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ThemaKürzungen beim Katatrophenschutz35 Beträge
RubrikKatastrophenschutz
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  • Freiwilliges Engagement im europäischen Bevölkerungsschutz (PDF)
  • Koordinieren statt Führen (Deutschlandradio)
  •  
    AutorAnne8tte8 S.8, Griesheim / Hessen392768
    Datum24.03.2007 12:2617056 x gelesen
    Im Landkreis Darmstadt-Dieburg protestieren Feuerwehren gegen Kürzungen im Katastrophenschutz
    Link


    Es ist schon alles gesagt worden. Nur noch nicht von jedem...

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    AutorSven8 H.8, Ibbenbüren / NRW392770
    Datum24.03.2007 12:3015304 x gelesen
    Moin,

    protestieren die um vom Bund mehr Geld zu bekommen oder das dass Land endlich seinen Verpflichtungen nach kommt....
    *grübelnd*
    Sven


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    AutorChri8sti8an 8F., Fürth / Hessen392772
    Datum24.03.2007 12:3415241 x gelesen
    Hallo,

    Geschrieben von Sven Hildebrandtprotestieren die um vom Bund mehr Geld zu bekommen oder das dass Land endlich seinen Verpflichtungen nach kommt....

    ersteres. Über das Engagement des Landes Hessen kann man sich eigentlich in keinster Weise beschweren.


    Viele Grüße

    Christian

    Meine Meinung und nicht die meiner Feuerwehr!

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    AutorMarc8 D.8, Bad Hersfeld / Hessen392777
    Datum24.03.2007 12:5415289 x gelesen
    Im Landkreis Darmstadt-Dieburg protestieren Feuerwehren gegen Kürzungen im Katastrophenschutz

    Laut dem Link sorgen sie sich jedoch um die Sicherstellung der Abwehr von Lagen die ersteinmal nicht das Problem des Bundes sind, sondern der Kommunen und das Landes (wobei man dem BL Hessen diesbezüglich kaum Vorwürfe machen kann).

    Wenn man bedenkt, daß in der Truppmannausbildung (Tm1/Tm2) insgesamt 4 Stunden ZS-Bezogene (Rechts-)Grundlagen und im ZF-Lehrgang nochmals 2 ZS-Bezogene Stunden Rechtsgrundlagen enthalten sind, muß man sich doch fragen wieso man an der Basis nicht die Unterschiede bzw. die daraus resultierenden Zustäündigkeiten kennt.

    MkG
    Marc


    Brandschutzverein Hersfeld e.V.Aktuelle Infos: Empfehlung Helmkennzeichnung (PDF)
    Flyer: "Selbstschutz Grundkurs" (PDF)

    Artikel 5 - Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland
    (1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.
    (2) ...

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    AutorUwe 8S., Nordheim / Hessen392779
    Datum24.03.2007 13:1815093 x gelesen
    Hallo Anette,

    ich denke der LK DA-DI bzw. das Darmstädter Echo ist seiner Zeit vorraus

    Geschrieben von Echo Online Ausführlich am samstag (24.03.23007) im Darmstädter Echo.


    Gruß
    Uwe


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    AutorJose8f M8., Gütersloh / NRW392784
    Datum24.03.2007 15:0015282 x gelesen
    Geschrieben von Marc DickeyWenn man bedenkt, daß in der Truppmannausbildung (Tm1/Tm2) insgesamt 4 Stunden ZS-Bezogene (Rechts-)Grundlagen und im ZF-Lehrgang nochmals 2 ZS-Bezogene Stunden Rechtsgrundlagen enthalten sind, muß man sich doch fragen wieso man an der Basis nicht die Unterschiede bzw. die daraus resultierenden Zustäündigkeiten kennt.

    Artikel: Die Feuerwehren aus Schaafheim, Groß-Umstadt, Reinheim, Dieburg, Seeheim-Jugenheim und Bickenbach zeigten am Freitagnachmittag in Seeheim, auf welche Einsatzfahrzeuge sie beim Katastrophenschutz verzichten sollen

    Man könnte in Weiterung erwägen, ob diese Aktion das Ergebnis einer spontanen, friedlichen, wafffenfreien Versammlung von Basis-FA und Fahrzeugen aus 6 Wehren unter freiem Himmel ist, oder ob dort irgendjemand mit Führungsdienstrang geplant und entweder beschlossen oder zur Teilnahme aufgerufen hat...


    mit freundlichen Grüßen

    Jo(sef) Mäschle



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    AutorMarc8 D.8, Bad Hersfeld / Hessen392785
    Datum24.03.2007 15:1115168 x gelesen
    Man könnte in Weiterung erwägen, ob diese Aktion das Ergebnis einer spontanen, friedlichen, wafffenfreien Versammlung von Basis-FA und Fahrzeugen aus 6 Wehren unter freiem Himmel ist, oder ob dort irgendjemand mit Führungsdienstrang geplant und entweder beschlossen oder zur Teilnahme aufgerufen hat...

    Natürlich könnte es sich auch um eine Verschwörung der Fahrzeuge handeln, welche icht abgezogen werden wollen. ;-)

    MkG
    Marc


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    (2) ...

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    AutorMich8ael8 H.8, Altlußheim/z.Zt.Bahlingen / Baden Württemberg392796
    Datum24.03.2007 17:1115311 x gelesen
    Hallo zusammen,

    ist es etwas neues, dass der BUND sich allmählich immer mehr aus der Verantwortung zieht? Dies hat doch bereits anfang der 90er begonnen und irgendwann erreicht man auch den Punkt, an dem es letztlich alle spüren.

    Das Problem an der Sache ist nur, dass keine andere Insatnz sich bereit erklärt, die entstehenden lücken zu schließen. Die Kommunen sehen sich nicht in der Verantwortung, den Schutz über die Gemarkungsgrenzen hinaus mit Sondergeräten zu gewährleisten (was auch zu verstehen ist) und die Länder sehen nicht ein, kosten zu übernehmen die bis dahin von anderen instanzen getragen wurden.
    Nur in einer Sache will jeder mitmischen, nämlich in dem Teil wo die Entscheidungen getragen werden, sei es bei Beschaffungen oder in Fragen der Führungsverantwortung bei schadenfällen und und und .....

    Feuerwehr und die Gebiete die damit zusammenhängen werden immer mehr Sache der Kommunen werden, und zwar alleine, man muss damit rechnen, das nur noch die aller aller notwendigsten Beschaffungen über Bund oder Land kommen werden. Wer diesen Trend noch nicht gesehen hat, schläft im Moment sicher.

    Der Bund investiert in der Zukunft nur noch in Bereiche, in denen er bestimmen kann (um den ganzen Kompetenz gerangeln zu entgehen) und das ist nunmal für den KATA in erster Linie das THW.
    Die Feuerwehren tuen sich einfach zu schwer, sich selbst neue Möglichkeiten zu eröffnen, man kann durch aus sagen, "Wir stehen auf unseren eigenen Füßen".
    Vielleicht sollte man endlich aufwachen ..... aber wer macht das schon gerne, solange er noch weich gebettet träumen kann ....


    Mit Grüßen
    Michael

    Alles meine private und persönliche Meinung!

    Optimist;
    Ein Mensch, der alles halb so schlimm oder doppelt so gut findet!
    Heinz Rühmann


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    AutorGerh8ard8 B.8, Pfungstadt / Hessen392801
    Datum24.03.2007 17:4815298 x gelesen
    Hallo,

    Geschrieben von Michael HilbertDer Bund investiert in der Zukunft nur noch in Bereiche, in denen er bestimmen kann (um den ganzen Kompetenz gerangeln zu entgehen)

    ... dürfte im ZS eher nicht das Problem des Bundes sein, da er da eben in den 90ern beschlossen hat nicht bestimmen zu wollen (Aufhebung der Bundesvorgaben und der KatS-DVn) und "nur" noch Komponentenbereitsstellung für ZS/KatS betreibt.

    Geschrieben von Michael HilbertDas Problem an der Sache ist nur, dass keine andere Insatnz sich bereit erklärt, die entstehenden lücken zu schließen. ... und die Länder sehen nicht ein, kosten zu übernehmen die bis dahin von anderen instanzen getragen wurden.

    ... Beschaffung von 32 GW-StrSpTr, 20 ELW 2, 52 GW-Technik, eine größere Anzahl RTW, bisher 2* GW-IuK und ca. 100 anteilig finanzierte LF 10/6 beweisen in Hessen das Gegenteil (... logisch, man könnte/sollte mehr machen ... wenn mehr Geld da wäre)

    Geschrieben von Michael HilbertFeuerwehr und die Gebiete die damit zusammenhängen werden immer mehr Sache der Kommunen werden

    ... Feuerwehr ist zunächst originäre Angelegenheit der Kommune, und das schon seit Jahrzehnten ...

    Geschrieben von Michael Hilbertdas nur noch die aller aller notwendigsten Beschaffungen über (...) Land kommen werden.

    ... siehe oben ! Andersrum wird m.E. ein Schuh draus: das Land (und insbesondere auch die Landkreise) ist für den überörtlichen Teil des Brandschutzes zuständig - der Grundschutz ist erst mal kommunale Sache.

    Gruss
    Gerhard


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    AutorMich8ael8 H.8, Altlußheim/z.Zt.Bahlingen / Baden Württemberg392804
    Datum24.03.2007 18:0615305 x gelesen
    Geschrieben von Gerhard Bayer... Beschaffung von 32 GW-StrSpTr, 20 ELW 2, 52 GW-Technik, eine größere Anzahl RTW, bisher 2* GW-IuK und ca. 100 anteilig finanzierte LF 10/6 beweisen in Hessen das Gegenteil (... logisch, man könnte/sollte mehr machen ... wenn mehr Geld da wäre)

    Über welchen Zeitraum war das? Und wurde da was ersetzt oder neu Angeschafft (außer mal die Meßvarianten).
    Bei den LF10/6 denke ich mal, waren die Fahrzeuge auch im örtlichen Bedarfsplan vertreten, oder?

    Geschrieben von Michael Hilbert
    Feuerwehr und die Gebiete die damit zusammenhängen werden immer mehr Sache der Kommunen werden
    Geschrieben von Gerhard Bayer
    ... Feuerwehr ist zunächst originäre Angelegenheit der Kommune, und das schon seit Jahrzehnten ...


    Ich meinte damit die überörtliche Feuerwehrarbeit, die nicht im unmittelbar örtlichen Bedarfsplan auftaucht, Dinge wie SW oder GW/RW udgl.

    Geschrieben von Gerhard Bayerdas Land (und insbesondere auch die Landkreise) ist für den überörtlichen Teil des Brandschutzes zuständig - der Grundschutz ist erst mal kommunale Sache.

    Richtig, der Grundschutz ist kommunale Sache, aber was darüber hinaus geht muss anders Finnanziert werden (können). Ob das nun Land (zu dem ich mal die Kreise zähle) oder BUND macht ist die Frage, nur machen muss es einer.

    Aber die Feuerwehren sollten auch versuchen, ander "Förderquellen" zu öffenen und ich kann mir gut vorstellen, dass die EU eine sein könnte.

    Achso,
    Geschrieben von Gerhard Bayer... dürfte im ZS eher nicht das Problem des Bundes sein, da er da eben in den 90ern beschlossen hat nicht bestimmen zu wollen (Aufhebung der Bundesvorgaben und der KatS-DVn) und "nur" noch Komponentenbereitsstellung für ZS/KatS betreibt.

    Wieso beschließt man, nicht mit bestimmen zu wollen ..... damals war schon eindeutig klar, dass der BUND sich über kurz oder lang herauslöst, nur bewusst war es keinem (und ist es vielleicht auch heuer noch nicht)


    Mit Grüßen
    Michael

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    AutorChri8sti8an 8F., Fürth / Hessen392808
    Datum24.03.2007 18:1415261 x gelesen
    Hallo,

    Geschrieben von Michael HilbertÜber welchen Zeitraum war das? Und wurde da was ersetzt oder neu Angeschafft (außer mal die Meßvarianten).
    Bei den LF10/6 denke ich mal, waren die Fahrzeuge auch im örtlichen Bedarfsplan vertreten, oder?


    Einfach mal in Google "Landesbeschaffungsaktion Hessen" eingeben... Die Beschaffungen laufen eigentlich kontinuierlich. Die Gw-StrSpTr wurden erst kürzlich ersetzt, die LF 10/6 werden jährlich beschafft, die ELW waren über einige Jahre verteilt, mit entsprechender Aktualisierung der Technik vor einigen Jahren (IIRC 2003 oder 2004). Über die IuK und die SAN Beschaffungen muss Gerhard was sagen. Die beiden IuK Fahrzeuge sind AFAIK Prototypen, davon einer im LK DaDi unterwegs...


    Viele Grüße

    Christian

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    AutorMich8ael8 H.8, Altlußheim/z.Zt.Bahlingen / Baden Württemberg392809
    Datum24.03.2007 18:1815244 x gelesen
    Wenn die Beschaffungen so gut von statten gehen, wieso beschwert man sich dann?

    Wobei ich sagen muss, der Lkr DA ist doch schon recht gut ausgerüstet (zumindest die dortigen Feuerwehren), oder? Wenn ich jetzt mal manche Lkr in BaWü anschaue.


    Mit Grüßen
    Michael

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    AutorGerh8ard8 B.8, Pfungstadt / Hessen392819
    Datum24.03.2007 18:3315265 x gelesen
    Hallo,

    Geschrieben von Michael HilbertWenn die Beschaffungen so gut von statten gehen, wieso beschwert man sich dann?

    ... weil auch hier Bundesfahrzeuge herumfahren, die eben nicht zusätzlich zum kommunalen Anteil vorhanden sind, sondern stattdessen.

    ... weil das Land ggf. eben nicht alles was der Bund bisher bezahlte weiterführen will (z.B. 26 statt 32 GABC-Züge Landesweit, 56 statt 64 Betreuungszüge)

    ... weil man die Trennung der Zuständigkeiten "tägliche Gefahrenabwehr", KatS, ZS nicht verstanden hat (oder nicht verstehen will)

    Geschrieben von Michael HilbertWobei ich sagen muss, der Lkr DA ist doch schon recht gut ausgerüstet (zumindest die dortigen Feuerwehren), oder?

    ... es gibt auch da Kommunen deren größtes Fzg. ist der dort stehende SW2000-Tr des Bundes (ansonsten 1* LF 8/6 und dann TSF-W und TSF)

    Gruss
    Gerhard


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    AutorMich8ael8 H.8, Altlußheim/z.Zt.Bahlingen / Baden Württemberg392830
    Datum24.03.2007 19:4915338 x gelesen
    Geschrieben von Gerhard Bayer... weil auch hier Bundesfahrzeuge herumfahren, die eben nicht zusätzlich zum kommunalen Anteil vorhanden sind, sondern stattdessen.
    ... weil das Land ggf. eben nicht alles was der Bund bisher bezahlte weiterführen will (z.B. 26 statt 32 GABC-Züge Landesweit, 56 statt 64 Betreuungszüge)
    ... weil man die Trennung der Zuständigkeiten "tägliche Gefahrenabwehr", KatS, ZS nicht verstanden hat (oder nicht verstehen will)


    Das ist ja eigentlich in den meisten anderen BL auch so, gerade die Abteilungswehren werden gerne mal mit dem LF16TS des KATA ausgestattet, ohne das man eigene Fahrzeuge beschafft.

    Jetzt werde ich vielleicht geprügelt, aber ich finde die LF10/6 oder auch LF 16TS (bzw. Nachfolgervariationen) nicht für die wichtigsten Fahrzeuge die von BUND beschafft oder gefördert werden müssen/sollten.
    Diese Fahrzeuge müssten durch die Kommunen ohne hin in irgendeiner Art und Weise vorgehalten werden.
    Für wichtiger halte Fahrzeuge die Sonderfunktionen haben, wie z.B.
    ELW´s,
    GW´s für A/S-GefGut.-Wasserrett.-usw.,
    Größerdimensionierte TLF mit Geländefähigkeit bei größeren Waldgebieten,
    Geräte und Fahrzeuge zur NOT-Aufrechterhaltung der Energieversorgung in kleinen Rahmen, aber vor allem
    DMF und Meßfahrzeuge
    varianten für MANV
    Versorgungsvarianten

    Ich hoffe das wir es nie erleben, aber käme es heute zu einem Katastrophenfall, bei dem mehr als die Fläche eines Dorfes (wobei das schon Probleme gäbe) betroffen wäre und eine Dekontamination von tausenden Menschen über eine größere Fläche verteilt notwendig werden würde, wären wir weit über die unseren Möglichkeiten überlastet.
    Dagegen lassen sich Unwetterlagen oder Hochwassersituationen beinahe schon routiniert und spielerisch händeln, da entsprechende Erfahrungen vorliegen und nicht nur Spezialeinheiten eingesetzt werden können.
    Undenkbar sehe ich das nicht.
    Nehmen wir einen Ballungsraum wie das Ruhrgebiet, Berlin oder die Rhein Neckar Region (aus der ich komme), einen Störfall in einem Unternehmen der Atomaren oder chemischen mit masivem Stoffaustritt, oder einen teroristischen Anschlag, in kürzester Zeit sind u.U. 100.000 Menschen oder mehr betroffen.
    Solche Situationen wurden (m.Wissens) auch noch nie in diesem Maße geübt.


    Mit Grüßen
    Michael

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    AutorSeba8sti8an 8K., Grafschaft / RLP (KLF-Land)392836
    Datum24.03.2007 20:0815222 x gelesen
    Geschrieben von Michael HilbertAber die Feuerwehren sollten auch versuchen, ander "Förderquellen" zu öffenen und ich kann mir gut vorstellen, dass die EU eine sein könnte.Inwiefern?


    Alles natürlich nur meine eigene bescheidene Meinung! Wäre auch langweilig, wenn jeder diese Meinung haben würde...

    Meine Wehr: http://www.ffw-grafschaft.de

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    AutorGerh8ard8 B.8, Pfungstadt / Hessen392837
    Datum24.03.2007 20:1315260 x gelesen
    Hallo,

    Geschrieben von Michael HilbertJetzt werde ich vielleicht geprügelt, aber ich finde die LF10/6 oder auch LF 16TS (bzw. Nachfolgervariationen) nicht für die wichtigsten Fahrzeuge die von BUND beschafft oder gefördert werden müssen/sollten.
    Diese Fahrzeuge müssten durch die Kommunen ohne hin in irgendeiner Art und Weise vorgehalten werden.
    Für wichtiger halte Fahrzeuge die Sonderfunktionen haben, wie z.B.
    ELW´s,
    GW´s für A/S-GefGut.-Wasserrett.-usw.,
    Größerdimensionierte TLF mit Geländefähigkeit bei größeren Waldgebieten,
    Geräte und Fahrzeuge zur NOT-Aufrechterhaltung der Energieversorgung in kleinen Rahmen, aber vor allem
    DMF und Meßfahrzeuge
    varianten für MANV
    Versorgungsvarianten


    ... wozu hatte der Bund LF 16-Ts und SW2000-Tr beschafft ? Richtig: Zivilschutz -> V-Fall. Hier aus den Erfahrungen 2. WK -> Flächenbombadement von Städten.

    ... ELW: ELW 1 ist klassisch kommunale Aufgabe. ELW 2 -> KatS-Land; in Hessen pro Kreis 1* da

    ... Varianten für MANV: da will der Bund ja noch was tun: "Task-Forces"

    ... Größerdimensionierte TLF mit Geländefähigkeit bei größeren Waldgebieten: Erfahrung bei uns: Über den Einsatzwert von TLF bei Großschadensereignissen gibt es zwiespältige Meinungen. Der große Waldbrand brennt doch nicht an anderen Stellen wie der kleine ? Eigentlich brauche ich geländegeeignete (ich sage absichtlich nicht geländegängig -weil das ist aber einer bestimmten Fahrzeuggröße kaum bezahlbar) auch in der normalen Gefahrenabwehr ... also kommunal

    ... GW´s für A/S-GefGut.-Wasserrett.-usw.: KatS-Hessen: GW-Technik (Betreuungszug), GW-Wasser (Wasserrettungszüge), GW-IuK (IuK-Gruppe) - GW-Gs gibs kommunal mehr als genug

    Geschrieben von Michael HilbertIch hoffe das wir es nie erleben, aber käme es heute zu einem Katastrophenfall, bei dem mehr als die Fläche eines Dorfes (wobei das schon Probleme gäbe) betroffen wäre und eine Dekontamination von tausenden Menschen über eine größere Fläche verteilt notwendig werden würde, wären wir weit über die unseren Möglichkeiten überlastet. (...)
    Nehmen wir einen Ballungsraum wie das Ruhrgebiet, Berlin oder die Rhein Neckar Region (aus der ich komme), einen Störfall in einem Unternehmen der Atomaren oder chemischen mit masivem Stoffaustritt, oder einen teroristischen Anschlag, in kürzester Zeit sind u.U. 100.000 Menschen oder mehr betroffen.
    Solche Situationen wurden (m.Wissens) auch noch nie in diesem Maße geübt.


    ... das Problem ist da eher ein anderes: Flüchtlingsstromlenkung. Ich glaube nicht, dass da 10 Tausende Menschen ruhig in einem Gebiet verharren und warten, dass sie exvakuiert/dekontaminiert werden.
    Im Rahmen Stabsübungen wurde dies bis in die 90er Jahre im Rahmen NATO-Übungen (V-Fall) beübt ... ob das realistisch war ... ich zweifle dran.

    Gruss
    Gerhard


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    AutorMich8ael8 H.8, Altlußheim/z.Zt.Bahlingen / Baden Württemberg392838
    Datum24.03.2007 20:1515435 x gelesen
    Geschrieben von Sebastian KruppInwiefern?

    Würde man in der EU Tätig werden (also außerhalb der Bundesgrenze) könnte ich mir durchaus vorstellen, dass es Förderungsmöglichkeiten durch die EU geben könnte.

    Habe gerade Jüngst irgendwo gelesen, dass Frankreich sich bemüht ein Europäisches Feuerwehrausbildungszentrum zu bekommen, natürlich verbunden mit allerlei Förderung .....

    Gehen die richtigen Stellen im dt. Feuerwehrwesen die richtigen Stellen im EU wesen an, kann ich mir viel vorstellen, andere machen das sicher so oder so ähnlich auch.


    Mit Grüßen
    Michael

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    Heinz Rühmann


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    AutorSeba8sti8an 8K., Grafschaft / RLP (KLF-Land)392840
    Datum24.03.2007 20:2315199 x gelesen
    Geschrieben von Michael HilbertWürde man in der EU Tätig werden (also außerhalb der Bundesgrenze) könnte ich mir durchaus vorstellen, dass es Förderungsmöglichkeiten durch die EU geben könnte.
    Da bin ich mal gespannt, wie die EU die KatS-Organisation von allen Mitgliedsstaaten unter einen Hut bringen will, genauso frage ich mich, warum sie das tun sollte. Länderübergreifende Katastrophenfälle sind sicher nicht unmöglich, aber ob sich die EU da in der Pflicht fühlen wird/sollte?.


    Alles natürlich nur meine eigene bescheidene Meinung! Wäre auch langweilig, wenn jeder diese Meinung haben würde...

    Meine Wehr: http://www.ffw-grafschaft.de

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    AutorMich8ael8 H.8, Altlußheim/z.Zt.Bahlingen / Baden Württemberg392845
    Datum24.03.2007 20:3015295 x gelesen
    Geschrieben von Gerhard Bayer... wozu hatte der Bund LF 16-Ts und SW2000-Tr beschafft ? Richtig: Zivilschutz -> V-Fall. Hier aus den Erfahrungen 2. WK -> Flächenbombadement von Städten.

    OK, aber wir wollen ja Zeitgemäß bleiben, die derzeitige Sicherheitslage in der BRD oder in der EU sollte eher von terroristischen, industriellen oder klimatischen Schadenslagen in Katastrophengröße ausgehen, als von großflächigen Bombenniedergängen.
    Vielleicht sieht es in 15 jahren wieder anders aus (was wir nicht hoffen wollen) aber derzeit sehe ich diese Gefahren für die Zukunft eher weniger.

    Geschrieben von Gerhard Bayer... ELW: ELW 1 ist klassisch kommunale Aufgabe. ELW 2 -> KatS-Land; in Hessen pro Kreis 1* da

    Ich meinte auch eher große ELW, mit modernen kommunikationsmöglichkeiten. Hätte das vielleicht dazu schreiben sollen.

    Geschrieben von Gerhard Bayer... Varianten für MANV: da will der Bund ja noch was tun: "Task-Forces"

    Und wie lange will er das schon ...?!

    Geschrieben von Gerhard Bayer... GW´s für A/S-GefGut.-Wasserrett.-usw.: KatS-Hessen: GW-Technik (Betreuungszug), GW-Wasser (Wasserrettungszüge), GW-IuK (IuK-Gruppe) - GW-Gs gibs kommunal mehr als genug

    Diese Fahrzeuge sehe ich aber in den "Normalen" Kommunen eher als Fahrzeuge im überörtlichen Bedarf und nicht als Bedarf der einzelnen Kommune (mal die Großstädte außen vor gelassen).

    Geschrieben von Gerhard Bayer... das Problem ist da eher ein anderes: Flüchtlingsstromlenkung. Ich glaube nicht, dass da 10 Tausende Menschen ruhig in einem Gebiet verharren und warten, dass sie exvakuiert/dekontaminiert werden.

    Diese Probleme müssen aber irgendwie gehändelt werden, und wenn es darum geht die Fluchtströme zu stopen.
    Für ordentlich Probleme braucht man eigentlich gar keine 10tausende Menschen, ich denke bei >500 Aufwärts würde schon jedes Führungs- und Leitungssystem für MAN-V und Dekon an die Grenzen der Machbarkeit stoßen und auf eine sehr harte belastungs Probe gestellt werden.

    Geschrieben von Gerhard BayerIm Rahmen Stabsübungen wurde dies bis in die 90er Jahre im Rahmen NATO-Übungen (V-Fall) beübt ... ob das realistisch war ... ich zweifle dran.

    Auch wenn die nicht unbediengt wirklich wertvoll waren, gab es wenigstens welche aus denen man erkenntnisse ziehen konnte. Hoffen wir mal, dass nicht alles (wenige) Wissen und Know How von damals verloren ging


    Mit Grüßen
    Michael

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    AutorMarc8 D.8, Bad Hersfeld / Hessen392849
    Datum24.03.2007 20:3715105 x gelesen
    OK, aber wir wollen ja Zeitgemäß bleiben, die derzeitige Sicherheitslage in der BRD oder in der EU sollte eher von terroristischen, industriellen oder klimatischen Schadenslagen in Katastrophengröße ausgehen, als von großflächigen Bombenniedergängen.

    Dies sind aber alles Probleme, die in den Bereich der Länder fallen.
    Und auch der Bund hat sich das mit den großflächigen Bombardierungen anders überlegt. Folge: Man braucht sich hinsichtlich des Brandschutzes seitens des Bundes keine Gedanken mehr zu machen.

    MkG
    Marc


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    (2) ...

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    AutorMarc8 D.8, Bad Hersfeld / Hessen392850
    Datum24.03.2007 20:3915133 x gelesen
    Da bin ich mal gespannt, wie die EU die KatS-Organisation von allen Mitgliedsstaaten unter einen Hut bringen will, genauso frage ich mich, warum sie das tun sollte. Länderübergreifende Katastrophenfälle sind sicher nicht unmöglich, aber ob sich die EU da in der Pflicht fühlen wird/sollte?

    Mal ein Stichwort zu dem Thema: EU-Mechanismus

    MkG
    Marc

    P.S. Größer Mengen an Geld braucht man da aber nicht zu erwarten...


    Brandschutzverein Hersfeld e.V.Aktuelle Infos: Empfehlung Helmkennzeichnung (PDF)
    Flyer: "Selbstschutz Grundkurs" (PDF)

    Artikel 5 - Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland
    (1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.
    (2) ...

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    AutorBern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg392851
    Datum24.03.2007 20:4815185 x gelesen
    Guten Abend

    Geschrieben von Michael Hilbert

    Würde man in der EU Tätig werden (also außerhalb der Bundesgrenze) könnte ich mir durchaus vorstellen, dass es Förderungsmöglichkeiten durch die EU geben könnte.

    Durch das "Interreg-Programm" wurden schon Feuerwehrprojekte finaziell unterstützt; letztes Jahr z.B. 10 LF 10/6 für den grenzüberschreitenden KatS in Brandenburg. Es gibt schon EU-Fördertöpfe.

    Gruß aus der Kurpfalz

    Bernhard


    " Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles eine Bemerkung !"

    (Heinrich Heine)

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    AutorBern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg392856
    Datum24.03.2007 21:3715234 x gelesen
    Guten Abend

    Geschrieben von Bernhard Deimann

    Es gibt schon EU-Fördertöpfe.

    z.B. -> "LÖschboot Kehl/Strassburg".

    Gruß aus der Kurpfalz

    Bernhard


    " Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles eine Bemerkung !"

    (Heinrich Heine)

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    AutorHans8wer8ner8 K.8, Kirnitzschtal / Sachsen392881
    Datum25.03.2007 11:2315211 x gelesen
    Hallo,
    Geschrieben von Bernhard Deimann
    Es gibt schon EU-Fördertöpfe.

    z.B. -> "LÖschboot Kehl/Strassburg".

    Hier ein weiteres Beispiel:
    "Waldbrandkompetenz" in den NP's Sächsisch/böhmische Schweiz


    mkg hwk

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    AutorHans8wer8ner8 K.8, Kirnitzschtal / Sachsen392884
    Datum25.03.2007 11:3415297 x gelesen
    Hallo,
    Sorry funzt ja gar nicht richtig, aber jetzt:
    "Waldbrandkompetenz" in den NP's Sächsisch/böhmische Schweiz


    mkg hwk

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    AutorMich8ael8 B.8, Münsingen / Baden- Württemberg392942
    Datum25.03.2007 16:4015159 x gelesen
    Hallo Forum, Hallo Michael,

    Geschrieben von Michael Hilbert
    ist es etwas neues, dass der BUND sich allmählich immer mehr aus der Verantwortung zieht? Dies hat doch bereits anfang der 90er begonnen und irgendwann erreicht man auch den Punkt, an dem es letztlich alle spüren.
    Deine Aussage wird durch ständiges wiederholen nicht richtiger.
    Der Bund war nie für den Kat. Schutz zuständig, auch wenn viele Landkreise nur die Zivilschutz- Komponente für den Kat.- Fall vorhielten und vorhalten.

    Geschrieben von Michael Hilbert
    Das Problem an der Sache ist nur, dass keine andere Insatnz sich bereit erklärt, die entstehenden lücken zu schließen.
    Richtig, es ist aber oft die Aufgabe genau dieser Stellen, Land und Landkreis.

    Geschrieben von Michael Hilbert
    Die Kommunen sehen sich nicht in der Verantwortung, den Schutz über die Gemarkungsgrenzen hinaus mit Sondergeräten zu gewährleisten (was auch zu verstehen ist)
    Wenn ich mit Kommunalbereiche auch die Landkreise sehe sind diese doch recht oft in der Verantwortung.

    Geschrieben von Michael Hilbert
    und die Länder sehen nicht ein, kosten zu übernehmen die bis dahin von anderen instanzen getragen wurden.
    Diese sind jedoch Träger des Katastrophenschutzes und als solche in der Verantwortung. Man hat dies jedoch viel zu lange verdrängt und auf andere Quellen verlassen s. O. .

    Geschrieben von Michael HilbertNur in einer Sache will jeder mitmischen, nämlich in dem Teil wo die Entscheidungen getragen werden, sei es bei Beschaffungen oder in Fragen der Führungsverantwortung bei schadenfällen und und und .....
    Dies fängt aber in den Gemeinden schon an. Solange ein SW 2000- Tr des Zivilschutzes als Geschenk des Bundes gesehen wird kann man da wenig machen.


    Geschrieben von Michael Hilbert
    Feuerwehr und die Gebiete die damit zusammenhängen werden immer mehr Sache der Kommunen werden, und zwar alleine, man muss damit rechnen, das nur noch die aller aller notwendigsten Beschaffungen über Bund oder Land kommen werden. Wer diesen Trend noch nicht gesehen hat, schläft im Moment sicher.
    Wäre zu überlegen ob man die Finanzierung nicht komplett ändert.
    Örtlich notwendige Fahrzeuge --> Gemeinde
    Fahrzeuge für den Überörtlichen- Bedarf --> Landkreis
    Fahrzeuge für den Kat. Schutz ---> Land
    Das alles ohne Zuschüsse da die Gelder der jeweiligen Verwaltungsebene entsprechend verwand werden. Das Feuerwehrwesen in Deutschland würde generell anders aussehen, aber das Geschrei der meisten Gemeinden und Feuerwehren währe viel lauter.
    Der Untergang des "Christlichen Abendlandes" stände sicher unmittelbar bevor.
    Nach meiner Überzeugung würden sich aber viele überlegen, was ist tatsächlich erforderlich.

    Geschrieben von Michael Hilbert
    Der Bund investiert in der Zukunft nur noch in Bereiche, in denen er bestimmen kann (um den ganzen Kompetenz gerangeln zu entgehen) und das ist nunmal für den KATA in erster Linie das THW.
    Nach derzeitiger Gesetzeslage braucht der Bund nicht in den Kat.- Schutz zu investieren.

    Geschrieben von Michael Hilbert
    Die Feuerwehren tuen sich einfach zu schwer, sich selbst neue Möglichkeiten zu eröffnen, man kann durch aus sagen, "Wir stehen auf unseren eigenen Füßen".
    Vielleicht sollte man endlich aufwachen ..... aber wer macht das schon gerne, solange er noch weich gebettet träumen kann ....

    Nein, wir müssen erst einmal lernen wer für was zuständig ist. Vielleicht ist weniger mehr.

    Gruß
    Michael


    Auch schlechter Ruf verpflichtet

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    AutorPete8r B8., Weißenthurm / Rheinland - Pfalz393270
    Datum26.03.2007 20:5515214 x gelesen
    "Die Gefahren, die durch islamistische Extremisten drohen, die sich in den Besitz von Kernwaffen gesetzt haben ...
    In diesem Fall hätten wir ein Problem, welches extreme Anforderungen an die Heimatverteidigung stellt - etwas, was es in Dtl als koordinierte Anstrengung noch gar nicht gibt."
    so die Ausführungen Joachim Krauses, Prof. für Politische Wissenschaft an der Uni Kiel.


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    AutorChri8sti8@n 8P., ein Badner in Leipzig / Sachsen physisch, Baden emotio393330
    Datum27.03.2007 00:5215204 x gelesen
    Huhuuu, jetzt wird die Heimat verteidigt...
    Hilft auch gegen Kernkraftgegner: Ein Knopfdruck und schwuuups.... ist ein ganzes AKW verschwunden.
    Dumm nur, wenn $Terrorpilot$ weiß was IFR ist....


    MkG,
    Christi@n

    -------------------------------------------------
    Fumus ignem

    - This is my very own opinion... -

    Miss Unsexy 2007: Platz 27

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    AutorFlor8ian8 B.8, Völklingen / Saar393334
    Datum27.03.2007 07:1815232 x gelesen
    Mahlzeit...

    Wie wäre es mit Schildern
    "Bitte nicht in Atomkraftwerk fliegen"


    Mit kameradschaftlichem Gruß

    Florian

    ****
    "Prüft sorgfältig bevor ihr Bewährtes ändert, aber haltet nicht an Bewährtem fest, wenn die Lage dies nicht länger rechtfertrigt und die bewährte Lösung nicht den Erfordernissen der Zukunft entspricht"

    Scharnhorst

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    AutorMatt8hia8s O8., Waldems / Hessen393341
    Datum27.03.2007 09:0215334 x gelesen
    HAllo Michael,

    Geschrieben von Michael HilbertDiese Probleme müssen aber irgendwie gehändelt werden, und wenn es darum geht die Fluchtströme zu stopen.
    Für ordentlich Probleme braucht man eigentlich gar keine 10tausende Menschen, ich denke bei >500 Aufwärts würde schon jedes Führungs- und Leitungssystem für MAN-V und Dekon an die Grenzen der Machbarkeit stoßen und auf eine sehr harte belastungs Probe gestellt werden.


    wichtige Lenkungsinstrumente waren/sind die Betreuungskomponenten. Durch "Angebote" an die flüchtende Bevölkerung (Essen, Unterkunft) und entsprechende Ansprache sollen Flüchtlingsströme kanalisiert und gelenkt sowie aufgafangen werden, und zwar dort, wo die Menschen aus dem Gefahrengebiet raus sind und nicht die Hilfsmaßnahmen bzw. ggf. die Lokistik der militärischen Verteidigungsmaßnahmen behindern. Der Betreuungsdienst, den der Bund auch im LSHD zunächst nicht einrichtete und im "neuen" ZS nur langsam aufbaute wird im Zuge der gewünschten MTF wieder in den Hintergrund rücken.

    Weitere Instrumente zur Lenkung/Beobachtung von Flüchtlingsströmen sind die Zivilschutzhubschrauber, die dafür extra große "Pöbelautomaten" angebaut haben, um Informationen schnell und zeitnah an den Mann zu bringen und über entsprechende Kommunikationseinrichtungen verfügen.

    Duie Größenordnung "500" ist dabei eher erst der Anfang. Und, bei aller Begeisterung für neue Konzepte, mit den heutigen MANV-Komponenten kann man da wirklich nicht viel anfangen. Essen kochen im Wärmefach vom RTW macht sich nicht gut.

    Gruß, Matthias


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    AutorFlor8ian8 B.8, Völklingen / Saar393342
    Datum27.03.2007 09:0515281 x gelesen
    Geschrieben von Matthias OttWeitere Instrumente zur Lenkung/Beobachtung von Flüchtlingsströmen sind die Zivilschutzhubschrauber, die dafür extra große "Pöbelautomaten" angebaut haben, um Informationen schnell und zeitnah an den Mann zu bringen und über entsprechende Kommunikationseinrichtungen verfügen.


    Deshalb wurden die also angeschafft ...

    Warum noch ?


    Mit kameradschaftlichem Gruß

    Florian

    ****
    "Prüft sorgfältig bevor ihr Bewährtes ändert, aber haltet nicht an Bewährtem fest, wenn die Lage dies nicht länger rechtfertrigt und die bewährte Lösung nicht den Erfordernissen der Zukunft entspricht"

    Scharnhorst

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    AutorGerh8ard8 B.8, Pfungstadt / Hessen393343
    Datum27.03.2007 09:1215124 x gelesen
    Hallo,

    Geschrieben von Florian BeschDeshalb wurden die also angeschafft ...
    Warum noch ?


    ... siehe Internetangebot des BBK - Beschreibung der neuen ZS-Hubschauber (EC 135):

    Die orangefarbenen Hubschrauber des Zivilschutzes sind Teil des Ausstattungspotenzials, das der Bund den Ländern für den Katastrophen- und Zivilschutzfall zur Verfügung stellt. Mit ihrer Hilfe können

    - Schwerverletzte nach erster Behandlung vor Ort abtransportiert,
    - Schadensstellen erkundet und überwacht,
    - Bevölkerungsbewegungen beobachtet und gelenkt,
    - Radioaktive Strahlung aus der Luft gemessen sowie
    - Spezialisten und Material herbeigeschafft werden.


    ... wobei Ersteres deren Aufgabe in der täglichen Gefahrenabwehr ist (RTH)

    Gruss
    Gerhard


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    AutorMatt8hia8s O8., Waldems / Hessen393344
    Datum27.03.2007 09:1415158 x gelesen
    Unter anderem deshalb.

    Laut BBK sind die Aufgaben der ZSH als solches:

    [...]Mit ihrer [der Hubschrauber] Hilfe können

    Schadensstellen erkundet und überwacht,
    Bevölkerungsbewegungen beobachtet und gelenkt,
    Spezialisten und Material herbeigeschafft und
    Schwerverletzte mit medizinischer Versorgung transportiert werden.
    [...]

    Gruß, otti


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    AutorMatt8hia8s O8., Waldems / Hessen393346
    Datum27.03.2007 09:3115169 x gelesen
    Im Gegentteil.

    Aussagen des hessischen Ministers des Inneren anlässlich einer Podiumsdiskussion haben mich darin bestätigt. Auf die Frage aus dem Plenum, wie das Land gedenkt mit den dann in den nach KatS-Konzept aufgestellten Landes-KatS-Zügen fehlenden Bundes-Fahrzeugen umzugehen antwortete er sinngemäß: "Ich werde vorschlagen dass wir [das Land] die nach und nach ersetzten". Also wären im Bezug auf die LF 16-TS sicher weitere Beschaffungen von KatS-LF10/6 denkbar und auch für San- und Betreuungsdienst hege ich in Kenntnis dessen was die letzten Jahre und eigentlich seit den frühen 70ern (SEZ) gemacht wurde vorsichtige Hoffnung dass es "weiter geht".

    Natürlich, und das ist IMHO einzusehen, wird Geld ein limitierender Faktor sein. Wenn denn nun zufällif Einführung des Digitalfunk und anstehende Ersatzbeschaffung etwa der ArztTrKW zusammenfallen wird man sich wohl oder übel entschieden müssen - oder (noch?) mehr Geld in die Hand nehmen...

    Gruß, Matthias


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    AutorMari8us 8F. 8J., Koblenz / Rheinland-Pfalz394934
    Datum03.04.2007 16:2615130 x gelesen
    Geschrieben von Florian BeschWie wäre es mit Schildern
    "Bitte nicht in Atomkraftwerk fliegen"


    ...oder "Verzogen nach Cattenom"! ;-)


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