News Newsletter Einsätze Feuerwehr-Markt Fahrzeug-Markt Fahrzeuge Industrie-News BOS-Firmen TV-Tipps Job-Börse

banner

Sortierung umschalten zurück

ThemaQuo vadis Feuerwehr Deutschland....[GB] Am falschen Ende gespart147 Beträge
RubrikSonstiges
 
AutorUlri8ch 8C., Düsseldorf / NRW422866
Datum22.08.2007 16:57129859 x gelesen
Hallo,

wie schon zig mal gesagt.

a) wirds künftig weniger Feuerwehr (in Zahl der Standorte und Mitgliedern) geben. Das ist sicher, wegen Demographie und Soziologie.
b) werden wir mehr hauptamtliche Kollegen im Bereich der Feuerwehren haben, nicht alle davon mit "BF"-Ausbildung, sondern hoffentlich auch welche mit Verwaltungswissen/Gerätewarte auch und gerade zur Unterstützung im Ehrenamt.
c) es wird noch mehr Teilzeitkräfte geben (die gibts als getarnte Gemeindemitarbeiter eh schon lang)..., evtl. kommen wir sogar zu offiziell bezahlten Teilzeitmodellen
d) allein schon wegen der Schichtdienstdiskussion werden die Personalkosten für Schichtdienstbetrieb steigen
e) wir brauchen Modelle für Sonderlaufbahnen (Spezialkräfte!)
f) tut sich zwar was an der Qualität, weil die einzelnen besser ausgebildet werden und viel mehr auch in der Fläche gemacht wird, das ist aber für die Masse leider immer noch viel zu wenig, aber besser als vor 20 Jahren.

Die Masse sinkt automatisch.
Wir müssen "nur" noch definieren, was wo und in welcher Qualität mind. übrig bleiben muss... Viel Spaß...


-----

mit privaten und kommunikativen Grüßen


Cimolino

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorAdri8an 8R., Bergrheinfeld/Wuppertal / Bayern422867
Datum22.08.2007 16:59127690 x gelesen
Geschrieben von Ulrich Cimolinoe) wir brauchen Modelle für Sonderlaufbahnen (Spezialkräfte!)

z.B.?


mkG
Adrian Ridder

Take Care, Be Careful, Stay Safe!

THL-Ausbildungsveranstaltung Challenge 2007

atemschutzunfaelle.eu

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorUlri8ch 8C., Düsseldorf / NRW422869
Datum22.08.2007 17:06127582 x gelesen
Geschrieben von Adrian RidderGeschrieben von Ulrich Cimolinoe) wir brauchen Modelle für Sonderlaufbahnen (Spezialkräfte!)

z.B.?


Wenn Du einen Fernmeldezugführer brauchst, was muss der dann derzeit formal bei der Feuerwehr durchlaufen? Wie lang dauert das?
Wieviel geeignete Fachleute wirst Du finden, die das machen wollen?


-----

mit privaten und kommunikativen Grüßen


Cimolino

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorWill8em 8B., Breitenstein / Baden-Württemberg422870
Datum22.08.2007 17:08127550 x gelesen
Habe mich soeben auch schon einer Abspaltung überlegt, weil es jetzt wirklich nicht mehr um die Lage in GB geht. Das Thema wie du es jetzt nennst ist aber natürlich nicht ganz neu hier im Forum

Feuerwehr Quo Vadis

Die Abwägung zwischen Quantität und Qualität wird hier also wieder neu diskutiert werden. Wie vorher aber schon gesagt, weniger Quantität bedeutet nicht automatisch mehr Qualität. Mehr Qualität könnte aber vermutlich durchaus eine menge Quantität ersetzen. Also wird das Thema Regionalisierung (wie gut funktionierend in NL) sicher ein breiten Platz in der Diskussion einehmen müssen.
Bin auch mal gespannt.


Herzliche Grüße aus dem "wilden Süden"

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorSeba8sti8an 8K., Grafschaft / RLP (KLF-Land)422871
Datum22.08.2007 17:21127420 x gelesen
Geschrieben von Willem BaaijBin auch mal gespannt.Worauf? Auf die Wiederholung der von dir verlinkten Diskussion (u.a.)?


Alles natürlich nur meine eigene bescheidene Meinung! Wäre auch langweilig, wenn jeder diese Meinung haben würde...

Meine Wehr: http://www.ffw-grafschaft.de

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorThom8as 8E., Nettetal / NRW422872
Datum22.08.2007 17:21127757 x gelesen
Geschrieben von Adrian Ridderz.B.?


- Den IA Spezialisten der in seiner Laufbahn Feuer nur in der RDA sieht?
- Den Waldbrand Spezialisten der nie einen brennenden Wald gesehen hat?
- Den ABC Spezialisten der in 20 Jahren einen Einsatz hat?
- Den Logistiker der auf das nächste Elbe Hochwasser hofft um dann seine Sachen zu packen?

Damit wir uns nicht falsch verstehen, diese Spezialisierung wird kommen, allerdings wird das in Deutschland nicht einheitlich sein, sonder den Risiken angepasst umgesetzt werden müssen.

Z. B. die FF in den waldreichen GEbieten in Brandenburg und Niedersachsen werden mehr Waldbrandspezialisten brauchen wie das industrialiserte NRW. Genauso wird das ideale Waldbrand TLF für diese Gebiete anders sein müssen wie in den bayerischen Alpen.

Die Lösung kann eigentlich nur in die Richtung gehen, dass jeder Feuerwehrmann seine Grundausbildung beherrscht, und zusätzlich eine Spezialisierung macht. Dies kann IA, TH, TH Bahn, ABC, IuK, Waldbrand, Versorgung usw sein. Ähnlich macht es ja auch das Militär.

Diese Einheitsspezialisierung kann auf Stadt, Kreis oder Bezirksebene gemacht werden.
Um dies zu erreichen muß die Feuerwehr aber als Ganzes dem Einfluß der Politik entzogen werden. Zu recht fragt ein BGM ob dieses Fahrzeug, diese Ausbildung in seinem kleinen Ort den gebraucht wird.


Gruß

Thomas


Ich schreibe hier nur für mich und nicht für meine FF.
Sollte das mal wirklich offiziell sein, dann mit Dienstgrad und Funktion

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorWill8em 8B., Breitenstein / Baden-Württemberg422873
Datum22.08.2007 17:23127223 x gelesen
Also ehrlich gesagt nicht. Wäre gut wenn wir gemeinsam einen Schritt weiter denken als der Diskussion im letzten jahr. Bedarf ist dafür wohl vorhanden wie wir soeben gesehen haben


Herzliche Grüße aus dem "wilden Süden"

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorMarc8 D.8, Bad Hersfeld / Hessen422875
Datum22.08.2007 17:30127286 x gelesen
Die Lösung kann eigentlich nur in die Richtung gehen, dass jeder Feuerwehrmann seine Grundausbildung beherrscht, und zusätzlich eine Spezialisierung macht. Dies kann IA, TH, TH Bahn, ABC, IuK, Waldbrand, Versorgung usw sein.

1. Gute Idee

2. Wobei man dann fragen muß ob der Begriff Feuerwehrmann noch zutreffend sein kann.

3. Bei einer solchen Struktur müßte man so etwas eigentlich auch für die KatS-Kräfte aller Fachdienste umsetzen.

Um dies zu erreichen muß die Feuerwehr aber als Ganzes dem Einfluß der Politik entzogen werd

Da sehe ich ein organisatorisches Problem.

MkG
Marc


Brandschutzverein Hersfeld e.V.Aktuelle Infos: Empfehlung Helmkennzeichnung (PDF)
Flyer: "Selbstschutz Grundkurs" (PDF)

Artikel 5 - Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland
(1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.
(2) ...

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorAdri8an 8R., Bergrheinfeld/Wuppertal / Bayern422876
Datum22.08.2007 17:33127457 x gelesen
Geschrieben von Thomas EdelmannDie Lösung kann eigentlich nur in die Richtung gehen, dass jeder Feuerwehrmann seine Grundausbildung beherrscht, und zusätzlich eine Spezialisierung macht.

Wenn ich Ulis Beispiel richtig verstehe, will er grade nicht, dass solche Spezialisten erst mal die FW-Ausbildung durchlaufen müssen, sondern "gleich" ihre Sonder-Qualifikationen einsetzen können...


mkG
Adrian Ridder

Take Care, Be Careful, Stay Safe!

THL-Ausbildungsveranstaltung Challenge 2007

atemschutzunfaelle.eu

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorUlri8ch 8C., Düsseldorf / NRW422877
Datum22.08.2007 17:33127700 x gelesen
Geschrieben von Thomas EdelmannDie Lösung kann eigentlich nur in die Richtung gehen, dass jeder Feuerwehrmann seine Grundausbildung beherrscht, und zusätzlich eine Spezialisierung macht. Dies kann IA, TH, TH Bahn, ABC, IuK, Waldbrand, Versorgung usw sein. Ähnlich macht es ja auch das Militär.

Macht das Sinn, IuK-Einheiten die FwDV 2-Latte aufzuerlegen?
Wieviel Fachkräfte wollt Ihr damit gewinnen/halten?
Da wo das geht, ist das ja kein Problem, aber für den Rest?


-----

mit privaten und kommunikativen Grüßen


Cimolino

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorMarc8 D.8, Bad Hersfeld / Hessen422879
Datum22.08.2007 17:37127257 x gelesen
Wenn ich Ulis Beispiel richtig verstehe, will er grade nicht, dass solche Spezialisten erst mal die FW-Ausbildung durchlaufen müssen, sondern "gleich" ihre Sonder-Qualifikationen einsetzen können...

Kommt darauf an wie man den Begriff "Grundausbildung" definiert. Es gibt sicherlich ausreichend Lehrinhalte, die in allen Fach- und Spezialdiesten notwendig sind/wären um daraus eine eigene Grundausbildung zu gestalten. Diese müßte dann natürlich durch eine fachdienstspezifische Grundausbildung und weitergehende Fachausbildung ergänzt werden.

MkG
Marc


Brandschutzverein Hersfeld e.V.Aktuelle Infos: Empfehlung Helmkennzeichnung (PDF)
Flyer: "Selbstschutz Grundkurs" (PDF)

Artikel 5 - Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland
(1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.
(2) ...

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorIngo8 z.8, LK Harburg / Niedersachsen422880
Datum22.08.2007 17:37127336 x gelesen
Geschrieben von Ulrich CimolinoMacht das Sinn, IuK-Einheiten die FwDV 2-Latte aufzuerlegen?
Wieviel Fachkräfte wollt Ihr damit gewinnen/halten?


Dies gibt doch insbesondere für die IuK und Versorgungskräfte. Egal ob FW, THW oder HiOrg sind die Aufgaben ja eigentlich vergleichbar, die Ausbildungen nicht.

Gruß
Ingo


Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorUwe 8S., Nordheim / Hessen422882
Datum22.08.2007 17:40127137 x gelesen
Hallo,

Geschrieben von Ulrich Cimolino
Macht das Sinn, IuK-Einheiten die FwDV 2-Latte aufzuerlegen?
Wieviel Fachkräfte wollt Ihr damit gewinnen/halten?


bei IuK-Einheiten würden einige Hintergrundinfos nicht schaden.
Allerdings in jedem Bereich Fw und RD.


Gruß
Uwe


Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorSven8 K.8, Hamburg / Hamburg422883
Datum22.08.2007 17:41127620 x gelesen
Hi!

Geschrieben von Thomas EdelmannÄhnlich macht es ja auch das Militär.

Der Artillerist erlernt den Infanteriegefechtsdienst damit er den feindlichen Grenadier, der durch die feindlichen Reihen gestoßen ist, nicht mit Stöckern vertreiben muss. Ansonsten würde man auch beim Miltär sofort mit der Spezialgrundausbildung beginnen.


Beste Grüße Sven

Wipfelfeuer 2007 - 1. Fachsymposium Waldbrandbekämpfung; 6.10.2007 Frankfurt am Main

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorMarc8 D.8, Bad Hersfeld / Hessen422885
Datum22.08.2007 17:48127321 x gelesen
Der Artillerist erlernt den Infanteriegefechtsdienst damit er den feindlichen Grenadier, der durch die feindlichen Reihen gestoßen ist, nicht mit Stöckern vertreiben muss. Ansonsten würde man auch beim Miltär sofort mit der Spezialgrundausbildung beginnen.

Schon klar. Die Frage ist in welcher Tiefe eine solche Ausbildung benötigt wird.

Ich stell mir das so vor:

I) Organisationsbezogene Einführungsausbildung (Fw, HiOrg,...)
II) Grundausbildung aller Fachdienste
III) Fachbereichgrundausbildung
IV) Fachdienstausbildung
V) Unterführerausbildung aller Fachdienste
VI) Organisationsbezogene Unterführerausbildung
VII) Unterführerausbildung für den Fachdienst
VIII) ...

MkG
Marc


Brandschutzverein Hersfeld e.V.Aktuelle Infos: Empfehlung Helmkennzeichnung (PDF)
Flyer: "Selbstschutz Grundkurs" (PDF)

Artikel 5 - Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland
(1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.
(2) ...

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorSven8 K.8, Hamburg / Hamburg422886
Datum22.08.2007 17:52127192 x gelesen
Hi!

Geschrieben von Marc DickeySchon klar. Die Frage ist in welcher Tiefe eine solche Ausbildung benötigt wird.

Die Frag ist, ob man sie in einem Bereich überhaupt benötigt. Mit welcher Aufgabe ist der "Feuerwehrmann" immer konfrontiert?


Beste Grüße Sven

Wipfelfeuer 2007 - 1. Fachsymposium Waldbrandbekämpfung; 6.10.2007 Frankfurt am Main

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorChri8sto8ph 8P., Kiel / Schleswig Holstein422887
Datum22.08.2007 17:53127349 x gelesen
Hallo
Die Frage ist, ob die Feuerwehr selbst diese Fachkräfte vorhalten und beschäftigen muss oder ob man, noch mehr als bisher, bei Bedarf gezielt auf Fachkräfte zurückgreifen sollte, die im Beruf stehen. Also etwa den Statiker oder den Bauing, der vielleicht sogar nebenher bei einer FF aktiv ist. Oder den Chemiker oder oder. Manchmal reicht auch schon ein Rückruf bei den entsprechenden Leuten. Es ist und bleibt etwas anderes, ob man damit tagtäglich umgeht und seinen Lebensunterhalt verdient oder ob dies "nur" eine Zusatzfunktion innerhalb des Feuerwehrdienstes ist.

MkG
Christoph Pries


Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorUlri8ch 8C., Düsseldorf / NRW422904
Datum22.08.2007 18:21127388 x gelesen
Geschrieben von Christoph PriesDie Frage ist, ob die Feuerwehr selbst diese Fachkräfte vorhalten und beschäftigen muss oder ob man, noch mehr als bisher, bei Bedarf gezielt auf Fachkräfte zurückgreifen sollte, die im Beruf stehen. Also etwa den Statiker oder den Bauing, der vielleicht sogar nebenher bei einer FF aktiv ist. Oder den Chemiker oder oder. Manchmal reicht auch schon ein Rückruf bei den entsprechenden Leuten. Es ist und bleibt etwas anderes, ob man damit tagtäglich umgeht und seinen Lebensunterhalt verdient oder ob dies "nur" eine Zusatzfunktion innerhalb des Feuerwehrdienstes ist.

Klar, wenns geht...
Aber guckt Dir mal größere Einheiten mit IuK-Bedarf an, wer soll das da abdecken?


-----

mit privaten und kommunikativen Grüßen


Cimolino

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorFlor8ian8 B.8, Völklingen / Departement Saare 422916
Datum22.08.2007 18:50127266 x gelesen
Geschrieben von Adrian RidderWenn ich Ulis Beispiel richtig verstehe, will er grade nicht, dass solche Spezialisten erst mal die FW-Ausbildung durchlaufen müssen, sondern "gleich" ihre Sonder-Qualifikationen einsetzen können...

Ich gehe davon aus UC z.B. die Ausbildung der Verwaltungsangestellten des Bundes bei BW Auslandseinsätzen vorsieht

4 Wochen Crashkurs und mit der Truppe ins Ausland. Militärische Basic, weil Schwerpunkt Fachwissen

oder fertig ausgebildete Zahnärzte, die einen 6 Wochen Grundkurs (wo ist bei der Waffe vorne) erhalten

In dem Falle wäre es der FM Zug Fhr BW, der nur TM ggf TF macht und sofort als BM in Amt und würden stehen würden ...


Mit kameradschaftlichem Gruß

Florian

****
"Prüft sorgfältig bevor ihr Bewährtes ändert, aber haltet nicht an Bewährtem fest, wenn die Lage dies nicht länger rechtfertigt und die bewährte Lösung nicht den Erfordernissen der Zukunft entspricht"

Scharnhorst

- langsam ist sicher und sicher ist schnell -

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorChri8sto8ph 8P., Kiel / Schleswig Holstein422933
Datum22.08.2007 20:15127520 x gelesen
Hallo
Ich teile deine Bedenken aber es muss vermieden werden, hier nur Tätigkeiten oder Fähigkeiten zu "parken". Erst im täglichen Umgang sammelt man Erfahrung und nicht in dem man eine Situation theoretisch beherrscht. Eine Möglichkeit, sehe ich in spezialisierten Kräften, die quasi als Halbstelle bei der Fuerwehr arbeiten und abrufbar sind. Beispiel wäre ein Chemiker in einem stätischen Labor, dessen Kosten zwischen den Ämtern geteilt werden. Ähnlich kann man z.B. mit den Beamten vom Bauamt verfahren.
Nicht ausgeschlossen ist dabei eine nachträgliche Qualifizierung von feuerwehrdienst untauglichen Beamten. Man muss nur die entsprechenden Weichen stellen.
Mal angenommen, ich habe einen mit allen Wassern gewaschenen Kameraden, mit langjähriger Einsatzerfahrung, der sich jetzt auf einem Gebiet spezialisiert hat und dort auch beruflich tätig ist. Eigentlich kann man sich keine besser Fachkraft wünschen und es wäre zumindest eine Alternative, meiner Meinung nach.

MkG
Christoph Pries


Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorUlri8ch 8C., Düsseldorf / NRW422961
Datum22.08.2007 22:24127322 x gelesen
Geschrieben von Christoph PriesIch teile deine Bedenken aber es muss vermieden werden, hier nur Tätigkeiten oder Fähigkeiten zu "parken". Erst im täglichen Umgang sammelt man Erfahrung und nicht in dem man eine Situation theoretisch beherrscht.

Wie meinen?
Welche Erfahrungen soll denn einer einer IuK-Truppe im Einsatzdienst sinnvoll sammeln, die ihm in seiner konkreten Aufgabe groß weiterhelfen? Die echten Lagen, wo man die braucht, sind soooo selten, da ist mir ggf. die Erfahrung aus dem Job wichtiger...


Geschrieben von Christoph PriesMal angenommen, ich habe einen mit allen Wassern gewaschenen Kameraden, mit langjähriger Einsatzerfahrung, der sich jetzt auf einem Gebiet spezialisiert hat und dort auch beruflich tätig ist. Eigentlich kann man sich keine besser Fachkraft wünschen und es wäre zumindest eine Alternative, meiner Meinung nach.

Klar, nehm ich gern... sind für spezielle Fachgebiete nur so selten wie Diamanten in der Wüste...


-----

mit privaten und kommunikativen Grüßen


Cimolino

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorChri8sto8ph 8P., Kiel / Schleswig Holstein422994
Datum23.08.2007 06:25127454 x gelesen
Hallo

Geschrieben von Ulrich CimolinoWie meinen?
Welche Erfahrungen soll denn einer einer IuK-Truppe im Einsatzdienst sinnvoll sammeln, die ihm in seiner konkreten Aufgabe groß weiterhelfen? Die echten Lagen, wo man die braucht, sind soooo selten, da ist mir ggf. die Erfahrung aus dem Job wichtiger...


Mißverständnis:
Ich meinte, da die Erfahrungen in realen Einsätzen selten sind, kann man eine Umgangssicherheit und Entscheidungssicherheit nur durch einen entsprechenden Job, in Teilzeit mit dem Einsatzdienst, erreichen und nicht durch theoretisches Wissen, mit gelegentlichen Aufrischungen. Letzten Endes sind auch Übungen nichts als (praktische) Theorie.

Geschrieben von Ulrich CimolinoKlar, nehm ich gern... sind für spezielle Fachgebiete nur so selten wie Diamanten in der Wüste...

Fang einfach mal mit der Suche an.
Mach z.B. eine Umfrage über die ausgeübten Berufe, bei den Freiwilligen Feuerwehren deiner Stadt. Das ist alles Potential was schlummert.

MkG
Christoph Pries


Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorMark8us 8T., Köln / Nordrheinwestfalen423010
Datum23.08.2007 08:11127229 x gelesen
Klugscheißmodus an

Geschrieben von ---Ulrich Cimolino--- sind für spezielle Fachgebiete nur so selten wie Diamanten in der Wüste

Geschrieben von ---Wikipedia--- In Namibia im Südwesten Afrikas kommen Diamanten auch in der Wüste und im Küstenbereich des Meeres unter Wasser vor. Für den Abbau zu Wasser werden spezielle Schiffe eingesetzt, die die Diamanten aus dem Sand waschen.


Klugscheißmodus aus

Konnte mich an eine gelesene Abhandlung über Diamantenabbau in Namibia erinnern, habe in der Wikipedia nachgelesen und konnte nicht widerstehen, meinen Senf dazu abzugeben.

Gruß

Markus


Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorUlri8ch 8C., Düsseldorf / NRW423031
Datum23.08.2007 08:57127202 x gelesen
Geschrieben von Christoph PriesMach z.B. eine Umfrage über die ausgeübten Berufe, bei den Freiwilligen Feuerwehren deiner Stadt. Das ist alles Potential was schlummert.

Du wirst lachen, das machen wir einigermaßen regelmäßig zu bestimmten Bereichen in der ganzen Feuerwehr...
1. fehlen bestimmte Berufe (oder dort aktuelle Kenntnisse)
2. erfasst Du damit die nicht, die das ohne offizielle Berufsausbildung auch gut können (sind selten, gibts aber)
3. müssen die die Du da ermittelst dann ggf. auch zu dem bereit sein (z.B. ggf. zum Wechsel der LG)

Merkst Du was?
Die Luft wird dann ganz schnell ganz dünn...


-----

mit privaten und kommunikativen Grüßen


Cimolino

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorGerr8it 8S., Hückelhoven / NRW423091
Datum23.08.2007 12:15127305 x gelesen
Hallo,

ich habe da noch ein paar punkte:

g) Regionalisierung der Feuerwehren aus den Gemeinden heraus in die Kreise. Dadurch optimierte Standortplanung / Ressourcen Ausnutzung.
h) Anpassung von Schutzzielen und Hilfsfristen z.B. nach Risikogruppen z.B. RG A ( Innerstätisch) 10min 10 FM RG B (Ländlich) 20min 10 FM usw.
i) Politische gewollte ( Schattenspiele ) Erhöhung der Eigenverantwortlichkeit der Bevölkerung in Sachen Selbstrettung zwang zu VB Maßnahmen im Privaten Wohnungsbau ( Rauchmelder usw. )
j) Abwertung des Beruf / Tätigkeit des Feuerwehrmann ( SB ) in das Niedriglohnniveau ( siehe RD )und zwangsläufige Anpassung der Ausbildungsinhalte an die? Spirituelle Kapazität? der dann noch willigen Bewerber
k) verstärkte, schleichende Einbindung von Bundesbehörden ( THW, BW, BuPol ) und privaten Dienstleistern in die Tätigkeiten der Feuerwehr da die Leistungsfähigkeit für außergewöhnliche lagen in der Fläche nicht mehr gegeben ist oder auch war.
l) Reduzierung der Feuerwehr auf die Kernkompetenzen, da dem Stand der Technik die Ausbildung nicht mehr nachkommen kann
m) Zulassung privater Anbieter von Feuerwehr Dienstleitung inkl. der ordentlichen vergaben der Leistungen inkl. Aller schon aus dem RD Sektor bekannten folgen.


Gruß aus Hückelhoven


Gerrit


_________________________________________________

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorGerr8it 8S., Hückelhoven / NRW423094
Datum23.08.2007 12:17127550 x gelesen
Siehe dazu heute schon die Stufenausbildung beim THW.


Gruß aus Hückelhoven


Gerrit


_________________________________________________

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorKai-8Ola8v R8., Darmstadt / Hessen423102
Datum23.08.2007 12:30127617 x gelesen
Geschrieben von Gerrit SchulmeyerSiehe dazu heute schon die Stufenausbildung beim THW.

...man lasse hierbei aber bitte die damit verbundenen Kollateralschäden nicht ausser Acht.

Mit kameradschaftlichen Grüssen aus Darmstadt,
Kai-Olav Roscher.


Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorMarc8 D.8, Bad Hersfeld / Hessen423103
Datum23.08.2007 12:31127594 x gelesen
...man lasse hierbei aber bitte die damit verbundenen Kollateralschäden nicht ausser Acht.

Die da wären?

MkG
Marc


Brandschutzverein Hersfeld e.V.Aktuelle Infos: Empfehlung Helmkennzeichnung (PDF)
Flyer: "Selbstschutz Grundkurs" (PDF)

Artikel 5 - Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland
(1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.
(2) ...

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorGerr8it 8S., Hückelhoven / NRW423104
Datum23.08.2007 12:32127165 x gelesen
Geschrieben von Kai-Olav Roscher...man lasse hierbei aber bitte die damit verbundenen Kollateralschäden nicht ausser Acht.

ja! aber wer es nicht anders will......!


Gruß aus Hückelhoven


Gerrit


_________________________________________________

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorKai-8Ola8v R8., Darmstadt / Hessen423115
Datum23.08.2007 12:50127353 x gelesen
Geschrieben von Marc DickeyDie da wären?

Beispielsweise der Umstand, dass man einen Helfer nach bestandener Grundausbildung (Basis I) innerhalb von 19 Lehrgangstagen zum Zugführer hoch"qualifizieren" kann. Abreisetage zählen hier übrigens als ganze Tage, so dass unterm Strich vielleicht 15 Lehrgangstage komplett übrigbleiben - optimistisch gerechnet.

Für die weiterführenden Lehrgänge (beispielsweise zum Zugführer) wird nur die abgeschlossene Ausbildung zum Unterführer als Zugangsvoraussetzung verlangt. Ein Nachweis der tatsächlichen TÄTIGKEIT als UFü wird nicht verlangt.

Sieht auf dem Papier schön aus, den Praxiswert schätze ich als gering ein.

Mit kameradschaftlichen Grüssen aus Darmstadt,
Kai-Olav Roscher.


Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorChri8sto8ph 8P., Kiel / Schleswig Holstein423291
Datum24.08.2007 06:19127079 x gelesen
Hallo

Ok Ok.
Dann mal anders herum.
An was denkst du speziell?
Denn in erster Linie hapert es anscheinend an den speziellen Fachkenntnissen der "Berweber" in Relation mit der Anzahl der Aspiranten. Wenn man hier ersteinmal ein gewisses Kontingent hat, wird sich daraus immer etwas ergeben.
Vielleicht sollten die Pforten für Quereinsteiger weiter geöffnet werden. Da hier in erster Linie nicht die unmittelbare Arbeit am Objekt im Vordergrund steht, sehe ich hier Chancen für ältere Arbeitnehmer, die über einen großen Erfahrungsschatz verfügen.

MkG
Christoph Pries


Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorMich8ael8 H.8, Altlußheim/z.Zt.Bahlingen / Baden Württemberg423299
Datum24.08.2007 08:27127261 x gelesen
Moin moin,

Geschrieben von Gerrit Schulmeyerj) Abwertung des Beruf / Tätigkeit des Feuerwehrmann ( SB ) in das Niedriglohnniveau ( siehe RD )und zwangsläufige Anpassung der Ausbildungsinhalte an die? Spirituelle Kapazität? der dann noch willigen Bewerber

Geschrieben von Gerrit Schulmeyerl) Reduzierung der Feuerwehr auf die Kernkompetenzen, da dem Stand der Technik die Ausbildung nicht mehr nachkommen kann

Du hast das jetzt alles aber nicht ganz ernst gemeint, oder??

Wenn Du das hier durchsetzt, ....

Geschrieben von Gerrit Schulmeyerm) Zulassung privater Anbieter von Feuerwehr Dienstleitung inkl. der ordentlichen vergaben der Leistungen inkl. Aller schon aus dem RD Sektor bekannten folgen.

...kannst Du Dir dann das hier sparen ...

Geschrieben von Gerrit Schulmeyerg) Regionalisierung der Feuerwehren aus den Gemeinden heraus in die Kreise. Dadurch optimierte Standortplanung / Ressourcen Ausnutzung.

Wenn Du Firmen in die Sache holst, hat zum einen die Kommune aber auch die regionalverwaltung zwangsläufig weniger einfluss und eine "optimierte" Standord und Ressourcen Planung und aussnutzung wird es auch geben. Wie weit man sich "gutsparen" kann, siehst Du am Beispiel England (siehe Thread vor 2 Tagen)


Mit Grüßen
Michael

Alles meine private und persönliche Meinung!

Wir sollten uns immer an die gute alte Zeit heut zu Tage errinnern, in wenigen Jahren werden wir sie vermissen ....

Optimist;
Ein Mensch, der alles halb so schlimm oder doppelt so gut findet!
Heinz Rühmann


ICQ 494000336

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorChri8sti8an 8R., Hilchenbach / NRW423303
Datum24.08.2007 09:12127238 x gelesen
Hi,

Geschrieben von Michael HilbertWenn Du Firmen in die Sache holst, hat zum einen die Kommune aber auch die regionalverwaltung zwangsläufig weniger einfluss und eine "optimierte" Standord und Ressourcen Planung und aussnutzung wird es auch geben.

ACK. Siehe Dänemark und Falck. Es gibt also schon Beispiele dafür.


Gruß,
Christian Rieke

***Natürlich ist alles meine rein persönliche und PRIVATE Meinung und ist absolut nicht die Meinung der Organisationen, in denen ich meinen Dienst verrichte***

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorWill8em 8B., Breitenstein / Baden-Württemberg423306
Datum24.08.2007 09:17127314 x gelesen
Die Punkte von Gerrit sind zum Teil gar nicht so uninteressant wie es vielen zunächst vielleicht erscheint. Sie stehen zwar noch etwas einsam in der Landschaft herum, aber wenn man sie zu einem Konzept verbindet, kann sicher etwas daraus werden.

Das fängt an mit den Stichworten Regionalisierung und Hilfsfristen. Die sind schon zwingend miteinander verbunden. Sie führen nämlich zu Punkte auf der Karte (Feuerwache mit bestimmten Kapazitäten) sowie mehr oder weniger große Kreise (je nach Hilfsfrist) um diese Punkte herum. Reichen jetzt eigentlich X solcher Kreise aus um einen ganzen Landkreis zu bedienen, ist das schön. Findet man unterhalb, oder innerhalb diesen X Kreise jetzt noch viele weitere kleine Kreischen, zwingen sich doch sicher einige Fragen nach dem Sinn so vieler Standorte auf.

Die Schattenspiele dürfen ruhig auch in der Sonne stattfinden. Der Nutzen gerade von Rauchmeldern, kann man wohl nicht oft genug herausstellen.

Also, die Abwertung der Feuerwehrtätigkeit im Niedriglohnbereich halte ich allerdings für klaren Unsinn. Eine Differenzierung und stärkere Spezialisierung muss her. Wenn ich mal so durch Internetseiten stöbere und mir das Vorgehen bei Einsätzen ansehe, sehe ich gewaltige Unterschiede. Es gibt viele Einsätze die mit 2 Mann problemlos zu bewältigen sind, wie z.B. Türöffnungen. Große Wehren, bzw. BF’s praktizieren das auch und da kommt wahrlich kein Stress hoch. Kenne aber umgekehrt auch Situationen auf dem Land, wo aus Angst für die Tagesverfügbarkeit in solche Einsatzlagen, gleich 2 Dorfwehren alarmiert werden, und man zur Türöffnung mit 4 Fahrzeuge und 20 Mann angestürmt kommt, und alle rauscht das Adrenalin nur so durch den Adern. Hier stelle ich mir ganz andere Konzepte vor.

Verstärkte schleichende Einbindung von Bundesbehörden liest sich auch schon so Negativ. Eine etwas angepasste Aufgabenverteilung (natürlich unter Einbindung der Bauhöfe, Privatfirmen und vermutlich noch einiges mehr) sollte ohne Tabus und Emotionen überlegt werden können.

Und nicht Reduzierung der Feuerwehr auf Kernkompetenzen, sondern Reorganisation der Feuerwehren entlang Kernkompetenzen. Dann fahren vielleicht künftig keine mittelmäßigen Zehnkämpfer mehr mit HLF’s in der Gegend herum, sondern einige Spezialisten mit HF’s und andere Spezialisten mit den reanimierten LF’s.


Herzliche Grüße aus dem "wilden Süden"

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorChri8sti8@n 8P., ein Badner in Leipzig / Sachsen physisch, Baden emotio423327
Datum24.08.2007 10:56127559 x gelesen
Tach, Post!

Geschrieben von Michael HilbertWenn Du Firmen in die Sache holst, hat zum einen die Kommune aber auch die regionalverwaltung zwangsläufig weniger einfluss und eine "optimierte" Standord und Ressourcen Planung

LOL
Was ist für dich denn eine optimierte Standortplanung? Das Gerätehaus im neuerschlossenen Gewerbegebiet in maximaler Ortsrandlage mit Anfahrten quer durch die Innenstadt wie wir es heute immer häufiger vorfinden (weil man ja die wirklich guten, zentralen Standorte gerne teuer verkauft)? Sorry, da gibt es jetzt schon genug Negativbeispiele.
Und wer will, gibt in dem Fall die Standorte in der Ausschreibung vor, dann ist das kein Thema.
Zum Thema Ressourcenplanung derzeit braucht man sich wohl kaum auslassen. Das geht von 3 DLK im Umkreis von 5 km bis hin zu "wenn der RW in der Werkstatt ist, dann steht der nächste 40 km entfernt".

Geschrieben von Michael HilbertWie weit man sich "gutsparen" kann, siehst Du am Beispiel England (siehe Thread vor 2 Tagen)

Gerade dieser Einsatz ist kein Beispiel


MkG,
Christi@n

-------------------------------------------------
Fumus ignem

- This is my very own opinion... -

"Als wir uns das letzte Mal verwählt haben kostete uns das eine Einheit." (Thomas Pommer im n-tv - Nachschlag)

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorDani8el 8H., Schriesheim / Baden-Württemberg423329
Datum24.08.2007 11:01127264 x gelesen
Geschrieben von Willem BaaijDas fängt an mit den Stichworten Regionalisierung und Hilfsfristen. Die sind schon zwingend miteinander verbunden. Sie führen nämlich zu Punkte auf der Karte (Feuerwache mit bestimmten Kapazitäten) sowie mehr oder weniger große Kreise (je nach Hilfsfrist) um diese Punkte herum. Reichen jetzt eigentlich X solcher Kreise aus um einen ganzen Landkreis zu bedienen, ist das schön. Findet man unterhalb, oder innerhalb diesen X Kreise jetzt noch viele weitere kleine Kreischen, zwingen sich doch sicher einige Fragen nach dem Sinn so vieler Standorte auf.


Das habe ich vor kurzem auch schon geschrieben, und da wurde ich von den meisten in der Luft zerrissen...


Geschrieben von Willem BaaijAlso, die Abwertung der Feuerwehrtätigkeit im Niedriglohnbereich halte ich allerdings für klaren Unsinn. Eine Differenzierung und stärkere Spezialisierung muss her. Wenn ich mal so durch Internetseiten stöbere und mir das Vorgehen bei Einsätzen ansehe, sehe ich gewaltige Unterschiede. Es gibt viele Einsätze die mit 2 Mann problemlos zu bewältigen sind, wie z.B. Türöffnungen. Große Wehren, bzw. BF?s praktizieren das auch und da kommt wahrlich kein Stress hoch. Kenne aber umgekehrt auch Situationen auf dem Land, wo aus Angst für die Tagesverfügbarkeit in solche Einsatzlagen, gleich 2 Dorfwehren alarmiert werden, und man zur Türöffnung mit 4 Fahrzeuge und 20 Mann angestürmt kommt, und alle rauscht das Adrenalin nur so durch den Adern. Hier stelle ich mir ganz andere Konzepte vor.

Ich denke auch, dass diese "Kreis-Wachen" eine Spezialisierung erhalten, die auf das Gefahrenpotential des Ausrückegebietes abgestimmt sein muss. In einem ländlichen Ausrückegebiet mit wenig Industrie, bei der kein Umgang mit großen Mengen an gefährlichen Stoffen und Gütern herrscht, muss ich keinen Gefahrgut-Zug vorhalten. Hier könnte man Alarmierungsstufen wie bei TUIS einführen und diesen Einsatzbereich von überregionalen Einheiten abdecken lassen. Mein Motto: "Wenn ich gewisse Gefahrenpotentiale im eigenen Ausrückegebiet nicht habe, brauche ich auch keine darauf spesialisierten Einheiten vorzuhalten!" Viele der heutigen FFen halten jedoch Geräte vor, die eigentlich in ihrem Ausrückebereich unnötig sind weil sie denken es könnte ja mal etwas passieren. Und wenn dann mal nach x Jahren etwas passieren sollte kennt sich niemand gut genug mit der Materie aus und der Einsatz geht eventuell in die Hose.
Bei vielen FFen werden kleine Einsätze zum "Kreisfeuerwehrtag" ausgeweitet, dadurch entstehen vermeidbare Kosten die absolut unnötig sind. Ebenso wird dadurch ein unprofessionelles Vorgehen begünstigt."Ganz ruhig, jeder kommt mal dran!"


Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorRalf8 S.8, Gerlingen / NRW423339
Datum24.08.2007 11:50127357 x gelesen
Geschrieben von Gerrit Schulmeyerg) Regionalisierung der Feuerwehren aus den Gemeinden heraus in die Kreise. Dadurch optimierte Standortplanung / Ressourcen Ausnutzung.
Geschrieben von Gerrit Schulmeyerm) Zulassung privater Anbieter von Feuerwehr Dienstleitung inkl. der ordentlichen vergaben der Leistungen inkl. Aller schon aus dem RD Sektor bekannten folgen.


Haben wir im Rahmen einer Projektarbeit von P.M. mal durchgespielt - vielleicht kommt´s da sogar mal zu einer Veröffentlichung. Ist natürlich in vielen Teilen "theoretisch" - sind aber gute Denkansätze dabei. Zumindest hat´s für ne 1,0 gereicht ;-)
Wenn die anderen Einverstanden sind, kann man evtl auch mal ein paar Auszüge hier posten.


Dieses Posting basiert auf Art. 5 (1) GG!

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorChri8sti8an 8R., Hilchenbach / NRW423344
Datum24.08.2007 11:57127112 x gelesen
Hi,

Geschrieben von Ralf SchmidtWenn die anderen Einverstanden sind, kann man evtl auch mal ein paar Auszüge hier posten.

Dann mach die mal einverstanden ;-)!


Gruß,
Christian Rieke

***Natürlich ist alles meine rein persönliche und PRIVATE Meinung und ist absolut nicht die Meinung der Organisationen, in denen ich meinen Dienst verrichte***

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorGerr8it 8S., Hückelhoven / NRW423354
Datum24.08.2007 12:25127119 x gelesen
Hallo,
seht nicht jeden dieser Punkte als wünschenswert oder von mir gewünscht an. Was ich da geschrieben habe sind zum Teil Trends wie sie schon lange im Rettungsdienst Bereich laufen und allmählich im FW Sektor hoch kommen. Ihr könnt euch ja mal selber Fragen wie lange das Lohnniveau eines FM gehalten werden kann, wenn diese Leistung durch öffentliche Vergabe eingekauft werden kann / muss? Oder wenn der FM vom Status eines Beamten > A7 auf das vergleichbares Gehalt eines z.B. Kommunalen Bauhofmitarbeiter umgestellt wird. ( ich hoffe dass ich übertreibe ) und was glaubt Ihr wer, mit wachem Verstand, wird dann noch den Weg zur Feuerwehr suchen?
In den Niederlanden läuft im Moment eine Maßnahmen zu Eingliederung von Langzeit Arbeitslosen in als ?Low Level Feuerwehrmann? zur Tagesbesetzung von hauptamtlichen Wachen, was glaubt Ihr mit welcher Motivation die Leuten an diesen Job heran gehen?
Allerding fehlt mir im Moment jegliche Idee oder Ahnung den Job des Feuerwehrmanns gesellschaftlich besser darzustellen oder Betriebswirtschaftlich entsprechen hervorzuheben um den Status welche heute noch herrscht sichern und erhalten zu können.


Gruß aus Hückelhoven


Gerrit


_________________________________________________

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorGerr8it 8S., Hückelhoven / NRW423355
Datum24.08.2007 12:41127132 x gelesen
Hallo Ralf,

an eurer Ausarbeitung hätte ich auch Interesse
kann man die im ILIAS einsehen?


Gruß aus Hückelhoven


Gerrit


_________________________________________________

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorChri8sti8an 8D., Budenheim / Rheinland-Pfalz423357
Datum24.08.2007 12:59127568 x gelesen
Hallo Christian,

Geschrieben von Christi@n PannierWas ist für dich denn eine optimierte Standortplanung?

Was ist denn daran falsch, wenn man die bisherige Standortverteilung überprüft und möglicherweise variiert. Was im Rettungsdienst geht, muss bei Feuerwehren doch auch gehen.

In jedem Kaff gibt es noch einen DRK-Ortsverein, aber mit dem Regelrettungsdienst hat der nichts mehr zutun.

Geschrieben von Christi@n PannierDas Gerätehaus im neuerschlossenen Gewerbegebiet in maximaler Ortsrandlage mit Anfahrten quer durch die Innenstadt wie wir es heute immer häufiger vorfinden
Möglicherweise kann ein Gerätehaus im neuerschlossenen Gewerbegebiet sowohl die Innenstadt wie auch Randbereiche abdecken. Was soll daran falsch sein?

Was hier nur fehlt ist eine kreisweite Aufsicht, die diese Planungen durchführt und einen Überblick über alle Feuerwehren hat. Daran scheitern leider alle Optimierungen!

Viele Grüße
Christian


Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorIngo8 z.8, LK Harburg / Niedersachsen423359
Datum24.08.2007 13:10127420 x gelesen
Geschrieben von Christian DüsingWas im Rettungsdienst geht, muss bei Feuerwehren doch auch gehen.

Mit hauptamtlichen feuerwehren: ja, mit FF: nein.

Wenn festgestellt wird, dass eine Rettungswache umziehen muss reichen zur Not auch zwei Wohncontainer und eine Betonfertiggarage.

Für eine FF brauchst du qualifizierte Freiwillige, die auch noch tagsüber Zeit haben müssen. Das ist etwas komplexer zu organisieren als eine Rettungswache zu versetzen/einzurichten.

Gruß
Ingo


Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorChri8sti8@n 8P., ein Badner in Leipzig / Sachsen physisch, Baden emotio423369
Datum24.08.2007 13:48127267 x gelesen
Tach, Post!

Geschrieben von Christian DüsingWas ist denn daran falsch, wenn man die bisherige Standortverteilung überprüft und möglicherweise variiert.

Nichts, da rennst du bei mir offene Türen ein. Nur: Warum sollte das bei einer möglichen Privatisierung auf einmal schlechter werden?

Geschrieben von Christian DüsingMöglicherweise kann ein Gerätehaus im neuerschlossenen Gewerbegebiet sowohl die Innenstadt wie auch Randbereiche abdecken. Was soll daran falsch sein?

Dass im Regelfall genau dieser Punkt nicht geprüft wird. Die Standortauswahl erfolgt häufig alleine nach dem Kriterium "Wo hat die Gemeinde ein ausreichend großes Grundstück, welches genutzt werden kann". Wenn man in Ortsrandlage baut, dann kann man sicher diesen Rand und die Innenstadt schnell erreichen, aber wie sieht es mit der gegenüberliegenden Seite aus? Wie sind die Fahrtzeiten, wenn man im Feierabendverkehr einmal quer durch die Innenstadt muß?

Geschrieben von Christian DüsingWas hier nur fehlt ist eine kreisweite Aufsicht, die diese Planungen durchführt und einen Überblick über alle Feuerwehren hat. Daran scheitern leider alle Optimierungen!

Eben, nur ist das kein Nachteil der Regionalisierung, sondern ein Vorteil.


MkG,
Christi@n

-------------------------------------------------
Fumus ignem

- This is my very own opinion... -

"Als wir uns das letzte Mal verwählt haben kostete uns das eine Einheit." (Thomas Pommer im n-tv - Nachschlag)

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorRalf8 S.8, Gerlingen / NRW423376
Datum24.08.2007 14:31127161 x gelesen
Liegt im Ilias, mußt Du nur mal sehen, ob Du das ohne extra Passwort geöffnet bekommst. (Studenten RIW =>WiSe 06/07 => Projektgr. FW)


Dieses Posting basiert auf Art. 5 (1) GG!

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorChri8sti8an 8D., Budenheim / Rheinland-Pfalz423378
Datum24.08.2007 14:53127069 x gelesen
Hallo Ingo,

Geschrieben von Ingo zum Felde
Wenn festgestellt wird, dass eine Rettungswache umziehen muss reichen zur Not auch zwei Wohncontainer und eine Betonfertiggarage.


Rischtisch! Die Garage ist schon Luxus....und nennt sich dann Provisorium mit offenem Ende.

Gruß
Christian


Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorChri8sti8an 8D., Budenheim / Rheinland-Pfalz423379
Datum24.08.2007 15:09127113 x gelesen
Hallo Christian,

Geschrieben von Christi@n Pannier
Eben, nur ist das kein Nachteil der Regionalisierung, sondern ein Vorteil.


Hättest du eine Idee, wie man eine den kommunalen Feuerwehren übergeordnete Einrichtung erreichen kann?


Geschrieben von Christi@n Pannierenn man in Ortsrandlage baut, dann kann man sicher diesen Rand und die Innenstadt schnell erreichen, aber wie sieht es mit der

Wenn die Stadt wirklich so groß ist, kann die andere Hälfte des Randes vielleicht von einer benachbarten Ortsgemeinde abgedeckt werden. Die erhält dann einen entsprechenden Erstangreifer.

Wenn man will, geht alles. Leider behindert die in Feuerwehr-Deutschland vorherrschende Kleinstaaterei solche Verbesserungen.

Viele Grüße
Christian


Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorAnto8n K8., Mühlhausen / BY423383
Datum24.08.2007 15:50127247 x gelesen
Geschrieben von Christi@n Pannier wenn der RW in der Werkstatt ist, dann steht der nächste 40 km entfernt".

Hallo,

ihr kommt immer mit dem RW. So ein Fahrzeug hab ich in 25 Jahren Einsatzdienst noch nie bei uns gesehen. Das einzige Mal arbeitete ich mit einem RW beim Lehrgang "THL" an der Feuerwehrschule.
Und bis jetzt sind wir ohne RW auch gut durch alle Einsätze gekommen.


Mit kameradschaftlichen Grüßen

Anton Kastner

FF Mühlhausen

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorRalf8 S.8, Gerlingen / NRW423385
Datum24.08.2007 15:55127354 x gelesen
Geschrieben von Anton KastnerHallo,

ihr kommt immer mit dem RW. So ein Fahrzeug hab ich in 25 Jahren Einsatzdienst noch nie bei uns gesehen. Das einzige Mal arbeitete ich mit einem RW beim Lehrgang "THL" an der Feuerwehrschule.
Und bis jetzt sind wir ohne RW auch gut durch alle Einsätze gekommen.


Für mich gehört ein RW zu jedem VU Pklemmt. Und zwar als Ergänzung zu einem HLF oder LFx mit THL!


Dieses Posting basiert auf Art. 5 (1) GG!

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorAnto8n K8., Mühlhausen / BY423386
Datum24.08.2007 15:55127251 x gelesen
Geschrieben von Daniel Hermann In einem ländlichen Ausrückegebiet mit wenig Industrie, bei der kein Umgang mit großen Mengen an gefährlichen Stoffen und Gütern herrscht, muss ich keinen Gefahrgut-Zug vorhalten

Mann, wo lebst du. In unserem Landkreis mit ca. 135.000 EW gibt es gar keinen GW-G. Sollte mal was passieren, dann ist der nächste 40 km entfernt.
Also ist ja schon umgesetzt, was ihr wollt.


Mit kameradschaftlichen Grüßen

Anton Kastner

FF Mühlhausen

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorAnto8n K8., Mühlhausen / BY423387
Datum24.08.2007 16:00127444 x gelesen
Geschrieben von Ralf Schmidt Für mich gehört ein RW zu jedem VU Pklemmt. Und zwar als Ergänzung zu einem HLF oder LFx mit THL!

Da frag ich mich doch, warum wir dann soviele Personen aus den Fahrzeugen gerettet haben. Haben wir da was falsch gemacht?


Mit kameradschaftlichen Grüßen

Anton Kastner

FF Mühlhausen

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorRalf8 S.8, Gerlingen / NRW423390
Datum24.08.2007 16:11127063 x gelesen
Mal davon ab - kann ich Dir genauso von Verkehrsunfällen berichten, wo wir ohne die umfangreiche Ausrüstung des RW nicht annähernd so qualifiziert hätten helfen können.

Raus bekommen hätten wir die meisten wohl auch ohne RW, die Frage ist nur a) Wieviel länger hätte das u.U. gedauert und b) wie sehr hätte wohl die Qualität der Patientenorientierten Rettung gelitten!?

Wir haben seit 1977 einen RW und der hat sich definitiv schon unzählige mal bewährt.

Wieviele echte Schwersteingeklemmte hattet ihr denn schon? Insbesondere mit LKW Beteiligung? Ich kenn auch Feuerwehren, die fahren seit 10 Jahren nen Rettungssatz spazieren und haben noch keinen VU Pklemmt gehabt...

Anders herum bekomme ich auch JEDEN Großbrand mit nem TSF-W und ner Staffel gelöscht - denn irgendwann geht jedes Feuer von alleine aus...


Dieses Posting basiert auf Art. 5 (1) GG!

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorChri8sti8an 8S., Wasserburg/Bodensee / Bayern423394
Datum24.08.2007 16:23127384 x gelesen
Geschrieben von Anton KastnerMann, wo lebst du. In unserem Landkreis mit ca. 135.000 EW gibt es gar keinen GW-G.

Ein bayerischer LK ohne GWG? Gibts das doch? Das sollte eigentlich nicht so sein ........ wir haben einen obwohl der 3.kleinste LK. Und das ist auch gut so.


Gruß
Christian





TROLLWUT! Gefährdeter Bezirk! Zwangsregistrierung JETZT!
TROLL COLLECT - Trolls im Forum

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorMarc8o H8., Loiching / Bayern423396
Datum24.08.2007 16:27127309 x gelesen
Hallo zusammen,

auch wir im Landkreis Dingolfing-Landau haben keinen eigenen GW-G und müssen daher auf Unterstützung aus den Nachbarkreisen Landshut, Straubing-Bogen oder Rottal-Inn warten.

Und das, obwohl unser Kreisbrandrat Vorsitzender des Bayerischen Feuerwehrverbands ist! :-)


Mit kameradschaftlichem Gruß

Marco Heine

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorAnto8n K8., Mühlhausen / BY423397
Datum24.08.2007 16:28127335 x gelesen
Geschrieben von Christian Schorer Ein bayerischer LK ohne GWG? Gibts das doch? Das sollte eigentlich nicht so sein ........ wir haben einen obwohl der 3.kleinste LK. Und das ist auch gut so.

Bei uns im Landkreis ist es so, dass die Führung sagt, in den umliegenden Landkreisen sind überall GW-G, die können das für uns erledigen. Es gibt 4 Standorte im Landkreis mit CSA, das war´s dann.
Naja, dann sag´st halt nix mehr.


Mit kameradschaftlichen Grüßen

Anton Kastner

FF Mühlhausen

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorMarc8o H8., Loiching / Bayern423398
Datum24.08.2007 16:30126982 x gelesen
Ergänzung:

... und das, obwohl bei uns der weltweit größte Produktionsstandort von BMW und zahlreiche Zulieferbetriebe sitzen.

... um dem Argument mit den Industriestandorten gerecht zu werden.


Mit kameradschaftlichem Gruß

Marco Heine

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorDani8el 8H., Schriesheim / Baden-Württemberg423399
Datum24.08.2007 16:31127207 x gelesen
Geschrieben von Anton KastnerBei uns im Landkreis ist es so, dass die Führung sagt, in den umliegenden Landkreisen sind überall GW-G, die können das für uns erledigen. Es gibt 4 Standorte im Landkreis mit CSA, das war´s dann.
Naja, dann sag´st halt nix mehr.



Wie sieht denn bei euch die Gefährdung durch gefährliche Stoffe und Güter abgesehen von Transportunfällen denn konkret aus? Nach welchen Risiko- und Gefährdungsklassen ist eure Feuerwehr denn offiziell eingeteilt?


Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorThom8as 8E., Nettetal / NRW423400
Datum24.08.2007 16:31127061 x gelesen
Hallo,

wurden die GWG's nicht pro regionalem Planungsverband verteilt?
Ich weiß z. B. noch, dass der Planungsverband Untermain einen GWG hat für StadtAB, Kreis AB und Kreis Miltenberg.

Gruß

Thomas


Ich schreibe hier nur für mich und nicht für meine FF.
Sollte das mal wirklich offiziell sein, dann mit Dienstgrad und Funktion

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorRalf8 S.8, Gerlingen / NRW423401
Datum24.08.2007 16:31127254 x gelesen
Ich weiß nicht ob das "typisch" für NRW ist, aber bei uns im Kreis hat jede Kommune (Sprich: Feuerwehr) einen eigenen GW-G. (Übrigens auch RW ;-) )
Bin aber mal gespannt, wieviele es noch sind, wenn die ersten Ersatzbeschaffungen anstehen...


Dieses Posting basiert auf Art. 5 (1) GG!

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorDani8el 8H., Schriesheim / Baden-Württemberg423403
Datum24.08.2007 16:33127075 x gelesen
Geschrieben von Ralf SchmidtIch weiß nicht ob das "typisch" für NRW ist, aber bei uns im Kreis hat jede Kommune (Sprich: Feuerwehr) einen eigenen GW-G. (Übrigens auch RW ;-) )


Ihr lebt anscheinend im Land wo Milch und Honig fliessen, oder? ;-)


Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorThom8as 8E., Nettetal / NRW423404
Datum24.08.2007 16:34127135 x gelesen
Hallo,

ich glaube ein bayerischer GWG ist eher ein GWG 2 (12tonner) anstatt der GWG NRW der als 3,5 t Transporter gebaut wurde.

Gruß

Thomas


Ich schreibe hier nur für mich und nicht für meine FF.
Sollte das mal wirklich offiziell sein, dann mit Dienstgrad und Funktion

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorAnto8n K8., Mühlhausen / BY423405
Datum24.08.2007 16:36127273 x gelesen
Geschrieben von Daniel Hermann Wie sieht denn bei euch die Gefährdung durch gefährliche Stoffe und Güter abgesehen von Transportunfällen denn konkret aus?

Bei uns in der Gemeinde ist die Gefahr weniger groß, aber im Landkreis gibt es einige Firmen, die mit Gefahrgütern arbeiten.

Nach welchen Risiko- und Gefährdungsklassen ist eure Feuerwehr denn offiziell eingeteilt?

Das gibt´s bei uns nicht.


Mit kameradschaftlichen Grüßen

Anton Kastner

FF Mühlhausen

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorRalf8 S.8, Gerlingen / NRW423408
Datum24.08.2007 16:38127077 x gelesen
Geschrieben von Daniel Hermannhr lebt anscheinend im Land wo Milch und Honig fliessen, oder? ;-)


...flossen.... ;-) Wobei unsere Region glücklicherweise recht Strukturstark ist. Aber wo viel los ist (Industrie/Gewerbe/Verkehr) brauchts natürlich auch viel Feuerwehr.


Dieses Posting basiert auf Art. 5 (1) GG!

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorRalf8 S.8, Gerlingen / NRW423411
Datum24.08.2007 16:41127059 x gelesen
Bei uns: 1x GW-G3, 5x GW-G2, 1x GW-G1. Aber gelten preußische Fahrzeugnormen nicht auch in Bayern? :-)


Dieses Posting basiert auf Art. 5 (1) GG!

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorMarc8o H8., Loiching / Bayern423412
Datum24.08.2007 16:42127236 x gelesen
Hallo Thomas,

du hasts erfasst!

Dass da nicht jede Gemeinde sich einen leisten kann, dürfte wohl klar sein. So einen kleinen 3,5-Tonner-Gerätewagen haben da natürlich schon einige Feuerwehren.


Mit kameradschaftlichem Gruß

Marco Heine

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorDani8el 8H., Schriesheim / Baden-Württemberg423413
Datum24.08.2007 16:43127274 x gelesen
Geschrieben von Anton KastnerBei uns in der Gemeinde ist die Gefahr weniger groß, aber im Landkreis gibt es einige Firmen, die mit Gefahrgütern arbeiten.

Und in welchem Umfang tun sie dies? Gibt es in eurem Landkreis eine richtige chemische Industrie? Und wenn ja, halten diese Firmen eine Werkfeuerwehr vor? Wie lange benötigen die GW-Gs aus den anderen Landkreisen um in eurem Kreis eingreifen zu können? Wie sind die FFen mit CSA denn noch ausgerüstet? Nur CSA ist ja witzlos und eigentlich bei einem Einsatz mit auslaufenden Stoffen nicht einsetzbar. Deshalb wirklich meine ernsthafte Frage: Gibt es wirklich einen begründeten Bedarf an einer ABC-Einheit in eurem Kreis?Geschrieben von Anton


KastnerDas gibt´s bei uns nicht.


Also wird kann bei euch beschafft werden was die Feuerwehr gerade für richtig erachtet wenn es von oben herab genehmigt wird? Da bei euch in der FF so viele Goldfüchse vorhanden sind mache ich mir bei euch wegen der Genehmigung ja keine großen Sorgen!


Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorRalf8 S.8, Gerlingen / NRW423415
Datum24.08.2007 16:44127225 x gelesen
Geschrieben von Marco HeineDass da nicht jede Gemeinde sich einen leisten kann, dürfte wohl klar sein. So einen kleinen 3,5-Tonner-Gerätewagen haben da natürlich schon einige Feuerwehren.

Der Unterschied könnte auch in der kommunalen Struktur liegen: Bei uns ist eine Gemeinde (damit auch Feuerwehr) 20.000 bis 40.000 EW groß. In Bayern können das -glaube ich- auch mal wenige Tausend sein, oder?


Dieses Posting basiert auf Art. 5 (1) GG!

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorMarc8o H8., Loiching / Bayern423416
Datum24.08.2007 16:47127057 x gelesen
Hallo Ralf,

das stimmt allerdings auch wieder! Bei uns im Landkreis gibt es Gemeinden von 2.500 bis 19.000 Einwohner und es fängt bei Flächen ab ca. 40 km² an.


Mit kameradschaftlichem Gruß

Marco Heine

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorDani8el 8H., Schriesheim / Baden-Württemberg423417
Datum24.08.2007 16:47127157 x gelesen
Geschrieben von Ralf SchmidtAber wo viel los ist (Industrie/Gewerbe/Verkehr) brauchts natürlich auch viel Feuerwehr.

Und genau das meinte ich. Liegt in einem Ausrückebereich einer Stützpunkt-Wehr der Zukunft eine konkrete Gefährdung vor, muss sie über eine entsprechende Sonderausrüstung und -ausbildung verfügen. Ist dem nicht so, muss die Abdeckung durch eine benachbarte Stützpunktwehr in der gesetzlich geforderten Hilfsfrist sichergestellt werden können.


Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorAnto8n K8., Mühlhausen / BY423428
Datum24.08.2007 17:06127220 x gelesen
Geschrieben von Daniel Hermann Also wird kann bei euch beschafft werden was die Feuerwehr gerade für richtig erachtet wenn es von oben herab genehmigt wird? Da bei euch in der FF so viele Goldfüchse vorhanden sind mache ich mir bei euch wegen der Genehmigung ja keine großen Sorgen!

Hallo Daniel,

was bei uns beschafft wird, hängt erstmals von den Kommandanten ab. Die entscheiden im Rahmen einer Gefährdungsanalyse (komisches Wort), was benötigt wird. Der KBR gibt seine Zustimmung oder nicht (Davon hängt der Zuschuss des Freistaats ab) Engültig entscheiden über den Kauf tut aber der Gemeinderat. Und der hütet sich, überflüssige Sachen zu kaufen.

Übrigens, der KBR und der KBI sind nicht von unserer Feuerwehr und der KBR ist in dieser Bezeihung strikt neutral. (So gut kenne ich ihn)

Gibt es in eurem Landkreis eine richtige chemische Industrie? Und wenn ja, halten diese Firmen eine Werkfeuerwehr vor?
Chemische Industrie gibt´s nicht, aber genügend Firmen, die das "Zeug" verarbeiten. Bei uns ist nur eine Spedition, bei der LKW, bzw. Tanks mit gefährlichen Flüssigkeiten, gewaschen werden.
Ein großer Betrieb, die Fa. Pfleiderer hat eine Werkfeuerwehr. Aber die haben auch keinen GW-G. Und die Feuerwehr des CMTC Hohenfels hat auch keinen.


Mit kameradschaftlichen Grüßen

Anton Kastner

FF Mühlhausen

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorAnto8n K8., Mühlhausen / BY423431
Datum24.08.2007 17:10127074 x gelesen
Geschrieben von Ralf Schmidt Der Unterschied könnte auch in der kommunalen Struktur liegen: Bei uns ist eine Gemeinde (damit auch Feuerwehr) 20.000 bis 40.000 EW groß. In Bayern können das -glaube ich- auch mal wenige Tausend sein, oder?

Unsere Gemeinde hat seit der Gebietsreform von 1972 eine Einwohnerzahl von ca. 5000. Es gibt aber noch kleiner Gemeinden in Bayern. Unde jede dieser Gemeinden hat mindestens eine, wenn nicht mehr Feuerwehren. Wir z.B. haben neben uns noch 5 andere.


Mit kameradschaftlichen Grüßen

Anton Kastner

FF Mühlhausen

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorRalf8 S.8, Gerlingen / NRW423433
Datum24.08.2007 17:16127254 x gelesen
Geschrieben von Anton KastnerUnsere Gemeinde hat seit der Gebietsreform von 1972 eine Einwohnerzahl von ca. 5000. Es gibt aber noch kleiner Gemeinden in Bayern. Unde jede dieser Gemeinden hat mindestens eine, wenn nicht mehr Feuerwehren. Wir z.B. haben neben uns noch 5 andere.

Bei uns zum Vergleich: 20.000 EW, EINE Feuerwehr und die besteht aus drei Löschzügen und einer Löschgruppe.

Ich denke mal da kommen viele Mißverständnisse bei Diskussionen hier im Forum her, Definition/Größe EINER Feuerwehr oder EINER Gemeinde.

Ist halt was anderes ob eine 30.000 oder eine 3.000 EW Kommune Sonderfahrzeuge vorhält oder nicht.


Dieses Posting basiert auf Art. 5 (1) GG!

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorAnto8n K8., Mühlhausen / BY423442
Datum24.08.2007 17:25127113 x gelesen
Geschrieben von Ralf Schmidt Bei uns zum Vergleich: 20.000 EW, EINE Feuerwehr und die besteht aus drei Löschzügen und einer Löschgruppe.

Ich denke mal da kommen viele Mißverständnisse bei Diskussionen hier im Forum her, Definition/Größe EINER Feuerwehr oder EINER Gemeinde.

Ist halt was anderes ob eine 30.000 oder eine 3.000 EW Kommune Sonderfahrzeuge vorhält oder nicht.


Hallo Ralf,

das ist gabz klar, dass eine Gemeinde mit 5000 EW nicht die Geräte vorhalten kann wie eine Gemeinde mit 30.000 EW. Dass Sonderfahrzeuge vorgehalten werden müssen (sollten) ist auch klar, aber das ist bei uns normalerweise Aufgabe des Landkreises.

BTW. Weiß jemand von euch, ob es so ein System wie in Bayern sonst noch in Deutschland gibt?
Würde mich mal interessieren.


Mit kameradschaftlichen Grüßen

Anton Kastner

FF Mühlhausen

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorDani8el 8H., Schriesheim / Baden-Württemberg423450
Datum24.08.2007 17:38127096 x gelesen
Geschrieben von Anton KastnerHallo Daniel,

was bei uns beschafft wird, hängt erstmals von den Kommandanten ab. Die entscheiden im Rahmen einer Gefährdungsanalyse (komisches Wort), was benötigt wird. Der KBR gibt seine Zustimmung oder nicht (Davon hängt der Zuschuss des Freistaats ab) Engültig entscheiden über den Kauf tut aber der Gemeinderat. Und der hütet sich, überflüssige Sachen zu kaufen.




Das meinte ich mit Risiko- und Gefährdungsklassen. In Hessen ist genau vorgegeben welche Fahrzgeuge bei welchen Klassen örtlich und überörtlich vorgehalten werden müssen. Wenn ich das recht verstehe entscheidet dann der Kommandant welche Fahrzeuge nach seiner Gefährdungsanalyse notwendig sind? Und der KBR sagt dann okay oder nicht? Es gibt also keinerlei Vorgaben des Landes bezüglich der Gefährdungsanalyse?

Geschrieben von Anton KastnerÜbrigens, der KBR und der KBI sind nicht von unserer Feuerwehr und der KBR ist in dieser Bezeihung strikt neutral. (So gut kenne ich ihn)


Ich dachte nur weil die KBR und KBI auf eurer Homepage als Führungskräfte genannt werden.


Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorAnto8n K8., Mühlhausen / BY423453
Datum24.08.2007 17:45127027 x gelesen
Geschrieben von Daniel Hermann Ich dachte nur weil die KBR und KBI auf eurer Homepage als Führungskräfte genannt werden.

Nein, das sind Führungskräfte des Landkreises. Nur der KBM kommt aus unserer Feuerwehr.
Ist zwar Führungskraft des Landkreises, ist aber bei Einsätzen im Ortsbereich theoretisch den Kommandanten unterstellt.
Da gibt´s aber keine Probleme.


Mit kameradschaftlichen Grüßen

Anton Kastner

FF Mühlhausen

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorWill8em 8B., Breitenstein / Baden-Württemberg423462
Datum24.08.2007 19:00127037 x gelesen
Geschrieben von Anton KastnerNaja, dann sag´st halt nix mehr.
Gut ich kenne jetzt nicht die genaue Details bei Euch im Kreis, aber vielleicht muss man da auch nix mehr sagn, und ist das eben ein vernünftiges Vorgehen. Wäre doch möglich oder?


Herzliche Grüße aus dem "wilden Süden"

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorMich8ael8 H.8, Altlußheim/z.Zt.Bahlingen / Baden Württemberg423464
Datum24.08.2007 19:47127065 x gelesen
Hallo,

Geschrieben von Christi@n PannierWas ist für dich denn eine optimierte Standortplanung? Das Gerätehaus im neuerschlossenen Gewerbegebiet in maximaler Ortsrandlage mit Anfahrten quer durch die Innenstadt wie wir es heute immer häufiger vorfinden (weil man ja die wirklich guten, zentralen Standorte gerne teuer verkauft)?

Ich könnte mir gut vortsellen, dass unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten (bei privaten Dienstleistern) mehrere Kommunen sich ein GH teilen müssen. Vielleicht ist es je nach Einsatzspecktrum vielleicht auch so, dass an mehreren Orten Einzelstellplätze mit einem Fahrzeug sind und alles weitere in einem Zentral liegenden Standort vorgehalten werden.
Wie es im Rettungsdienst ist, ist doch ein gutes Beispiel, wo teilweise früher zwei Rettungswachen für 10 Kommunen mit ca. 140.000 EW waren, ist heute eine zentrale Rettungswache, meint einer das wäre bei Feuerwehrs anders, wenn es so kommen würde?
Wäre die feuerwehr in privaten händen, würden sich die kommunen sicher um die Kostenübernahme "reisen" -siehe rettungsdienst ....

Geschrieben von Christi@n PannierGerade dieser Einsatz ist kein Beispiel

Aber er zeigt wohin es führen kann


Mit Grüßen
Michael

Alles meine private und persönliche Meinung!

Wir sollten uns immer an die gute alte Zeit heut zu Tage errinnern, in wenigen Jahren werden wir sie vermissen ....

Optimist;
Ein Mensch, der alles halb so schlimm oder doppelt so gut findet!
Heinz Rühmann


ICQ 494000336

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorAnto8n K8., Mühlhausen / BY423468
Datum24.08.2007 20:04127122 x gelesen
Geschrieben von Michael Hilbert Wäre die feuerwehr in privaten händen, würden sich die kommunen sicher um die Kostenübernahme "reisen" -siehe rettungsdienst ....

Aber hallo, da möchte ich dich sehen wenn du bei deinem angenommenen Szenario einen Unfall in der Prärie draussen hast. In der Stadt mag das ja angehen, aber auf dem flachen Land?
Und ob es für die Kommunen so viel billiger wird, wage ich zu bezweifeln. Die privaten Anbieter lassen sich doch jede Bewegung ihrer müden Glieder bezahlenm während freiwillige doch eigentlich alles umsonst machen.
Wie schaut es bei deinem Szenario aus bei einem Streik? Wartest du dann an deinem brennenden Haus, bis sich die Zarifvertragsparteien geeinigt haben?
Dann gründen die Löschmeister eine Gewerkschaft, die Brandmeister usw, dann geht´s ab wie bei der Bahn.


Mit kameradschaftlichen Grüßen

Anton Kastner

FF Mühlhausen

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorMich8ael8 H.8, Altlußheim/z.Zt.Bahlingen / Baden Württemberg423469
Datum24.08.2007 20:10127027 x gelesen
Geschrieben von Anton KastnerAber hallo, da möchte ich dich sehen wenn du bei deinem angenommenen Szenario einen [...]

Aber Hallo!
Ich habe nie geschrieben, dass ich die privatisierung befürworte geschweige unterstütze!
Lese die Threads zuvor!


Mit Grüßen
Michael

Alles meine private und persönliche Meinung!

Wir sollten uns immer an die gute alte Zeit heut zu Tage errinnern, in wenigen Jahren werden wir sie vermissen ....

Optimist;
Ein Mensch, der alles halb so schlimm oder doppelt so gut findet!
Heinz Rühmann


ICQ 494000336

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorChri8sti8@n 8P., ein Badner in Leipzig / Sachsen physisch, Baden emotio423478
Datum24.08.2007 21:30127299 x gelesen
Tach, Post!

Geschrieben von Michael HilbertIch könnte mir gut vortsellen, dass unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten (bei privaten Dienstleistern) mehrere Kommunen sich ein GH teilen müssen.

Das ist einer der Gedanken eines regionalen Konzeptes und in dutzenden Industrienationen der Fall. Deutschland mit seinen Feuerwehren in jedem Weiler ist da die Ausnahme, nicht die Regel.

Geschrieben von Michael HilbertVielleicht ist es je nach Einsatzspecktrum vielleicht auch so, dass an mehreren Orten Einzelstellplätze mit einem Fahrzeug sind und alles weitere in einem Zentral liegenden Standort vorgehalten werden.

Was ich persönlich immer noch für ein sehr interessantes Konzept halte, gerade im urbanen Bereich. New York macht das seit Jahrzehnten, Broemme wollte es in Berlin einführen (z.B. Stützpunkt Haselhorst), Frankfurt/Main ist gerade dabei sowas einzuführen.

Geschrieben von Michael HilbertWie es im Rettungsdienst ist, ist doch ein gutes Beispiel, wo teilweise früher zwei Rettungswachen für 10 Kommunen mit ca. 140.000 EW waren, ist heute eine zentrale Rettungswache, meint einer das wäre bei Feuerwehrs anders, wenn es so kommen würde?

Wie ist es denn jetzt? In den zehn Kommunen sind zehn Feuerwehren. Mit allen Vor- und Nachteilen.

Geschrieben von Michael HilbertAber er zeigt wohin es führen kann

Nein, er zeigt gar nichts.
Da hat ein Hotel gebrannt und drei Menschen sind tot. Das ist traurig, insbesondere für deren Angehörige. Aber das ist tägliche Realität. In zehn Minuten Google-Suche nenne ich dir mindestens ein dutzend vergleichare Fälle aus Deutschland (nur so spontan aus dem Kopf die Hotelbrände in Berlin (2 x), Verl, Garmisch-Partenkirchen) mit mehr Toten und das in Deutschland, Paris 2005 mit 20 Toten trotz einer Feuerwehr, die Paul Grimwood als "the 'finest fire brigade' in the world" bezeichnet oder die Wohnhausbrände in Mölln 1992 (3 Tote) oder Solingen 1993 (5 Tote).
Aus diesem Feuer zu diesem Zeitpunkt irgendwelche Rückschlüsse auf das britische System zu schließen ist hochgradig unseriös.


MkG,
Christi@n

-------------------------------------------------
Fumus ignem

- This is my very own opinion... -

"Als wir uns das letzte Mal verwählt haben kostete uns das eine Einheit." (Thomas Pommer im n-tv - Nachschlag)

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorMich8ael8 H.8, Altlußheim/z.Zt.Bahlingen / Baden Württemberg423492
Datum24.08.2007 22:32127144 x gelesen
Hallo,

Geschrieben von Christi@n PannierDas ist einer der Gedanken eines regionalen Konzeptes und in dutzenden Industrienationen der Fall. Deutschland mit seinen Feuerwehren in jedem Weiler ist da die Ausnahme, nicht die Regel.

Du hattest geschrieben, dass ein GH am Ortsrand im Industriegebiet liegt und das so nicht unbediengt gut ist (Verkehr pi pa po), ich habe dann geschrieben, dass sich mehrere Kommunen ein GH teilen werden müssen, wo also ist der unterschied zwischen deinem und meinem geschriebenen?

Geschrieben von Christi@n PannierWas ich persönlich immer noch für ein sehr interessantes Konzept halte, gerade im urbanen Bereich. New York macht das seit Jahrzehnten, Broemme wollte es in Berlin einführen (z.B. Stützpunkt Haselhorst), Frankfurt/Main ist gerade dabei sowas einzuführen.

Ich denke nicht dass das für eine größere Stadt (vielleicht auch Region) mit BF oder HAW eine schlechte lösung wäre, für die Fläche kann ich mir das heute noch nicht vorstellen, da das wahrscheinlich nur mit Berufskräften funktioniert.

Geschrieben von Christi@n PannierWie ist es denn jetzt? In den zehn Kommunen sind zehn Feuerwehren. Mit allen Vor- und Nachteilen.

Wenn da nicht viel los ist, ist das OK, im konkreten Fall haben schon alleine 2 der 10 kommunen (Feuerwehren) zusammen 500 Einsätze zu bewältigen, die Restlichen 8 schaffen dann auch noch zusammen etwa 800 ...

Wenn ich da von einer ländlichen strucktur Rede, mit vielen gehöften und ohne nennenswerte Industrie und wenig Verkehrsnetz, mag das schon OK sein, hier sehe ich es nicht so.
Es muss aber immer von Fall zu Fall entschieden werden.


Geschrieben von Christi@n PannierNein, er zeigt gar nichts.
Da hat ein Hotel gebrannt und drei Menschen sind tot. Das ist traurig, insbesondere für deren Angehörige[...]


Man müsste wahrlich diesen fall durchleuchten, um sich ein Urtel zu bilden.
Viele Fragen wären da zu klären
-wie weit war das Feuer fortgeschritten, als es endeckt wurde, resp. als die Feuerwehr verständigt wurde
- wie lange dauerte es bis die FW vor Ort war, bzw. wie hat sich das Feuer in dieser zeit entwickelt
- hätten die Personen gerettet werden können, wenn eine DL verfügbar gewesen wäre
uvm.

In Deutschland kommen auch Personen bei bränden ums Leben, aber ich könnte mir vorstellen, dass nur ein äußerst geringer Anteil dadurch bedingt ums Leben kommt, weil die Feuerwehr oder das entsprechende Gerät nicht innerhalb einer akzeptablen Zeit vor Ort war.
Im Ausland sieht das durchaus anders aus, wenn reginale Feuerwehren schon 30-40 Minuten benötigen um in einer Kommune zu Hilfe zu kommen.


Mit Grüßen
Michael

Alles meine private und persönliche Meinung!

Wir sollten uns immer an die gute alte Zeit heut zu Tage errinnern, in wenigen Jahren werden wir sie vermissen ....

Optimist;
Ein Mensch, der alles halb so schlimm oder doppelt so gut findet!
Heinz Rühmann


ICQ 494000336

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorDani8el 8H., Schriesheim / Baden-Württemberg423496
Datum24.08.2007 22:44127241 x gelesen
Geschrieben von Michael HilbertIch denke nicht dass das für eine größere Stadt (vielleicht auch Region) mit BF oder HAW eine schlechte lösung wäre, für die Fläche kann ich mir das heute noch nicht vorstellen, da das wahrscheinlich nur mit Berufskräften funktioniert.


Das wird aber das Ende vom Lied sein. Hauptamtliche Standorte die von Teilzeitkräften unterstützt werden, die heutige FF wird es nicht mehr geben.


Geschrieben von Michael HilbertIm Ausland sieht das durchaus anders aus, wenn reginale Feuerwehren schon 30-40 Minuten benötigen um in einer Kommune zu Hilfe zu kommen.


Hast Du ein konkretes Beispiel das auch auf Deutschland anwendbar ist? Bevölkerungsdichte, Gefährungspotential?


Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorMich8ael8 H.8, Altlußheim/z.Zt.Bahlingen / Baden Württemberg423500
Datum24.08.2007 23:03126904 x gelesen
Hallo,

Geschrieben von Daniel HermannDas wird aber das Ende vom Lied sein. Hauptamtliche Standorte die von Teilzeitkräften unterstützt werden, die heutige FF wird es nicht mehr geben.

Das kann schon sein, aber der Weg dahin ist noch weit, derzeit sehe ich das noch nicht, zumindest nicht in Gebieten mit klein Kommunen in der Fläche. In Ballungsgebieten könnte es schon heute sinnvoll sein, solch ein System einzuführen.
HAW mit wenig Gerät und Personal, dass den Erstangriff, bzw. Kleineinsätze fährt und dann mit FF Kräften aus wenigen Standorten ergänzt wird.
aber dahin dauert es noch ne Weile -kommen wird es so oder so ähnlich.

Was aber in wenig bevölkerten Gebieten geschehen wird, da bin ich mir noch nicht sicher, so einfach mal die kleinen FW schließen und in Kaufnehmen, dass plötzlich ein Erstangriff im Ort nicht mehr nach 10/15 Minuten erfolgt, sondern vielleicht nach >30 Minuten, da wird es noch einige Punkte geben die geklärt sein müssen.

Aber mal im ernst, wir diskutieren hier über Eier, die bei weitem noch nicht gelegt sind.
Es wäre mal Sinnvoller die Aktuell da stehenden Probleme zu lösen, und da gibt es wahrlich einige, von Fahrzeugtechnik über PSA bis hin zu Taktik- und Führungskonzepten z.B. bei Waldbränden oder Katastrophen.
Wie schauen immer weiter in die Zukunft und sehen dabei nicht mehr die Probleme die dazwischen liegen.


Mit Grüßen
Michael

Alles meine private und persönliche Meinung!

Wir sollten uns immer an die gute alte Zeit heut zu Tage errinnern, in wenigen Jahren werden wir sie vermissen ....

Optimist;
Ein Mensch, der alles halb so schlimm oder doppelt so gut findet!
Heinz Rühmann


ICQ 494000336

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorChri8sti8@n 8P., ein Badner in Leipzig / Sachsen physisch, Baden emotio423509
Datum24.08.2007 23:34127052 x gelesen
Tach, Post!

Geschrieben von Michael HilbertDu hattest geschrieben, dass ein GH am Ortsrand im Industriegebiet liegt und das so nicht unbediengt gut ist (Verkehr pi pa po), ich habe dann geschrieben, dass sich mehrere Kommunen ein GH teilen werden müssen, wo also ist der unterschied zwischen deinem und meinem geschriebenen?

Im Ausgangspunkt. Du hast behauptet, dass bei einer Regionalisierung die Kommunen weniger Einfluß auf die Standortplanung nehmen könnten. Ich habe lediglich darauf geantwortet, dass sie das in vielen Fällen jetzt auch nicht tun.

Geschrieben von Michael HilbertIch denke nicht dass das für eine größere Stadt (vielleicht auch Region) mit BF oder HAW eine schlechte lösung wäre, für die Fläche kann ich mir das heute noch nicht vorstellen, da das wahrscheinlich nur mit Berufskräften funktioniert.

Es würde in der Fläche mit einem Mix aus Haupt- und Ehrenamtlichen funktionieren.

Geschrieben von Michael HilbertWenn da nicht viel los ist, ist das OK, im konkreten Fall haben schon alleine 2 der 10 kommunen (Feuerwehren) zusammen 500 Einsätze zu bewältigen, die Restlichen 8 schaffen dann auch noch zusammen etwa 800 ...

Die das mit wieviel Hauptamtliche bewältigen?
Im von dir so gescholtenen britschen System gäbe es da eine mindestens tagsüber mit hauptamtlichen Kräften besetzte Wache.

Geschrieben von Michael HilbertMan müsste wahrlich diesen fall durchleuchten, um sich ein Urtel zu bilden.
Viele Fragen wären da zu klären
-wie weit war das Feuer fortgeschritten, als es endeckt wurde, resp. als die Feuerwehr verständigt wurde
- wie lange dauerte es bis die FW vor Ort war, bzw. wie hat sich das Feuer in dieser zeit entwickelt
- hätten die Personen gerettet werden können, wenn eine DL verfügbar gewesen wäre
uvm.


Nach Berichten aus der britischen Presse:
- Das Hotel war mit Rauch- und Feuerwehrmeldern ausgestattet, weshalb von einer recht frühzeitigen Entdeckung auszugehen ist
- Die Feuerwache Newquay liegt ungefähr 900 m Fahrtstrecke entfernt. Nach Aussage von Chief Fire Officer Matt Limoden habe er noch nie ein Feuer gesehen, das sich so schnell in einem Gebäude ausgebreitet habe
- Die Todesursache des 43jährigen Peter Hughes, der aus einem Fenster im zweiten Obergeschoß sprang, war eine Rauchvergiftung. Ein Rettungsdienstmitarbeiter hat ausgesagt, dass Hughes noch lebte als er ihn erreichte und mit ihm gesprochen habe. Ob die beiden anderen Hotelgäste hätten gerettet werden können ist m.E. derzeit reine Spekulation.

Geschrieben von Michael HilbertIn Deutschland kommen auch Personen bei bränden ums Leben, aber ich könnte mir vorstellen, dass nur ein äußerst geringer Anteil dadurch bedingt ums Leben kommt, weil die Feuerwehr oder das entsprechende Gerät nicht innerhalb einer akzeptablen Zeit vor Ort war.

Worauf stützt sich deine Behauptung, es sei "Feuerwehr oder das entsprechende Gerät nicht innerhalb einer akzeptablen Zeit vor Ort" gewesen? Wie ich oben schrieb ist die zuständige Feuerwache Newquay rd. 900 m Fahrtstrecke entfernt. Die FA wurden m.W. über FME alarmiert, es galten also Bedingungen, wie sie in ca. 98% der Fläche auch in Deutschland herrschen.


MkG,
Christi@n

-------------------------------------------------
Fumus ignem

- This is my very own opinion... -

"Als wir uns das letzte Mal verwählt haben kostete uns das eine Einheit." (Thomas Pommer im n-tv - Nachschlag)

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorThom8as 8G., Steyerberg/Voigtei / Nds. / Niedersachsen423526
Datum25.08.2007 01:30126833 x gelesen
Geschrieben von Anton KastnerBTW. Weiß jemand von euch, ob es so ein System wie in Bayern sonst noch in Deutschland gibt?
Würde mich mal interessieren.


In Niedersachsen haben wir eine Mindeststäkre VO.

Die Ausrüstung der Feuerwehren richtet sich erstmal nach dem Status der jeweiligen Feuerwehr.
Die Träger der Feuerwehren können darüber hinaus beschaffen, müssen es aber nicht!

"Gefährdunganalysen" oder "Brandschutzbedarfspläne" sind nach meinem derzeitgen Kenntnisstand nicht vorgesehen oder erforderlich.

Wenn der Träger meint, wenig muß reichen, dann "scheint" dieses so zu sein.

Wie gesagt, mein derzeitger Kenntnisstand, lasse mich gerne umgehend eine besseren .belehren.


MkG
Thomas

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorChri8sti8an 8F., Wernau / Baden-Württemberg423530
Datum25.08.2007 07:46127042 x gelesen
Geschrieben von Daniel HermannDas wird aber das Ende vom Lied sein. Hauptamtliche Standorte die von Teilzeitkräften unterstützt werden, die heutige FF wird es nicht mehr geben.

Nachdem ich letztlich eine sehr interessante politische Unterhaltung hatte bin ich mir ziemlich sicher, daß das so (d.h. bei annähernd gleicher Leistung wie heute was Eintreffzeit, Personalansatz,... betrifft) nicht kommen wird.
Fazit: Die Feuerwehr wird (als FF) später, ggfs. viel später kommen und sie wird mit weniger Personal kommen. Den Schaden zahlen die Versicherungen und man kann eben hoffen, daß niemand mehr drin ist der gerettet werden muß.
Aber mehr Geld insbesondere im Bereich der Personalkosten wird nicht zur Verfügung stehen. Deshalb wenn HA Standorte dann nur "zufällig", aber nicht alsgeplantes, flächendeckendes System.


Dieser Beitrag gibt ausschließlich meine persönliche Meinung zum Thema wieder!

Christian Fischer
Wernau


P. S.: Besucht uns doch mal auf unseren Internetseiten: www.feuerwehr-wernau.de

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorMich8ael8 H.8, Altlußheim/z.Zt.Bahlingen / Baden Württemberg423551
Datum25.08.2007 11:19127120 x gelesen
Guten morgen,

Geschrieben von Christi@n PannierEs würde in der Fläche mit einem Mix aus Haupt- und Ehrenamtlichen funktionieren.

Ja, das ist schon klar, aber jetzt ziehe das mal auf ein Gebiet, wo überwiegend kleine Dörfer vor zu finden sind, meinetwegen Schwarzwald oder Pfälzer Wald. Und dann sag mal den Kommunen, das auf einer Fläche die im Jahr bisher kaum Einsätze gehabt hat, plötzlich Leute beschäftigt werden müssen (ich gehe da mal mindestens von einer Staffel 3-Schichtig -also etwa 20-25 Personen aus), für arbeiten die vorher nahezu für nichts (?) abgearbeitet wurden.

Geschrieben von Christi@n PannierDie das mit wieviel Hauptamtliche bewältigen?

Die beiden Wehren mit insgesamt rund 500 Einsätzen haben m.W. je einen Hauptamtlichen Gerätewart, bei den anderen 8 kann es sein, das vielleicht auch die ein oder andere einen hat, das weis ich nicht, auf alle Fälle nichts mit Hauptamtlichen, sonderen NUR Freiwillige!

Geschrieben von Christi@n PannierNach Berichten aus der britischen Presse: [...]

nach dieser Schilderung kann man davon ausgehen, dass es in D genauso gekommen wäre, mit oder ohne DL.


Mit Grüßen
Michael

Alles meine private und persönliche Meinung!

Wir sollten uns immer an die gute alte Zeit heut zu Tage errinnern, in wenigen Jahren werden wir sie vermissen ....

Optimist;
Ein Mensch, der alles halb so schlimm oder doppelt so gut findet!
Heinz Rühmann


ICQ 494000336

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorGerh8ard8 P.8, Stuttgart / Baden-Württemberg423566
Datum25.08.2007 12:31126914 x gelesen
Geschrieben von Christi@n Pannier
Die das mit wieviel Hauptamtliche bewältigen?

Geschrieben von Michael HilbertDie beiden Wehren mit insgesamt rund 500 Einsätzen haben m.W. je einen Hauptamtlichen Gerätewart, bei den anderen 8 kann es sein, das vielleicht auch die ein oder andere einen hat, das weis ich nicht, auf alle Fälle nichts mit Hauptamtlichen, sonderen NUR Freiwillige!

Hallo,

das geht nur mit FA die an der Grenze vom Idealismus zur Dummheit scheitern!

So eine Leistung hat doch nichts mehr mit Engagement im Ehrenamt zu tun! Das kann man doch nicht mehr mit seinem Beruf und der Familie vereinbaren! Hier werden Kolleginnen und Kollegen von der Kommune schamlos ausgenützt!

Mit freundlichen Grüßen aus Stuttgart

Gerhard Pfeiffer

www.firehelmets.info


Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorRalf8 S.8, Gerlingen / NRW423600
Datum25.08.2007 16:34126888 x gelesen
Geschrieben von Gerhard Pfeifferas geht nur mit FA die an der Grenze vom Idealismus zur Dummheit scheitern!

So eine Leistung hat doch nichts mehr mit Engagement im Ehrenamt zu tun!


Kommt darauf an - wenn eine Feuerwehr 250 Einsätze fährt und sich das auf mehrere Züge aufteilt passt´s doch wieder. Mindestens aber sollte so eine Feuerwehr einen HA Gerätewart und einen HA Leiter der Feuerwehr haben.


Dieses Posting basiert auf Art. 5 (1) GG!

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorUlri8ch 8C., Düsseldorf / NRW423624
Datum25.08.2007 18:42127096 x gelesen
Geschrieben von Anton Kastnerihr kommt immer mit dem RW. So ein Fahrzeug hab ich in 25 Jahren Einsatzdienst noch nie bei uns gesehen. Das einzige Mal arbeitete ich mit einem RW beim Lehrgang "THL" an der Feuerwehrschule.
Und bis jetzt sind wir ohne RW auch gut durch alle Einsätze gekommen.


dann habt Ihr jede Menge Glück gehabt!

Geh mal in die Forensuche zu dem Thema. (Und ja ich weiß, man kann sich auch notfalls anders behelfen, wenn man den Nachbarn nicht will - oder der 40 km weg ist... - richtig finde ich das trotzdem nicht...)


-----

mit privaten und kommunikativen Grüßen


Cimolino

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorUlri8ch 8C., Düsseldorf / NRW423625
Datum25.08.2007 18:48126760 x gelesen
Geschrieben von Christi@n PannierParis 2005 mit 20 Toten trotz einer Feuerwehr, die Paul Grimwood als "the 'finest fire brigade' in the world"

Da würde mich mal interessieren, wie er zu der Einstellung kommt. Ich hab nach den Toten in Paris da viele ?? im Kopf...


-----

mit privaten und kommunikativen Grüßen


Cimolino

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorMich8ael8 H.8, Altlußheim/z.Zt.Bahlingen / Baden Württemberg423633
Datum25.08.2007 19:35127079 x gelesen
Hallo,

Geschrieben von Christian FischerNachdem ich letztlich eine sehr interessante politische Unterhaltung hatte bin ich mir ziemlich sicher, daß das so (d.h. bei annähernd gleicher Leistung wie heute was Eintreffzeit, Personalansatz,... betrifft) nicht kommen wird.

Geschrieben von Christian FischerAber mehr Geld insbesondere im Bereich der Personalkosten wird nicht zur Verfügung stehen. Deshalb wenn HA Standorte dann nur "zufällig", aber nicht alsgeplantes, flächendeckendes System.

Geschrieben von Christian FischerDen Schaden zahlen die Versicherungen

Wenn da nicht die Versicherungen die Versicherung verweigern!
Durchaus kann man sich das vorstellen, wenn ich einem Gebiet weniger schnell die Feuerwehr da ist!
Wie sagte mal ein Richter;
"Es entspricht der Lebenserfahrung, dass mit der Entstehung eines Brandes praktisch jederzeit gerechnet werden muss. Der Umstand, dass in vielen Gebäuden jahrzehntelang kein Brand ausbricht, beweist nicht, dass keine Gefahr besteht, sondern stellt für die Betroffenen einen Glücksfall dar, mit dessen Ende jederzeit gerechnet werden muss."
Oberverwaltungsgericht Münster, 10 Az. 63/86 vom 11.12.1987


Ich hatte vor wenigen Wochen Vertreter unserer Versicherung in unserer Firma, und im Gespräch sagte mir einer derer, dass wenn unsere Unternehmen nicht in BaWü liegen würde, wir keine versicherung gegen Hochwasserschutz bekommen würden da wir unmittelbar neben einem Bach liegen. Dabei speilte es keine Rolle, ob der Bach schon jemals die Höhe zur Überflutung hatte oder nicht. Unser unternehmen ist in der Einstufung der Hochwassergefahr auf dem letzten Platz, also so gut wie keine Gefärdung.

So eine Liste kann es dann von Versicherern auch sehr schnell für Gebiete geben, in denen die Feuerwehr nur spärlich vertreten wäre und es zu hohen eintreffzeiten kommt.
Was soetwas letztlich für die industrieelle- oder gewerbliche Entwicklung bedeuten würde, wie sehr solche Gegenden an bedeutung verlieren würden, kann man sich ausrechnen.
Alles würde in belebte Regionen oder Großstädte hinziehen, das land läge brach (letztlich spart man dann ja überall die Hauptamtlichen ...)


Mit Grüßen
Michael

Alles meine private und persönliche Meinung!

Wir sollten uns immer an die gute alte Zeit heut zu Tage errinnern, in wenigen Jahren werden wir sie vermissen ....

Optimist;
Ein Mensch, der alles halb so schlimm oder doppelt so gut findet!
Heinz Rühmann


ICQ 494000336

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorAnto8n K8., Mühlhausen / BY423646
Datum25.08.2007 21:20126807 x gelesen
Geschrieben von Ulrich Cimolino Geh mal in die Forensuche zu dem Thema. (Und ja ich weiß, man kann sich auch notfalls anders behelfen, wenn man den Nachbarn nicht will - oder der 40 km weg ist... - richtig finde ich das trotzdem nicht...)

Hallo Ulrich,
da kann ich dir ja teilweise zustimmen. Aber was denktst du, wäre es für ein Aufstand gewesen, wenn wir statt unserer HLF einen RW2 beschafft hätten. Der wäre in hundert Jahren nicht genehmigt worden.


Mit kameradschaftlichen Grüßen

Anton Kastner

FF Mühlhausen

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorChri8sto8f S8., Vilseck / Bayern / Opf.423674
Datum26.08.2007 01:17126818 x gelesen
Geschrieben von Anton KastnerDa frag ich mich doch, warum wir dann soviele Personen aus den Fahrzeugen gerettet haben.

Eine Verletzte Person aus einem Unfallfahrzeug heraus zu holen, hat IMHO nicht unbedingt was mit retten zu tun. Immer wieder sehen wir Bilder, bei denen eingeklemmte Personen durch eine kleine Öffnung (vorher gerade mal die Türe mit dem Spreizer raus gemacht) herausgeholt werden. Das ist für mich nichts anderes, als CRASH RETTUNG! Oft bräuchte ich dazu gar keine Feuerwehr, und könnte genauso gut den eingeklemmten Fahrer über die Beifahrerseite raus ziehen. Aber das hat mit Rettung nichts zu tun. Wenn keine Indikation zur Crash Rettung vorliegt, "bearbeite" ich als FW das Auto so, dass ich den Patienten achsengerecht aus dem Fahrzeug retten / bergen kann. Dazu trenne ich das Dach KOMPLETT ab, und hole den Pat. "nach hinten" mit Spineboard / KED / Schaufeltrage o.ä. heraus.
Dies ist aber in D vieler Orts noch lange nicht Stanard!

In vielen Situationen sind Geräte nötig, die in der Vergangenheit NUR auf einem RW vorgehalten wurden (Seilwinde/Hebekissen/ausreichend Unterbaumaterial/Trennschleifer/Brennschneider/Winden usw.)

Aber leider "reicht" es für einige Alarmpläne, wenn zwei Rett. Sätze vor Ort sind. Dies ist aber nicht mehr zeitgemäß!


MkG.
Christof

http://www.feuerwehr-vilseck.de/index1.htm



Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorChri8sto8f S8., Vilseck / Bayern / Opf.423676
Datum26.08.2007 01:25126895 x gelesen
Geschrieben von Christian SchorerEin bayerischer LK ohne GWG? Gibts das doch? Das sollte eigentlich nicht so sein ........ wir haben einen obwohl der 3.kleinste LK. Und das ist auch gut so.
Auf Grund der Landkreisgrößen in By ist es nicht unbedingt sinnvoll, in JEDEM Lkr. einen GWG vorzuhalten, da die Anfahrtswege "der Nachbarn" oft nicht zu groß sind.


MkG.
Christof

http://www.feuerwehr-vilseck.de/index1.htm



Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorChri8sti8an 8S., Wasserburg/Bodensee / Bayern423689
Datum26.08.2007 10:34126844 x gelesen
Geschrieben von Christof StroblAuf Grund der Landkreisgrößen in By ist es nicht unbedingt sinnvoll, in JEDEM Lkr. einen GWG vorzuhalten, da die Anfahrtswege "der Nachbarn" oft nicht zu groß sind.

Naja, ich wohne in einem recht kleinen LK und wir haben den Bedarf für einen eigenen GWG (und haben auch einen im LK stehen), auch ohne chemische Industrie.
Was ist für dich denn die sinnvolle max. Anfahrt für einen GWG?


Gruß
Christian





TROLLWUT! Gefährdeter Bezirk! Zwangsregistrierung JETZT!
TROLL COLLECT - Trolls im Forum

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorChri8sto8f S8., Vilseck / Bayern / Opf.423690
Datum26.08.2007 10:53126792 x gelesen
Geschrieben von Christian SchorerWas ist für dich denn die sinnvolle max. Anfahrt für einen GWG
Kann ich nicht genau definieren, da ich mich im Bereich Gefahrgut nicht gut auskenne.
Aber ich denke mal, in unserem Nachbarlandkreis (ohne GWG) ist nach spätestens 20 - max. 30 min ein GWG in jedem Teil des Landkreises, da alle angrenzenden Kreise über solch ein Fahrzeug verfügen.


MkG.
Christof

http://www.feuerwehr-vilseck.de/index1.htm



Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorChri8sti8an 8F., Wernau / Baden-Württemberg423719
Datum26.08.2007 13:06126943 x gelesen
Geschrieben von Michael HilbertWenn da nicht die Versicherungen die Versicherung verweigern!

Auch Pech.
Dennoch wird diese gesamtwirtschaftliche Gesamtschadn im Vergleich zu einem flächendekcneden System mit bezahlten HA-Kräften gering sein.




Geschrieben von Michael HilbertAlles würde in belebte Regionen oder Großstädte hinziehen, das land läge brach (letztlich spart man dann ja überall die Hauptamtlichen ...)

So böse es klingt. was wäre daran falsch? Der Markt regelt dieses eben.
Wenn ich eine höhere Bevölkerungsdichte habe, dann kann ich dort auch eher HA-Kräfte rechtfertigen als in Flächenbereichen mit geringer Bevölkerungsdichte.

Und es soll bitteschön beim Thema Feuerwehr kein Bürger jammern. Im Gegensatz zum Bereich Krankenhäuser, Polizeivollzugsdienst, Ärzte, Apotheken,... kann er die Entwicklung durch eigenes tun im Form eines Eintritts in die Feuerwehr und aktive telnahme am Ausbildungs- und Einsatzdienst selbst nachhaltig beeinflussen. Tut er das auch Bequemlichkeit oder Vollkaskomentalität nicht, dann muß er eben die Konsequezen daraus auch tragen.


Dieser Beitrag gibt ausschließlich meine persönliche Meinung zum Thema wieder!

Christian Fischer
Wernau


P. S.: Besucht uns doch mal auf unseren Internetseiten: www.feuerwehr-wernau.de

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorMich8ael8 H.8, Altlußheim/z.Zt.Bahlingen / Baden Württemberg423722
Datum26.08.2007 13:14126929 x gelesen
Geschrieben von Christian FischerAuch Pech.
Dennoch wird diese gesamtwirtschaftliche Gesamtschadn im Vergleich zu einem flächendekcneden System mit bezahlten HA-Kräften gering sein.


Na dann hoffe ich mal, dass wenn es so kommt und sich die Wohngegende in der Du wohnst in so einen Bereich befinden sollte, es bei Dir nie zu einen Feuerchen kommt, und wenn doch, Du genügend kleingeld auf der "Hohen Kante" hast, um deine "unannehmlichkeiten" selbst zu regeln ...
Geschrieben von Christian FischerSo böse es klingt


Mit Grüßen
Michael

Alles meine private und persönliche Meinung!

Wir sollten uns immer an die gute alte Zeit heut zu Tage errinnern, in wenigen Jahren werden wir sie vermissen ....

Optimist;
Ein Mensch, der alles halb so schlimm oder doppelt so gut findet!
Heinz Rühmann


ICQ 494000336

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorChri8sti8an 8F., Wernau / Baden-Württemberg423726
Datum26.08.2007 13:37127000 x gelesen
Geschrieben von Michael HilbertNa dann hoffe ich mal, dass wenn es so kommt und sich die Wohngegende in der Du wohnst in so einen Bereich befinden sollte, es bei Dir nie zu einen Feuerchen kommt, und wenn doch, Du genügend kleingeld auf der "Hohen Kante" hast, um deine "unannehmlichkeiten" selbst zu regeln ...


Wir könen den Kopf in den Sand stecken oder uns Wunschträumen hingeben.
Aber Tatsache ist, daß die finanziellen Spielräume des Staates vergleichsweise eng sind.
Mehr Geld gibt es entweder über höhere Schulden (dann fressen uns irgend wann die Zinsen auf) oder höhere Steuern (dann zahlen wir alle mehr).
Beides ist nicht gewünscht.
Mit der größte Ausgabenbrocken in D ist eben immer noch der Bereich Soziales. Hier wird massig Geld durch die Gegend bewegt. Nur will da keiner ran. Es gibt kaum soziales Leistungen die Deutschland die irgend wann wieder komplett abgeschafft wurden.
Also. Woher soll das Geld für HA-Wachen mit flächendeckend gleicher Leistungsfähigkeit kommen?
1/5 Besatzung über 24/7 kostet mit Personalfaktor 5 gerechnet ca. 1.500.000 ?/ Jahr. Jetzt kannst Du rechnen wie viele Wachen man da in einem Landkreis bräuchte wenn überall die Feuerwehr ab Alarmierung nach sagen wir 10 Minuten mit 1/5 vor der Tür stehen soll (und ein paar Minuten später noch mal 1/5 kommen sollen). Von der Besetzung von Sonderfahrzeugen mal gar nicht zu reden.
Also mäßte man das Geld an anderer Stelle einsparen. Nur wo? Wer gibt etwas her? Und wir reden heute von der Ebene Kommune, die dafür zuständig ist. Klar. Alle Mittel aus der feuerschutzsteuer, die Zuschüsse der landkreise an die heutigen Wehren, das was die Gemeinden heute aufwenden,...
Aber alles das zusammen reicht nicht.

Und es wird auch hier gelten: Auf dem Land stirbt man früher...


Und nochmal. Gerade im Bereich der Feuerwehr hat es jeder Bürger selbst in der Hand, wie schnell die Feuerwehr kommt...


Dieser Beitrag gibt ausschließlich meine persönliche Meinung zum Thema wieder!

Christian Fischer
Wernau


P. S.: Besucht uns doch mal auf unseren Internetseiten: www.feuerwehr-wernau.de

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorMarc8 D.8, Bad Hersfeld / Hessen423728
Datum26.08.2007 13:47127077 x gelesen
Jetzt kannst Du rechnen wie viele Wachen man da in einem Landkreis bräuchte wenn überall die Feuerwehr ab Alarmierung nach sagen wir 10 Minuten mit 1/5 vor der Tür stehen soll (und ein paar Minuten später noch mal 1/5 kommen sollen). Von der Besetzung von Sonderfahrzeugen mal gar nicht zu reden.

Kleine Rechenhilfe: Wenn jeder dieser Standorte durch eine Anzahl Ehrenamtliche unterstützt werden,welche nachfolgende Fahrzeuge besetzen, kann man von einer Abgedeckten Fläche von ca. 48 qkm pro Standort ausgehen. Ist jedoch abhängig von der Topografie sowie der verkehrswegesituation.

MkG
Marc


Brandschutzverein Hersfeld e.V.Aktuelle Infos: Empfehlung Helmkennzeichnung (PDF)
Flyer: "Selbstschutz Grundkurs" (PDF)

Artikel 5 - Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland
(1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.
(2) ...

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorMich8ael8 W.8, Ronnenberg / Niedersachsen423749
Datum26.08.2007 15:31126753 x gelesen
Hi,
Geschrieben von Thomas GlauerIn Niedersachsen haben wir eine Mindeststäkre VO.

Na ja, die Mindeststärke-VO ist inzwischen so weichgespült, dass es schon fast reicht, wenn in einem Ort ein irgendwas steht, das blaue Lampen auf dem Dach hat und gewisse Eigenschaften aufweist.

Trotz Mindeststärke-VO haben wir in Niedersachsen in einer Gemeinde, Samtgemeinde oder Stadt genau wie die Kollegen in NRW nur EINE Feuerwehr, diese wird vom Gemeinde- bzw. Stadtbrandmeister (heißt in NRW Leiter der Feuerwehr) geführt.
Diese eine Feuerwehr kann sich, muss aber nicht, in Ortsfeuerwehren (in NRW Löschgruppen bzw. Löschzüge) untergliedern.

Also ist Niedersachsen bis auf die fehlende Bedarfsplanungsverpflichtung eher mit NRW als mit Bayern zu vergleichen.

Grüße

Micha


Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorThom8as 8G., Steyerberg/Voigtei / Nds. / Niedersachsen423883
Datum26.08.2007 21:22126720 x gelesen
Geschrieben von Michael WulfNa ja, die Mindeststärke-VO ist inzwischen so weichgespült, dass es schon fast reicht, wenn in einem Ort ein irgendwas steht, das blaue Lampen auf dem Dach hat und gewisse Eigenschaften aufweist.

Richtig: ROT muß es sein, blaue Lampen haben und ganz wichtig : billig, nicht viel Kosten und solche verursachen.


MkG
Thomas

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorFabi8an 8K., Rheinhausen / BaWü424005
Datum27.08.2007 09:50126901 x gelesen
Hallo,

Geschrieben von Ulrich Cimolinoe) wir brauchen Modelle für Sonderlaufbahnen (Spezialkräfte!)

Wird das in Düsseldorf bereits praktiziert? Oder werden die Angehörigen der LG's Logistik und Umweltschutz z.B. auch "heiß" für den IA fortgebildet wie alle anderen auch?

Gruß Fabian


Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorUlri8ch 8C., Düsseldorf / NRW424022
Datum27.08.2007 11:15127002 x gelesen
Geschrieben von Fabian KunzWird das in Düsseldorf bereits praktiziert?

ja, wir hatten das anfangs bei der Übernahme der KatS-Einheiten so gemacht, weils sonst keine Führung mehr für die gegeben hätte. Wir versuchen seit Jahren die normale FwDV 2-Laufbahn umzusetzen - und wir erleben was das für diese Bereiche für Probleme macht...


Geschrieben von Fabian KunzOder werden die Angehörigen der LG's Logistik und Umweltschutz z.B. auch "heiß" für den IA fortgebildet wie alle anderen auch?

Alle Neuaufnahmen seit der Übernahme werden wie alle anderen auch aus- und fortgebildet. Die beiden Einheiten haben auch ein LF (demnächst ein LF 24) für die Sonderaufgabe ABC und für das Training.

Nicht alle FA können sich aber erlauben neben der normalen Fw-Ausbildung noch zig Stunden in Spezialkönnen zu investieren. Irgendwann wirds albern, dann ist man nicht mehr "FF"....


-----

mit privaten und kommunikativen Grüßen


Cimolino

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorPete8r H8., Schriesheim / BW424120
Datum27.08.2007 15:32126846 x gelesen
Geschrieben von Marc DickeyWenn jeder dieser Standorte durch eine Anzahl Ehrenamtliche unterstützt werden,welche nachfolgende Fahrzeuge besetzen, kann man von einer Abgedeckten Fläche von ca. 48 qkm pro Standort ausgehen.

Die Frage ist doch woher "die Anzahl Ehrenamtliche" kommen soll. Bei Deiner Rechenhilfe heißt dies ja im Extremfall auch dass ein Ehrenamtlicher 48 km Anfahrt zum Standort hätte. Abgesehen vom Zeitfaktor etc.: Wer macht das mit ?! Anfahrt über Landstraßen und Dörfer....schätze mal gut und gerne 30 Min. (Mal abgesehen von Kosten die einem Ehenamtlichen dadurch entstehen). Was wenn sich während der Anfahrt herausstellt dass die nachrückenden Ehrenamtlichen doch nicht benötigt werden ? Wie "abberufen" ? Wie sieht es dann mit einer möglichen Aufwandsentschädigung aus ?

Bleiben dann natürlich noch die potenziellen Ehrenamtlichen in direkter Nähe des Standortes; im Endeffekt und überspitzt esagt bekommen wir damit nichts weiter als einen Standort in einer Stadt XY mit HA und EH aus dieser Stadt und damit wieder die üblichen Probleme (Verfügbarkeit speziell am Tage usw.)

Auch bei der Kostendiskussion sehe ich ettliches ungeklärt ! Wieso sollte eine emeinde ohne Standort am Rande des Bezirks (also eben den 48 km) bereit sein den, geme4ssen am Gefahrenpotenzial, gleichen preis zu zahlen als eine in jeder Hinsicht vergleichbare Gemeinde die nur 5 km von einem solchen Standort entfernt ist und dementsprechend ihren Bürgern kürzere Hilfsfristen "bieten" kann ? Welche Gemeinde will dann überhaupt den Standort bei sich haben ? Geht dies dann auch nur wieder mit diversen Ausgleichszahlungen ? Dann sind wir aber auch ganz schnell weg von einer vagen Kosteneinsparung.

Was wenn die HA gerade einen Einsatz abwickeln und parallel bzw. zeitlich versetzt ein weiterer aufläuft ? Woher das Personal/Fahrzeuge nehmen ? Oder wird dann der nächste Standort arlamiert (wenn der in seinem "Landkreis" nicht auch gerade was laufen hat). Auch wieder überspitzt geschrieben befinden wir uns dann nicht mehr in der Diskussion um Hilfsfristen sondern eher darüber wer überhaupt noch Hilfe bekommt.

Überhaupt: Ein "Erstangriff" (mit der hier gebrachten Staffel) der 30 Minuten auf Verstärkung warten muss ist doch kein "Erstangriff" im bisherigen Sinne mehr. Dann müssen wir uns allerdings auch Fragen was die BFen "falsch" machen die zumindest zu den entsprechenden Stichworten IMMER im Zug ausrücken.

Und und und......

Kurzum: So einfach, billig, effektiv wie es sich auf dem Papier darstellen lässt dürfte es in der Realität bei weitem nicht sein und die Schlagkräftigkeit der Feuerwehr lässt dann ganz erheblich nach und es werden mit Sicherheit wieder mehr Opfer zu beklagen sein weil eben jemand nicht rechtzeitig Hilfe bekommen kann.


Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorMarc8 D.8, Bad Hersfeld / Hessen424124
Datum27.08.2007 15:39126886 x gelesen
Die Frage ist doch woher "die Anzahl Ehrenamtliche" kommen soll. Bei Deiner Rechenhilfe heißt dies ja im Extremfall auch dass ein Ehrenamtlicher 48 km Anfahrt zum Standort hätte.

Ich frage mich gerade wie du auf eine Anfahrt von 48 km kommst.

MkG
Marc


Brandschutzverein Hersfeld e.V.Aktuelle Infos: Empfehlung Helmkennzeichnung (PDF)
Flyer: "Selbstschutz Grundkurs" (PDF)

Artikel 5 - Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland
(1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.
(2) ...

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorThor8ben8 G.8, Leese <-> OS / Niedersachsen424128
Datum27.08.2007 15:55126699 x gelesen
Moin,
Geschrieben von Peter Hembergerei Deiner Rechenhilfe heißt dies ja im Extremfall auch dass ein Ehrenamtlicher 48 km Anfahrt zum Standort hätte. Abgesehen vom Zeitfaktor etc.: Wer macht das mit ?! Anfahrt über Landstraßen und Dörfer....schätze mal gut und gerne 30 Min. (Mal abgesehen von Kosten die einem Ehenamtlichen dadurch entstehen).

Da steht ein "q" vor dem "km". Und wenn man die 48km² mal aufrundet auf 50 und ein ideal rechtwinkliges Straßennetz zu Grunde legt, kommt man auf eine maximale Anfahrt von 5km bei einem quadratischen Ausrückebereich mit einer Seitenlänge von 7km.

Ob in der dann benötigten Dichte HA-Staffeln + X bezahlbar sind, ist 'ne andere Frage...

Gruß,
Thorben


Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorMagn8us 8H., Pöttmes / Bayern424139
Datum27.08.2007 16:29126955 x gelesen
Geschrieben von Marc DickeyIch frage mich gerade wie du auf eine Anfahrt von 48 km kommst.
Ganz einfach: du nimmst ein Rechteck mit der Fläche der von dir genannten 48 km^2, welches 1 km lang und 48 km breit ist, dann lässt du einen die ganze Länge langfahren... ;-)

Der Denkfehler wurde ja schon aufgedeckt.


Grüße
Magnus

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorMarc8 D.8, Bad Hersfeld / Hessen424141
Datum27.08.2007 16:35126709 x gelesen
Ganz einfach: du nimmst ein Rechteck mit der Fläche der von dir genannten 48 km^2, welches 1 km lang und 48 km breit ist, dann lässt du einen die ganze Länge langfahren... ;-)

Ja... ok... das ist sicherlich auch eine Möglichkeit...

Da mir klar ist, daß die von mir in den theoretischen Modellen verwendeten Kreise oder Sechsecke in der Realität kaum Bestand haben (und sich dann in der Praxis eher zu Wölkchen entwickeln) bin ich gar nicht auf die Idee gekommen eine solche doch eher abwegige Figur zugrunde zu legen.

MkG
Marc


Brandschutzverein Hersfeld e.V.Aktuelle Infos: Empfehlung Helmkennzeichnung (PDF)
Flyer: "Selbstschutz Grundkurs" (PDF)

Artikel 5 - Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland
(1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.
(2) ...

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorFabi8an 8K., Rheinhausen / BaWü424162
Datum27.08.2007 18:49126941 x gelesen
Hallo,

Geschrieben von Ulrich CimolinoWir versuchen seit Jahren die normale FwDV 2-Laufbahn umzusetzen - und wir erleben was das für diese Bereiche für Probleme macht...

und

Geschrieben von Ulrich CimolinoAlle Neuaufnahmen seit der Übernahme werden wie alle anderen auch aus- und fortgebildet.

Was spricht denn dafür diese LG's trotzdem wie alle anderen auszubilden - Wechselmöglichkeit zu anderen LG's? Multifunktionalität im Einsatz?

Geschrieben von Ulrich CimolinoNicht alle FA können sich aber erlauben neben der normalen Fw-Ausbildung noch zig Stunden in Spezialkönnen zu investieren. Irgendwann wirds albern, dann ist man nicht mehr "FF"....

Hier liegt des Pudels Kern. Das bedeutet doch aber, dass in den beiden spezialisierten LG's in Düsseldorf nur die FM mit extrem viel Zeit tätig sein können. Passiert dann nicht genau das, was man eigentlich nicht will: Dass geeignete Bewerber mit beruflichem Background abgeschreckt werden?
Oder ist es vielleicht eher so, dass die Mehrzahl der Mitglieder das komplette Spektrum der Feuerwehrausbildung ausdrücklich haben will?

Gruß Fabian


Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorPete8r H8., Schriesheim / BW424194
Datum27.08.2007 20:01126868 x gelesen
Geschrieben von ---Hier Namen einfügen--- Geschrieben von Marc Dickeych frage mich gerade wie du auf eine Anfahrt von 48 km kommst.


Uuuuupsss, sorry ! 24 Km natürlich; dann passt es auch mit den ca. 30 Min. Anfahrtsweg. :-)


Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorMarc8 D.8, Bad Hersfeld / Hessen424196
Datum27.08.2007 20:10126744 x gelesen
Uuuuupsss, sorry ! 24 Km natürlich; dann passt es auch mit den ca. 30 Min. Anfahrtsweg. :-)

Wenn diese 48 qkm, die Fläche eines Kreises angeben, dann beträgt der Radius des Kreises 3,9 Km. Geht man davon aus, daß die Straßen nicht sternförmig vom Gerätehaus wegführen (was wohl zumeist zu erwarten ist), so dürfte sich ein Anfahrtsweg (statistsich) von maximal 5-6 Km ergeben. Bei einem Sechseck (welches vermutlich für statistische Zwecke am sinnvollsten ist) vergrößern sich die Wege im Vergleich zu einem Kreis ein wenig.

MkG
Marc


Brandschutzverein Hersfeld e.V.Aktuelle Infos: Empfehlung Helmkennzeichnung (PDF)
Flyer: "Selbstschutz Grundkurs" (PDF)

Artikel 5 - Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland
(1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.
(2) ...

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorMagn8us 8H., Pöttmes / Bayern424205
Datum27.08.2007 20:22126628 x gelesen
Geschrieben von Peter HembergerUuuuupsss, sorry ! 24 Km natürlich; dann passt es auch mit den ca. 30 Min. Anfahrtsweg

Jetzt ist das Gerätehaus schon in der Mitte des Rechteckes mit den Maßen 1km x 48 km ;-)


Grüße
Magnus

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorPete8r H8., Schriesheim / BW424207
Datum27.08.2007 20:25126947 x gelesen
Korrekt, hatte echt nen Denkfehler. Wobei jetzt umso mehr die Kostenfrage im Vordergrund steht.


Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorMarc8 D.8, Bad Hersfeld / Hessen424211
Datum27.08.2007 20:31126852 x gelesen
Wobei jetzt umso mehr die Kostenfrage im Vordergrund steht.

Das ist natürlich abhängig davon wie groß das Gebiet dann jeweils im Realfall ist (sein kann) und auch davon welches Risikopotential dort im Einzelfall vorhanden ist. Wobei auch das Kostenverhältnis zum jetzigen System (und damit vordergründig der jetzigen Standortquantität und- qualität) auch regional starke Abweichungen zeigen wird. Zu beachten natürlich u.a. auch die Frage ob dann damit eine zentralere Beschaffung einher geht und wie es im die zukunftsicherheit des bestehenden Systems in der jeweiligen Region bestellt ist.

MkG
Marc


Brandschutzverein Hersfeld e.V.Aktuelle Infos: Empfehlung Helmkennzeichnung (PDF)
Flyer: "Selbstschutz Grundkurs" (PDF)

Artikel 5 - Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland
(1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.
(2) ...

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorDani8el 8H., Schriesheim / Baden-Württemberg424216
Datum27.08.2007 20:40127112 x gelesen
Geschrieben von Peter HembergerKorrekt, hatte echt nen Denkfehler. Wobei jetzt umso mehr die Kostenfrage im Vordergrund steht.


Kosten können ganz leicht umgelegt werden.

Gefährdungsanalysen der Gemeinden im geplanten Ausrückebereich; daraus Ermittlung des Bedarfs an Personal, Fahrzeugen und Gerät; prozentuales Umlegen der Kosten auf die beteiligten Gemeinden in Hinblick auf Einwohnerzahl und Gefährdungspotential am Ort. Erhebung einer örtlichen Feuerschutzabgabe für Privathaushalte und Firmen. Hauptamtliches Personal bekommt ein monatliches Grundgehalt plus Zuschlägen, ehrenamtliche oder besser Parttimer bekommen eine monatliche Aufwandsentschädigung plus Honorar für jeden Einsatz, Aus- und Fortbildung.

Da das Geschrei jetzt gleich wieder groß wird dass das doch niemals jemand bezahlen will: Damit kann jeder selbst entscheiden wieviel Sicherheit er will. Ist mir die Abgabe in A-Stadt zu teuer, ziehe ich nach B-Dorf. Ziehen immer mehr Leute nach B-Dorf wird es dort teurer aber dafür in A-Stadt günstiger. Eventuell gleichen sich die Sätze aneinander an, da sich der Bevölkerungsfaktor annähert, aber die Industrieabgaben bleiben gleich sofern die Firmen ohne eigene Werkfeuerwehr ihre Standorte nicht verlegen.


Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorChri8sti8@n 8P., ein Badner in Leipzig / Sachsen physisch, Baden emotio424217
Datum27.08.2007 20:43126983 x gelesen
Tach, Post!

Geschrieben von Daniel HermannErhebung einer örtlichen Feuerschutzabgabe für Privathaushalte und Firmen.

Das hatten wir schon mal und wurde vom BVG für unzulässig erklärt.


MkG,
Christi@n

-------------------------------------------------
Fumus ignem

- This is my very own opinion... -

"Als wir uns das letzte Mal verwählt haben kostete uns das eine Einheit." (Thomas Pommer im n-tv - Nachschlag)

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorDani8el 8H., Schriesheim / Baden-Württemberg424222
Datum27.08.2007 20:47126762 x gelesen
Geschrieben von Christi@n PannierDas hatten wir schon mal und wurde vom BVG für unzulässig erklärt.

Wäre aber nicht das erste Mal dass das Grundgesetz geändert werden würde. Ansonsten könnte man das ganze auch anders machen um den selben effekt zu haben: da wird ganz einfach die Grundsteuer um den Betrag erhöht den man sonst mit der Feuerschutzabgabe einnehmen würde. Vermieter legen diese auf die Mieter um, etc.. Das wäre eine indirekte Feuerschutzabgabe.


Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorChri8sti8an 8F., Wernau / Baden-Württemberg424234
Datum27.08.2007 20:55126914 x gelesen
Geschrieben von Daniel HermannAnsonsten könnte man das ganze auch anders machen um den selben effekt zu haben: da wird ganz einfach die Grundsteuer um den Betrag erhöht den man sonst mit der Feuerschutzabgabe einnehmen würde. Vermieter legen diese auf die Mieter um, etc.. Das wäre eine indirekte Feuerschutzabgabe.


Genau so wurde das damals i.d.R. gemacht...


Dieser Beitrag gibt ausschließlich meine persönliche Meinung zum Thema wieder!

Christian Fischer
Wernau


P. S.: Besucht uns doch mal auf unseren Internetseiten: www.feuerwehr-wernau.de

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorDani8el 8H., Schriesheim / Baden-Württemberg424241
Datum27.08.2007 21:00126592 x gelesen
Geschrieben von Christian FischerGenau so wurde das damals i.d.R. gemacht...


Tja, eine Finanzierungsmöglichkeit wird es geben. Der Solidaritätszuschlag ist auch noch nicht wieder zurückgenommen worden obwohl die rechtliche Seite nicht ganz kosher zu sein scheint. ->

Bundesverfassungsgericht 2006 (Aktenzeichen 2 BvR - 1708/06): Mit Schreiben des Bundesministeriums der Finanzen vom 10. November 2006 wurden die Landesfinanzbehörden aufgefordert, Steuerfestsetzungen hinsichtlich des Solidaritätszuschlagsgesetzes 1995 nur noch vorläufig vorzunehmen, bis das Bundesverfassungsgericht endgültig entschieden hat ob Verfassungsmäßigkeit des Solidaritätszuschlags gegeben ist.


Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorPete8r H8., Schriesheim / BW424242
Datum27.08.2007 21:00126814 x gelesen
Klar liesen sich alle Kosten irgendwie umlegen; mit den von mir schon teilweise aufgeführten Problematiken.

Die Idee "wird es mir in A-Dorf zu teuer ziehe ich nach B-Dorf" lässt sich zudem dahingehend weiterspinnen dass ich dann auch gleich nach Z-Dorf; sprich in einen anderen Landkreis, ziehe wo ich für n Appel und n Ei leben kann. Die Folge daraus wäre dass man alle paar Jahre irgendwo neue Standorte hinstellen muss und man an anderen die HA rausschmeißen kann weil die dort niemand mehr braucht.

Man weiß und hört doch immer wie es ist :-) Feuerwehr ? Ich brauch keine Feuerwehr...mir ist noch nie was passiert :-)

Weiterhin haben die Bürger auch nicht unbedingt Einfluss. Wenn Du in A-Dorf wohnst und alle andere n auch da hin wollen würde sich Deine Höhe der Abgabe erhöhen ohne dass Du auch nur einen Funken mehr Sicherheit hättest (eher noch weniger). Da wird das Geschrei dann auch groß werden.

Ich glaube nach wie vor nicht daran dass ein solches System in absehbarer Zeit in Deutschland kommen wird. Lieber stellen sich die Kommunen Fahrzeuge zu hauf hin so lange die das Personal umsonst kriegen als HA einzustellen die man eben nicht unbedingt noch über das gesetzliche Rentenalter hinaus in den Einsatz schicken kann (ein Fahrzeugbeschaffung hingegen kann man aufschieben) oder ohne Probleme feuern kann.

Wenn dann wird es auf private Firmen hinauslaufen die dann das volle Risiko tragen und die Leute entsprechend schlecht bezahlen werden und damit im Wettbewerb stehen. Der billigste wird dann von den Kommunen den Zuschlag bekommen weil man sich so mit niedrigen Abgaben prusten kann. Ob man dann uns allen (als Bürger, FM (SB)) einen Gefallen tut vage ich zu bezweifeln und dass es dann auch keine BF als Rückhalt geben wird ist auch klar; Großstädte werden die Aufgaben dann auch an billigere Private Dienstleister vergeben


Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorUlri8ch 8C., Düsseldorf / NRW424248
Datum27.08.2007 21:06126637 x gelesen
Geschrieben von Fabian KunzWas spricht denn dafür diese LG's trotzdem wie alle anderen auszubilden - Wechselmöglichkeit zu anderen LG's? Multifunktionalität im Einsatz?

Guckst Du u.a.:
- FwDV 2
- LaufbahnVO FF in NRW
- Voraussetzungen für Führungslehrgänge


Geschrieben von Fabian KunzDass geeignete Bewerber mit beruflichem Background abgeschreckt werden?

das ist in Teilen sicher so.


Geschrieben von Fabian KunzOder ist es vielleicht eher so, dass die Mehrzahl der Mitglieder das komplette Spektrum der Feuerwehrausbildung ausdrücklich haben will?

es gibt von einigen (neueren) FA auch den Trend zur "normalen" LG zu werden, genau das macht aber ja keinen Sinn für uns.


-----

mit privaten und kommunikativen Grüßen


Cimolino

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorChri8sti8@n 8P., ein Badner in Leipzig / Sachsen physisch, Baden emotio424251
Datum27.08.2007 21:08126630 x gelesen
Tach, Post!

Geschrieben von Peter HembergerDie Idee "wird es mir in A-Dorf zu teuer ziehe ich nach B-Dorf" lässt sich zudem dahingehend weiterspinnen dass ich dann auch gleich nach Z-Dorf; sprich in einen anderen Landkreis, ziehe wo ich für n Appel und n Ei leben kann. Die Folge daraus wäre dass man alle paar Jahre irgendwo neue Standorte hinstellen muss und man an anderen die HA rausschmeißen kann weil die dort niemand mehr braucht.

(...)
Weiterhin haben die Bürger auch nicht unbedingt Einfluss. Wenn Du in A-Dorf wohnst und alle andere n auch da hin wollen würde sich Deine Höhe der Abgabe erhöhen ohne dass Du auch nur einen Funken mehr Sicherheit hättest (eher noch weniger). Da wird das Geschrei dann auch groß werden.


Und? Hast du heute auch schon: Abfallgebühren, Strom, Wasser...
Und trotzdem ziehen keine Heerscharen durchs Land.


MkG,
Christi@n

-------------------------------------------------
Fumus ignem

- This is my very own opinion... -

"Als wir uns das letzte Mal verwählt haben kostete uns das eine Einheit." (Thomas Pommer im n-tv - Nachschlag)

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorNikl8as 8W., Gütersloh / NRW424252
Datum27.08.2007 21:14126653 x gelesen
Hi,

Geschrieben von Christi@n PannierDas hatten wir schon mal und wurde vom BVG für unzulässig erklärt.
Wurde die Abgabe pauschal für unzulässig erklärt oder weil bestimmte Personengruppen (z.B. Feuerwehrangehörige) davon befreit waren?


MkG
Niklas


Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorChri8sti8an 8F., Wernau / Baden-Württemberg424253
Datum27.08.2007 21:19126861 x gelesen
Geschrieben von Niklas WichmannWurde die Abgabe pauschal für unzulässig erklärt oder weil bestimmte Personengruppen (z.B. Feuerwehrangehörige) davon befreit waren?


Sie wurde generell für unzulässig erklärt.


Dieser Beitrag gibt ausschließlich meine persönliche Meinung zum Thema wieder!

Christian Fischer
Wernau


P. S.: Besucht uns doch mal auf unseren Internetseiten: www.feuerwehr-wernau.de

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorDani8el 8H., Schriesheim / Baden-Württemberg424256
Datum27.08.2007 21:24126874 x gelesen
Geschrieben von Peter HembergerLieber stellen sich die Kommunen Fahrzeuge zu hauf hin so lange die das Personal umsonst kriegen als HA einzustellen die man eben nicht unbedingt noch über das gesetzliche Rentenalter hinaus in den Einsatz schicken kann (ein Fahrzeugbeschaffung hingegen kann man aufschieben) oder ohne Probleme feuern kann.


Das geht dann so lange bis die Alarmsicherheit so schlecht ist, dass die Autos zum großen Teil eben stehen bleiben. Die Einsätze nicht mehr korrekt abgearbeitet werden können, und bis dann einer anfängt gegen die Gemeinde zu klagen ist es nur ein kleiner Schritt. Die können dann nur ihren Kopf aus der Schlinge ziehen, indem die Landesbrandschutzgesetze dahingehend geändert werden dass die Schutzziele nur noch gaaanz niedrig angesiedelt sein werden.


Geschrieben von Peter HembergerWenn dann wird es auf private Firmen hinauslaufen die dann das volle Risiko tragen und die Leute entsprechend schlecht bezahlen werden und damit im Wettbewerb stehen. Der billigste wird dann von den Kommunen den Zuschlag bekommen weil man sich so mit niedrigen Abgaben prusten kann. Ob man dann uns allen (als Bürger, FM (SB)) einen Gefallen tut vage ich zu bezweifeln und dass es dann auch keine BF als Rückhalt geben wird ist auch klar; Großstädte werden die Aufgaben dann auch an billigere Private Dienstleister vergeben

Das wird dann so laufen, dass die Firmen der Gemeinde zwar für ein´ Appel und´n Ei eine Wache hinbauen, Fahrzeuge und Personal stellen, aber dann jeden einzelnen Einsatz wieder gesondert nach einer Preisliste abrechnen. Das steigert den Preis natürlich ungemein, eine Gemeinde mit niedrigem Einsatzaufkommen kommt dann auch günstiger weg.


Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorDani8el 8H., Schriesheim / Baden-Württemberg424260
Datum27.08.2007 21:29126777 x gelesen
Geschrieben von Christian FischerSie wurde generell für unzulässig erklärt.

So weit ich weiss wurde sie damals für unzulässig erklärt weil Feuerwehrangehörige von dieser Abgabe befreit waren. Verstoß gegen den Gleichheitssatz. Oder kannst Du mir einen Hinweis im Netz geben wo ich das Aktenzeichen zu dem Urteil und einen Bericht darüber finde?


Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorChri8sti8an 8F., Wernau / Baden-Württemberg424264
Datum27.08.2007 21:41126662 x gelesen
Geschrieben von Daniel HermannSo weit ich weiss wurde sie damals für unzulässig erklärt weil Feuerwehrangehörige von dieser Abgabe befreit waren. Verstoß gegen den Gleichheitssatz.


Es waren mehrere Gründe (Urteil BVerfG vom 24.1.1995).

Grund 1: Beschränkung auf männliche Gemeideeinwohner (dazu gab es auch ein Urteil des EuGH vom 18.7.94) .

Grund 2: Verstoß gegen die Grundsätze der Zulässigkeit von Sonderabgaben. Da de facto keine Dienstpflicht besteht weil die FF zu 99,9% aus freiwillig gemeldeten Kräften besteht handelt es sich nicht um eine öffentliche Last weshalb ein "Lastenausgleich" über die Feuerwehrabgabe nicht zulässig ist (da nicht vorhanden).

Grund 3 (und das ist der hauptgrund): Selbst wenn die in Grund 2 genannte Sonderabgabe zulässig wäre, dann wäre eine Beschränkung dieser auf Gemeideeinwohner (männlich und weiblich vgl. Grund 1) zwischen 18 und 50 unzulässig, da im Bereich des Brandschutzes das Interesse aller Gemeindeeinwohner gleichermaßen besteht und sich nicht auf die genannte Altersgruppe beschränkt, weshalb eine Beschränkung der Abgabepflicht nur auf diese Altersgruppe unzulässig ist. Da das Intersse aller Gemeindeeinwohner am Brandschutz gleich ist, muß er auch von allen finanziert werden --> steuerfinanzierte Aufgabe.


Dieser Beitrag gibt ausschließlich meine persönliche Meinung zum Thema wieder!

Christian Fischer
Wernau


P. S.: Besucht uns doch mal auf unseren Internetseiten: www.feuerwehr-wernau.de

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorDani8el 8H., Schriesheim / Baden-Württemberg424268
Datum27.08.2007 21:47126639 x gelesen
Geschrieben von Christian FischerGrund 1: Beschränkung auf männliche Gemeideeinwohner (dazu gab es auch ein Urteil des EuGH vom 18.7.94) .

Abgabe auf alle steuerzahlenden Einwohner der Gemeinde erheben.

Geschrieben von Christian Fischer
Grund 2: Verstoß gegen die Grundsätze der Zulässigkeit von Sonderabgaben. Da de facto keine Dienstpflicht besteht weil die FF zu 99,9% aus freiwillig gemeldeten Kräften besteht handelt es sich nicht um eine öffentliche Last weshalb ein "Lastenausgleich" über die Feuerwehrabgabe nicht zulässig ist (da nicht vorhanden).


Wie wäre es dann wenn eine Pflichtfeuerwehr aufgestellt werden müsste? Oder wenn die Feuerwehr hauptamtlich wird, wie in meinem Text beschrieben mit Vollzeit- und Teilzeitkräften? Dann besteht immer noch keine Dienstpflicht, es wäre aber eine öffentliche Last, oder?

Geschrieben von Christian Fischer
Grund 3 (und das ist der hauptgrund): Selbst wenn die in Grund 2 genannte Sonderabgabe zulässig wäre, dann wäre eine Beschränkung dieser auf Gemeideeinwohner (männlich und weiblich vgl. Grund 1) zwischen 18 und 50 unzulässig, da im Bereich des Brandschutzes das Interesse aller Gemeindeeinwohner gleichermaßen besteht und sich nicht auf die genannte Altersgruppe beschränkt, weshalb eine Beschränkung der Abgabepflicht nur auf diese Altersgruppe unzulässig ist. Da das Intersse aller Gemeindeeinwohner am Brandschutz gleich ist, muß er auch von allen finanziert werden --> steuerfinanzierte Aufgabe.


Deswegen Ausweitung der Abgabe auf alle steuerzahlenden Einwohner.

Gäbe es dann noch Probleme wenn das Gesetz dementsprechend geändert werden würde?


Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorChri8sti8an 8F., Wernau / Baden-Württemberg424271
Datum27.08.2007 21:55126743 x gelesen
Geschrieben von Daniel HermannGäbe es dann noch Probleme wenn das Gesetz dementsprechend geändert werden würde?


Schwierig. Alles was die Daseinsvorsorge (und damit die ureigenste Aufgabe des Staates) betrifft über eine Sonderabgabe zu finanzieren ist fiskalrechtlich immer auf dünnem Eis. Denn wenn der Staat für seine Hauptaufgabe (Schutz des Lebens und der körperlichen Unversehrtheit seiner Bürger) anfängt Sonderabgaben zu erheben, dann stimmt etwas nicht...


Dieser Beitrag gibt ausschließlich meine persönliche Meinung zum Thema wieder!

Christian Fischer
Wernau


P. S.: Besucht uns doch mal auf unseren Internetseiten: www.feuerwehr-wernau.de

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorNikl8as 8W., Gütersloh / NRW424276
Datum27.08.2007 22:14126660 x gelesen
Geschrieben von Daniel HermannDie Einsätze nicht mehr korrekt abgearbeitet werden können, und bis dann einer anfängt gegen die Gemeinde zu klagen ist es nur ein kleiner Schritt.
Mich würde mal interessiern, ob das überhaupt möglich ist. AFAIK gibt es doch in den meisten Bundesländern keine gesetzlich geregelte Hilfsfrist und in zumindest einem (ich glaube ein südliches, vlt. Bayern?) gibt es zwar eine Hilfsfrist, es steht jedoch direkt mit im Gesetzestext, dass der Bürger keinen Anspruch darauf hat, dass diese auch eingehalten wird. Gibt es einen Weg wie man den Träger der Feuerwehr oder den des Rettungsdienstes verklagen könnte? Ehrlich gesagt würde ich mir genau das wünschen, wenn die eine oder andere Kommune dadruch nämlich massiv Geld abdrücken musste, wird vlt. eher in die Gefahrenabwehr investiert...


MkG
Niklas


Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorDani8el 8H., Schriesheim / Baden-Württemberg424280
Datum27.08.2007 22:26126874 x gelesen
Geschrieben von Christian FischerDenn wenn der Staat für seine Hauptaufgabe (Schutz des Lebens und der körperlichen Unversehrtheit seiner Bürger) anfängt Sonderabgaben zu erheben, dann stimmt etwas nicht...

Hessisches Gesetz über den Brandschutz, den Katastrophenschutz und die allgemeine Hilfe

Feuerschutzsteuer
Das Aufkommen aus der Feuerschutzsteuer nach dem Feuerschutzsteuergesetz in der Fassung vom 10.
Januar 1996 (BGBl. I S. 19), geändert durch Gesetz vom 17. Dezember 1997 (BGBl. I S. 3039), ist für
Zwecke des Brandschutzes und der Allgemeinen Hilfe zu verwenden. Bis zu 10 vom Hundert des
Aufkommens können für Aufgaben des Katastrophenschutzes verwendet werden. Über die Mittel verfügt
das für den Brandschutz, die Allgemeine Hilfe und den Katastrophenschutz zuständige Ministerium


Da gibt es doch auch eine "Feuerwehrabgabe", oder?


Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorDani8el 8H., Schriesheim / Baden-Württemberg424282
Datum27.08.2007 22:29126535 x gelesen
Geschrieben von Niklas Wichmann AFAIK gibt es doch in den meisten Bundesländern keine gesetzlich geregelte Hilfsfrist und in zumindest einem (ich glaube ein südliches, vlt. Bayern?) gibt es zwar eine Hilfsfrist, es steht jedoch direkt mit im Gesetzestext, dass der Bürger keinen Anspruch darauf hat, dass diese auch eingehalten wird.



Aus dem HBKG

§3.2. Die Gemeindefeuerwehr ist so aufzustellen, daß sie in der Regel zu jeder Zeit und an jedem Ort ihres
Zuständigkeitsbereichs innerhalb von zehn Minuten nach der Alarmierung wirksame Hilfe einleiten
kann.


Wirksame Hilfe einleiten ist auch wieder definitionssache. Aber eine Hilfsfrist von 10min ab Alarmierung der Kräfte ist festgelegt.


Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorChri8sti8an 8F., Wernau / Baden-Württemberg424284
Datum27.08.2007 22:31126582 x gelesen
Geschrieben von Daniel HermannDa gibt es doch auch eine "Feuerwehrabgabe", oder?

Nein. Das ist die Feuerschutzsteuer. Diese wird auf die Feuerversicherungen erhoben.
Man geht dabei davon aus, daß jemand der etwas gegen Feuer versichert auch ein Interesse daran hat, daß es eine Feuerwehr gibt (bzw. die Versicherungen welche dann weniger Schäden regulieren müssen auch ein Interesse daran haben).


Dieser Beitrag gibt ausschließlich meine persönliche Meinung zum Thema wieder!

Christian Fischer
Wernau


P. S.: Besucht uns doch mal auf unseren Internetseiten: www.feuerwehr-wernau.de

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorMarc8 D.8, Bad Hersfeld / Hessen424285
Datum27.08.2007 22:32126633 x gelesen
Da gibt es doch auch eine "Feuerwehrabgabe", oder?

Siehe hier: Link

MkG
Marc


Brandschutzverein Hersfeld e.V.Aktuelle Infos: Empfehlung Helmkennzeichnung (PDF)
Flyer: "Selbstschutz Grundkurs" (PDF)

Artikel 5 - Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland
(1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.
(2) ...

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorDani8el 8H., Schriesheim / Baden-Württemberg424287
Datum27.08.2007 22:36126608 x gelesen
Geschrieben von Marc DickeySiehe hier: Link

Hab ich auch gerade gegoogelt.


Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorPete8r H8., Schriesheim / BW424313
Datum28.08.2007 07:36126579 x gelesen
Geschrieben von Christi@n PannierUnd? Hast du heute auch schon: Abfallgebühren, Strom, Wasser...
Und trotzdem ziehen keine Heerscharen durchs Land.


Soweit richtig. Aber die von dir genannten Abgaben kann ich noch weitestgehend mitbeeinflussen. Man kann problemlos weniger Strom verbrauchen, weniger Wasser und weniger Abfall erzeugen. Ich kann nbieter wechseln etc.

Weniger Feuerwehr ? Kann ich schlecht beeinflussen.

Und da ist der Punkt. Lass docvh meinetwegen mal ein paar Bürger (und solche gibt es ja immer) rausbekommen dass irgendwo in einem vergleichbaren Nachbarlandkreis die "Feuerwehrabgabe" niedriger ist; da würde ganz einfach Druck auf die Kommunen ausgeübt und es wird, so ist es ja vielfach auch schon heute, ein Politiker finden der eben lieber den Preis bei der Feuerwehr drückt als ein von Bürgern heißgeliebtes Schwimmbad o.ä. zu schließen.


Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorPete8r H8., Schriesheim / BW424314
Datum28.08.2007 07:45126836 x gelesen
Geschrieben von Daniel HermannDas geht dann so lange bis die Alarmsicherheit so schlecht ist, dass die Autos zum großen Teil eben stehen bleiben. Die Einsätze nicht mehr korrekt abgearbeitet werden können, und bis dann einer anfängt gegen die Gemeinde zu klagen ist es nur ein kleiner Schritt. Die können dann nur ihren Kopf aus der Schlinge ziehen, indem die Landesbrandschutzgesetze dahingehend geändert werden dass die Schutzziele nur noch gaaanz niedrig angesiedelt sein werden

Yepp, genau. Und so wird es letztendlich auch kommen. Und wenn man schon dabei ist die Gesetze zu ändern wird man auch gleich die Möglichkeit für private Anbieter schaffen und die werden die Kosten gewaltig drücken. Zum einen bei der Fahrzeugbeschaffung (da wird halt bestellt was billig ist ohne die "Mitarbeiter" zu fragen) und bei den Personalkosten.

Geschrieben von Daniel HermannDas wird dann so laufen, dass die Firmen der Gemeinde zwar für ein´ Appel und´n Ei eine Wache hinbauen, Fahrzeuge und Personal stellen, aber dann jeden einzelnen Einsatz wieder gesondert nach einer Preisliste abrechnen. Das steigert den Preis natürlich ungemein, eine Gemeinde mit niedrigem Einsatzaufkommen kommt dann auch günstiger weg.

Ohne Pauschalen wird sich keiner drauf einlassen und um die zu drücken wird eine deutliche Einsparung für einen privaten, neben all den anderen Möglichkeiten der Kalkulation die diese haben, natürlich im Bereich der Personalkosten gespart.


Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorPete8r H8., Schriesheim / BW424318
Datum28.08.2007 08:01126784 x gelesen
Geschrieben von Marc DickeyDas ist natürlich abhängig davon wie groß das Gebiet dann jeweils im Realfall ist (sein kann) und auch davon welches Risikopotential dort im Einzelfall vorhanden ist.

In rein ländlichen Regionen (und eigentlich sind ja hauptsächlich dort die größten Probleme bzgl Tagesalarmverfügbarkeit etc.) wird ein solches System; will man überhaupt noch Hilfe in einem überschaubaren Zeitraum (und der liegt weit über den bisherigen Hilfsfristen) schlicht und einfach völlig unbezahlbar sein. Da wird man dann eher zu Methoden wie einer Pflichtfeuerwehr greifen bzw. Mitarbeiter in der öffentlichen Verwaltung/Dienst nur noch mit der Vorgabe einstellen dass diese auch feuerwehrtätigkeiten wahrnehmen was auch nicht unüblich ist.


Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorMarc8 D.8, Bad Hersfeld / Hessen424326
Datum28.08.2007 08:21126862 x gelesen
Geschrieben von Peter HembergerIn rein ländlichen Regionen (und eigentlich sind ja hauptsächlich dort die größten Probleme bzgl Tagesalarmverfügbarkeit etc.) wird ein solches System; will man überhaupt noch Hilfe in einem überschaubaren Zeitraum (und der liegt weit über den bisherigen Hilfsfristen) schlicht und einfach völlig unbezahlbar sein.

Unbezahlbar halte ich für übertrieben.

Wichtig ist hier auch die Frage welche Hilfsfristen man festlegt. Wieso besipielsweise Ackerflächen und Waldgebiete in der gleichen Zeit erreichen wollen wie Wohn- und Geschäftsgebiete? Jede Minute, die diese Erweitert wird, erweitert den Wirkkreis eines Standortes enorm.

Auch sollte bedacht werden, daß ingsgesamt weniger Standorte, Fahrzeuge aber auch Personal benötigt werden würden und das dies im gewissen Rahmen eine Ersparnis darstellt.

Die allerwichtigste Frage ist jedoch die nach den Alternativen...

Geschrieben von Peter HembergerDa wird man dann eher zu Methoden wie einer Pflichtfeuerwehr greifen bzw. Mitarbeiter in der öffentlichen Verwaltung/Dienst nur noch mit der Vorgabe einstellen dass diese auch feuerwehrtätigkeiten wahrnehmen was auch nicht unüblich ist.


... ich glaube jedoch nicht, daß diese auf die Dauer tragfähig sein werden.

MkG
Marc


Brandschutzverein Hersfeld e.V.Aktuelle Infos: Empfehlung Helmkennzeichnung (PDF)
Flyer: "Selbstschutz Grundkurs" (PDF)

Artikel 5 - Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland
(1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.
(2) ...

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorChri8sti8@n 8P., ein Badner in Leipzig / Sachsen physisch, Baden emotio424345
Datum28.08.2007 09:06126797 x gelesen
Tach, Post!

Geschrieben von Peter HembergerZum einen bei der Fahrzeugbeschaffung (da wird halt bestellt was billig ist ohne die "Mitarbeiter" zu fragen)

Ich heul gleich...
Die armen, armen Mitarbeiter, da dürfen sie nicht selbst entscheiden was für ein Spielzeug gekauft wird. Nur komisch, dass gerade in der privaten Industrie die Realitäten ganz anders sind als du es hier darstellst. Jeder LKW-Fahrer lacht sich doch schlapp über die 14.168er-Kisten, die die Kollegen von der Post fahren müssen.


MkG,
Christi@n

-------------------------------------------------
Fumus ignem

- This is my very own opinion... -

"Als wir uns das letzte Mal verwählt haben kostete uns das eine Einheit." (Thomas Pommer im n-tv - Nachschlag)

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorPete8r H8., Schriesheim / BW424347
Datum28.08.2007 09:06126542 x gelesen
Geschrieben von Marc DickeyUnbezahlbar halte ich für übertrieben.

Wichtig ist hier auch die Frage welche Hilfsfristen man festlegt. Wieso besipielsweise Ackerflächen und Waldgebiete in der gleichen Zeit erreichen wollen wie Wohn- und Geschäftsgebiete? Jede Minute, die diese Erweitert wird, erweitert den Wirkkreis eines Standortes enorm.

Auch sollte bedacht werden, daß ingsgesamt weniger Standorte, Fahrzeuge aber auch Personal benötigt werden würden und das dies im gewissen Rahmen eine Ersparnis darstellt.

Die allerwichtigste Frage ist jedoch die nach den Alternativen...


"Unbezahlbar" nach heutigem Verständniss bzw. Bereitschaft Steuern bzw. Abgaben in der erforderlichen Höhezu bezahlen.

Nehjm ich mal, bei uns in der Ecke, den Odenwald. In den hinteren Ecken sehr viele kleine Dörfer/Gemeinden ohne besonderes Gefahrenpotenzial.

Um dort irgendwo eine Staffel zu stationieren; sprich also mind. 20 Mann zu beschäftigen bzw. zu bezahlen und die Kosten für einzelne dieser gemeinden auch so zu halten dass diese im vergleich zu jetzt auch Einsparungen oder zumindest keine Mehrkosten haben kommen wir ganz schnell zu einer ganz enormen Fläche. Die Verkehrsinfrastruktur in einem solchen Hügelland ist nun auch nicht derart gestaltet dass es sich um kurze Anfahrtswege handelt...da haben wir schon mal Hilfsfristen die im Extremfall weit von dem entfernt sind was wir noch als akzetabel betrachten. Natürlich ist dies bei einem Heuballenbrand/Wiesenbrand meinetwegen noch sowas von egal aber spätestens wenn vielleicht ein Bauernhof/Wohnhaus brennt dürfte es nicht mehr egal sein ob die ersten Maßnahmen nun nach 5 Minuten oder nach 30 Minuten eingeleitet werden. Das ist das eine.

Das nächste ist natürlich dass die Einsatzhäufigkeit trotz allem eher gering sein dürfte. Da aber die Kosten trotzdem auflaufen (das Personal will ja bezahlt werden). Gibt es dann entweder die Möglichkeit das Gebiet noch größer zu machen oder dem Personal ganz einfach "fachfremde Aufgaben" zu übertragen. Warum soll z.b. nicht eine HA Kraft einer "Landkreiswache" gleich noch ein paar Verwaltungsaufgaben machen wie diese meinetwegen auf Rathäusern gemacht werden ?! Da stellt sich dann wieder die Frage ob der umgekehrte Weg; also Verwaltungsmitarbeiter einzustellen die feuerwehrtätigkeiten machen MÜSSEN nicht doch der bessere bzw. für die Gemeinden günstigere Weg ist weil es eben für die Gemeinden von Vorteil ist wenn eine gelernte Verwaltungsfachkraft feuerwehraufgaben macht als wenn man einen Elektriker, Maurer etc. mühselig in die Verwaltungswissenschaften einarbeitet.

Immer noch ungeklärt ist dann die Frage was ist wenn die Staffel eben nicht mehr ausreicht. Nachrückende ehrenamtliche aus allen Dörfern zusammenkratzen die dann vielleicht mit einem zweiten, dritten LF nach einer tunde nachrücken ? Naja.....

Da wird auch klar dass ich trotzdem eine entsprechende Anzahl an Fahrzeugen/Gerät vorhalten muss.....wenn auch nicht ganz so viele wie jetzt. Allerdings werden diese Fahrzeuge dann auch mehr bewegt/eingesetzt und der verschleiß ist auch höher sodass wir dann nicht von heute noch üblichen Beschaffungszyklen von 25-30ig Jahren reden sondern eben von kürzeren Zyklen (Kosten) usw.

Kurzum: In einigen Regionen wird sich ein solches System rechnen (wenn es private machen und nur dann)..... für die große Fläche und damit eben häufig da wo man den bekannten Problemen mit diesem System begegnen will halte ich es für unpraktikabel und "unbezahlbar".


Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorPete8r H8., Schriesheim / BW424353
Datum28.08.2007 09:36126503 x gelesen
Geschrieben von Christi@n PannierDie armen, armen Mitarbeiter, da dürfen sie nicht selbst entscheiden was für ein Spielzeug gekauft wird. Nur komisch, dass gerade in der privaten Industrie die Realitäten ganz anders sind als du es hier darstellst. Jeder LKW-Fahrer lacht sich doch schlapp über die 14.168er-Kisten, die die Kollegen von der Post fahren müssen.

Nun; erstens dürfte es einen Unterschied darstellen ob wir von einem Speditionsbetrieb reden oder von einer Feuerwehr (mit ganz erheblich unterschiedlichen Laufleistungen) und weiterhin: Die Post AG ist ein Unternehmen und schert sich demnach scheinbar einen Sch...dreck darum ob die Fahrer 14 to mit 168 PS bewegen müssen...hauptsache billig ;-)


Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorUlri8ch 8C., Düsseldorf / NRW424356
Datum28.08.2007 09:45126736 x gelesen
Geschrieben von Peter HembergerGeschrieben von Christi@n PannierDie armen, armen Mitarbeiter, da dürfen sie nicht selbst entscheiden was für ein Spielzeug gekauft wird. Nur komisch, dass gerade in der privaten Industrie die Realitäten ganz anders sind als du es hier darstellst. Jeder LKW-Fahrer lacht sich doch schlapp über die 14.168er-Kisten, die die Kollegen von der Post fahren müssen.

Nun; erstens dürfte es einen Unterschied darstellen ob wir von einem Speditionsbetrieb reden oder von einer Feuerwehr (mit ganz erheblich unterschiedlichen Laufleistungen) und weiterhin: Die Post AG ist ein Unternehmen und schert sich demnach scheinbar einen Sch...dreck darum ob die Fahrer 14 to mit 168 PS bewegen müssen...hauptsache billig ;-)


das eine ist wie das andere ggf. ein Extrem...

1. Die Post beschafft m.W. schon lang keine solchen völlig untermotorisierten Gurken (teilweise dann noch mit Zweiachsanhänger früher im Betrieb!) mehr.
2. Die private Wirtschaft investiert gern ein paar Euronen, damit der Fahrer lieber mehr fährt als steht (bzw. mittlerweile wohl wieder auch um gute Fahrer zu halten)... Er soll auch mit 40 t mit 85,? den Berg hoch brettern können, damit er über 1.000 km ggf. etliche min rausfährt... Die würden noch mehr zahlen, wenns keine Begrenzer gäbe... wetten?


-----

mit privaten und kommunikativen Grüßen


Cimolino

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorPete8r H8., Schriesheim / BW424381
Datum28.08.2007 11:36126747 x gelesen
Geschrieben von Ulrich CimolinoDie private Wirtschaft investiert gern ein paar Euronen, damit der Fahrer lieber mehr fährt als steht

Eben...der Unterschied zwischen einem Speditionsbetrieb und einer, wie auch immer gearteten Feuerwehr.

Für letztere dürfte es, zumidest mal für einen privaten Dienstleister, eher egal sein ob ein LF nun 85, 90 oder 110 km/h schafft da dies bei den in diesem Bereich überschaubaren Anfahrtswegen so gut wie keinen Zeitvorteil verschaffen dürfte. Dass bei einer Umstellung auf ein solches System Fahrzeugnormen keinerlei Rollen bzw. Beachtung mehr finden würden dürfte auch auf der Hand liegen weil sich kein privater Dienstleister darauf einlassen würde nun z.b. ein normgerechtes LF kaufen zu müssen sondern eher bemüht wäre mit einer Beschaffung ein möglichst breites Einsatzspektrum abzudecken....da kommen wir dann zu einem Punkt der hier, oftmals berechtigt, manchmal sicher auch nicht, vielfach auch diskutiert wird: Den eierlegenden Wollmilchsauenfahrzeugen. Wobei dann das Wechselladersystem bei privaten Dienstleistern sicherlich wieder deutlich zunehmen wird.


Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorUlri8ch 8C., Düsseldorf / NRW424383
Datum28.08.2007 11:48126656 x gelesen
Geschrieben von Peter HembergerDass bei einer Umstellung auf ein solches System Fahrzeugnormen keinerlei Rollen bzw. Beachtung mehr finden würden dürfte auch auf der Hand liegen weil sich kein privater Dienstleister darauf einlassen würde nun z.b. ein normgerechtes LF kaufen zu müssen sondern eher bemüht wäre mit einer Beschaffung ein möglichst breites Einsatzspektrum abzudecken..

das kriegen die Feuerwehren auch ganz ohne Privatwirtschaft hin, jede völlig anders...


-----

mit privaten und kommunikativen Grüßen


Cimolino

Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
AutorPete8r H8., Schriesheim / BW424386
Datum28.08.2007 11:54126559 x gelesen
Geschrieben von Ulrich Cimolinodas kriegen die Feuerwehren auch ganz ohne Privatwirtschaft hin, jede völlig anders...

Sicher ;-)

Wie geschrieben: Manchmal sinnvoll, manchmal kann man drüber streiten, manchmal....naja...ich sags mal so... manchmal erschließt sich nicht jedem der potenzielle Sinn :-)


Beitrag bewerten

Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

 
banner

 ..
zurück


Feuerwehr-Forum / © 1996-2017, www.FEUERWEHR.de - Dipl.-Ing. (FH) Jürgen Mayer, Weinstadt