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ThemaTechnik im Gerätehaus79 Beträge
RubrikSonstiges
 
AutorYann8ik 8K., Hamm / NRW776404
Datum03.11.2013 14:3230182 x gelesen
Hallo zusammen,

die Rubrik Sonstiges ist evtl. nicht ganz korrekt, da es aber sowohl die Bereiche Kommunikationstechnik, Freiwillige Feuerwehr, Fahrzeugtechnik und ähnliches betrifft poste ich das ganze mal hier. (Bei Bedarf bitte verschieben)

Was habt ihr in euren Gerätehäusern alles an technischen Rafinessen, wie zufrieden seid ihr damit und was hättet ihr gerne darüber hinaus?

Habt ihr z.B. ein Alarmdisplay/Drucker, eine elektronische Schließanlage mit Transpondern oder geht das Licht bei Alarm automatisch an? Dann ist das genau das, was ich suche.

Ich freue mich auf eure Antworten und Ideen.
LG

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AutorRené8 S.8, Fürstenwalde/Spree / Deutschland776419
Datum03.11.2013 16:2224953 x gelesen
Hallo Yannik, also wir haben in unserer Feuerwache Alarmdrucker sowie Türschließanlagen mit Transpondern...Durch ein hoch modernes Alarmsystem sind der Eingangsbereich und das komplette Gelände gegen Einbruch gesichert. Bei jedem Alarm/Ausbildungsdienst muss sich der jeweilige FA durch seinen persönlichen Transponder einloggen. Auch in der Fahrzeughalle befindet sich eine Sicherheitsoption: durch Ampelanlagen an und auch in der Fahrzeughalle ist es dem Maschinist möglich zu sehen, ob das Rolltor komplett geöffnet ist um die Halle sicher zu verlassen. Diese Ampeln befinden sich an jedem Rolltor innen sowie auch außen.

Hier ein Link zur Wache mit Ausstattung

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AutorEric8 P.8, Hohentengen a.H. / Baden Württemberg776425
Datum03.11.2013 17:4224150 x gelesen
Hallo Yannik,

bei uns ist ein gewöhnlicher DME an Relais geschaltet. Sobald ein Alarm eingeht, schaltet sich im GH das Licht ein. Finde ich super wenn man nachts anfährt und alles ist bereits beleuchtet ;-)

Was beim Bau realisiert wurde ist das Öffnen der ersten drei Tore über einen "Alarmtaster". Hat sich jedoch nicht bewährt und würde ich in Zukunft auch nicht mehr verbauen.

Der Funk ist bei uns in der Fahrzeughalle + Umkleide aufgeschaltet.

Alarmfax ist bei uns im LK soweit ich weiß Standard - Alarmdisplay möchten wir im Frühjahr mit unserer Verwaltungssoftware realisieren.

Ansonsten ist bei uns alles "gewöhnlich"....

Gruß Eric

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AutorJürg8en 8M., Weinstadt / Baden-Württemberg776427
Datum03.11.2013 17:4624177 x gelesen
hallo,

Geschrieben von Eric P.Was beim Bau realisiert wurde ist das Öffnen der ersten drei Tore über einen "Alarmtaster". Hat sich jedoch nicht bewährt und würde ich in Zukunft auch nicht mehr verbauen.
neugierig gefragt: warum?

MkG Jürgen Mayer, Weinstadt

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AutorEric8 P.8, Hohentengen a.H. / Baden Württemberg776435
Datum03.11.2013 18:1524024 x gelesen
Hallo Jürgen,

weil bei uns zuerst das LF rausgeht - dann folgen die anderen Fahrzeuge nach Bedarf (der zeitliche Abstand kann hier auch mal 10-15 min. sein)

Außerdem öffnen sich die Tore innerhalb von ca. 15 Sekunden - darauf können wir im Einsatz warten ;-)

Gruß Eric

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AutorMart8in 8D., Dinslaken / NRW776443
Datum03.11.2013 19:3123954 x gelesen
Moin,

zumal man in bestimmten Jahreszeiten schon schauen sollte, dass die Tore nicht unbedingt länger auf stehen wie nötig. Dazu verleitet ein offenes Tor immer wieder (auch unbewusst) bei der Ankunft die "Abkürzung" durch die Fahrzeughalle zu den Umkleiden zu nehmen. Sollte aus Unfalltechnischen Gesichtspunkten vermieden werden.

Gruß

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AutorHerb8ert8 S.8, Ubstadt-Weiher / Baden Württemberg776445
Datum03.11.2013 19:5923635 x gelesen
Da gebe ich dir recht Martin, ist bei uns der Feuerwehr Ubstadt-Weiher Abt. Ub auch so ausgeführt. ZB.
Melder mit Torsteuerung und Licht Umkleidebereich geschalten. Tore von den Jeweiligen Fahrzeugen können vom Fahrzeug gesteuert werden, auch das Schlissen nach dem Ausrücken ist gesichert.
Gruß aus dem Badischen

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AutorMart8in 8D., Dinslaken / NRW776447
Datum03.11.2013 20:0123596 x gelesen
Hallo Herbert,

auch in unserem Neubau haben wir das so umgesetzt. Öffnen aus dem Fahrzeug heraus. Hat auch den charmanten Vorteil, beim Einrücken "Trocken" in die Halle zu kommen ;-)

Gruß

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AutorDani8el 8M., Jockgrim / Rheinland-Pfalz776454
Datum03.11.2013 20:5323576 x gelesen
Hallo.

- Alarmlichtschalter am Alarmeingang (Buzzer, mit dem alle einsatzrelevanten Lichter eingeschaltet werden können)
- Alarmdrucker (druckt die Alarm-Email der ILS in dreifacher Ausführung aus)
- Alarmmonitor (zeigt auf OSM-Oberfläche den Einsatzort, alarmierte Einheiten, nächstgelegene Hydranten, Fahrtrichtungen auf unserer Bundesstraße, Stromkilometer unserer Bundeswasserstraße, Unwetterwarnung, Pegelstand Maxau) Hierüber läuft auch eine Alarm-SMS sowie eine Alarm-Email als Zusatz zu unseren Meldeempfängern.

Alles Marke Eigenbau, bzw. entwickelt von Jungs aus den eigenen Reihe und der IT-Abteilung der Verbandsgemeinde-Verwaltung.

MfG
Daniel

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AutorYann8ik 8K., Hamm / NRW776457
Datum03.11.2013 21:3623497 x gelesen
Hallo zusammen,

danke für eure Antworten! Es darf natürlich weiter geantwortet werden.

Einige Umsetzungen klingen ganz interessant. Bei uns wird aktuell "nur" ein Alarmdisplay verwendet. Die zusätzlichen Einsatzdaten wie z.B. Hydranten, weitere Kräfte oder Wetterdaten klingen aber auch ganz gut.

An diejenigen die bereits vieles haben: Fehlt euch noch was im digitalen Zeitalter?

LG

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AutorFeli8x H8., Winsen-Scharmbeck / Niedersachsen776472
Datum04.11.2013 09:3022710 x gelesen
Moin,
wir nutzen ebenfalls Transponder für die Schließanlage, hat den vorteil, dass man verschiedene Berechtigungen erstellen kann.
- nur bei Alarm
- Immer
- Immer + Büro
Und das kann man kann auswerten wer wann drin war oder vergessen hat die Alarmanlage scharfzuschalten.

Bei Alarm geht automatisch Licht im GH und auch Flutlicht auf dem Hof an.
Dazu kommt ein Zentral EIN/AUS Lichtschalter am Eingang.

Unsere Leitstelle verschickt ein Alarmfax - unser Faxgerät ist auf 2 Exemplare eingestelllt
- 1x Erstes Fahrzeug
- 1x Pinnwand

Unsere Nachbarn haben ein Alarmdisplay, welches sowohl die AAO, das Einsatzstichwort und auch Die Adresse in Google-Maps darstellt.
Lohnt sich bei unseren Einsatzzahlen nicht.

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AutorFran8k S8., Nossen / Sachsen776473
Datum04.11.2013 09:3822507 x gelesen
Geschrieben von Felix H.Unsere Nachbarn haben ein Alarmdisplay, welches sowohl die AAO, das Einsatzstichwort und auch Die Adresse in Google-Maps darstellt.
Der Nachteil solcher Systeme ist halt, daß man sie genau dann nicht hat, wenn man sie am dringendsten braucht: wenn man dort, wo man meinte hinzumüssen, nichts findet, bzw. nicht hinfindet.
Von daher ist ein Ausdruck zum Mitnehmen die bessere Variante.
Einziger Nachteil: ist halt uncool...

MfG

Frank

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AutorFeli8x H8., Winsen-Scharmbeck / Niedersachsen776474
Datum04.11.2013 09:5722579 x gelesen
ich denke doch, dass auch dort nen Fax verschickt wird.
Somit ist die Adresse mit im Fahrzeug und nen Stadtplan liegt auch im Fahrzeug.
Aber du hast Recht, vieles ist Spielerei meist kennt man sich ja doch aus.

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AutorJens8 N.8, Ohorn / Sachsen776475
Datum04.11.2013 10:0722635 x gelesen
Hallo Yannik,

wir haben ein neues Gerätehaus bekommen. Dort sind unter anderem verbaut:

-Alarmanlage
-Alarmfax mit Dreifachausdruck (für jedes Fahrzeug)
-Melderbox welche bei Alarm folgendes steuert: Parkplatzlicht an, Umkleide und Fahrzeughalle Licht an, Außentore zum Gelände(Einfahrt, Alarmausfahrt) öffnen sich
-die Hallentore der jeweiligen Fahrzeuge öffnen sich bei Alarm im Schnelllauf, sobald die Ladeerhaltung abgezogen wird
-gelbes Blinklicht auf der Straße, wohin unsere Alarmausfahrt geht, um den Verkehr zu warnen
-zusätzlich auf jedem Fahrzeug Fernbedienungen für die Außen-und Hallentore

Weitere Gimmiks sind nicht verbaut und meines Erachtens bei unserer Größe auch nicht notwendig.

BR Jens

Ich gebe hier ausschließlich meine persönliche Meinung wieder.

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AutorMark8us 8S., Nideggen / NRW776476
Datum04.11.2013 11:0122565 x gelesen
Technische Raffinessen ???

Ich bin froh das wir überhaupt noch Telefon, Strom und Wasser haben, so pleite ist die Stadt.

Alarmfax - OK hat aber der Förderverein bezahlt.
Tore mit Fernbedienung sehe ich mittlerweile als normal an.

Dann ist aber auch schon Feierabend.

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AutorMart8in 8D., Dinslaken / NRW776482
Datum04.11.2013 14:3322263 x gelesen
Moin,

ich wage mal die Vermutung, dass ein Großteil der nachgerüsteten Lösungen aus der Mannschaft gekommen sind....

Wie viele Lösungen sich oft nur realisieren lassen, durch eine gehörige Portion Eigenleistung und Hirnschmalz in den eigenen Reihen.

Gruß

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AutorVolk8er 8C., Trier / RLP776484
Datum04.11.2013 15:5521753 x gelesen
Geschrieben von Markus S.Tore mit Fernbedienung sehe ich mittlerweile als normal an.
Wir haben unserer Tore beim bau (1999) auch damit geplant, konnten es aber aus Kostengründen nicht mehr ausführen.
Als wir dazu wieder in der Lage waren, haben wir bewusst darauf verzichtet.
U.A. wegen der Folgekosten(regelmäßige Prüfungen, Reparaturanfälligkeit etc.)

Dies ist meine Meinung.

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AutorVolk8er 8C., Trier / RLP776486
Datum04.11.2013 16:0321944 x gelesen
Wir haben einen sog. Hauptschalter neben der Tür vom "Alarmeingang ".
Mit diesem Schalter kann ich alle Stromverbraucher Aus/-Einschalten, die an den entsprechenden Stromkreisen hängen.
Dauerstrom, also von diesem Schalter nicht berührt , sind u.a. Ladehalterungen, Bewegungsmelder Außenbeleuchtung, Heizung, (Tief)Kühlgeräte und Frostwächter.
Alle anderen Geräte, wie z.B. in der Werkstatt, der Küche oder Beleuchtung sind somit vom Strom getrennt. Vorteil: Nach der Übung wird nichts vergessen abzuschalten, es ist weniger gefahren , das von Spannungsführenden Geräten eine Brandgefahr ausgeht.
Beleuchtung in Fahrzeughalle ist so geschaltet, das sie mit dem Hauptschalter angeht.
Von Alarmfaxen sind wir wohl noch lange entfernt, wir machen alles noch per Funk.

Dies ist meine Meinung.

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AutorThom8as 8P., Berchtesgaden / Bayern (BY)776489
Datum04.11.2013 16:2422064 x gelesen
Hallo,

wir haben in unserem Gerätehaus u.a. folgende Dinge verbaut:
- Haus-Bussystem zum schalten aller Lichter, Tore, etc. aus der Zentrale
- Alarmschaltung über FME am Haus-Bus: Türen entriegeln zeitweise, Licht und Warnlicht auf der Bundesstraße gehen an; Hausalarm + Blinklichter in den Werkstätten und im Keller (schlechter Funkempfang) wird ausgelöst
- Schranke mit Fernbedienung
- Türen mit Transponder (verschiedene Schließberechtigungen; Nachverfolgung)
- Nottüre mit herkömmlichem Schlüssel (bei Funktionsstörung Transpondersystem)
- WLAN auf dem Gelände (abgesichert), mit Repeatern
- Alarmfax in der Fahrzeughalle mit 5fach-Druck (ELW, HLF, TLF, DLK/RW + Halle für Rest)
- Commend-Analge, mit Funkaufschaltung 2m/4m (hören + teilweise auch sprechen)
- Notstromfähiges ISDN-Telefon, direkt am S0-Bus des NTBAs
- USV für Einsatzzentrale, zusätzlich Einspeisemöglichkeit für wichtige Schaltkreise
- PC mit FMS-Auswertung
- Hausmeldetechnik mit BMA, Heizungsstörung und Wassersensor im Keller (Halle ist neben Fließgewässer)

Schöne Grüße
Thomas

Alles meine persönliche Meinung!

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AutorLüde8r P8., Kelkheim / Hessen776491
Datum04.11.2013 16:4921769 x gelesen
Geschrieben von Volker C.regelmäßige Prüfungen

ist egal...alle Tore müssen geprüft werden.

Geschrieben von Volker C.Reparaturanfälligkeit

ja...kommt vor.

Allerdings haben wir mehr Kosten durch Unfälle gehabt, wenn die nach oben durch Federkraft gezogenen Tore nicht exakt geöffnet haben...

Grüße

Lüder Pott


www.sei-dabei.info

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AutorVolk8er 8C., Trier / RLP776492
Datum04.11.2013 17:1521642 x gelesen
Geschrieben von Lüder P.alle Tore müssen geprüft werden
Richtig. Aber der Umfang ist geringer.
Geschrieben von Lüder P.Allerdings haben wir mehr Kosten durch Unfälle gehabt, wenn die nach oben durch Federkraft gezogenen Tore nicht exakt geöffnet haben...
Haben wir dann ja Glück gehabt.
Mir sind noch nichtmal fälle bekannt.

Dies ist meine Meinung.

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AutorDani8el 8M., Jockgrim / Rheinland-Pfalz776495
Datum04.11.2013 17:5121519 x gelesen
Geschrieben von Lüder P.Allerdings haben wir mehr Kosten durch Unfälle gehabt, wenn die nach oben durch Federkraft gezogenen Tore nicht exakt geöffnet haben...
Kann ich dir nur zustimmen!

MfG
Daniel

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AutorChri8sti8an 8H., Karlsruhe / Baden-Württemberg776498
Datum04.11.2013 18:1621394 x gelesen
Gerade Alarmfax ist bei uns Standard. Du siehst welche Fahrzeuge, Adresse, Ansprechpartner, wer fährt noch, usw.
Bei eintreffen im GH kurze Meldung per Funk "Fax erhalten". Bei neueren Infos kommen diese in diesem Moment per Funk.

Das ist wie immer meine Meinung und hat nichts mit der Meinung meiner Abteilung zu tun.

Ich finde es Feige, wenn hier Kameraden still mitlesen, und dann hintenherum gemauschelt wird.

WICHTIGER HINWEIS!
Die Beiträge, die ich hier im Forum auf www.feuerwehr.de schreibe und veröffentliche, sind lediglich für dieses Forum bestimmt. Ich untersage jegliches Kopieren und Wiederveröffentlichen, auch auszugsweise, ohne meine schriftliche Einwilligung.

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AutorChri8sti8an 8S., Wasserburg/Bodensee / Bayern776501
Datum04.11.2013 18:5621516 x gelesen
Geschrieben von Volker C.Richtig. Aber der Umfang ist geringer.

Nicht wirklich, geprüft wird das Tor, ob der Impuls von einem Taster oder der Fernbedienung kommt ist dem Prüfer relativ wurst.


Gruß
CS




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AutorJan 8P., Darmstadt / (Süd-)Hessen776504
Datum04.11.2013 19:3921358 x gelesen
Mir sind mehrere Fälle von geprüften Standart-Hallentoren bekannt, die nicht richtig geöffnet haben.
Liegt also nicht unbedingt an der "modernen" Steuerung.

Mir selbst ist es einmal beim Ausrücken mit der DLK passiert, dass ein Hallentor kurz vor der Dachkante der Leiter stehen geblieben ist. Das wäre ohne den Hinweis eines Kameraden fast in die Hose gegangen..

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AutorUwe 8S., Bürstadt / Hessen776509
Datum04.11.2013 21:1921200 x gelesen
Geschrieben von Christian S.Nicht wirklich, geprüft wird das Tor, ob der Impuls von einem Taster oder der Fernbedienung kommt ist dem Prüfer relativ wurst.

Kann es sein, dass bei einem Tor mit Handöffnung ohne Motorunterstützung die Funktion "Nothalt bei Blockierung" nicht getestet werden muss und dass dann ggf. auch weniger Folgereparaturen nötig werden können? Vielleicht war das ja gemeint?

[ ] Mit freundlichen Grüßen / [ ] mit kameradschaftlichen Grüssen*

Uwe S.

*) Zutreffendes nach Wunsch ankreuzen

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AutorChri8sti8an 8S., Wasserburg/Bodensee / Bayern776511
Datum04.11.2013 21:5321206 x gelesen
Geschrieben von Uwe S.Kann es sein, dass bei einem Tor mit Handöffnung ohne Motorunterstützung die Funktion "Nothalt bei Blockierung" nicht getestet werden muss und dass dann ggf. auch weniger Folgereparaturen nötig werden können? Vielleicht war das ja gemeint?

Das weiß ich nicht, wäre aber eine Möglichkeit, wobei der Kamerad nichts von Handantrieb gesagt hat.


Gruß
Christian




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AutorVolk8er 8C., Trier / RLP776516
Datum04.11.2013 23:3621043 x gelesen
Ja, mein Fehler. Ja, Tore sind Handbetrieb. Nach oben öffnende Sektionaltore.

Dies ist meine Meinung.

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AutorLüde8r P8., Kelkheim / Hessen776520
Datum05.11.2013 00:4621085 x gelesen
...bedingt durch die Holzbeplankung der Tore. Je nach Witterung ist das Tor durch die Luftfeuchtigkeit unterschiedlich schwer. Manchmal erreichte es gar nicht den höchsten Punkt, manchmal schoss es zu weit hoch, schlug gegen den Anschlag zu kam wieder runter.
Bei Nacht schlecht zu erkennen...

Grüße

Lüder Pott


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AutorOliv8er 8I., Voerde / NRW776526
Datum05.11.2013 09:3421211 x gelesen
Wir haben 2010 den Neubau unseres Feuerwehrgerätehauses mit einiger Technik ausgestattet.

Steuerung aller Gebäudesysteme mittels einer zentralen Gebäudeleittechnik (GLT):
-Heizung (Mittels Präsenz-Meldern wird die Raumtemperatur abgesenkt, wenn niemand im Gebäude ist. Zeitliche Steuerung, z.B. Hochfahren der Heizkörper vor dem Übungsdienst möglich)
-Über diese Präsenzmelder wird auch das Licht gesteuert.
-Rauchmelder mit Anbindung an die GLT.
-Automatische Notstrom-Umschaltung, Pufferung per USV bis das Stromaggregat läuft.
-Bei Störungen versendet die GLT SMS an eine Gruppe Kameraden (Heizungsausfall, Stromausfall, Rauchmelder etc.)
-Alarmschalter: Tore gehen hoch, Heizung wird hochgefahren, Lüftung wird aktiviert für x-Stunden, Aussentür auf Dauer-AUF.
-Bei Alarm geht die Aussenbeleuchtung komplett an
-Beim Übungsdienst z.B. kann die Tür auf Dauer-Auf geschaltet werden.
-Zutrittskontrolle in einige Räume und ins Gerätehaus mittels Fingerprint
-"Feierabend-Schalter": Dieser fährt die Heizung herunter, die Lüftung aus (in Abhängigkeit von Hygrometer), die Tore hinunter, schließt die Tür ab (wenn auf "Dauer-AUF"), schließt gekippte Fenster in den Umkleiden, Schaltet Licht im Garten, Zusatzstrahler, Lautsprecher im Schulungsraum usw. aus.
-Die Duschen/Wasserleitungen werden in festen Intervallen gesteuert von der GLT gespült um der Bildung von Legionellen vorzubeugen.
-Die meisten Parameter der GLT lassen sich bequem über eine Weboberfläche anpassen (Beleuchtungszeiten, Heiztemperaturen, Heizzeiten, Nummern für Störungs-SMS uvm.)

Zusätzliche Technik:
-Anzeige der Anfahrt/Alarmtext und Fahrzeugstatus auf einem Monitor über der Umkleiden-Tür
-Ausdruck der Alarmdepeche (Alarmfax der Leitstelle)
-Ausdruck der Anfahrt
-Verteilen einer Einsatzinfo via App, SMS


Der Monitor zeigt Außerhalb eines Alarms Termine, Fahrzeugstatus, Uhrzeit etc. an.
Das "Infosystem" kann auch auf einer Website abgerufen werden und verteilt Informationen per App, Email und SMS.

Funk in Fahrzeughalle und Büro.

Heizungsversorgung via Gastank, d.H. aufgrund der Notstromversorgung kann das Gerätehaus "Autark" arbeiten.


Vor dem Bau haben sich "Planungsteams" interessierter Kameraden vom jeweiligen Fach gebildet. Würde ich jedem empfehlen so zu machen. Denn welcher "Fachmann" weiß besser was die FW gebrauchen kann, wenn nicht die Kameraden selbst.

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AutorMart8in 8D., Dinslaken / NRW776528
Datum05.11.2013 09:4420910 x gelesen
Hallo Oliver,

Geschrieben von Oliver I.
Vor dem Bau haben sich "Planungsteams" interessierter Kameraden vom jeweiligen Fach gebildet. Würde ich jedem empfehlen so zu machen. Denn welcher "Fachmann" weiß besser was die FW gebrauchen kann, wenn nicht die Kameraden selbst.

Im Grunde richtig, aus meiner Sicht gibt es dabei auch ein Aber:

Wenn ich an die Planung einer solchen Technik herangehe, dann sollte es aus meiner Sicht drei Zielvorgaben geben:

- Technisches Ziel (Was will ich?)
- Wirtschaftlicher Rahmen (Welche Möglichkeiten habe ich?)

und der für mich mittlerweile wichtigste Punkt:

- Wie setzte ich die Technik um (Was nehme ich?)

Es ist toll, wenn es in den Einheiten Kameraden gibt, die auf Ihrem Fachgebiet die absoluten Profis gibt und ein (z.B.) Alarminformationssystem aufbauen und kein anderer kennt sich damit aus.

Wenn es jetzt aus welchen Gründen auch immer zur Abwesenheit dieses einen Kameraden führt (Austritt, Tot usw,) dann hast du im schlimmsten Fall für zig Tausend Euro Material verbaut und kannst das in die Tonne kloppen.

Aus diesem Grund wäre meine Empfehlung:

- Wenn es ein BUS - System werden soll, dann auf einen Standard zurückgreifen (z.B. KNX)
- Wenn es ein Informations - System werden soll, auf frei zugängliche Systeme zurückgreifen.
- Bei allen Entscheidungen prüfen, ob und mit welchem Aufwand diese zu ändern sind (z.B. Türschließsystem usw.)


Wobei ab einer gewissen Größe des Gebäudes es keine Alternative zum BUS - System geben wird. Gerade wenn man Zukunftssicher und flexibel bleiben will!

Gruß

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AutorOliv8er 8I., Voerde / NRW776529
Datum05.11.2013 09:4820783 x gelesen
Geschrieben von Martin D.Es ist toll, wenn es in den Einheiten Kameraden gibt, die auf Ihrem Fachgebiet die absoluten Profis gibt und ein (z.B.) Alarminformationssystem aufbauen und kein anderer kennt sich damit aus.

Ich habe da auch in erster Linie von der Planung gesprochen.
Die Ausführung des BUS-System etc. wurde durch eine Firma ausgeführt.
Mit technischer Dokumentation, ordentlicher Beschriftung etc.

Der Vorteil von "Teams" ist auch, dass dort mehrere Personen involviert sind.
"Enizelkämpfer" sehe ich dort auch immer Kritisch.

Ich arbeite bei einem IT-Dienstleister und erlebe es Tag-Täglich, welche Schwierigkeiten es gibt, wenn man auf eine "Baustelle" trifft, wo die Infrastruktur "gewachsen" und nicht ordentlich Dokumentiert ist.

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AutorYann8ik 8K., Hamm / NRW776530
Datum05.11.2013 09:5420683 x gelesen
Leider gibt es hier keinen Smilie der ein geschocktes Gesicht macht :-D

Aber ich glaube, dass bei euch wohl sämtliche Möglichkeiten umgesetzt worden sind.
Allerdings könnte ich mir vorstellen, dass viele der genannten Dinge mit der Zeit gar nicht mehr genutzt werden sondern nur am Anfang eine interessante Spielerei darstellen. Eine Umsetzung solchen Umfangs ergibt sich sicherlich auch nur für Neubauten und bei entsprechender Investitionsbereitschaft der Gemeinde.

Aber klinkt toll! ;-)

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AutorMart8in 8D., Dinslaken / NRW776531
Datum05.11.2013 09:5720724 x gelesen
Hallo Yannik,

jein. Man gewöhnt sich daran, was technisch geht und umgesetzt wird.

Und ich habe auch schon das ein oder andere Gerätehaus gesehen, dass im Bestand umgebaut wurde und durch kleinere Umbauten sich Vereinfachungen für den Alltag ergeben.

Gruß

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AutorOliv8er 8I., Voerde / NRW776532
Datum05.11.2013 09:5920764 x gelesen
Geschrieben von Martin D.
- Technisches Ziel (Was will ich?)


Genau da sehe ich den Vorteil bei der Planung durch Kameraden "vom Fach".
Ich habe es bei anderen Neubauten schon gesehen, dass "Fachplaner" z.B. eine Telefonanlage für mehrere tausend Euro verbaut haben, die übertrieben dargestellt nur genutzt wird, um nach dem Übungsdienst Pizza zu bestellen.
Und bei so was lief dann eines falsch: Kommunikation Feuerwehrmannschaft<> Fachplaner.
Ohne Informationen über genaue Anforderungen kann schnell mal "zu wenig" aber auch "zu viel" geplant werden.

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AutorMart8in 8D., Dinslaken / NRW776533
Datum05.11.2013 10:0320686 x gelesen
Hallo Oliver,

das wirst du auf beiden Seiten finden.

Zu Fachplanern habe ich eine eher geteilte Meinung, da ich sehr viel mit diesen zu tun habe.

Ich halte es aber ebenfalls für unglücklich, den Kameraden freien Lauf zu lassen. Denn nicht alles, was technisch geht ist für Alltag sinnvoll und wirtschaftlich möglich. :-)

Gruß

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AutorOliv8er 8I., Voerde / NRW776534
Datum05.11.2013 10:0520686 x gelesen
Geschrieben von Yannik K.Allerdings könnte ich mir vorstellen, dass viele der genannten Dinge mit der Zeit gar nicht mehr genutzt werden sondern nur am Anfang eine interessante Spielerei darstellen

Das ist der Vorteil einer solchen zentralen Steuerung (Ob mit BUS, SPS oder wie auch immer).
Man kann Dinge, die sich als "unnütz" erweisen einfach "Rausprogrammieren".
Genauso hat man relativ einfach die Möglichkeit die Programmierung anzupassen wenn sich andere Anforderungen/Erfahrungen/Bedürfnisse ergeben.

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AutorOliv8er 8I., Voerde / NRW776535
Datum05.11.2013 10:0920693 x gelesen
Geschrieben von Martin D.
Ich halte es aber ebenfalls für unglücklich, den Kameraden freien Lauf zu lassen. Denn nicht alles, was technisch geht ist für Alltag sinnvoll und wirtschaftlich möglich. :-)


Da hast du meine volle Zustimmung. Ich wollte damit auch nicht ausdrücken, dass Fachplaner "völlig Überflüssig" sind.
Viel mehr wollte ich unterstreichen, wie wichtig ist, dass man miteinander Redet: Über Sinn und Unsinn der geplanten Dinge. Denn wenn es einmal umgesetzt ist, ist´s meistens zu spät...

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AutorYann8ik 8K., Hamm / NRW776536
Datum05.11.2013 10:1120703 x gelesen
Was wäre denn eurer Meinung nach das sinnvollste nach funkferngesteuerten Toren und einem Alarmdisplay?

Automatische Aussenbeleuchtung? Oder doch lieber Schließanlage? Oder...?

Für schrittweise Veränderungen ist ja in der Regel jeder zu haben ;-) und da wir eh bei den Planungen zum renovieren sind...

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AutorOliv8er 8I., Voerde / NRW776537
Datum05.11.2013 10:1520703 x gelesen
Geschrieben von Yannik K.Automatische Aussenbeleuchtung?

Ohne jetzt zu wissen, wie es rund um euer Gerätehaus aussieht: Ich denke dass eine ordentliche Ausleuchtung des Parkplatz/Gehwegbereiches, die auch den ersteintreffenden Kräften zur Verfügung steht, die Sicherheit um einiges steigert...

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AutorMart8in 8D., Dinslaken / NRW776538
Datum05.11.2013 10:2020669 x gelesen
Moin,

meine persönliche Liste:

1. Automatisches Licht (Nicht nur im Alarmfall; Sicherheit und Energieeinsparung)
2. Schließanlage (Automatische Türöffnung im Einsatzfall; Zeitersparnis und Sicherheit)
3. Alarmfax / Drucker

und danach sehe ich keine feste Reihenfolge mehr....

Gruß

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AutorMart8in 8D., Dinslaken / NRW776539
Datum05.11.2013 10:2020672 x gelesen
Moin,

zu mal es diesbezüglich ja auch rechtliche Grundlagen gibt...

Gruß

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AutorMich8ael8 L.8, Dausenau / RLP776540
Datum05.11.2013 10:5520805 x gelesen
Geschrieben von Thomas P.- Alarmfax in der Fahrzeughalle mit 5fach-Druck (ELW, HLF, TLF, DLK/RW + Halle für Rest)

Wie ist das realisiert worden?

Alle Beiträge geben meine eigene Meinung wieder.
Sollte sich jemand daran stören so stehe ich jederzeit für ein persönliches Gespräch zur Verfügung.

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AutorUwe 8S., Bürstadt / Hessen776541
Datum05.11.2013 10:5720614 x gelesen
Geschrieben von Yannik K.Was wäre denn eurer Meinung nach das sinnvollste nach funkferngesteuerten Toren und einem Alarmdisplay?

Automatische Aussenbeleuchtung? Oder doch lieber Schließanlage? Oder...?

Für schrittweise Veränderungen ist ja in der Regel jeder zu haben ;-) und da wir eh bei den Planungen zum renovieren sind...


Sorry, wenn ich das jetzt so ganz platt schreibe, aber irgendwie liest sich das (für mich) jetzt so, als wären in irgendeinem Etat zufällig x tausend Euro aufgetaucht, die noch vor Jahresende/Rechnungsschluss in Gebäudetechnik investiert werden müssen.

[ ] Mit freundlichen Grüßen / [ ] mit kameradschaftlichen Grüssen*

Uwe S.

*) Zutreffendes nach Wunsch ankreuzen

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AutorMart8in 8D., Dinslaken / NRW776542
Datum05.11.2013 11:0020618 x gelesen
Hallo Uwe,

naja, ab und an investieren Kommunen auch in Ihre Gebäude. Nicht selten ist das auch Bestandteil der Brandschutzbedarfspläne.

Gruß

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AutorYann8ik 8K., Hamm / NRW776543
Datum05.11.2013 11:0820646 x gelesen
Um Gottes Willen! Schön wäre das...

Eher ist es so, dass sich einige Dinge ja auch recht kostengünstig realisieren lassen. Wenn ich zum Beispiel ein automatisches Licht bei Alarmeingang haben möchte, schließe ich einen Melder an ein entsprechendes Relais an und fertig ist das Alarmlicht (wie das genau geht wissen sicher unsere Elektriker im Zug). Gedanklich ging es jetzt eher darum, eventuell mit den aktuellen Veränderungen entsprechende Vorarbeiten auszuführen oder sich überhaupt mal mit dem Thema zu beschäftigen. Eine tatsächliche Umsetzung ist da noch ewig weit entfernt ;-)

Dennoch kann ich durchaus verstehen, dass durch meine mehr oder weniger "planlose" Fragerei der Eindruck entsteht, wir müssten jetzt auf biegen und brechen Geld in Technik investieren.

Wie gesagt... Wäre schön wenn welches wäre.

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AutorJens8 N.8, Ohorn / Sachsen776544
Datum05.11.2013 11:2020754 x gelesen
Geschrieben von Michael L.Wie ist das realisiert worden?

Da gibt es Faxgeräte wo man einstellen kann, wieviel Faxausdrucke man haben möchte...

BR Jens

Ich gebe hier ausschließlich meine persönliche Meinung wieder.

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Autorwern8er 8n., reischach / bayern776547
Datum05.11.2013 11:58   21369 x gelesen
Hallo Forum

Ich lese hier immer wieder, welche "technischen Gimmicks" man für ein Feuerwehrhaus braucht.

Manchmal habe ich aber den Verdacht (man möge mir die Äusserung meiner ganz persönlichen Meinung verzeihen), dass aufgrund der technischen Möglichkeiten, die man heutzutage hat, die Wirtschaftlichkeit vielfach ausser Acht gelassen wird.
Gerade oftmals bei Feuerwehren, die << 2 Einsätze/Woche und < 1 Übungsdienst/Woche haben.

Ich nehme jetzt mal beispielhaft aus Olivers Post einige Punkte, ohne dass mir das persönlich gewertet werden sollte.

-Automatische Notstrom-Umschaltung, Pufferung per USV bis das Stromaggregat läuft.
Wirklich erforderlich, oder reicht neben der USV für bestimmte Geräte nicht auch eine Einspeisemöglichkeit? Wird die erforderliche Wartung und Prüfung der Notstromanlage auch wirklich durchgeführt?

Alarmschalter: Tore gehen hoch, Heizung wird hochgefahren, Lüftung wird aktiviert für x-Stunden, Aussentür auf Dauer-AUF.
Warum gehen Tore hoch? Sind alle Fahrzeug erforderlich? Monatlicher Probealarm (bei uns in Bayern monatlich 1-mal, Samstag Mittag), wer fährt hin und macht wieder alles dicht? Wenn alle Tore offen, Fahrzeughalle schlagartig kalt (im Winter) und muß wieder komplett "hochgeheizt" werden. Welche Lüftung wird aktiviert (Abgasabsaugung wird bei uns erst aktiviert, wenn das Fahrzeug startet) und warum?

Bei Alarm geht die Aussenbeleuchtung komplett an
OK, erhöht auf alle Fälle die Sicherheit der anrückenden Kameraden, ließe sich vielleicht auch anders lösen (Bewegungsmelder etc.). Da bin ich nicht abgeneigt.

-Zutrittskontrolle in einige Räume und ins Gerätehaus mittels Fingerprint
Gute und sinnvolle Alternative zur Schließanlage mittels Schlüssel. Alternative evtl. Transponder. Keine Alternative Zahlenschloss, da bei Austritt eines Mitglieds zuwenig flexibel.

-"Feierabend-Schalter": Dieser fährt die Heizung herunter, die Lüftung aus (in Abhängigkeit von Hygrometer), die Tore hinunter, schließt die Tür ab (wenn auf "Dauer-AUF"), schließt gekippte Fenster in den Umkleiden, Schaltet Licht im Garten, Zusatzstrahler, Lautsprecher im Schulungsraum usw. aus.
Nice to have, aber Frage: Wozu gekippte Fenster, wenn ihr eine Lüftungsanlage habt? Rein energietechnisch ist das kontraproduktiv.

-Die Duschen/Wasserleitungen werden in festen Intervallen gesteuert von der GLT gespült um der Bildung von Legionellen vorzubeugen.
Leginonellen benötigen eine gewisse Wassertemperatur (>25°C) um "entstehen" zu können (bitte um Korrektur, falls ich falsch liege). Wenn ich kein ständig warmes Wasser habe, ist auch die Legionellengefahr sehr gering.
Wir haben im Gerätehaus an jeder Zapfstelle Kaltwasser, und machen das Warmwasser (das nicht an allen Zapfstellen im Feuerwehrhaus erforderlich ist) mit dezentralen elektrischen Durchlauferhitzern (Heizung bei uns als Ölheizung).
Damit wird erstens nur dann Wasser warmgemacht, wenn es auch erforderlich ist (Wieviel ltr. warmes Wasser werden in einem Feuerwehrhaus wirklich täglich benötigt?) und ich habe eine wesentlich gerngere Gefahr von Legionellen, da die Temperatur nicht dauerhaft über 25°C ist.
Ausserdem halte ich das Brauchwasser nicht ständig warm, d.h. im Sommer verbrauche ich 0,00 Energie wenn kein warmes Wasser gebraucht wird.


Auf der anderen Seite wird dann an verschiedenen Dingen wieder gespart.
So kenne ich noch Gerätehäuser, in denen es nicht mal einen vernünfitgen Platz gibt, um verschmutzte Gerätschaften zu reinigen und wo dieses Wasch-/Reingungswasser dann entsprechend umweltschonend (Ölabscheider etc.) entsorgt wird.
Oder verschmutztes Ölbindemittel kommt dann in die Hausmülltonne, weil man keine ordnungsgemäße Möglichkeit hat, ölhaltige Abfälle zu entsorgen (z. B. bei uns die "rote Tonne".
Nur zwei Beispiele.
Diese Liste liese sich noch ein wenig fortsetzen.

Viele der angesprochenen Dinge können bei Feuerwehren mit hoher Einsatzfrequenz durchaus Sinn machen, oft habe ich aber den Eindruck dass auch bei den "Feuerwehrexperten" in eigenen Reihen das technisch Machbare höher angesehen wird, als das wirtschaftlich und technisch sinnvolle.

Und oft wird auch nicht bedacht, dass ein Feuerwehrhaus auch funktionieren soll, wenns aussenrum mal wieder ganz schön mistig ist.

Nichts für ungut!

mkg

WErner

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AutorMich8ael8 L.8, Dausenau / RLP776548
Datum05.11.2013 11:5820678 x gelesen
Da wäre es schön wenn du konkreter werden könntest.

Alle Beiträge geben meine eigene Meinung wieder.
Sollte sich jemand daran stören so stehe ich jederzeit für ein persönliches Gespräch zur Verfügung.

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Autorwern8er 8n., reischach / bayern776550
Datum05.11.2013 12:0520588 x gelesen
Hallo Michael,

Auch bei uns, wir haben ein Faxgerät für die Alarmfaxe, das bis zu 10 Ausdrucke des ankommenden Faxes automatisch macht. Der Hersteller beginnt mit C und hört mit on auf.

Wir lassen 6 Ausdrucke vom Alarmfax machen, damit haben wir einen für jedes Fahrzeug und einer kommt an die Magnettafel über dem Fax in der Fahrzeughalle als Info für nachrückende Kräfte.

mkg

WErner

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AutorMich8ael8 L.8, Dausenau / RLP776551
Datum05.11.2013 12:0720661 x gelesen
Hallo Werner,

ich denke das es kein Problem darstellt den Hersteller auszuschreiben. Ich gehe ja mal nicht davon aus das du Geschäftsführer bei Canon bist. ;-)

Danke für die Information.

Alle Beiträge geben meine eigene Meinung wieder.
Sollte sich jemand daran stören so stehe ich jederzeit für ein persönliches Gespräch zur Verfügung.

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AutorJens8 N.8, Ohorn / Sachsen776554
Datum05.11.2013 12:5420594 x gelesen
Geschrieben von Michael L.Da wäre es schön wenn du konkreter werden könntest.

Aber natürlich gern

BR Jens

Ich gebe hier ausschließlich meine persönliche Meinung wieder.

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Autorwern8er 8n., reischach / bayern776555
Datum05.11.2013 13:0020504 x gelesen
Hallo Michael

Richtig, bin ich nicht.

Unseren Informationen nach (war ein Thema landkreisweit, als die Alarmierung auf die ILS umgeschaltet wurde und es seitdem ein Alarmafax gibt.) ist Canon derzeit der einzige Hersteller, der sowas im Programm hat.

Der Wunsch, ein Alarmfax für jedes Fahrzeug ausdrucken zu können war nicht bei uns vorhanden, sondern bei mehreren Feuerwehren im Landkreis und gab es "zentrale Ermittlungen" welche Geräte das können. Es wurde dann eine nicht ganz zentrale aber doch Sammelbestellung etlicher Feuerwehren verwirklicht.

Kleines Problem am Rande.
Wir haben relativ oft bei diesem Gerät Papierstau.
Ich kann mir das nur so erklären, dass das Papier mit der Zeit zu feucht wird (Fax steht in der Fahrzeughalle) und damit nicht mehr sauber eingezogen wird.
Wir wechseln derzeit im Abstand von etwa zwei bis drei Wochen das Papier und haben halt aus diesem Grund nicht den Papierschaccht randvoll, sondern nur 10-20 Blätter drin und müssen halt nach jeder Alarmierung nachfüllen.

Zeitlgeich haben wir uns in den Fahrzugen auch Möglichkeiten geschaffen, das Alarmfax am Gruppenführerplatz mit einer Klemme oder mit einem Magneten befestigen zu können.

mkg

WErner

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AutorJens8 N.8, Ohorn / Sachsen776556
Datum05.11.2013 13:0120448 x gelesen
Geschrieben von werner n.ist Canon derzeit der einzige Hersteller, der sowas im Programm hat

Nöö, siehe meinen vorherigen Post.

BR Jens

Ich gebe hier ausschließlich meine persönliche Meinung wieder.

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Autorwern8er 8n., reischach / bayern776557
Datum05.11.2013 13:0220446 x gelesen
Hallo Jens,

habe ich auch gerade gesehen, also sind meine Kenntnisse veraltet.

mkg

WErner

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AutorVolk8er 8C., Trier / RLP776571
Datum05.11.2013 15:2420665 x gelesen
Geschrieben von werner n.Wir haben im Gerätehaus an jeder Zapfstelle Kaltwasser, und machen das Warmwasser (das nicht an allen Zapfstellen im Feuerwehrhaus erforderlich ist) mit dezentralen elektrischen Durchlauferhitzern (Heizung bei uns als Ölheizung).
Damit wird erstens nur dann Wasser warmgemacht, wenn es auch erforderlich ist (Wieviel ltr. warmes Wasser werden in einem Feuerwehrhaus wirklich täglich benötigt?) und ich habe eine wesentlich gerngere Gefahr von Legionellen, da die Temperatur nicht dauerhaft über 25°C ist.
Ausserdem halte ich das Brauchwasser nicht ständig warm, d.h. im Sommer verbrauche ich 0,00 Energie wenn kein warmes Wasser gebraucht wird.

Haben wir auch so gelöst(nur mit Gasheizung). Erspart auch viele Meter Wasserleitungen.
Warmwasser nur in Dusche, Küche, Werkstatt und Theke.

Ich denke, viele der "Spielereien " (nenn das jetzt mal so / bitte nicht hauen!) kommen dadurch zustande, weil es in der Feuerwehr halt die Entsprechenden Handwerker gibt, die das dann nach lustiger Runde einfach selbst umsetzen. Ohne Beteiligung der Gemeinde.

Dies ist meine Meinung.

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AutorOliv8er 8I., Voerde / NRW776577
Datum05.11.2013 15:5120663 x gelesen
Geschrieben von werner n.Automatische Notstrom-Umschaltung, Pufferung per USV bis das Stromaggregat läuft.
Wirklich erforderlich, oder reicht neben der USV für bestimmte Geräte nicht auch eine Einspeisemöglichkeit? Wird die erforderliche Wartung und Prüfung der Notstromanlage auch wirklich durchgeführt?


Das habe ich vielleicht missverständlich ausgedrückt. Es handelt sich um ein mobiles Aggregat. Die automatische Umschaltung ist so gemeint, dass das System automatisch erkennt, wenn das Netz wieder stabil "da" ist und zwischen Netz und Notstrom automatisch umschaltet. Die USV versorgt nur wichtige Geräte wie die Steuerung selbst, die Zugangskontrolle, Funk etc. Im "Einspeisebetrieb" wird auch nicht das komplette Gebäude versorgt, sondern sondierte Stromkreise. (Notbeleuchtung, Heizungssteuerung, alles was an der USV hängt)

Geschrieben von werner n.Warum gehen Tore hoch? Sind alle Fahrzeug erforderlich? Monatlicher Probealarm (bei uns in Bayern monatlich 1-mal, Samstag Mittag), wer fährt hin und macht wieder alles dicht? Wenn alle Tore offen, Fahrzeughalle schlagartig kalt (im Winter) und muß wieder komplett "hochgeheizt" werden. Welche Lüftung wird aktiviert (Abgasabsaugung wird bei uns erst aktiviert, wenn das Fahrzeug startet) und warum?

Der Alarmschalter ist ein Buzzer, welcher vom ersten eintreffenden Kameraden aktiviert wird. Per DME wird lediglich die Außenbeleuchtung aktiviert. Da wir keine fahrzeugbezogene Alarmierung haben, rücken alle Fahrzeuge "im Löschzug" aus, wenn wir alarmiert werden. Somit müssen auch alle Tore geöffnet werden. Wenn die Fahrzeuge draußen sind, fahren die Tore selbstständig wieder herunter. Die Lüftung, der Umkleide, welche sonst nur im Intervall/nach dem Hygrometer stattfindet wird für Zeit X eingeschaltet.


Geschrieben von werner n.und machen das Warmwasser (das nicht an allen Zapfstellen im Feuerwehrhaus erforderlich ist) mit dezentralen elektrischen Durchlauferhitzern
Das ist bei uns ebenfalls so gelöst. Ob die Durchspülfunktion lediglich wegen der Legionellen oder auch aus weiteren Gründen gebaut wurde, müsste ich erfragen.

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AutorSeba8sti8an 8K., Grafschaft / RLP776582
Datum05.11.2013 16:0420612 x gelesen
Geschrieben von werner n.Und oft wird auch nicht bedacht, dass ein Feuerwehrhaus auch funktionieren soll, wenns aussenrum mal wieder ganz schön mistig ist.In dem Zusammenhang würde mich mal interessieren, wie oft (nicht nur die richtig hochtechnisierten) Gerätehäuser als solches auch mal unter Mistbedingungen beübt werden. Bei uns ist es nur das Haupttor und Licht, wofür wir Strom brauchen, und ab und zu, wenns dunkel ist, wird dann mal die Truppe vor dem Haus versammelt, die Sicherungen raus und dann mal "alarmmäßig" geschaut, wie man trotzdem halbwegs sicher und schnell Fahrzeuge und Mannschaft vernünftig auf die Straße bringt. Bis auf den, der das Tor mit der Kette hochziehen muss, ist das Echo schon eher positiv ;-)
Wird sowas woanders auch gemacht? Oder verlassen sich alle darauf, je mehr Technik da ist, desto eher wirds schon funktionieren? USV als Redundanz, und wenn die ausfällt, ists halt so?
Oder geschehen solche Tests zwar ab und an, dann aber auch nur durch die paar Leute, die vorher die Haustechnik hochgezüchtet haben?

"In der Regel machen es die reinen Experten nicht gut. Das ist wie vor Gericht. Der Zeuge weiß, wie es war, versteht aber nichts. Der Gutachter versteht alles, weiß aber nicht, wie es war.
Der Richter versteht nichts und weiß nichts, aber er entscheidet - nachdem er alle angehört hat."
(Wolfgang Schäuble, Stern-Interview vom 20.06.2013)

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AutorChri8sti8an 8F., Fürth / Hessen776584
Datum05.11.2013 16:1120357 x gelesen
Das Gerätehaus wird quasi im Schlaf beherrscht, da gibts oft genug Übungen unter Nullsicht ;-)

Spaß beiseite, Tor geht bei uns eh ohne Strom auf, ein Schritt rein und ich komme an die Handlampen aus dem Fahrzeug, das Ladegerät im gerätehaus ist eines mit Notlichtfunktion, bis der Akku leer ist, sind wir vermutlich schon alarmiert...

Viele Grüße

Christian

Meine Meinung und nicht die meiner Feuerwehr!

besucht die Feuerwehr Steinbach

"Die Feuerwehrmannschaft hat sich für ihre Verrichtungen gut einzuüben, so daß jedes einzelne Mitglied sämmtliche ihm zugewiesene Arbeiten mit der nöthigen Sicherheit und Kennntniß ausführen kann"
(Übungsbuch, Dienst- und Sanitätsvorschriften für Feuerwehren im Großhergzogtum Hessen, 1891)

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AutorSeba8sti8an 8K., Grafschaft / RLP776587
Datum05.11.2013 16:2820284 x gelesen
Eine leidlich helle Lampe, und wenns der alte Wehrmachtsscheinwerfer oder Oma's erste Taschenlampe ist, in der Nähe des Eingangs ist die USV der kleinen Gerätehäuser ;-)

"In der Regel machen es die reinen Experten nicht gut. Das ist wie vor Gericht. Der Zeuge weiß, wie es war, versteht aber nichts. Der Gutachter versteht alles, weiß aber nicht, wie es war.
Der Richter versteht nichts und weiß nichts, aber er entscheidet - nachdem er alle angehört hat."
(Wolfgang Schäuble, Stern-Interview vom 20.06.2013)

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AutorRalf8 R.8, Kirchen / Rheinland-Pfalz776596
Datum05.11.2013 17:4220349 x gelesen
Hallo,

Geschrieben von Sebastian K.
In dem Zusammenhang würde mich mal interessieren, wie oft (nicht nur die richtig hochtechnisierten) Gerätehäuser als solches auch mal unter Mistbedingungen beübt werden. Bei uns ist es nur das Haupttor und Licht, wofür wir Strom brauchen, und ab und zu, wenns dunkel ist, wird dann mal die Truppe vor dem Haus versammelt, die Sicherungen raus und dann mal "alarmmäßig" geschaut, wie man trotzdem halbwegs sicher und schnell Fahrzeuge und Mannschaft vernünftig auf die Straße bringt. Bis auf den, der das Tor mit der Kette hochziehen muss, ist das Echo schon eher positiv ;-)

Na, das gefällt mir doch mal richtig gut, das muss ich mir direkt mal ausdrucken ;-)
Geile Idee, gebe auch zu, haben wir noch nie gemacht, einfach nicht drauf gekommen.....

Gruss
Ralf

Besucht mich doch mal auf unserer Homepage: www.feuerwehr-kirchen.de


Jeder Beitrag gibt ausschließlich meine persönliche Meinung wieder und nicht die meiner Feuerwehr !!!!

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AutorMart8in 8D., Dinslaken / NRW776598
Datum05.11.2013 17:5620471 x gelesen
Hallo Werner,

Geschrieben von werner n.
Viele der angesprochenen Dinge können bei Feuerwehren mit hoher Einsatzfrequenz durchaus Sinn machen, oft habe ich aber den Eindruck dass auch bei den "Feuerwehrexperten" in eigenen Reihen das technisch Machbare höher angesehen wird, als das wirtschaftlich und technisch sinnvolle.

Frage: Wenn die Technik eh vorhanden ist (Steuerung über BUS z.B.) warum nicht nutzen? Sicherlich sind das Spielereien, die man nicht unbedingt benötigt. Wunder mich nur, dass Kameraden, die diese Technik schon früher genutzt haben und aktuell nutzen, sehr selten drauf verzichten wollen.

Geschrieben von werner n.
Alarmschalter: Tore gehen hoch, Heizung wird hochgefahren, Lüftung wird aktiviert für x-Stunden, Aussentür auf Dauer-AUF.
Warum gehen Tore hoch? Sind alle Fahrzeug erforderlich? Monatlicher Probealarm (bei uns in Bayern monatlich 1-mal, Samstag Mittag), wer fährt hin und macht wieder alles dicht? Wenn alle Tore offen, Fahrzeughalle schlagartig kalt (im Winter) und muß wieder komplett "hochgeheizt" werden. Welche Lüftung wird aktiviert (Abgasabsaugung wird bei uns erst aktiviert, wenn das Fahrzeug startet) und warum?


Bei den Toren bin ich absolut bei dir. Die haben hoch zu gehen, wenn das Fahrzeug dieses durchfahren will. Ansonsten macht es keinen Sinn.

Zum Probealarm: Bei uns im Kreis (Also auch in Voerde) wird dieser über Digitale Meldeempfänger ausgelöst. Da ist eine Differenzierung zwischen Einsatz, Probe und sonstigem sehr gut möglich.

Zur Lüftung: In den inneliegenden Umkleiden gibt es Abluftanlagen. Diese werden beim Einsatz hoch gefahren und bleiben bis zu einer Zeit X nach dem Einsatz an. Ziel ist hier die schnelle Entlüftung der Umkleiden.

Geschrieben von werner n.
Und oft wird auch nicht bedacht, dass ein Feuerwehrhaus auch funktionieren soll, wenns aussenrum mal wieder ganz schön mistig ist.

Jipp.... hier kann die Technik uns unterstüzten. Zum beispiel Information über einen Stromausfall an eine bestimmte Gruppe von Kameraden, die dann entsprechende Massnahmen durchführen (NEA, Fehlersuche usw.)

Gruß

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Autorwern8er 8n., reischach / bayern776601
Datum05.11.2013 18:0920420 x gelesen
Hallo Sebastian

üben wir nicht, aber habens im Ernstfall in den letzten 10 Jahren schonn etliche Male gehabt, und es funktioniert.

Haben auch wenig "tollen Hightec".
Tore sind Falttore, händisch bedient.
Sonderausstattung: Beleuchtung ist der Alarmschalter neben der Zugangstüre, in dezentem rot gehalten, wird hier manuell die komplatte Hallenbeleuchtung und Aussenbeleuchtung mit einem Wisch eingeschaltet.
Feuerwehrhaus hat noch normale Schließanlage mit Schlüsseln.
Sonderausstattung: Alarmgesteuerter Schlüsseltresor mit Schlüssel fürs Feuerwehrhaus, für den Fall dass der erste der ankommt keinen Schlüssel dabeihaben sollte (ansonsten haben bei uns Gruppenführer, stellv. Gruppenführer, KOmandanten, Gerätewarte, Maschinisten, Vorstandschft und einige andere, die sich gut engagieren einen Schlüssel, also ausreichend).
Sonderausstattung: Alarmfax mit 6-fach- Ausdruck, von USV gespeist
Sonderausstattung: Handyalarmierung (ja wir haben eine, aber nur ergänzend) mit USV gespeist (wenn bei genrellem Stromausfall auch mal die Sirenen nicht funktionieren)
Sonderaustattung: Funkaufschaltung mittels ELA-Analge händisch oder im Alarmfall automatisch in Verbindung mit Hausalarm bei Alarmierung
Sonderausstattung: Notstromeinspeisemöglichkeit mit entsprechend erforderlicher Netztrennung
Aussenbeleuchtung für Zugangsbereiche mittels Bewegungsmelder angesteuert
Warmwasser wie bereits beschrieben, ordnungsgemässe Abwasserbehandlung auch von den Gerätewaschplätzen (Schlaúchpflege, Fahrzeughalle, Werkstätten, Gerätewaschplatz in der Fahrzeughalle und komplettte Waschhalle laufen über Ölabscheider; anderes Schmutzwasser getrennt, ´Regenwasser ebenfalls getrennt, Grauwassernutzung für Waschhalle möglich), Hallentore 4,25 m hoch, so dass auch ein normaler LKW reinpasst, Feuerwehrhaus komplett schwellenlos, so dass Hubwagen oder Rollwägen zum Einsatz kommen können und damals in Abstimmung mit der Gemeinde die Dämmungsstärken am gesamten Feuerwehrhaus deutlich besser dimensioniert, um entsprechend Energie zu sparen.
Heizungsleitung unter den Spinden, damit die nasse Schutzkleidung auch im Winter schneller trocknet, Abgasabsaugung, Druckluftversorgung für jeden Stellplatz, Ladeerhaltung für jeden Stellplatz
Weiterhin eine Abfalltonne für ölhaltige Stoffe, um auch benutzes Ölbindemittel von VU ordnungsgemäß entsorgen zu können, Spritlager mit entsprechender Auffangwanne, tbc.

Ohne grosse Gimmicks, funktionell und damals ca. 20% billiger als durch den Architekten geschätzt.

mkg

WErner

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AutorAdol8f H8., Rosenheim / Bayern776623
Datum05.11.2013 22:4920337 x gelesen
Geschrieben von werner n.Oder verschmutztes Ölbindemittel kommt dann in die Hausmülltonne,

Was aber auch absolut ausreichend ist, wenn der Hausmüll in einem Müllheiz(kraft)werk verbrannt wird. Man kann sich da das Leben schon selber schwer machen.

Audiatur et altera pars.

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AutorThom8as 8P., Berchtesgaden / Bayern (BY)776624
Datum05.11.2013 22:5020005 x gelesen
Hallo Michael,

wir haben das mit dem Brother "Feuerwehr-Fax" 2920 gelöst. Funktioniert super!

Schöne Grüße
Thomas

Alles meine persönliche Meinung!

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AutorHenn8ing8 K.8, Dortmund / NRW776626
Datum05.11.2013 22:5920067 x gelesen
Geschrieben von Oliver I.-Die Duschen/Wasserleitungen werden in festen Intervallen gesteuert von der GLT gespült um der Bildung von Legionellen vorzubeugen.

An dem Punkt ist damals der Planer bei uns gescheitert:

"In den Schulturnhallen machen wir jeden Dienstag nachts zwischen drei und vier die thermische Definition, weil da garantiert niemand duscht. Ist das hier auch OK?"

"äh, also wenn Dienstag Nacht zwischen eins und zwei ein Einsatz ist, könnte zwischen drei und vier auch jemand unter der Dusche stehen"

"Wir können jede beliebige Zeit programmieren. Wann steht denn garantiert niemand unter der Dusche?"

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AutorVolk8er 8C., Trier / RLP776628
Datum05.11.2013 23:1020064 x gelesen
Geschrieben von Henning K.Wann steht denn garantiert niemand unter der Dusche?"
Klasse!

Dies ist meine Meinung.

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AutorDani8el 8M., Jockgrim / Rheinland-Pfalz776629
Datum06.11.2013 00:2820033 x gelesen
Geschrieben von Michael L.Wie ist das realisiert worden?
Über eine Regel im MS Outlook.

MfG
Daniel

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AutorOliv8er 8I., Voerde / NRW776632
Datum06.11.2013 06:4519998 x gelesen
Geschrieben von Henning K."Wir können jede beliebige Zeit programmieren. Wann steht denn garantiert niemand unter der Dusche?"

Ich habe die genauen Zeiten nicht im Kopf. Wenn ich mich recht entsinne, läuft es immer kurz vor dem turnusmäßigen Besuch der Reinigungskraft.

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AutorOliv8er 8I., Voerde / NRW776633
Datum06.11.2013 06:5119822 x gelesen
Geschrieben von Michael L.Wie ist das realisiert worden?

Bei uns ist es folgendermaßen realisiert:
-Empfang via FritzFax über eine ISDN-Karte
-Automatischer Ausdruck (im Druckertreiber wurde eine feste Anzahl Kopien hinterlegt)
-Weiterleitung per EMail an die Zugführung (praktisch, dann sind die Info´s für den Einsatzbericht direkt an der richtigen Stelle)

Sollte der PC ausfallen o.Ä. wird der Ruf von einem normalen Fax angenommen. (Einstellung am PC > Sofort abheben, Einstellung am Fax > Ruf nach 3x "Schellen" annehmen)

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Autorwern8er 8n., reischach / bayern776636
Datum06.11.2013 07:1420183 x gelesen
Hallo Adolf,

Sieht unser Landkreis anscheinend anders.
Zumindest wird die "rote Tonne" gesondert abgeholt und entsorgt.

mkg

Werner

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AutorAndr8eas8 K.8, Magdeburg / Sachsen-Anhalt776645
Datum06.11.2013 10:2920226 x gelesen
Geschrieben von Oliver I.Da wir keine fahrzeugbezogene Alarmierung haben, rücken alle Fahrzeuge "im Löschzug" aus, wenn wir alarmiert werden. Somit müssen auch alle Tore geöffnet werden.
Du willst ernsthaft sagen, dass Ihr auch zur "Mülltonne" o.ä. im Löschzug rausfahrt, nur weil es keine extra Schleifen/RIC für Fahrzeuge oder Kleinalarme gib?

Ich gebe hier nur meine rein private Meinung wieder.

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AutorMari8nus8 R.8, Hartpenning / Bayern776646
Datum06.11.2013 10:4619727 x gelesen
Servus,

Selbiges gerät wurde auch in unserer Gemeinde (drei Wehren) einheitlich angeschafft. Funktioniert wirklich gut. Einziger Wermutstropfen meiner Meinung nach:
Mehrseitige Faxe kommen nicht Seite 1,2,3,1,2,3 sondern 1,1,2,2,3,3. Dann muss man immer bissl sortieren. Wir drucken sie dreifach aus.

Gruß,
Marinus

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AutorSeba8sti8an 8K., Grafschaft / RLP776670
Datum06.11.2013 14:2519929 x gelesen
Geschrieben von Henning K."Wir können jede beliebige Zeit programmieren. Wann steht denn garantiert niemand unter der Dusche?"Eigentlich gibt es doch eine ganz einfache Antwort: "Wenn diese "thermische Definition" so wichtig ist, dann steht zu diesen Zeiten eben niemand unter der Dusche."

"In der Regel machen es die reinen Experten nicht gut. Das ist wie vor Gericht. Der Zeuge weiß, wie es war, versteht aber nichts. Der Gutachter versteht alles, weiß aber nicht, wie es war.
Der Richter versteht nichts und weiß nichts, aber er entscheidet - nachdem er alle angehört hat."
(Wolfgang Schäuble, Stern-Interview vom 20.06.2013)

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AutorAdol8f H8., Rosenheim / Bayern776691
Datum06.11.2013 17:3919670 x gelesen
Ja, da hat man ja auch Recht. Aber im Endeffekt wird das Zeug sowieso thermisch verwertet, egal ob per Hausmüll oder roter Tonne. Wenn natürlich der Müll nur deponiert wird, sollte man das tunlichst unterlassen.

Audiatur et altera pars.

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AutorChri8sti8an 8S., Wasserburg/Bodensee / Bayern776705
Datum06.11.2013 20:3019614 x gelesen
Geschrieben von Jens N.Aber natürlich gern

Genau, und das funktioniert auch ohne die Papierwurschtelstauprobleme die hier für andere Geräte beschrieben wurden, seit Jahren einwandfrei im Dienst bei uns.

Kleiner Tipp für Alarmfaxgeräte:
Die letzten 10-20 Blätter einfach hellrotes Papier einfüllen, dann sieht man wenn das Papier zu Neige geht und merkt es nicht erst wenn kein Fax mehr rauskommt, die Ausdrucke aufm roten Papier sind trotzdem nutzbar.


Gruß
Christian




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AutorHenn8ing8 K.8, Dortmund / NRW776706
Datum06.11.2013 20:4119591 x gelesen
Geschrieben von Sebastian K.Eigentlich gibt es doch eine ganz einfache Antwort: "Wenn diese "thermische Definition" so wichtig ist, dann steht zu diesen Zeiten eben niemand unter der Dusche."

Wenn die thermische Desinfektion bei potentiell belegter Dusche automatisch anlaufen kann, sollte wohl eine entsprechende Warneinrichtung vorgesehen sein. Da man bei uns eine solche aber nicht verbaut hatte, mochte man ohne unsere Zusage einer garantiert unbesetzten Dusche auch keine feste Zeit für die Desinfektion programmieren...

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