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| Thema | 2 Tote FA bei Tierrettung in Belgien | 14 Beträge | |||
| Rubrik | Einsatz | ||||
| Autor | Chri8sti8an 8K., Bitterfeld-Wolfen / Sachsen-Anhalt | 788233 | |||
| Datum | 10.05.2014 18:10 | 8297 x gelesen | |||
| http://www.welt.de/vermischtes/article127856222/Feuerwehrmaenner-sterben-bei-Rettung-von-Schwan.html#disqus_thread | |||||
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| Autor | Fran8k E8., Viskafors / Västra Götaland | 788235 | |||
| Datum | 10.05.2014 19:14
| 5913 x gelesen | |||
| Ohne Worte. Nicht nur in Deutschland vergessen die Menschen (der besser: Anrufer) anscheinend, dass ein Wasservogel, der nicht mehr mit dem Wasser zurechtkommt, wohl auch nach der Rettung das gleiche Problem haben wird. Ein so absolut sinnloser Einsatz mit schwerwiegenden Folgen. | |||||
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| Autor | Tobi8as 8B., Düsseldorf / NRW | 788243 | |||
| Datum | 11.05.2014 08:57 | 5046 x gelesen | |||
| Ich kenne keine Details zu den Umständen,jedoch macht es den Eindruck das keine entsprechende PSA (Auftriebsmittel) und oder eine entsprechende Ausbildung zu Grunde lagen. Da muss man (und jeder sich selbst) fragen ob man ein solches Risiko eingeht. Ein solch katastrophaler Ausgang wäre meiner Meinung nach definitiv zu verhindern gewesen. Und wenn auch nur durch "nichts" tun und aufklären des Anrufers. Mein Beileid den Angehörigen und Kameraden der beiden | |||||
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| Autor | Seba8sti8an 8K., Grafschaft / RLP | 788244 | |||
| Datum | 11.05.2014 11:05 | 4592 x gelesen | |||
| In dem Bericht ist von einem Herzinfarkt bei einem Feuerwehrangehörigen die Rede. Mich würde mal interessieren, ob das die Folge der Anstrengungen im Wasser war, oder erst die Ursache dafür. Denn einerseits hatten die Stromschnellen, die den Schwan mitgerissen haben, eine Kraft und Geschwindigkeit dass das Tier aber dann doch noch überhaupt zu retten war, als die Feuerwehr eintraf, davon gehe ich aus, weil die sich wohl kaum wegen eines Kadavers dort ins Wasser begeben hätten. Andererseits haben dann aber die gleichen Stromschnellen doch genug Kraft und Geschwindigkeit, um zwei ausgewachsene Menschen mitzureißen. Das hört sich irgendwie etwas seltsam an. Daher meine Vermutung: Herzinfarkt bei einem Feuerwehrmann während eines relativ harmlosen Einsatzes, der dann erst aufgrund dessen einen derart tragischen Verlauf nahm. "In der Regel machen es die reinen Experten nicht gut. Das ist wie vor Gericht. Der Zeuge weiß, wie es war, versteht aber nichts. Der Gutachter versteht alles, weiß aber nicht, wie es war. Der Richter versteht nichts und weiß nichts, aber er entscheidet - nachdem er alle angehört hat." (Wolfgang Schäuble, Stern-Interview vom 20.06.2013) | |||||
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| Autor | Thom8as 8M., Menden/ Sauerland / NRW | 788252 | |||
| Datum | 11.05.2014 12:17 | 4703 x gelesen | |||
Geschrieben von Tobias B.Und wenn auch nur durch "nichts" tun und aufklären des Anrufers Grundsätzlich steh ich dir bei, aber; Blind Bürgerreporter Die FW weigerte sich einen in Not geratenen Schwan zu retten. Entsetzte Kinder mussten sich Stunden lang den grausamen und sinnlosen Todeskampf ansehen Auf Anfrage unsere Zeitung erklärte die Vorsitzende vom Tierschutzverein Frau Hasi ihr Entsetzten über die Untätigkeit seitens der FW, selbstverständlich hätte sich der Tierschutzverein nach erfolgreicher Rettung dem Tier annehmen und ihm so möglicherweise noch ein langes Leben ermöglichen können. Sie werde das Problem schnellst möglich beim Bürgermeister vortragen . Ich leiste mir den Luxus einer eigenen Meinung. frei n.Bmark | |||||
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| Autor | Hara8ld 8S., Köln / NRW | 788253 | |||
| Datum | 11.05.2014 12:18 | 4304 x gelesen | |||
| Ich schwimme und Paddle ja häufiger mal im Wildwasser, daher kann ich aus erster Hand berichten, das das Schwimmen extrem anstrengend ist. Neben der Aufregung, der Atemnot und der körperlichen Anstrengung ist da noch die Kälte zu nennen. Die Ourthe war übrigens letztes Wochenende saukalt. Einen Herzinfarkt halte ich da für absolut wahrscheinlich. Ich habe mir auch mal sagen lassen, das so eine Schwimmkur schnell 1000-2000 kcal kostet. Bei begleiteten Wildwasser Fahrten gilt daher der Grundsatz, das der Fahrtenleiter das Boot leer macht und den Kenterbruder vollständig versorgt. Üblicherweise sind die Schwimmer spätestens nach der zweiten Kennterung völlig fertig. Wohlgemerkt, wir Paddler sind Ideal darauf eingestellt, mit Neo, Leichten Schuhen, Feststoffweste, Helm und einigen Kleinigkeiten. Wenn ich bisher Feuerwehrleute (aus Deutschland, Österreich und Tschechien) im Wildwasser beobachte sind diese häufig überladen. Alleine Gummistiefel oder auch die Feuerwehrstiefel sind viel zu schwer, um wirklich agieren zu können. Der Hang der Feuerwehr alle Sicherungen doppelt auszuführen, muss auch nicht unbedingt zu mehr Sicherheit führen. Es überläd die Schwimmer schnell, und strengt nur zusätzlich an. Philosophisch interessierte können nun Watzlawik mit "dass ein Zuviel des Guten stets ins Böse umschlage" zitieren. Ich kenne zwar das Gewässer, aber leider nicht den genauen Ort. Ich bin sehr an den genaueren Umständen interessiert. gerne auch per PN. | |||||
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| Autor | Jürg8en 8M., Weinstadt / Baden-Württemberg | 788255 | |||
| Datum | 11.05.2014 12:20
| 4526 x gelesen | |||
| hallo, Geschrieben von Thomas M. Auf Anfrage unsere Zeitung erklärte die Vorsitzende vom Tierschutzverein Frau Hasi ihr Entsetzten über die Untätigkeit seitens der FW na und? Wenn die objektive Abwägung ergibt das die Einsatzkräfte bei einer möglichen Rettung sich eine hohen Eigengefährgung aussetzen dann ist die "Untätigkeit" der Feuerwehr gerechtfertigt, ja sogar geboten. Das Problem liegt dann aber darin dies er Öffentlichkeit auch rüberzubringen. Da tut sich Feuerwehrs leider etwas schwer. Da hat man oft die Lobby der Tierfreunde gegen sich :-( MkG Jürgen Mayer, Weinstadt | |||||
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| Autor | Thom8as 8M., Menden/ Sauerland / NRW | 788256 | |||
| Datum | 11.05.2014 12:29 | 4392 x gelesen | |||
Geschrieben von Jürgen M.na und? Hast du doch selber beantwortet. Die FW wird hier schnell zum Buhmann. Pressesprecher (solche die das auch können) könnten das maximal abmindern, einer Ideologie kann man nicht mit Argumenten begegnen. Ich leiste mir den Luxus einer eigenen Meinung. frei n.Bmark | |||||
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| Autor | Jürg8en 8M., Weinstadt / Baden-Württemberg | 788257 | |||
| Datum | 11.05.2014 12:38 | 4351 x gelesen | |||
| hallo, Geschrieben von Thomas M. Die FW wird hier schnell zum Buhmann. Pressesprecher (solche die das auch können) könnten das maximal abmindern, einer Ideologie kann man nicht mit Argumenten begegnen. schon klar. Damit müssen wir (leider) leben :-( Als Führungskraft ist mir dabei aber die Sicherheit der Einsatzkräfte deutlich (!) wichtiger als irgendwelche Meinungsäusserungen nach dem Einsatz. MkG Jürgen Mayer, Weinstadt | |||||
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| Autor | Dani8el 8W., Iserlohn / NRW | 788258 | |||
| Datum | 11.05.2014 12:48 | 4358 x gelesen | |||
| Hallo, anbei mal ein Zeitungsartikel über eine Tierrettung, die aufgrund der Dunkelheit und der Gefahr von Steinschlag/Steinabbrüchen verschoben worden ist und dann doch durch einen "Tierfreund" durchgeführt worden ist. Man beachte auch die Kommentare dazu Link 1 Link 2 Zeigt leider, wie schnell sich dann auch fremde Menschen für so ein Tier in die Gefahr begeben und es spätestens dann wieder zu einer Feuerwehrlage mit Menschenrettung werden kann. Gruß DAniel | |||||
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| Autor | Bach8 R.8, Weitolshausen / Hessen | 788259 | |||
| Datum | 11.05.2014 12:50
| 4251 x gelesen | |||
| Es gibt Regelkreise auf diesem Planeten, die die Natur vorgibt. Feuerwehren haben oft das Problem, auch in diese Regelkreise eingreifen zu wollen oder denken eingreifen zu müssen. Hier gilt die Verhältnismäßigkeit der Mittel. Grµß Rüdiger | |||||
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| Autor | Fran8k E8., Viskafors / Västra Götaland | 788263 | |||
| Datum | 11.05.2014 13:53 | 4282 x gelesen | |||
Geschrieben von Sebastian K.In dem Bericht ist von einem Herzinfarkt bei einem Feuerwehrangehörigen die Rede. Mich würde mal interessieren, ob das die Folge der Anstrengungen im Wasser war, oder erst die Ursache dafür. Das kann niemand von uns sagen. Aber ich kann sagen: Kälte und maximale Anstrengung führt zu deutlichen Belastungen am Herzen und damit oft im Winter zu Herzinfarkten beim Schneeschieben. Wohl bedingt auch durch das Zusammenziehen der Herzkranzgefäße. Nicht selten sieht man einen Herzinfarkt, trotz dass im Herzkatheter keine Verkalkung gefunden wird und keine Engstelle. Damit tritt dann als Ursache "Gefäßkrampf" und eventuelle "Adrenalin Hochdosis" in den Vordergrund. Auch gerne gesehen bei Amphetamin Einnahme -> gar nicht klug, seinen Körper mit mehr als Kaffee zu pushen. Zusätzlich ziehen sich Deine Bronchien in der Kälte zusammen und bilden damit einen starken Atemwegswiderstand. Hoher Atemwegswiderstand macht es auch für die sehr muskelschwache (und gefäßschwache) rechte Herzkammer nicht einfach, das Blut durch die Lungen zu pumpen. Damit steigt das Risiko einer Sauerstoffschuld am Herzen enorm. Siehe auch die üblichen Kälteasthma Anfälle beim Leistungssportler (und bei mir, als ich einmal bei über -20 Grad eine Trauma-Patientin über eine Langlauf-Loipe über einen Kilometer plus Höhenunterschied schleifen musste). Es hat einige Jahre gedauert, bis die Kälteempfindlichkeit der Lungen wieder normal war.). Geschrieben von Sebastian K. Daher meine Vermutung: Herzinfarkt bei einem Feuerwehrmann während eines relativ harmlosen Einsatzes, der dann erst aufgrund dessen einen derart tragischen Verlauf nahm. Nö. Da unterliegst Du genau dem Fehler, dem viele unterliegen. Weder ein gescheiter Bach noch die deutsche Küste sind auch bei niedrigen Wasserständen bei Strömung zu unterschätzen. Wenn Du das tust, bist Du ganz schnell mausetot - auch wenn das Wasser nur bis zu den Knien reicht. Und hier stand ja schon Stromschnellen! | |||||
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| Autor | Tobi8as 8B., Düsseldorf / NRW | 788265 | |||
| Datum | 11.05.2014 14:21 | 4164 x gelesen | |||
| Prinzipiell kann auch immer eine Tierrettung durchgeführt werden,wenn die Verhältnissmässigkeit gewahrt bleibt! Wenn dies nicht der Fall ist, und das muss der Einsatzleiter aber spätestens auch die vorgehende Einsatzkraft für sich selbst entscheiden,darf auf keinen Fall ein Menschenleben über dem eines Schwans stehen !!! Schlechte Presse hin oder her !!! Ich kenne wie gesagt die genauen Umstände nicht die zu dem tragischen Unfall in Belgien geführt haben,allerdings macht es den Eindruck das dort keine proffesionelle Ausrüstung und Ausbildung für die Strömungsrettung vorhanden war. Dies wiederum lässt mich die Frage stellen,wie man dann 2 FA da rein schicken kann??? Keiner würde ohne Atemschutz in einen verrauchten Keller gehen aber (falls es so sein sollte) ohne angemessene Ausrüstung und Ausbildung in ein fliessendes Gewässer mit Stromschnellen ??? In unseren Seminaren sehen wir immer wieder das gerade FF Einheiten denken man könnte mit HUPF schwimmen oder mit Wathose jemanden aus einem Fluss retten. | |||||
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| Autor | Flor8ian8 B.8, Völklingen / Departement Saare | 788268 | |||
| Datum | 11.05.2014 14:34 | 4175 x gelesen | |||
Geschrieben von Thomas M.Die FW wird hier schnell zum Buhmann. Das hält genau wie lange vor? Eben. Vielleicht noch ein bisschen weniger. Das muss man aushalten. Tonka und Merlin interessiert auch keinen mehr. Grüße, BeschFl Toto, ich glaube, wir sind nicht mehr in Kansas "As long as people are gonna believe stupid crap, we're gonna have a job" | |||||
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