | |||
Allgemein es Interssiert mich alles was mit dem Thema zu tun hat. Schau mal in der GUV-V C53: §14 i.V.m §2 Punkte 2&4 MkG Marc
Artikel 5 - Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland (1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt. (2) ... | |||||
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Autor | Sasc8ha 8J., Schierling / Bayern | 356729 | |||
Datum | 21.08.2006 23:42 | 5042 x gelesen | |||
Ja,ich hatte den Fall im vorletzten Jahrgang der Jugendgruppe. Eine geistige Behinderung lag vor im Sinne von sehr langsamer Auffasungsgabe, einem enormen Merkdefizit und das aber gepaart mit immensen körperlichen Kräften. Es wurde dies in der Gruppe aber offen diskutiert und die Gruppe hat den Jungen so akzeptiert und seine Fehler inTeamwork ausgebügelt. Ebenso hat die Gruppe gemeinsam ihn wieder eingebremst, wenn der Gaul mii ihm durchging. Wichtig ist in meinen Augen hier eine offene Informationspolitik durch den JW, um eine ''Hassgrüppchenbildung'' und Vorurteile von vorne herein auszuschliessen. Es empfiehlt sich auch, so meine Erfahrung keine Sonderbehandlung an den Tag zu legen. Dies wirkt eher diskriminierend. Wenn du noch mehr Info's brauchst, einfach PN. MkG, Sascha Die gemachten Aussagen spiegeln nur meine eigene Meinung wider und nicht die der FF Schierling oder anderer Hilfsorganisationen | |||||
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Autor | Ralf8 S.8, Gerlingen / NRW | 356758 | |||
Datum | 22.08.2006 09:28 | 5167 x gelesen | |||
Soziales Engagement und Integrative Jugendarbeit finde ich absolut gut, kann bei Feuerwehrs aber auch zu Problemen führen. Selbst wenn die Betreuer sich damit einverstanden erklären, die zusätzliche Verantwortung mit zu übernehmen, kommt spätestens bei der anstehenden Übernahme in die aktive Wehr das böse erwachen. Dann erklär mal deinem Kameraden, der seit fünf Jahren Dienst in der JF tut, das er jetzt leider austreten muss... | |||||
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Autor | Sasc8ha 8J., Schierling / Bayern | 356762 | |||
Datum | 22.08.2006 09:45 | 4969 x gelesen | |||
Da stimme ich dir zu. Der Kamerad wurde vor der Übernahme zum Vertrauensarzt geschickt. Der hat ihm eingeschränkte Diensttauglichkeit bestätigt. Kein Atemschutz usw. Normaler Dienst ist aber medizinisch vertretbar. Deswegen fährt er jetzt bei uns normal mit raus. Ist aber natürlich von Fall zu Fall abzuwägen. Die Enttäuschung wäre riesig und das Problem zu verkennen fatal. Deswegen bei zu großen Defekten lieber mit guter Begründung von vorne herein Nein sagen. Sascha Die gemachten Aussagen spiegeln nur meine eigene Meinung wider und nicht die der FF Schierling oder anderer Hilfsorganisationen | |||||
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Autor | Anna8 W.8, Homburg/Main / Bayern | 359789 | |||
Datum | 08.09.2006 09:30 | 5099 x gelesen | |||
Ich kenne diesen Fall sowohl im aktiven Dienst, wie auch in der JF. Im aktiven Dienst übernimmt der Kamerad leichte Tätigkeit als Melder, soweit er sich selbst fit dazu fühlt. Ansonsten bleibt er im Feuerwehrhaus bzw. kommt erst gar nicht um niemanden, vor allem sich selbst, zu gefährden. In der JF wird der andere Kamerad genauso behandelt, wie die anderen, jedoch wird eingeschritten, falls es zu hänseleien kommt, da der arme Kerl ziemlich schmächtig is. So eine Situation is immer von Fall zu Fall anders zu beurteilen und, vor allem in der JF, allen anderen Kameraden klar zu machen, das der Betroffene zwar keine Sonderbehandlung erhält, jedoch nicht dieselben Tätigkeiten ausführen kann und darf wie der Rest. Anna Ganz allein meine persönliche Meinung! | |||||
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Autor | Anne8tte8 S.8, Griesheim / Hessen | 359824 | |||
Datum | 08.09.2006 10:53 | 4970 x gelesen | |||
Einen eingeschränkten Jugendlichen von vorne herein abzuweisen halte ich für falsch. Als Einzigen Grund, dass ein solcher Junge bzw. Mädchen abgewiesen wird wäre für mich, wenn ich sowieso schon so viele Kinder und Jugendliche habe, dass meine Ausbilder an ihre Grenzen kommen. ABER: von geistig oder körperlich eingeschränkten Kindern und Jugendlichen kann man jede Menge lernen. Sie wollen auch dazugehören, was nicht gleich bedeutet, dass sie die Aufgaben erledigen wollen, die alle anderen machen. Von vornerein ablehnen, weil er nicht in die Einsatzabteilung übernommen werden kann? Halte ich für nicht richtig. 7 oder mehr Jahre JF können eine wunderschöne Zeit werden. Danach kann auch ein Übertritt in die Ehren- und Altersabteilung erfolgen. Und es gibt mehr Aufgaben in der Feuerwehr, als Einsätze fahren. | |||||
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