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ThemaGefahren von Photovoltaikanlagen34 Beträge
RubrikTaktik
Infos:
  • FAQ: PV- und Solaranlagen
  •  
    AutorIngo8 K.8, Storkow / Brandenburg516865
    Datum27.10.2008 19:1415720 x gelesen
    Hatte einer schon mal einen Gebäudebrand wo eine Photovoltaikanlage auf dem Dach war?
    Oder gibt es schon eine Lehrunterlage davon die zeigt wie man die Spannungserzeugung stoppen kann?


    Dies ist meine ganz persönliche Meinung und nicht die meiner Feuerwehr.

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    AutorJan 8Ole8 U.8, Hamburg / Hamburg516868
    Datum27.10.2008 19:1812929 x gelesen
    Moin,

    bei der vfdb und der Feuerwehr München gibt es Unterlagen.


    Beste Grüße ...und bleibt neugierig!
    Jan Ole

    DREHLEITER.info - Ein Stück näher dran!

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    AutorMarc8 G.8, Wiefelstede / Niedersachsen516869
    Datum27.10.2008 19:2312814 x gelesen
    Guten Abend!

    Geschrieben von Kittler Ingo
    Oder gibt es schon eine Lehrunterlage davon die zeigt wie man die Spannungserzeugung stoppen kann?


    Praktisch ist das kaum zu realisieren. Bis zur DC-Freischaltstelle ist immer mit spannungsführenden Leitungen der PV-Anlage zu rechnen.

    Die FUK Niedersachsen hat da auch was im Programm: Info-Blatt

    Ansonsten DIN VDE 0132 hinsichtlich der Mindestabstände beachten.


    Gruß

    Marc


    Alles mein Gedankengut ohne Anspruch auf Vollständigkeit!

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    AutorIngo8 K.8, Storkow / Brandenburg516871
    Datum27.10.2008 19:4112783 x gelesen
    Geschrieben von Marc GreulichAnsonsten DIN VDE 0132 hinsichtlich der Mindestabstände beachten. Danke für das Info Blatt aber da steht (Es gibt keine festen Regeln, wo und wie die spannungsführenden Leitunen einer Photovoltaik-Anlage im oder am Gebäude zu verlegensind. Mit dem Betreiber der Anlage ist deshalb Kontakt aufzunehmen)
    Also müßte die Feuerwehr jedes Haus besuchen und ein Plan erstellen für den Fall eines Brandes oder?


    Dies ist meine ganz persönliche Meinung und nicht die meiner Feuerwehr.

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    AutorMarc8 G.8, Wiefelstede / Niedersachsen516873
    Datum27.10.2008 19:5012558 x gelesen
    Hallo!
    Geschrieben von Kittler Ingo
    Also müßte die Feuerwehr jedes Haus besuchen und ein Plan erstellen für den Fall eines Brandes oder?

    Idealerweise ja. Der Installationsort der Wechselrichter ist nicht festgeschrieben. Hier befindet sich auch eigentlich immer die DC-Freischaltstelle bzw. ist in den Wechselrichtern integriert. Die AC-Freischaltstelle kann wiederum woanders sein.
    Allerdings sollte man sich immer im klaren sein, dass die Spannung der PV-Module bis zur Freischaltstelle anliegt. Die Systemspannung kann dann mehrere hundert Volt Gleichspannung betragen.
    Wir (Betreiber von knapp 50 PV-Anlagen) haben den Kreisbrandmeistern/ Stadtbrandmeistern etc. eine Information über die Existenz unserer Anlagen in Ihrem Zuständigkeitsgebiet geschickt.


    Gruß

    Marc


    Alles mein Gedankengut ohne Anspruch auf Vollständigkeit!

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    AutorMarc8 G.8, Wiefelstede / Niedersachsen516874
    Datum27.10.2008 19:5612597 x gelesen
    Kurzer Nachtrag:
    Das ziehen der Hausanschlusssicherung sorgt im Regelfall auch für die Abschaltung der Wechselrichter, da diese die Netzimpedanz überwachen, um die Bildung eines Inselnetz zu vermeiden.
    Allerdings gibt es hier von einigen Herstellern Back-Up-Systeme (SMA), die für eine Spannungsversorgung bei Stromausfall sorgen.


    Gruß

    Marc


    Alles mein Gedankengut ohne Anspruch auf Vollständigkeit!

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    AutorKlau8s P8., Jülich / NRW516880
    Datum27.10.2008 20:1412554 x gelesen
    einen schönen guten Abend ....

    Geschrieben von Marc Greulich
    Allerdings gibt es hier von einigen Herstellern Back-Up-Systeme (SMA), die für eine Spannungsversorgung bei Stromausfall sorgen.

    Müssen diese Teile nicht auch im Notfall vom Netz getrennt werden können (allpoliger Lastschater im Hauptverteiler z. Bsp.) um so eine ungewollte Rückwärtseinspesung zu verhindern?

    Ich weiss ... ist schon lange her dass ich da mal was gelernt habe :-)

    mkg Klaus


    ***** ... Niveau wird meistends nur von unten gesehen als Arroganz bezeichnet... *****

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    AutorMarc8 G.8, Wiefelstede / Niedersachsen516882
    Datum27.10.2008 20:3112552 x gelesen
    Die Anlage trennt sich bei Netzspannungsausfall selbsttätig vom Netz und baut ein Inselnetz auf, der die Verbraucher über Batterien/die PV-Anlage und natürlich den Wechselrichtern weiterhin mit Wechselspannung versorgt. Das ganze natürlich nur Gebäudeintern.


    Gruß

    Marc


    Alles mein Gedankengut ohne Anspruch auf Vollständigkeit!

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    AutorThor8ben8 G.8, Leese <-> OS / Niedersachsen516883
    Datum27.10.2008 20:3212669 x gelesen
    Moin,

    Geschrieben von Kittler IngoOder gibt es schon eine Lehrunterlage davon die zeigt wie man die Spannungserzeugung stoppen kann?

    Das ist nicht wirklich für die Fw im Einsatz praktikabel... Standfardlehraussage geht in Richtung "auf Elektriker/Solarteur warten". Dummerweise hat der auch keien näheren Infos. Prinzipiell gibts zwei Möglichkeiten - Kurzschließen (und möglichst erden oder die Hausdurchziehende Leitung anschließend abtrennen) oder Unterbrechen. Letzteres geht bei 99% der Anlagen nur auf dem Dach, ist also nix für den Brand nach Blitzschlag mitten im Unwetter. Aktuelel Analgen bekommen zwar alsl DC-Trennschalter, nur sind die meist beim Wechselrichter angeordnet, der nicht selten im Keller steht. Für die Fw wenig hilfreich, den halben Meter Leitugn zwischen Schalter udn Wechselrichter freischalten zu können, während die LEitung zum Dach weiter unter Spannung steht. Die Leitungen auf dem Dach auszustecken oder durchzukneifen kann eine recht dumme idee sein, da dort schon ein paar Amperechen Strom zusammenkommen und so ein beim Trennen unvermeidbar entstehender Lichtbogen bei Gleichstrom wesentlich schwerer erlischt. Was bei Wechselstrom mit einem kleinen Funken erledigt ist, kann bei gleichstrom sich schön Ausbreiten, da der Strom keine kurzzeitigen Nulldurchgänge aufweist, wo bei Wechselstrom das Luftplasma abkühlen und die Ionen mit ihren Elektronen rekombinieren können. Da wächst der Lichtbogen mit Entfernen der durchtrennten Teile schön in die Länge. Lichtbogenlöschung oberhalb etwa 30V DC ist übrigens eines der Probleme, warum zwar seit Jahren von 42V-Kfz-Stromnetzen geträumt wird, aber sie noch immer nicht verbreitet sind. Zurück zur PV-Anlage.
    Was bleibt an Möglichkeit? Kurzschließen und Erden. Kann man machen, ist de rPV-Analge meist recvht egal, der Kurzschlusstrom liegt nur ein paar Prozent über dem Nennstrom. Da schmort i.d.R. auch nix durch. Jedenfalls nicht, wenn man an der Hauptleitung und nicht irgendwelchen dünnen Strippem zwischen Generatoranschlusskasten (=Sammelpunkt auf dem Dach für die Modulanschlussleitungen, nicht verwechseln mit Wechselrichter etc.) und den Modulen kurzschließt.
    Aber vorher unbedingt die Verbindung zum Wechselrichter mittels Trennschalter (am besten auf DC-Seite des WR _und_ netzseitig von diesem) unterbrechen. Ist aber eigentlich kein Job für den normalen FA.
    Was bleibt der Fw? Eigentlich nur Abstand zu den Modulen halten und sofern bekannt die Nähe von DC-Leitungen wenn möglich meiden. Solange die Leitungsisolierung intakt ist, geht erstmal keine besondere Gefahr von der Anlage aus. Auch wird sie beim Freischalten des Hauses oder der ganzen Straße nicht weiter einspeisen. Wirklich gefährlich wird's nur an den DC-Leitungen, deren Isolierung durch den Brand beschädigt ist oder den Modulen selbst.

    Achja, je nach Schaltungstyp im inneren des Wechselrichters kann es auch sein, dass man an den Modulen im Normalbetrieb einen unschönen Schlag bekommt. Zwar für gewöhnlich ohne ernst konsequenzen, aber auf dem Dach ist ein Schreckfaktor i.d.R. nicht sehr erwünscht...

    Neben den elektrischen Gefahren gilt sowohl für PV als auch Solarthermische Warmwasserbereitung, dass die Module/Kollektoren zusätzlich das Dach belasten und bei entsprechender Schwächung der Tragstruktur abstürzen können. Bei Röhrenkollektoren kommt hinzu, dass sie auf Verwindung/Verspannung recht empfindlich reagieren und als Reaktion darauf Dank Vakuum im Glasrohr plötzlich implodieren können. Was sich dann im ungünstigen Fall ggf. über alle Röhren des Kollektors als Kettenreaktion fortsetzt, da die Kräfte sich dann auf weniger verbleibende Röhren verteilen und die nächsten zum Platzen bringen können. Gibt 'nen schönen Scherbenregen...
    Weitere Gefahr bei Solarthermie besteht im heißen Wasser im kollektor, dass ggf. bei mechanischer Einwirkung freigesetzt werden kann.

    Zur Unterscheidung vom Boden aus mal als ganz grobe Faustregel:
    Röhrenstruktur => solarthermischer Vakuumröhrenkollektor
    Waben/Scheibenmuster => PV-Anlage.
    Fächige Struktur => Sowohl PV als auch Solarthermie möglich.
    Sind mehr als zehn Module vorhanden ode rdi ganze Dachfläche belegt, kann man bei EFH's meist von PV ausgehen. (i.d.R. ist die Strangspannung einer PV-Anlage größer als die Netz-Scheitelspannung von rund 300V. => Bei Modulspannung von gerne 24V macht dass etwa 12 Module in Reihe erforderlich. Aber es gibt auch Wechselrichter, die sich kleinere Eingangsspannungen selbst rauftransformieren.) während solare Warmwaserbereitung meist mit 2-4 Kollektoren auskommt. Diese Orientierung verwischt aber zunehmend, da zum einen mehr auf Heizungsunterstützung statt nur solarer Brauchwassererwärmung gesetzt wird un damit mehr Kollektoren aufs Dach kommen als auch die Wechselrichter im Falle von Photovoltaik je nach Typ durchaus mit kleineren Spannungen zurechtkommen können. Im Zweifelsfall also sofern machbar erkunden, wie's mit Wechselrichter etc. aussieht um zwischen PV und Solarthermie zu unterscheiden.

    Und zum Schluss noch ein Hinweis auf Feuerwehrsichere Module. Gibt oder gab zumindest als solche beworbene ("Fw löscht Haus nicht, wenn PV auf Dach...") PV-Module. Bei denen sitzt ein Thermoschalter im Modul, der im Brandfal lden Stromkreis unterbrechen soll. Schön und gut, spricht aber erst an, wenn die Module slebst vom Brand betroffen sind. Die sind m.E. aber gar nicht mal so relevant. Kann man von außen erkennen und wenn die brennen, ist für Feuerwehrs in deren Nähe ohnehin nicht viel auszurichten. Wasser aus der Ferne drauf und fertig. Gegen irgendwo im Haus vom brand betroffende DC-Hauptleitung helfen die Module leider gar nicht, sofern es nicht zeitlgiech an den Modulen kokelt.


    Gruß,
    Thorben


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    AutorMarc8 G.8, Wiefelstede / Niedersachsen516886
    Datum27.10.2008 20:4412447 x gelesen
    Moin!

    Geschrieben von Thorben Gruhl
    Achja, je nach Schaltungstyp im inneren des Wechselrichters kann es auch sein, dass man an den Modulen im Normalbetrieb einen unschönen Schlag bekommt. Zwar für gewöhnlich ohne ernst konsequenzen, aber auf dem Dach ist ein Schreckfaktor i.d.R. nicht sehr erwünscht...

    Das allerdings nur im Fehlerfall (Isolationswiderstand der Module zu gering) und bei Wechselrichtern ohne galvanische Trennung. Deswegen sind hier auch RCD vorgeschrieben. Entweder schon im WR integriert oder eben extern, der im Fehlerfall auslöst.


    Des weiteren erschließt sich mir der Sinn des kurzschließens und erdens nicht.
    Kurzschließen: Wie und wo soll ich das tun? Standardmäßig ist da nichts vorgesehen. Lichtbogenproblematik? Warum soll ich für wenig Wirkung einen so großen Aufwand betreiben?
    Erden: Wieso soll ich mir die Erde in das System holen? Wieder die Frage: Wie realisieren?


    Gruß

    Marc


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    AutorThor8ben8 G.8, Leese <-> OS / Niedersachsen516892
    Datum27.10.2008 21:0712450 x gelesen
    Moin,

    Geschrieben von Marc GreulichDas allerdings nur im Fehlerfall (Isolationswiderstand der Module zu gering) Nix Widerstand, kapazitive Einkopplung auf ungeerdetes/isoliert befestigtes Generatorgestell bei Wechselrichtertypen, deren DC-seitiges Potential schaltugnsbedingt gegen Erde schwankt. Soll bei ausreichend großer Modulfläche dazu führen können, dass ein wahrnehmbarer Strom zwischen Generator(gestell) und Erde auftreten kann, wenn man selbst halbwegs geerdet dranpackt. Gut, je nach PSA und deren Durchfeuchtungsgrad hat man eine mehr oder minder gute zusätzliche Isolierung. Mit durchnässten Handschuhen und einer Hand am DLK-Korb und der anderen am PV-Rahmen will ich das aber nicht ausschließen.


    Geschrieben von Marc GreulichDeswegen sind hier auch RCD vorgeschrieben. Entweder schon im WR integriert oder eben extern, der im Fehlerfall auslöst.

    Richtig, nur a) begrenzt der/die/das RCD nur die zeitliche Dauer der Ströme, nicht deren Größe und damit Wahrnehmbarkeit. und b) Ist der Ansprechwert aus eine Überlebensermöglichung ausgelegt, nicht auf "merkt man ja gar nicht"


    Geschrieben von Marc GreulichDes weiteren erschließt sich mir der Sinn des kurzschließens und erdens nicht.
    Spannung zusammenbrechen lassen und idealerweise auf Erd/Hauspotential festnageln. => Keine Berührspannung mehr. Da die Module einen recht großen Innenwiderstand haben, sollte außerhalb der Modulinnereinen keine größeren Spannung mehr auftreten. So, das hab ich nun dank der diversen PV-Gemeinheiten ganz vergessen - das funktioniert auch bei nicht zugänglichem Trennschalter oder möglichem Kurzschluss auf dem Weg zum Trennschalter. Ist der Trennschalter und die Leitung noch intakt, kann man natürlich über diesen den Stromfluss unterbrechen und dann Stromlos die Leitung am Modul abzupfen. I.d.R. sind das steckverbinder und ausreichend sicher, was ggf. anstehende Spannung betrifft. Nur unter größerem Strom will ich die besser nicht herausziehen oder mal so eben durchkneifen.

    Geschrieben von Marc GreulichKurzschließen: Wie und wo soll ich das tun?
    ggf. DC-tauglichen Trennschalter per "Vampirklemme" an die beiden DC-Leitungen hängen, schalter zumachen => kurzschluss. Ob auf dem Dach oder ggf. auch im Keller beim WR ist relativ egal, Leitungswiderstand ggü. Modulwiderstand sollte recht klein und damit irrelevant sein.

    Geschrieben von Marc GreulichStandardmäßig ist da nichts vorgesehen
    I know. Standardmäßig nützt dir aber auch der Elektriker nix, weil er selber keine wirkliche Idee hat. Oder gibt's da inzwischen offizielle Empfehlungen, wie dann vorzugehen ist?


    Geschrieben von Marc GreulichLichtbogenproblematik? Warum soll ich für wenig Wirkung einen so großen Aufwand betreiben?
    Ähm, was möchtest du da Fragen?


    Gruß,
    Thorben


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    AutorKlau8s P8., Jülich / NRW516893
    Datum27.10.2008 21:0812429 x gelesen
    einen schönen guten abend ...

    Geschrieben von Marc GreulichDie Anlage trennt sich bei Netzspannungsausfall selbsttätig vom Netz und baut ein Inselnetz auf, der die Verbraucher über Batterien/die PV-Anlage und natürlich den Wechselrichtern weiterhin mit Wechselspannung versorgt. Das ganze natürlich nur Gebäudeintern.

    Das ist mir schon klar, aber muss ich nicht auch die USV, Batterien etc mit einem allpoligen Lastschalter versehen können um die Anlage 100% spannungsfrei schalten zu können?

    mkg Klaus


    ***** ... Niveau wird meistends nur von unten gesehen als Arroganz bezeichnet... *****

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    AutorMarc8 G.8, Wiefelstede / Niedersachsen516899
    Datum27.10.2008 21:3912367 x gelesen
    Geschrieben von Thorben Gruhl
    kapazitive Einkopplung auf ungeerdetes/isoliert befestigtes Generatorgestell

    Die kapazitive Einkopplung ist schon klar. Allerdings sollte bei trafolosen WR die Konstruktion in den Potenzialausgleich mit einbezogen werden. "Sollte"...ja, das alte Problem.


    Durch erden und kurzschließen bekomme ich die Spannung auf der Leitung von den Modulen zum WR in den Griff, alles klar soweit. Sollten unter Umständen aber Module während des Einsatzes (unsachgemäß) vom Dach entfernt werden, hab ich dort wieder neue Gefahrenquellen (Berührungsspannungen) geschaffen.

    Die allgemein gültige Lösung wird es wohl nicht geben.
    Die DIN VDE 0132 einhalten halte ich da für einen wichtigen Grundsatz.


    Gruß

    Marc


    Alles mein Gedankengut ohne Anspruch auf Vollständigkeit!

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    AutorLüde8r P8., Kelkheim / Hessen516930
    Datum27.10.2008 23:1112327 x gelesen
    Geschrieben von Klaus Pilger100% spannungsfrei schalten zu können?

    Hm, was genau willst Du abschalten können?

    Bei beweglichen geführten PV ist oft eine USV geschaltet, die ein FAhren in die Sicherheitsstellung bei Sturm ermöglicht...


    Grüße

    Lüder Pott

    Wer sich getroffen fühlt, war mit großer Wahrscheinlichkeit gemeint...

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    AutorMagn8us 8H., Pöttmes / Bayern517076
    Datum28.10.2008 13:1412249 x gelesen
    Hallo,

    die Winterschulung der SFS Bayern aus dem Jahr 04/05, klick, hier die Folien dazu.

    Ob dir das aber wiklich weiterhilft...


    Grüße
    Magnus

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    AutorIngo8 K.8, Storkow / Brandenburg517077
    Datum28.10.2008 13:1512168 x gelesen
    Geschrieben von Marc GreulichDie allgemein gültige Lösung wird es wohl nicht gebenDa muss sich der Hersteller gedanken machen.


    Dies ist meine ganz persönliche Meinung und nicht die meiner Feuerwehr.

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    AutorIngo8 K.8, Storkow / Brandenburg517079
    Datum28.10.2008 13:2612050 x gelesen
    Geschrieben von Magnus HammerlOb dir das aber wiklich weiterhilft...Dafür nicht aber für einen Ausbildungsdienst nicht schlecht danke.


    Dies ist meine ganz persönliche Meinung und nicht die meiner Feuerwehr.

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    AutorAnto8n K8., Mühlhausen / BY517101
    Datum28.10.2008 14:3512160 x gelesen
    Geschrieben von Kittler IngoHatte einer schon mal einen Gebäudebrand wo eine Photovoltaikanlage auf dem Dach war?
    Oder gibt es schon eine Lehrunterlage davon die zeigt wie man die Spannungserzeugung stoppen kann?


    Hallo Ingo,

    hatten wir nicht. Dafür aber, lt. Betreiber, den ersten Brand in einer Solaranlage.
    Brand im Solarpark Mühlhausen
    Den Brand konnten wir binnen kurzer Zeit mit CO2-Löschern eindämmen. Aber weiter konnten wir nichts tun, bis auf den Elektriker des UNternehmens zu warten. Jetzt haben wir zwar Schlüssel zu den Betriebsräumen, aber die Zuleitung von den Solarmodulen zu den Wechselrichtern kann man trotzdem nicht abschalten.
    Um unsere Einsatzkräfte zu schulen, habe ich im Internet dazu eine Seite auf unserer HP eingerichtet.
    Hier der Link dazu.


    Mit kameradschaftlichen Grüßen

    Anton Kastner


    Aus gegebenem Anlass:
    Liebe Mitleser, dieses ist einzig und alleine meine Meinung, über die man gerne mit mir reden kann. Diskussionen hinter meinem Rücken messe ich keinerlei Wert zu.

    Alle Schmeichler sind Lakaienseelen, und nur Leute von gemeiner Gesinnung werden Schmeichler (Aristoteles)

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    AutorUlri8ch 8C., Düsseldorf / NRW517102
    Datum28.10.2008 14:3612436 x gelesen
    Geschrieben von Kittler IngoOder gibt es schon eine Lehrunterlage davon die zeigt wie man die Spannungserzeugung stoppen kann?

    das Thema kommt seit Jahren regelmäßig, seit Jahren haben wir im ELH dazu Hinweise (und aktualisieren die regelmäßig), vgl. z.B. hier eine Diskussion aus dem letzten Jahr:
    http://www.feuerwehr-forum.de/s.php?m=407827

    Erfreulicherweise nehmen sich die Verbände dem Thema mittlerweile auch an, die Links sind schon gefallen...


    -----

    mit privaten und kommunikativen Grüßen


    Cimolino

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    AutorIngo8 K.8, Storkow / Brandenburg517111
    Datum28.10.2008 14:5412211 x gelesen
    Geschrieben von Ulrich Cimolinodas Thema kommt seit Jahren regelmäßig, seit Jahren haben wir im ELH dazu Hinweise Ja und da in vielen Haushalten und Unternehmen die Anlagen immer mehr werden, und die Gefahr steigt das bei einem Brandfall ein Feuerwehrmann sich verletzt. Könnte man doch eine eigene FwDv daraus machen.
    Weil es ja immer mehr Energieformen gibt.


    Dies ist meine ganz persönliche Meinung und nicht die meiner Feuerwehr.

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    AutorUlri8ch 8C., Düsseldorf / NRW517114
    Datum28.10.2008 15:0012364 x gelesen
    Geschrieben von Kittler IngoKönnte man doch eine eigene FwDv daraus machen.

    wovon träumst Du?

    Man hat doch grad die ganze (!) THL auf ca. 3 Seiten eingekürzt und in die Detailvorschrift zum Löschangriff einer Staffel/Gruppe integriert...


    -----

    mit privaten und kommunikativen Grüßen


    Cimolino

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    AutorIngo8 K.8, Storkow / Brandenburg517118
    Datum28.10.2008 15:0612136 x gelesen
    Geschrieben von Ulrich CimolinoMan hat doch grad die ganze (!) THL auf ca. 3 Seiten eingekürzt und in die Detailvorschrift zum Löschangriff einer Staffel/Gruppe integriert...Und nu das kann ja auch aber Hauptsachte es kommt.


    Dies ist meine ganz persönliche Meinung und nicht die meiner Feuerwehr.

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    AutorThor8ben8 G.8, Leese <-> OS / Niedersachsen517127
    Datum28.10.2008 15:4312181 x gelesen
    Moin,

    Geschrieben von Kittler IngoDa muss sich der Hersteller gedanken machen.

    Schonmal 'nen Hersteller gefragt, wie so'ne Anlage bei Wiederholungsprüfung nach VDE 0105-100A1 zu behandeln ist? Glaubst gar nich, wie kreativ (Hauptsache das Gegenteil von dem, was die Konkurrenz erzählt) die Herstellervertreter am Telefon werden können und wie schweigend in Schrift-/Mailform. BTDT...

    Fw-Technisch wirds da so fürchte ich nicht besser aussehen, was handfeste Infos betrifft.

    Gruß,
    Thorben


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    AutorUlri8ch 8C., Düsseldorf / NRW517148
    Datum28.10.2008 16:4313272 x gelesen
    Geschrieben von Ulrich Cimolinoim ELH

    http://www.einsatzleiterhandbuch.org/

    Aktueller Auszug:

    3 Photovoltaik, Solaranlagen 3-PV

    Aktuelle Warnung:
    Photopholtaik- bzw. Solarprodukte (auf Dächern etc.)
    Bei einigen Solarprodukten wurden Mängel festgestellt. Es besteht die Möglichkeit, dass die isolierende Rückseitenfolie der Produkte kleine, kaum sichtbare Beschädigungen aufweist. Dadurch kann es unter bestimmten Bedingungen in seltenen Fällen zu einer Spannungsübertragung von den Leiterbahnen der Photovoltaik-Module oder Laminate zu dem Rahmen oder der tragenden Konstruktion kommen. Im Extremfall könnte dies bei Berührung der Anlage zu einem Stromschlag führen. Bis heute ist jedoch kein solcher Unfall aufgetreten.
    BP-Solar warnt dennoch vor dem Betreten oder Berühren dieser Elemente!
    Vgl. dazu www.solar-rueckruf.de (nicht immer am Netz) bzw. www.solarcontact.de!


    Allgemeines

    Photovoltaik- bzw. Solar anlagen haben sich in den letzten Jahren nicht nur als Dachanlagen auf unterschiedlich genutzten Gebäuden, sondern auch als Freilandanlagen etabliert. Mittlerweile werden Anlagen immer größeren Ausmaßes und höherer Spannungen installiert, die ihrer Leistung nach als Kraftwerke eingestuft werden können.


    Aufbau

    Bei PV-Anlagen wird das auftreffende Licht in den Modulen in elektrische Energie umgewandelt. Dabei treten unterschiedliche Spannungshöhen und Stromstärken auf. Der erzeugte Gleichstrom wird durch unterschiedliche Verschaltungen (Reihen- und/oder Parallelschaltung) in sog. Strings zusammengeführt und im Wechselrichter zu nutzbarem Wechselstrom gewandelt. In neueren Anlagen sind häufig DC-Freischaltstellen auf der Gleichspannungsseite unmittelbar vor dem Wechselrichter installiert. Mit dieser Einrichtung ist ein Trennen des Wechselrichters von den Modulen möglich.

    Achtung:
    Ein Freischalten der Gleichspannungsleitungen zwischen PV-Modul und Wechselrichter bzw. DC-Freischaltelement ist nicht möglich.


    Gefahren

    Gefahren bei PV-Anlagen können nach dem allgemeinen Gefahrenschema durch
    - Atemgifte
    - Einsturz / Absturz
    - Elektrizität
    entstehen.

    Hauptsächlich treten diese Gefahren bei Bränden auf, jedoch ist auch bei Unwetterlagen (z.B. Überschwemmungen) die Gefahr der Elektrizität zu berücksichtigen.

    Bei Eisregen o.ä. können sich von den drehenden Rotoren Eisklumpen lösen und mehrere hundert Meter weit geschleudert werden.


    Gefahr durch Atemgifte
    Durch die Beschaffenheit der Module, der elektrischen Leitungen und Bauelemente werden im Brandfall toxische Brandgase freigesetzt. Diese Brandgase unterscheiden sich in der Zusammensetzung jedoch nicht von den üblichen Brandgasen eines Wohnungs- bzw. Hausbrandes mit festen Brennstoffen wie z.B. Kunststoffe.

    Gefahr durch Einsturz / Absturz
    Die Gefahr des Absturzes bzw. des Einsturzes geht hauptsächlich von den PV-Modulen aus. Da diese nicht in Bauteilklassen bzw. Feuerwiderstandsklassen eingeteilt sind, kann keine Aussage über den Brandverlauf und damit z.B. das Bersten der PV-Module oder die Zeit bis zum Verlust der Tragfähigkeit des Trägersystems getroffen werden.
    Bisherige Erfahrungen zeigen, dass Module nicht komplett abstürzen, vielmehr neigen sie dazu mit dem Dachstuhl nach innen einzustürzen. Dies soll und kann aber nicht als Garantie genommen werden, dass ein Abstürzen der Module nicht möglich sein kann.
    In einem Brandfall muss auch die erhöhte und meist einseitige Dachlast durch die PV-Anlage bei der Gefahr des Einsturzes des Dachstuhls berücksichtigt werden.
    Auch wenn bei professioneller Installation keine wesentliche Gefahr durch Absturz der Module besteht, existiert durch die Splitterwirkung der berstenden Glasscheiben der Module eine erhebliche Gefahr für die Einsatzkräfte. Deshalb ist der Bereich zu meiden und wenn nötig müssen geeignete Schutzmaßnahmen (wie z.B. Visier, oder Absperrung des Trümmerschattens) ergriffen werden.
    Die Module sind auf Grund ihrer zu geringen Tragfähigkeit nicht begehbar!

    Gefahr durch Elektrizität
    An jedem Modul liegt bei Auftreffen von Licht sofort Spannung an! Auch diffuses Licht reicht dazu aus. Ebenso das Anleuchten mit Scheinwerfern.
    Einzelne Module stellen durch die geringe Spannung keine Gefahr dar. Jedoch werden die Module zu Strings mit Spannungen derzeit bis zu 900 V DC verschaltet. So können besonders im Bereich der elektrischen Leitungen und an den Schaltkästen Gefahren für Einsatzkräfte bestehen. Durch die hohen DC-Spannungen ist ebenso die Gefahr eines Lichtbogens gegeben, der gegebenenfalls über die Isolierung wandern kann.

    Achtung: Diese Gleichspannung kann nicht abgeschaltet werden!

    Eine mittelbare Gefahr geht jedoch von jeder Art von Elektrizität ab einer gewissen Spannung aus, da aus den Reflexbewegungen bei einem elektrischen Schlag Verletzungen oder u. U. sogar ein Absturz der betroffenen Person resultieren können.


    Einsatzvorbereitung
    - Einsatzpläne / Installationspläne für große Anlagen
    - Forderung nach Kennzeichnung von Anlagenteilen und DC-Leitungen
    - Forderung von Unterteilung der Modulflächen, um Brandbekämpfung zu ermöglichen
    - Forderung nach Teilung der Modulflächen gemäß Brandbekämpfungsabschnitten
    - Forderung nach regelmäßiger Überprüfung der Klemmverbindungen


    Maßnahmen

    Einsatzgrundsätze
    - umluftunabhängigen Atemschutz tragen
    - einsturz- und absturzgefährdete Bereiche (Trümmerschatten) absichern und nicht betreten
    - während des gesamten Einsatzes die Schutzabstände zu spannungsführenden Teilen nach DIN VDE 0132 beachten
    - Gefährdung durch herabhängende bzw. freigebrannte elektrischen Leitungen und Anschlusskästen beachten
    - Trennschalter vor dem bzw. integriert im Wechselrichter betätigen soweit vorhanden (erst für Anlagen ab Mitte 2006 vorgeschrieben, VDE 0100-7-712).
    VOR dem Freischaltelement liegt dann immer noch Spannung an!
    - Trennen der elektrischen Verbindungen nur durch Fachpersonal (Gefahr des Lichtbogens)
    - Zerstören der PV-Module bewirkt keine Spannungsfreiheit, sondern die Gefahr freiliegender spannungsführender elektrischer Leiter – Berührungsgefahr und als Folge elektrischer Schlag
    - Das lichtdichte Abdecken der Module verhindert dort die Spannungserzeugung. Achten Sie auf (wind-)sichere Befestigung der Abdeckung!
    - bei Löschmaßnahmen:
    o nur Sprühstrahl verwenden
    o Sicherheitsabstände berücksichtigen; VDE 0132!
    - überschwemmte Bereiche nicht betreten
    - Fachpersonal / Anlagenbetreiber zu Rate ziehen
    - nach Beendigung des Einsatzes Anlage durch Fachpersonal freischalten lassen und Anlage elektrisch gesichert zurücklassen
    - Beachtung des Kamineffektes bei großen PV-Modul-Flächen durch Luftströmungen unterhalb der geschlossenen Modulfläche


    Ablaufschema



    Literaturhinweise:
    - BP: www.solar-rueckruf.de
    - Staatliche Feuerwehrschule Würzburg (Hrsg.): Merkblatt Fotovoltaik-Anlagen, Stand 07/2005
    - vfdb Ref. 5: Merkblatt Einsätze an Photopholtaik-Anlagen (Solaranlagen zur Stromgewinnung), Januar 2007
    - www.solarthemen.de


    Autoren: J. Huber
    H. Thiem
    U. Cimolino


    -----

    mit privaten und kommunikativen Grüßen


    Cimolino

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    AutorMark8us 8W., Schwäbisch Gmünd / Baden - Württemberg517170
    Datum28.10.2008 19:1812112 x gelesen
    Geschrieben von Ulrich Cimolino"im ELH" http://www.einsatzleiterhandbuch.org/

    Habe das mal in die FAQ verschoben. Besten Dank an Dich!

    Gruß, Markus


    Wenn Du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Männer zusammen, um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre sie die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer
    (Antoine de Saint-Exupery)

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    AutorHans8wer8ner8 K.8, Kirnitzschtal / Sachsen517173
    Datum28.10.2008 19:2712125 x gelesen
    Hallo,
    Geschrieben von Thorben Gruhl
    Schonmal 'nen Hersteller gefragt, wie so'ne Anlage bei Wiederholungsprüfung nach VDE 0105-100A1 zu behandeln ist? Glaubst gar nich, wie kreativ
    Da tummelt sich natürlich noch allerhand Halbwissen und fehlende technische Richtlinien...

    Fw-Technisch wirds da so fürchte ich nicht besser aussehen, was handfeste Infos betrifft.
    Man kann es aber mit einer Gefährdungsanalyse schon mal versuchen.
    Was mich etwas verwundert, ist das man über Oberleitungen der Straßenbahn weniger Worte (noch) zu verlieren hat, als über die neue Technologie der PV. Dabei hat die Straßenbahn ziemlich die gleiche Spannung (sogar gegen Erde, oder sagt man Schiene ;-)), wie PV mit "eisenlosen" Wechselrichtern zur Netzeinspeisung.
    Und was Lichtbögen u.s.w. betrifft, werden die wenigsten PV in der Lage sein eine Straßenbahn zu beschleunigen...?
    (Dabei hat die Bahn auch einige Überraschungen zu bieten (da im "Publikumsbereich"), welche den betr. Einsatzkräften sicher bekannt sind. Während wirklich große PV ähnlich "abgeschirmt" sind wie andere Schaltanlagen)

    Also man darf die Kirche im Dorf lassen.


    mkg hwk

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    AutorIngo8 K.8, Storkow / Brandenburg517181
    Datum28.10.2008 19:5012148 x gelesen
    Geschrieben von Hanswerner KöglerWas mich etwas verwundert, ist das man über Oberleitungen der Straßenbahn weniger Worte (noch) zu verlieren hat Ja die kann man abschalten lassen. Die PV nicht.


    Dies ist meine ganz persönliche Meinung und nicht die meiner Feuerwehr.

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    AutorHans8wer8ner8 K.8, Kirnitzschtal / Sachsen517183
    Datum28.10.2008 19:5812087 x gelesen
    Hallo,
    Geschrieben von Ingo Kittler
    Ja die kann man abschalten lassen. Die PV nicht.
    Echt? warum kann man PV nicht abschaltbar machen?
    Aber bei einem VU mit Straßenbahn, also im "Publikumsbereich", wer schaltet wann und wie ab???

    Die PV auf dem Dach sollte erst mal wenige Leute in der Nähe beschäftigen?


    mkg hwk

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    AutorAnto8n K8., Mühlhausen / BY517186
    Datum28.10.2008 20:0212139 x gelesen
    Geschrieben von Hanswerner KöglerEcht? warum kann man PV nicht abschaltbar machen?

    Hallo,

    wenn du das machen kannst, dann hast du das große Los gezogen und bist zumindest aller finanziellen Sorgen los.
    Wie willst du die Solarmodule stromlos machen?
    Das haben schon sehr viele Leute probiert und keiner hat´s geschafft. Ich denke da auch an einen Versuch der BF München, die CAFS auf Solarmodule gespritzt hat. Nach kurzer Zeit floss da wieder Strom.


    Mit kameradschaftlichen Grüßen

    Anton Kastner


    Aus gegebenem Anlass:
    Liebe Mitleser, dieses ist einzig und alleine meine Meinung, über die man gerne mit mir reden kann. Diskussionen hinter meinem Rücken messe ich keinerlei Wert zu.

    Alle Schmeichler sind Lakaienseelen, und nur Leute von gemeiner Gesinnung werden Schmeichler (Aristoteles)

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    AutorIngo8 K.8, Storkow / Brandenburg517188
    Datum28.10.2008 20:0512090 x gelesen
    Geschrieben von Hanswerner KöglerEcht? warum kann man PV nicht abschaltbar machen?ja sorry, aus den bisherigen Berichten ging hervor, das eine PV nicht abschaltbar ist beim Brandfall bzw. eigentlich überhaupt nicht. 2. Bei einem VU mit Straßenbahn gibt es für mich einen Bahnmanager der mit seiner Leitstelle die Sache abspricht und einleitet.


    Dies ist meine ganz persönliche Meinung und nicht die meiner Feuerwehr.

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    AutorHans8wer8ner8 K.8, Kirnitzschtal / Sachsen517202
    Datum28.10.2008 20:4511988 x gelesen
    Hallo,
    Geschrieben von Anton Kastner
    Wie willst du die Solarmodule stromlos machen?
    Das haben schon sehr viele Leute probiert und keiner hat´s geschafft. Ich denke da auch an einen Versuch der BF München, die CAFS auf Solarmodule gespritzt hat. Nach kurzer Zeit floss da wieder Strom.

    Ihr macht den Fehler zu denken, das es die Fw mit ihren Mitteln "schaffen muß"?
    Wenn es WIRKLICH eine besondere Gefahr darstellt kann die Vorschrift so erlassen werden, das PV (irgendwie) abschaltbar sein müssen. Wir leben ja in einer Welt in der sogar Atomkraftwerke...
    oder wie?


    mkg hwk

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    AutorHans8wer8ner8 K.8, Kirnitzschtal / Sachsen517204
    Datum28.10.2008 20:5312096 x gelesen
    Hallo,
    Geschrieben von Ingo Kittler
    ja sorry, aus den bisherigen Berichten ging hervor, das eine PV nicht abschaltbar ist beim Brandfall bzw. eigentlich überhaupt nicht.
    Das ist alles relativ! Die Frage ist doch, ob man wirklich muß?
    "Abschalten" kann ich auch durch zerhacken aller Module mittels Beil. Nein will ich nicht.
    Man muß die Gefahr der Restspannung zum sonstigen Schadensereignis beurteilen, man könnte auch Metalliclacke statt Wasser oder CAFS drüber spritzen...
    ...oder einfach technische Forderungen aufstellen, die ein Gefahrlos Schalten möglich machen?

    Bei einem VU mit Straßenbahn gibt es für mich einen Bahnmanager
    Du verwechselst jetzt aber nichts mit der "richtigen" Bahn? und weißt, das die Straßenbahn anders als erstere im öffentlichen Verkehrsraum fährt...


    mkg hwk

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    AutorIngo8 K.8, Storkow / Brandenburg517402
    Datum29.10.2008 15:0112083 x gelesen
    Geschrieben von Hanswerner KöglerDu verwechselst jetzt aber nichts mit der "richtigen" Bahn? und weißt, das die Straßenbahn anders als erstere im öffentlichen Verkehrsraum fährt...Und die haben keinen?


    Dies ist meine ganz persönliche Meinung und nicht die meiner Feuerwehr.

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    AutorHans8wer8ner8 K.8, Kirnitzschtal / Sachsen517454
    Datum29.10.2008 18:1112247 x gelesen
    Hallo,
    Geschrieben von Ingo Kittler
    Und die haben keinen?
    Manche sagen so und manche so ;-)
    Auf jeden Fall hat die Straba einen wesentlich höheren Kundenverkehr (zu Fuß, zu Pferd, zu...) unter seinen Leitungen.


    mkg hwk

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     27.10.2008 19:14 Ingo7 K.7, Storkow
     27.10.2008 19:18 Jan 7Ole7 U.7, Hamburg
     27.10.2008 19:23 Marc7 G.7, Wiefelstede
     27.10.2008 19:41 Ingo7 K.7, Storkow
     27.10.2008 19:50 Marc7 G.7, Wiefelstede
     27.10.2008 19:56 Marc7 G.7, Wiefelstede
     27.10.2008 20:14 ., Jülich
     27.10.2008 20:31 Marc7 G.7, Wiefelstede
     27.10.2008 21:08 ., Jülich
     27.10.2008 23:11 Lüde7r P7., Kelkheim
     27.10.2008 20:32 Thor7ben7 G.7, Leese <-> OS
     27.10.2008 20:44 Marc7 G.7, Wiefelstede
     27.10.2008 21:07 Thor7ben7 G.7, Leese <-> OS
     27.10.2008 21:39 Marc7 G.7, Wiefelstede
     28.10.2008 13:15 Ingo7 K.7, Storkow
     28.10.2008 15:43 Thor7ben7 G.7, Leese <-> OS
     28.10.2008 19:27 Hans7wer7ner7 K.7, Kirnitzschtal
     28.10.2008 19:50 Ingo7 K.7, Storkow
     28.10.2008 19:58 Hans7wer7ner7 K.7, Kirnitzschtal
     28.10.2008 20:02 Anto7n K7., Mühlhausen
     28.10.2008 20:45 Hans7wer7ner7 K.7, Kirnitzschtal
     28.10.2008 20:05 Ingo7 K.7, Storkow
     28.10.2008 20:53 Hans7wer7ner7 K.7, Kirnitzschtal
     29.10.2008 15:01 Ingo7 K.7, Storkow
     29.10.2008 18:11 Hans7wer7ner7 K.7, Kirnitzschtal
     28.10.2008 13:14 Magn7us 7H., Pöttmes
     28.10.2008 13:26 Ingo7 K.7, Storkow
     28.10.2008 14:35 Anto7n K7., Mühlhausen
     28.10.2008 14:36 Ulri7ch 7C., Düsseldorf
     28.10.2008 14:54 Ingo7 K.7, Storkow
     28.10.2008 15:00 Ulri7ch 7C., Düsseldorf
     28.10.2008 15:06 Ingo7 K.7, Storkow
     28.10.2008 16:43 Ulri7ch 7C., Düsseldorf
     28.10.2008 19:18 Mark7us 7W., Schwäbisch Gmünd
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