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#40

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ThemaFF und die Arbeitszeitrichtlinie der EU-Kommission200 Beträge
RubrikFreiw. Feuerwehr
Infos:
  • EU-Arbeitszeitrichtlinie: Kommission betont Bedeutung der Freiwilligen Feuerwehren
  • Arbeitszeitrichtlinie: Feuerwehren fordern Klarheit ohne Wenn und Aber
  • DFV: DFV-Präsident Kröger trifft EU-Kommissar Andor
  • Beitrag der Kieler Nachrichten zum Thema
  • Pressemitteilung Städte- und Gemeindebund
  •  
    AutorNico8 S.8, Steinbek / Schleswig-Holstein714725
    Datum18.02.2012 18:1387653 x gelesen
    Bisher gab es hier ja gelegentlich die Diskussion darüber, ob und wieviel Feuerwehr sich die Kommunen noch leisten können. Möglicherweise wird das Thema nun von einer anderen Seite aufgerollt. Die EU-Kommission denkt laut einem Bericht der Kieler Nachrichten darüber nach, bei der erlaubten Arbeitszeit von 48 Stunden nicht mehr zwischen Ehrenamt und Angestelltenverhältnis zu unterscheiden. Dies soll besonders dann gelten, wenn die verrichtete ehrenamtliche Tätigkeit auch von Angestellten oder Beamten erbracht werden kann.


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    AutorJürg8en 8M., Weinstadt / Baden-Württemberg714726
    Datum18.02.2012 18:1479762 x gelesen
    hallo

    hast du dazu auch eine Quelle?


    MkG Jürgen Mayer

    Neu: Jürgens WebBlog auf www.FEUERWEHR.de

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    AutorNico8 S.8, Steinbek / Schleswig-Holstein714727
    Datum18.02.2012 18:1579155 x gelesen
    Bisher leider nur das, was die KN meldet.


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    AutorDani8el 8M., Jockgrim / Rheinland-Pfalz714729
    Datum18.02.2012 18:3478975 x gelesen
    Hallo,

    man darf gespannt sein, wie das überwacht werden soll...


    MfG
    Daniel

    Frei nach Artikel 5, Absatz 1 GG: Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.

    Nur weil oben als Wohnort Jockgrim steht und ich dort bekanntermaßen Mitglied der Feuerwehr bin, muß man nicht meinen ich beziehe mich in Postings nur auf das, was dort geschieht.
    Ich habe durchaus meine EIGENE Meinung!

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    AutorManu8el 8S., Dortmund / NRW714735
    Datum18.02.2012 19:0678937 x gelesen
    Geschrieben von Nico S.Dies soll besonders dann gelten, wenn die verrichtete ehrenamtliche Tätigkeit auch von Angestellten oder Beamten erbracht werden kann.

    Mir fällt so spontan keine ehrenamtliche Tätigkeit ein, die nicht auch eine bezahlte Arbeitskraft verrichten könnte...


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    AutorMart8in 8G., Linz / Oberösterreich714738
    Datum18.02.2012 19:1978882 x gelesen
    Ich kann das Ganze Brimborium sowieso nicht ganz durchblicken:

    Wenn ich als Angestellter parallel zu meinem Angestelltenverhältnis (Vollzeit) einer vom Arbeitgeber genehmigten Nebentätigkeit (z.B. selbständiger Onlinehändler) nachgehe, kräht doch kein Hahn nach der Arbeitszeit, die ich zusätzlich zu meinen 38,5 Stunden aufbringe.

    Oder wenn ein Berufsfeuerwehrmann aufgrund seines günstigen Schichtplans ebenfalls ein z.B. handwerkliches Gewerbe (natürlich angemeldet und vom Dienstgeber genehmigt) ausübt. Da schreitet doch auch keiner ein oder sehe ich das falsch?

    MfG
    Martin Gebhartl


    Besuchen Sie die Freiwillige Feuerwehr Ebelsberg im Internet:
    www.feuerwehr-ebelsberg.org

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    AutorChri8sti8@n 8P., ein Badner in Troisdorf / NRW physisch, Baden emotional714744
    Datum18.02.2012 19:5478299 x gelesen
    Tach, Post!

    Das Ganze ist mal wieder ein Sturm im Wasserglas...

    Geschrieben von Nico S.Die EU-Kommission denkt laut einem Bericht der Kieler Nachrichten darüber nach, bei der erlaubten Arbeitszeit von 48 Stunden nicht mehr zwischen Ehrenamt und Angestelltenverhältnis zu unterscheiden.

    Das hat sie auch bisher nicht. Scheint nur noch keinem aufgefallen zu sein.


    MkG,
    Christi@n

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    Fumus ignem

    - This is my very own opinion... -

    Gewinner.... (JuHu - endlich Freizeit)

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    AutorLinu8s D8., Thierstein und Magdeburg / Bayern und Sachsen-Anhalt714745
    Datum18.02.2012 20:0677901 x gelesen
    Geschrieben von Christi@n P.Das hat sie auch bisher nicht. Scheint nur noch keinem aufgefallen zu sein.
    Siehe auch hier.


    MfG (Mit fränkischen Grüßen)
    Linus

    (Ach ja: Wenn ich etwas schreibe, tue ich dies nach bestem Wissen und Gewissen - was nicht heißen soll, dass es auch wirklich richtig sein muss.)

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    AutorNico8 S.8, Steinbek / Schleswig-Holstein714748
    Datum18.02.2012 20:2777595 x gelesen
    Das von dir verlinkte PDF war mir bekannt. Nur ist das Ganze ein Jahr alt und es stellt sich die Frage, ob es seitens der EU-Kommission nun neue Überlegungen gibt, das ehrenamtliche Engagement eben doch als Arbeitszeit zu sehen.


    Meine Beiträge hier entsprechen auch meiner eigenen Meinung.

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    AutorDenn8is 8E., Menden / NW714765
    Datum19.02.2012 00:2977903 x gelesen
    Geschrieben von Martin G.Oder wenn ein Berufsfeuerwehrmann aufgrund seines günstigen Schichtplans ebenfalls ein z.B. handwerkliches Gewerbe (natürlich angemeldet und vom Dienstgeber genehmigt) ausübt. Da schreitet doch auch keiner ein oder sehe ich das falsch?

    Soweit ich weiß wird genau aus dem Grund heutzutage keine Erlaubnis für Nebentätigkeiten vom Dienstherr mehr gegeben, weil die erlaubte Arbeitszeit schon durch den eigentlichen Hauptjob ausgefüllt wird (und der Dienstherr auch Fürsorge gegenüber seinen Untergeben hat, dass diese nicht zuviel arbeiten)


    mit kameradschaftlichen Grüßen

    Das ist nur meine persönliche Meinung und nichts anderes!

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    AutorBach8 R.8, Weitolshausen / Hessen714775
    Datum19.02.2012 09:1877172 x gelesen
    Man sollte auch bei einer evtl. Umsetzung einer neuen Richtlinie auch das Potenzial darin nicht unterschätzen. Es wird immer nur gejammert aber in der Zeit von Arbeitsplatzabbau und den bekannten Statistiken hierzu könnte das System der kommunalen Selbstverwaltung in Bezug auf die Feuerwehren doch jetzt endlich umgestellt werden. Ist es denn noch Zeitgemäß? Nachwuchssorgen und sonstige Randbedingungen zeigen doch das das System nicht mehr richtig funktioniert und nur an den Symptomen gearbeitet. Aber Kirchturmdenken und Engstirnigkeit blockieren die Feuerwehren von Innen heraus und alle Beteiligten und die Politik legen die Karten nicht auf den Tisch.


    Grµß Rüdiger

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    AutorLoth8ar 8R., Pliezhausen / Ba-Wü714776
    Datum19.02.2012 09:2577537 x gelesen
    Hallo Martin, Hallo Forum,

    Geschrieben von ---Martin Gebhartl--- einer vom Arbeitgeber genehmigten Nebentätigkeit (z.B. selbständiger Onlinehändler)

    Soweit ich weiss, gelten für Selbstständige und Arbeitgeber keine Beschränkungen bei der Dauer der Arbeitszeit. Die dürfen doch soviele Stunden arbeiten, wie sie wollen.
    Gibt es eigentlich eine Verknüpfung von Arbeitszeit als Arbeitnehmer und Arbeitszeit als Unternehmer in der Richtlinie, wenn die Zeiten von der gleichen Person ausgeführt werden ?

    Interessant wird das Thema für mich als Berufskraftfahrer, da ich immer die komplette Arbeitszeit (nicht nur Fahrzeiten) der letzten 28 Tage bei einer Kontrolle nachweisen muß. Folglich müsste ich Tätigkeiten bei der Freiwilligen Feuerwehr auch auf der Fahrerkarte bzw. auf den Tachoscheiben eintragen. Diese wiederum könnten sehr schnell dazu führen, dass meine Pausenregelungen sich dramatisch verschieben können.

    Im Übrigen sehe ich meine Aktivitäten hier im Forum bzw. im Internet auch als Tätigkeit für die Freiwillige Feuerwehr. Ist halt ein tolles Hobby. Wäre es Arbeitszeit, würde ich mir wünschen, diese Zeit würde auch als Arbeitszeit bezahlt werden. Dann allerdings würde ich jetzt nicht von meinem Schreibtisch aus Pliezhausen schreiben, sondern mit einem Glas "Mohito" neben mir aus Kuba.

    Gruß aus Pliezhausen
    Lothar Reichenecker


    Wir ertrinken in Informationen und hungern nach Wissen

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    AutorDani8el 8R., Peine / Niedersachsen714783
    Datum19.02.2012 11:5876456 x gelesen
    Hallo,

    geschrieben von B. Rüdiger:
    Man sollte auch bei einer evtl. Umsetzung einer neuen Richtlinie auch das Potenzial darin nicht unterschätzen. Es wird immer nur gejammert aber in der Zeit von Arbeitsplatzabbau und den bekannten Statistiken hierzu könnte das System der kommunalen Selbstverwaltung in Bezug auf die Feuerwehren doch jetzt endlich umgestellt werden.
    Ja genau, war ja nur eine Frage der Zeit, bis damit jemand um die Ecke kommt...


    Ist es denn noch Zeitgemäß? Nachwuchssorgen und sonstige Randbedingungen zeigen doch das das System nicht mehr richtig funktioniert und nur an den Symptomen gearbeitet.
    Auch hier gerne nochmal: Zeig mir ein besseres System auf!? Und nein, das wird unter 100%iger Garantie kein hauptamtliches System sein, schon gar nicht auf dem Land, nicht unter Berücksichtigung unserer momentanen Standards (was zum Beispiel solche Dinge wie Rettungstrupps, Trupps überhaupt und dergleichen mehr anbetrifft) und schon gleich gar nicht bei annäherenden "Hilfsfristen", oder irgendetwas, was so ähnlich ist! Das ist ganz schlicht und einfach nicht bezahlbar!


    Aber Kirchturmdenken und Engstirnigkeit blockieren die Feuerwehren von Innen heraus und alle Beteiligten und die Politik legen die Karten nicht auf den Tisch.
    Genau, das wird es sein... Dabei gibt es inzwischen doch schon nicht wenige dieser super-innovativen FF, die sich selbst abschaffen? Habe vielleicht nur ich die noch nicht als Innovationsmotor identifiziert? Man weiß es nicht.


    Gruß

    Daniel


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    AutorUlri8ch 8C., Düsseldorf / NRW714800
    Datum19.02.2012 12:4678083 x gelesen
    Hallo,

    "Die 2003/88/EG schreibt eine Höchstgrenze der Arbeitszeit von 48 Stunden vor. Dabei soll in Zukunft nicht mehr zwischen Ehrenamtlern und Angestellten unterschieden werden. Ehrenamt ist danach für Feuerwehren auch Arbeitszeit. ..."

    Das betrifft längst nicht nur Feuerwehren, sondern viele andere Bereiche die in Deutschland (m.E. oft im Gegensatz zu bzw. stärker als in anderen europäischen Ländern) ehrenamtlich mit organisiert sind.

    Das betrifft natürlich auch weite andere Bereiche (wie genehmigte Nebentätigkeiten) - und ist eine von ganz vielen Fragen für bzw. im Umfeld von "Opt-Out"....

    Ab und an habe ich den Eindruck, als wenn bestimmte Kräfte in der EU ein anderes Deutschland lieber hätten. Das beginnt bei den Kindergärten, geht über die Schulen und die Universitäten bis hin zur Arbeitswelt (hier inkl. "Ehrenamt").
    Komischerweise scheinen wir hier mit "unserem" System bisher so schlecht nicht zu fahren...


    -----

    mit privaten und kommunikativen Grüßen


    Cimolino

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    AutorHeik8o E8., Helgoland / S-H714807
    Datum19.02.2012 13:0977101 x gelesen
    Ich kann dazu nur sagen, das mich keiner gefragt hat ob ich in die EU/EG will. Und bezweifel auch, das es ein klares Ergebnis geworden wäre hätte man die Macht des Volkes darüber abstimmen lassen.
    Ich habe noch keine Vorteile der EU/EG genossen. Und ausser das wir uns ständig um andere kümmern müssen, die nicht in der Lage sind für sich selber zu sorgen, wird es wohl auch weiterhin so sein, das andere Bestimmen was wir zu tun und zu lassen haben. Schade!

    Für mich stellt sich da kein Problem, ich bin ja Selbstständig, aber auch wenn es anders wäre, dann würde ich eben aufhören mit Feuerwehr. Können sich dann ja die Bürokraten aus Brüssel, mein Kumpel würde jetzt wieder sagen " alles Deletanten", darum kümmern wie die Sicherheit geregelt wird.

    Zu Thema Arbeitsstunden kann ich nur sagen; " Die sollen mal nicht alle anfangen zu Weinen".


    Es wurde alles gesagt, nur nicht von jedem

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    AutorPete8r E8., Vollbüttel / Niedersachsen714813
    Datum19.02.2012 13:3175393 x gelesen
    Tach auch,
    in der EU wird meiner Meinung nach nur noch Lobbyarbeit betrieben, die nicht zu gunsten der Bürger gemacht wird. Wenn ich das ehrenamtliche System in Deutschland zerstöre, ist wieder mehr Platz für Falck und Co. die dann ihre teuer bezahlten Dienste anbieten können. Man vergleiche das mal mit dem Rettungsdienst. Da wo Geld verdient wird (Krankentransport und Rettungsdienst) wird privatisiert. Der Kat-Schutz, der nichts einbringt bleibt beim Bürger. Das übliche Spiel, Gewinne privatisieren und Verluste sozialisieren. Passt doch ins heutige System. Abzocken bis nichts mehr geht...

    Gruß Peter


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    AutorMart8in 8D., Dinslaken / NRW714830
    Datum19.02.2012 14:2276349 x gelesen
    Moin,

    ich kann eure Aufregung nicht ganz nachvollziehen.

    Die Grundlage für die Entstehung dieser Regelung wird ja nicht das Ehrenamt in D gewesen sein, sondern eher die Erkenntniss, dass Menschen, die regelmässig 60, 70 und mehr Wochenstunden beruflich tätig sind, auf Dauer damit gesundheitliche Probleme bekommen. Es wird vermutlich auch eine schlaue und teure Studie geben, die diese 48 Stunden begründet.

    Ob man sich dran hält oder nicht, obliegt doch jedem selbst. Ich schaffe es nicht. Und da ist die Zeit in der FW noch nicht mit eingerechnet.

    Und was die Lobbyarbeit angeht: Da habe ich aktuell das Gefühl, dass in D auf einen Politiuker 8 bis 10 Lobbiysten kommen....

    Gruß


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    AutorGerr8it 8L., Frankfurt / Hessen714839
    Datum19.02.2012 14:5376218 x gelesen
    Geschrieben von Peter E.Man vergleiche das mal mit dem Rettungsdienst. Da wo Geld verdient wird (Krankentransport und Rettungsdienst) wird privatisiert. Der Kat-Schutz, der nichts einbringt bleibt beim Bürger.

    ganz so einfach ist es nicht, der Kat-S wird im Rahmen der Hoheitsrechte tätig, diese können an andere Organisations z.B. NATO , EU übertragen werden aber nicht an Private Dienste


    Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.

    Albert Einstein

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    AutorChri8sti8@n 8P., ein Badner in Troisdorf / NRW physisch, Baden emotional714841
    Datum19.02.2012 14:5876951 x gelesen
    Tach, Post!

    Geschrieben von Heiko E.Ich kann dazu nur sagen, das mich keiner gefragt hat ob ich in die EU/EG will. Und bezweifel auch, das es ein klares Ergebnis geworden wäre hätte man die Macht des Volkes darüber abstimmen lassen.

    Mit Verlaub, wenn ich mir anschauen wie wenig der normale Bürger über die EU weiß, dann halte ich es auch für besser ihn nicht darüber abstimmen zu lassen.

    Geschrieben von Heiko E.Ich habe noch keine Vorteile der EU/EG genossen.

    Das ist schade für dich, weil ich genieße die Vorteile quasi jeden Tag, speziell was einheitliche Währung, Gesetzgebung und Reisefreiheit angeht.

    Geschrieben von Heiko E.Zu Thema Arbeitsstunden kann ich nur sagen; " Die sollen mal nicht alle anfangen zu Weinen".

    Ich habe jetzt nicht weiter recherchiert, aber nach meiner Erinnerung sah der letzte Versuch einer novellierten Arbeitszeitverordnung (so ca. bis 2009) vor, dass die starre 48 h / Woche Grenze gekippt werden sollte bzw. in der Summe aller Tätigkeiten deutlich hinaufgesetzt werden sollte. Das scheiterte an massivem Widerstand der linken Parteien, auch aus Deutschland!
    Was die aktuellen Bestrebungen angeht empfehle ich dringend sich erstmal über die Position der (deutschen) Parteien (und über das Verfahren, Stichwort "Anhörung der Sozialpartner") zu informieren, bevor man die große Rumheulerei anfängt. So hat beispielsweise die niedersächsische SPD sich in ihrem Antrag "Im Interesse der niedersächsischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber: Land muss sich zur Überarbeitung zur Arbeitszeitrichtlinie auf europäischer Ebene positionieren" klar und eindeutig daraufhin festgelegt, dass die 48h Woche je Arbeitnehmer und nicht je Vertrag zu gelten hat (Seite 2, unten). Von daher wäre es meiner Meinung nach ganz schlau, wenn ein niedersächischer EU-Parlamentarier wie Herr Groote erstmal mit seinen Genossen Rücksprache hält, bevor er gegenüber der Kommission den Untergang des deutschen Feuerwehrwesen heraufschwört, sind es doch seine niedersächsischen Parteikollegen, die mit sturem festhalten an der 48 h Woche je Arbeitnehmer eine ganz einfache Lösung blockieren.
    Es geht im Kernproblem darum, dass in der novellierten Arbeitszeitrichtlinie ehrenamtliche Tätigkeit nicht explizit aus dem Geltungsbereich der Richtlinie ausgeschlossen ist, nur: Das war sie bislang auch nicht, wie unter anderem der .DFV in seiner Stellungnahme zutreffend anmerkt. Es ist übrigens m.E. durchaus zu begrüßen, dass der DFV hinsichtlich der Arbeitszeitrichtlinie mittlerweile den Unterschied zwischen hauptberuflicher und ehrenamtlicher Tätigkeit erkannt hat, hat man doch noch im Dezember 2008 eine grundsätzlicher Ausklammerung "der Feuerwehren" aus der Arbeitszeitrichtlinie gefordert (Quelle). Wäre dem so gekommen, dann hätten sich die hauptberuflich tätigen Kollegen ihre 48 h-Woche sonstwohin stecken können.


    MkG,
    Christi@n

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    AutorDani8el 8R., Peine / Niedersachsen714845
    Datum19.02.2012 15:3276193 x gelesen
    Hallo,

    geschrieben von Heiko E.:
    Ich kann dazu nur sagen, das mich keiner gefragt hat ob ich in die EU/EG will. Und bezweifel auch, das es ein klares Ergebnis geworden wäre hätte man die Macht des Volkes darüber abstimmen lassen.
    Ja, und wenn ich so was wie dies hier lese ist es wohl auch besser, daß man in D de Bürger nicht über alles abstimmen läßt... BTW: Das Grundgesetz enthält auch so wenig plebeszitäre Elemente oder z.B. eine Bundesversammlung zur Wahl des Bundespräsidenten (ist ja grade aktuell), weil die Mütter und Väter des Grundgesetzes ihren Bürgern resp. ihrem Volk Ende der 40er Jahre noch nicht so ganz trauten.


    Ich habe noch keine Vorteile der EU/EG genossen.
    Nicht? Keine, trotz aller momentanen Probleme, stabile und vor allem für uns nützliche Währung - ja, der Euro! Frag mal die Schweizer, wie toll eine hochbewertete (überbewertetet), nationale Währung mitunter sein kann... Keine Reisefreiheit und umfangreiche Abkommen, die es Dir ermöglichen, ganz ohne Visa und große Formalitäten (zum Teil sogar, ohne Geld zu tauschen) rund um die Welt zu reisen? Falls Du Lust hättest, könntest Du Dich sogar einfach in eventuell klimatisch angenehmeren Gefilden niederlasssen, ohne erst Asyl o.ä. zu beantragen. Irgendwie liegt auch der Verdacht nahe, daß die Wirtschaft gar nicht so schlecht mit dem Konstrukt EU fährt (was war die EG -> EWG nochmal?) - Volkswagen, Daimler, Siemens, Thyssen-Krupp, Deutsche Bank usw. usf. Und (nicht!) zuletzt herschte in Europa auch noch nie so lange Frieden und wir hatten ein insgesamt doch so entspanntes Verhältnis zu unseren Nachbarn, z.B. dem Großen im Westen und selbst zu dem auf der Insel.


    wird es wohl auch weiterhin so sein, das andere Bestimmen was wir zu tun und zu lassen haben.
    Das könnten einige grade im Moment etwas anders sehen, speziell die mit der Wiege der Demokratie... ;-) Man hört zumindest, "wir" seien da grade nicht sooo beliebt.


    Gruß

    Daniel


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    AutorDani8el 8R., Peine / Niedersachsen714849
    Datum19.02.2012 15:4676505 x gelesen
    Hallo,

    geschrieben von Peter E.:
    Man vergleiche das mal mit dem Rettungsdienst. Da wo Geld verdient wird (Krankentransport und Rettungsdienst) wird privatisiert. Der Kat-Schutz, der nichts einbringt bleibt beim Bürger. Das übliche Spiel, Gewinne privatisieren und Verluste sozialisieren. Passt doch ins heutige System. Abzocken bis nichts mehr geht...
    Ist zwar OT, aber wer erledigt noch mal den weit, weit, weit überwiegenden Teil des Rettungsdienstes (und Krankentransportes) in D? Waren das jetzt nicht mehr die vier großen HiOrgs (DRK, ASB, JUH und MHD)? Und was meinst Du wohl, was die da machen, was da so alles quersubventioniert wird und / oder warum z.B. die Bastionen im Süden mit Händen und Füßen (und mitunter auf dem Rücken der (pot.) Patienten - Stichwort "Wir können alles, außer unseren RD vernünftig organisieren") verteidigt werden? So einfach ist das alles nicht.


    Gruß

    Daniel


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    AutorBach8 R.8, Weitolshausen / Hessen714861
    Datum19.02.2012 16:5176436 x gelesen
    Unabhängig von der vorliegenden Information zur einer "geplanten" Änderung der Richtlinie, sollte man sich die Fragen stellen:

    1. Wo liegen die Unterschiede in den Tätigkeiten von Berufsfeuerwehrleuten und Ehrenamtlichen?
    2. Welche Unterschiede gibt es in Bezug auf die berufliche Belastung am Arbeitsplatz incl. Ehrenamt/Schichtdienst?
    3. Ist es nur eine Definitionsfrage?
    4. Was sagen unsere höchsten Verwaltungsrichter dazu?
    5. Was sagen die biologischen Uhren in uns nach einem langen Arbeitstag?
    6. Kann ich nach einer 24 Stunden Schicht bei einer BF noch konzentriert und frisch und gutem Gewissen in einen anstrengenden Einsatz bei einer FF gehen?
    7. Entsprechen die Standarts bei den Feuerwehren in Deutschland in der jetzigen Form dem Zustand unseren Sozialstaates?
    8. Warum sind "alle" Hochkulturen dieser Erde irgendwann verschwunden?
    9. Ist unser System der Industriegesellschaft das Maß aller Dinge?


    Grµß Rüdiger

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    AutorPete8r E8., Vollbüttel / Niedersachsen714865
    Datum19.02.2012 17:0974677 x gelesen
    Hallo,
    prima Fragenkatalog. Um das mal weiter zu spinnen. Was ist mit den Leuten die in ihrer Freizeit stundenlang ein Haus bauen, einem zeitintensiven Hobby wie z. B. Modellbau usw. nachgehen und dann am nächsten Tag zur Arbeit gehen? Dürfen die das dann auch nicht mehr?

    Gruß Peter


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    AutorDani8el 8R., Peine / Niedersachsen714869
    Datum19.02.2012 17:2276426 x gelesen
    Hallo,

    geschrieben von B. Rüdiger:
    1. Wo liegen die Unterschiede in den Tätigkeiten von Berufsfeuerwehrleuten und Ehrenamtlichen?
    2. Welche Unterschiede gibt es in Bezug auf die berufliche Belastung am Arbeitsplatz incl. Ehrenamt/Schichtdienst?
    3. Ist es nur eine Definitionsfrage?

    Nein. Nein. Definitionsfrage: Angenommen ich bin gar nicht bei der Feuerwehr und habe mit KatS an sich auch nicht das Geringste am Hut, die Elbe oder was auch immer beliebt aber mal wieder ihr angestammtes Bett zu verlassen und ich schleppe völlig freiwillig eine Woche lang Sandsäcke von a nach b. In dieser Woche kommen nun 100 richtig kernige Arbeitstunden zusammen, ist nun mal so. Hat das was mit meiner normalen Arbeitswoche von 38,5, 42 oder auch 48 Stunden zu tun, sind mir die Stunden egal, könnte / möchte ich immer 100 Stunden pro Woche arbeiten? Doch wohl kaum, es handelt sich hier um eine situative Ausnahme. Was ich damit sagen will: Wenn ich mir aufgrund einer Notlage ausnahmweise die Nacht um die Ohren schlage, und ehrlicher Weise sind ganze Nächte dauernde Einsätze u.ä. auch bei FFs nicht so häufig, hat das noch lange nichts damit zu tun, daß ich ja sonst auch 60 Stunden pro Woche arbeiten könnte, oder mehr als 48 möchte. Ich sehe da schon alleine den Unterschied der Regelmäßigkeit, und damit verbunden die eventuellen gesundheitlichen Auswirkungen.


    4. Was sagen unsere höchsten Verwaltungsrichter dazu?
    Keine Ahnung. Mit einem Haus hinterm (Elb-) Deich vermutlich eher nichts.


    5. Was sagen die biologischen Uhren in uns nach einem langen Arbeitstag?
    Also zumindest bei mir sagen sie "müde".


    6. Kann ich nach einer 24 Stunden Schicht bei einer BF noch konzentriert und frisch und gutem Gewissen in einen anstrengenden Einsatz bei einer FF gehen?
    Kann ich nach 21, 22, 23 Stunden bei der BF noch beruflich zum Großeinsatz fahren, bin ich nach 12 richtig blöd gelaufenen Stunden bei der BF nicht auch geschafft? Ach so - notfalls setze ich bei der FF übrigens mal aus, das ist das gute daran.


    7. Entsprechen die Standarts bei den Feuerwehren in Deutschland in der jetzigen Form dem Zustand unseren Sozialstaates?
    Den verstehe ich jetzt ganz ehrlich nicht?


    8. Warum sind "alle" Hochkulturen dieser Erde irgendwann verschwunden?
    9. Ist unser System der Industriegesellschaft das Maß aller Dinge?

    10. Sind diese Fragen überhaupt noch relevant, denn geht nicht, bekanntermaßen, am 21.12.2012 sowieso die Welt unter?


    Gruß

    Daniel


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    AutorPete8r E8., Vollbüttel / Niedersachsen714871
    Datum19.02.2012 17:3974867 x gelesen
    Natürlich ist das nicht unbedingt alles so einfach. Die HiOrgs arbeiten ja auch nicht anders als private Anbieter.
    War das in BW aber nicht so, dass der RD direkt an das DRK vergeben worden ist und die da komplett auf eigene Rechnung arbeiten, oder gibt es da auch die Trägerschaft durch die Kommunen?

    Gruß Peter


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    AutorHenr8y B8., Obernkirchen / Niedersachsen714874
    Datum19.02.2012 18:0376283 x gelesen
    Geschrieben von Daniel R.
    10. Sind diese Fragen überhaupt noch relevant, denn geht nicht, bekanntermaßen, am 21.12.2012 sowieso die Welt unter?


    Moin Moin,

    müßen zu dem Zeitpunkt die Gerätehäuser durch FF besetzt weden
    und hat schon jemand den Zeitaufwand dafür überschlagen ?


    H3.


    Alle meine Beiträge sind meine eigene Meinung
    und nicht die anderer !

    Nach Rechtschreibreformen 1876- 2006 alles richtig !

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    AutorLinu8s D8., Thierstein und Magdeburg / Bayern und Sachsen-Anhalt714879
    Datum19.02.2012 18:1876212 x gelesen
    Geschrieben von Daniel R.Sind diese Fragen überhaupt noch relevant, denn geht nicht, bekanntermaßen, am 21.12.2012 sowieso die Welt unter?
    Ich kann dieses esoterische Gefasel nicht mehr hören!


    MfG (Mit fränkischen Grüßen)
    Linus

    (Ach ja: Wenn ich etwas schreibe, tue ich dies nach bestem Wissen und Gewissen - was nicht heißen soll, dass es auch wirklich richtig sein muss.)

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    AutorLinu8s D8., Thierstein und Magdeburg / Bayern und Sachsen-Anhalt714880
    Datum19.02.2012 18:3176246 x gelesen
    Geschrieben von Henry B.müßen zu dem Zeitpunkt die Gerätehäuser durch FF besetzt weden
    Hat das 1999-2000 jemand gemacht? Da ist die Welt ja auch schon mal untergegangen. Wie schon so oft.


    MfG (Mit fränkischen Grüßen)
    Linus

    (Ach ja: Wenn ich etwas schreibe, tue ich dies nach bestem Wissen und Gewissen - was nicht heißen soll, dass es auch wirklich richtig sein muss.)

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    AutorManu8el 8S., Dortmund / NRW714881
    Datum19.02.2012 18:4676546 x gelesen
    Geschrieben von Daniel R.Ist zwar OT, aber wer erledigt noch mal den weit, weit, weit überwiegenden Teil des Rettungsdienstes (und Krankentransportes) in D?
    "Der Hauptverwaltungsbeamte"

    Geschrieben von Daniel R.aren das jetzt nicht mehr die vier großen HiOrgs (DRK, ASB, JUH und MHD)?
    Ja, "der Oberbürgermeister" oder "Der LAndrat" könnte sich grundsätzlcih ja selbst in den Rettungswagen setzen.
    Aber weil er erstens alleine ist und zweitens meistens nicht über die Notwendige Ausbildung verfügt, läßt er das machen.
    Entweder indem er selbst direkt PErsonal beschäftigt (Gegen die Komunalisierung des Rettngsdienstes wird doch mit schöner Regelmäßigkeit auch gewettert) oder indem er andere mit seiner eigentlichen Aufgabe betraut.
    Genau so ist es in den weit überwiegenden Teilen des deutschen Rettungsdienstes.

    Geschrieben von Daniel R.Und was meinst Du wohl, was die da machen, was da so alles quersubventioniert wird
    mit den, durchaus dürftigen, Überschüssen, des Rettungsdienstgeschäftes subventioniert mein Heimat-Kreisverband unter anderem so Dinge wie "essen auf Rädern", LSM-Kurse in Schulen und die örtliche "Kleiderkammer" (also für Zivilkleidung).
    Also so wie es sich gehört: "Für Satzungsgemäße Zwecke".
    Natürlich könnte man damit auch das Gehalt des Chefs anheben oder die Dividende erhöhen.

    Geschrieben von Daniel R.oder warum z.B. die Bastionen im Süden mit Händen und Füßen (und mitunter auf dem Rücken der (pot.) Patienten - Stichwort "Wir können alles, außer unseren RD vernünftig organisieren") verteidigt werden?
    Du meinst, weil die bestehende Kontrollinstanz einfach über Jahrzehnte hinweg versagt zu haben scheint?

    Geschrieben von Daniel R.So einfach ist das alles nicht.
    Richtig.


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    AutorChri8sti8an 8F., Fürth / Hessen714882
    Datum19.02.2012 18:5275868 x gelesen
    Geschrieben von Linus D.Hat das 1999-2000 jemand gemacht? Da ist die Welt ja auch schon mal untergegangen.

    Da dürfte ein sehr großer Teil der Gerätehäuser besetzt gewesen sein...


    Viele Grüße

    Christian

    Meine Meinung und nicht die meiner Feuerwehr!

    besucht die Feuerwehr Steinbach


    "Die Feuerwehrmannschaft hat sich für ihre Verrichtungen gut einzuüben, so daß jedes einzelne Mitglied sämmtliche ihm zugewiesene Arbeiten mit der nöthigen Sicherheit und Kennntniß ausführen kann"
    (Übungsbuch, Dienst- und Sanitätsvorschriften für Feuerwehren im Großhergzogtum Hessen, 1891)

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    AutorHenr8y B8., Obernkirchen / Niedersachsen714883
    Datum19.02.2012 18:5275884 x gelesen
    Geschrieben von Linus D.
    Hat das 1999-2000 jemand gemacht? Da ist die Welt ja auch schon mal untergegangen. Wie schon so oft.

    Ja.

    War dann nach 2000 h und dem nicht stattgefunden Untergang des Computerzeitalters
    noch ne schöne Feier im Gerätehaus, mit den anderen die nicht in Bereitschaft waren.


    H3.


    Alle meine Beiträge sind meine eigene Meinung
    und nicht die anderer !

    Nach Rechtschreibreformen 1876- 2006 alles richtig !

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    AutorHeik8o E8., Helgoland / S-H714885
    Datum19.02.2012 19:1476125 x gelesen
    Man gut das wir wenigens noch ein bischen Meinungsfreiheit haben. Ende


    Es wurde alles gesagt, nur nicht von jedem

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    AutorMari8o L8., Clausthal / Niedersachsen714886
    Datum19.02.2012 19:1876637 x gelesen
    Zu bedenken sollte man jedoch geben, dass die meisten Arbeitnehmer nicht mehr als 40 Stunden/Woche arbeiten, eher weniger. Folglich hat man pro Woche noch 8-10 Stunden für sein Ehrenamt übrig. Das sollte im Normalfall reichen. Nur das Zeitmangement an Einsatzstellen müsste dann noch einmal überdacht werden. 10 Leute arbeiten, 30 sind in Bereitstellung oder "nur so" anwesend, muss dann ggf. falls möglich entfallen bzw. reduziert werden.

    Aufarbeitung von Material könnte ggf. ein abhängig beschäftigter Gerätewart übernehmen.

    Ich sehe im ersten Moment nichtb gleich den Untergang des Ehrenamtes.

    Und die Zeiten, die der Kameradschaftspflege dienen, sind definitiv keine Arbeitszeit ;-)

    Gruß

    Mario


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    AutorAlex8and8er 8H., Weissach / Baden-Württemberg714887
    Datum19.02.2012 19:4576301 x gelesen
    Geschrieben von Mario L.Zu bedenken sollte man jedoch geben, dass die meisten Arbeitnehmer nicht mehr als 40 Stunden/Woche arbeiten, eher weniger. Folglich hat man pro Woche noch 8-10 Stunden für sein Ehrenamt übrig.
    Ich dürfte dann übernachste Woche noch genau 24 Minuten zur Feuerwehr (ok, Ausnahme, manchmal arbeite ich auch deutlich weniger). Zum Glück haben wir da keine Übung. Ein BMA-Fehlalarm könnte aber zeitlich noch reichen...

    Was mich an dieser ganzen Thematik stört ist, dass Feuerwehr für mich ein Hobby ist. Nur die rechtliche Stellung soll mir also verbieten können mich "exzessiv" damit zu beschäftigen? Ich gehe in die Feuerwehr eben auch um meine Freizeit zu verbringen, sei es bei Einsätzen oder Übungen. Das kann man mir nicht einfach so verbieten.
    Seien wir mal ehrlich. Viele Ehrenamtler, sei es Feuerwehr, andere Hilfsorganisationen oder der Fußballtrainer, machen das weil es ihnen Spaß macht. Sie tanken Kraft, haben Abwechslung und Spaß. Das kann man überhaupt nicht mir Arbeit gleichsetzen. Sicherlich gibt es einige ehrenamtliche Positionen wo das nicht der Fall ist, aber für eine breite Masse trifft es wohl zu.
    Natürlich verstehe ich die Grundsatzproblematik. Zur Arbeit sollte man fit und ausgeschlafen kommen, aber man versucht hier, so meine Meinung, etwas zu regulieren was nicht regulierbar ist, weil es viel zu große Ausmaße annehmen würde.
    Und letztendlich wird sich für uns deswegen in Zukunft auch nicht viel ändern.

    Gruß Alex


    Stur lächeln und winken, Männer! Lächeln und winken!

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    AutorBach8 R.8, Weitolshausen / Hessen714888
    Datum19.02.2012 19:5275737 x gelesen
    Ich wundere mich sowiso, warum gewisse Themen immer hochgekocht werden.
    Entscheidungen werden getroffen und es wird das beste daraus gemacht.

    Auf der Insel der Glückseligkeit ist doch alles in Ordnung ;-)

    Der Weltuntergang findet beim Thema Feuerwehr doch immer nur in den Köpfen von gewissen Menschen statt.


    Grµß Rüdiger

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    AutorLinu8s D8., Thierstein und Magdeburg / Bayern und Sachsen-Anhalt714889
    Datum19.02.2012 20:0876080 x gelesen
    Geschrieben von Heiko E.Man gut das wir wenigens noch ein bischen Meinungsfreiheit haben.
    Ja, haben wir. Und wenn jemand es für sich beansprucht, zu erklären, dass am 21.12.12 die Welt untergeht, dann beanspruche ich es für mich, zu erklären, dass das das ausgemachter Blödsinn ist. Ist das nur mein persönlicher Eindruck, dass in letzter Zeit immer öfter die Meinungsfreiheit als Rechtfertigung für irgendwelche Argumente herhalten muss?


    MfG (Mit fränkischen Grüßen)
    Linus

    (Ach ja: Wenn ich etwas schreibe, tue ich dies nach bestem Wissen und Gewissen - was nicht heißen soll, dass es auch wirklich richtig sein muss.)

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    AutorHeik8o E8., Helgoland / S-H714891
    Datum19.02.2012 20:1676003 x gelesen
    Ich weiss es nicht,

    nur wenn ich meine Meinung kund tue und nicht mit der EU einverstanden bin, werde ich mir sicherlich auch Gedanken darüber gemacht haben, bevor ich es veröffentliche. Ja es soll noch Leute geben die erst überlegen bevor sie lospoltern.

    Euro, Reisefreiheit oder Verordnungen über irgendwelche Arbeitszeitenregelungen sind für mich eben kein Grund die EU gut zu finden. Eben Meine Meinung.

    Zu meiner Endschuldigung muss ich auch sagen, das ich auch nur Hauptschulabschluß habe.


    Es wurde alles gesagt, nur nicht von jedem

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    AutorLinu8s D8., Thierstein und Magdeburg / Bayern und Sachsen-Anhalt714897
    Datum19.02.2012 20:4675609 x gelesen
    Oh, ähm... wir haben uns offenbar missverstanden. Achte doch bitte das nächste Mal darauf, dass du auf den richtigen Beitrag antwortest.

    Geschrieben von Heiko E.Zu meiner Endschuldigung muss ich auch sagen, das ich auch nur Hauptschulabschluß habe.
    Das hat so für sich überhaupt nichts zu bedeuten.


    MfG (Mit fränkischen Grüßen)
    Linus

    (Ach ja: Wenn ich etwas schreibe, tue ich dies nach bestem Wissen und Gewissen - was nicht heißen soll, dass es auch wirklich richtig sein muss.)

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    AutorChri8sti8@n 8P., ein Badner in Troisdorf / NRW physisch, Baden emotional714898
    Datum19.02.2012 20:5275907 x gelesen
    Tach, Post!

    Geschrieben von Heiko E.Zu meiner Endschuldigung muss ich auch sagen, das ich auch nur Hauptschulabschluß habe.

    Das hat mit dem Schulabschluß m.E. gar nix zu tun. Eher mit deinem Wohnort. Wenn ich auf Helgoland wohnen würde, würde ich der EU vielleicht auch etwas skeptischer gegenüber stehen. Da ich aber im Rheinland wohne fahre ich ab und an mal in die Niederlande zum Einkaufen, freue mich weils billiger ist als hier, ich aber trotzdem mit dem gleichen Geld bezahlen kann und an der Grenze nicht mehr kontrolliert werde.


    MkG,
    Christi@n

    -------------------------------------------------
    Fumus ignem

    - This is my very own opinion... -

    Gewinner.... (JuHu - endlich Freizeit)

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    AutorHeik8o E8., Helgoland / S-H714902
    Datum19.02.2012 21:2075526 x gelesen
    Naja,

    ich war auch schonmal auf dem Festland. und wir haben hier auch Warmwasser und Telefon.

    Ich bin nunmal kein Befürworter der EU, und hätte mir wie z.B. in Dänemark eine Volksabstimmung gewünscht. Da wir aber nicht bei "Wünsch Dir was" sind,wird es sich auch nicht mehr ändern.

    Wenn ich mich richtig erinnere ist doch die Geschichte mit den Arbeitsstunden eine von uns Hausgemachte Angelegenheit, oder ? Hat da nicht mal einer, ich glaube aus Hamburg, geklagt weil ihm was an den Schichten nicht passte. Man möge mich berichtigen.

    Nur sollte es was mit der Sache zu tun haben, müssen wir uns wohl selbst an die Nase fassen.


    Es wurde alles gesagt, nur nicht von jedem

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    AutorMari8o L8., Clausthal / Niedersachsen714903
    Datum19.02.2012 21:2575804 x gelesen
    Hallo Alex,

    dann nimmst du eine der Ausnahmen in Anspruch bzw. die Möglichkeit, dass ganze auf einen längeren Bezugszeitraum zu betrachten.

    Die Arbeitszeitrichtlinie gibt das sehr viele Möglichkeiten und ich sehe wirklich in der Realität keine zu erwartenden, unlösbaren Probleme.

    Um ehrlich zu sein, sehe ich die ganze Diskussion eher als rein akademisch bzw. politische Meinungmache an. Sind in SH nicht bald Wahlen?

    Gruß

    Mario


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    AutorChri8sti8an 8F., Wernau / Baden-Württemberg714905
    Datum19.02.2012 21:4475715 x gelesen
    Geschrieben von Peter E.War das in BW aber nicht so, dass der RD direkt an das DRK vergeben worden ist und die da komplett auf eigene Rechnung arbeiten, oder gibt es da auch die Trägerschaft durch die Kommunen?

    §2 RettDG Ba-Wü.
    Da wird die vertragliche Vergabe durch das Ministerium geregelt und damit die quasi-mafiösen Strukturen in Ba-Wü begründt...


    Dieser Beitrag gibt ausschließlich meine persönliche Meinung zum Thema wieder!

    Christian Fischer
    Wernau

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    AutorPete8r E8., Vollbüttel / Niedersachsen714913
    Datum19.02.2012 22:4474114 x gelesen
    'n Abend,
    irgendsowas war mir da noch in Erinnerung geblieben. War darüber sehr erstaunt, weil es bei uns in Niedersachsen sowas nicht gibt. Hier sind die Landkreis die Träger des Rettungsdienstes und vergeben nach Ausschreibung die RD-Leistung.

    Gruß Peter


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    AutorFlor8ian8 B.8, Völklingen / Departement Saare 714922
    Datum20.02.2012 07:4779087 x gelesen
    Eieiei das Ende ist dieses mal doch recht nahe.

    1) Dumpf erinnere ich mich daran das die Richtline die 48h nicht spitz jede Woche fordert sondern in einem länger betrachteten Durchschnitt.

    Ich selbst arbeite im Schnitt 42 Wochenstunden, das heißt ich habe in der Woche noch 6h Gras für die Feuerwehr. Nun kann ich alle 2 Wochen in die Übung, haben wir noch 4,75h / Woche für die Feuerwehr.

    Hochgerechnet sind das immer noch 247h / Jahr für die Feuerwehr.

    Ziehe ich einen 80h Lehrgang im Jahr ab hab ich immer noch 167h/ a das sind immer noch 3h in der Woche. Nun ist jedoch die Anzahl der Standortlehrgänge die in der Freizeit besucht werden i.d.R. eher übersichtlich. Lehrgänge an den LFSen zähle ich nicht weil ich dafür in dem Monat weniger Arbeitszeit habe.

    Also habe ich in der Woche irgendwas zwischen 3-5h Zeit mich mit Feuerwehrs zu beschäftigen. Ich stelle jetzt mal die These auf dass das für mindestens 75% der freiwilligen Feuerwehrleute in D mehr als ausreichend ist.

    2) Was zählen wir zur Arbeitszeit bei der Freiwilligen Feuerwehr. Grundsätzlich erstmal alle Aufgaben nach Gesetzteslage. Also fallen die Besuche am WE bei der Nachbarfeuerwehr schon mal nicht darunter. Genau so wenig der Musikzug oder die Sitzungen für irgendwelche Verbände. Weil ohne geht es auch. Selbst das Training und die Abnahmen für irgendwelche Leistungsspangen zählen nicht dazu, sofern nicht irgendwo im Gesetz steht "muss jedes Jahr abgelegt werden".

    Und wieder dürfte sich die Stundenbilanz des ein oder anderen deutlich lichten.

    3) Was machen wir aus dieser Sache? Nichts. Es wird gejammert und versucht mit aller Gewalt den Status quo aufrecht zu erhalten. Stattdessen sollte versucht werden den organisatorischen Aufwand deutlich zu reduzieren.

    Muss ein ehrenamtlicher Gerätewart in der Woche mehr als 5h arbeiten? Oder kann das ganze nicht an eine Firma vergeben werden die die Wartung genau so gut übernehmen kann?
    Muss eine Führungskraft stundenlang sich mit Schreibarbeiten umherschlagen oder kann man der Feuerwehr nicht irgendwo eine 0,25 Stelle im Rathaus zusammenschustern?
    Muss "der Kommandant" in der Woche 30 h Feuerwehr machen oder macht es nicht Sinn Aufgaben auch zu delegieren?

    Nein. Wir jammern wieder, dieses Mal auf die böse EU, anstatt was zu ändern.


    Grüße, BeschFl

    für die stillen Mitleser aus gegebenen Anlass: Die Gedanken sind frei..

    "Eine kleine Revolution ab und zu ist eine gute Sache." (Marko Ramius)

    "Die Talente machen die Arbeit, und die Marktschreier bestimmen wo's lang geht." (Tom Clancy)

    Sehen Sie, es gibt nur eine Konstante, eine Universalität. Es ist die einzige echte Wahrheit:
    Kausalität. Aktion - Reaktion. Ursache und Wirkung

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    AutorThor8ste8n H8., Schwetzingen / Baden-Würtemberg714927
    Datum20.02.2012 08:3775741 x gelesen
    Hallo zusammen,

    Geschrieben von Daniel R.10. Sind diese Fragen überhaupt noch relevant, denn geht nicht, bekanntermaßen, am 21.12.2012 sowieso die Welt unter?

    Ich bin mir nicth sicher. Vielleicht wird die Erde auch gesprengt, um einer neuen Hyperraumumgehungsstrasse Platz zu machen. Also habt immer Euer Handtuch dabei.
    SCNR

    Gruss Thorsten


    Alles was ich hier schreibe ist meine private Meinung bzw. sind meine privaten Beobachtungen. Dies entspricht nicht in jedem Fall der offiziellen Meinung meiner Heimatwehr oder Heimatstadt.

    'And all those exclamation marks, you notice? Five? A sure sign of someone who wears his underpants on his head.' (Terry Pratchett in Maskerade)

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    AutorDani8el 8R., Peine / Niedersachsen714937
    Datum20.02.2012 10:4675664 x gelesen
    Hallo,

    geschrieben von Linus D.:
    Ich kann dieses esoterische Gefasel nicht mehr hören!
    Och, ich hab da kein Problem mit. Den Tag hat mein Bruder Geburtstag, gefeiert wird also sowieso. Was, wird sich dann halt rausstellen... Ich mach mir da aber an sich wenig Gedanken, denn wie sagt der Kölner (passend zum Rosenmontag) doch so schön: "Et kütt wie et kütt" und "Et hät noch immer joot jejange." In diesem Sinne,


    Gruß

    Daniel


    PS: Sehe bzw. sah grade, daß die Kölner Berufsfeuerwehr doch tatsächlich den Kölner Karnevalsumzug anführt! Und das auch noch in Uniform resp. Einsatzkleidung - ok, aus der Kaiserzeit. Wenn das nicht mal wieder für Diskussionen sorgt... ;-)


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    AutorDani8el 8R., Peine / Niedersachsen714943
    Datum20.02.2012 11:4275407 x gelesen
    Hallo,

    geschrieben von Manuel S.:
    "Der Hauptverwaltungsbeamte"
    1. Habe ich geschrieben "wer erledigt", und das ist nicht der HVB, dieser "verantwortet" als Träger, sondern der Beauftragte. 2. Stimmt das im Konzessionsmodell (z.B. im Süden der Republik) so auch nicht, da hat der HVB damit wenig bis nichts zu tun, siehe weiter unten.


    a, "der Oberbürgermeister" oder "Der Landrat" könnte sich grundsätzlcih ja selbst in den Rettungswagen setzen.
    Aber weil er erstens alleine ist und zweitens meistens nicht über die Notwendige Ausbildung verfügt, läßt er das machen.

    Ja, und er bearbeitet auch nicht alle Bauanträge und Meldesachen höchstselbst und erledigt auch in der Regel nicht noch nebenher die Müllabfuhr. Und jetzt?


    Entweder indem er selbst direkt Personal beschäftigt oder indem er andere mit seiner eigentlichen Aufgabe betraut.
    Genau so ist es in den weit überwiegenden Teilen des deutschen Rettungsdienstes.

    Stimmt, das wurde ja auch nicht bestritten. Ach und:

    (Gegen die Komunalisierung des Rettngsdienstes wird doch mit schöner Regelmäßigkeit auch gewettert)
    Ja? Von mir nicht. Ach so, stehen da, beim Wettern gegen die Kommunalisierung, nicht häufig die besagten HiOrgs, die Beauftragten bzw. Leistungserbringer, in der ersten Reihe?


    mit den, durchaus dürftigen, Überschüssen, des Rettungsdienstgeschäftes subventioniert mein Heimat-Kreisverband unter anderem so Dinge wie "essen auf Rädern", LSM-Kurse in Schulen und die örtliche "Kleiderkammer" (also für Zivilkleidung).
    Also so wie es sich gehört: "Für Satzungsgemäße Zwecke".

    Das sollte eigentlich den Träger des RD (beim Submissionsmodell inkl. HVB) und vor allem die bezahlenden Kassen interessieren. Besonders die haben nämlich in der Regel überhaupt kein Interesse, "satzungsgemäße Zwecke" (die ja auch keinerlei wirtschaftlichen Interessen folgen - "Essen auf Rädern" und dergleichen mehr) mit ihren Rettungsdienstentgelten zu subventionieren und sehen das auch überhaupt nicht ein (und ich als Beitragszahler übrigens auch nicht). Genau das meinte ich mit "quersubventionieren".


    Du meinst, weil die bestehende Kontrollinstanz einfach über Jahrzehnte hinweg versagt zu haben scheint?
    Na ja, weil es diese Kontrollinstanz im Konzessionsmodell so nicht gibt oder sie zumindest weniger Möglichkeiten hat. Da wird selbst rumgewurschtelt.


    Richtig.
    Eben. Nicht das wir uns falsch verstehen, ich habe grundsätzlich nichts gegen die HiOrgs. In vielen Bereichen arbeiten sie aber eben schlicht als Wirtschaftsunternehmen, Essen auf Rädern, Schülertransport, Blutbanken, unqualifizierter Krankentransport und eben auch Rettungsdienst werden mitnichten aus reiner Mildtätigkeit erledigt. Da stehen knallharte wirtschaftliche Interssen hinter, die sich keinen Deut von denen der "bösen Privaten", "Falck & Co." unterscheiden!


    Gruß

    Daniel


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    AutorHans8 Ch8ris8tia8n S8., Herten / NRW715126
    Datum21.02.2012 18:2175269 x gelesen
    Hallo,

    an der EU (das sind wir alle?!) liegt es einmal mehr nicht. Die EU-Kommission hat bereits 2010 folgendes u.a. dem Parlament und dem Rat mitgeteilt: "Die Rechtsvorschriften sollten eine größere Flexibilität im Hinblick auf die Organisation der Arbeit ermöglichen, insbesondere in Bezug auf (...) die Berechnung des Bereitschaftsdienstes, d.h. der Zeiten, in denen die Arbeitnehmer am Arbeitsplatz anwesend sein müssen ohne zu arbeiten. Bereitschaftsdienst gibt es vor allem im Gesundheits- und Notfalldienst (Polizei, Feuerwehr usw.)" (Quelle: EU-Seite zu 2003/88/EG)

    Grüße,

    Christian


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    AutorOlf 8R., Hilbersdorf / Sachsen715181
    Datum22.02.2012 05:1475398 x gelesen
    Moin,

    das hast Du aber schön geschrieben und in allerlei Beziehungen auch Recht, trotzdem scheint es nicht diskussionswürdig zu sein.

    Also Punkte 1-3 sind sicher so...

    Aber Geschrieben von Florian B.Muss ein ehrenamtlicher Gerätewart in der Woche mehr als 5h arbeiten? Oder kann das ganze nicht an eine Firma vergeben werden die die Wartung genau so gut übernehmen kann?

    Hier geht die Unsicherheit los. Firmen kosten in der Regel mehr Geld als der Gerätewart. Dazu kommt, das das zu wartende Material hin und her transportiert werden muss (oder der Vorortservice bezahlt), außerdem sind Firmen oft dann nicht in der Lage schnell zu reagieren wenn wir es brauchen, was zur Folge hat, dass man mehr Reserven braucht, welche wieder Platz und Geld kosten...

    Geschrieben von Florian B.Muss eine Führungskraft stundenlang sich mit Schreibarbeiten umherschlagen oder kann man der Feuerwehr nicht irgendwo eine 0,25 Stelle im Rathaus zusammenschustern?

    Das die 0,25 Stelle vieles noch mehr "zusammenschustert" als der Kommandant ist wohl ein Grund dafür, das dies eher nicht läuft.

    Geschrieben von Florian B.Muss "der Kommandant" in der Woche 30 h Feuerwehr machen oder macht es nicht Sinn Aufgaben auch zu delegieren?


    Das ist nun wieder sehr vom Kommandanten abhängig. Er sollte delegieren, nur kennen wir unsere Kommandanten ;-) delegieren rüttelt am "Status Quo" .

    Alles in Allem, Machbar ist vieles, sinnvoll nicht alles. Auch wenn "Outsourcing" (wie wir Lateiner sagen) im Moment sehr in ist, ist es doch nicht immer der Weisheit letzter Schluss...

    Gruß
    Olf


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    AutorSeba8sti8an 8K., Grafschaft / RLP715190
    Datum22.02.2012 09:0875276 x gelesen
    Geschrieben von Florian B.Muss ein ehrenamtlicher Gerätewart in der Woche mehr als 5h arbeiten? Oder kann das ganze nicht an eine Firma vergeben werden die die Wartung genau so gut übernehmen kann?
    Muss eine Führungskraft stundenlang sich mit Schreibarbeiten umherschlagen oder kann man der Feuerwehr nicht irgendwo eine 0,25 Stelle im Rathaus zusammenschustern?
    Gelten die Hintergründe deiner Überlegungen nur im Feuerwehrbereich, oder wollen wir nun auch Berufspolitiker in kommunalen Gremien? Auf den Zeitaufwand kommen viele von denen ja auch.


    Meine Meinung. Wäre langweilig, wenn die jeder hätte.
    ...Ich twitter nicht, ich bin nicht bei Facebook...Ich finde das alles total schrottig und verfluche den Tag, an dem dieser ganze Dreck kam. Es lenkt vom Wesentlichen und vom sozialen Miteinander ab... (Anke Engelke)

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    AutorJens8 N.8, Ohorn / Sachsen715303
    Datum23.02.2012 01:1775318 x gelesen
    Hi Flo,

    1-3 > dto

    Geschrieben von Florian B.Muss ein ehrenamtlicher Gerätewart in der Woche mehr als 5h arbeiten? Oder kann das ganze nicht an eine Firma vergeben werden die die Wartung genau so gut übernehmen kann?

    Kommt drauf an wie "groß" seine Wehr ist, ob da 5 Stunden viel oder wenig sind. Ein GW oder ASGW bekommt in der Regel bei uns zwischen 30,- bis 50,- Aufwandsentschädigung im Monat. Die Firma will ich sehen, die diesen Arbeitsaufwand für das Geld hinbekommt. Und diese Mehrkosten bei den momentanen Haushaltslagen in der Kämmerei durchzubekommen...

    Geschrieben von Florian B.Muss eine Führungskraft stundenlang sich mit Schreibarbeiten umherschlagen oder kann man der Feuerwehr nicht irgendwo eine 0,25 Stelle im Rathaus zusammenschustern?

    Jo, da schreibt ne Sekretärin, die keine Ahnung von FW hat, nen Text, gibt den zum fertiglesen an die Führungskraft, und die stellt mit Entsetzen fest, das so ziehmlich alles bullshit ist was geschrieben wurde. Er korrigiert, gibt zurück und das ganze dann von vorn.... Oder meinst du das die Führungskraft nur noch 0,75 zu seinem regulären AG geht und dann die restlichen 0,25 auf dem Rathaus zubringt ;-))

    Geschrieben von Florian B.Muss "der Kommandant" in der Woche 30 h Feuerwehr machen oder macht es nicht Sinn Aufgaben auch zu delegieren?


    Mmmh, ich delegiere gern. Muß dann aber trotzdem kontrollieren bzw nachhaken ob alles gemacht wurde/wird. Das kostet manchmal mehr Zeit als wenn man manches gleich allein macht. Ist leider so..... Nicht immer auf die Chefs schimpfen, auch mal in deren Lage versetzen....

    BR Jens


    Ich gebe hier ausschließlich meine persönliche Meinung wieder.

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    AutorChri8sti8an 8F., Fürth / Hessen715304
    Datum23.02.2012 06:1975053 x gelesen
    Geschrieben von Jens N.Kommt drauf an wie "groß" seine Wehr ist, ob da 5 Stunden viel oder wenig sind. Ein GW oder ASGW bekommt in der Regel bei uns zwischen 30,- bis 50,- Aufwandsentschädigung im Monat. Die Firma will ich sehen, die diesen Arbeitsaufwand für das Geld hinbekommt. Und diese Mehrkosten bei den momentanen Haushaltslagen in der Kämmerei durchzubekommen...

    Kommt drauf an, wieviel der Kommune die ehrenamtliche Tätigkeit wert ist...
    Gehen wir z.B. zum Bereich Atemschutz: Da muss klar sein, dass ich bei einer ehrenamtlichen Werkstatt mehr investieren muss als bei einer HA. es werden schlicht und ergreifend mehr Reservegeräte benötigt, weil eben nicht sichergestellt ist, dass hier zeitnah auch jemand zur Verfügung steht, der sich um die Geräte kümmert... Und je nach Größe kann man dann ja durchaus schon in die finanziellen Bereiche kommen, wo es Sinn machen könnte das ganze an externe Dienstleister zu vergeben, mit dem entfall der eigenen Werkstatt...


    Geschrieben von Jens N.Jo, da schreibt ne Sekretärin, die keine Ahnung von FW hat, nen Text, gibt den zum fertiglesen an die Führungskraft, und die stellt mit Entsetzen fest, das so ziehmlich alles bullshit ist was geschrieben wurde. Er korrigiert, gibt zurück und das ganze dann von vorn....

    Du wirst aber auch auf dem Rathaus Personal haben, was sich mit Fw auskennt.
    Ich bin verantwortlich für CSA-Übungen etc. und werde den Teufel tun und mir Florix-Zugänge für alle Ortsteile geben lassen. Kopie der Atemschutzüberwachung geht ans Rathaus und wird dort eingepflegt....


    Viele Grüße

    Christian

    Meine Meinung und nicht die meiner Feuerwehr!

    besucht die Feuerwehr Steinbach


    "Die Feuerwehrmannschaft hat sich für ihre Verrichtungen gut einzuüben, so daß jedes einzelne Mitglied sämmtliche ihm zugewiesene Arbeiten mit der nöthigen Sicherheit und Kennntniß ausführen kann"
    (Übungsbuch, Dienst- und Sanitätsvorschriften für Feuerwehren im Großhergzogtum Hessen, 1891)

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    AutorMich8ael8 R.8, GL (Köln) / NRW715328
    Datum23.02.2012 15:2375002 x gelesen
    Geschrieben von Daniel R.ie Kölner Berufsfeuerwehr doch tatsächlich den Kölner Karnevalsumzug anführt! Und das auch noch in Uniform resp. Einsatzkleidung - ok, aus der Kaiserzeit.

    Funkentöter

    Der eingetragene Verein Kölsche Funkentöter von 1932 e.V. Traditionscorps der Berufsfeuerwehr Köln ist in das Vereinsregister (VR) beim Amtsgericht Köln unter der Registernummer 9738 eingetragen.


    mit freundlichen Grüßen

    Michael

    Wer Schreibfehler findet darf sie behalten ,-)

    Denkt daran:
    "He Mann, die Intelligenz verfolgt euch, aber ihr seid schneller"

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    AutorSeba8sti8an 8K., Grafschaft / RLP715368
    Datum23.02.2012 21:0574939 x gelesen
    Der DFV hat was neues zur aktuellen "Bedrohung" herausgegeben.


    Meine Meinung. Wäre langweilig, wenn die jeder hätte.
    ...Ich twitter nicht, ich bin nicht bei Facebook...Ich finde das alles total schrottig und verfluche den Tag, an dem dieser ganze Dreck kam. Es lenkt vom Wesentlichen und vom sozialen Miteinander ab... (Anke Engelke)

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    AutorPete8r E8., Vollbüttel / Niedersachsen715380
    Datum23.02.2012 21:5973781 x gelesen
    'n Abend,
    wie soll das eigentlich überwacht werden wer wann wie lange ehrenamtlich tätig war? Und wie werden diese Zeiten mit meiner "richtigen" Arbeitszeit in Zusammenhang gebracht?

    Gruß Peter


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    AutorRené8 H.8, Flensburg / Schleswig Holstein715382
    Datum23.02.2012 22:0774819 x gelesen
    dazu kriegt jeder nen RFID Chip in die rechte Pobacke :D


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    AutorPete8r E8., Vollbüttel / Niedersachsen715386
    Datum23.02.2012 22:1573679 x gelesen
    Wunderbar,
    da kann man dann auch gleich sämtliche Qualifikationen und Tauglichkeiten abspeichern. Meine Begeisterung grenzenlos...
    Gruß Peter


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    AutorMarc8 D.8, Bad Hersfeld / Hessen715388
    Datum23.02.2012 22:1674945 x gelesen
    Geschrieben von Peter E.wie soll das eigentlich überwacht werden wer wann wie lange ehrenamtlich tätig war?

    Naja, die Tätigkeiten bei der Feuerwehr sollten ja im Großen und Ganzen eigentlich dokumentiert sein.

    MkG
    Marc


    Mein StatusArtikel 5 - Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland
    (1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.
    (2) ...

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    AutorPete8r E8., Vollbüttel / Niedersachsen715389
    Datum23.02.2012 22:2173701 x gelesen
    Dokumentieren ist das eine, die Aufschreibungen aber zu überprüfen und für jeden einzelnen auszuwerten das andere. Könnte dann doch so nen bißchen den Kosten/Nutzen Rahmen sprengen. Womit wir wieder beim GMV angekommen wären, der ja allgemein so langsam abhanden kommt...

    Gruß Peter


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    AutorMarc8 D.8, Bad Hersfeld / Hessen715394
    Datum23.02.2012 23:5875139 x gelesen
    Geschrieben von Peter E.Dokumentieren ist das eine, die Aufschreibungen aber zu überprüfen und für jeden einzelnen auszuwerten das andere.

    Das wird sicher nicht für jeden einzelnen passieren. Allenfalls würde man das ggf. hinzuziehen wenn Schadensereignisse zu prüfen sind. Könnte mir aber vorstellen, daß sowohl Ag als auch Fw dann zu raten wäre sich durch den FA regelmäßig bestätigen zulassen, daß alle relevanten Tätigkeiten nicht die 48h überschreiten.

    MkG
    Marc


    Mein StatusArtikel 5 - Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland
    (1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.
    (2) ...

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    AutorChri8sti8an 8T., Recklinghausen/ Fw. Herten / NRW715395
    Datum24.02.2012 00:0774645 x gelesen
    Letztes Jahr fuhr im Zug auch ein ELW und ein TLF 24/50 (wenn ich mich recht erinnere) mit. Ich meine sogar, das die Fz. geschmückt waren.


    Und wie bei allen anderen auch: Alles meine private Meinung!

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    AutorRené8 H.8, Flensburg / Schleswig Holstein715398
    Datum24.02.2012 07:2374624 x gelesen
    Und im Supermarkt zahlen und Schäuble kann ein Bewegungsprofil von dir erstellen... :D


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    AutorPete8r E8., Vollbüttel / Niedersachsen715399
    Datum24.02.2012 07:2773305 x gelesen
    Ja genau, jeder für sich führt dann noch Stundenaufschreibungen über seine täglichen Tätigkeiten. Dazu gibt es dann noch ein 125 seitiges Handbuch in dem genauesten beschrieben ist welche Tätigkeiten dann 48h Stunden wirksam sind und welche nicht... Aber besimmt gibt es für die Auswahl dieser Tätigkeiten dann einen Arbeitskreis, der beurteilt wie solche Dinge zu werten sind. Hauptsache niemand schmeißt seine Aufschreibungen durcheinander und kommt dadurch in einen Gewissenskonflikt ob er denn noch Spaß an dem Abend haben darf, oder ob er nicht schon eigentlich ins Bett gehört... Es kann ja auch gar nicht sein, dass ein erwachsener Mensch selbst entscheiden kann, wie er seine Zeiten einteilt. Dazu braucht es dann gaaaanz wichtige Regeln und Gesetze.
    Was meinst du was passiert, wenn die Leute auf einmal Stundennachweise über ihre tägliche Arbeitszeit bei ihren Feuerwehrchefs vorlegen sollen??? Da wäre er wieder sicher angebracht, der G M V.

    Gruß Peter


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    AutorThom8as 8E., Nettetal / NRW715423
    Datum24.02.2012 11:3874901 x gelesen
    Geschrieben von Marc D.Allenfalls würde man das ggf. hinzuziehen wenn Schadensereignisse zu prüfen sind. Könnte mir aber vorstellen, daß sowohl Ag als auch Fw dann zu raten wäre sich durch den FA regelmäßig bestätigen zulassen, daß alle relevanten Tätigkeiten nicht die 48h überschreiten.

    Und nach größeren Schadensereignissen melden wir die Feuerwehren flächendeckend ab oder?

    Gruß
    thomas


    Ich schreibe hier nur für mich und nicht für meine FF.
    Sollte das mal wirklich offiziell sein, dann mit Dienstgrad und Funktion

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    AutorHara8ld 8S., Köln / NRW715426
    Datum24.02.2012 12:1475066 x gelesen
    Geschrieben von Thomas E.
    Und nach größeren Schadensereignissen melden wir die Feuerwehren flächendeckend ab oder?


    Nee, dafür gabes schon immer eine Ausnahmeregelung von wegen unvorhersehbare Ereignisse und so. Das Problem ist, das es immer wieder Begehrlichkeiten auf Seiten der AG gibt, die "unvorhersehbarkeit" auszudehnen.
    Meine Meinung dazu ist das eine Ausnahme eine Ausnahme bleiben muss. Wenn eine Ausnahme jede zweite Woche vorkommt, wird zusätzliches Personal benötigt.


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    AutorSeba8sti8an 8K., Grafschaft / RLP716335
    Datum01.03.2012 12:2174563 x gelesen
    Geschrieben von Sebastian K.Der DFV hat was neues zur aktuellen "Bedrohung" herausgegeben.Der DFV hatte diese Pressemeldung am 23.02. am 23.02. herausgegeben. Nachdem diverse Stellen auf den Zug aufgesprungen sind, u.a. Medien, LFV's, Foren ;-), hat ein LFV auch ein Schreiben des Bundesinnenministeriums dazu veröffentlicht, was dem DFV vor seiner PM schon vorlag (Eingangsstempel 22.2.).

    Bleibt die Frage: Was bitte soll den diese "Panikmache"?


    Meine Meinung. Wäre langweilig, wenn die jeder hätte.
    ...Ich twitter nicht, ich bin nicht bei Facebook...Ich finde das alles total schrottig und verfluche den Tag, an dem dieser ganze Dreck kam. Es lenkt vom Wesentlichen und vom sozialen Miteinander ab... (Anke Engelke)

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    AutorSeba8sti8an 8D., Mahlow / Brandenburg719310
    Datum27.03.2012 16:0671693 x gelesen
    Vielleicht noch als neue Ergänzung:

    Matthias Groote, Mitglied des Europäischen Parlaments:

    "EU-Arbeitszeitrichtlinie darf Freiwillige Feuerwehren keine Knüppel zwischen die Beine werfen!

    Ich wollte wissen, ob die Kommission die Arbeitszeitgelungen so weit verschärfe, dass darunter ehrenamtliche Dienste leiden, insbesondere Freiwillige Feuerwehren und fragte den zuständige EU-Kommissar Laszlo Andor.

    In seiner Antwort schreibt der ungarische Kommissars Andor, dass die Kommission die Besonderheiten der Tätigkeit der Freiwilligen Feuerwehr kennt. Sie sei sich auch bewusst, dass die Feuerwehr insbesondere auf dem Lande eine wichtige Rolle für die Sicherstellung umfassender Notfalldienste spielt.

    Andor versichert, dass die Kommission vorläufig keinen Vorschlag zur Änderung der Arbeitszeitrichtlinie vorlegen werde. Sie wolle erst das Anhörungsverfahren mit den wichtigsten Sozialpartnern abwarten, zu denen auch die Feuerwehr-Organisation gehört.

    Die Aussage von Andor lässt die berechtigte Hoffnung zu, dass die Kommission den Freiwilligen Feuerwehren und anderen Ehrenamtlichen mit einer neuen Arbeitszeitrichtinie keine Knüppel zwischen die Beine werfen will.

    Die Richtlinie legt Mindestvorschriften für Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit fest. Dazu gehören Ruhezeiten, Höchstarbeitszeiten, Jahresurlaub, Nacht- und Schichtarbeit. Es ist keine Frage, dass diese Vorschriften bei der Arbeit einzuhalten sind. Diese Regelungen dürfen jedoch auf keinen Fall die ehrenamtliche Arbeit mit einbeziehen, was dazu führen könnte, dass ein Mitglied der Feuerwehr im Ernstfall nicht ausrücken darf, weil er dann beispielsweise gegen die Ruhepausenordnung verstoßen würde.

    Ehrenamt wird neben der Arbeit geleistet und dient nicht dem Lebensunterhalt , ist eher ein Hobby. Das muss die Arbeitszeitrichtlinie entsprechend würdigen. Wie es aussieht, geht der Kelch einer unmäßigen Arbeitszeitrichtlinie an den Feuerwehren vorbei."

    Quelle: Beitrag von Matthias Groote


    Nur meine eigene Meinung....

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    AutorSeba8sti8an 8K., Grafschaft / RLP719312
    Datum27.03.2012 17:0071461 x gelesen
    Die Aussage von Andor lässt die berechtigte Hoffnung zu, dass die Kommission den Freiwilligen Feuerwehren und anderen Ehrenamtlichen mit einer neuen Arbeitszeitrichtinie keine Knüppel zwischen die Beine werfen will. Das hier schon verlinkte Schreiben des BMI an den DFV lässt auch eher darauf schließen, als auf den vielpropagierten Untergang des Ehrenamtes.

    Trotzdem habe ich heute morgen noch eine gleichermaßen lustige wie traurige Mail dazu, verbreitet durch die Verbandsebenen herab, erhalten. Inhalt: Ein Schreiben des DFV an die LFV, eines des LFV an die Landtagsabgeordneten und KFV's, und das dann nach bestem Stille-Post-Prinzip immer weiter verschärft, bis dass an der Basis nur noch ankommt: Böses Europa macht Feuerwehr kaputt.
    Auszug gefällig?
    Nachdem die EU mit großen Worten 2011 zum Jahr der Freiwilligkeit ausgerufen hat, sind "Schreibtischtäter" und praxisfremde Bürokraten nun offenbar dabei, ein seit weit über 100 Jahren bewährtes, ehrenamtliches System der Freiwilligen Feuerwehren zu zerstören.
    Soweit ein Auszug eines Schreibens eines LFV an Landtagsabgeordnete, einen weiteren Kommentar erspar ich mir mal lieber.

    Übrigens:
    Der DFV schreibt in dem Anschreiben an die LFV's weiterhin:
    Der zuständige EU-Kommissar Laszlo Andor hält eine Ausnahme von Feuerwehrleuten und explizit auch von Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehren nicht für angemessen. Er befürwortet vielmehr, in der Richtlinie künftig besondere Bestimmungen für Feuerwehrangehörige festzuschreiben, auch für Freiwillige. Dies geht aus einem Schreiben hervor, das uns am 31. Januar diesen Jahres erreicht hat.
    Auch das liest sich bei Matthias Groote dann jetzt doch etwas anders.


    ...Ich twitter nicht, ich bin nicht bei Facebook...Ich finde das alles total schrottig und verfluche den Tag, an dem dieser ganze Dreck kam. Es lenkt vom Wesentlichen und vom sozialen Miteinander ab... (Anke Engelke)

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    AutorSeba8sti8an 8K., Grafschaft / RLP720676
    Datum07.04.2012 11:2271688 x gelesen
    Fernsehbericht des ZDF darüber, "Drehscheibe Deutschland" vom 2.4.


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    AutorRalf8 R.8, Kirchen / Rheinland-Pfalz720686
    Datum07.04.2012 14:0671526 x gelesen
    Hallo,

    Geschrieben von Sebastian K.
    Fernsehbericht des ZDF darüber, "Drehscheibe Deutschland" vom 2.4.

    Ich find den Bericht jetzt eigentlich ganz gut...

    Übrigens in der gleichen Sendung auch ein Bericht über PV-Anlagen bei Bränden am Beispiel eines Brandes in Wallenhorst (Jan Südmersens Heimatwehr??)

    Gruss
    Ralf


    Besucht unsere Homepage: www.feuerwehr-kirchen.de


    Jeder Beitrag gibt ausschließlich meine persönliche Meinung wieder und nicht die meiner Feuerwehr !!!!

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    AutorUlri8ch 8W., Bad Hersfeld / Hessen720691
    Datum07.04.2012 16:5171477 x gelesen
    Geschrieben von Ralf R.Übrigens in der gleichen Sendung auch ein Bericht über PV-Anlagen bei Bränden
    Und auch in dieser Sendeung wird behauptet, dass in Rösrath eine PV-Anlage schuld am Stromschlag des Kameraden gewesen sei, obwohl auf dem Dach gar keine PV-Anlage verbaut war!
    Bericht von mir.

    Gruß
    UW


    Gesunder Menschenverstand kann fast jeden Grad von Bildung ersetzten, aber kein Grad von Bildung den gesunden Menschenverstand. (Arthur Schopenhauer)
    -
    Meine Beiträge sind ausschließlich meine private Meinung und sind nur für dieses Forum bestimmt!

    http://pvsafety.wordpress.com - Sicherheit im Feuerwehreinsatz

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    AutorLars8 T.8, Oerel / Niedersachsen720692
    Datum07.04.2012 18:0671260 x gelesen
    Geschrieben von Ulrich W.
    Und auch in dieser Sendeung wird behauptet, dass in Rösrath eine PV-Anlage schuld am Stromschlag des Kameraden gewesen sei, obwohl auf dem Dach gar keine PV-Anlage verbaut war!
    Bericht von mir.

    Ich wollte es ja mal nicht sagen...

    Der TÜV-Bericht, den Du verlinkt hast ist von wann? Dezember 2011? Wie kann das ZDF dann jetzt noch über die PV-Anlage als Ursache des Zwischenfalls berichten?!


    Gruß
    Lars

    "Nutze Deine Fähigkeiten, beschränke Dich nicht auf Zuständigkeiten. "
    J. Dalhoff

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    Wer meint, meine Worte irgendwo drucken oder zitieren zu müssen, möge mich vorher fragen.

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    AutorUlri8ch 8W., Bad Hersfeld / Hessen720693
    Datum07.04.2012 18:2271225 x gelesen
    Punkt 1) Ich bin im Dezember 2011 auf den Sachverhalt aufmerksam geworden.
    Allerdings auch nur durch Zufall.
    Punkt 2)Ich denke, vieles wird einfach immer wiederholt und nicht neu recherchiert.
    Gruß
    UW


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    AutorFlor8ian8 F.8, Baden-Baden / BaWü720702
    Datum07.04.2012 19:3671453 x gelesen
    Gerade über retter.tv gesehen.

    Es wurde zu dem Thema eine Petition beim Bundestag eingereicht, um die Freiwillige Feuerwehr aus dieser Arbeitszeit heraus zunehmen.

    Beitrag retter.tv über die Petition

    Derzeit haben schon 272 diese Petition unterschrieben.

    Gruß Florian


    mfg Florian

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    AutorFlor8ian8 B.8, Völklingen / Departement Saare 720741
    Datum08.04.2012 16:2271773 x gelesen
    Geschrieben von Florian F. Es wurde zu dem Thema eine Petition beim Bundestag eingereicht, um die Freiwillige Feuerwehr aus dieser Arbeitszeit heraus zunehmen.

    Wobei ich bei dieser Petiton nicht weiß ob ich weinen oder lachen soll.

    Denn nochmal in die Runde gefragt:

    Wieviele trifft es überhaupt mit der 48h Reglung im Jahresschnitt?


    Grüße, BeschFl

    Toto, ich glaube, wir sind nicht mehr in Kansas

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    AutorSeba8sti8an 8K., Grafschaft / RLP720746
    Datum08.04.2012 18:5171270 x gelesen
    Mit "Lachen" kann man bei Petitionen eigentlich grundsätzlich nichts verkehrt machen ;-)


    ...Ich twitter nicht, ich bin nicht bei Facebook...Ich finde das alles total schrottig und verfluche den Tag, an dem dieser ganze Dreck kam. Es lenkt vom Wesentlichen und vom sozialen Miteinander ab... (Anke Engelke)

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    AutorPhil8ipp8 N.8, Baden-Baden / Baden-Württemberg720966
    Datum10.04.2012 11:0171186 x gelesen
    Ob man jetzt mit einem lachenden oder einem weinenden Auge zeichnet ist relativ egal. Klar ist, eigentlich müsste jede/r Freiwillige Feuerwehrfrau /-mann diese Petition unterstützen und unterzeichnen.

    Manchmal reicht es eben nicht, nur zu meckern. Wenn wir doch so viele sind, dann sollten wir ein deutliches Zeichen setzen.

    Die Petition findet man ganz einfach. bundestag.de aufrufen und auf öffentliche Petitionen klicken.


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    AutorThor8ste8n H8., Schwetzingen / Baden-Würtemberg720968
    Datum10.04.2012 11:0870912 x gelesen
    Hallo zusammen,

    Geschrieben von Florian B.Wieviele trifft es überhaupt mit der 48h Reglung im Jahresschnitt?

    Je nach Arbeitgeber komme ich alleine schon dort schnell auf > 45 h die Woche im Schnitt. Da bleibt dann nicht mehr viel Zeit für die Feuerwehr.

    Gruss Thorsten


    Alles was ich hier schreibe ist meine private Meinung bzw. sind meine privaten Beobachtungen. Dies entspricht nicht in jedem Fall der offiziellen Meinung meiner Heimatwehr oder Heimatstadt.

    'And all those exclamation marks, you notice? Five? A sure sign of someone who wears his underpants on his head.' (Terry Pratchett in Maskerade)

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    AutorFran8z-P8ete8r L8., Hilpoltstein / Franken (Bayern)720974
    Datum10.04.2012 11:1971082 x gelesen
    Hallo,
    auch wenn manche der hier schreibenden (lustigen, unbedarften Zeitgenossen) nicht explizit gefragt wurden, ob sie in die EU wollen oder nicht, kann man den Spieß doch auch mal rumdrehen und z.B. eines der Ausschussmitglieder fragen, welches kleine Fünkchen Wahrheit an der Geschichte wirklich dran ist, oder oder man liest sich vorab mal dessen Pressemitteilung durch. (In mancher Hinsicht müssen die "Roten" da auch zusammenhalten, gelle ;-))

    Hat sich da eigentlich mal z.B. der Petitionist die Mühe gemacht, das ganze zu hinterfragen oder ist das jetzt grundsätzlich so, dass man erst mal petitioniert und dann sich informiert?

    Grüßla,
    FP

    (Tipp für alle diejenigen, die sich auf den Schlips getreten fühlen, weil sie nicht über ihren Wunsch gefragt wurden, der EU zuzugehören: wandert doch aus und verkauft z.B. Streusand in Ouagadougou, da seid ihr gut aufgehoben und weit weg von der EU ;-))


    Der Beitrag stellt meine private Meinung dar und nicht die Meinung der Stellen oder Organisationen, bei denen ich beruflich oder ehrenamtlich tätig bin.

    Tue zehn Jahre lang Gutes, und niemand wird es bemerken. Eine Stunde lang Böses getan, und Ruhm ist dir gewiss. - Samurai-Weisheit

    Besucht uns unter:
    Feuerwehr Hilpoltstein
    Frühdefibrillation - Laiendefibrillation im BRK-Kreisverband Südfranken
    LFV Bayern - Fachbereich 4: Vorbeugender Brandschutz
    Informationen aus dem Fachbereich 4 VB

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    AutorSeba8sti8an 8K., Grafschaft / RLP720983
    Datum10.04.2012 11:4570969 x gelesen
    Geschrieben von Philipp N.Klar ist, eigentlich müsste jede/r Freiwillige Feuerwehrfrau /-mann diese Petition unterstützen und unterzeichnen.Die Petition richtet sich gegen etwas, was so noch gar nicht beschlossen ist, was inhaltlich schon parteiübergreifend* von Mitglieder des Europäischen Parlamentes abgelehnt/dementiert/berichtigt wurde, was vom Innenministerium anders dargestellt wurde, was in anderen Ländern anders gesehen wird (vgl. hier)...

    Wer meint, sowas erstellen/unterzeichnen zu müssen, kann das ja meinetwegen tun. Und wer mir erklären kann, welchen Sinn es hat, dass (vornehmlich auch aus den Panikmachen der (D/L)FV's heraus) derzeit ein wenig das Bild des "Wutfeuerwehrmannes" kreiert wird, möge sich diesbezüglich bitte mal bei mir melden. Ich verstehe es nämlich nicht.


    * z.B. von CDU, von SPD, von den Linken...


    ...Ich twitter nicht, ich bin nicht bei Facebook...Ich finde das alles total schrottig und verfluche den Tag, an dem dieser ganze Dreck kam. Es lenkt vom Wesentlichen und vom sozialen Miteinander ab... (Anke Engelke)

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    AutorPhil8ipp8 N.8, Baden-Baden / Baden-Württemberg720985
    Datum10.04.2012 11:4670902 x gelesen
    Grüß Gott nach Bayern,

    der "Petent" hat sich informiert. Aber es ist natürlich unmöglich jede "Prognose" jedes EU Abegordneten der Linken vorher nachzulesen. In diesem Falle hat er das nicht. Informiert habe ich mich jedoch genug. Petitionen laufen eben zu Themen, die noch nicht unbedingt beschlossen sind. Siehe ACTA mit über 130 Tausend Unterzeichnern. Das Gesetz war auch noch nicht am Start.

    Übrigens: Gegenteilige Informationen - insbesondere zur Haltung des zuständigen ungarischen EU-Kommissars - ist im Übrigen genauso schnell im Internet gefunden.

    Was jedoch völlig richtig ist in der Darstellung des Herrn Händel ist, das die Regeln in den Mitgliedsstaaten umgesetzt werden. Was die Sozialpartner, oder die Kommission in Brüssel auch immer beschliessen. Sie haben ein ganz anderes Ziel und gegen dieses richtet sich die Petition auch nicht.

    Deshalb richtet sich die Petition an den Deutschen Bundestag. Hier muss - wie übrigens in Frankreich geschehen - die Politik endlich Farbe bekennen und sich hinter die Ehrenamtlichen stellen. Rechtssicherheit in Deutschland für uns: Das ist das Ziel der Petition.

    Es wird niemand wirklich glauben, das eine auf das Ehrenamt ausgeweitete Arbeitszeitrichtlinie hier 1:1 umgesetzt wird. Aber vielleicht denkt man auch mal einen Schritt weiter und meldet sich präventiv zu Wort. Kommt die Post aus Brüssel in Berlin an, ist es sehr spät. Ist doch gut, wenn das Thema vorher auf dem Tisch gelandet ist.

    Sie können sich natürlich auch weiter zurück lehnen und schauen was passiert. Dafür kritisiert Sie auch niemand. Ist ein freies Land (mit Petitionsrecht).

    Beste Grüße

    PN


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    AutorPhil8ipp8 N.8, Baden-Baden / Baden-Württemberg720992
    Datum10.04.2012 12:0070927 x gelesen
    Das wäre ja fatal, wenn Petitionen erst eingereicht werden können, wenn die Gesetze beschlossen sind.

    Um Wutfeuerwehrleute geht es überhaupt nicht. Mit der Verbandsarbeit haben wir auch nichts zu tun.

    Es geht darum dass es für die Abgeordneten, die Gesetze beschliessen, Transparenz zu schaffen. Als ehrenamtlich Tätige zu den Vorschlägen der EU gehört zu werden ist soch sinnvoll.

    Wenn man der Diskussion folgt - im Übrigen auch das Schreiben des Herrn Innenministers einmal genau liest - ist derzeit nichts klar und nichts vom Tisch.

    Was möchte die Petition? Wenn schon alle mit dem Kopf schütteln, dürfte es doch kein Problem sein, in Deutschland, wie in Frankreich, einen klaren Strich darunter zu ziehen und zu sagen: "Sorry - unser Ehrenamt wollen wir fördern, nicht behindern. Was auch immer aus Brüssel kommt, die Freiwillige Feuerwehr gehört hier nicht rein."

    Eine solche Stellungnahme gibt es nicht. Die kann man aber schon erwarten.

    Beste Grüße


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    AutorPhil8ipp8 N.8, Baden-Baden / Baden-Württemberg720995
    Datum10.04.2012 12:1470819 x gelesen
    Das im Übrigen bringt es auch ganz gut auf den Punkt. Warum diese Petition?

    http://www.ff-kray.com/Bildchen/news/2012-03-01_newsbild-id448.pdf

    Beste Grüße


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    AutorJako8b T8., Bischheim / Département du Mont-Tonnerre 720997
    Datum10.04.2012 12:2070886 x gelesen
    Hallo!

    Geschrieben von Franz-Peter L.(Tipp für alle diejenigen, die sich auf den Schlips getreten fühlen, weil sie nicht über ihren Wunsch gefragt wurden, der EU zuzugehören: wandert doch aus und verkauft z.B. Streusand in Ouagadougou, da seid ihr gut aufgehoben und weit weg von der EU ;-))

    Dafür würde man dann auch nicht von der EU abgezockt.

    Nur mal zur Erinnerung, Deutschland ist der größte Nettozahler der EU. Und dabei sind diese unsäglichen Rettungsschirme nicht mitgerechnet!

    Deutschland bezahlte pro Jahr EUR 164 Mrd. in die EU (Stand 02/10). Im Gegenzug erhält Deutschland jährlich EUR 78 Mrd.
    Pro Einwohner bezahlt Deutschland demnach EUR 1045 pro Jahr in die EU.

    Aber das darf man ja nicht öffentich diskutieren ohne gleich irgendwo an den rechten Rand gedrängt zu werden.

    Das man beinahe jeden "Gehirnfurz" der aus Brüssle kommt in Deutschland mit vorauseilendem Gehorsam und hackenklappend sofort in irgendwelche, zum Teil sinnlose, Gesetze umsetzt deren Durchführung dann zum Teil deutsches Recht weitgehend aufweicht, ist hinreichend bekannt.

    Problem bei der Sache ist nur, wenn man bzw. wenn Deutschland dagegen aufmuckt wird gleich die deutsche Geschichte von 33 bis 45 herausgeholt und schon kuscht der deutsche Michel mit hündischen Gehorsam.

    Da helfen auch keine Petitionen!

    Tritt diese Regelung so in Kraft, dann dürfen wir uns auf viele hauptamtliche Feuerwehren freuen. OK, das würde den Arbeitsmarkt beleben. Wäre aber der Tod der ehrenamtlichen Arbeit in der Feuerwehr.

    Quelle 1
    Quelle 2
    Quelle 3

    Gruß vom Berg

    Jakob


    "Die Verwendung der verschiedenen Löschmittel hat den Zweck, den Verbrennungsvorgang zu unterbrechen."
    >> Suche Ärmeladler Feuerwehr Bischheim bzw. Feuerwehr Bischheim Saar-Pfalz

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    AutorJürg8en 8M., Weinstadt / Baden-Württemberg720998
    Datum10.04.2012 12:2371193 x gelesen
    hallo,

    ich sehe jetzt da wenig Zusammenhang zwischen den EU-Finanzen und der Bestrebung die EU-Arbeitszeitrichtlinie auch auf die ehrenamtliche Tätigekeiten auszudehnen.

    Ich schlage daher vor das wir hier in diesem Thread doch eng an dem Arbeitszeitthema bleiben. Andere EU-Themengebiete die nicht viel mit der Feuerwehr usw. zu tun haben sollten da jetzt aussen vor bleiben.


    MkG Jürgen Mayer

    Neu: Jürgens WebBlog auf www.FEUERWEHR.de

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    AutorPhil8ipp8 N.8, Baden-Baden / Baden-Württemberg720999
    Datum10.04.2012 12:2470781 x gelesen
    Unterstütze ich!


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    AutorPhil8ipp8 N.8, Baden-Baden / Baden-Württemberg721000
    Datum10.04.2012 12:3070874 x gelesen
    Hallo,

    ich finde Alex liegt schon richtig. Es geht grundsätzlich darum, das unser Feuerwehr-Engagement unsere private Entscheidung ist und deshalb nicht in die Richtlinie fällt. Dafür sollte man kämpfen, es ist und bleibt unsere Freizeit. Niemandem, der zum Radeln, Garten anlegen, was auch immer seine Freizeit opfert, wird da reingequatscht.

    Unlösbar könnte die Herausforderung im Übrigen dann schon werden. Zwar kann ich Zeiten "schieben" - aber was ist beispielsweise mit den Unfallkassen? Decken die jeden Einsatz ab, bei dem ich das Gesetz "dehne"...?

    Ich für meinen Teil möchte weiterhin abgesichert und mit Rückendeckung der Gesetze in den Feuerwehrdienst. Ohne rechtliche Grauzone.

    Beste Grüße

    PN


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    AutorSeba8sti8an 8K., Grafschaft / RLP721003
    Datum10.04.2012 12:3870777 x gelesen
    Geschrieben von Philipp N.Wenn man der Diskussion folgt - im Übrigen auch das Schreiben des Herrn Innenministers einmal genau liest - ist derzeit nichts klar und nichts vom Tisch.Und wenn man sie noch genauer liest, weiß man auch warum: Die "EU" arbeitet da derzeit überhaupt nicht dran, das ganze liegt den Sozialpartnern vor, die sich jetzt um einen Beschlussvorschlag zu kümmern haben. Welchen (demokratischen) Sinn hätte jetzt eine Festlegung eines Mitgliedsstaates oder gar der EU-Kommission nach dem Motto "Schlagt vor was ihr wollt, wir beschließen so!"? Wer ernsthaft Transparenz der politischen Debatte fordert, kann eine solche Positionierung eigentlich nicht gut heißen.

    Wenn man da momentan Flagge zeigen, oder Stellungnahmen haben will, dann wären die Sozialpartner also die richtigeren Ansprechpartner. Bei denen sind übrigens u.a. auch die Kommunalen Spitzenverbände mit vertreten (als Teil des "Bundesverbandes Öffentliche Dienstleistungen", der wiederum dem Sozialpartner "Europäischer Verband der öffentlichen Arbeitgeber und Unternehmen" angehört). Somit dürfte zumindest ein Sozialpartner an der Basis schon ein gesteigertes Interesse daran haben, die ehrenamtlichen Feuerwehrkräfte nicht einzuschränken.
    Bis auf ein Rundschreiben im Landkreistag NRW habe ich auf dieser Ebene bislang aber nichts mitbekommen (und selbst das befasst sich lediglich mit "Positionierungsansprüchen" quer durch die Instanzen, und lässt nichts über die weitere Behandlung auf dem korrekten Weg erkennen).


    ...Ich twitter nicht, ich bin nicht bei Facebook...Ich finde das alles total schrottig und verfluche den Tag, an dem dieser ganze Dreck kam. Es lenkt vom Wesentlichen und vom sozialen Miteinander ab... (Anke Engelke)

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    AutorPhil8ipp8 N.8, Baden-Baden / Baden-Württemberg721011
    Datum10.04.2012 13:2570822 x gelesen
    Lieber Herr Krupp,

    Sie überzeuge ich nicht, das merke ich schon. Aber das ist auch nicht schlimm.

    Zwei Hinweise seien mir jedoch gestattet:

    1. Die "EU arbeitet da nicht dran" - ist nur halb richtig. Der Kommissionsvorschlag ist seit Jahren auf dem Tisch. Die Sozialpartner werden zwar nun gehört. Werden sie sich jedoch nicht einig, was schon einige Male der Fall war, kommt die Kommission zum Zuge. Deren aktuelle Position ist bekannt. Hilfreich finde ich hier den Beitrag des BR, wo die Journalisten nicht nur bei der Vertretung der EU in Bayern nachgefragt haben, sondern auch das entsprechende Papier aus Brüssel zitieren.

    http://www.br.de/fernsehen/bayerisches-fernsehen/sendungen/kontrovers/120328-kontrovers-feuerwehr102.html

    2. Demokratisch ist ein Prozess dann, wenn sich möglichst jeder daran beteiligen kann. Deshalb ist das Petitionsrecht im Übrigen ein Grundrecht. Es ist eben genau dafür da, die parlamentarische Arbeit - aber auch die gesellschaftlichen Diskussionen zu begleiten. Wie gesagt - jeder nach seiner Facon. Mir sind Spitzen- und Interessenverbände an dieser Stelle zwar wichtig, aber eben auch nicht alles.

    Beste Grüße


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    AutorMarc8 D.8, Bad Hersfeld / Hessen721014
    Datum10.04.2012 13:4370711 x gelesen
    Geschrieben von Philipp N.Demokratisch ist ein Prozess dann, wenn sich möglichst jeder daran beteiligen kann.

    Und um sich daran zu beteiligen ist es sinnvoll wen denn derjenige, der sich beteiligt, ganz genau weiß worum es geht, wie es abläuft und welche Folgen es hat. Und ich bezweifle derzeit stark, daß eine Mehrzahl der Leute die hier in Stammtischmanier aufschreien dies wirklich überblicken können.

    MkG
    Marc


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    (1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.
    (2) ...

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    AutorSeba8sti8an 8K., Grafschaft / RLP721015
    Datum10.04.2012 14:0170773 x gelesen
    Geschrieben von Philipp N.kommt die Kommission zum Zuge. Deren aktuelle Position ist bekannt. Nein, von "der Kommission" sind mehrere Positionen bekannt, bzw. eine Aussage des zuständigen Kommissars wird verschiedentlich interpretiert. Eine klare Aussage für die Einbeziehung des Ehrenamtes "Freiwillige Feuerwehr" in die 48 Wochenstunden hat es bislang nicht gegeben. Selbst die Aussage "FF wird in die Arbeitszeitrichtlinie aufgenommen" sagt noch überhaupt nichts aus. Eine Erwähnung als explizite Ausnahme kann nunmal auch darunter fallen, und somit das Beste (weil rechtlich eindeutigste), was der FF hier passieren kann. In den Medien, wie auch in Ihrer Petition (und der auf EU-Ebene gestarteten), wird dies regelmäßig nicht berücksichtigt.

    Im Übrigen wundert mich der Elan in dieser Sache in den letzten Wochen/Monaten, wo der Vorschlag schon "seit Jahren" im Raum steht.

    Daher:
    Geschrieben von Philipp N.Sie überzeuge ich nichtStimmt.


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    AutorJako8b T8., Bischheim / Département du Mont-Tonnerre 721024
    Datum10.04.2012 15:2370712 x gelesen
    Hallo!

    Geschrieben von Jürgen M.Ich schlage daher vor das wir hier in diesem Thread doch eng an dem Arbeitszeitthema bleiben. Andere EU-Themengebiete die nicht viel mit der Feuerwehr usw. zu tun haben sollten da jetzt aussen vor bleiben.

    Wo Du recht hast, hast Du recht.
    Bei Thema EU geht mir ab und an der Gaul durch.

    Für mich stellt es kein Problem da, wenn man das ganze 1:1 in einem Gesetz umsetzt. Dann ist eben nach 48 Stunden für mich Schluss.
    Das würde bedeuten, das ich nach einer "englischen" Woche (Montag-Tagschicht, Dienstag-Nachtschicht, Freitag-Tagschicht, Samstag-Nachtschicht) nach vier Stunden aus einem Einsatz herausgelöst werden muss. Egal was ist. Oder?

    Gruß vom Berg

    Jakob


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    AutorMarc8 D.8, Bad Hersfeld / Hessen721026
    Datum10.04.2012 15:2870598 x gelesen
    Geschrieben von Jakob T.Das würde bedeuten, das ich nach einer "englischen" Woche (Montag-Tagschicht, Dienstag-Nachtschicht, Freitag-Tagschicht, Samstag-Nachtschicht) nach vier Stunden aus einem Einsatz herausgelöst werden muss. Egal was ist. Oder?

    Das ist abhängig davon welche Regelungen man da im einzelnen treffen wird. Denkbar auch, daß eine kurzfristige Übertretung dieser Zeit unter gewissen Voraussetzungen möglich sein könnte, wenn sie dann zeitnah ausgeglichen wird.

    MkG
    Marc


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    (2) ...

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    AutorFlor8ian8 B.8, Völklingen / Departement Saare 721027
    Datum10.04.2012 15:2870714 x gelesen
    Die 48 h stellen den Schnitt über einen längeren Zeitraum dar. So what ?


    Grüße, BeschFl

    Toto, ich glaube, wir sind nicht mehr in Kansas

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    AutorSeba8sti8an 8K., Grafschaft / RLP721030
    Datum10.04.2012 15:4970588 x gelesen
    Geschrieben von Jakob T.Für mich stellt es kein Problem da, wenn man das ganze 1:1 in einem Gesetz umsetzt. Dann ist eben nach 48 Stunden für mich Schluss. Das würde bedeuten, das ich nach einer "englischen" Woche (Montag-Tagschicht, Dienstag-Nachtschicht, Freitag-Tagschicht, Samstag-Nachtschicht) nach vier Stunden aus einem Einsatz herausgelöst werden muss. Egal was ist. Oder?Oder.

    Es kann genauso gut (und nach meiner Ansicht wahrscheinlicher) so enden, dass eine Änderung der Arbeitszeitrichtlinie erfolgt, die meinetwegen auch dann 1:1 in deutsches Recht umgesetzt wird, und für die Feuerwehr ändert sich überhaupt nix. Außer vielleicht, dass dann irgendwo steht, das deine Einsatzstunden eben nicht auf deine 48h Arbeitszeit angerechnet werden müssen/dürfen/können.


    ...Ich twitter nicht, ich bin nicht bei Facebook...Ich finde das alles total schrottig und verfluche den Tag, an dem dieser ganze Dreck kam. Es lenkt vom Wesentlichen und vom sozialen Miteinander ab... (Anke Engelke)

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    AutorPhil8ipp8 N.8, Baden-Baden / Baden-Württemberg721038
    Datum10.04.2012 16:2470654 x gelesen
    Hi,

    Die Höchstarbeitszeit ist nur einer der Aspekte der Richtlinie. Nicht zu vergessen sind die Ruhezeitenregelungen (11 Stunden am Stück) sowie die Sonderregelungen zu Nachtzeiten etc. Betrachtet man das als Ganzes und unterstellt eine ernsthafte Mitwirkung des FF-Angehörigen schrumpfen die verfügbaren Zeiten schon ganz ordentlich.

    Beste Grüße


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    AutorPhil8ipp8 N.8, Baden-Baden / Baden-Württemberg721041
    Datum10.04.2012 16:3170636 x gelesen
    Geschrieben von Sebastian Krupp, Grafschaft Eine Erwähnung als explizite Ausnahme kann nunmal auch darunter fallen, und somit das Beste (weil rechtlich eindeutigste), was der FF hier passieren kann. In den Medien, wie auch in Ihrer Petition (und der auf EU-Ebene gestarteten), wird dies regelmäßig nicht berücksichtigt.

    Selbstverständlich wird das in der Petition unterstrichen, was wir nicht in Ordnung fänden und nicht das, was eventuell oder vielleicht, oder doch oder garnicht kommt.

    Natürlich wäre das Beste eine explizite Ausnahme der FF. Grundsätzlich finde ich eine Petition hier aber nicht verwerflich.

    Geschrieben von Sebastian Krupp, Grafschaft Stimmt.

    Damit kann ich leben. In guter demokratischer Manier ;)


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    AutorMarc8 D.8, Bad Hersfeld / Hessen721048
    Datum10.04.2012 17:2770568 x gelesen
    Geschrieben von Philipp N.Die Höchstarbeitszeit ist nur einer der Aspekte der Richtlinie. Nicht zu vergessen sind die Ruhezeitenregelungen (11 Stunden am Stück) sowie die Sonderregelungen zu Nachtzeiten etc. Betrachtet man das als Ganzes und unterstellt eine ernsthafte Mitwirkung des FF-Angehörigen schrumpfen die verfügbaren Zeiten schon ganz ordentlich.

    Um dazu was belastbares zu sagen müßte ersteinmal ein abschließender Entwurf vorliegen. Zudem braucht man die daraus resultierenden Möglichkeiten dies ins nationale Recht umzusetzen. Solange das nicht vorliegt kann die Berücksichtigung ehrenamtlicher Tätigkeiten alles bedeuten.

    Selbst eine grundsätzliche Miteinberechnung dieser Zeiten kann sich mit denkbaren Ausnahmeregelungen letztlich unproblematisch darstellen.

    Abschließend ist aber zu bedenken, daß Höchstarbeitszeiten und Ruheregelungen ganz im Allgemeinen eine wichtige Sache sind und nicht aus Spaß an der Freude eingeführt wurden. Man sollte also auch mal (unabhängig von der "aktuellen" Problematik) darüber nachdenken was realistisch geht und was nicht.

    MkG
    Marc


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    (2) ...

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    AutorLinu8s D8., Thierstein und Magdeburg / Bayern und Sachsen-Anhalt721049
    Datum10.04.2012 17:2970569 x gelesen
    Geschrieben von Philipp N.Natürlich wäre das Beste eine explizite Ausnahme der FF.
    Nein, weil es wenn überhaupt auch ganz viele andere treffen würde. HiOrg, KatS, THW, etc. pp., Sportvereine uvm.


    MfG (Mit fränkischen Grüßen)
    Linus

    (Ach ja: Wenn ich etwas schreibe, tue ich dies nach bestem Wissen und Gewissen - was nicht heißen soll, dass es auch wirklich richtig sein muss.)

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    AutorPhil8ipp8 N.8, Baden-Baden / Baden-Württemberg721053
    Datum10.04.2012 17:3470449 x gelesen
    Die natürlich auch.

    Grüße

    Philipp


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    AutorSeba8sti8an 8K., Grafschaft / RLP721054
    Datum10.04.2012 17:4470522 x gelesen
    Das kommt, bei den HiOrgs, drauf an. Sofern da das Ehrenamt dazu genutzt wird, im Hauptamt zu sparen, oder Hauptamtler sich vertraglich zu ehrenamtlichen Stundenleistungen verpflichten "dürfen", sehe ich da dann doch noch einen Unterschied zur FF, oder Sportvereinen.

    Wo wir gerade bei Sportvereinen sind: Wer ist da eigentlich "Arbeitnehmer"? Trainer? Spieler? Bankdrücker? Alle?
    Und wieso zeigt sich der Dachverband des deutschen Sports derart entspannt:
    Jüngste Meldungen aus Brüssel besagten, dass auf europäischer Ebene daran gearbeitet werde, die seit 2003 geltende Arbeitszeitrichtlinie (2003/88/EG) über die maximale Wochenarbeitszeit von 48 Stunden auch auf das Ehrenamt zu übertragen. Dazu weist der Deutsche Olympische Sportbund auf folgenden Sachverhalt hin:

    Die Anrechnung ehrenamtlicher Tätigkeit auf die Wochenhöchstarbeitszeit war bisher nicht Gegenstand der Gespräche der Europäischen Sozialpartner, die seit dem vorigen November versuchen, Verhandlungen über eine Neufassung der seit 2003 geltenden Arbeitszeitrichtlinie wieder in Gang zu bringen. Bis September 2012 haben sie Zeit, Vereinbarungen zu treffen, die dann von der Europäischen Kommission im Rahmen eines formellen Vorschlags den Mitgliedsstaaten zur Entscheidung vorgelegt werden (gem. Art 155 AEUV). Die Europäische Kommission und das Europäische Parlament nehmen an diesen Gesprächen nicht teil.

    Vor diesem Hintergrund gibt es auch Sicht des DOSB derzeit keine Entwicklung, die Anlass zu hektischem Aktionismus biete. Das Gegenteil ist der Fall, sagt Folker Hellmund vom Brüsseler DOSB-Büro. Das Ehrenamt hat gerade in den letzten Monaten auf Brüsseler Ebene große Unterstützung erfahren: Es sei nur an die das Europäische Jahr der Freiwilligentätigkeit 2011 erinnert oder an die Schlussfolgerungen der Europäischen Sportminister vom November 2011, die ein Stärkung des Ehrenamtes im Sport gefordert hatten.

    Die Unterschiede zu den Pressemeldungen der Feuerwehrverbände sind, sagen wir es mal so, schon sportlich, oder?


    ...Ich twitter nicht, ich bin nicht bei Facebook...Ich finde das alles total schrottig und verfluche den Tag, an dem dieser ganze Dreck kam. Es lenkt vom Wesentlichen und vom sozialen Miteinander ab... (Anke Engelke)

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    AutorPhil8ipp8 N.8, Baden-Baden / Baden-Württemberg721057
    Datum10.04.2012 17:5270547 x gelesen
    Geschrieben von Marc Dickey, Bad Hersfeld Abschließend ist aber zu bedenken, daß Höchstarbeitszeiten und Ruheregelungen ganz im Allgemeinen eine wichtige Sache sind und nicht aus Spaß an der Freude eingeführt wurden. Man sollte also auch mal (unabhängig von der "aktuellen" Problematik) darüber nachdenken was realistisch geht und was nicht.

    Bestreitet sicher niemand. Wenn dann "FF" Arbeitszeit ist, dann kann muss man darüber sprechen. Dann ist es aber juristisch nicht haltbar, dass es ein Ehrenamt ist. Dann ist es ein unbezahlter Zusatzjob.


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    AutorMarc8 D.8, Bad Hersfeld / Hessen721058
    Datum10.04.2012 17:5570388 x gelesen
    Geschrieben von Sebastian K.Das kommt, bei den HiOrgs, drauf an. Sofern da das Ehrenamt dazu genutzt wird, im Hauptamt zu sparen, (...) , sehe ich da dann doch noch einen Unterschied zur FF, oder Sportvereinen.

    Das ist gerade die Frage. Letztendlich dient die FF ja auch nur dazu sich Hauptamtliche zu sparen. Fast überall wo das Ehrenamt eingesetzt wird, kann man nämlich auch mit Hauptamtlichen arbeiten. Beweise dafür liefern nicht zuletzt andere EU Staaten, teilweise aber auch Modelle im eigenen Land.

    Geschrieben von Sebastian K.Wo wir gerade bei Sportvereinen sind: Wer ist da eigentlich "Arbeitnehmer"? Trainer? Spieler? Bankdrücker? Alle?

    Gerade hier wird die Frage sehr interessant. Da nicht selten Geld fließt (und sei es nur im Rahmen einer Übungsleitervergütung).

    MkG
    Marc


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    AutorMarc8 D.8, Bad Hersfeld / Hessen721059
    Datum10.04.2012 17:5670531 x gelesen
    Geschrieben von Philipp N.Dann ist es aber juristisch nicht haltbar, dass es ein Ehrenamt ist. Dann ist es ein unbezahlter Zusatzjob.

    Ähm... ein Ehrenamt ist letztlich nichts anderes wie ein unbezahlter Nebenjob.

    MkG
    Marc


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    (2) ...

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    AutorPhil8ipp8 N.8, Baden-Baden / Baden-Württemberg721063
    Datum10.04.2012 18:1070656 x gelesen
    Geschrieben von Marc Dickey
    Ähm... ein Ehrenamt ist letztlich nichts anderes wie ein unbezahlter Nebenjob.

    Nein, doppelt arbeiten ist nicht die Idee des Ehrenamtes. Es ist sicherlich schwierig eine eindeutige Definition zu finden. Ich zumindest meine, es handelt sich im weitesten Sinne um öffentliche, gesellschaftlich wichtige oder soziale Tätigkeiten die man FÜR DIE Gesellschaft leistet.

    Umso unsinniger ist es, ausgerechnet hier keine Klarstellung zu machen. Und wenn es denn so abwegig ist, was eventuell aus Brüssel kommt... warum haben denn bereits alle Fraktionen im Bayerischen Landtag einen Eilantrag beschlossen, der die Landesregierung dazu auffordert hier mit allen Mitteln aktiv zu werden.

    Aber FF-Angehörige dürfen keine Petition einreichen...


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    AutorSeba8sti8an 8K., Grafschaft / RLP721064
    Datum10.04.2012 18:1370742 x gelesen
    Kleiner Hinweis am Rande: Die Zitatfunktion des Forums ist hier mit Absicht so gestaltet worden, dass der Hinweis auf den Schreiber dessen Namen nur abgekürzt, und den Wohnort gar nicht darstellt. Damit werden dem Forum in der Darstellung für unregistrierte User, wie auch für Suchmaschinen, personenbezogene Daten teilweise vorenthalten. Mit den verbleibenden Daten, der Baumstruktur unter dem Thema und aus dem einfachen Lesefluss heraus kann trotzdem ausreichend nachvollzogen werden, von wem welches Zitat übernommen wurde.
    Diese Einstellung wurde von einer breiten Basis des Forums getragen. Daher jetzt die Bitte, diese Angaben so von der Zitatfunktion stehen zu lassen, und nicht manuell zu erweitern.


    Mit freundlichen Grüssen
    S. Krupp

    Moderator
    Team www.FEUERWEHR.de

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    AutorSeba8sti8an 8K., Grafschaft / RLP721065
    Datum10.04.2012 18:1670485 x gelesen
    Geschrieben von Philipp N.warum haben denn bereits alle Fraktionen im Bayerischen Landtag einen Eilantrag beschlossen, der die Landesregierung dazu auffordert hier mit allen Mitteln aktiv zu werden.Wir wollen doch jetzt nicht alle Anträge von politischen Parteien/Fraktionen hervorkramen, deren Sinn fragwürdig oder nur dem Aktionismus geschuldet ist. Das könnte die Datenbank in die Knie zwingen ;-)

    Geschrieben von Philipp N.Aber FF-Angehörige dürfen keine Petition einreichen...Stop, dieses Recht wurde niemandem abgesprochen. Die Diskussion (wie viele Diskussionen zu vielen Petitionen) bezieht sich rein auf den Inhalt.


    ...Ich twitter nicht, ich bin nicht bei Facebook...Ich finde das alles total schrottig und verfluche den Tag, an dem dieser ganze Dreck kam. Es lenkt vom Wesentlichen und vom sozialen Miteinander ab... (Anke Engelke)

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    AutorPhil8ipp8 N.8, Baden-Baden / Baden-Württemberg721066
    Datum10.04.2012 18:1870658 x gelesen
    So zum Abend noch ein Zitat, weil unsere Petition so kritisch gesehen wird...

    Der­zeit ver­han­deln der Euro­päi­sche Arbeit­ge­ber­ver­band und der Euro­päi­sche Gewerk­schafts­bund über eine Revi­sion die­ser Richt­li­nie. Dabei steht tat­säch­lich die Frage im Raum, auf die wöchent­li­che Höchst­ar­beits­zeit auch Tätig­kei­ten im Ehren­amt, wie zum Bei­spiel bei der Frei­wil­li­gen Feu­er­wehr, anzu­rech­nen.

    Auch die Ver­bände der Feu­er­weh­ren und aller ehren­amt­li­cher Orga­ni­sa­tio­nen soll­ten sich früh­zei­tig zu Wort mel­den und dafür wer­ben, dass das Ehren­amt in der Richt­li­nie nicht auf die Arbeits­zeit ange­rech­net wird.


    empfielt übrigend eine EU Abgeordnete - Dr. Anja Weisgerber (CSU)

    Was die Verbände dürfen, darf die Basis auch! Meine Meinung - schönen Abend...


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    AutorMarc8 D.8, Bad Hersfeld / Hessen721067
    Datum10.04.2012 18:3070493 x gelesen
    Geschrieben von Philipp N.Nein, doppelt arbeiten ist nicht die Idee des Ehrenamtes.

    Nicht? Ziel ist es doch, daß jemand möglichst unentgeltlich gewisse Arbeiten erledigt.

    Geschrieben von Philipp N.Ich zumindest meine, es handelt sich im weitesten Sinne um öffentliche, gesellschaftlich wichtige oder soziale Tätigkeiten die man FÜR DIE Gesellschaft leistet.


    Dann gehören viele Tätigkeiten im Sportbereich nicht dazu, auch eine Reihe von Tätigkeiten in den HiOrg nicht, da sie letztlich nicht der Allgemeinheit dienen.

    Geschrieben von Philipp N. Aber FF-Angehörige dürfen keine Petition einreichen...

    Hat dir keiner verboten. Nur sollte mE derjenige, der mitzeichnet auch wirklich wissen um was es geht und sich über das Stammtischniveau hinaus Gedanken zum Thema machen.

    MkG
    Marc


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    (2) ...

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    AutorMarc8 D.8, Bad Hersfeld / Hessen721068
    Datum10.04.2012 18:3570406 x gelesen
    Geschrieben von Philipp N.Decken die jeden Einsatz ab, bei dem ich das Gesetz "dehne"...?

    Davon gehe ich fest aus (s. SGB VII).*

    MkG
    Marc



    *Wobei ich eventuelle Regreßforderungen unter bestimmten Umständen nicht gänzlich ausschließen möchte.


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    (2) ...

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    AutorDani8el 8H., Schriesheim / Baden-Württemberg/Hessen721080
    Datum10.04.2012 19:5170546 x gelesen
    Geschrieben von Florian B.Die 48 h stellen den Schnitt über einen längeren Zeitraum dar. So what ?

    Ich verstehe auch nicht, dass anscheinend noch niemandem aufgefallen ist, dass der EuGH Ausgleichszeiträume für die Einhaltung der 48h-Woche vorgesehen hat.

    Gut, bei mir wäre es dann mit der Tätigkeit in der FF oder bei meiner HiOrg vorbei, denn ich hab schon 48h. Mit Ausgleich im max. vorgesehenen Zeitraum.

    Aber ich denke, dass der Prozentsatz an EA FA, deren Engagement bei der FF auch über den Ausgleichszeitraum hinaus zu einer Arbeitszeit über 48h die Woche führt , eher gering ausfällt...


    Hier vertrete ich nur meine eigene Meinung, wenn ein stiller Mitleser Probleme mit ihr hat oder sie nicht versteht soll er sich direkt an mich wenden. Und wenn er sich das nicht traut kann das Problem wohl nicht so groß sein.

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    AutorChri8sti8@n 8P., ein Badner in Troisdorf / NRW physisch, Baden emotional721086
    Datum10.04.2012 20:3770689 x gelesen
    Tach, Post!

    Geschrieben von Dr. Anja WeisgerberDer­zeit ver­han­deln der Euro­päi­sche Arbeit­ge­ber­ver­band und der Euro­päi­sche Gewerk­schafts­bund über eine Revi­sion die­ser Richt­li­nie. Dabei steht tat­säch­lich die Frage im Raum, auf die wöchent­li­che Höchst­ar­beits­zeit auch Tätig­kei­ten im Ehren­amt, wie zum Bei­spiel bei der Frei­wil­li­gen Feu­er­wehr, anzu­rech­nen.

    Auch die Ver­bände der Feu­er­weh­ren und aller ehren­amt­li­cher Orga­ni­sa­tio­nen soll­ten sich früh­zei­tig zu Wort mel­den und dafür wer­ben, dass das Ehren­amt in der Richt­li­nie nicht auf die Arbeits­zeit ange­rech­net wird.


    Und deshalb verstehe ich derzeit weder eine Petition an den Deutschen Bundestag noch irgendwelches Geheule und Gezetere über die ach so böse EU, weil beide derzeit gar nicht in den Prozeß involviert sind.
    Wenn die Sozialpartner beschließen, dass Tätigkeiten im Ehrenamt auf die wöchentliche Höchstarbeitszeit angerechnet werden und sich auch sonst einige werden, dann ist der Drops gelutscht bevor Berlin da was mitzureden hat.


    MkG,
    Christi@n

    -------------------------------------------------
    Fumus ignem

    - This is my very own opinion... -

    Gewinner.... (JuHu - endlich Freizeit)

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    AutorDirk8 W.8, Algermissen / Niedersachsen721103
    Datum10.04.2012 23:5470458 x gelesen
    Geschrieben von Christi@n P.Wenn die Sozialpartner beschließen, dass Tätigkeiten im Ehrenamt auf die wöchentliche Höchstarbeitszeit angerechnet werden und sich auch sonst einige werden, dann ist der Drops gelutscht bevor Berlin da was mitzureden hat.

    Hm, wozu dann noch Berlin?

    Demokratische (oder sonstige) Legitimation von "die Sozialpartner" im legislativen Prozess?

    Definition und Abgrenzung von "Ehrenamt" (jede "Freizeittätigkeit" außer: Schlaf, Sport, Konsum von Medien, Nahrungs und Genussmitteln, legalen Drogen, Kultur, Bewegung zwischen Arbeits und Wohnstätte bzw. Wohnstätte und Kinderverwahrstelle, ... die ja dem "Bruttosozialprodukt" dienen, oder auch kontraproduktive "ehrenhalber" übernommenen Tätigkeiten wie Juniors Fußballmannschaft zum Spiel Fahren, JF betreuen, GH renovieren, Seniorennachmittag organisieren, Parteiarbeit ...)?

    Nur mal so, auf wieviele Wochenstunden kommt denn dann so ein Baroso, Merkel, MdB, MdL, Staatsrat, CEO, .. in der EU? Gilt dann ja auch für die, oder gibts da etwa mehrere "Klassen" von Arbeitnehmern?

    Erinnert mich an die verflossenen gerade Gurke der EU, hört Politik nur auf Interessenverbände ohne eigenen GMV, kommen gerade Gurken dabei raus.

    In diesem Sinne,

    Gute Nacht.


    Alles meine persönliche Meinung usw..
    Geh immer vom Schlimmsten aus, dann kannst du nur positiv überrascht werden!

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    AutorUlri8ch 8C., Düsseldorf / NRW721122
    Datum11.04.2012 09:1470579 x gelesen
    Geschrieben von Daniel H.Aber ich denke, dass der Prozentsatz an EA FA, deren Engagement bei der FF auch über den Ausgleichszeitraum hinaus zu einer Arbeitszeit über 48h die Woche führt , eher gering ausfällt...

    stimmt, das sind nur die, die sich wöchentlich um mindestens eine Ausbildungseinheit für alle, ggf. eine weitere für andere (egal ob JF, Atemschutz, THL, Brandbekämpfung o.ä.), ggf. eine für den "Verein" (der in einigen Bundesländern den Betrieb erst ermöglicht) und den Papierkram dafür kümmern.
    Also vermutlich alle Führungskräfte und Gerätewarte in "Stützpunktfeuerwehren" (ungefähr ab Zugstärke, also so ab 4 bis 5 Fahrzeugen), die ihr "Amt" ernst nehmen...

    Wer das nicht glaubt, soll mal echten Zeitaufschrieb betreiben... (daher rühren ja auch mit die Probleme, geeignete Führungskräfte zu bekommen UND zu behalten!)


    -----

    mit privaten und kommunikativen Grüßen


    Cimolino

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    AutorPhil8ipp8 N.8, Baden-Baden / Baden-Württemberg721124
    Datum11.04.2012 09:2670369 x gelesen
    Geschrieben von Christi@n PannierWenn die Sozialpartner beschließen, dass Tätigkeiten im Ehrenamt auf die wöchentliche Höchstarbeitszeit angerechnet werden und sich auch sonst einige werden, dann ist der Drops gelutscht bevor Berlin da was mitzureden hat.

    Eben nicht. In Deutschland ist das geltende gesetz das Arbeitszeitgesetz. Es würde dann nach Vorlage der EU vom Bundestag neu zu beschliessen sein. Der soll da reinschreiben, dass bestimmte Tätigkeiten nicht darunter fallen. Fertig. Deshalb Bundestag.

    Die Petition richtet sich einfach an die zukünftig ausformulierende Instanz.

    Grüße von einem Rheinländer in Baden


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    AutorPhil8ipp8 N.8, Baden-Baden / Baden-Württemberg721126
    Datum11.04.2012 09:3370192 x gelesen
    Geschrieben von Dirk Wulfes
    Hm, wozu dann noch Berlin?

    Gesetze für Deutschland werden im Bundestag umgesetzt, auch wenn aus Brüssel übergreifende Vorgaben kommen.

    Nur mal so, auf wieviele Wochenstunden kommt denn dann so ein Baroso, Merkel, MdB, MdL, Staatsrat, CEO, .. in der EU? Gilt dann ja auch für die, oder gibts da etwa mehrere "Klassen" von Arbeitnehmern?


    "Wichtige" Personen haben selbstverständlich eine Ausnahmeregel. Schon immer.

    Erinnert mich an die verflossenen gerade Gurke der EU, hört Politik nur auf Interessenverbände ohne eigenen GMV, kommen gerade Gurken dabei raus.

    Ach ich bin da garnicht auf Krwall gebürstet. Interessenverbände sind okay. Im Übrigen finde ich im Großen und Ganzen auch die EU nicht verkehrt. Aber in existentiellen Fragestellungen wie unser Rechtsstatus als Einzelner: "Freiwillig oder Arbeitnehmer bei der Feuerwehr?" sollte die Basis befragt und gehört werden. Nicht mehr und nicht weniger ist das Ziel.

    Grüße


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    AutorMarc8 D.8, Bad Hersfeld / Hessen721127
    Datum11.04.2012 09:3470261 x gelesen
    Geschrieben von Philipp N.er soll da reinschreiben, dass bestimmte Tätigkeiten nicht darunter fallen. Fertig.

    Doof nur wenn sie dann schon auf übergeordneter Ebene explizit drin wären.

    MkG
    Marc


    Mein StatusArtikel 5 - Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland
    (1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.
    (2) ...

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    AutorPhil8ipp8 N.8, Baden-Baden / Baden-Württemberg721129
    Datum11.04.2012 09:3770335 x gelesen
    Geschrieben von Marc Dickey
    Doof nur wenn sie dann schon auf übergeordneter Ebene explizit drin wären.

    Da hast Du Recht, aber nationale Ausnahmen bestätigen gemeinhin jee EU-Regel ;=)


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    AutorDani8el 8H., Schriesheim / Baden-Württemberg/Hessen721130
    Datum11.04.2012 09:4370319 x gelesen
    Geschrieben von Ulrich C.stimmt, das sind nur die, die sich wöchentlich um mindestens eine Ausbildungseinheit für alle, ggf. eine weitere für andere (egal ob JF, Atemschutz, THL, Brandbekämpfung o.ä.), ggf. eine für den "Verein" (der in einigen Bundesländern den Betrieb erst ermöglicht) und den Papierkram dafür kümmern.
    Also vermutlich alle Führungskräfte und Gerätewarte in "Stützpunktfeuerwehren" (ungefähr ab Zugstärke, also so ab 4 bis 5 Fahrzeugen), die ihr "Amt" ernst nehmen...



    Dann muss man Arbeit verteilen um die Belastung abzufedern. Zusammenarbeit mit anderen Wehren, Arbeit auf mehreren Schultern in der eigenen Wehr verteilen, mehr Gerätewarte? Wenn es wirklich nicht anders geht HA Personal (Gerätewart in Teilzeit)?

    Ist es nicht aber auch so, dass viele Führungskräfte ihre Arbeit gar nicht abgeben oder teilen wollen?


    Hier vertrete ich nur meine eigene Meinung, wenn ein stiller Mitleser Probleme mit ihr hat oder sie nicht versteht soll er sich direkt an mich wenden. Und wenn er sich das nicht traut kann das Problem wohl nicht so groß sein.

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    AutorFlor8ian8 B.8, Völklingen / Departement Saare 721131
    Datum11.04.2012 09:4770290 x gelesen
    Die nächste Frage wäre ob Feuerwehrstunden = Feuerwehrstunden sind.


    Grüße, BeschFl

    Toto, ich glaube, wir sind nicht mehr in Kansas

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    AutorDani8el 8H., Schriesheim / Baden-Württemberg/Hessen721133
    Datum11.04.2012 09:4970207 x gelesen
    Geschrieben von Florian B.Die nächste Frage wäre ob Feuerwehrstunden = Feuerwehrstunden sind.

    Inwiefern? "Ich-sitz-in meiner-Freizeit-in-der-Feuerwehr-und-warte-das-was-passiert"?

    Oder wie meinst Du das?


    Hier vertrete ich nur meine eigene Meinung, wenn ein stiller Mitleser Probleme mit ihr hat oder sie nicht versteht soll er sich direkt an mich wenden. Und wenn er sich das nicht traut kann das Problem wohl nicht so groß sein.

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    AutorFlor8ian8 B.8, Völklingen / Departement Saare 721134
    Datum11.04.2012 09:5270162 x gelesen
    Zum Beispiel. Ich sage es jetzt mal so: Alle Stunden die nicht unmittelbar mit der Auftragserfüllung laut Gesetz zu tun haben.

    z.B. der Spielmannszug oder sogar das Training für die Leistungsspange, der Besuch der Nachbarfeuerwehr, der gemütliche Teil nach der Übung (den müsste man spitz dann abrechnen)


    Grüße, BeschFl

    Toto, ich glaube, wir sind nicht mehr in Kansas

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    AutorMatt8hia8s O8., Waldems / Hessen721136
    Datum11.04.2012 10:0570137 x gelesen
    Moin,

    Geschrieben von Daniel H.Ist es nicht aber auch so, dass viele Führungskräfte ihre Arbeit gar nicht abgeben oder teilen wollen?

    auch dieses Problem kann ggf. dem Zeitansatz geschuldet sein, den es für Abstimmung untereinander, Kontrolle der Ergebnisse usw. braucht und für den man sich schlicht und ergreifend nicht den erforderlichen Raum nimmt. Eine eingespielte Organisation kann dass vielleicht ohne großes nachfragen Bewältigen, in einer Organisationsform, in der die Beteiligten häufig wechseln und in der nicht immer alle zur gleichen zeita m gleichen Ort verfügbar sind wird es schwierirger. Letztlich muss einer die Prüfnachweise verwantwortlich führen, also kann der Gerätewart nur beschränkt deligieren. Nur wenigen dürfen vielleicht, wenn überhaupt, über Finanzmittel verfügen oder die Beschaffung notwendiger Ersatzteile einleiten, und irgendwie ist am Ende der Wehrleiter verantwortlich für UVV, Ausbildung usw. Deligiert er, muss er kontrollieren, und je mehr und feingliedriger deligiert wird, um so mehr Rückmeldungen über "Kleinscheiß" kann das bedeuten.

    Im Zeitalter von Handys und Mails und vielleicht sogar EDV-Gestützter, webbasierter Geräte- und Personalverwaltung wird das m.E. sicher einfacher, aber da müssen dann auch alle mitspielen. Dass umfangreiche Delegation aber auch von Verwantwortung entlastet ist definitiv, zumindest in den gängigen Organisationsstrukturen bei freiwilligen Feuerwehren, ein Märchen.


    "You can't be a real country unless you have a Beer and an airline. It helps if you have some kind of a football team, or some nuclear weapons, but at the very least you need a Beer!" Frank Zappa

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    AutorDani8el 8H., Schriesheim / Baden-Württemberg/Hessen721137
    Datum11.04.2012 10:1770170 x gelesen
    Geschrieben von Matthias O.Dass umfangreiche Delegation aber auch von Verwantwortung entlastet ist definitiv, zumindest in den gängigen Organisationsstrukturen bei freiwilligen Feuerwehren, ein Märchen.

    Davon hat auch niemand gesprochen.

    Geschrieben von Matthias O.Eine eingespielte Organisation kann dass vielleicht ohne großes nachfragen Bewältigen, in einer Organisationsform, in der die Beteiligten häufig wechseln und in der nicht immer alle zur gleichen zeita m gleichen Ort verfügbar sind wird es schwierirger.

    Was definierst Du als häufigen Wechsel? Alle 5 Jahre? Jedes Jahr?

    Aufteilung der Aufgaben in verschiedene Sachgebiete: z.B. Ausbildung, Atemschutz, Gerätewesen. Auch hier hierarchischer Aufbau m it Sachgebietsleiter. Dadurch kann die Last der Rückmeldungen an den Wehrführer auf das wichtigste destiliert werden.

    Wird auch bei einigen FFen durchaus so gehandhabt.


    Hier vertrete ich nur meine eigene Meinung, wenn ein stiller Mitleser Probleme mit ihr hat oder sie nicht versteht soll er sich direkt an mich wenden. Und wenn er sich das nicht traut kann das Problem wohl nicht so groß sein.

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    AutorPhil8ipp8 N.8, Baden-Baden / Baden-Württemberg721141
    Datum11.04.2012 10:3470276 x gelesen
    Hall an alle,

    ich möchte die Diskussion mal von einer anderen - übergeordneten - Seite beleuchten. Wir diskutieren hier teilweise schon sehr detailliert über einzelne Aspekte der Arbeitszeitrichtlinie. Stunden, Ruhezeiten, Bereitschaftsdienste,... etc.

    Nochmal zur Erinnerung: Was ist los?

    Die EU möchte mit Recht bestimmte Arbeitsverhältnisse besser schützen, in dem sie diese in die Arbeitszeitenrichtlinie integriert. Dazu wird im Ansatz vorgeschlagen, dass der Schutz auf diejenigen Tätigkeiten ausgedehnt wird, die auch in einem regulären Arbeitsverhältnis geleistet werden könnten - hier greift seit jeher der entspr. Arbeitsschutz. Alles schön und gut

    Wo ist das Problem für die Freiwillige Feuerwehr?

    Wir leisten Dinge, die auch jeder Angestellte oder verbeamtete Berufsfeuerwehrmann erledigen kann. Sind wir also eigentlich Arbeitnehmer unserer Feuerwehr? Wenn ja - müssten wir die Arbeitszeitrichtlinie nicht nur auf unseren normalen Job anwenden, sondern die Zeiten bei der Feuerwehr addieren.

    Im nachfolgenden Aufsatz von Hannes Jähnert und Dr. Frank Weller wird genau dies untersucht. Ist etwas länger, aber es zeigt, wo letztlich gesetzlich der casus knaxus sein wird.

    http://www.karinbuchner.de/?p=959

    Es wird um die Frage gehen, sind wir "echte Freiwillige" oder nicht. Einige - auch die Petenten für Berlin und Stasbourg meinen ja, wir sind das. Dann nämlich ist die Sache mit der Richtlinie klar und eine Ausweitung rechtlich nicht haltbar:

    Diese Ausweitung wäre allerdings insofern bedenklich, als der Arbeitgeber unter dem Vorwand des Arbeitsschutzes (Recht auf körperliche Unversehrtheit, Art 2 II GG) bedenklich großen Einfluss auf die Freizeitgestaltung (Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit, Art 2 I GG) erlangen würde.

    Andere meinen, nein wir sind das eigentlich nicht.

    Wie ist denn eigentlich Eure Meinung, wenn es um das "Prinzip" geht. Also besteht Ihr auf dieses Recht oder ist Euch das schnuppe?

    Bin gespannt auf Eure Meinungen

    viele Grüße

    PN


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    AutorMatt8hia8s O8., Waldems / Hessen721142
    Datum11.04.2012 10:4170095 x gelesen
    Moin,

    Geschrieben von Daniel H.Was definierst Du als häufigen Wechsel? Alle 5 Jahre? Jedes Jahr?

    die konstellationen können in freiwilligen Organisationen durchaus auch mal in kürzeren Zeitabschnitten als den möglicherweise vorhandenen Wahlperioden wechseln. Je mehr Positionen besetzt werden, desto wahrscheinlicher ist es, dass jemand ausscheidet oder eine Funktion wechselt.

    Geschrieben von Daniel H.Aufteilung der Aufgaben in verschiedene Sachgebiete: z.B. Ausbildung, Atemschutz, Gerätewesen. Auch hier hierarchischer Aufbau m it Sachgebietsleiter. Dadurch kann die Last der Rückmeldungen an den Wehrführer auf das wichtigste destiliert werden.

    Und du glaubst, dass diese Sachgebietsleiter dann so wenig zu tun haben, dass sie mit so wenige Stunden auskommen, dass diese dann nicht mehr ins gewicht fallen? Ich meine, das Gegenteil kann der Fall sein, denn die alle müssen je auch entsprechende Qualifiziert und fortgebildet werden.

    Geschrieben von Daniel H.Wird auch bei einigen FFen durchaus so gehandhabt.

    Ja. Und glaubst du, dass dadurch der Aufwand soweit reduziert wird, dass der hier zur Diskussion stehende Zeitbedarf soweit minimiert wird, dass er im Hinblick auf die oben gestellten Fragen als irrelevant angesehen werden kann? Ich denke nein - so feingliedrig wird das nicht möglich sein.

    Sicher ist die Frage, ob jeder diese "Sachgebietsleiter" auch gleich alle operativen Aufgaben übernehmen muss - allerdings muss auch der, der die Schläuche wächt und prüft, wissen, was er da tut. Und unabhängig vom hirarschichen Aufbau wird zum Erwerb dieser Kenntnisse Zeit benötigt...


    "You can't be a real country unless you have a Beer and an airline. It helps if you have some kind of a football team, or some nuclear weapons, but at the very least you need a Beer!" Frank Zappa

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    AutorDani8el 8H., Schriesheim / Baden-Württemberg/Hessen721143
    Datum11.04.2012 10:5270137 x gelesen
    Geschrieben von Matthias O.Sicher ist die Frage, ob jeder diese "Sachgebietsleiter" auch gleich alle operativen Aufgaben übernehmen muss - allerdings muss auch der, der die Schläuche wächt und prüft, wissen, was er da tut. Und unabhängig vom hirarschichen Aufbau wird zum Erwerb dieser Kenntnisse Zeit benötigt...


    Ausgleichszeitraum laut EuGH 6 Monate:

    Zeitbedarf für den Lehrgang Gerätewart an der LFS Ba-Wü oder HLFS Kassel: ca. 35h

    Runtergebrochen auf eine wöchentliche Belastung auf den Ausgleichszeitraum: ca. 1,46h

    Da ist doch deutlich Luft nach oben, zumal der Gerätewartlehrgang nur einmal anfällt. Ab und an mal noch eine Fortbildung gemacht, dann bleibt das Wissen aktuell und die Arbeitsbelastung im Ausgleichszeitraum bleibt relativ gering.


    Hier vertrete ich nur meine eigene Meinung, wenn ein stiller Mitleser Probleme mit ihr hat oder sie nicht versteht soll er sich direkt an mich wenden. Und wenn er sich das nicht traut kann das Problem wohl nicht so groß sein.

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    AutorMatt8hia8s O8., Waldems / Hessen721145
    Datum11.04.2012 11:1870135 x gelesen
    Mh,

    ich habe in den ersten drei Monaten des Jahres grob überschlägig rd. 15-20 Stunden für die Feuerwehr aufgewendet. Zudem habe ich im Job saisonbedingt jede Woche etwa 5-7 Stunden auf die 39,5 Stunden Arbeitszeit "draufgearbeitet". Ich bin als "Nebenfunktion" noch Zugführer einer KatS-Einheit, wofür sicher nochmal weitere 25 Stunden angefallen sind. Dabei waren keine größeren Einsätze oder sonstwas, und einen Lehrgang, den ich gemacht habe, rechne ich mal nicht mit. Dementsprechend habe ich pro Woche irgendwas um 47,5 Stunden "gearbeitet" - und ich würde nicht sagen, dass es nicht Leute gibt, die wesentlich öfter da waren als ich - es gibt auf jeden Fall Organisationen, da werden deutlich mehr Einsatzstunden geleistet als bei uns. Und bei alle dem habe ich so gut wie nichts praktisch gemacht, keine Bewegungsfahrten, keine Fahrten zur Werkstatt oder Tankstelle, keine Geräteüberprüfungen und sonst auch nichts, was ich hätte deligieren können...

    M.E. wird da die Luft mit 48,5 Stunden schon eng, wenn man vielleicht eh eine 42-Stunden-Woche hat. Die vorgeschriebene jährliche Ausbildung nach DV 2, Belastungsübungen und Fortbildung für AGT, alle zwei Jahre spätestens EH, Einsätze Lehrgänge usw. müssten dann irgendwie da unter gebracht werden. Und da ist dann noch nichts dabei, was man deligieren könnte...

    Gruß, otti


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    AutorDani8el 8H., Schriesheim / Baden-Württemberg/Hessen721152
    Datum11.04.2012 11:5570121 x gelesen
    Geschrieben von Matthias O.ich habe in den ersten drei Monaten des Jahres grob überschlägig rd. 15-20 Stunden für die Feuerwehr aufgewendet.

    Insgesamt oder pro Woche?

    Geschrieben von Matthias O.Zudem habe ich im Job saisonbedingt jede Woche etwa 5-7 Stunden auf die 39,5 Stunden Arbeitszeit "draufgearbeitet".

    Job geht vor. Wie lange ist bei Dir die Saison?

    Geschrieben von Matthias O.Ich bin als "Nebenfunktion" noch Zugführer einer KatS-Einheit, wofür sicher nochmal weitere 25 Stunden angefallen sind.

    In welchem Zeitraum?

    Geschrieben von Matthias O.Dabei waren keine größeren Einsätze oder sonstwas, und einen Lehrgang, den ich gemacht habe, rechne ich mal nicht mit.

    Müsste man aber, zumindest wenn es sich um Lehrgänge handelt die notwendig für eine Pflichtaufgabe der Feuerwehr sind.

    Geschrieben von Matthias O.Dementsprechend habe ich pro Woche irgendwas um 47,5 Stunden "gearbeitet" - und ich würde nicht sagen, dass es nicht Leute gibt, die wesentlich öfter da waren als ich - es gibt auf jeden Fall Organisationen, da werden deutlich mehr Einsatzstunden geleistet als bei uns.

    Auch hier wieder: in welchem Zeitraum genau? Sind die Aufenthaltszeiten in der Feuerwehr denn auch wirklich bei allen notwendig gewesen? Da muss man, wie Florian schon geschrieben hat, spitz abrechnen. Stechuhr am GH... ;-)

    Geschrieben von Matthias O.Die vorgeschriebene jährliche Ausbildung nach DV 2, Belastungsübungen und Fortbildung für AGT, alle zwei Jahre spätestens EH, Einsätze Lehrgänge usw. müssten dann irgendwie da unter gebracht werden. Und da ist dann noch nichts dabei, was man deligieren könnte...

    40h Pflichtfortbildung im Jahr (wir sind uns, denke ich, einig dass das die wirklich allerunterste Grenze darstellt): Wären 20h im Ausgleichszeitraum - sind ca. 0,8 die Woche
    Belastungsübung ist einmal im Jahr, Dauer pro AGT so um die 2h. Runtergebrochen wären das ca. 0,04h die Woche. Fortbildung für AGT kommt auf den betriebenen Zeitaufwand und die "Darreichungsform" an. Sagen wir mal 16h im Jahr zusätzlich zu den Dingen die in normalen Übungen laufen können. Das wären dann ca. 0,3h in der Woche.
    Alle 2 Jahre EH. Das wären in 24 Monaten 16h EH, macht also pro Woche ca. 0,17h.

    Lehrgänge, besucht nicht jeder FA regelmässig. Die meisten auch nicht mehrmals im Jahr. Gehen wir mal von durchschnittlich 2 Wochen (ca. 70h) im Jahr aus (das ist wahrscheinlich noch zu viel für den normalen EA FA): macht im Ausgleichszeitraum von 6 Monaten eine Belastung von 1,46h aus.

    Rechnen wir mal kurz zusammen was die Anteile bisher ausmachen würden:

    Pflichtfortbildung: 0,8h/Woche
    Belastungsübung: 0,04h/Woche
    AGT-Fortbildung: 0,3h/Woche
    EH-Ausbildung: 0,17h/Woche
    Lehrgänge: 1,46h/Woche

    Ergebnis: 2,47h/Woche

    Wenn ich irgendwo einen Rechen- oder Denkfehler habe, dann bitte darauf hinweisen!


    Hier vertrete ich nur meine eigene Meinung, wenn ein stiller Mitleser Probleme mit ihr hat oder sie nicht versteht soll er sich direkt an mich wenden. Und wenn er sich das nicht traut kann das Problem wohl nicht so groß sein.

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    AutorThom8as 8E., Nettetal / NRW721153
    Datum11.04.2012 12:0670068 x gelesen
    Geschrieben von Daniel H.Da ist doch deutlich Luft nach oben, zumal der Gerätewartlehrgang nur einmal anfällt. Ab und an mal noch eine Fortbildung gemacht, dann bleibt das Wissen aktuell und die Arbeitsbelastung im Ausgleichszeitraum bleibt relativ gering.

    Kann es sein das du nur von der Ausbildung redest? Nur so als Beispiel unser Gerätewart für einen Standort mit 6 Fahrzeugen hat 12 Stunden pro Woche. Und eigentlich waren es mal 15. Also da wird es schon schwierig die Richtlinie einzuhalten. Und der kriegt das auch bezahlt.

    Gruß
    Thomas


    Ich schreibe hier nur für mich und nicht für meine FF.
    Sollte das mal wirklich offiziell sein, dann mit Dienstgrad und Funktion

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    AutorDani8el 8H., Schriesheim / Baden-Württemberg/Hessen721156
    Datum11.04.2012 12:1570078 x gelesen
    Geschrieben von Thomas E.Kann es sein das du nur von der Ausbildung redest? Nur so als Beispiel unser Gerätewart für einen Standort mit 6 Fahrzeugen hat 12 Stunden pro Woche. Und eigentlich waren es mal 15. Also da wird es schon schwierig die Richtlinie einzuhalten. Und der kriegt das auch bezahlt.

    Ein Gerätewart. Mach mal zwei bis drei daraus, dann reduziert sich die Zeit wieder. Was macht der denn das ganze Jahr? Macht der auch die Atemschutzwerkstatt? Elektrische Geräteprüfung? Leiterprüfung?

    Macht das euer Gerätewart im Rahmen einer Teilzeitstelle?


    Hier vertrete ich nur meine eigene Meinung, wenn ein stiller Mitleser Probleme mit ihr hat oder sie nicht versteht soll er sich direkt an mich wenden. Und wenn er sich das nicht traut kann das Problem wohl nicht so groß sein.

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    AutorThom8as 8E., Nettetal / NRW721157
    Datum11.04.2012 12:2270099 x gelesen
    Geschrieben von Daniel H.in Gerätewart. Mach mal zwei bis drei daraus, dann reduziert sich die Zeit wieder. Was macht der denn das ganze Jahr? Macht der auch die Atemschutzwerkstatt? Elektrische Geräteprüfung? Leiterprüfung?

    Macht das euer Gerätewart im Rahmen einer Teilzeitstelle?


    Ja eine Teilzeitstelle, und er pflegt die Fahrzeuge und Geräte, macht die Geräteprüfungen aber keine Elektroprüfungen und kein Atemschutz.
    Und wie willst du das sinnvoll auf 3 GW aufteilen? Einer für Schläuche, einer für Leitern und einer wäscht die Fahrzeuge?

    Gruß
    Thomas

    Was macht eigentlich ein GW beid er BF?


    Ich schreibe hier nur für mich und nicht für meine FF.
    Sollte das mal wirklich offiziell sein, dann mit Dienstgrad und Funktion

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    AutorDani8el 8H., Schriesheim / Baden-Württemberg/Hessen721160
    Datum11.04.2012 12:3870057 x gelesen
    Geschrieben von Thomas E.Was macht eigentlich ein GW beid er BF?

    Ich bin im Sachgebiet Gerätewesen tätig. Ich prüfe die ortsveränderlichen elektrischen Geräte, bestücke Fahrzeuge, repariere wasserführende Armaturen und andere Geräte, Gerätebeschaffung, Inventarisierung von Geräten, gebe Geräte für die FFen und die BF aus, Leinenprüfung, Verbrauchsmaterial, Schlauchreperaturen (Prüfung und Wäsche sind mittlerweile ausgelagert), Vorstellung von neuen Geräten und deren Handhabung, uvm. Im Grunde renne ich die meiste Zeit von A nach B weil immer jemand etwas von mir will.

    Die Wachabteilungen haben unterschiedliche Hauptaufgaben:

    Elektrische Geräteprüfung ortsveränderlicher Geräte; Prüfung von Feuerwehrleitern, Prüfung von Geräten und Material der Absturzsicherung und Höhenrettung; Prüfung und Wartung von hydraulischen Geräten und Anschlagmitteln

    In meiner WA gibt es seit diesem Jahr wieder 3 Gerätewarte. Vorher waren wir zu zweit. Insgesamt sind wir im Sachgebeit zu zehnt.

    Atemschutzwerkstatt, KFZ und Kleiderkammer sind unabhängige Sachgebiete.


    Geschrieben von Thomas E.Und wie willst du das sinnvoll auf 3 GW aufteilen? Einer für Schläuche, einer für Leitern und einer wäscht die Fahrzeuge?


    Wenn der Arbeitsaufwand von 12h/Woche für euren Teilzeitgerätewart realistisch ist, dann kann man die Arbeiten auch sinnvoll aufteilen.


    Hier vertrete ich nur meine eigene Meinung, wenn ein stiller Mitleser Probleme mit ihr hat oder sie nicht versteht soll er sich direkt an mich wenden. Und wenn er sich das nicht traut kann das Problem wohl nicht so groß sein.

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    AutorMatt8hia8s O8., Waldems / Hessen721161
    Datum11.04.2012 12:5070052 x gelesen
    Mh,

    vielleicht ließt du den Beitrag nochmal? Ich hatte geschrieben, bezogen auf das erste Quartal. Das waren 13 Wochen. Und natürlich geht es nur um die zeiten mit "Beschäftigung". Deine restlichen Fragen sind m.E. Füllwerk, das tut hier nichts zu Sache.

    Geschrieben von Daniel H.Wenn ich irgendwo einen Rechen- oder Denkfehler habe, dann bitte darauf hinweisen!

    Nein, ich denke, die "Grundbelastung" hast du da gut erfasst. Und die Helfer, die nur diese Grundbelastung schultern, sind da auch nicht das Problem. Abgesehen davon, dass für alle noch Einsätze in mehr oder weniger großem Umfang dazu kommen werden, denke ich, dass eine Deckelung der Tätigkeiten nach oben bzw. die möglicherweise herzustellenden Interpendenzen mit dem/den Hauptjobs bei denjenigen ein problem sind, die eben die genannten Ausbildungsdienste vor- und nachbereiten müssen, die Geräte- und Fahrzeugwartung durchführen, die Jugend betreuuen usw. Aber das hatte ich ja auch schon alles aufgezählt. genau für diese Zeiten stünden dann z.B. für bestimmte Beschäftigtengruppen nur noch rd. 4,00 h pro Woche zur Verfügung, die im Ausgleichszeitraum nicht überschritten werden dürften. Und die haben dann im Hauptjob noch keine einzige Überstunde gemacht...

    Das Problem wäre also durchaus real, ich denke da können wir jetzt noch so viel hin und her rechnen, in der Sache tut sich am Ende nix. Jetzt wäre nur die Frage, ob dieser Schutzmechanismus nicht sogar gut und richtig wäre. Hier kann man dann wieder geteilter Meinung sein. Mich würde hier vor allem stören, dass starre Grenzen wieder zu einer Bürokratisierung führen müssen, die sowohl AG wie auch Komunen und HiOrg betreiben würden müssen, um sich entsprechend abzusichern. Beim AG wäre da sicher restriktivere Vorgaben beim Umgang mit dem Ehrenamt zu erwarten, bei den Kommunen ein Dokumentationsaufwand, der wiederum zeit kostet, die bei der eigentlichen Aufgabenerfüllung fehlt.

    Aber solange wir hier noch seitenlang über Kleinklein diskutieren können haben wir sicher noch alle jede Menge Verteilzeit. Ich geh dann mal wieder was sinnvolles schaffen...

    Gruß, otti


    Ein Psychopath ist jemand, der gerade heraus gefunden hat was wirklich los ist...

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    AutorThor8ste8n H8., Schwetzingen / Baden-Würtemberg721163
    Datum11.04.2012 13:2170048 x gelesen
    Hallo zusammen,

    Ich denke mal ich antworte auf diesen Beitrag.

    Geschrieben von Daniel H.Aber ich denke, dass der Prozentsatz an EA FA, deren Engagement bei der FF auch über den Ausgleichszeitraum hinaus zu einer Arbeitszeit über 48h die Woche führt , eher gering ausfällt...

    Ich weis nicht, ob dir bewusst ist, welche zeitliche Belastung ein einigermassen Engagierter angehöriger der Freiwilligen Feuerwehr hat.
    Wenn man nur an den regelmässigen Besuch der Ausbildung denkt, kommen da pro Woche sicher 2-3 Stunden zusammen, ohne Lehrgänge, ohne selbst Auszubilden.
    Wenn eine Wehr entsprechend Einsätze hat, kann ich pro Woche für die Einsätze ausserhalb der Arbeitszeit sicher auch problemlos 2-3 Stunden (bei größeren Wehren deutlich mehr) rechnen.
    Rechnet man dann noch die Zeit dazu, die bei z.B. für Pflege der Fahrzeuge und der Feuerwache aufgewendet werden habe ich hier auch noch 1-2 Stunden.
    Das gäbe jetzt schon 5-8 Stunden pro Woche, ohne Spezialaufgaben, Führungsfunktion, ...
    Wenn man berücksichtigt, dass etliche Leute im Beruf eine 40 Stunden-Woche haben und mit Überstunden im 6-Monatszeitraum oft auf mehr als 40 Stunden kommen, habe ich damit schon ein Problem.
    Wenn dann noch irgendwelche Funktionen z.b. Jugendarbeit, Führungskraft, Gerätewart ... dazu kommen, ist man da locker drüber.
    Klar, in einer kleinen Feuerwehr mit 10 Einsätzen im Jahr und Übungsdienst jeden 1 Sonntag im Monat hat man da kein Problem.


    Gruss Thorsten


    Alles was ich hier schreibe ist meine private Meinung bzw. sind meine privaten Beobachtungen. Dies entspricht nicht in jedem Fall der offiziellen Meinung meiner Heimatwehr oder Heimatstadt.

    'And all those exclamation marks, you notice? Five? A sure sign of someone who wears his underpants on his head.' (Terry Pratchett in Maskerade)

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    AutorDani8el 8H., Schriesheim / Baden-Württemberg/Hessen721164
    Datum11.04.2012 13:2169921 x gelesen
    Geschrieben von Matthias O.Deine restlichen Fragen sind m.E. Füllwerk, das tut hier nichts zu Sache.

    Nö, sind sie nicht. Da die "Saison" sich nur auf einen Teil des Jahres bezieht, ist die Stundenbelastung aufs Jahr gerechnet aber eben durchschnittlich unter 5-7 Stunden oben drauf.

    Geschrieben von Matthias O....die eben die genannten Ausbildungsdienste vor- und nachbereiten müssen, die Geräte- und Fahrzeugwartung durchführen, die Jugend betreuuen usw.

    Die Zeiten hierfür würden aber für jeden sinken, wenn die Arbeit aufgeteilt werden würde.

    Wie siehts mit einer 2 geteilten Laufbahn bei der FF aus? Einsatzpersonal und Wartungspersonal. Vielleicht gibt es ja Leute, die sich nicht vorstellen können in den Einsatz zu gehen, aber Spass an der Technik haben?

    Geschrieben von Matthias O.Aber solange wir hier noch seitenlang über Kleinklein diskutieren können haben wir sicher noch alle jede Menge Verteilzeit. Ich geh dann mal wieder was sinnvolles schaffen...


    Ich hab gerade AZV damit ich meine 48h/Woche nicht überschreite... Ich geh dann morgen wieder was sinnvolles schaffen.


    Hier vertrete ich nur meine eigene Meinung, wenn ein stiller Mitleser Probleme mit ihr hat oder sie nicht versteht soll er sich direkt an mich wenden. Und wenn er sich das nicht traut kann das Problem wohl nicht so groß sein.

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    AutorMarc8 D.8, Bad Hersfeld / Hessen721165
    Datum11.04.2012 13:3269962 x gelesen
    Geschrieben von Thorsten H.Klar, in einer kleinen Feuerwehr mit 10 Einsätzen im Jahr und Übungsdienst jeden 1 Sonntag im Monat hat man da kein Problem.

    Jetzt wirds nämlich interessant, da einige Fragen auftauchen (auf die wir hier sicher keine abschließende Antwort geben können).

    Welcher Anteil der EA FA hat welche wöchentliche Belastung durch die Feuerwehr?
    Inwieweit läßt sich die Spannweite der Belastungen bei einer Reorganisation verringern?
    Welcher Anteil der Belastung ließe sich eher unproblematisch ins Hauptamt verlegen?
    t.b.c.

    Gerade bei der nicht planabren Belastung "Einsatz" ist zu überlegen inwieweit es sinnvoll ist bei übermäßigem Aufkommen außerhalb der Regelarbeitszeit diese im Rahmen des Arbeitnehmerschutzes zu kürzen. (Ja, ich weiß, daß das die AG nicht begeistern wird).


    Übrigens:

    Wenn man wirklich durchdrücken würde, daß Feuerwehrdienst eindeutig nicht als Arbeitszeit gewertet wird, dürfte ein AG im Recht sein, wenn er seinen Mitarbeiter zwischen zwei aufeinander folgende Schichten fast durchweg im Einsatz war nach Einsatzende pünktlich zum Dienstantritt erwartet.

    MkG
    Marc


    Mein StatusArtikel 5 - Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland
    (1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.
    (2) ...

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    AutorDani8el 8H., Schriesheim / Baden-Württemberg/Hessen721166
    Datum11.04.2012 13:3369935 x gelesen
    Geschrieben von Thorsten H.Wenn man nur an den regelmässigen Besuch der Ausbildung denkt, kommen da pro Woche sicher 2-3 Stunden zusammen, ohne Lehrgänge, ohne selbst Auszubilden.

    Da wo es das gibt. Bei vielen FFen gibt es aber während der Sommerferien z.B. keine geplanten Übungen, auch wird im Winter teilweise ein "Jahresabschluss" gemacht.

    Geschrieben von Thorsten H.Rechnet man dann noch die Zeit dazu, die bei z.B. für Pflege der Fahrzeuge und der Feuerwache aufgewendet werden habe ich hier auch noch 1-2 Stunden.
    Das gäbe jetzt schon 5-8 Stunden pro Woche, ohne Spezialaufgaben, Führungsfunktion, ...


    Macht bei euch jeder Fahrzeugpflege oder putzt das Gerätehaus?

    Geschrieben von Thorsten H.Wenn dann noch irgendwelche Funktionen z.b. Jugendarbeit, Führungskraft, Gerätewart ... dazu kommen, ist man da locker drüber.

    Dann muss man eben Doppelbelastungen vermeiden. Wer bei der aktiven ausbildet sollte nicht bei der JF auch noch mitspielen oder Gerätewartung machen...

    Geschrieben von Thorsten H.Klar, in einer kleinen Feuerwehr mit 10 Einsätzen im Jahr und Übungsdienst jeden 1 Sonntag im Monat hat man da kein Problem.

    Klar. Der durchschnittliche FA ist aber nicht der von Dir dargestellte engagierte Angehörige der FF. Leider kann man nicht die ganze Mannschaft dazu zwingen irgendwelche administrativen Aufgaben oder technische Arbeiten zu übernehmen...

    Wer viel macht und über die Zeiten kommt, der muss eben abgeben. Sofern es wirklich dazu kommen sollte, dass die FF angerechnet wird. Dann brauche ich mir auch überhaupt keine Gedanken mehr zu machen weiterhin in der FF aktiv zu sein.

    Ich hab auch nur eine 48h-Woche, weil die Ausgleichszeiträume entsprechend mit AZV versorgt wurden.


    Hier vertrete ich nur meine eigene Meinung, wenn ein stiller Mitleser Probleme mit ihr hat oder sie nicht versteht soll er sich direkt an mich wenden. Und wenn er sich das nicht traut kann das Problem wohl nicht so groß sein.

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    AutorDani8el 8H., Schriesheim / Baden-Württemberg/Hessen721167
    Datum11.04.2012 13:3669900 x gelesen
    Geschrieben von Marc D.Welcher Anteil der EA FA hat welche wöchentliche Belastung durch die Feuerwehr?

    In Schwetzingen wahrscheinlich recht viel, da eine große Anzahl an Sicherheitswachen von der FF übernommen werden. In 2009 alleine 124. Ausser es machen immer die selben FA, die diese Nebeneinkünfte wirklich brauchen.

    Diese Tätigkeiten könnte aber eigentlich ausgelagert werden.


    Hier vertrete ich nur meine eigene Meinung, wenn ein stiller Mitleser Probleme mit ihr hat oder sie nicht versteht soll er sich direkt an mich wenden. Und wenn er sich das nicht traut kann das Problem wohl nicht so groß sein.

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    AutorJürg8en 8M., Weinstadt / Baden-Württemberg721169
    Datum11.04.2012 13:4470134 x gelesen
    hallo,

    nachdem du gestern schon mal darauf aufmerksam gemacht wurdest muss ich es jetzt auch nochmal tun:

    Bitte ergänze die Namen in der Zitatfunktion nicht manuell!

    Wir haben das so bewusst eingestellt und verwenden die Namen nur in abgekürzter Form.


    MkG Jürgen Mayer

    Neu: Jürgens WebBlog auf www.FEUERWEHR.de

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    AutorHeik8o E8., Helgoland / S-H721174
    Datum11.04.2012 13:5370005 x gelesen
    Moin,

    mal abgesehen davon das ich diese, sollte sie denn kommen,Regelung für reine Regelierungswut halte, möchte ich doch folgende Frage aufwerfen.

    Was ist denn mit Selbstständigen?

    Bin ich als Selbstständiger bei der Feuerwehr " Arbeitnehmer"?
    Zählt hier auch meine Arbeitszeit als Selbstständiger? Oder, wenn nicht, habe ich dann 48 Stunden für die Feuerwehr Zeit?


    Es wurde alles gesagt, nur nicht von jedem

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    AutorThor8ste8n H8., Schwetzingen / Baden-Würtemberg721178
    Datum11.04.2012 14:1269929 x gelesen
    Haallo zusammen,

    Geschrieben von Christi@n P.Wenn die Sozialpartner beschließen, dass Tätigkeiten im Ehrenamt auf die wöchentliche Höchstarbeitszeit angerechnet werden und sich auch sonst einige werden, dann ist der Drops gelutscht bevor Berlin da was mitzureden hat.

    Aber wer setzt dann wo die Grenzen.
    Was ist mit dem Hobbygärtner der zwischen März und Oktober täglich 2-4 Stunden im Garten schuftet? Oder dem Hobbyhandwerker der sein Heim in durchschnittlich 3 Stunden täglöich umbaut/ renoviert, ...
    Oder dem Sportverrückten der sich täglich neben der Arbeit noch 4 Stunden quält.

    Gruss Thorsten


    Alles was ich hier schreibe ist meine private Meinung bzw. sind meine privaten Beobachtungen. Dies entspricht nicht in jedem Fall der offiziellen Meinung meiner Heimatwehr oder Heimatstadt.

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    AutorThom8as 8E., Nettetal / NRW721179
    Datum11.04.2012 14:1369942 x gelesen
    Geschrieben von Daniel H.Wenn der Arbeitsaufwand von 12h/Woche für euren Teilzeitgerätewart realistisch ist, dann kann man die Arbeiten auch sinnvoll aufteilen.

    Das ist die Zeit die er bezahlt bekommt, allerdings ist das nicht immer gleich und kann mal mehr oder weniger sein. Allerdings wäre der Koordinationsaufwand mit mehreren auch wesentlich höher. Und man vergißt im HA gerne die unterschiedliche Motivationslage im EA.

    Gruß
    Thomas


    Ich schreibe hier nur für mich und nicht für meine FF.
    Sollte das mal wirklich offiziell sein, dann mit Dienstgrad und Funktion

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    AutorMarc8 D.8, Bad Hersfeld / Hessen721181
    Datum11.04.2012 14:4369932 x gelesen
    Geschrieben von Thorsten H.Was ist mit dem Hobbygärtner der zwischen März und Oktober täglich 2-4 Stunden im Garten schuftet? Oder dem Hobbyhandwerker der sein Heim in durchschnittlich 3 Stunden täglöich umbaut/ renoviert, ...
    Oder dem Sportverrückten der sich täglich neben der Arbeit noch 4 Stunden quält.


    Die von dir aufgezeigten Tätigkeiten sind eindeutig dem Freizeitvergnügen zuzuordnen. Selbst das Vollziehen der "ehelichen Pflichten" dürfte da (trotz aller Einschränkungen) eher als Tätigkeit für die Gesellschaft zu werten sein.

    MkG
    Marc


    Mein StatusArtikel 5 - Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland
    (1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.
    (2) ...

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    AutorAnto8n K8., Mühlhausen / BY721184
    Datum11.04.2012 14:4769880 x gelesen
    Servus,

    Geschrieben von Marc D.Selbst das Vollziehen der "ehelichen Pflichten" dürfte da (trotz aller Einschränkungen) eher als Tätigkeit für die Gesellschaft zu werten sein.

    naja, es kann aber die freiwillige Tätigkeit in der FF verhindern, wie ich selbst schon erfahren "durfte".;-)


    Mit kameradschaftlichen Grüßen

    Anton Kastner

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    AutorMarc8 D.8, Bad Hersfeld / Hessen721185
    Datum11.04.2012 14:4869905 x gelesen
    Geschrieben von Anton K.naja, es kann aber die freiwillige Tätigkeit in der FF verhindern, wie ich selbst schon erfahren "durfte".;-

    Wie? Verhindern? Hat man dir nie gesagt warum Meldeempfänger irgendwann mit Vibration und Erinnerungsbeep ausgestattet wurden? ;-)


    SCNR



    MkG
    Marc


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    (2) ...

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    AutorJako8b T8., Bischheim / Département du Mont-Tonnerre 721190
    Datum11.04.2012 15:0069876 x gelesen
    Hallo!

    Geschrieben von Marc D.Selbst das Vollziehen der "ehelichen Pflichten" dürfte da (trotz aller Einschränkungen) eher als Tätigkeit für die Gesellschaft zu werten sein.

    Nun ja, so lange keine auf den genialen Einfall kommt:

    Geschrieben von Nico S.Die EU-Kommission denkt laut einem Bericht der Kieler Nachrichten darüber nach, bei der erlaubten Arbeitszeit von 48 Stunden nicht mehr zwischen Ehrenamt und Angestelltenverhältnis zu unterscheiden. Dies soll besonders dann gelten, wenn die verrichtete ehrenamtliche Tätigkeit auch von Angestellten oder Beamten erbracht werden kann.

    Es soll ja Ehepartner geben die mehr "Angestellter" als Partner sind. ;-)

    Geschrieben von Anton K.naja, es kann aber die freiwillige Tätigkeit in der FF verhindern, wie ich selbst schon erfahren "durfte".;-)

    Ja wie denn? Steht bei Euch nicht der Dienst an erster Stelle?? ;-)

    Geschrieben von Marc D.Wie? Verhindern? Hat man dir nie gesagt warum Meldeempfänger irgendwann mit Vibration und Erinnerungsbeep ausgestattet wurden? ;-)

    Das war mir in dem Zusammenhang jetzt wirklich neu. An was alles so gedacht wird, unglaublich!!

    Gruß vom Berg

    Jakob


    "Die Verwendung der verschiedenen Löschmittel hat den Zweck, den Verbrennungsvorgang zu unterbrechen."
    >> Suche Ärmeladler Feuerwehr Bischheim bzw. Feuerwehr Bischheim Saar-Pfalz

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    AutorAnto8n K8., Mühlhausen / BY721201
    Datum11.04.2012 15:3469823 x gelesen
    Servus,

    Geschrieben von Jakob T.Ja wie denn? Steht bei Euch nicht der Dienst an erster Stelle?? ;-)

    irgendwo muss man ja Prioritäten setzen.;-)

    Außerdem habe ich viel für unsere Jugendfeuerwehr getan und jetzt sind alle im aktiven Dienst.;-)


    Mit kameradschaftlichen Grüßen

    Anton Kastner

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    AutorPhil8ipp8 N.8, Baden-Baden / Baden-Württemberg721211
    Datum11.04.2012 17:3069864 x gelesen
    Als Selbsständiger hast Du 168 Stunden pro Woche für die Feuerwehr Zeit. Kurz: Deine ganze Zeit gehört Dir. Selbsständige fallen nicht unter die Regelungen von Arbeitszeitgesetzen.

    Im Übrigen haben wir das auch in der hier viel gescholtenen Petition an den Bundestag erwähnt. Wir finden das ungerecht aus Sicht der Angestellten.

    Viele Grüße

    PN


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    AutorMarc8 D.8, Bad Hersfeld / Hessen721213
    Datum11.04.2012 17:3869813 x gelesen
    Geschrieben von Philipp N.
    Im Übrigen haben wir das auch in der hier viel gescholtenen Petition an den Bundestag erwähnt. Wir finden das ungerecht aus Sicht der Angestellten.


    Ok.Vielleicht sollte man diese ganzen Arbeitszeitgesetzte kippen. Sie greifen meines Erachtens sowieso zu stark in die Wirtschaft ein. Soll doch jeder mit seinem AG das ausmachen was er will.

    MkG
    Marc


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    AutorPhil8ipp8 N.8, Baden-Baden / Baden-Württemberg721216
    Datum11.04.2012 17:4669751 x gelesen
    Ach Marc, manchmal bist Du echt ziemlich zynisch. Das will doch überhaupt niemand.

    Aber sieh mal: Für uns war es nur logisch: Wenn wir dafür sind, dass unser Feuerwehr-Engagement Freizeit, Hobby, Ehrenamt - wie auch immer man es nennt - ist... dann darf man folgerichtig Angestellte beim Zugang dazu gegenüber Selbstständigen nicht schlechter stellen.

    mh?

    Arbeitszeitgesetze sind richtig und wichtig. Freiwillige Feuerwehrleute könnten sicher auch davon profitieren. Es wäre doch zu begrüßen, wenn wir eine verbesserte Rechtsstellung und mehr Anerkennung bekämen. Da lässt doch jeder mit sich reden. Aber Job und Ehrenamt zusammenkippen schiebt den Aktiven den schwarzen Peter zu.


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    AutorPhil8ipp8 N.8, Baden-Baden / Baden-Württemberg721218
    Datum11.04.2012 17:5769769 x gelesen
    Geschrieben von Marc D.Wenn man wirklich durchdrücken würde, daß Feuerwehrdienst eindeutig nicht als Arbeitszeit gewertet wird, dürfte ein AG im Recht sein, wenn er seinen Mitarbeiter zwischen zwei aufeinander folgende Schichten fast durchweg im Einsatz war nach Einsatzende pünktlich zum Dienstantritt erwartet.

    Ich weiß nicht, wie das bei Euch ist, aber bei uns schickt kein Einsatzleiter nach einem außergewöhnlichen Einsatz die Leute ohne Ruhezeit zur Arbeit. Das ist vorher zwischen dem AN un dem AG besprochen, denke ich und klar ist auch das die Stadt Entschädigung zahlt.

    Aber Arbeitgeber haben sicher unterm Strich mehr Verständnis, wenn dies individuell hin und wieder zu Störungen bei der regulären Arbeit führt, als wenn durch sture Regeln kein Feuerwehrangehöriger mehr pünktlich kommt. Auch wenn nur ein Brandmelder-Alarm ohne Folgen die 11 Stunden Ruhezeit unterbrochen hat...

    Grundsätzlich gebe ich Dir Recht. Aber ist dafür das Arbeitszeitgesetz oder nicht vielmehr die Feuerwehrgesetze die richtige Adresse..:? Was meinst?

    Gruß

    Philipp


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    AutorMarc8 D.8, Bad Hersfeld / Hessen721219
    Datum11.04.2012 18:0169736 x gelesen
    Geschrieben von Philipp N.Aber sieh mal: Für uns war es nur logisch: Wenn wir dafür sind, dass unser Feuerwehr-Engagement Freizeit, Hobby, Ehrenamt - wie auch immer man es nennt - ist... dann darf man folgerichtig Angestellte beim Zugang dazu gegenüber Selbstständigen nicht schlechter stellen.


    Man stell Angestellt nicht schlechter. Ganz im Gegenteil. Sie stehen besser da als der Selbständige. Im Gegensatz zu ihm werden sie nämlich rundherum geschützt. Der Selbständige braucht (in der Theorie) diesen Schutz nicht.

    Im Übrigen dürften es Selbständige bei voller Einbeziehung des Feuerwehrdienstes in die Wochenarbeitszeit "schwerer" haben als ein AN. Wird doch der Träger des Brandschutzes allein aus Eigeninteresse ganz genau nachfragen wie viel der selbständige FA so arbeitet.

    MkG
    Marc


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    AutorPhil8ipp8 N.8, Baden-Baden / Baden-Württemberg721220
    Datum11.04.2012 18:0669783 x gelesen
    Geschrieben von Marc D.Man stell Angestellt nicht schlechter. Ganz im Gegenteil. Sie stehen besser da als der Selbständige.

    Mh gut . Also ich arbeite 40 Stunden und mehr, wenn mir die Zeit dann nur noch für die Probe langt, brauch ich nicht mehr zur Feuerwehr gehen. Das verstehe ich nicht als Schutz, sondern als Verhinderung.

    Geschrieben von Marc D. Wird doch der Träger des Brandschutzes allein aus Eigeninteresse ganz genau nachfragen wie viel der selbständige FA so arbeitet.

    Glaub ich nicht, weil der Selbsständige immer 48 Stunden gut hat. Der fällt mit seinem Job nicht unter die Richtlinie. Aus Sicht des Trägers steht sein Konto auf 0, wenn er bei der FF ankommt.


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    AutorMarc8 D.8, Bad Hersfeld / Hessen721223
    Datum11.04.2012 18:1169739 x gelesen
    Geschrieben von Philipp N.Ich weiß nicht, wie das bei Euch ist, aber bei uns schickt kein Einsatzleiter nach einem außergewöhnlichen Einsatz die Leute ohne Ruhezeit zur Arbeit.

    Also wenn Feuerwehrdienst eine Freizeitbeschäftigung und keine Arbeit ist, dann ist es das Problem des FA wo er seine Ruhezeit herbekommt. Wenn er eine Nacht durchgefeiert hat (ebenfalls Freizeitbeschäftigung) steht ihm auch keine Freizeit zu.


    Merkst du eigentlich, daß sich deine grundsätzliche Argumentation im Kreis dreht? Es ist unmöglich sich aus allem einfach nur das Beste rauszusuchen. Auch ist es unmöglich einfach nur ein einer einzeln Stellschraube des Systems zu drehen und dann zu glauben alles ist i.O. Alles hat so seine Folgen....


    MkG
    Marc


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    (2) ...

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    AutorMarc8 D.8, Bad Hersfeld / Hessen721226
    Datum11.04.2012 18:1669831 x gelesen
    Geschrieben von Philipp N. Also ich arbeite 40 Stunden und mehr, wenn mir die Zeit dann nur noch für die Probe langt, brauch ich nicht mehr zur Feuerwehr gehen. Das verstehe ich nicht als Schutz, sondern als Verhinderung.

    *zensiert*

    Geschrieben von Philipp N.Glaub ich nicht, weil der Selbsständige immer 48 Stunden gut hat. Der fällt mit seinem Job nicht unter die Richtlinie. Aus Sicht des Trägers steht sein Konto auf 0, wenn er bei der FF ankommt.

    Falsch. Sonst könnte ein Angestellter zum selbständigen Nebenerwerb auch 100% seiner nicht-Arbeitszeit nutzen. Das sahen soweit ich mich erinnern kann einige Gerichte als problematisch an.


    MkG
    Marc


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    AutorSeba8sti8an 8K., Grafschaft / RLP721235
    Datum11.04.2012 18:3469899 x gelesen
    Geschrieben von Philipp N.Glaub ich nicht, weil der Selbsständige immer 48 Stunden gut hat. Der fällt mit seinem Job nicht unter die Richtlinie. Aus Sicht des Trägers steht sein Konto auf 0, wenn er bei der FF ankommt.Der Träger hat gegenüber allen seinen Feuerwehrangehörigen eine Fürsorgepflicht, zwischen Arbeitnehmern und Selbständigen unterscheidet man da nicht. Gäbe ihm jetzt höhere Rechtsgestaltung den dezenten Hinweis (grau ist alle Theorie, ich glaube weiterhin zu 100%, dass die möglichen Folgen, die hier schon Grundlage für die weitere Diskussion sind, so nicht eintreten werden), dass ein Angestellter nach einer gewissen Stundenanzahl wie auch immer geleisteter Arbeit "fertig" ist und geschützt werden muss, landet man schnell bei dem Punkt, auch den anderen diesen "Schutz" zukommen zu lassen.


    ...Ich twitter nicht, ich bin nicht bei Facebook...Ich finde das alles total schrottig und verfluche den Tag, an dem dieser ganze Dreck kam. Es lenkt vom Wesentlichen und vom sozialen Miteinander ab... (Anke Engelke)

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    AutorPhil8ipp8 N.8, Baden-Baden / Baden-Württemberg721253
    Datum11.04.2012 20:1069700 x gelesen
    So ist es ja jetzt auch und so kann es auch bleiben.

    LG

    Philipp


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    AutorPhil8ipp8 N.8, Baden-Baden / Baden-Württemberg721256
    Datum11.04.2012 20:1569697 x gelesen
    In beiden Fällen kommt es darauf an, was man arbeitet.

    Aber seid ruhig dafür, muss es ja auch geben.

    LG

    Philipp


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    AutorPhil8ipp8 N.8, Baden-Baden / Baden-Württemberg721257
    Datum11.04.2012 20:2369641 x gelesen
    Die sich das Beste raussuchen sind nicht die, die das Freiwillige unterstreichen und erhalten wollen das ist absurd. Grundsätze können sich nicht im Kreis drehen. Gut ist, wenn man erstmal einen hat und sich traut, den auch zu äußern.

    Wichtig ist, mit zu reden, wenn man natürlich nichts akzeptiert und alles besser weiß, ist ja alles in Ordnung. Die Politiker werden es schon richten...

    Nice evening & ciao

    Philipp


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    AutorChri8sti8an 8F., Wernau / Baden-Württemberg721271
    Datum11.04.2012 21:4469911 x gelesen
    Geschrieben von Daniel H.Aber ich denke, dass der Prozentsatz an EA FA, deren Engagement bei der FF auch über den Ausgleichszeitraum hinaus zu einer Arbeitszeit über 48h die Woche führt , eher gering ausfällt...


    Na ja. Wenn derjenige einen Job hat der nicht gerade unanspruchsvoll ist, dann ist man schon im regulären Job in der Nähe der 48h. Bei mir ist das schon mal alleine nicht selten.

    Wenn Du dann noch 2-3 Abendtermine pro Woche für die FF hast (was absolut nicht selten ist; bei Funktionspersonal vermutlich eher die Regel aber auch bei "Indianern" nicht unüblich) und ab und zu am Wochenende mal 4-8h (z.B: als Ausbilder TrM/ TrFü), dann wird es da mit 48h auch mit Ausgleichszeiträumen vermutlich eher eng, weil da wird nichts ausgeglichen...


    Das betrifft sicherlich nicht alle FM, aber einen Prozentsatz der deutlich höher ist als man denken könnte. Und vor allem ist es eben Führungs-/ Funktionspersonal ist. Also die, die den Laden am Laufen halten. Was übrigens bei jedem beliebigen Verein fast genau so ist.


    Dieser Beitrag gibt ausschließlich meine persönliche Meinung zum Thema wieder!

    Christian Fischer
    Wernau

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    AutorPhil8ipp8 N.8, Baden-Baden / Baden-Württemberg721272
    Datum11.04.2012 21:4769778 x gelesen
    Hi Christian,

    Hast völlig Recht.

    LG

    Philipp


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    AutorChri8sti8an 8F., Fürth / Hessen721276
    Datum11.04.2012 22:2869710 x gelesen
    Hallo,

    Geschrieben von Thomas E.Allerdings wäre der Koordinationsaufwand mit mehreren auch wesentlich höher.

    aber machbar. Wir sind z.B. im Fachgebiet Atemschutz 7 AGW. Da erfolgt die Absprache eigentlich relativ problemlos bzw. ist teilweise gar keine mehr notwendig, weil wir festgelegte Abläufe und Kennzeichnungen haben - geht schon Richtung Zertifizierung, erleichtert die Sache aber ungemein.
    Absprachen gibts hier in regelmäßigen Treffen und wenn was anliegt kurz per Email-Verteiler.
    Das funktioniert wunderbar. Und mit dem Personal reduziert sich auch die Einsatzzeit des Einzelnen...
    Wenn der Wille da ist, dann klappt das schon...


    Viele Grüße

    Christian

    Meine Meinung und nicht die meiner Feuerwehr!

    besucht die Feuerwehr Steinbach


    "Die Feuerwehrmannschaft hat sich für ihre Verrichtungen gut einzuüben, so daß jedes einzelne Mitglied sämmtliche ihm zugewiesene Arbeiten mit der nöthigen Sicherheit und Kennntniß ausführen kann"
    (Übungsbuch, Dienst- und Sanitätsvorschriften für Feuerwehren im Großhergzogtum Hessen, 1891)

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    AutorHeik8o E8., Helgoland / S-H721279
    Datum11.04.2012 22:4869887 x gelesen
    Also bin ich doch als Selbstständiger gegenüber dem "Angestellten" benachteiligt. Ich muß mich nicht an Ruhezeiten halten, muß pünktlich auf der Arbeit sein um meinen Betrieb zu leiten. Habe als Führungskraft der oberen Ebene keinen der mich "überwacht" und bei eventueller Überarbeitung bei einem Einsatz nach Hause schickt. Bekomme weniger bis keine Arbeitsausfallleistungen bezahlt, teilweise sogar weniger als der Angestellte. Ich weiß ja nicht ob das nicht alles Benachteiligungen von " Angestellten" der Feuerwehr bei Gleichbehandlung sind.

    Warum mache ich eigendlich Feuerwehr?

    Ich find es ziemlich übertrieben, das man uns mündigen Bürgern ständig erzählen muß wie wir zu Leben haben.


    Es wurde alles gesagt, nur nicht von jedem

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    AutorThor8ste8n H8., Schwetzingen / Baden-Würtemberg721291
    Datum12.04.2012 07:2669779 x gelesen
    Hallo zusammen,

    Geschrieben von Daniel H.Klar. Der durchschnittliche FA ist aber nicht der von Dir dargestellte engagierte Angehörige der FF. Leider kann man nicht die ganze Mannschaft dazu zwingen irgendwelche administrativen Aufgaben oder technische Arbeiten zu übernehmen...

    Wer viel macht und über die Zeiten kommt, der muss eben abgeben. Sofern es wirklich dazu kommen sollte, dass die FF angerechnet wird. Dann brauche ich mir auch überhaupt keine Gedanken mehr zu machen weiterhin in der FF aktiv zu sein.


    Meine angegebenen Zahlen waren jetzt nicht explizit auf meine Wehr bezogen. Da wird der engagierte FA sicher auf mehr Studen kommen (ohne spezielle Aufgaben zu übernehmen).
    Ich wollte vor allem darauf hinaus, da im Laufe dieses Threads immer davon gesprochen wird Aufgaben abzugeben, wollte ich eigentlich darauf hinweisen, dass man bei einer etwas größeren Wehr da schon Probleme bekommen kann, ohne spezielle Aufgaben zu übernehmen.
    Schon alleine wenn in der Wehr die Aus- und Fortbildung ernst genommen wird.

    Gruss Thorsten


    Alles was ich hier schreibe ist meine private Meinung bzw. sind meine privaten Beobachtungen. Dies entspricht nicht in jedem Fall der offiziellen Meinung meiner Heimatwehr oder Heimatstadt.

    'And all those exclamation marks, you notice? Five? A sure sign of someone who wears his underpants on his head.' (Terry Pratchett in Maskerade)

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    AutorPhil8ipp8 N.8, Baden-Baden / Baden-Württemberg721296
    Datum12.04.2012 09:4569761 x gelesen
    Geschrieben von Heiko E.Ich find es ziemlich übertrieben, das man uns mündigen Bürgern ständig erzählen muß wie wir zu Leben haben.

    Erstmal Respekt für Dein Engagement. Ja - warum machen wir Feuerwehr? Ob Angestellter oder Selbstständiger: Wir machen es doch auch aus Leidenschaft und weil es interessant, abwechslungsreich und erfüllend ist.

    Und diese Attribute sollen jetzt zurückgefahren werden, weil man mit sowas lieber nicht zu viel Zeit verbringt? Ich denke, wem es tatsächlich um die Gesundheit von Feuerwehrangehörigen geht, der hat viele Möglichkeiten, sich da um Verbesserungen zu kümmern, aber ne Stundenregel überstülpen und sich dann zurücklehnen und sagen: So jetzt schaut mal, wie ihr das noch unter einen Hut kriegt, produziert Frust, denke ich. (So ein wenig wie Deine rethorische Frage impliziert:

    Geschrieben von Heiko E.Warum mache ich eigendlich Feuerwehr?
    )

    Grüße


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    AutorJürg8en 8M., Weinstadt / Baden-Württemberg722175
    Datum19.04.2012 12:4769683 x gelesen
    hallo,

    Immer mehr Zeitungen greifen das Thema auf:

    Passauer Neue Presse: p.gifRettung, Feuerwehr, Sportvereine: EU-Richtlinie bedroht Ehrenamt

    Augsburger Allgemeine: p.gifÄrger über EU-Pläne: Es brennt und keiner darf helfen


    MkG Jürgen Mayer

    Neu: Jürgens WebBlog auf www.FEUERWEHR.de

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    AutorAnto8n K8., Mühlhausen / BY722185
    Datum19.04.2012 14:0469462 x gelesen
    Servus,

    im ZDF (Drehscheibe Deutschland) ist es heute Mittag auch ein Thema gewesen.
    Ich bin aber auch sehr zwiespältig bei dem Thema. Ich will das aber hier nicht weiter ausbreiten.


    Mit kameradschaftlichen Grüßen

    Anton Kastner

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    AutorHeik8o E8., Helgoland / S-H722191
    Datum19.04.2012 14:5069421 x gelesen
    Moin,

    also ichkönnte noch 48 Stunden die Woche abgeben, kostengünstig.

    Da ich als Selbstständiger ja nicht durch die EU Richtlinie geschützt werde, habe ich Zeit abzugeben. :-)

    Erst als "Angestellter" der Gemeinde falle ich unter den Schutz des mich überarbeitens, und dafür darf ich neben meiner 70 Stunden woche noch 48 Stunden Feuerwehr machen. Ist das nicht Toll.

    Die sollen da in Brüssel mal entlich aufhören zu heulen. Diese Regulierungswut geht mir richtig auf den Senkel.

    Wer soll das den nachher in der Praxis alles kontrolieren. Das ist doch fast unmöglich, oder soll jeder Arbeitgeber erstmal der Feuerwehr ( wer auch immer die Feuerwehr ist) melden wieviel der Arbeitnehmer schon gearbeitet hat. Darf er das überhaupt ( Datenschutz). Muß die Feuerwehr eine mit dem Arbeitgeber gekoppelte Stechuhr betreiben?

    Ichweiß es nicht.

    Oder doh, es wird in der Gemeindeverwaltung jemand neu eingestellt, der nur für die Arbeitszeitüberwachung zuständig ist. Das macht doch auch Sinn. Wieviele Feuerwehren haben wir in Deutschland
    Anzahl der Feuerwehren und Mitglieder in Deutschland [8]:

    Anzahl der Feuerwehren Anzahl der Mitglieder
    Berufsfeuerwehr 102 (Liste) 27.816
    Pflichtfeuerwehr 3 nicht bekannt
    Freiwillige Feuerwehr 24.410 1.039.737
    Jugendfeuerwehr 17.663 239.772
    Werk-/ Betriebsfeuerwehr 932 32.752
    Bundeswehr-Feuerwehr ca. 100 ca. 3000

    Quelle Wikipedia:

    Also kann man dann auch ca.25000 neue Arbeitsplätze schaffen. Das ist bestimmt der Sinn hinter der EU Arbeitszeiten Vorschrift.

    Und alle kloppen sich auf die Schultern wie Toll sie das Problem gelöst haben, werden befördert mit Orden ausgezeichnet und als Ehrenbürger ernannt.
    TOLL.

    Schönen Tag


    Es wurde alles gesagt, nur nicht von jedem

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    AutorSeba8sti8an 8K., Grafschaft / RLP722195
    Datum19.04.2012 15:2269453 x gelesen
    Gut, es ist für Problemlösungen im Feuerwehrbereich vielleicht nicht immer eine unverzichtbare Voraussetzung, trotzdem sollte man hin und wieder doch überlegen, ob eine Problemlösung nicht erst dann in Angriff genommen werden sollte, wenn man auch wirklich ein Problem hat (oder dies wenigstens "in Sichtweite" ist).

    Die fachkundige Ansicht des Fussballabteilungsleiters des Kreisliga B2-Titelaspiranten aus o.g. Zeitungsbericht (Augsburger Allgemeine) überzeugt mich davon irgendwie auch noch nicht.


    ...Ich twitter nicht, ich bin nicht bei Facebook...Ich finde das alles total schrottig und verfluche den Tag, an dem dieser ganze Dreck kam. Es lenkt vom Wesentlichen und vom sozialen Miteinander ab... (Anke Engelke)

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    AutorJuli8a S8., Schramberg / BW722365
    Datum21.04.2012 14:3069312 x gelesen
    http://www.rp-online.de/politik/eu/eu-stoppt-ehrenamts-verbot-fuer-berufstaetige-1.2800352
    Die EU rudert nun zurück.


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    AutorSeba8sti8an 8K., Grafschaft / RLP722367
    Datum21.04.2012 14:5769210 x gelesen
    ...Vermutlich aufgrund der breiten Protestwelle hat die EU die Festlegung der Details der neuen Arbeitszeitrichtlinie den Sozialpartnern übergeben...Da hat's also auch einer nicht verstanden...

    Aber nun gut, dann können ja bald alle wieder beruhigt schlafen, Stundenzettel und Taschenrechner wegpacken, und die Verbände ihre obligatorischen Jubelpressemitteilungen verfassen, auch in der 49. Wochenstunde...


    ...Ich twitter nicht, ich bin nicht bei Facebook...Ich finde das alles total schrottig und verfluche den Tag, an dem dieser ganze Dreck kam. Es lenkt vom Wesentlichen und vom sozialen Miteinander ab... (Anke Engelke)

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    AutorMagn8us 8H., Pöttmes / Bayern722606
    Datum24.04.2012 08:5669314 x gelesen
    Hallo zusammen,

    irgendwie hab ich in diesem Thema ein wenig den Durchblick verloren...

    Hat das jemand von euch besser auf dem Schirm, wie nun definitiv die aktuelle Sachlage ist?

    Irgendwie halten sich ja die "Schreckensmeldungen" und die entsprechenden Dementis ziemlich die Waage...

    Ist das nur die alljährliche Feuerwehr-Frühjahrs-Sau, die einmal quer durchs Land getrieben wird (man erinnere sich an die Geschichte mit dem Body-Mass-Index) oder ist an der Sache nun wirklich was dran?


    Grüße
    Magnus

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    AutorHelm8ut 8R., Dietzenbach / Hessen722638
    Datum24.04.2012 10:4769309 x gelesen
    Hier der Link zur gestrigen Veröffentlichtung der EU in dieser Sache:

    http://ec.europa.eu/deutschland/press/pr_releases/10608_de.htm


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    AutorMagn8us 8H., Pöttmes / Bayern722642
    Datum24.04.2012 11:0169099 x gelesen
    Danke!


    Grüße
    Magnus

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    AutorSeba8sti8an 8K., Grafschaft / RLP722676
    Datum24.04.2012 14:1669205 x gelesen
    Ausdrucken, Fax an DFV, LFV, KFV, und dann ans schwarze Brett im Gerätehaus...


    ...Ich twitter nicht, ich bin nicht bei Facebook...Ich finde das alles total schrottig und verfluche den Tag, an dem dieser ganze Dreck kam. Es lenkt vom Wesentlichen und vom sozialen Miteinander ab... (Anke Engelke)

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    AutorSeba8sti8an 8K., Grafschaft / RLP723058
    Datum27.04.2012 13:3668969 x gelesen
    DFV mal wieder...


    ...Ich twitter nicht, ich bin nicht bei Facebook...Ich finde das alles total schrottig und verfluche den Tag, an dem dieser ganze Dreck kam. Es lenkt vom Wesentlichen und vom sozialen Miteinander ab... (Anke Engelke)

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    AutorMarc8 D.8, Bad Hersfeld / Hessen723059
    Datum27.04.2012 13:4268963 x gelesen
    Geschrieben von Sebastian K.DFV mal wieder...


    Au ja, der böse Gesundheitsschutz...


    MkG
    Marc


    Mein StatusArtikel 5 - Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland
    (1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.
    (2) ...

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    AutorFlor8ian8 B.8, Völklingen / Departement Saare 723094
    Datum27.04.2012 22:0568799 x gelesen
    Besser gefaellt mir die Stelle wo der DFV sich ueber mangelnde Kommunikation beschwert. Steine u Glashaeuser..


    Grüße, BeschFl

    Toto, ich glaube, wir sind nicht mehr in Kansas

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    AutorAlex8and8er 8G., Lohmar / NRW724761
    Datum16.05.2012 10:0367919 x gelesen
    Hallo zusammen,

    grade auf der Homepage des Städte- und Gemeindebundes entdeckt:

    Link

    Damit dürfte sich das Thema wohl erledigt haben.

    Es handelt sich hierbei um meine private Meinung...

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    AutorSeba8sti8an 8K., Grafschaft / RLP724806
    Datum16.05.2012 16:3167763 x gelesen
    Diese PM ist alt, auch wenn sie der StGB NRW heute veröffentlicht hat, ist die ursprüngliche Meldung vom DStGB vom 25.04.2012.

    Geschrieben von Alexander G. Damit dürfte sich das Thema wohl erledigt haben.Dachte ich damals auch, aber einige wollen sich das noch nicht so ganz eingestehen. Die PM, die z.B. der DFV daraus gemacht hat, ist z.B. weiter oben hier schon zu finden.
    Kurios: Die Interessenvertreter der Träger der Feuerwehren sehen die Sache ganz locker, die Interessenvertreter der (...)Feuerwehren dagegen...

    ...Ich twitter nicht, ich bin nicht bei Facebook...Ich finde das alles total schrottig und verfluche den Tag, an dem dieser ganze Dreck kam. Es lenkt vom Wesentlichen und vom sozialen Miteinander ab... (Anke Engelke)

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    AutorSeba8sti8an 8K., Grafschaft / RLP733918
    Datum10.08.2012 14:2754638 x gelesen
    Wer hat sich denn schon die Kolummne des DFV-Präsidenten im aktuellen Feuerwehrmagazin zu Gemüte geführt?

    Früher dachten wir ja: Ich denke, also bin ich.
    Heute wissen wir: Ach komm, das geht auch so.
    (Dieter Nuhr)

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    AutorLinu8s D8., Thierstein und Magdeburg / Bayern und Sachsen-Anhalt733964
    Datum10.08.2012 21:4254467 x gelesen
    Geschrieben von Sebastian K.Wer hat sich denn schon die Kolummne des DFV-Präsidenten im aktuellen Feuerwehrmagazin zu Gemüte geführt?
    Ich. Warum?

    MfG (Mit fränkischen Grüßen)
    Linus

    (Ach ja: Wenn ich etwas schreibe, tue ich dies nach bestem Wissen und Gewissen - was nicht heißen soll, dass es auch wirklich richtig sein muss.)

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    AutorJan 8K., Niederlungwitz / Sachsen734015
    Datum11.08.2012 10:1554469 x gelesen
    Moin!

    Geschrieben von Sebastian K.die Kolummne des DFV-Präsidenten im aktuellen Feuerwehrmagazin

    Kann man die irgendwo lesen ohne das Geld für die Bravo zu investieren.

    Gruß Jan

    Ich werde mich nicht zurückziehen, das tun nur Deppen! Ich mache "Kehrt!" und dann "Vorwärts!" ;)

    ... immer nur meine Meinung die hier geschrieben ist!

    ... angemeldete User dürfen Schreibfehler behalten wenn sie welche finden, unangemeldete Leser dürfen mich gern darauf ansprechen! ;-)

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    AutorJürg8en 8M., Weinstadt / Baden-Württemberg734555
    Datum15.08.2012 16:1554432 x gelesen
    hallo,

    Die EU hat geantwortet: Feuerwehrverband: Gute Signale, aber keine endgültige Entwarnung

    MkG Jürgen Mayer

    Neu: Jürgens WebBlog auf www.FEUERWEHR.de

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    AutorMarc8 D.8, Bad Hersfeld / Hessen734578
    Datum15.08.2012 17:5554375 x gelesen
    DFV:Nach Überzeugung des DFV fehlt es ehrenamtlich Tätigen an klassischen Arbeitnehmereigenschaften, die aber Voraussetzung für die Anwendbarkeit der Arbeitszeitrichtlinie sind. Das sind im Wesentlichen eine Entgeltlichkeit, die Eingliederung in den Betrieb der Kommune, die Weisungsgebundenheit, die Fremdbestimmtheit (Art, Ort, Zeit und Weise der Arbeit) sowie entsprechende arbeitsvertragliche Regelungen.


    Entgeltlichkeit: Dürfte in den meisten Fällen nicht gegeben sein. Interessant wird es bei Denjenigen werden, welche für gewisse Tätigkeiten auf Stunden basierende Entgelte erhalten.

    Eingliederung in den Betrieb der Kommune: Sehe ich als gegeben an

    Weisungsgebundenheit: auch gegeben

    Fremdbestimmtheit: ebenfalls


    MkG
    Marc

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    (2) ...


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    AutorJürg8en 8M., Weinstadt / Baden-Württemberg734591
    Datum15.08.2012 19:1454387 x gelesen
    hallo,

    Geschrieben von Deutschen Feuerwehrverband: Fremdbestimmtheit
    da hab ich schmunzeln müssen ;-)

    Einsätze sind doch aus Sicht der Feuerwehrangehörigen (hoffentlich) fremdbestimmt

    [nein - ich will jetzt keine Brandstifter-Debatte lostreten!]

    MkG Jürgen Mayer

    Neu: Jürgens WebBlog auf www.FEUERWEHR.de

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    AutorUdo 8B., Aichhalden / Baden-Württemberg734597
    Datum15.08.2012 20:0754343 x gelesen
    Geschrieben von Jürgen M.Einsätze sind doch aus Sicht der Feuerwehrangehörigen (hoffentlich) fremdbestimmt
    Nicht zwingend.
    Weil du dir als FM(SB) oder Helfer(SB) - im Gegensatz zu einem Arbeitnehmer - aussuchen kannst, ob du zum Einsatz gehst oder nicht, und zwar jedes Mal.
    Der Arbeitnehmer macht so etwas in der Regel ein einziges Mal, dann war er Arbeitnehmer ... ;)

    Beste Grüße
    Udo Burkhard
    -----------------------------------
    schau mal rein:
    www.KatS-Handbuch.de
    www.arbeitsschutz-im-ehrenamt.de ... wir sind für den Deutschen Engagementpreis nominiert!

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    AutorMarc8 D.8, Bad Hersfeld / Hessen734598
    Datum15.08.2012 20:1254333 x gelesen
    Geschrieben von Udo B.Weil du dir als FM(SB) oder Helfer(SB) - im Gegensatz zu einem Arbeitnehmer - aussuchen kannst, ob du zum Einsatz gehst oder nicht, und zwar jedes Mal.

    Juristisch gesehen kann der FA das gerade nicht.

    MkG
    Marc

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    (1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.
    (2) ...


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    AutorJürg8en 8M., Weinstadt / Baden-Württemberg734600
    Datum15.08.2012 20:2954267 x gelesen
    hallo,

    Geschrieben von Udo B.Weil du dir als FM(SB) oder Helfer(SB) - im Gegensatz zu einem Arbeitnehmer - aussuchen kannst, ob du zum Einsatz gehst oder nicht, und zwar jedes Mal.
    Streng rechtlich kann man sich das als Feuerwehrangehöriger nicht raussuchen.

    Beispiel BaWü:

    Feuerwehrgesetz (FwG) in der Fassung vom 2. März 2010

    § 14 Dienstpflichten

    (1) Die ehrenamtlich tätigen Angehörigen der Gemeindefeuerwehr sind verpflichtet,
    ...
    2. bei Alarm sich unverzüglich zum Dienst einzufinden,
    3. den dienstlichen Weisungen der Vorgesetzten nachzukommen,
    ...

    Quelle: Feuerwehrgesetz (BaWü)

    So was dürfte sinngemäss in jedem Feuerwehrgesetz bzw. Brandschutzgeset der anderen Bundesländern drinstehen.

    Da ich ja selbst nicht bestimmen kann wann mein Funkmelder losheult und ich dann unverzüglich zum Dienst muss dürfte das praktisch und auch juristisch sehr wohl fremdbestimmt sein.

    Ich denke das ist ein Punkt der in der Frage der der Arbeitszeitordnung zugrundeliegenden Defintionen noch seitens der Feuerwehr bzw. eigentlich der Länder, Kommunen, Verbände usw. kopfzerbrechen machen wird.

    MkG Jürgen Mayer

    Neu: Jürgens WebBlog auf www.FEUERWEHR.de

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    AutorStef8an 8W., Edewecht / Niedersachsen734603
    Datum15.08.2012 20:3254335 x gelesen
    Geschrieben von Marc D. Geschrieben von Udo B."Weil du dir als FM(SB) oder Helfer(SB) - im Gegensatz zu einem Arbeitnehmer - aussuchen kannst, ob du zum Einsatz gehst oder nicht, und zwar jedes Mal."

    Juristisch gesehen kann der FA das gerade nicht.

    MkG
    Marc


    Stimmt, es wird i.d.R. wohl eher toleriert.

    Siehe z.B. hier:

    NBrandschG

    § 12
    Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr

    (4) 1 Angehörige der Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehr sind verpflichtet, an Einsätzen zur Brandbekämpfung und Hilfeleistung sowie am Ausbildungs- und Übungsdienst teilzunehmen. 2 Näheres zu den Pflichten der Doppelmitglieder nach Absatz 2 Satz 2 kann durch Satzung geregelt werden.

    Viele Grüße

    Stefan

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    AutorJens8 O.8, Heide / Schleswig-Holstein734612
    Datum15.08.2012 20:55   54365 x gelesen
    Hallo Forum,

    so wirklich begreifen kann ich die Aufgeregtheit der Feuerwehrzunft, speziell der ehrenamtlichen, nicht ganz nachvollziehen. Ich habe mich in meiner aktiven Zeit als Berufsfeuerwehrmann (und Führungskraft) einen Schxxxdreck um die sattsam bekannten Vorgaben der des EuGH gekümmert, soweit es meine eigene Dienstzeitgestaltung betraf. Letztlich habe ich dem Bürgermeister beim Eintritt in den Ruhestand über 250 "Überstunden" geschenkt - (auf die entsprechende Ehrung warte ich noch ;-)) Niemand hat sich über mein "Vergehen" beschwert, auch die Richter des EuGH nicht!
    Insofern frage ich alle Bedenkenträger, angefangen beim Herrn Kröger: Wer soll bitteschön kontrollieren, wieviel Stunden der ehrenamtliche Feuerwehrmann über seine "zulässige" Dienstzeit von 48 Std im Mittel tätig ist, außer er selbst? Und wer sollte befugt sein, hier ggf. einzugreifen? Ist die Überschreitung von ohnehin kaum überprüfbaren Dienstzeitregelungen ein Offizialdelikt, das eine Feuerwehrstasi in Marsch setzt?

    Ich kann nur dazu raten, einfach den Ball flachzuhalten, den Dienst entsprechend der Notwendigkeit zu machen und den EuGH mitsammt seiner juristischen Blähungen geflissentlich zu ignorieren.

    Gruß Jens

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    AutorMarc8 D.8, Bad Hersfeld / Hessen734616
    Datum15.08.2012 21:1554292 x gelesen
    Geschrieben von Jens O.Wer soll bitteschön kontrollieren, wieviel Stunden der ehrenamtliche Feuerwehrmann über seine "zulässige" Dienstzeit von 48 Std im Mittel tätig ist, außer er selbst?

    Diejenigen, die ihn beschäftigen werden das dann wohl tun müssen.

    MkG
    Marc

    Mein StatusArtikel 5 - Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland
    (1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.
    (2) ...


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    AutorUdo 8B., Aichhalden / Baden-Württemberg734645
    Datum16.08.2012 07:4354233 x gelesen
    Im Prinzip - und in der Theorie - richtig.

    Aber so ein Funkmeldeempfänger hat ganz gravierende Schwächen ... unter anderem auch den "Aus-Knopf". Kontrollieren (oder gar ahnden) kann es doch faktisch keiner.

    Alles in allem wird das Thema noch richtig spannend .... :)

    Beste Grüße
    Udo Burkhard
    -----------------------------------
    schau mal rein:
    www.KatS-Handbuch.de
    www.arbeitsschutz-im-ehrenamt.de ... wir sind für den Deutschen Engagementpreis nominiert!

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    AutorMarc8 D.8, Bad Hersfeld / Hessen734648
    Datum16.08.2012 08:2454223 x gelesen
    Geschrieben von Udo B.Im Prinzip - und in der Theorie - richtig.

    Aber auch für den Betrachtungszweck richtig. Nur an den gesetzlichen Grundlagen wird sich die Fremdbestimmtheit bewerten lassen.

    MkG
    Marc

    Mein StatusArtikel 5 - Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland
    (1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.
    (2) ...


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    AutorBern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg745897
    Datum26.11.2012 10:2046150 x gelesen
    Guten Tag

    Geschrieben von Nico S.

    Dies soll besonders dann gelten, wenn die verrichtete ehrenamtliche Tätigkeit auch von Angestellten oder Beamten erbracht werden kann.

    Interessant in diesem Zusammenhang dieser Absatz aus dem Artikel:

    -> MM " Ein Kämpfer für die Feuerwehr "

    " Für die Berufsfeuerwehr beklagte er, dass die in Mannheim ansässigen Spezialkräfte - wie etwa die Messtechnik-Experten - ihr Wissen nicht in Weiterbildungsveranstaltungen für andere Feuerwehren weitergeben dürfen - in der Dienstzeit ist die Stadt dagegen, weil sie dann unter dem Strich mehr Stellen schaffen müsste, in der Freizeit verbietet es die EU-Arbeitszeitrichtlinie, die Mehrarbeit verbietet. "

    Es handelt sich hier um Mitarbeiter der ATF-Mannheim.


    Gruß aus der Kurpfalz

    Bernhard

    " Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles eine Bemerkung !"

    (Heinrich Heine)


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    AutorJoch8en 8P., Edingen-Neckarhausen / Baden-Württemberg745902
    Datum26.11.2012 10:5846000 x gelesen
    Gerade die ATF halte ich hier für ein schlechtes Beispiel, da sie übergemeindlich ist (gehört ja zum BBK). Ich sah, zumindest bisher, regelmäßig Erkunder aus dem Kreis bei uns.

    Daneben bildet unsere Ausbildungsabteilung auch für den Kreis aus (v.a. WFs). Unsere Atemschutzstrecke wird regelmäßig von "auswärtige" Kameraden genutzt...

    Grüße aus Mannem
    Jochen

    Hier bin ich "zu Hause": http://www.FF-Friedrichsfeld.de
    Hier im Forum vertrete ich aber immer MEINE EIGENE Meinung.

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    AutorBern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg745903
    Datum26.11.2012 11:0745920 x gelesen
    Guten Tag

    Geschrieben von Jochen P.

    Gerade die ATF halte ich hier für ein schlechtes Beispiel, da sie übergemeindlich ist (gehört ja zum BBK). Ich sah, zumindest bisher, regelmäßig Erkunder aus dem Kreis bei uns.


    Ich kann mir eher vorstellen, dass Angehörige der ATF als Referenten zu Fortbildungsveranstaltungen, Symbosien etc. eingeladen werden und dann aus den genannten Gründen nicht teilnehmen können/dürfen/wollen.


    Gruß aus der Kurpfalz

    Bernhard

    " Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles eine Bemerkung !"

    (Heinrich Heine)


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    AutorJoer8g S8., Karlsruhe / Baden-Wuerttemberg745904
    Datum26.11.2012 11:2545898 x gelesen
    Hallo zusammen,

    wenn das so zutrifft dann kann das (zumindest formal) zwei Ursachen haben ...

    1 - das Konzept der xTF (ATF/MTF) sieht diese nur als 'Durchführende' und der notwendige fachliche KnowHow Transfer ist (oder sollte zumindest) anderweitig geregelt (sein) - Das wäre aus meiner Sicht eine zwar zulässige aber nicht besonders sinnvolle Idee - es ist immer gut wenn die im Einsatzfall handelnden vorher bekannt sind und selbst mal Ihre Rahmenbedingungen für den Einsatz vorstellen können (Beistellungen, Voraussetzungen ...)

    2 - Das Konzept der xTF sieht den KnowHow Transfer durch deren Mitglieder vor - es ist aber vertraglich mit den Trägern der xTF (Kommune/LK) nichts entsprechendes vereinbart. Dann ist das einer der doch immer wieder auftretenden Fälle des inkonsequenten Handelns der entsprechenden Behörden (oder auch eine Variante des 'wasch mich, aber mach mich nicht nass' Verhaltens (haben wollen aber die damit verbundenen Aufwände ignorieren))

    Joerg

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    #42

     18.02.2012 18:13 Nico7 S.7, Steinbek
     18.02.2012 18:14 Jürg7en 7M., Weinstadt
     18.02.2012 18:15 Nico7 S.7, Steinbek
     18.02.2012 18:34 Dani7el 7M., Jockgrim
     18.02.2012 19:06 Manu7el 7S., Dortmund
     18.02.2012 19:19 Mart7in 7G., Linz
     19.02.2012 00:29 Denn7is 7E., Menden
     19.02.2012 09:25 Loth7ar 7R., Pliezhausen
     19.02.2012 19:18 Mari7o L7., Clausthal
     19.02.2012 19:45 Alex7and7er 7H., Weissach
     19.02.2012 21:25 Mari7o L7., Clausthal
     10.04.2012 12:30 Phil7ipp7 N.7, Baden-Baden
     10.04.2012 18:35 Marc7 D.7, Bad Hersfeld
     18.02.2012 19:54 Chri7sti7@n 7P., ein Badner in Troisdorf
     18.02.2012 20:06 Linu7s D7., Thierstein und Magdeburg
     18.02.2012 20:27 Nico7 S.7, Steinbek
     19.02.2012 09:18 Bach7 R.7, Weitolshausen
     19.02.2012 11:58 Dani7el 7R., Peine
     23.02.2012 21:05 Seba7sti7an 7K., Grafschaft
     01.03.2012 12:21 Seba7sti7an 7K., Grafschaft
     27.03.2012 16:06 Seba7sti7an 7D., Mahlow
     27.03.2012 17:00 Seba7sti7an 7K., Grafschaft
     19.02.2012 12:46 Ulri7ch 7C., Düsseldorf
     19.02.2012 13:09 Heik7o E7., Helgoland
     19.02.2012 14:58 Chri7sti7@n 7P., ein Badner in Troisdorf
     21.02.2012 18:21 Hans7 Ch7ris7tia7n S7., Herten
     19.02.2012 15:32 Dani7el 7R., Peine
     19.02.2012 13:31 ., Vollbüttel
     19.02.2012 14:22 Mart7in 7D., Dinslaken
     19.02.2012 14:53 Gerr7it 7L., Frankfurt
     19.02.2012 15:46 Dani7el 7R., Peine
     19.02.2012 16:51 Bach7 R.7, Weitolshausen
     19.02.2012 17:09 ., Vollbüttel
     19.02.2012 17:22 Dani7el 7R., Peine
     19.02.2012 18:03 Henr7y B7., Obernkirchen
     19.02.2012 18:31 Linu7s D7., Thierstein und Magdeburg
     19.02.2012 18:52 Chri7sti7an 7F., Fürth
     19.02.2012 18:52 Henr7y B7., Obernkirchen
     19.02.2012 19:14 Heik7o E7., Helgoland
     19.02.2012 20:08 Linu7s D7., Thierstein und Magdeburg
     19.02.2012 20:16 Heik7o E7., Helgoland
     19.02.2012 20:46 Linu7s D7., Thierstein und Magdeburg
     19.02.2012 20:52 Chri7sti7@n 7P., ein Badner in Troisdorf
     19.02.2012 21:20 Heik7o E7., Helgoland
     19.02.2012 18:18 Linu7s D7., Thierstein und Magdeburg
     19.02.2012 19:52 Bach7 R.7, Weitolshausen
     20.02.2012 10:46 Dani7el 7R., Peine
     23.02.2012 15:23 Mich7ael7 R.7, GL (Köln)
     24.02.2012 00:07 Chri7sti7an 7T., Recklinghausen/ Fw. Herten
     20.02.2012 08:37 Thor7ste7n H7., Schwetzingen
     19.02.2012 17:39 ., Vollbüttel
     19.02.2012 21:44 Chri7sti7an 7F., Wernau
     19.02.2012 22:44 ., Vollbüttel
     19.02.2012 18:46 Manu7el 7S., Dortmund
     20.02.2012 11:42 Dani7el 7R., Peine
     20.02.2012 07:47 Flor7ian7 B.7, Völklingen
     22.02.2012 05:14 Olf 7R., Hilbersdorf
     22.02.2012 09:08 Seba7sti7an 7K., Grafschaft
     23.02.2012 01:17 Jens7 N.7, Ohorn
     23.02.2012 06:19 Chri7sti7an 7F., Fürth
     23.02.2012 21:59 ., Vollbüttel
     23.02.2012 22:07 René7 H.7, Flensburg
     23.02.2012 22:15 ., Vollbüttel
     24.02.2012 07:23 René7 H.7, Flensburg
     23.02.2012 22:16 Marc7 D.7, Bad Hersfeld
     23.02.2012 22:21 ., Vollbüttel
     23.02.2012 23:58 Marc7 D.7, Bad Hersfeld
     24.02.2012 07:27 ., Vollbüttel
     24.02.2012 11:38 Thom7as 7E., Nettetal
     24.02.2012 12:14 Hara7ld 7S., Köln
     07.04.2012 11:22 Seba7sti7an 7K., Grafschaft
     07.04.2012 14:06 Ralf7 R.7, Kirchen
     07.04.2012 16:51 Ulri7ch 7W., Bad Hersfeld
     07.04.2012 18:06 Lars7 T.7, Oerel
     07.04.2012 18:22 Ulri7ch 7W., Bad Hersfeld
     07.04.2012 19:36 Flor7ian7 F.7, Baden-Baden
     08.04.2012 16:22 Flor7ian7 B.7, Völklingen
     08.04.2012 18:51 Seba7sti7an 7K., Grafschaft
     10.04.2012 11:01 Phil7ipp7 N.7, Baden-Baden
     10.04.2012 11:45 Seba7sti7an 7K., Grafschaft
     10.04.2012 12:00 Phil7ipp7 N.7, Baden-Baden
     10.04.2012 12:38 Seba7sti7an 7K., Grafschaft
     10.04.2012 13:25 Phil7ipp7 N.7, Baden-Baden
     10.04.2012 13:43 Marc7 D.7, Bad Hersfeld
     10.04.2012 14:01 Seba7sti7an 7K., Grafschaft
     10.04.2012 16:31 Phil7ipp7 N.7, Baden-Baden
     10.04.2012 17:29 Linu7s D7., Thierstein und Magdeburg
     10.04.2012 17:34 Phil7ipp7 N.7, Baden-Baden
     10.04.2012 17:44 Seba7sti7an 7K., Grafschaft
     10.04.2012 17:55 Marc7 D.7, Bad Hersfeld
     10.04.2012 11:08 Thor7ste7n H7., Schwetzingen
     10.04.2012 11:19 Fran7z-P7ete7r L7., Hilpoltstein
     10.04.2012 11:46 Phil7ipp7 N.7, Baden-Baden
     10.04.2012 12:14 Phil7ipp7 N.7, Baden-Baden
     10.04.2012 12:20 Jako7b T7., Bischheim
     10.04.2012 12:23 Jürg7en 7M., Weinstadt
     10.04.2012 12:24 Phil7ipp7 N.7, Baden-Baden
     10.04.2012 15:23 Jako7b T7., Bischheim
     10.04.2012 15:28 Marc7 D.7, Bad Hersfeld
     10.04.2012 15:28 Flor7ian7 B.7, Völklingen
     10.04.2012 16:24 Phil7ipp7 N.7, Baden-Baden
     10.04.2012 17:27 Marc7 D.7, Bad Hersfeld
     10.04.2012 17:52 Phil7ipp7 N.7, Baden-Baden
     10.04.2012 17:56 Marc7 D.7, Bad Hersfeld
     10.04.2012 18:10 Phil7ipp7 N.7, Baden-Baden
     10.04.2012 18:13 Seba7sti7an 7K., Grafschaft
     10.04.2012 18:16 Seba7sti7an 7K., Grafschaft
     10.04.2012 18:30 Marc7 D.7, Bad Hersfeld
     10.04.2012 19:51 Dani7el 7H., Schriesheim
     11.04.2012 09:14 Ulri7ch 7C., Düsseldorf
     11.04.2012 09:43 Dani7el 7H., Schriesheim
     11.04.2012 09:47 Flor7ian7 B.7, Völklingen
     11.04.2012 09:49 Dani7el 7H., Schriesheim
     11.04.2012 09:52 Flor7ian7 B.7, Völklingen
     11.04.2012 10:05 Matt7hia7s O7., Waldems
     11.04.2012 10:17 Dani7el 7H., Schriesheim
     11.04.2012 10:41 Matt7hia7s O7., Waldems
     11.04.2012 10:52 Dani7el 7H., Schriesheim
     11.04.2012 11:18 Matt7hia7s O7., Waldems
     11.04.2012 11:55 Dani7el 7H., Schriesheim
     11.04.2012 12:50 Matt7hia7s O7., Waldems
     11.04.2012 13:21 Dani7el 7H., Schriesheim
     11.04.2012 12:06 Thom7as 7E., Nettetal
     11.04.2012 12:15 Dani7el 7H., Schriesheim
     11.04.2012 12:22 Thom7as 7E., Nettetal
     11.04.2012 12:38 Dani7el 7H., Schriesheim
     11.04.2012 14:13 Thom7as 7E., Nettetal
     11.04.2012 22:28 Chri7sti7an 7F., Fürth
     11.04.2012 13:21 Thor7ste7n H7., Schwetzingen
     11.04.2012 13:32 Marc7 D.7, Bad Hersfeld
     11.04.2012 13:36 Dani7el 7H., Schriesheim
     11.04.2012 17:57 Phil7ipp7 N.7, Baden-Baden
     11.04.2012 18:11 Marc7 D.7, Bad Hersfeld
     11.04.2012 20:23 Phil7ipp7 N.7, Baden-Baden
     11.04.2012 13:33 Dani7el 7H., Schriesheim
     12.04.2012 07:26 Thor7ste7n H7., Schwetzingen
     11.04.2012 21:44 Chri7sti7an 7F., Wernau
     11.04.2012 21:47 Phil7ipp7 N.7, Baden-Baden
     10.04.2012 15:49 Seba7sti7an 7K., Grafschaft
     10.04.2012 18:18 Phil7ipp7 N.7, Baden-Baden
     10.04.2012 20:37 Chri7sti7@n 7P., ein Badner in Troisdorf
     10.04.2012 23:54 Dirk7 W.7, Algermissen
     11.04.2012 09:33 Phil7ipp7 N.7, Baden-Baden
     11.04.2012 09:26 Phil7ipp7 N.7, Baden-Baden
     11.04.2012 09:34 Marc7 D.7, Bad Hersfeld
     11.04.2012 09:37 Phil7ipp7 N.7, Baden-Baden
     11.04.2012 13:44 Jürg7en 7M., Weinstadt
     11.04.2012 14:12 Thor7ste7n H7., Schwetzingen
     11.04.2012 14:43 Marc7 D.7, Bad Hersfeld
     11.04.2012 14:47 Anto7n K7., Mühlhausen
     11.04.2012 14:48 Marc7 D.7, Bad Hersfeld
     11.04.2012 15:00 Jako7b T7., Bischheim
     11.04.2012 15:34 Anto7n K7., Mühlhausen
     11.04.2012 10:34 Phil7ipp7 N.7, Baden-Baden
     11.04.2012 13:53 Heik7o E7., Helgoland
     11.04.2012 17:30 Phil7ipp7 N.7, Baden-Baden
     11.04.2012 17:38 Marc7 D.7, Bad Hersfeld
     11.04.2012 17:46 Phil7ipp7 N.7, Baden-Baden
     11.04.2012 18:01 Marc7 D.7, Bad Hersfeld
     11.04.2012 18:06 Phil7ipp7 N.7, Baden-Baden
     11.04.2012 18:16 Marc7 D.7, Bad Hersfeld
     11.04.2012 20:15 Phil7ipp7 N.7, Baden-Baden
     11.04.2012 22:48 Heik7o E7., Helgoland
     12.04.2012 09:45 Phil7ipp7 N.7, Baden-Baden
     11.04.2012 18:34 Seba7sti7an 7K., Grafschaft
     11.04.2012 20:10 Phil7ipp7 N.7, Baden-Baden
     19.04.2012 12:47 Jürg7en 7M., Weinstadt
     19.04.2012 14:04 Anto7n K7., Mühlhausen
     19.04.2012 14:50 Heik7o E7., Helgoland
     19.04.2012 15:22 Seba7sti7an 7K., Grafschaft
     21.04.2012 14:30 Juli7a S7., Schramberg
     21.04.2012 14:57 Seba7sti7an 7K., Grafschaft
     24.04.2012 08:56 Magn7us 7H., Pöttmes
     24.04.2012 10:47 Helm7ut 7R., Dietzenbach
     24.04.2012 11:01 Magn7us 7H., Pöttmes
     24.04.2012 14:16 Seba7sti7an 7K., Grafschaft
     27.04.2012 13:36 Seba7sti7an 7K., Grafschaft
     27.04.2012 13:42 Marc7 D.7, Bad Hersfeld
     27.04.2012 22:05 Flor7ian7 B.7, Völklingen
     16.05.2012 10:03 Alex7and7er 7G., Lohmar
     16.05.2012 16:31 Seba7sti7an 7K., Grafschaft
     10.08.2012 14:27 Seba7sti7an 7K., Grafschaft
     10.08.2012 21:42 Linu7s D7., Thierstein und Magdeburg
     11.08.2012 10:15 Jan 7K., Niederlungwitz
     15.08.2012 16:15 Jürg7en 7M., Weinstadt
     15.08.2012 17:55 Marc7 D.7, Bad Hersfeld
     15.08.2012 19:14 Jürg7en 7M., Weinstadt
     15.08.2012 20:07 Udo 7B., Aichhalden
     15.08.2012 20:12 Marc7 D.7, Bad Hersfeld
     15.08.2012 20:32 Stef7an 7W., Edewecht
     15.08.2012 20:29 Jürg7en 7M., Weinstadt
     16.08.2012 07:43 Udo 7B., Aichhalden
     16.08.2012 08:24 Marc7 D.7, Bad Hersfeld
     15.08.2012 20:55 Jens7 O.7, Heide
     15.08.2012 21:15 Marc7 D.7, Bad Hersfeld
     26.11.2012 10:20 Bern7har7d D7., Schwetzingen (BaWü)
     26.11.2012 10:58 Joch7en 7P., Edingen-Neckarhausen
     26.11.2012 11:07 Bern7har7d D7., Schwetzingen (BaWü)
     26.11.2012 11:25 Joer7g S7., Karlsruhe
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