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Thema | Löschflugzeuge | 311 Beträge | |||
Rubrik | Einsatz | ||||
Infos: | |||||
Autor | Thom8as 8M., Menden/ Sauerland / NRW | 841299 | |||
Datum | 24.07.2018 11:13 | 38359 x gelesen | |||
Gibt es eine Übersicht wer wie viele Löschflugzeuge/Hubschrauber vorhält? "Ich leiste mir den Luxus einer eigenen Meinung" frei n.Bmark | |||||
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Autor | Mark8us 8S., Herxheim / Rheinland-Pfalz | 841300 | |||
Datum | 24.07.2018 13:04 | 22937 x gelesen | |||
Hallo, könntest du deine Anfrage präzisieren? Bund? Länder? Kommunen? Die Kommunen bzw. die Länder selbst halten keine Löschflugzeuge vor. So viel ich weiß, die Bundeswehr. MkG Markus Seither | |||||
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Autor | Jens8 R.8, Weißenfels / Sachsen-Anhalt | 841301 | |||
Datum | 24.07.2018 13:06 | 22560 x gelesen | |||
Hallo dies geht heute durch die Medien: Deutschland hat "kein einziges Löschflugzeug" MFG | |||||
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Autor | Thom8as 8M., Menden/ Sauerland / NRW | 841302 | |||
Datum | 24.07.2018 13:13 | 22628 x gelesen | |||
Geschrieben von Markus S.könntest du deine Anfrage präzisieren? Bund? Länder? Kommunen? Ich meine alles was im Flug Löschwasser abwerfen kann. Ob die von einer Kommune, Land, Bund oder auch von einer privaten Firma oder Organisation kommen ist mir egal. Also eher Richtung Deutschland 5 Hubschrauber Frankreich 3 Hubschrauber 2 Löschflugzeuge Spanien.... ...... "Ich leiste mir den Luxus einer eigenen Meinung" frei n.Bmark | |||||
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Autor | Volk8er 8L., Erlangen / Bayern | 841303 | |||
Datum | 24.07.2018 13:26 | 22303 x gelesen | |||
Nach den verheerenden Waldbränden in Niedersachsen in den 1970iger Jahren hatte man Rüstsätze Löschwaserabwuf für die Transportflugzeuge des Typs Transall beschafft. Deren großer Nachteil war, dass sie nur am Boden betankt warden konnte, danach wieder starten und Einsatzstelle anfliegen. Dadurch war schon konzeptionell die Zahl der möglichen Einsatzflüge begrenzt. Meines Wisens sind diese Rüstsätze dann verschrottet worden. Und selbst wenn wir diese Rüstsätze noch hätten - hätten wir überhaupt eine einsatzklare Transall die wir abstellen könnten? Und könnten wir dieses Flugzeug unter Einsatzbedingungen in Schweden noch warten? Hier der Text dazu aus Wikipedia zur Transall: Nachdem bei der Brandkatastrophe 1975 im Norden Niedersachsens große Heide- und Waldflächen zerstört wurden und ein Großaufgebot von Katastrophenschutzkräften wie Feuerwehr und Technisches Hilfswerk über Wochen im Einsatz waren, wurde überlegt, wie man in kurzer Zeit große Mengen Löschwasser an einem Brandherd ausbringen könnte. 1976 wurde deshalb MBB damit beauftragt, die Ausstattung der Transall mit einem entsprechenden Rüstsatz zu prüfen. Der vorlegte Entwurf sah vor, einen 12.000 Liter fassenden Tank im Laderaum zu befestigen, der über Feuerwehrschläuche am Boden in vier bis fünf Minuten aufgefüllt werden könnte und das Wasser über die geöffnete Laderampe ausbringen sollte. 1977 begann die Flugerprobung, u. a. in Frankreich, die durch einen Truppenversuch beim LTG 62 ab 1979 ergänzt wurden, wobei die Ergebnisse ähnlich zu denen der ebenfalls als Löschflugzeug verwendeten Canadair CL-215 waren, die das Wasser allerdings im Flug über einen See aufnimmt. Einsätze der zwei hergestellten Rüstsätze waren selten, bekannt sind ein Einsatz am 26. Juli 1983 auf dem Versuchsgelände Knesebeck von Volkswagen, ein Einsatz zweier C-160 im August 1983 auf Sardinien[89][90] sowie beim Borstler Moorbrand im Frühjahr 1988.[91] ..natürlich gebe ich hier nur meine ganz persönliche Meinung kund... | |||||
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Autor | Volk8er 8L., Erlangen / Bayern | 841304 | |||
Datum | 24.07.2018 13:28 | 21652 x gelesen | |||
Siehe Link: Anhang III Anlage 1 https://www.burggen.de/fileadmin/Gemeinden/Burggen/Vereine/FFW-Tannenberg/Downloaddateien/05_06_Internet_2011-07-19.pdf ..natürlich gebe ich hier nur meine ganz persönliche Meinung kund... | |||||
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Autor | Tilm8an 8M., Freiburg / Baden-Württemberg | 841307 | |||
Datum | 24.07.2018 14:09 | 21482 x gelesen | |||
keine Ahnung, ob das aktuell ist... http://www.dlfr.de/index.php?id=280 "Leute, die sich die Finger verbrennen, verstehen nichts vom Spiel mit dem Feuer." Oscar Wilde Vistentkarte: about.me/TilmanMarkowetz | |||||
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Autor | Ulri8ch 8C., Düsseldorf / NRW | 841323 | |||
Datum | 24.07.2018 17:48 | 21821 x gelesen | |||
Geschrieben von Thomas M.Gibt es eine Übersicht wer wie viele Löschflugzeuge/Hubschrauber vorhält? musst Du erweitern um - gibt es den zugelassenen Lasthaken am Hubi - gibt es das zugelassene Lastgehänge - gibt es den zugelassenen Aussenlastbehälter und alles jeweils auch geprüft und darf auf so miteinander verwendet werden.... Und glaub mir, die Antwort würde eher verunsichern, wenn man vergleicht, wo wir da schon mal waren... ----- mit privaten und kommunikativen Grüßen Cimolino | |||||
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Autor | Dani8el 8W., Immenstedt / S-H | 841324 | |||
Datum | 24.07.2018 17:53 | 21675 x gelesen | |||
Moin, Geschrieben von Volker L. hätten wir überhaupt eine einsatzklare Transall die wir abstellen könnten? Und könnten wir dieses Flugzeug unter Einsatzbedingungen in Schweden noch warten? Alle noch Betriebsbereiten C-160 fliegen nun beim LTG 63 in Hohn Quelle Auf Wikipedia wird die Totale Stärke bei 24 Maschinen angeben, wieviele davon dann Einsatzklar und Flugbereit sind, kann man sich sicher aufgrund der Medienlage hochrechnen... Dazu kommt, dass die Bw selber noch einen Bedarf an den Flugstunden hat. MEDEVAC z.B. Gruß Daniel | |||||
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Autor | Thom8as 8M., Menden/ Sauerland / NRW | 841327 | |||
Datum | 24.07.2018 18:01 | 21364 x gelesen | |||
Geschrieben von Ulrich C.
Die Frage wurde ja schon gefühlte 100x gestellt, aber irgendwie kommt es nirgends zu einem Ergebnis :( Geschrieben von Ulrich C. musst Du erweitern um Ich wollte nur Einsatzbereite wissen, könnte-wäre-wenn sind nur wichtig für die politischen Zahlenspiele "Ich leiste mir den Luxus einer eigenen Meinung" frei n.Bmark | |||||
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Autor | Ulri8ch 8C., Düsseldorf / NRW | 841332 | |||
Datum | 24.07.2018 18:27 | 21554 x gelesen | |||
Geschrieben von Thomas M.Ich wollte nur Einsatzbereite wisse das nutzt Dir für die Hubis an sich nichts, das muss Du um die angegebenen Punkte erweitern! ----- mit privaten und kommunikativen Grüßen Cimolino | |||||
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Autor | Andr8eas8 H.8, Weißwasser O.L. / Sachsen | 841333 | |||
Datum | 24.07.2018 18:40 | 21710 x gelesen | |||
Hallo, Geschrieben von Jens R.
Im brandenburgischen Kyritz gab es seiner Zeit noch "Löschflugzeuge". Diese Agrarflieger waren zu DDR-Zeiten und auch noch in den 90igern im Einsatz, so z.B. 1992 beim Katatrophenwaldbrand von Weißwasser. Im Jahr 2012 veranstaltete die Freiwillige Feuerwehr Weißwasser ein Symposium zum Thema "20 Jahre danach". Dort war auch der Geschäftsführer der Firma aus o.g. Ort. Damals ließ er verlauten, das auch die letzten Flieger verkauft würden. Grund: geringe Nachfrage ... Meines Wissens gab es somit ab 2013/2014 dort keine Löschflugzeuge mehr. Derweil das Nachbarland Polen noch diverse im Einsatz hat. Aktuell folgende Aussage ... "Deutschland braucht keine Löschflugzeuge!" Gruß Andreas ---------------- Meine Beiträge = Meine Meinung! "1 Mann in der ersten viertel Stunde ist mehr Wert, als 100 Mann nach einer Stunde!" Walter Seitz (1863 - 1945) >> Erfinder des Feuerwachturmes im Muskauer Forst bei Weißwasser | |||||
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Autor | Ulri8ch 8C., Düsseldorf / NRW | 841334 | |||
Datum | 24.07.2018 18:42 | 22095 x gelesen | |||
Geschrieben von Andreas H.Aktuell folgende Aussage ... "Deutschland braucht keine Löschflugzeuge!" damit hat er IMHO recht, allerdings sollten man die Hubschrauberlage mal hinterfragen... ----- mit privaten und kommunikativen Grüßen Cimolino | |||||
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Autor | Thom8as 8E., Nettetal / NRW | 841337 | |||
Datum | 24.07.2018 19:37 | 21612 x gelesen | |||
Geschrieben von Ulrich C.damit hat er IMHO recht, allerdings sollten man die Hubschrauberlage mal hinterfragen Die Anzahl der durchschnittlichen Einsatzstunden eines solchen Flugzeuges in den letzten 20 Jahren wohl eher gegen 0 pro Jahr. Das reicht nicht um ein Flugzeug sinnvoll einsatzklar zu halten. Die Idee mit der Trans All war schon nicht schlecht, ist aber dem Weltfrieden zum Opfer gefallen ;-) Ich schreibe hier nur für mich und nicht für meine FF. Sollte das mal wirklich offiziell sein, dann mit Dienstgrad und Funktion | |||||
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Autor | Ulri8ch 8C., Düsseldorf / NRW | 841339 | |||
Datum | 24.07.2018 20:37 | 21806 x gelesen | |||
Geschrieben von Thomas E.Die Idee mit der Trans All war schon nicht schlecht, ist aber dem Weltfrieden zum Opfer gefallen ;-) nö, der Handhabbarkeit und Sicherheit! ----- mit privaten und kommunikativen Grüßen Cimolino | |||||
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Autor | Thom8as 8E., Nettetal / NRW | 841346 | |||
Datum | 24.07.2018 22:17 | 21281 x gelesen | |||
Geschrieben von Ulrich C.nö, der Handhabbarkeit und Sicherheit! Da hast du recht, aber die Idee vorhandene Flugzeuge durch einen Rüstsatz zum Löschflugzeug zu machen war gut. Ich schreibe hier nur für mich und nicht für meine FF. Sollte das mal wirklich offiziell sein, dann mit Dienstgrad und Funktion | |||||
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Autor | Bern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg | 841362 | |||
Datum | 25.07.2018 11:55 | 21028 x gelesen | |||
Guten Tag Bez. Löschflugzeuge, für den Pfälzer Wald sieht man aktuell berechtigterweise keine Option damit: -> SWR " Feuerwehr auf mögliche Brände im Pfälzerwald vorbereitet " [...] Ob das mit den Hubis der Bundeswehr bzw. US-Army klappt, letzters wäre auch mal interessant zu wissen ? In Mannheim wurden in den 80-ziger mal Hubschrauber der US-Army zur Waldbrandbekämpfung eingeplant. Gruß aus der Kurpfalz Bernhard " Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles eine Bemerkung !" (Heinrich Heine) | |||||
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Autor | Ralf8 H.8, Drebkau / Brandenburg | 841383 | |||
Datum | 25.07.2018 16:06 | 20921 x gelesen | |||
Geschrieben von wem auch immer.Das Einsetzen eines Löschflugzeuges würde bei einem Waldbrand in der Region keinen Sinn machen. Es gebe in der Pfalz keine Seen, an denen das Flugzeug Löschwasser auftanken könne. Dies sei nur in einem See wie dem Bodensee möglich. Die Aussage zeigt das man von der Materie keine Ahnung hat. Bis nach der Wende wurden Flächenflieger, unter anderem M18 Dromader hier sehr erfolgreich eingesetzt. Das läst sich heute auch mit z.B. AT-802 Air Tractor, wie sie Spanien z.B. einsetzt, sehr gut machen. In unseren Breiten wären die vermutlich sogar erfolgreicher als die großen Wasserbomber a la CL-415 oder gar Be-200. Leider aber scheint sich heute Agrarflug aber in weiten Teilen Europas nicht mehr zu lohnen, sonst wäre die Bereithaltung entsprechender Flugzeuge wohl kein solches Problem. Gruß Ralf Graustein 1988 - Ein besonderer Waldbrand - Blog Nicht Sieg sollte der Sinn der Diskussion sein, sondern Gewinn. Joseph Joubert Wenn ihr etwas nicht versteht, dann muss es doch nicht auch gleich falsch sein. (Rosenstolz, Willkommen) | |||||
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Autor | Marc8el 8D., Ratingen / NRW | 841384 | |||
Datum | 25.07.2018 16:24 | 20773 x gelesen | |||
Wenn man sich ein wenig durchs Netz googlet findet man sehr gleich klingende Angaben zu den CL-215/415 beispielsweise: Strecke auf dem Wasser ca. 400 m , bei 2m Wassertiefe und 90 m Breite. Selbst Kurven sollen kein Problem sein, und die 400 m sind auch die Strecke für eine komplette Befüllung (was auch u. U. reduziert werden kann). Meines Erachtens nach ist nicht das Gewässer das Problem, davon hätten wir genug mit entsprechender Größe, sondern eher die Anflugs- und Abflugsschneisen und evtl. Überbauungen der Seen durch Strommasten und Co. Info zur CL415 | |||||
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Autor | Marc8el 8D., Ratingen / NRW | 841385 | |||
Datum | 25.07.2018 16:41 | 20636 x gelesen | |||
Ergänzung: Gesamte Wasserstrecke für einen idealen Betankungsvorgang ca. 2.000m, die reine Wasseraufnahme ist dann in einem Bereich von 400-600 m. Quelle | |||||
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Autor | Ulri8ch 8C., Düsseldorf / NRW | 841387 | |||
Datum | 25.07.2018 16:54 | 20927 x gelesen | |||
Geschrieben von Ralf H.Die Aussage zeigt das man von der Materie keine Ahnung hat. Bis nach der Wende wurden Flächenflieger, unter anderem M18 Dromader hier sehr erfolgreich eingesetzt. Das läst sich heute auch mit z.B. AT-802 Air Tractor, wie sie Spanien z.B. einsetzt, sehr gut machen. In unseren Breiten wären die vermutlich sogar erfolgreicher als die großen Wasserbomber a la CL-415 oder gar Be-200. Leider aber scheint sich heute Agrarflug aber in weiten Teilen Europas nicht mehr zu lohnen, sonst wäre die Bereithaltung entsprechender Flugzeuge wohl kein solches Problem. Eben - und damit zeigt die Aussage nicht, dass meine "von der Materie keine Ahnung hat", sondern nur, wie die Fakten so sind.... Löschflugzeuge allein würde keiner in Deutschland finanzieren, selbst die Co-Finanzierung der kleinen Flächenflügler (Agrarflieger) hat ja nicht funktioniert! ----- mit privaten und kommunikativen Grüßen Cimolino | |||||
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Autor | Ulri8ch 8C., Düsseldorf / NRW | 841388 | |||
Datum | 25.07.2018 16:56 | 20834 x gelesen | |||
Geschrieben von Marcel D.Meines Erachtens nach ist nicht das Gewässer das Problem, davon hätten wir genug mit entsprechender Größe, sondern eher die Anflugs- und Abflugsschneisen und evtl. Überbauungen der Seen durch Strommasten und Co. Meine Güte, das zählt doch alles dazu.. - wer es noch nicht selbst erlebt hat, es gibt genug Videos im Netz, wie die fliegen, wieviel Platz die brauchen - und wie idiotisch sich aufgeklärte Mitteleuropäer dabei auf dem Wasser verhalten... ----- mit privaten und kommunikativen Grüßen Cimolino | |||||
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Autor | Thom8as 8M., Menden/ Sauerland / NRW | 841389 | |||
Datum | 25.07.2018 17:12 | 20617 x gelesen | |||
Möglich das ich was verpasst habe, aber irgendwie gibt es kaum mal einen Einsatz wo ein Löschflugzeug Sinn macht, von daher würde (auch) ich ~100 Löschfahrzeuge einer CL415 vorziehen...wenn man den Kaufpreis je Stück sehr vereinfacht umrechnet. "Ich leiste mir den Luxus einer eigenen Meinung" frei n.Bmark | |||||
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Autor | Alex8and8er 8H., Neuburg / Bayern | 841391 | |||
Datum | 25.07.2018 18:12 | 20674 x gelesen | |||
Na wenns nachdem geht, haben wir doch genug Löschflugzeuge. :D 18:07 Uhr Schwedens Militär wirft Bombe über Waldbrand ab Datenschutz Die Waldbrände in Schweden sind teils so schwer zugänglich, dass die Rettungskräfte zu ungewöhnlichen Mitteln greifen: Zwei Militärflugzeuge warfen eine Bombe über einem der Feuer ab. Die Explosion verdränge den Sauerstoff und die Druckwelle sorge dafür, dass die Flammen im Umkreis von 100 Metern ausgingen, sagte ein Sprecher schwedischen Medien. Der Brand in Älvdalen in der Region Dalarna ist besonders gefährlich, weil er auf einem militärischen Übungsgelände ausbrach. Hier ist nicht nur das Terrain schwer zugänglich, es gibt auch nicht-detonierte Munition. Deshalb durften die Rettungskräfte das Gebiet nicht betreten. Auf andere Brände werde die Methode voraussichtlich nicht angewandt, hieß es. www.n-tv.de | |||||
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Autor | Thom8as 8M., Menden/ Sauerland / NRW | 841392 | |||
Datum | 25.07.2018 18:16 | 20616 x gelesen | |||
Geschrieben von Alexander H.dass die Flammen im Umkreis von 100 Metern ausgingen Für wie lange? "Ich leiste mir den Luxus einer eigenen Meinung" frei n.Bmark | |||||
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Autor | Alex8and8er 8H., Neuburg / Bayern | 841394 | |||
Datum | 25.07.2018 19:09 | 20581 x gelesen | |||
Geschrieben von Thomas M.Für wie lange? Ich denke mal da steht im Umkreis von 100m dann eh kein Baum mehr der brennen kann. | |||||
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Autor | Jürg8en 8M., Weinstadt / Baden-Württemberg | 841398 | |||
Datum | 25.07.2018 21:15 | 20489 x gelesen | |||
hallo, Geschrieben von Alexander H. Ich denke mal da steht im Umkreis von 100m dann eh kein Baum mehr der brennen kann. aber viel Kleinholz im 2. Weltkrieg wurde wissenschaftlich erforscht welche Mischung zwischen Spreng- und Brandbomben die "optimalste" Vorbereitung für ein Feuersturm ist. Daran hab ich beim Lesen der Meldung denken müssen. MkG Jürgen Mayer, Weinstadt | |||||
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Autor | Thom8as 8E., Nettetal / NRW | 841399 | |||
Datum | 25.07.2018 22:45 | 20330 x gelesen | |||
Geschrieben von Jürgen M.m 2. Weltkrieg wurde wissenschaftlich erforscht welche Mischung zwischen Spreng- und Brandbomben die "optimalste" Vorbereitung für ein Feuersturm ist. Es ging darum mit den Sprengbomben die Dächer aufzureißen damit die Brandbomben Nahrung hatten. Die Mischung machts. Sprengen ist eines der ältesten Löschverfahren. Vielleicht erinnert sich ja jemand an die Berichte vom großen Hamburger Stadtbrand z. B. aus Florian Hamburg 14. Alarm Ich schreibe hier nur für mich und nicht für meine FF. Sollte das mal wirklich offiziell sein, dann mit Dienstgrad und Funktion | |||||
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Autor | Hans8-Jo8ach8im 8Z., Berlin / Berlin | 841402 | |||
Datum | 26.07.2018 01:18 | 20545 x gelesen | |||
Geschrieben von Ulrich C.nö, der Handhabbarkeit und Sicherheit! Schon bevor die Transall umgebaut wurde, gab es ein gut handhabbares System (für die C-130). Inzwischen in 2. Generation. Hans-Joachim | |||||
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Autor | Hans8-Jo8ach8im 8Z., Berlin / Berlin | 841403 | |||
Datum | 26.07.2018 01:26 | 20436 x gelesen | |||
Geschrieben von Thomas E.Die Idee mit der Trans All war schon nicht schlecht, ist aber dem Weltfrieden zum Opfer gefallen ;-) Die Idee mit der Transall war schlecht. Entweder tankt ein Löschflugzeug klares Wasser im Flug, oder man landet und tankt Wasser plus Stoffe, die endotherm reagieren und das Feuer auch dann noch verzögern, wenn das Wasser verdunstet ist. Nur Deutsche kommen auf die Idee, zu landen, um dann doch nur klares Wasser zu tanken. ;-) Hans-Joachim | |||||
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Autor | Alex8and8er 8H., Neuburg / Bayern | 841406 | |||
Datum | 26.07.2018 08:29 | 20550 x gelesen | |||
Hier mal ein Artikel von der Welt. https://www.welt.de/wirtschaft/article179977098/Loeschflugzeuge-Experte-empfiehlt-Bundeslaendern-gemeinsame-Anschaffung.html | |||||
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Autor | Bern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg | 841408 | |||
Datum | 26.07.2018 09:54 | 20456 x gelesen | |||
Guten Tag Geschrieben von Alexander H. Hier mal ein Artikel von der Welt. Dort ist von rd. fünf Löschflugzeugen bundesweit die Rede: Das finanzielle Risiko der Anschaffung einer Handvoll Löschflugzeuge sollte auch den eifrigsten Konsolidierern als tragbar erscheinen wenn sie den Kostenaufwand mit dem Risiko von Feuerbrünsten für Natur und Menschen vergleichen, wie sie dieser Tage in Schweden und Griechenland wüten. Was für geeignete Löschflugzeuge werden aktuell angeboten ? Oder sollte man mehr in Hubschrauber und Löschwasser-Außenlastbehälter investieren ? Gruß aus der Kurpfalz Bernhard " Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles eine Bemerkung !" (Heinrich Heine) | |||||
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Autor | Alex8and8er 8H., Neuburg / Bayern | 841409 | |||
Datum | 26.07.2018 12:42 | 20152 x gelesen | |||
Geschrieben von Bernhard D.Oder sollte man mehr in Hubschrauber und Löschwasser-Außenlastbehälter investieren ? Naja, ich denke, wenn dann bräuchtest du schon die größe einer CH53 mit einen 5000l Außenlastbehälter um wirklich was auszurichten. Ich denke diese 900l Behälter die eine EC135/EC145 tragen kann sind nicht ausreichend. | |||||
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Autor | Marc8el 8D., Ratingen / NRW | 841410 | |||
Datum | 26.07.2018 12:47 | 19874 x gelesen | |||
Um die Sinnhaftigkeit ging es auch nicht, ging nur um die Aussage dass in D nur der Bodensee für eine Aufnahme geeignet wäre. Ich habe im letzten Urlaub einige Probeflüge der CL415 auf Mallorca in einer sehr stark frequentieren Badebucht miterlebt. Die Piloten sind auf Sicht geflogen, ein Überflug zu Kontrolle und zum auf sich aufmerksam machen, und dann kam der Betankungsanflug. War schon imposant anzuschauen. | |||||
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Autor | Ulri8ch 8C., Düsseldorf / NRW | 841412 | |||
Datum | 26.07.2018 13:02 | 20349 x gelesen | |||
Geschrieben von Thomas E.Sprengen ist eines der ältesten Löschverfahren. Vielleicht erinnert sich ja jemand an die Berichte vom großen Hamburger Stadtbrand z. B. aus Florian Hamburg 14. Alarm da wurden Schneisen durch die Häuser gesprengt, weniger Feuer gelöscht! ----- mit privaten und kommunikativen Grüßen Cimolino | |||||
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Autor | Alex8and8er 8H., Neuburg / Bayern | 841413 | |||
Datum | 26.07.2018 13:11 | 20037 x gelesen | |||
Geschrieben von Ulrich C.da wurden Schneisen durch die Häuser gesprengt Ich meine ich bin zwar nicht so hoch ausgebildet wie du. Aber ist "Entfernen des brennbaren Stoffes" nicht auch ein Löschverfahren? | |||||
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Autor | Jürg8en 8M., Weinstadt / Baden-Württemberg | 841414 | |||
Datum | 26.07.2018 13:16 | 19941 x gelesen | |||
hallo, Geschrieben von Alexander H. Aber ist "Entfernen des brennbaren Stoffes" nicht auch ein Löschverfahren? richtig Aber beim Sprengen verschwindet der brennbare Stoff nicht sondern wird anders verteilt und meist auch zerkleinert. Ich denke Sprengen macht nur in Verbindung mit einem unmittelbar danach einsetzenden Löschangriff Sinn. Bei Red Adair hat das Sprengen nur die Flamme ausgeschlagen. Der musste dann auch gleich mit Wasser ran um eine Rückzündung zu verhindern. MkG Jürgen Mayer, Weinstadt | |||||
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Autor | Ulri8ch 8C., Düsseldorf / NRW | 841415 | |||
Datum | 26.07.2018 13:52 | 20061 x gelesen | |||
Geschrieben von Alexander H.Ich meine ich bin zwar nicht so hoch ausgebildet wie du. in der Theorie ja, allerdings ist das vorbeugend... Und die Schneise dient ja dazu, die weitere Ausbreitung zu verhindern... Das ist ganz was anderes... ----- mit privaten und kommunikativen Grüßen Cimolino | |||||
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Autor | Thor8ste8n B8., Bammental / Baden-Würtemberg | 841416 | |||
Datum | 26.07.2018 14:13 | 20053 x gelesen | |||
Hallo zusammen, Geschrieben von Hans-Joachim Z. Die Idee mit der Transall war schlecht. Ich weiss nicht, ob das so 100% stimmt. Vielleicht war das ja als Notlösung gedacht. Ich habe die Tage gelesen, dass es in Deutschland eben nur Nord-/Ostsee oder Bodensee gibt, die für Wasserbetankungen durch Flugzeuge geeignet sind (keine Ahnung ob das stimmt), und da wären die Entfernungen zu vielen Gebieten einfach zu gross. Sollte das stimmen, würde für mich das Betanken im Stand auch ohne Chemie Sinn machen. Gruss Thorsten Alles was ich hier schreibe ist meine private Meinung bzw. sind meine privaten Beobachtungen. Dies entspricht nicht in jedem Fall der offiziellen Meinung meiner Heimatwehr oder Heimatstadt. 'And all those exclamation marks, you notice? Five? A sure sign of someone who wears his underpants on his head.' (Terry Pratchett in Maskerade) | |||||
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Autor | Ulri8ch 8C., Düsseldorf / NRW | 841417 | |||
Datum | 26.07.2018 14:37 | 20295 x gelesen | |||
Geschrieben von Thorsten H.Ich habe die Tage gelesen, dass es in Deutschland eben nur Nord-/Ostsee oder Bodensee gibt, die für Wasserbetankungen durch Flugzeuge geeignet sind (keine Ahnung ob das stimmt), und da wären die Entfernungen zu vielen Gebieten einfach zu gross. 1. das hängt vom Fluggerät (Scooper, d.h. Flugzeug, das während des Fluges Wasser aufnimmt) ab. 2. ein Beispiel: Die CL 415 soll irgendwas zwischen 400 und 500 m brauchen - im Idealfall, dazu kommt der An- und Abflugbereich, das alles muss frei sein von - Brücken, - Oberleitungen - Stegen - Booten/Schiffen - Schwimmern - usw. hats Wellen, muss kompliziert an- oder abgeflogen werden, wird das noch mehr sein... Ergo kommen wir praktisch auf irgendwas zwischen 2 - 3 km wovon mind. 1, besser 2 km über Wasser sein sollten. 3. Gewässer... Ja, es gibt mehrere Gewässer, die das in der Theorie erfüllen, dazu gehören - die Bundeswasserstraßen über größere Strecken - die größeren bayerischen Seen, einiges der Brandenburger Seenplatte usw. Aus Italien hörte ich jetzt schon mehrfach Beschwerden über Touristen, die sich auf den Seen (z.B. Lago di Bolsena) eher den Fliegern nähern, als davon weg zu bleiben, wenn die sich dem Wasser nähern). Stellt Euch das mal auf dem Rhein vor - das ginge quasi nur mit einer Schifffahrtssperre für alle für den Bereich... Im Bereich Lieberoser Heide (der letzte größere Brand in D auch noch Munitionsverdachtsflächen!) ist der Schwielochsee in der Theorie geeignet, das ist aber auch ein gut genutztes Freizeitgewässer.... Und: ´wie hoch müssen die Flieger über der Munitionsverdachtsfläche dann fliegen? Kommt die Einsatzhäufigkeit dazu: Wieviele Einsätze hatten wir bisher in Deutschland, in 2018, wo man ernsthaft hätte drüber nachdenken können? 2, 3, 4 - oder nur einen? Wie teuer ist es die Flieger zu unterhalten und auszubilden? Wieviel Probleme haben wir da heute schon mit den Hubschraubern in der Realität? Sorry, erst das ertüchtigen und sicher ans Laufen bringen, was schon da oder im Plan ist - dann können wir über mehr nachdenken - und bei der Einsatzhäufigkeit ist das m.E. bei Bedarf eher eine erfahrene Mannschaft aus Südeuropa, als ein Gelegenheitsflieger aus Deutschland... ----- mit privaten und kommunikativen Grüßen Cimolino | |||||
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Autor | Thom8as 8E., Nettetal / NRW | 841421 | |||
Datum | 26.07.2018 15:19 | 19864 x gelesen | |||
Geschrieben von Ulrich C.a wurden Schneisen durch die Häuser gesprengt, weniger Feuer gelöscht! Wenn ich das noch richtig im Kopf habe, wurde durch die Sprengung das Feuer gelöscht, da der Sauerstoff entzogen wurde. Ich schreibe hier nur für mich und nicht für meine FF. Sollte das mal wirklich offiziell sein, dann mit Dienstgrad und Funktion | |||||
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Autor | Ulri8ch 8C., Düsseldorf / NRW | 841423 | |||
Datum | 26.07.2018 15:43 | 20113 x gelesen | |||
Geschrieben von Thomas E.Wenn ich das noch richtig im Kopf habe, wurde durch die Sprengung das Feuer gelöscht, da der Sauerstoff entzogen wurde. nö... https://www.ndr.de/kultur/geschichte/chronologie/1842-Der-Grosse-Brand-wuetet-in-Hamburg,grosserbrand101.html ----- mit privaten und kommunikativen Grüßen Cimolino | |||||
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Autor | Andr8eas8 K.8, Magdeburg / Sachsen-Anhalt | 841427 | |||
Datum | 26.07.2018 16:37 | 19830 x gelesen | |||
Er meint gestern in Schweden. Da wurde das in der Radiomeldung so gesagt. eine Quelle Ich gebe hier nur meine rein private Meinung wieder. | |||||
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Autor | Thom8as 8E., Nettetal / NRW | 841438 | |||
Datum | 26.07.2018 20:13 | 19852 x gelesen | |||
Geschrieben von Andreas K.Er meint gestern in Schweden. Nein, ich hatte schon den Stadtbrand gemeint und glaube mich zu erinnern, dass das so in dem Buch damals beschrieben wurde. Der Bericht unterstützt allerdings meine Erinnerung. Ich schreibe hier nur für mich und nicht für meine FF. Sollte das mal wirklich offiziell sein, dann mit Dienstgrad und Funktion | |||||
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Autor | Bern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg | 841442 | |||
Datum | 26.07.2018 23:01 | 19797 x gelesen | |||
Guten Abend Geschrieben von Ulrich C. 3. Gewässer... Bei den großen Waldbränden in NDS 1975 tankten die aus Frankreich eingetroffenen Löschflugzeuge mehrmals im Steinhuder Meer Löschwasser auf. Gruß aus der Kurpfalz Bernhard " Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles eine Bemerkung !" (Heinrich Heine) | |||||
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Autor | Bern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg | 841449 | |||
Datum | 26.07.2018 23:23 | 20004 x gelesen | |||
Guten Abend Geschrieben von Alexander H. Hier mal ein Artikel von der Welt. Und die StZ schreibt u.a.: -> StZ " Brandgefahr in Baden-Württemberg - Gut gewappnet gegen Waldbrände " [...]Löschwasserbehälter werden an Hubschrauber angehängt Gruß aus der Kurpfalz Bernhard " Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles eine Bemerkung !" (Heinrich Heine) | |||||
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Autor | Alex8and8er 8H., Neuburg / Bayern | 841451 | |||
Datum | 27.07.2018 06:42 | 19961 x gelesen | |||
Ahja, nur weil 3 Löschwasserbehälter mit 5.000l in Baden-Württemberg bereit stehen heißt das noch lange nicht das tatsächlich auch 3 CH53 der Bundeswehr bereit stehen um die 3 Löschwasserbehälter von A nach B zu fliegen. | |||||
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Autor | Bern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg | 841455 | |||
Datum | 27.07.2018 10:36 | 19765 x gelesen | |||
Guten Tag Geschrieben vom SWR: Es gebe in der Pfalz keine Seen, an denen das Flugzeug Löschwasser auftanken könne. Paar Gewässer wie beispielsweise die Gelterswoog oder der Ohmbachsee könnten die Voraussetzungen in der Westpfalz erfüllen. Im Extremfall vielleicht noch die " Waschmühle "* in Kaiserslautern mit dem 165 m langen Schwimmbecken ;-))) Ich finde aber immer noch eine Hubschrauber-Löschwasser-Außenbehälter Lösunmg für praktikabler, die könnten ( jetzt ernsthaft ) auch in der Waschmühle Löschwasser aufnehmen. Gruß aus der Kurpfalz Bernhard * Gestern hätte man ( mich eingegriffen ) gefühlt erst tausend Badegäste dort aus der Wasser scheuchen müssen ;-))) " Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles eine Bemerkung !" (Heinrich Heine) | |||||
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Autor | Mark8us 8R., Höhenrain / Bayern | 841457 | |||
Datum | 27.07.2018 11:23 | 19645 x gelesen | |||
Geschrieben von Alexander H.Ich denke diese 900l Behälter die eine EC135/EC145 tragen kann sind nicht ausreichend. Ich würde sagen, das kommt darauf an... in der frühen Phase eines Einsatzes kann der 900 l-Behälter deutlich mehr bewegen als ein 5.000 l-Behälter nach zwei Stunden. Wir hatten bei uns im Landkreis schon Einsätze, da waren sogar die kleineren Behälter der Polizeihubschrauberstaffel (BambiBucket) sehr wertvoll, da die Polizeihubschrauber sehr schnell verfügbar waren. Deren Einsatz hat schon mehrmals bei uns schlimmeres verhindert. | |||||
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Autor | Ralf8 H.8, Drebkau / Brandenburg | 841459 | |||
Datum | 27.07.2018 12:03 | 19564 x gelesen | |||
Geschrieben von Bernhard D.Was für geeignete Löschflugzeuge werden aktuell angeboten ? Aktuell hergestellt wird der AT-802 Air Tractor, gebraucht lasen sich sicher noch ein paar Kruk oder Dromader finden. Gruß Ralf Graustein 1988 - Ein besonderer Waldbrand - Blog Nicht Sieg sollte der Sinn der Diskussion sein, sondern Gewinn. Joseph Joubert Wenn ihr etwas nicht versteht, dann muss es doch nicht auch gleich falsch sein. (Rosenstolz, Willkommen) | |||||
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Autor | Alex8and8er 8H., Neuburg / Bayern | 841464 | |||
Datum | 27.07.2018 12:56 | 19750 x gelesen | |||
Geschrieben von Markus R.Ich würde sagen, das kommt darauf an... in der frühen Phase eines Einsatzes kann der 900 l-Behälter deutlich mehr bewegen Das mag sein, aber wie schnell ist denn die frühe Phase? Wie lange brauchts wirklich bis ein Hubschrauber der Polizei verfügbar ist? Gerade am Wochenende? Wieviele Hubschrauber können zu Verfügung gestellt werden? | |||||
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Autor | Bern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg | 841476 | |||
Datum | 27.07.2018 22:59 | 19691 x gelesen | |||
Guten Abend -> Bündnis 90 / Grüne: " Deutschland wird Waldbrandland " [...] Gruß aus der Kurpfalz Bernhard " Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles eine Bemerkung !" (Heinrich Heine) | |||||
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Autor | Mark8us 8R., Höhenrain / Bayern | 841477 | |||
Datum | 28.07.2018 01:34 | 19520 x gelesen | |||
Geschrieben von Alexander H.Wie lange brauchts wirklich bis ein Hubschrauber der Polizei verfügbar ist? Ist jetzt zugegebenermaßen ein paar Jahre her, aber zu Zeiten, als wir noch durch die Polizei alarmiert wurden, erfolgte die (fast schon automatisierte) Verständigung des Polizeihubschraubers noch während der Anfahrt der Kräfte, spätestens bei Eintreffen der ersten Einheit vor Ort mit entsprechender Lagemeldung. Ankunft des ersten Polizeihubschraubers in der ersten halben Stunde war dann keine Seltenheit. Geschrieben von Alexander H. Wieviele Hubschrauber können zu Verfügung gestellt werden? Max. 2 Hubschrauber der Landespolizei hatten wir mal im Einsatz, beide Hubschrauber waren innerhalb 45 Minuten vor Ort. Ob mehr möglich wären? Keine Ahnung, habe ich noch nicht ausprobiert... Anforderungen über das Lagezentrum dauern erfahrungsgemäß in der Regel deutlich länger! | |||||
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Autor | Detl8ef 8M., Braunschweig / Niedersachsen | 841478 | |||
Datum | 28.07.2018 08:19 | 19329 x gelesen | |||
Hallo, nicht immer schön aber die AT 802 kann auch am Boden betankt werden (hotloading, so in Portugal schon mehrfach gesehen, da dort nicht immer Seen oder zur Zeit keine Schwimmerflugzeuge verfügbar waren) Das Ganze geschieht durch die FF von einer Pumpe und einem Wasserbassin bei laufenden Motoren. Gleiches schon in Australien gesehen mit der PZL, das dauert fast weniger Zeit als das Schwimmtanken wenn die Mannschaft gut eingespielt ist. Vorteil der Flächenflugzeuge ist u.a. der geringe Kostenansatz Gruß Detlef www.waldbrandteam.de www.Waldbrandteam.de - eine starke Truppe :-) | |||||
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Autor | Alex8and8er 8H., Neuburg / Bayern | 841480 | |||
Datum | 28.07.2018 08:41 | 19502 x gelesen | |||
Ich war damals (ca 10 Jahre) auf dem Heeresflugplatz in Roth. Dort war ja bekanntermaßen die Polizeihubschrauberstaffel der bayrischen Polizei stationiert. Der Pilot sagte mir damals das eine Hubschrauberbesatzung für Norden und eine fürn Süden bereitsteht. Ob für Sonderfälle kurzfristig weitere besetzt werden können habe ich nicht gefragt. Aber ich kann mir auch nicht vorstellen das das Innenministerium beide Hubschrauber für einen Waldbrand "blockiert" Somit denke ich das realistisch gesehen gerade am Wochenende auch im großen Flächenland Bayern für den Waldbrand zumindest relativ kurzfristig nur ein Hubschrauber zur Verfügung steht. | |||||
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Autor | Thom8as 8M., Menden/ Sauerland / NRW | 841481 | |||
Datum | 28.07.2018 10:09 | 19294 x gelesen | |||
Geschrieben von Alexander H.Hubschrauber Man sollte nicht vergessen das Hubschrauber bei Trockenheit kaum Löschwirkung haben -> ähhh? https://www.dropbox.com/s/pyogkkivt4usw81/28.7.18%20LHS.pdf?dl=0 "Ich leiste mir den Luxus einer eigenen Meinung" frei n.Bmark | |||||
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Autor | Bern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg | 841482 | |||
Datum | 28.07.2018 10:39 | 19389 x gelesen | |||
Guten Tag Geschrieben von Andreas H. Im brandenburgischen Kyritz gab es seiner Zeit noch "Löschflugzeuge". Diese Agrarflieger waren zu DDR-Zeiten und auch noch in den 90igern im Einsatz, so z.B. 1992 beim Katatrophenwaldbrand von Weißwasser. Jetzt fordert die Opposition in Brandenburg wieder Löschflugzeuge fürs Land: -> LZ " Nach Waldbrand: Opposition fordert Löschflugzeuge fürs Land " Nach dem Waldbrand in Fichtenwalde bei Beelitz mehren sich in Brandenburg die Stimmen, die eine Wiederanschaffung von Löschflugzeugen im Land fordern. Seit 2014 die letzten in Kyritz stationierten Flugzeuge verkauft wurden, ist das Land bei der Bekämpfung von Waldbränden auf Hubschrauber der Bundeswehr oder der Bundespolizei angewiesen. Aber: Brandenburgs Innenministerium sieht keine Notwendigkeit für fliegende Löschtechnik. und: Brandenburgs Feuerwehren indes sind an dieser Stelle noch zurückhaltend. Ich denke, dass wir an diesen Stellen die Entwicklung abwarten müssen, sagte der Präsident des Landesfeuerwehrverbands, Werner Siegwart Schippel, Gruß aus der Kurpfalz Bernhard " Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles eine Bemerkung !" (Heinrich Heine) | |||||
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Autor | Bern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg | 841486 | |||
Datum | 28.07.2018 11:05 | 19380 x gelesen | |||
Guten Tag Wie das Thema Löschflugzeuge mittlerweile in Medien und Politik aktuell ist und sich allerhand Experten zur Thematik " Für + Wider " zu Wort melden; beispielsweise: -> Welt " Warum Löschflugzeuge in Deutschland nicht eingesetzt werden können " [...] Hoffendlich werden jetzt nicht übereilt Löschflugzeuge beschafft die man evtl. nicht sinnvoll einsetzten kann, bin aber selbst auch kein Experte dafür ;-))) Gruß aus der Kurpfalz Bernhard Gruß aus der Kurpfalz Bernhard " Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles eine Bemerkung !" (Heinrich Heine) | |||||
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Autor | Andr8eas8 H.8, Weißwasser O.L. / Sachsen | 841488 | |||
Datum | 28.07.2018 11:54 | 19272 x gelesen | |||
Hallo, Geschrieben von Thomas M. aber irgendwie gibt es kaum mal einen Einsatz wo ein Löschflugzeug Sinn macht wie bereits oben von mir schon erwähnt, gab es in Deutschland (DDR) "Löschflugzeuge". Diese waren eigentlich Agrarflieger und für diesen Zweck (Agrar) auch gedacht. Bis kurz nach der Wende gab es vor allem in Ostdeutschland zahlreiche Groß- und Katastrophenwaldbrände. Waldbrand-Liste Und so kam es dann dazu, dass sich u.a. der Forst- und Waldbrandexperte KÖNIG mit der Thematik "Brandbekämpfung aus der Luft mittels Agrarflieger" befasst. Ergebnis war ein Umrüstsatz für die Waldbrandbekämpfung. Das war m.W. nach in der 70ern. Seit dem waren die "gelben Hummeln" bei der Waldbrandbekämpfung nicht mehr weg zu denken. Klar, gab es doch zahlreiche davon und auf das Gesamte DDR-Gebiet gut verteilt. Somit waren diese auch schnell am E-Ort. Dieser Flugzeuge konnten jedoch nur vom Boden mit Löschwasser betankt werden. Dies geschah meist auf Flugplätzen, Freiflächen. Eine gut ausgebaute Straße würde dies genau so tun. Die derzeitige Debatte ist z.T. nicht nachvollziehbar. Mittlerweile fordern selbst waldbranderfahrene Politiker (ironi aus) Löschflugzeuge für Deutschland. Eine Begründung hierfür sei, das ja in Schweden Löschflieger aus Südeuropa im Einsatz sind. (Bahnhof???) Also, wenn wir ernsthaft darüber nachdenken, Löschflugzeuge in Deutschland zu beschaffen und zu stationieren, dann eher kleinere Typen wie o.g. Agrarflieger. Die CL 415 mach bei uns weniger sinn, da Unterhaltung / Nutzen nicht gerechtfertigt sein dürften. Ach ja, hätte man eher ausgeschlafen, hätten wir noch die "gelben Hummeln". Am Standort Kyritz waren bis 2014 noch welche ........... Gruß Andreas ---------------- Meine Beiträge = Meine Meinung! "1 Mann in der ersten viertel Stunde ist mehr Wert, als 100 Mann nach einer Stunde!" Walter Seitz (1863 - 1945) >> Erfinder des Feuerwachturmes im Muskauer Forst bei Weißwasser | |||||
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Autor | Matt8hia8s J8., Krumbach / | 841489 | |||
Datum | 28.07.2018 12:11 | 19501 x gelesen | |||
Geschrieben von Hans-Joachim Z.Schon bevor die Transall umgebaut wurde, gab es ein gut handhabbares System (für die C-130). Wäre das nicht eine Möglichkeit für die Zukunft? Die Bundeswehr will ja je 3 C-130J / KC-130J für eine gemeinsame Staffel mit Frankreich zusammen beschaffen. | |||||
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Autor | Dani8el 8G., Überherrn / Saarland | 841491 | |||
Datum | 28.07.2018 12:32 | 19364 x gelesen | |||
Wäre es nicht sinnig wenn die Verbände und Fachgremien der Feuerwehr die Gunst der Stunde nutzen würden und lautstark auf die fehlenden Konzepte/Alarmwege, nicht verfügbare Hubschrauber für die Außenbehälter aufmerksam machen würde? Wenn in politischen Kreisen schon Löschflugzeuge (Sinn und Unsinn sei mal dahin gestellt) für Deutschland gefordert werden und das Thema medial die Runde macht wäre das doch die Gelegenheit um evtl. Gelder zu erhalten und was sinniges auf die Beine zu stellen. Aber ich weiß: 16 Bundesländer und der Bund, das sind 16 Länderinnenministerien die auf die Komunen als Träger des Brandschutzes verweisen, ein Bundesinnenministerium das evtl. könnte aber nicht will und ggf. die Bundeswehr der ich als Einzige zutrauen würde hier Kapital draus zu schlagen (evtl. schnellerer Zulauf von Luftfahrzeugen mit dem Versprechen diese auch zur Brandbekämpfung zu Verfügung zu stellen). Gruß Daniel | |||||
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Autor | Dani8el 8W., Immenstedt / S-H | 841493 | |||
Datum | 28.07.2018 12:41 | 19318 x gelesen | |||
Moin, Grüne fordern Flugzeuge?? Wie sollen die denn bitte aussehen? Mit E-Motor oder Pedalantrieb? Starten und Landen nur im Ausland um die Lärmgrenzen für Anwohner gering zu halten? Abwurf aus mindestens 10000m um auch hier die Lärmbelastung gering zu halten? Gruß Daniel | |||||
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Autor | Thom8as 8E., Nettetal / NRW | 841495 | |||
Datum | 28.07.2018 13:08 | 19204 x gelesen | |||
Hat sich da vielleicht jemand das Fehlen von Hubschraubern und das Wissen um seine Einsetzbarkeit, schön geredet? Ich schreibe hier nur für mich und nicht für meine FF. Sollte das mal wirklich offiziell sein, dann mit Dienstgrad und Funktion | |||||
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Autor | Thom8as 8E., Nettetal / NRW | 841496 | |||
Datum | 28.07.2018 13:15 | 19536 x gelesen | |||
Geschrieben von Matthias J.Die Bundeswehr will ja je 3 C-130J / KC-130J für eine gemeinsame Staffel mit Frankreich zusammen beschaffen. Mit den geplanten Beschaffungen sind die Flugzeuge doch schon auf Jahre ausgebucht. Auf die BW braucht man die nächsten 10 Jahre nicht hoffen. Und dann nur wenn dort massiv umgesteuert wird. Ich schreibe hier nur für mich und nicht für meine FF. Sollte das mal wirklich offiziell sein, dann mit Dienstgrad und Funktion | |||||
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Autor | Alex8and8er 8H., Neuburg / Bayern | 841497 | |||
Datum | 28.07.2018 13:18 | 19455 x gelesen | |||
Und außerdem ist es nicht Aufgabe der Bundeswehr etwaige Löschflugzeuge vorzuhalten. Bis sowas ausreichend erprobt ist gehen der Truppe diese Flugzeuge ab. Grundsätzlich ist das Aufgabe der Kommunen und Länder und nicht die des Bundes und erst recht nicht der Streitkräfte. | |||||
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Autor | Thom8as 8M., Menden/ Sauerland / NRW | 841499 | |||
Datum | 28.07.2018 14:05 | 19552 x gelesen | |||
Geschrieben von Matthias J.für eine gemeinsame Staffel mit Frankreich Mein Tipp; Man nutzt die Gunst der Stunde und beschafft zusammen mit der EU unsere dringend benötigten Löschflugzeuge und senkt so unsere Kosten um 60% *tiefüberdiebrilleguck" "Ich leiste mir den Luxus einer eigenen Meinung" frei n.Bmark | |||||
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Autor | Matt8hia8s J8., Krumbach / | 841500 | |||
Datum | 28.07.2018 14:33 | 19295 x gelesen | |||
Geschrieben von Alexander H.Und außerdem ist es nicht Aufgabe der Bundeswehr etwaige Löschflugzeuge vorzuhalten. Aber es ist Aufgabe der Bundes- bzw. Landespolizei Hubschrauber für die Aussenlastbehälter vorzuhalten? Es geht hier um die Möglichkeit einen auf dem Markt existierenden Rüstsatz bei (dem seltenen) Bedarf in ein Flugzeug das der Truppe in naher Zukunft zuläuft einzurüsten und nicht darum dauerhaft in diesem Rüstzustand befindliche Löschflugzeuge vorzuhalten. Geschrieben von Alexander H. Bis sowas ausreichend erprobt ist gehen der Truppe diese Flugzeuge ab. Ein Rüstsatz "Löschflugzeug" für die C-130 existiert bereits. Geschrieben von Alexander H. Grundsätzlich ist das Aufgabe der Kommunen und Länder und nicht die des Bundes und erst recht nicht der Streitkräfte. Und wem genau gehören die CH53 an denen die 5000l-Aussenlastbehälter hängen? | |||||
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Autor | Matt8hia8s J8., Krumbach / | 841501 | |||
Datum | 28.07.2018 14:37 | 19204 x gelesen | |||
Geschrieben von Thomas M.Mein Tipp; Tatsächlich halte ich Löschflugzeuge bzw. Rüstsätze für weitgehendst sinnlos in Deutschland und wohl auch dem Großteil der EU. Ich hab nur zufällig gelesen dass die Bundeswehr C-130 beschaffen will und hab mich erinnert dass ein Rüstsatz für selbiges Flugzeug hier erwähnt wurde. | |||||
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Autor | Alex8and8er 8H., Neuburg / Bayern | 841502 | |||
Datum | 28.07.2018 14:48 | 19450 x gelesen | |||
Geschrieben von Matthias J.Aber es ist Aufgabe der Bundes- bzw. Landespolizei Hubschrauber für die Aussenlastbehälter vorzuhalten? Nö, daß ist Aufgabe der Kommune. Geschrieben von Matthias J. Es geht hier um die Möglichkeit einen auf dem Markt existierenden Rüstsatz bei (dem seltenen) Bedarf in ein Flugzeug das der Truppe in naher Zukunft zuläuft einzurüsten und nicht darum dauerhaft in diesem Rüstzustand befindliche Löschflugzeuge vorzuhalten. Ahja und woher ist dieser Rüstsatz? Richtig, aus Amerika und nur weil die Amis diesen Rüstsatz haben und nutzen heißt es noch lange nicht das er eine EASA Zulassung besitzt. Einfach mal ein Teil aus Amerika kaufen und hier nutzen ist nicht. Geschrieben von Matthias J. Ein Rüstsatz "Löschflugzeug" für die C-130 existiert bereits. Und nochmal, ich glaube nicht das der Amerikanische Rüstsatz eine EASA Zulassung hat. Desweiteren kauft die Bundeswehr 6 C130. Diese Flugzeuge braucht die Bundeswehr selbst dringend um ihre Aufgaben zu erledigen. Da wird kaum eines für zivile Unterstützungsleistungen zur Verfügung stehen. Geschrieben von Matthias J. Und wem genau gehören die CH53 an denen die 5000l-Aussenlastbehälter hängen? Dem BMVg. Letztens habe ich einen Bericht des Wehrbeauftragten gelesen. Dort wurde geschrieben das 16 CH53 einsatzbereit sind. Das grenzt dann schon an ein Lotteriespiel wenn man eine CH53 bekommt. Zu Hochzeiten stellte die Bundeswehr auch zwei GRTH und zwar kurzfristig. Gab sogar einen Einsatzbericht wo eine Adipöse Person mit dem GRTH ins Klinikum geflogen wurde. Sowas wirst du aufgrund der aktuellen Verfügbarkeitslage nicht mehr bekommen. | |||||
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Autor | Mark8us 8G., Kochel am See / Bayern | 841504 | |||
Datum | 28.07.2018 16:00 | 19228 x gelesen | |||
Wo ein Wille ist, ist auch ein Gebüsch..... So schauts aus Freunde..... ;-) In Treue fest! | |||||
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Autor | Seba8sti8an 8K., Grafschaft / RLP | 841505 | |||
Datum | 28.07.2018 16:50 | 19279 x gelesen | |||
Geschrieben von Matthias J.Aber es ist Aufgabe der Bundes- bzw. Landespolizei Hubschrauber für die Aussenlastbehälter vorzuhalten?Geschrieben von Alexander H. Nö, daß ist Aufgabe der Kommune. Vielleicht sollten wir an der Stelle aber doch noch mal einen Moment inne halten, einen Blick in die Aufgabenverteilungen innerhalb der Brandschutzgesetze (örtlich - überörtlich z.B.) werfen und vielleicht auch kurz Richtung ZSKG oder THWG zwinkern (wenn man für Waldbrandkatastrophen plant, ist "Bund gar nicht zuständig" irgendwie...), und die Diskussion weiterführen wenn es wieder ein paar Grad kälter ist. Wenn jetzt schon kommunale Löschhubschrauber ins Spiel kommen, schraubt sich die humoristisch durchaus ansprechende Diskussion über die zukünftigen deutschen fliegenden Feuerwehren komplett ins lächerliche. "In der Regel machen es die reinen Experten nicht gut. Das ist wie vor Gericht. Der Zeuge weiß, wie es war, versteht aber nichts. Der Gutachter versteht alles, weiß aber nicht, wie es war. Der Richter versteht nichts und weiß nichts, aber er entscheidet - nachdem er alle angehört hat." (Wolfgang Schäuble, Stern-Interview vom 20.06.2013) | |||||
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Autor | Hans8-Jo8ach8im 8Z., Berlin / Berlin | 841506 | |||
Datum | 28.07.2018 18:13 | 19268 x gelesen | |||
Geschrieben von Alexander H.Bis sowas ausreichend erprobt ist gehen der Truppe diese Flugzeuge ab. MAFFS ist seit Ende 60er / Anfang 70er Jahre im Einsatz. Das wird demnächst in Ehren ergraut in's Museum verfrachtet. MAFFS-2 wurde 2004 patentiert und ist seit ungefähr einem Jahrzehnt im Einsatz. Natürlich müssen Piloten dafür ausgebildet werden, aber Bundeswehr-Piloten verbringen zumeist sowieso Ausbildungszeit in den USA. Geschrieben von Alexander H. Grundsätzlich ist das Aufgabe der Kommunen und Länder und nicht die des Bundes und erst recht nicht der Streitkräfte. Selbstverständlich werden weder Kommunen noch Länder so etwas beschaffen. Extrem selten genutztes superteures Equipment mietet man von jemandem an, der dieses Equipment normalerweise für andere Zwecke nutzt. Das heißt: Der 5000l-Löschwasserbehälter wird entweder von der Bundeswehr geflogen und der Einsatz in Rechnung gestellt (die BW stellt für den CH53 ziemlich viele T pro Stunde in Rechnung), oder von einer Privatfirma, die diese Helikopter normalerweise für Kranarbeiten nutzt. Heliswiss mit ihrem Kamov-32 wäre ein Beispiel dafür. Ein mögliches Einsatzgebiet für Löschflugzeuge sehe ich in Deutschland nicht. Ob so ein Flieger sinnvoll ist, hängt davon ab, wieviel Wasser er pro Stunde über dem Feuer abladen kann im Vergleich zu den dafür anfallenden Kosten. Wenn das wichtigste Waldbrandgefahrengebiet Deutschlands direkt an die Mittelmeerküste angrenzte, hätte ich dazu eventuell eine andere Auffassung. Hans-Joachim | |||||
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Autor | Hans8-Jo8ach8im 8Z., Berlin / Berlin | 841507 | |||
Datum | 28.07.2018 18:25 | 19186 x gelesen | |||
Geschrieben von Markus G.Wo ein Wille ist, ist auch ein Gebüsch..... Da sehen wir uns doch gleich mal portugiesischen Willen und Gebüsche an. Geeignete 50000-Liter-Behälter gibt es übrigens auch für die Feuerwehr zum Aufstellen. So lange es um Helikopter geht, kriegt der deshalb überall seinen Außenlastbehälter voll, wo die Feuerwehr in der Lage ist, eine oder mehrere TS am Wasser in Stellung zu bringen. (Sofern die Feuerwehr über einen solchen 50000l-Aufstellbehälter verfügt.) Infrastruktur für Flächenflugzeuge hingegen ist weit schwieriger zusammengefaltet im GW-L2 transportierbar. Hans-Joachim | |||||
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Autor | Hans8-Jo8ach8im 8Z., Berlin / Berlin | 841508 | |||
Datum | 28.07.2018 18:32 | 19102 x gelesen | |||
Geschrieben von Hans-Joachim Z.(die BW stellt für den CH53 ziemlich viele T pro Stunde in Rechnung) Eurosymbole kennt die Forums-Software immer noch nicht. Also: Ziemlich viele tausend Euro waren gemeint. | |||||
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Autor | Alex8and8er 8H., Neuburg / Bayern | 841510 | |||
Datum | 28.07.2018 19:02 | 19184 x gelesen | |||
Geschrieben von Hans-Joachim Z.MAFFS-2 wurde 2004 patentiert und ist seit ungefähr einem Jahrzehnt im Einsatz. Nur weil es in Amerika patentiert und eingesetzt wird, heißt das noch lange nicht das es in Deutschland genutzt werden darf. Hierfür braucht es eine eigene EASA Zulassung. Geschrieben von Hans-Joachim Z. Der 5000l-Löschwasserbehälter wird entweder von der Bundeswehr geflogen und der Einsatz in Rechnung gestellt Ja, sofern möglich, glaube aber kaum das dies noch großartig auf Dauer möglich ist. Ich sagte nur das es eben nicht grundsätzlich Aufgabe der Streitkräfte ist, Löschwasserbehalter rumzufliegen. Geschrieben von Hans-Joachim Z. Ein mögliches Einsatzgebiet für Löschflugzeuge sehe ich in Deutschland nicht. Ich auch nicht, aber damit bin ich mit meiner B3 Ausbildung auch viel zu gering qualifiziert, um mir darüber Gedanken machen zu müssen. | |||||
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Autor | Mark8us 8R., Höhenrain / Bayern | 841512 | |||
Datum | 28.07.2018 19:24 | 19102 x gelesen | |||
Geschrieben von Alexander H.Nö, daß ist Aufgabe der Kommune. Und deshalb beschaffen die Länder (und in kleinen Teilen auch der Bund) auch die zugehörigen Außenlastbehälter... damit die Kommunen dann die zugehörigen Hubschrauber bereitstellen? Das würde - zumindest in Bayern - das System des ByFwG durchbrechen. Dass die Kommunen den Einsatz der/des Hubschrauber(s) bezahlen müssen (da sie originär für den abwehrenden Brandschutz zuständig sind), steht auf einem anderen Blatt. | |||||
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Autor | Mark8us 8R., Höhenrain / Bayern | 841513 | |||
Datum | 28.07.2018 19:30 | 19174 x gelesen | |||
Geschrieben von Alexander H.Ja, sofern möglich, glaube aber kaum das dies noch großartig auf Dauer möglich ist. Witzig ist in diesem Zusammenhang, dass die mit IMS kürzlich eingeführten neuen Planungsrichtlinien für die Hilfeleistungskontingente in Bayern nun auch ein Hilfeleistungskontingent "Waldbrandbekämpfung aus der Luft" (oder so ähnlich) vorsehen. Wurde meines Wissens auf speziellen Wunsch des Bundes so definiert (in Anlehnung an die EU-Vorgaben). Die Hubschrauber sollen da wohl vorrangig über den Bund gestellt werden, wenn dieses HLK vor allem außerhalb Deutschlands zum Einsatz kommen sollte. | |||||
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Autor | Mark8us 8R., Höhenrain / Bayern | 841514 | |||
Datum | 28.07.2018 19:34 | 19053 x gelesen | |||
Geschrieben von Alexander H.Aber ich kann mir auch nicht vorstellen das das Innenministerium beide Hubschrauber für einen Waldbrand "blockiert" Auch die bayerische Landespolizei unterstützt aktiv in der Gefahrenabwehr! Steht m.W. sogar im viel diskutierten PAG... | |||||
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Autor | Alex8and8er 8H., Neuburg / Bayern | 841515 | |||
Datum | 28.07.2018 19:39 | 19110 x gelesen | |||
Ohh .. jetzt fällt mir erst der Fehler auf ... Ne natürlich ist es nicht die Aufgabe der Kommune Hubschrauber bereitzuhalten. Hatte mich verlesen und dachte es ging um die Außenlastbehälter. Bitte um harte und gerechte Strafe. Hatte den Satz falsch gelesen. | |||||
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Autor | Alex8and8er 8H., Neuburg / Bayern | 841516 | |||
Datum | 28.07.2018 19:48 | 19015 x gelesen | |||
Geschrieben von Markus R.Auch die bayerische Landespolizei unterstützt aktiv in der Gefahrenabwehr! Steht m.W. sogar im viel diskutierten PAG... Einen wird sie auch sicher abstellen, aber alle dürften sie theoretisch gar nicht abstellen, denn im Gesetz steht auch. (3) Die ersuchte Behörde braucht Hilfe nicht zu leisten, wenn 3. sie unter Berücksichtigung der Aufgaben der ersuchenden Behörde durch die Hilfeleistung die Erfüllung ihrer eigenen Aufgaben ernstlich gefährden würde. So und wenn im ganzen Bundesland kein Hubschrauber mehr zur Verfügung steht sehe ich die Aufgaben der Polizei ernstlich gefährdet. | |||||
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Autor | Hans8-Jo8ach8im 8Z., Berlin / Berlin | 841517 | |||
Datum | 28.07.2018 19:51 | 19057 x gelesen | |||
Geschrieben von Alexander H.Nur weil es in Amerika patentiert und eingesetzt wird, heißt das noch lange nicht das es in Deutschland genutzt werden darf. Hierfür braucht es eine militärische Zulassung. Es gibt Fälle, in denen es sinnvoller/billiger ist, eine EASA-Zulassung zu erwirken, nämlich immer dann, wenn eng verwandtes Zivilgerät bereits eine EASA-Zulassung hat. Praktisches Beispiel, ziemlich aktuell: 145M im Airbus-Originalton "Die H145M ist für ein breites Spektrum militärischer Aufgaben vorgesehen, darunter Transport, Aufklärung, Such- und Rettungseinsätze, Feuerunterstützung und die Evakuierung von Verletzten. Mit der zivilen Zulassung für die H145M setzte das Unternehmen auf eine risikoarme und kostengünstige Lösung für seine Kunden. Dadurch wird eine militärische Zulassung vermieden, die hohe Kosten und einen Doppelaufwand bedeutet hätte. Diese Lösung profitierte auch von der bereits im letzten Jahr erfolgten Zulassung der zivilen H145 und gewährleistet, dass die H145M im Hinblick auf Sicherheit und Lufttüchtigkeit modernste Standards erfüllt", erklärte der Leiter des H145-Programms, Manfred Merk. Dieser Text minus das Markting-Blabla ergibt, daß das für zivile Zulassung der normalen 145 bereits ausgegebene Geld das Projekt auf diesem Wege billiger macht. In so einem Fall ist es sinnvoll. Der A400M hingegen ist durch die politische Vorgabe, eine zivile Zulassung zu erwirken, deutlich teurer geworden. Ich denke nicht, daß MAFFS-2 eine FAA-Zulassung besitzt. Mal Google quälen: "MAFFS-2 TSO" bringt 0 Treffer. Bedeutet noch nicht unbedingt, daß keine vorhanden ist, aber ich wüßte nicht, aus welchem Grund man das Zeug zivil hätte zulassen wollen. Geschrieben von Alexander H. Ja, sofern möglich, glaube aber kaum das dies noch großartig auf Dauer möglich ist. Selbstverständlich wird das auf Dauer möglich sein, denn die politische Entwicklung in der EU geht eindeutig dahin, sich militärische Ressourcen zu teilen. (Alles andere wäre auch komplett blödsinnig, das derzeitige Vorgehen sorgt für minimalen Ressourcenerwerb bei maximalen Ausgaben.) Allerdings gibt es dann mit den Außenlastbehältern der Feuerwehr tatsächlich ein Zulassungsproblem, denn ich denke nicht, daß die Zulassung bayerischer 5000l-Behälter auch Chinooks und MI-17 umfaßt. Die müssen dann wohl Bambis selbst mitbringen. Mit deutschen Helikoptern wird es in der Tat schwierig, denn man wird der Bundeswehr beim Nachfolgemodell der CH53 auf jeden Fall vorgeben, daß sie unerprobtes neu zu entwickelndes Material von Airbus kaufen muß, das dann 10 Jahre nach dem Zeitpunkt vertragsgemäßer Ablieferung allmählich zu funktionieren beginnt. Geschrieben von Alexander H. Ich auch nicht, aber damit bin ich mit meiner B3 Ausbildung auch viel zu gering qualifiziert, um mir darüber Gedanken machen zu müssen. Bei der B3-Ausbildung gehört Landkartenlesen nicht dazu? Schon wieder eine Illusion im Eimer. ;-) Hans-Joachim | |||||
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Autor | Alex8and8er 8H., Neuburg / Bayern | 841518 | |||
Datum | 28.07.2018 19:51 | 19063 x gelesen | |||
Das Innenministerium hat ja auch genug eigene Hubschrauber. Einmal die von der Polizei und die Orangenen. Das alles hat mit dem BMVg nichts zu tun. Die können zwar auch Hubschrauber vom BMVg anfordern, aber nochmal, wenn keine da sind, sind keine da. Und bei 16 einsatzbereiten Hubschraubern glaube ich nicht das vom Militär ziemlich viel zu holen ist. Die stehen ja nicht da um beim Waldbrand zu helfen, sondern die haben vorrangig eben andere Aufgaben. | |||||
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Autor | Thom8as 8M., Menden/ Sauerland / NRW | 841519 | |||
Datum | 28.07.2018 20:36 | 19099 x gelesen | |||
Geschrieben von Alexander H.Hierfür braucht es eine eigene EASA Zulassung. Für mich ein völlig uninteressantes ...Problem. Wie bei der "Ich leiste mir den Luxus einer eigenen Meinung" frei n.Bmark | |||||
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Autor | Hans8-Jo8ach8im 8Z., Berlin / Berlin | 841520 | |||
Datum | 28.07.2018 20:58 | 18916 x gelesen | |||
Geschrieben von Ulrich C.wer es noch nicht selbst erlebt hat, es gibt genug Videos im Netz, wie die fliegen, wieviel Platz die brauchen Schönes Beispiel ziemlich dicht am Limit dessen, was möglich ist. Was man dabei nicht sieht: Die müssen ja so kalkulieren, daß sie mit einem Motor auch noch hochkommen können. Geschrieben von Ulrich C. - und wie idiotisch sich aufgeklärte Mitteleuropäer dabei auf dem Wasser verhalten... Zum Glück sind Kanadier viel aufgeklärter. Daß man sich da möglichst weit in's Wasser stellen muß, hat nichts mit Behinderung von Löscharbeiten zu tun: Die Leute sind wirklich so voll von Bewunderung, daß sie das aus nächster Nähe sehen müssen! Und das meine ich nur ein ganz kleines bißchen ironisch: Aus Sicht der Leute ist das so. Hans-Joachim | |||||
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Autor | Hans8-Jo8ach8im 8Z., Berlin / Berlin | 841521 | |||
Datum | 28.07.2018 21:10 | 18929 x gelesen | |||
Geschrieben von Thomas M.Für mich ein völlig uninteressantes ...Problem. Wie bei der Erhöhung Anpassung der eigenen Diäten kann die Anerkennung schneller erfolgen als der Lufttransport über den Teich dauert.....wenn es den Willen geben würde Das siehst Du falsch. Sobald wirklich eine EASA-Zulassung erforderlich ist, hast Du es mit ziemlich unabhängigen Leuten aus ziemlich vielen Ländern Europas zu tun, die sich gegenüber den Wünschen nationaler Politik ziemlich zugeknöpft zeigen können. Erinnere Dich an den unglücklichen Herrn de Maiziere und seine Geldversenkung beim Versuch, eine Drohne über Europa fliegen zu lassen. Bei einer militärischen Zulassung ist es natürlich möglich, Zulassungstests in anderen NATO-Ländern auszuwerten, wo vergleichbar geprüft wird. FAA und EASA arbeiten allerdings mittlerweile auch viel enger zusammen, als das früher der Fall war. Hans-Joachim P.S.: GPS-Gerät: 35 Euro. Gleiches Gerät mit FAA- und EASA-Stempel: 1500 Euro. | |||||
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Autor | Bast8ian8 S.8, München / Bayern | 841522 | |||
Datum | 28.07.2018 21:15 | 19044 x gelesen | |||
Beim Waldbrand am Graseck am 01.01.2017 - Neujahr! waren, laut diesem Einsatzbericht, zwei "Edelweiss"-Hubschrauber eingesetzt. Im Zweifelsfall dürften also zwei Hubschrauber mit entsprechendem Vorlauf auch am Wochenende zur Verfügung stehen:.Brandwacht Bayern | |||||
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Autor | Henn8ing8 K.8, Dortmund / NRW | 841524 | |||
Datum | 28.07.2018 23:39 | 19013 x gelesen | |||
Geschrieben von Alexander H.Das Innenministerium hat ja auch genug eigene Hubschrauber. Nun gibt es zufällig auch genau 16 Zivilschutz-Hubschrauber. Dieses Modell kann laut wikipedia grundsätzlich bis zu 1.300 kg Außenlast tragen, da müsste doch was gehen?! Natürlich ist das ein ganzes Stück weniger als die 5.500 kg der CH53, aber immerhin stehen doch quasi jederzeit 12 von den Maschinen auf Knopfdruck zur Verfügung. Möglicherweise wäre das doch die beste Lösung, um das "Problem der fehlenden Löschflugzeuge" zeitnah, mit finanziell überschaubarem Aufwand und einsatztaktisch sinnvollem Nutzen anzugehen?! (und bevor da jetzt jemand mit anderen Aufgaben kommt: der zivile Rettungsdienst gehört nicht zu den originären Aufgaben des Bundes, der ist zwar Haupteinsatzgebiet, aber streng genommen doch nur 'Zweitverwendung') | |||||
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Autor | Henn8ing8 K.8, Dortmund / NRW | 841525 | |||
Datum | 28.07.2018 23:42 | 18937 x gelesen | |||
Geschrieben von Hans-Joachim Z.Schönes Beispiel ziemlich dicht am Limit dessen, was möglich ist. Auch wenn die Kameraperspektive bei solchen Aufnahmen üblicherweise ziemlich täuscht: Ich glaube, dass solche Aktionen ziemlich weit von dem Sicherheitsstandard entfernt sind, den man sich hierzulande auch bei der Bekämpfung von Waldbränden wünschen würde. Mehr so die Richtung "Ich laufe mit der Motor-Kreissäge und ohne PA auf das Holzdach den brennenden Hauses, ich bin ein Held!". In anderen Teilen der Welt ganz normal, bei uns doch eher nicht so akzeptiert... | |||||
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Autor | Dani8el 8R., Lauterbach / Hessen | 841532 | |||
Datum | 29.07.2018 03:25 | 19108 x gelesen | |||
Hi ich glaube nicht das das eine Lösung ist aus folgenden Gründen: 1.) Die Tatsache das es 16 Zivilschutzhubschrauber gibt heißt nicht das es in jedem Bundesland einen gibt. Es gibt Länder da welche stationiert (in Hessen zum Beispiel sogar 2) und andere da sind keine stationiert. Desweitern sind von den 16 Hubschraubern auch nur 12 mehr oder weniger permanent besetzt die restliuchen 4 sind Reserve). 2.) Auf Grund der begrenzten Reichweite und der ungleichmäßigen Verteilung stehen nicht überall gleich viele Hubschrauber zur Verfügung (wenn es zum Beispiel in den Alpen brennt sind die norddeutschen Hubis erstmal raus 3.) Der Haupeinsatzzweck der Zivielschutzhubschrauber ist eben doch der Rettungsdienst und die sind hier auch ziemlich eng eingebunden (siehe dazu auch den WIKI Eintrag) Da könnte man im Notfall wohl mal EINEN Hubschrauber raus lösen aber nicht mehrere und nicht für lange 4.) Die eingesetzten Hubschrauber ( Typ EC 135 T2i) haben zwar theoretisch eine Außenlast von über einer Tonne das ist aber der Wert bei optimalen Bedingungen. Die haben wir aber u.a auf Grund der Thermik über einem Waldbrand eher weniger. Desweitern gelten diese über 1000 kg für einen leeren Hubschrauber. Die ZS Hubschrauber sind aber alle mit dem "Rüstsatz Luftrettung" beleget und dieser ist nicht einfach mal so schnell aus zubauen und ziemlich schwer. Im Ernstfall wird man daher wohl eher auf die Hubschrauber der Bundespolizei ( 5 Staffeln verteilt über ganz Deutschland) dh im Regelfall wohl Hubschrauber des Typs Eurocopter Super Puma (tolle Maschinen im übrigen) oder der entsprechenden Landespolizei dh im Regelfall eher kleiner Typen ala EC 135 oder ähnlichem zurück greifen. Für Hessen sieht es wohl so aus das wir auf die BUPO Fliegerstaffel Mitte (Fuldatal) zurückgreifen können. Die haben wohl eine Super Puma immer einsatzklar. Entsprechende Behälter hält jeder Landkreis vor (Bambi Bucket mit etwas über 1200l Fassungvermögen) Und wir haben noch die Landespolizei- Fliegerstaffel in Egelsbach die haben ständig zwei EC 135 oder 145 einsatzklar, allerdings ist nur einer leer der andere hat den Rüstsatz "Überwachung" eingebaut und ist damit für die Außenlastbehälter raus. Die bringen auch ihre eigenen Bambi Bucket mit( die 900l Variante) Wir hatten die vor ein paar Wochen für ne Waldbrandübung da, das hat super geklappt. Der Pilot meinet nur je nach Bedingungen über dem Brandherd kann er nicht mal die 900l voll machen | |||||
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Autor | Andr8eas8 K.8, Magdeburg / Sachsen-Anhalt | 841533 | |||
Datum | 29.07.2018 07:38 | 18771 x gelesen | |||
Wieso wurden die dann in den 80ern und Anfang der 90er erfolgreich in Deutschland (ost) eingesetzt? Bei der ganzen Diskussion wird die Größe der Flugzeuge außer acht gelassen. Bei den riesigen Dingern, die da teilweise weltweit rumfliegen stimme ich zu. Die können wir hier nicht gebrauchen. Aber welche auf Basis von Agrarfliegern könnten durchaus hilfreich sein. Die können auf einem nahe gelegenen/eingerichteten Feldflguplatz landen und dort zügig betankt werden. Technisch und taktisch funktioniert das schon. Das Problem das ich sehe ist, dass die ohne Brände hier kaum zum Einsatz kommen und damit zwischen den Löscheinsätzen "verrosten" würden. Deshalb hat die Firma, die noch welche vorgehalten hat, diese 2014 verabschiedet. Damit sind sie nicht verfügbar. Es macht, aus meiner Sicht, keinen Sinn in Deutschland nur für die Feuerwehr irgendwelches bemanntes Fluggerät zu kaufen. Hier wären Kosten/Nutzen zuweit auseinander. Wir müssen uns an andere mit dranhängen. Bisher war die Bundeswehr eine verläßliche Adresse dafür. die fällt aber scheinbar erstmal raus. Die Länderpolizeien wären eine weitere Möglichkeit. Die haben einige Bundesländer aber verschlafen. Agrarflieger fallen, mangels sonstiger Verwendung in Deutschland, auch aus. Bleiben noch Bundespolizei und private Firmen, bei denen man was mieten kann. Private Firmen sind in Sachsen-Anhalt vor ein paar Jahren vorgesehen gewesen. Inwieweit das funktioniert und wie schnell, weiß ich aber nicht. Ich gebe hier nur meine rein private Meinung wieder. | |||||
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Autor | Chri8sti8an 8S., Wasserburg/Bodensee / Bayern | 841534 | |||
Datum | 29.07.2018 08:27 | 19129 x gelesen | |||
Moin, Geschrieben von Henning K. Nun gibt es zufällig auch genau 16 Zivilschutz-Hubschrauber. Zu vielen Dingen die hier diskutiert werden kann oder will ich besser nichts sagen. Aber nur sovielzu dieser Variante: Unabhängig von der technischen Möglichkeit will ich dir anhand von Christoph 17 (Kempten) nur sagen das wenn du den für die Waldbrandbekämpfung anforderst sich vermutlich recht schnell jemand bei dir melden wird und fragt ob es dir noch ganz gut geht. Der ist auch im Sommer so gut ausgebucht das du dir dann eine Alternative suchen musst wie du die verletzten Touristen aus den Bergen wieder ins Tal bringst, bei dieser Aufgabe wird er regelmäßig auch noch von der Polizei und benachbarten Rettungshubschraubern unterstützt. Das gleiche gilt für den orangenen Hubschrauber im Oberland. Die Länder wären also gut beraten entsprechende Kapazität über ihre Polizeihubschrauber abzudecken, aber wenn man dann so wie in Sachsen Hubschrauber ohne Außenlastmöglichkeiten kauft ....... Viele Grüße Christian Planung ersetzt Zufall durch Irrtum! | |||||
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Autor | Alex8and8er 8H., Neuburg / Bayern | 841538 | |||
Datum | 29.07.2018 09:50 | 18865 x gelesen | |||
Geschrieben von Henning K.Möglicherweise wäre das doch die beste Lösung, um das "Problem der fehlenden Löschflugzeuge" zeitnah, mit finanziell überschaubarem Aufwand und einsatztaktisch sinnvollem Nutzen anzugehen?! Ganz deiner Meinung. Wie gesagt, ich wollte nur klarmachen das es eben nicht mehr so einfach ist wie vor 10 oder 15 Jahren Hubschrauber der Bundeswehr zu bekommen. | |||||
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Autor | Mark8us 8R., Höhenrain / Bayern | 841539 | |||
Datum | 29.07.2018 09:57 | 18790 x gelesen | |||
Geschrieben von Bastian S.Beim Waldbrand am Graseck am 01.01.2017 - Neujahr! waren, laut diesem Einsatzbericht, zwei "Edelweiss"-Hubschrauber eingesetzt. Danke, den Bericht hatte ich gesucht! | |||||
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Autor | Mark8us 8R., Höhenrain / Bayern | 841540 | |||
Datum | 29.07.2018 10:02 | 18871 x gelesen | |||
Geschrieben von Alexander H.Das alles hat mit dem BMVg nichts zu tun. Platt gesagt ist das BMVg auch erstmal "Bund", ebenso wie das Innenministerium. Und vor noch nicht allzu langer Zeit haben wir da ja mal so Wörter wie "Ressortverantwortung" einerseits, und "Richtlinienkompetenz" andererseits gelernt. Insofern: wenn der Bund möchte, dass hier ein oder zwei CH-53 für die Waldbrandbekämpfung fliegen, dann werden die wahrscheinlich auch kommen, wenn es irgendwie geht. Die neuen HLK beinhalten in jedem Fall auch 5.000 l-Außenlastbehälter des Freistaates Bayern. | |||||
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Autor | Mark8us 8R., Höhenrain / Bayern | 841542 | |||
Datum | 29.07.2018 10:08 | 18851 x gelesen | |||
Geschrieben von Alexander H.Der Pilot sagte mir damals das eine Hubschrauberbesatzung für Norden und eine fürn Süden bereitsteht. Hierzu aktuell eine PM der Polizei Bayern: Pressemeldung HP Polizei Bayern | |||||
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Autor | Jürg8en 8M., Weinstadt / Baden-Württemberg | 841546 | |||
Datum | ![]() ![]() | 20091 x gelesen | |||
hallo, dazu zitiere ich jetzt einfach mal Jan:
MkG Jürgen Mayer, Weinstadt | |||||
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Autor | Alex8and8er 8H., Neuburg / Bayern | 841549 | |||
Datum | 29.07.2018 13:14 | 18703 x gelesen | |||
Geschrieben von Markus R.Hierzu aktuell eine PM der Polizei Bayern: Ahja, ok. Wie ich gesagt habe war das ein alter Stand. Schön das sie bei erhöhter Waldbrandgefahr extra Hubschrauber mittlerweile bereithalten. | |||||
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Autor | Mark8us 8M., Neustadt / | 841550 | |||
Datum | 29.07.2018 13:25 | 18991 x gelesen | |||
https://www.feuerwehrschulen-bayern.de/downloads/merkblaetter-broschueren.html?no_cache=1&download=i_ALF_Flughelfer_Bayern.pdf&did=834 Hallo Thomas vielleicht hilft dir das weiter. Grüße aus Bayern | |||||
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Autor | Thom8as 8E., Nettetal / NRW | 841551 | |||
Datum | 29.07.2018 13:26 | 19031 x gelesen | |||
Wie immer hat Jan recht. Einige Dinge will ich aber trotzdem anmerken, Pump and Roll ist heutzutage überwiegend Software, dank CAN-Bus. Man muss es nur wollen. Ich schreibe hier nur für mich und nicht für meine FF. Sollte das mal wirklich offiziell sein, dann mit Dienstgrad und Funktion | |||||
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Autor | Henn8ing8 K.8, Dortmund / NRW | 841560 | |||
Datum | 29.07.2018 16:01 | 18775 x gelesen | |||
Geschrieben von Christian S.Aber nur sovielzu dieser Variante: Unabhängig von der technischen Möglichkeit will ich dir anhand von Christoph 17 (Kempten) nur sagen das wenn du den für die Waldbrandbekämpfung anforderst sich vermutlich recht schnell jemand bei dir melden wird und fragt ob es dir noch ganz gut geht. Dann haben wir aber die gleiche Situation wie bei den Bundeswehr-Hubschraubern: man verlässt sich darauf, dass jemand die Aufgabe erfüllt der da eigentlich überhaupt nicht für zuständig ist. Weil es eben bisher so gut geklappt hat... | |||||
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Autor | Seba8sti8an 8K., Grafschaft / RLP | 841563 | |||
Datum | 29.07.2018 16:26 | 18744 x gelesen | |||
Geschrieben von Henning K.Weil es eben bisher so gut geklappt hat...Hat es das eigentlich nicht, frage ich mich die ganze Zeit? Feuerwehren, die als Flughelfer-Einheit vorgesehen sind, nennen zumindest div. potentielle Möglichkeiten an einen Hubschrauber zu kommen, bei unseren letzten Hochwassern/Starkregen haben wir im Landkreis mehrfach Hubschrauber angefordert (und dann recht flott BW und Pol bekommen), und auch in Schweden sind deutsche Löschhubschrauber im Einsatz. Natürlich machen die eigentlich vorrangig was anderes, natürlich sind die nicht alleine für die FW-Anforderungen da, aber mit vernünftigen Vorplanungen und Abläufen im Hintergrund ist es doch nun wirklich nicht so, als wenn bei Waldbrand morgen in D kein einziger Hubschrauber aufzutreiben wäre? "In der Regel machen es die reinen Experten nicht gut. Das ist wie vor Gericht. Der Zeuge weiß, wie es war, versteht aber nichts. Der Gutachter versteht alles, weiß aber nicht, wie es war. Der Richter versteht nichts und weiß nichts, aber er entscheidet - nachdem er alle angehört hat." (Wolfgang Schäuble, Stern-Interview vom 20.06.2013) | |||||
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Autor | Dani8el 8W., Immenstedt / S-H | 841564 | |||
Datum | 29.07.2018 17:26 | 18986 x gelesen | |||
Moin, da hat Jan wieder eine schöne Ausarbeitung geschrieben! Zu dem Punkt 3.2.: Ich sehe hier die Möglichkeit, für kleine Feuerwehren das Überleben zu sichern. Freiwillige Feuerwehren, die im Bereich um die 10 Kameraden haben, könnte man hier umgliedern, aus dem Kommunalen Brandschutz ausgliedern und dem KatS zuordnen. Diese bekommen dann einen Waldbrandtanker ggf mit Führerscheinen, bei 10 aktiven ist das nen Personalfaktor von 5. Atemschutztauglichkeit wünschenswert, aber Filter würde reichen. Ausbildung findet dann überörtlich im Waldbrandverband statt (Fahrzeit zu den Ausbildungen erhöht sich zwar, aber dafür haben sie den Tanker als Fahrzeug). ggf Vertraglich regeln, dass der Tanker als Erstangreifer im örtlichen Dorf den umständen entsprechend mitgenutzt werden kann, die Wehr aber schwerpunktmäßig dem KatS zur Verfügung steht und im Brandfall nur als Bonus genutzt werden darf, sofern sie nicht unterwegs ist. Bei 10 Aktiven dürften ja eh die Umliegenden Wehren schon jetzt den Brandschutz stellen. Ausrückezeiten wären in zwei Stufen, 30min für Einsätze im Umkreis bei Gleichzeitiger Durchhaltestärke von bis zu 8h. 2h bei Durchhaltestärke 24 oder mehr. Da durch, dass diese Einheiten beim Land aufgehangen sind, dann eine Art LSHD 2.0. Die Autos gehen einmal im Jahr zur Dienststelle, die sie durch-prüft und Örtliche Gegebenheiten rückbaut. Je nach Infrastruktur dann alle 8 Tanker eine Führungskomponente mit Allrad Führungsfahrzeug dabei... Gruß Daniel | |||||
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Autor | Thom8as 8E., Nettetal / NRW | 841568 | |||
Datum | 29.07.2018 18:49 | 18751 x gelesen | |||
Nein nicht schon wieder wasNeues gründen. Die Idee ist richtig, aber die Einheit bleibt Feuerwehr mit allen Rechten und Pflichten .Dass ein Waldbrand TLF kein Erstangreifer ist, ist halt so. Aber die Kettensäge passt überall drauf und Wasser haben sie ja eh dabei. Wichtig ist die Ausbildung auf das Fahrzeug wirklich abzustimmen. Wenn ich schon geländegängig bin, sollten die Fahrer die Eigenschaften auch nutzen können. Ich schreibe hier nur für mich und nicht für meine FF. Sollte das mal wirklich offiziell sein, dann mit Dienstgrad und Funktion | |||||
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Autor | Andr8eas8 H.8, Weißwasser O.L. / Sachsen | 841573 | |||
Datum | 29.07.2018 20:54 | 18800 x gelesen | |||
Hallo, Zustimmung!!! Endlich mal weg von dieser übereifrigen Waldbrand-Debatte. Die aufgeführten Punkte bzw. Reihenfolge sind nachvollziehbar. Dazu kann ich bereits sagen, dass ein Teil davon in einigen Bereichen (Regionen) schon abgearbeitet bzw. in Arbeit ist. Hier sei nur die Ausbildung erwähnt, die wir seit einiger Zeit durchführen, mit den genannten Schwerpunkten. Dies wird zukünftig jährlich stattfinden und weiter ausgebaut. Ausbildung 2017 Gruß Andreas ---------------- Meine Beiträge = Meine Meinung! "1 Mann in der ersten viertel Stunde ist mehr Wert, als 100 Mann nach einer Stunde!" Walter Seitz (1863 - 1945) >> Erfinder des Feuerwachturmes im Muskauer Forst bei Weißwasser | |||||
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Autor | Oliv8er 8M., München / Bayern | 841575 | |||
Datum | 29.07.2018 23:23 | 18673 x gelesen | |||
Geschrieben von Thomas E.Nein nicht schon wieder wasNeues gründen. Das ist nichts Neues und man muss das auch nicht LSHD 2.0 nennen. Die Bezeichnung dafür ist Regieeinheit, egal ob die Einheit von einem Landkreis oder von einem Land getragen wird. Im Brandschutz als Teil der alltäglichen Gefahrenabwehr braucht es natürlich keine Regieeinheiten, weil diese Aufgabe vollumfänglich von den kommunalen Feuerwehren erfüllt wird. Wenn die beschriebene Aufgabe aber über die Pflichten der Kommunen in der Gefahrenabwehr hinausgeht, sind Regieeinheiten auch im Brandschutz vorstellbar. Die Rechtsgrundlagen sind aber (natürlich) von Land zu Land unterschiedlich. | |||||
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Autor | Bern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg | 841580 | |||
Datum | 30.07.2018 08:20 | 18591 x gelesen | |||
Guten Tag Geschrieben von Oliver M. Im Brandschutz als Teil der alltäglichen Gefahrenabwehr braucht es natürlich keine Regieeinheiten, weil diese Aufgabe vollumfänglich von den kommunalen Feuerwehren erfüllt wird. Wenn die beschriebene Aufgabe aber über die Pflichten der Kommunen in der Gefahrenabwehr hinausgeht, sind Regieeinheiten auch im Brandschutz vorstellbar. Dafür müßte man jetzt nicht irgendwelche neue Strukturen aufbauen. Es gibt auf Kreis-, Bezirks- und Ländeebene jetzt schon jede Menge Gefahrgut-, DeKon-, Führungs,- Wasserförder- usw. usw. und wie man diese FW-Einheiten/Züge/Bereitschaften nennen will. Ganz einfach noch Waldbrandeinheiten wie hier bereits angedacht beispielsweise auf Kreisebene Zusammenstellen, Ausrüsten und Ausbilden. Gruß aus der Kurpfalz Bernhard " Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles eine Bemerkung !" (Heinrich Heine) | |||||
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Autor | Thom8as 8E., Nettetal / NRW | 841585 | |||
Datum | 30.07.2018 10:49 | 18512 x gelesen | |||
Regieeinheiten waren die Notlösung für Einheiten des Kat-Schutzes die nicht in andere Organisationen wechseln wollten, nachdem der LHD aufgelöst wurde. Seine Mitglieder kamen alle aus den Freistellungen vom Wehrdienst. Da es das nicht mehr gibt, müsste man wieder Leute aus der Feuerwehr werben. Und da fängt das nächste Problem an. Ich schreibe hier nur für mich und nicht für meine FF. Sollte das mal wirklich offiziell sein, dann mit Dienstgrad und Funktion | |||||
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Autor | Bern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg | 841589 | |||
Datum | 30.07.2018 10:56 | 18380 x gelesen | |||
Guten Tag Geschrieben von Thomas E. Da es das nicht mehr gibt, müsste man wieder Leute aus der Feuerwehr werben. Und da fängt das nächste Problem an. Wir kommen vom Ursprungshtema ab, aber.... Dafür bräuchte man bei ausgewählten geeigneten ( kleinen ) FFs entsprechende " Waldbrandfahrzeuge " zu stationieren, wie jetzt schon mancherorts beispielsweise bestimmte FFs mit LF-KatS und/oder SW zur Besetzumg von Wasserförderzügen gehandhabt wird, das Personal ist ja mehr oder weniger dort schon vorhanden oder wird sich bei sinnvoller Aufgabenstellung wieder finden lassen. Dies zu planen und organisieren wäre doch ein dankbares Aufgabengebiet für die Kreisfeuerwehrführungen ! Gruß aus der heißen Kurpfalz Bernhard " Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles eine Bemerkung !" (Heinrich Heine) | |||||
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Autor | Mark8us 8G., Kochel am See / Bayern | 841590 | |||
Datum | 30.07.2018 11:08 ![]() | 18897 x gelesen | |||
Ich bin ganz bei unsere Meister... Aaaaaaber.... zu Punkt 2: Warum lässt der Chef denn nicht weg? Weil wir Feuerwehrs viele Dinge machen müßen, die uns nix angehen und der Staat/Gesellschaft es gerne auf die Freiwilligen abdrückt. Weil wir z.B. beim Waldbrand meist Tage unterwegs sind, da wir am Dauerimprovisieren sind. Weil der Staat nichts hat, um auf so eine Lage generell zu Reagieren. Ich habe dies in dem Post vom Jochberg hoffe ich, klar dargelegt. Und wenn man so etwas auch nur Ansatzweise öffentlich Kund tut, sofort den Zorn der Obrigkeiten auf sich zieht, so wie nach meinem Post. Dies sah so aus, daß mein Kdt. vom einem Menschen aus dem Ministerium aufgefordert wurde ich solle umgehend darum kümmern, daß ich meinen Post löschen soll/muß/kann/darf. Wer und was dort genau gesagt wurde, entzieht sich meiner Kenntnis, da mein Kdt. sich hierzu mir gegenüber nicht geäussert hat. Es wird alles lediglich ausgesessen, nach dem Motto: Manche Dinge erledigen sich von selbst! oder geht mich nichts an, das passiert bei uns eh nicht uswusw. Der Staat stellt kein Personal ein, sondern entlässt, bzw. füllt noch nicht einmal das auf, was abgeht. Den Rest erledigen schon die Kameraden in den roten Autos..... uswusw..... zu Punkt 4: Es wird von sog. "Fachleuten" immer wieder unterstellt und behauptet, daß man immer und überall mit entsprechendem Gerät hinfahren und dort munter drauf los löschen könne, überall Wege sind, die nur darauf warten befahren zu werden. Auch hier wird mit einer ignoranz gehandelt, die ihres gleichen sucht. Wo waren die Wege am Jochberg, wo am Sylvenstein, wo in der Pupplinger Au uswusw..... Verdammt....... leider nicht da, Bekämpfung nur von der Luft aus möglich und ohne die Österreicher, wären wir am Jochberg kompl. am Arsch gewesen. Ebenso auch in Teilen der anderen Bereichen, weil wir als führende Wirtschaftsnation entweder Flughäfen gar nicht mehr bauen können, oder Flugplätze in Nebellöcher bauen, weil sie politisch so gewollt sind aber nicht mit den Menschen gesprochen wird, die dort landen oder starten müssen. Dies abern icht können, weil es Nebel hat..... Dies hat zur Folge, daß wir keine Longlines brauchen, sondern Mensch und Material in ausreichende Menge, mit einer entsprechenden Ausbildung, daß wir in die Lage versetztwerden schlagkräftig handeln können. Das ist aber Aufgabe des Staates und nicht einer freiwilligen Feuerwehr in einem Kaff in Brandenburg, RLP, Bayern, Whereever. Was bringt mir dort die vorhandene Technik? Die tolle Technik bringt mir doch überhaupt nichts, da sich Wald-, Flächen, oder Buschbrände so schnell entwickeln, daß wir gar nicht so viele rote Autos und Menschen mit Schutzkleidung oder Schläuche rankarren können, die eigentlich benötigt werden würden. Der Erfolg sieht doch so aus, daß wir m² um m² verlieren so lange bis der Wind sich dreht oder sich das Feuer irgendwo totläuft. Aber nicht weil wir mit den roten Autos da gestanden sind...... In den allermeisten der mir bekannten Fällen, haben erst die Löscherfolge aus der Luft für einen wirklichen Erfolg geführt. Die roten Autos und die Kameraden lediglich Statisten in einem makaberen Schauspiel..... Auch wird hier wieder der Staat aus der Verantwortung genommen und alles auf die Kommunen abgewälzt, die finanziel selbst schon am Tropf hängen. Wenn wir hier entsprechende Erfolge in der Zukunft erziehlen wollen, brauchen wir Hubschrauber in auseichender Form, für den Einsatzzweck auch brauchbar und entsprechende Piloten, die nicht nur gerade aus fliegen können, sondern auch Waldbrand mit Außenlastbehältern im Portfolio haben. Sorry, aber ich bin bei dem Thema glaube ich befangen...... Trotzdem noch eine schwitzreichen Tag und den Kameraden an der Feuerfront: Kommt gut und Gesund nach Hause..... my 2cent In Treue fest! | |||||
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Autor | Thom8as 8M., Menden/ Sauerland / NRW | 841598 | |||
Datum | 30.07.2018 14:01 | 18605 x gelesen | |||
Geschrieben von Markus G.Aaaaaaber.... Tut mir leid, einen Großteil habe ich mangels kognitiver Fähigkeiten schlicht nicht verstanden. Möglich das ich dadurch vieles ganz anders sehe, zB Geschrieben von Markus G. sondern Mensch und Material in ausreichende Menge Wenn gewollt könnten wir so viele Kräfte in Einsatz bringen dass bereits die Anfahrt zu einem Verkehrschaos auf der BAB führen würde. Geschrieben von Markus G. Das ist aber Aufgabe des Staates Nur im Kat.fall und selbst da bleiben wir ganz vorne im Boot Geschrieben von Markus G. In den allermeisten der mir bekannten Fällen, haben erst die Löscherfolge aus der Luft für einen wirklichen Erfolg geführt. Ich habe schon viele Vegetationsbrände erlebt, alleine 4 Alarme in letzten Woche, aber noch nie war ein Löschflugzeug dabei. "Ich leiste mir den Luxus einer eigenen Meinung" frei n.Bmark | |||||
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Autor | Mark8us 8G., Kochel am See / Bayern | 841600 | |||
Datum | 30.07.2018 14:37 | 18453 x gelesen | |||
Geschrieben von Thomas M.Tut mir leid, einen Großteil habe ich mangels kognitiver Fähigkeiten schlicht nicht verstanden. macht ja nix hase.... war schnell geschrieben......;-) Geschrieben von Thomas M. Wenn gewollt könnten wir so viele Kräfte in Einsatz bringen dass bereits die Anfahrt zu einem Verkehrschaos auf der BAB führen würde. Richtig, also ist das Argument von Jan falsch, wenn er noch speziellere uns tollere Ausrüstung "fordert". Ebenso ist es so, daß die Arbeitgeber genervt sind, wenn die ganzen Leute auf der BAB stehen als am Arbeitsplatz..... Geschrieben von Thomas M. Ich habe schon viele Vegetationsbrände erlebt, alleine 4 Alarme in letzten Woche, aber noch nie war ein Löschflugzeug dabei. Arme Sau.... Aber ich habe von Hubschraubern geschrieben und nicht von Löschflugzeugen. Geschrieben von Thomas M. Nur im Kat.fall und selbst da bleiben wir ganz vorne im Boot Das weiß ich auch. Trotzdem ist es doch so, daß wir ganz vorne meistens nichts machen können, weil uns der Zugang in das Gebiet schlichtwegs nicht möglich ist. Gerade hier wäre es Aufgabe des Staates entsprechende Möglichkeiten zu schaffen, um uns am Boden und auf der Autobahn (Spässle) zu unterstützen. Aber das passiert nicht. Man(n) verlässt sich vielmehr auf die ganzen tollen roten Autos und auf die vielen Ehrenamtler, die das Kind schon schaukeln werden. Nochmal.....Ist es wirklich unsere Aufgabe, tagelang (siehe z.B. den Truppenübungsplatz) zu löschen (wo ich noch nicht einmal vom Weg abkommen darf, weil so viele Munitionsreste rumligen), nur weil der Staat meint, der Bundesgrenzschutz/Bundeswehr macht das dann schon? Die Realitäten sind noch einmal: Die BW hat nahezu keine Fähigkeiten mehr im Inland, solche Flüge durchzuführen, weil Kein Hubschrauber da und Piloten im verdienten Urlaub oder ebenfalls im Ausland. Der Bundesgrenzschutz ist meistens nur bedingt verfügbar, wenn überhaupt. Z.B. G7, G20 oder in Berlin ist was ganz tolles ect. Also ist auf die Jungs auch kaum verlass. Ergo ist es doch Aufgabe des Staates hier für Abhilfe zu schaffen und nicht die Kommune oder?? Die Resource Feuerwehrmann wird hierbei komplett verbrannt und die Arbeitgeber verprellt. Nur um jetzt schon vorzubeugen. Die Jungs/Piloten machen einen klasse Job und können für das Ganze nichts. Nicht das wieder einer meint, ich würde wieder auf irgendwem rumhaken oder einem etwas unterstellen..... Gruß Markus In Treue fest! | |||||
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Autor | Thom8as 8M., Menden/ Sauerland / NRW | 841601 | |||
Datum | 30.07.2018 14:54 | 18537 x gelesen | |||
Geschrieben von Markus G.Richtig, also ist das Argument von Jan falsch, wenn er noch speziellere uns tollere Ausrüstung "fordert". Nö weil; Geschrieben von Markus G. daß wir ganz vorne meistens nichts machen können, weil uns der Zugang in das Gebiet schlichtwegs nicht möglich ist. Genau dafür brauchen wir Einsatzkräfte die sich darauf spezialisiert haben dort effektiv löschen zu können wo wir mit unseren 14to TLFs nicht mehr oder nur mit erheblichem Arbeitseinsatz hinreichen können. Geschrieben von Markus G. Ergo ist es doch Aufgabe des Staates hier für Abhilfe zu schaffen und nicht die Kommune oder Wir sind uns zumindest darin einig das Löschflugzeuge/Hubschrauber nicht Aufgabe einer Kommune sein dürfen. Ob hier Bedarf besteht kann ich nicht sagen, gibt es irgendwo Zahlen wie viele Anforderungen von uns mangels Fluggerät nicht erfüllt werden konnten? "Ich leiste mir den Luxus einer eigenen Meinung" frei n.Bmark | |||||
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Autor | Mark8us 8G., Kochel am See / Bayern | 841603 | |||
Datum | 30.07.2018 16:28 | 18434 x gelesen | |||
Geschrieben von Thomas M.Wir sind uns zumindest darin einig das Löschflugzeuge/Hubschrauber nicht Aufgabe einer Kommune sein dürfen. Wir sind uns ja im tiefsten unseres Herzens alle einig....;-) Geschrieben von Thomas M. Genau dafür brauchen wir Einsatzkräfte die sich darauf spezialisiert haben Genau, aber eben nicht die Ehrenamtler, die sich Tage um Tage um die Ohren schlagen müssen. Das ist Sache des Staates und nicht die einer Feuerwehr mit ganz vielen neuen tollen Speziallalü und Spätzleforces...... da stoßen wir an unsere Grenzen und zwar ganz gewaltig.... Geschrieben von Thomas M. gibt es irgendwo Zahlen wie viele Anforderungen von uns mangels Fluggerät nicht erfüllt werden konnten? Natürlich nicht, und jeder der mit der Materie zu tun hat, wird sich hüten hierzu auch nur ansatzweise Kritik zu üben, da er die Repressalien oder Konsequenzen fürchtet. z.B. Dann kommt halt das nächste mal kein Hubschrauber.... Es reich ja mir schon, welches gerenne ich hatte mit dem Post.... Da kann ich mir den Rest sehr lebhaft vorstellen..... In Treue fest! | |||||
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Autor | Mich8ael8 B.8, Münsingen / Baden- Württemberg | 841612 | |||
Datum | 30.07.2018 21:32 | 18286 x gelesen | |||
Hallo Markus, Du schreibst halt wieder in Deiner bekannt provokanten Art! Geschrieben von Markus G. Geschrieben von Thomas M."Genau dafür brauchen wir Einsatzkräfte die sich darauf spezialisiert haben"Sind wirklich alle FF Mitglieder so oft unterwegs? Sicher die Jungs und Mädels Mittlerer und großer FF haben 120 - 300 und mehr Einsätze im Jahr. Sollen da nicht ran. Denen reicht Ihr Einsatzaufkommen. Aber ich kenne genügend kleine Feuerwehren / FW- Abteilungen die haben <1 Einsätze im Jahr. Wenn ich Jan richtig verstanden habe sollten die Waldbrandspezialisten aus diesen Einheiten rekrutiert werden. Sicher das sind Kräfte die oft noch nicht einmal für den Erstschlag am Tag zur Verfügung stehen. Aber durch Planung und Voralarm sollte es möglich sein, bei Bedarf, innerhalb von 1 bis 2 Stunden zu rollen. Und wenn die Einheiten wirklich nur 1 - 2 Wochen im Jahr raus müssen fehlen deren Angehörige in ihren Betrieben weniger als Angehörige großer Feuerwehren. Gruß Michael Auch schlechter Ruf verpflichtet | |||||
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Autor | Hara8ld 8S., Köln / NRW | 841626 | |||
Datum | 31.07.2018 10:16 | 18466 x gelesen | |||
Geschrieben von Markus G.Es reich ja mir schon, welches gerenne ich hatte mit dem Post.... Hattest du schwierigkeiten, weil du hier deine Meinung kund gegeben hast? | |||||
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Autor | Chri8sti8an 8R., Kressberg / BW | 841638 | |||
Datum | 31.07.2018 13:21 | 18558 x gelesen | |||
Zwar kein Waldbrand. Aber die Bundeswehr war laut Bericht mit einem Hubschrauber vor Ort. Zum Einsatzbericht Meine ganz Persönliche Meinung MKG Christian | |||||
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Autor | Seba8sti8an 8K., Grafschaft / RLP | 841640 | |||
Datum | 31.07.2018 14:05 | 18364 x gelesen | |||
Der kam aber doch hoffentlich zufällig vorbei, oder ist der Waldbrand- und Hubschrauberwahn jetzt schon so groß geworden, dass wir sicherheitshalber zu allem mal Luftunterstützung anfordern müssen? "In der Regel machen es die reinen Experten nicht gut. Das ist wie vor Gericht. Der Zeuge weiß, wie es war, versteht aber nichts. Der Gutachter versteht alles, weiß aber nicht, wie es war. Der Richter versteht nichts und weiß nichts, aber er entscheidet - nachdem er alle angehört hat." (Wolfgang Schäuble, Stern-Interview vom 20.06.2013) | |||||
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Autor | Mark8us 8G., Kochel am See / Bayern | 841646 | |||
Datum | 31.07.2018 20:45 | 18101 x gelesen | |||
jupp.... In Treue fest! | |||||
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Autor | Dirk8 S.8, Lindau / Bayern | 841647 | |||
Datum | 31.07.2018 21:53 | 18089 x gelesen | |||
Hallo, Geschrieben von Thorsten Ich habe die Tage gelesen, dass es in Deutschland eben nur Nord-/Ostsee oder Bodensee gibt, die für Wasserbetankungen durch Flugzeuge geeignet sind (keine Ahnung ob das stimmt), und da wären die Entfernungen zu vielen Gebieten einfach zu gross. Hier ein kleines Beispiel zu Eignung von Gewässer, wie dem Bodensee. Grundsätzliche Eignung ja. Hier wurde zwar nicht mir einem Wasserflugzeug gelandet (auch das hat es schon gegeben), aber hier wurde ein Bereich für die Bundeswehr gesperrt, um Fallschirmspringer in den See springen zu lassen. Trotz Sicherungsboote ist ein Segler in die Absprungzone gefahren. (Ausführlicher Bericht in unserer Lokalzeitung) https://www.pfaelzischer-merkur.de/punktlandung-mit-gutem-ende_aid-24143329 Wenn ich mir vorstelle, dass ein, oder mehrere Flugzeuge den See anfliegen, dann ist mit Sicherheit eine größere Zone dauerhaft zu sichern und frei zu halten. Wenn das die Leute nicht bei der Rettungsgasse hinbekommen, warum sollen sie das auf einem Freizeitgewässer auf die Reihe bekommen? (Die Gewässer kann man austauschen). Gruß Dirk | |||||
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Autor | Hans8-Jo8ach8im 8Z., Berlin / Berlin | 841650 | |||
Datum | 31.07.2018 22:08 | 18327 x gelesen | |||
Geschrieben von Sebastian K.Der kam aber doch hoffentlich zufällig vorbei, oder ist der Waldbrand- und Hubschrauberwahn jetzt schon so groß geworden, dass wir sicherheitshalber zu allem mal Luftunterstützung anfordern müssen? Wieso? Löschflugzeuge eignen sich auch für noch kleinere Brände! (Auflösung: Zwar sind es nur 20 km von der nächstgelegenen Ortschaft, Stanley Mission, aber die 20 km sind Wasserweg, weil die Straße in Stanley Mission endet.) Hans-Joachim | |||||
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Autor | Bern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg | 841671 | |||
Datum | 01.08.2018 17:49 | 18277 x gelesen | |||
Guten Tag Dazu vom Feuerwehr-Magazin: -> " Waldbrandbekämpfung der Zukunft - Brauchen deutsche Feuerwehren Löschflugzeuge? " Seit Jahresbeginn haben sich in Deutschland bereits bis jetzt weit mehr Flächen- und Waldbrände ereignet als 2017. Und Prognosen zum Klimawandel gehen davon aus, dass die Sommer hierzulande immer trockener werden. In den letzten Wochen wurden daher Stimmen laut, die Feuerwehr müsse für die Waldbrandbekämpfung dringend mit Löschflugzeugen ausgestattet werden. Dem widerspricht nun der Deutsche Feuerwehrverband. Gruß aus der Kurpfalz Bernhard " Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles eine Bemerkung !" (Heinrich Heine) | |||||
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Autor | Thom8as 8W., Löwenstein / Baden-Württemberg | 841674 | |||
Datum | 01.08.2018 21:21 | 17992 x gelesen | |||
Der wird sich selber alamiert haben. Seine Heimatgarage ist gerade 10km luftline weg. | |||||
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Autor | Seba8sti8an 8K., Grafschaft / RLP | 841675 | |||
Datum | 01.08.2018 21:40 | 17858 x gelesen | |||
Denke ich auch, nachdem ich etwas über den Standort recherchiert habe. Und die scheinen auch öfters zusammenzuarbeiten, haben also vermutlich noch nicht im Forum gelesen, dass das eigentlich unmöglich ist ;-) "In der Regel machen es die reinen Experten nicht gut. Das ist wie vor Gericht. Der Zeuge weiß, wie es war, versteht aber nichts. Der Gutachter versteht alles, weiß aber nicht, wie es war. Der Richter versteht nichts und weiß nichts, aber er entscheidet - nachdem er alle angehört hat." (Wolfgang Schäuble, Stern-Interview vom 20.06.2013) | |||||
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Autor | Neum8ann8 T.8, Bayreuth / Bayern / Franken | 841676 | |||
Datum | 01.08.2018 21:44 | 18090 x gelesen | |||
Bei uns war's Zufall (und er hatte kein Wasser dabei :-) http://www.feuerwehr-bayreuth.de/index.php/einsaetze/einsaetze-archiv/567-0719-b2 | |||||
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Autor | Ulri8ch 8C., Düsseldorf / NRW | 841805 | |||
Datum | 06.08.2018 09:39 | 17886 x gelesen | |||
Geschrieben von Hans-Joachim Z.Geeignete 50000-Liter-Behälter gibt es übrigens auch für die Feuerwehr zum Aufstellen. So lange es um Helikopter geht, kriegt der deshalb überall seinen Außenlastbehälter voll, wo die Feuerwehr in der Lage ist, eine oder mehrere TS am Wasser in Stellung zu bringen. (Sofern die Feuerwehr über einen solchen 50000l-Aufstellbehälter verfügt.) eben, jedes bessere Schwimmbecken und jeder etwas größere Bach ist aufgestaut geeignet, um ALB füllen zu können - nebenbei kann man dann damit auch noch Mannschaft und Ausrüstung verfliegen - gerade in unwegsamen Gelände oft die einzige schnelle Möglichkeit.... Die paar Fälle, wo man Löschflugzeuge in D brauchen und sinnvoll einsetzen könnte, kann man locker über die EU erledigen, dafür brauchen wir keine eigene Löschflugzeugflotte, die - zu teuer in Anschaffung und Unterhalt ist - wieder zu wenig beübt und eingesetzt wird - das dafür verbrannte Geld dann wieder woanders fehlt (z.B. an genügend Aussenlasthaken, -gehänge, ALB etc., gemeinsamen Übungen für die Hubschrauber) Und natürlich kann und soll man dann die Hubschrauberkompetenz auf Anforderung gern auch im Ausland einsetzen - aber bitte richtig. Weil falsch geworfenes Löschwasser ist das teuerste und sinnloseste Löschmittel überhaupt... ----- mit privaten und kommunikativen Grüßen Cimolino | |||||
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Autor | Henn8ing8 K.8, Dortmund / NRW | 841810 | |||
Datum | 06.08.2018 10:01 | 17908 x gelesen | |||
Geschrieben von Ulrich C.jedes bessere Schwimmbecken und jeder etwas größere Bach ist aufgestaut geeignet, um ALB füllen zu können Auch da kann es Anflughindernisse geben, und wenn es der 10-Meter-Turm ist. (wie lang sind hierzulande die Kabel der Behälter, und wie viel Sicherheitsabstand braucht man?). Da könnte die örtliche Feuerwehr sich ggf im Vorfeld schon mal Gedanken zu machen. Und die Räumung des Bades muss ggf organisiert werden; realistisch betrachtet ist wohl eher damit zu rechnen dass einzelne Schwimmer versuchen den Behälter zu erklettern als das beim Anflug des Hubschraubers alle freiwillig das Wasser verlassen... | |||||
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Autor | Thom8as 8M., Menden/ Sauerland / NRW | 841824 | |||
Datum | 06.08.2018 14:34 | 17801 x gelesen | |||
Geschrieben von Ulrich C.Die paar Fälle, wo man Löschflugzeuge in D brauchen und sinnvoll einsetzen könnte, kann man locker über die EU erledigen, hihi https://www.feuerwehr-forum.de//s.php?n=841499 läuft würde ich sagen ;) "Ich leiste mir den Luxus einer eigenen Meinung" frei n.Bmark | |||||
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Autor | Mark8us 8M., Neustadt / | 841913 | |||
Datum | 08.08.2018 21:46 | 17522 x gelesen | |||
Hallo Henning Wir praktizieren eher die Befüllung mit Schlauch. Geht in der Regel genau so schnell wenn das Personal das schon mal gemacht hat. Wenn die richtigen Gewässer zur verfügung stehen werden diese natürlich auch genutzt. Aber die Vorlaufzeit ist da eher höher. Grüße aus dem heißen Süden | |||||
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Autor | Mark8us 8M., Neustadt / | 841948 | |||
Datum | 09.08.2018 18:39 | 17552 x gelesen | |||
Wegen verfügbarkeit von Luftfahrzeugen. Innehalb kurzer Zeit waren im unteren Link 4 Hubschrauber zur Stelle. Gruß aus dem immer noch heißen Süden BR nachrichten Katastrophenalarm | |||||
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Autor | Thom8as 8M., Menden/ Sauerland / NRW | 841951 | |||
Datum | 09.08.2018 19:10 | 17470 x gelesen | |||
Geht also wenn man ...will. Geschrieben von BR Sechs Hubschrauber fliegen über dem Brandort: Einer sucht das Gebiet mit einer Wärmebildkamera aus der Luft ab, die anderen fünf transportieren große Wasserbehälter. "Ich leiste mir den Luxus einer eigenen Meinung" frei n.Bmark | |||||
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Autor | Mark8us 8R., Höhenrain / Bayern | 841955 | |||
Datum | 09.08.2018 19:22 | 17347 x gelesen | |||
Geschrieben von Thomas M.Geschrieben von BR Sechs Hubschrauber fliegen über dem Brandort: Einer sucht das Gebiet mit einer Wärmebildkamera aus der Luft ab, die anderen fünf transportieren große Wasserbehälter. Derzeit wohl 4 x Landespolizei, 1 x Bundespolizei, 1 x privater Anbieter. | |||||
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Autor | Mark8us 8M., Neustadt / | 841959 | |||
Datum | 09.08.2018 19:42 | 17307 x gelesen | |||
Ist halt eine Frage der Organisation. Wenn die Anforderungswege bekannt sind. Geht es schnell. Hinzu kommt noch das Landkeise mit privaten Unternehmen Verträge abgeschlossen haben. Und die Übungen zahlen sich einfach aus. Gruß Markus | |||||
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Autor | Hans8-Jo8ach8im 8Z., Berlin / Berlin | 841971 | |||
Datum | 09.08.2018 22:11 | 17485 x gelesen | |||
Geschrieben von Henning K.Auch da kann es Anflughindernisse geben Wenn Du hiermit Anflughindernisse hast, bist Du in aller Regel selbst schuld. (Mit dem Ding verlierst Du weniger Wasser als mit den Schwabbeltanks, was insbesondere dann von Interesse ist, wenn dem Wasser Schaummittel oder andere Löschmittel beifügt wurden.) Hans-Joachim | |||||
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Autor | Hans8-Jo8ach8im 8Z., Berlin / Berlin | 842045 | |||
Datum | 12.08.2018 20:03 | 17478 x gelesen | |||
Noch zwei Videos zum Thema "Heliwell": Bei diesem hier startet der Action-Teil erst nach 35 Sekunden. Bei diesem hier kann man sehen, daß die in Deutschland üblichen festen Behälter nicht nur Nachteile haben. Mit "Longline" plus "richtig großer Bambi Bucket" ist es schon ein bißchen anspruchsvoller, den großen Eimer auf dem Boden zu treffen, wenn der Bambi Bucket ordentlich Segelfläche hat. Hans-Joachim | |||||
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Autor | Bern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg | 842325 | |||
Datum | 24.08.2018 20:53 | 17859 x gelesen | |||
Guten Abend Der Präsident des THW und frühere Chef der Berliner Feuerwehr Albrecht Broemme forderte in der heutigen Sendung der Tagesschau ( 2:00 min ) angesichts des Waldbrandes in Brandenburg die Beschaffung von Löschflugzeugen. Gruß aus der Kurpfalz Bernhard " Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles eine Bemerkung !" (Heinrich Heine) | |||||
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Autor | Thom8as 8M., Menden/ Sauerland / NRW | 842326 | |||
Datum | 24.08.2018 20:58 | 17664 x gelesen | |||
Die Position der Vorderer lässt mich langsam vermuten das unsere Politik hier die Souffleuse gibt. "Ich leiste mir den Luxus einer eigenen Meinung" frei n.Bmark | |||||
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Autor | Matt8hia8s M8. B8., Regensburg / Bayern | 842327 | |||
Datum | 25.08.2018 13:47 | 17391 x gelesen | |||
Dass es jemand vom THW fordert macht es nicht durchdachter. Die Entfernung Ostsee- Berlin ist ja doch in diesem Beispiel kein 5 min Flug. Um effektiv Wasser abzulassen würde man wohl eine Vielzahl von Flugzeugen beschaffen. Von Brandherden weiter im Süden will ich gar nicht reden. Welche Seen würden denn ausser dem Bodensee in Frage kommen? Und auch da kann ich's mir aus Sicherheitsgründen nur schwer vorstellen. 1. Sollte man eher auf Helikopter setzen. Und diese auch in ausreichender Zahl flugfähig halten. 2. Sollte der Bund auch den Nachholbedarf im Katastrophenschutz der Feuerwehren konsequenter angehen und Rückstände aufarbeiten. 3. Sollten die Waldgebiete, die mit Munition kontaminiert sind davon geräumt werden, oder Ausbreitung durch entsprechende Schneisen verhindert werden um bewohnte Gebiete nicht zu gefährden. | |||||
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Autor | Bern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg | 842328 | |||
Datum | 25.08.2018 14:23 | 17391 x gelesen | |||
Guten Tag Geschrieben von Matthias M. B. Dass es jemand vom THW fordert macht es nicht durchdachter. Lt. aktuellen Presseberichten fordert dies auch mehrere Politiker: -> Welt " THW- und mehrere Politiker fordern Löschflugzeuge " [...] «Ich gehe davon aus, dass wir auch in Deutschland den Einsatz von Löschflugzeugen brauchen», sagte der Präsident des Technischen Hilfswerks (THW), Albrecht Broemme, am Freitag im rbb-Inforadio. Broemme sprach sich für eine Initiative auf europäischer Ebene aus. Auch der FDP-Bundestagsabgeordnete Christoph Hoffmann erklärte: «Sinnvoll wäre eine Flotte an Groß- und Kleinlöschflugzeugen für Europa.» Er schlug Deutschland mit seiner zentralen Lage als Standort vor. Aber auch: -> rbb " Großbrand bei Treuenbrietzen ist unter Kontrolle " [...] n Brandenburg fehlt es an Feuerwehrleuten Es wird ja über eine Beschaffung auf europäischer Ebene nachgedacht. Man soll die Sache gut überlegen und keine übereilte Schnellschüsse tun. Gruß aus der Kurpfalz Bernhard " Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles eine Bemerkung !" (Heinrich Heine) | |||||
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Autor | Mart8in 8B., Nürnberg / Bayern | 842329 | |||
Datum | 25.08.2018 16:27 | 17231 x gelesen | |||
Soweit ich das aus der Berichterstattung heraushören konnte ging es auch bei dem Einsatz um munitionsbelastete Areale. Die Hubschrauber müssen zum Löschen tief anfliegen. Bei diesen Einsätzen ginge ggf. eine Gefährdung der Helikopter durch die Mun.-Altlasten aus. Löschflugzeuge können aus "größerer" Höhe Wasser ausbringen. Was immer das im Metern überm Feuer heißen mag. Stellt sich für mich die Frage, welche Menge aus vllt. 750 -1000 m "versprüht" werden müßte, um am Boden einen sinnvollen Effekt zu erreichen? Alles meine private Meinung usw. | |||||
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Autor | Thom8as 8E., Nettetal / NRW | 842330 | |||
Datum | 25.08.2018 16:28 | 17276 x gelesen | |||
Ob Herr Fromme zu seiner Zeit als Feuerwehrchef das auch gefordert hätte? Oder nutzt da jemand die Möglichkeit für sich noch ein paar Dienstposten zu bekommen? Man könnte ja auch an Waldbrandrüstsätze für den A400M denken ;-) Ich schreibe hier nur für mich und nicht für meine FF. Sollte das mal wirklich offiziell sein, dann mit Dienstgrad und Funktion | |||||
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Autor | Bern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg | 842331 | |||
Datum | 25.08.2018 16:34 | 17287 x gelesen | |||
Guten Tag Geschrieben von Matthias M. B. Welche Seen würden denn ausser dem Bodensee in Frage kommen? Abgesehen von der Sinnhaftigkeit von Löschflugzeugen in Deutschland; an geeigneten Seen liegt es nicht. Siehe z.B.: -> " Größte deutsche Seen " Gruß aus der Kurpfalz Bernhard " Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles eine Bemerkung !" (Heinrich Heine) | |||||
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Autor | Thom8as 8E., Nettetal / NRW | 842333 | |||
Datum | 25.08.2018 16:45 | 17199 x gelesen | |||
Geschrieben von Bernhard D.Siehe z.B.: Die Frage ist nicht alleine eine der Größe, sondern hat es die Länge um Flugzeuge die im Flug betanken, auch wirklich betanken zu können? Und wenn man die Stauseen nimmt, haben die dann genug Wasser damit nicht die Staumauer einen Anflug unmöglich macht? Ich schreibe hier nur für mich und nicht für meine FF. Sollte das mal wirklich offiziell sein, dann mit Dienstgrad und Funktion | |||||
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Autor | Mart8in 8B., Nürnberg / Bayern | 842334 | |||
Datum | 25.08.2018 16:58 | 17203 x gelesen | |||
Keine Sorge, der A 400 M hat andere Prioritäten, Wehwehchen und Probleme. Und mit dem Ende der Hitzewelle und des Sommerlochs werden die diskutierten Löschflugzeuge aus den Köpfen der Fachwelt entschwinden. Alles meine private Meinung usw. | |||||
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Autor | Seba8sti8an 8 A.8, Heitersheim / Baden Würtenberg | 842338 | |||
Datum | 25.08.2018 21:32 | 17101 x gelesen | |||
Und in der Liste fällt auf das die größten Seen nicht gleichmäßig verteilt sind sondern sich eher in bestimmten Gegenden ballen! Und auf der anderen Seite weite Bereiche einfach mal über keine Großen Wasserfächen verfügen. Und gerade in den Flächen die viel Wald in unebenem Gelände haben sind die Seen eher kleiner. Dafür ist dann die anfliegbarkeit durch Täler und Schluchten ,Wälder oder Bebauung nur unwesentlich komplizierter als an der Küste mit längeren offenen Wasserstrecken. Bei der Betrachtung der brauchbaren Länge der Wasserstrecke die so ein Flugzeug benötigt darf man halt nicht vergessen das es erst mal in die Position kommen muss um dann auch zu tanken. Und da müssen die Voraussetzungen eben auch mal mit beachtet werden. Gerade in Deutschland befinden sich ja an den meisten Großen Seen auch immer entsprechende Wohnflächen. Welche dann weitere Hindernisse und gefahren für Flugzeug und Bevölkerung darstellen. Ich denke nicht das eine Schlagzeile mit einem Löschflugzeug das beim Versuch zu tanken mal kurz ein Hochhaus getroffen hat die Verantwortlichen glücklich macht. | |||||
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Autor | Ralf8 H.8, Drebkau / Brandenburg | 842341 | |||
Datum | 26.08.2018 01:44 | 17111 x gelesen | |||
Geschrieben von Martin B.Die Hubschrauber müssen zum Löschen tief anfliegen. Falsch, Hubschrauber fliegen normal bei 50 m. Hoch und Heiß mögen Hubschrauber nicht, hier macht vor allem Heiß das Problem. Flächenflieger (M 18 oder AT-802) werfen aus Wipfelhöhe ab. Selbst oft genug erlebt und im Gespräch mit einen ehem. Agrarflieger und Beteiligtem am Waldbrand Weißwasser bestätigt bekommen. Beim Waldbrand in der Lieberoser Heide (Rote Zone) haben die CH53 eine Sicherheitshöhe von 500 m eingehalten. Die Höhe würde auch für Flächenflieger gelten. Je höher die Abwurfhöhe ist desto geringer der Effekt insbesondere über geschlossenem Wald. Aus über 500 m ist der Effekt unter einem geschlossenen Kronendach ungefähr so als wurdest du eine Löschdose in ein Wohnzimmer im Vollbrand werfen. Gruß Ralf Graustein 1988 - Ein besonderer Waldbrand - Blog Nicht Sieg sollte der Sinn der Diskussion sein, sondern Gewinn. Joseph Joubert Wenn ihr etwas nicht versteht, dann muss es doch nicht auch gleich falsch sein. (Rosenstolz, Willkommen) | |||||
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Autor | Ralf8 H.8, Drebkau / Brandenburg | 842342 | |||
Datum | 26.08.2018 02:06 | 17150 x gelesen | |||
Geschrieben von Thomas E.Und wenn man die Stauseen nimmt, haben die dann genug Wasser damit nicht die Staumauer einen Anflug unmöglich macht? Der Spremberger Stausee würde sich ja von der Länge her eignen, nur sieht der im Sommer gern auch mal so Stausee trocken aus, da kannst du zur Zeit durchlaufen. Selbst die CH53 bekommt da Probleme, die brauchen für ihre Behälter 3 m Tauchtiefe. Das gilt für so ziemlich alle festen Behälter die man unter Helis hängen kann. Faltbare Behälter wie Bambi Bucket o.ä. haben das Problem nicht so. In Lieberose sind die CH53 12km bis zum Schwielochsee geflogen, obwohl andere Seen auf der Strecke lagen aber nicht tief genug waren. Gruß Ralf Graustein 1988 - Ein besonderer Waldbrand - Blog Nicht Sieg sollte der Sinn der Diskussion sein, sondern Gewinn. Joseph Joubert Wenn ihr etwas nicht versteht, dann muss es doch nicht auch gleich falsch sein. (Rosenstolz, Willkommen) | |||||
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Autor | Mart8in 8B., Nürnberg / Bayern | 842343 | |||
Datum | 26.08.2018 09:16 | 17001 x gelesen | |||
Danke für die Info, 50 m sind ja wahrlich nicht sonderlich hoch, daß mit Thermik und heiß ist ebenfalls bekannt. Bezogen sich sich die 500 m dann auf ein mun.belastetes Gelände? Mir auch klar, he größer die Höhe, desto geringer die Wirksamkeit des abgeworfenen Wassers. Stellt sich die Frage, warum in der Berichterstattung dann Höhen genennt werden, aus denen eine effektive Brandbekämpfung nicht effektiv ist. Alles meine private Meinung usw. | |||||
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Autor | Thom8as 8E., Nettetal / NRW | 842344 | |||
Datum | 26.08.2018 10:13 | 16989 x gelesen | |||
Geschrieben von Ralf H.Selbst die CH53 bekommt da Probleme, die brauchen für ihre Behälter 3 m Tauchtiefe. Das gilt für so ziemlich alle festen Behälter die man unter Helis hängen kann. Faltbare Behälter wie Bambi Bucket o.ä. haben das Problem nicht so. In Lieberose sind die CH53 12km bis zum Schwielochsee geflogen, obwohl andere Seen auf der Strecke lagen aber nicht tief genug waren. Das Problem hatten wir hier bei dem diskutierten Waldbrand auch. Wir haben hier 14 Seen im Stadtgebiet, die im Prinzip alle ungeeignet sind, und selbst wenn sie tief genug gewesen wären, hätten die Naturschützer lieber den Wald abbrennen lassen als noch mehr Wasser aus den Seen abnehmen zu lassen. Da die Zu- und Abflüsse schon trocken lagen. Genommen hat man dann eine ehemalige Kiesgrube die heute als Badesee fungiert Ich schreibe hier nur für mich und nicht für meine FF. Sollte das mal wirklich offiziell sein, dann mit Dienstgrad und Funktion | |||||
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Autor | Ralf8 H.8, Drebkau / Brandenburg | 842348 | |||
Datum | 26.08.2018 13:06 | 16952 x gelesen | |||
Geschrieben von Martin B.Bezogen sich sich die 500 m dann auf ein mun.belastetes Gelände? So ist es, meines Wissens ist man da schon an die unterste Grenze gegangen. Geschrieben von Martin B. 50 m sind ja wahrlich nicht sonderlich hoch Ist aber für Helis m.W. die unterste Grenze. Da kommt schon einiges der Wasserlast eher als Sprühnebel den als Wasserbombe unten an. Ein geschlossenes Kronendach verstärkt den Effekt dann noch. Das führt dann dazu das 2000 l direkt über den Wipfeln von einem Flächenflieger effektiver sein können als 5000 l aus 50+x m vom Heli abgeworfen. Geschrieben von Martin B. Stellt sich die Frage, warum in der Berichterstattung dann Höhen genennt werden, aus denen eine effektive Brandbekämpfung nicht effektiv ist. Zum Thema Berichterstattung sollte ich wohl eher schweigen. Ich habe den Eindruck das die nur die allerwenigsten wirklich was davon verstehen. Wenn ich sehe das Einige beim Thema Löschflugzeuge nur die Canadair im Kopf haben erübrigt sich die weitere Diskussion. Eigentlich könnte die Auswertung der derzeitigen Ereignisse ja spannend werden. Ich befürchte aber in spätestens 8 Wochen spricht Keiner mehr drüber und in ein paar Jahren können wir dann Copy & Paste machen. Hoffen wir das Beste und bereiten uns aufs Schlimmste vor. Gruß Ralf Graustein 1988 - Ein besonderer Waldbrand - Blog Nicht Sieg sollte der Sinn der Diskussion sein, sondern Gewinn. Joseph Joubert Wenn ihr etwas nicht versteht, dann muss es doch nicht auch gleich falsch sein. (Rosenstolz, Willkommen) | |||||
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Autor | Bern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg | 842351 | |||
Datum | 26.08.2018 15:28 | 16932 x gelesen | |||
Guten Tag Geschrieben von Thomas E. sondern hat es die Länge um Flugzeuge die im Flug betanken, auch wirklich betanken zu können? Gingen da auch evtl. längere Flußläufe ? Der Oberrhein fließt beispielsweise über längere Strecken kerzengerade dahin. Vorausgesetzt natürlich sie führen genug Wasser und die Wasserschutzpolizei sperrt dafür den Schiffsverkehr. Gruß aus der Kurpfalz Bernhard " Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles eine Bemerkung !" (Heinrich Heine) | |||||
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Autor | Thom8as 8M., Menden/ Sauerland / NRW | 842352 | |||
Datum | 26.08.2018 15:47 | 16756 x gelesen | |||
Geschrieben von Ralf H.Ich befürchte aber in spätestens 8 Wochen spricht Keiner mehr drüber Da der "Anstoß" von der EU kam ist es zwar möglich das wir das Thema bald abgeschlossen haben, jedoch wäre es damit nicht beendet. Geschrieben von Ralf H. nur die Canadair im Kopf haben Für den o.g. Einsatzort ab besten geeignet ;) "Ich leiste mir den Luxus einer eigenen Meinung" frei n.Bmark | |||||
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Autor | Thom8as 8R., Haibach / Bayern | 842353 | |||
Datum | 26.08.2018 16:17 | 16756 x gelesen | |||
Geschrieben von Bernhard D.Gingen da auch evtl. längere Flußläufe ? Ich habe die Franzosen ihre CL-215/-415 schon mehrfach auf der Rhone südlich von Lyon tanken sehen. Dort sowohl auf den schnurgeraden Kanalstrecken als auch auf den parallel verlaufenden Rhonearmen. Passt halt von der Windrichtung oft perfekt, wenn Mistral oder Tramontana genau die Rhone hinauf oder hinabbläst und der Schiffsverkehr ist dort ja im Vergleich zum Rhein eher homöopathischer Natur. Und was ich am Lac de Salagou als auch an der Rhone beobachtet habe: Wenn dort die Sirenen am Ufer gehen, machen sich Surfer, Segler, Badende und sonstige gegenseitig drauf aufmerksam und dann gemeinsam auch recht zügig vom Acker. Die 2, 3 male wo ich selber als Surfer auf dem Wasser war und Löschflugzeuge im Einsatz waren, kam sich das auch kaum ins Gehege, da die wegen des glatteren Wassers eher in Lee tankten, während Segler und Surfer eher im Luv unterwegs waren. Auf dem Mittelmeer wars ähnlich: Betankung vor felsigen/steinigen Uferabschnitten, da wo Sandstrand mit vielen Gästen/Verkehr ist, wenn überhaupt, weiter draussen. In den Etangs hab ich sie auch schon tanken sehen, wobei die Austernbänke da wohl nur sporadisch freie Bahn bieten, und das Meer ja nur einen Katzensprung entfernt ist (aber eben im Sommer dort deutlich mehr los ist). | |||||
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Autor | Mark8us 8R., Höhenrain / Bayern | 842355 | |||
Datum | 26.08.2018 17:44 | 16783 x gelesen | |||
Servus, Geschrieben von Bernhard D. Vorausgesetzt natürlich sie führen genug Wasser und die Wasserschutzpolizei sperrt dafür den Schiffsverkehr. das gilt für unsere Seen übrigens auch, selbst bei Hubschrauberbetankung. Ist nicht ohne... Wir hatten vor ein paar Jahren mal die Landung eines Wasserflugzeugs, für die Absicherung waren neben der Polizei auch zahlreiche Boote der Wasserachten und der DLRG im Einsatz - neben der "Brandabsicherung" durch die Feuerwehr mit einem Boot. VG Markus | |||||
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Autor | Mich8ael8 M.8, Ludwigshafen / Rheinland-Pfalz | 842359 | |||
Datum | 26.08.2018 19:27 | 16704 x gelesen | |||
Geschrieben von Bernhard D.Der Oberrhein fließt beispielsweise über längere Strecken kerzengerade dahin. Ich bin jetzt kein Experte für Löschflugzeuge. Aber wenn ich aktuell sehe, was im Rhein noch an Wasser ist, wie weit hinein die Buhnen reichen und gleichzeitig sehe wie viele Leitungen und Brücken darüber gehen, bin ich mir nicht so sicher, dass das wirklich geht, ganz ohne den Aspekt Schiffsverkehr. MfG Michael | |||||
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Autor | Hans8-Jo8ach8im 8Z., Berlin / Berlin | 842361 | |||
Datum | 26.08.2018 20:03 | 16664 x gelesen | |||
Geschrieben von Ralf H.Selbst die CH53 bekommt da Probleme, die brauchen für ihre Behälter 3 m Tauchtiefe. Das gilt für so ziemlich alle festen Behälter die man unter Helis hängen kann. Faltbare Behälter wie Bambi Bucket o.ä. haben das Problem nicht so. Für Bambi Buckets gibt es Optionen mit Füllpumpen, die in das Ventil integriert werden. Dann reichen 50 cm. Geschrieben von Ralf H. In Lieberose sind die CH53 12km bis zum Schwielochsee geflogen, obwohl andere Seen auf der Strecke lagen aber nicht tief genug waren. Da waren die Feuerwehren aber sehr unfreundlich. Vögeln stellt man bei dem Wetter doch auch einen Trinknapf hin, warum nicht der CH53? Hans-Joachim | |||||
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Autor | Jürg8en 8M., Weinstadt / Baden-Württemberg | 842363 | |||
Datum | 26.08.2018 20:53 | 16731 x gelesen | |||
hallo, Geschrieben von Hans-Joachim Z. Da waren die Feuerwehren aber sehr unfreundlich. Vögeln stellt man bei dem Wetter doch auch einen Trinknapf hin, warum nicht der CH53? ein CH53 ist da halt deutlich durstiger als ein Scharm Spatzen ;-) den Spatzen würde ja die Kübelspritze reichen ... MkG Jürgen Mayer, Weinstadt | |||||
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Autor | Hans8-Jo8ach8im 8Z., Berlin / Berlin | 842365 | |||
Datum | 26.08.2018 21:52 | 16726 x gelesen | |||
Geschrieben von Jürgen M.ein CH53 ist da halt deutlich durstiger als ein Scharm Spatzen ;-) Ja sicher, aber meines Wissens haben sowohl Brandenburg als auch Mecklenburg-Vorpommern ausreichend große Trinknäpfe erworben. Die muß man ja nicht im Depot verrotten lassen. Kübelspritze reicht da nicht zum Nachfüllen, aber bereits eine einzige TS sollte den Napf so schnell vollmachen, wie er von einem einzigen Helikopter leergetrunken wird. Auch für zwei sollte das reichen, denn bei freiem Auslauf schafft die Pumpe ja weit mehr, als auf dem Typenschild steht. Hans-Joachim | |||||
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Autor | Ralf8 H.8, Drebkau / Brandenburg | 842366 | |||
Datum | 26.08.2018 22:32 | 16720 x gelesen | |||
Geschrieben von Hans-Joachim Z.aber meines Wissens haben sowohl Brandenburg als auch Mecklenburg-Vorpommern ausreichend große Trinknäpfe erworben Ist mir nicht bekannt das wir Behälter mit 3m Tauchtiefe haben. Wo sollen die sein? Was ich an Tanks kenne sind die beiden FFT 37 bei der Bundesgrenzschutz Fliegerstaffel Ost in Blumberg. Und die sind eben nur für die Bambi Bucket die man unter deren Helis hängen kann. Siehe Waldbrandbekämpfung aus der Luft von Diethelm Witthoff, Borkheide Ralf Bewahre mich vor der Einbildung,bei jeder Gelegenheit und zu jedem Thema etwas sagen zu müssen. Theresa von Avila, spanische Mystikerin und Heilige (1515-1582) Das Gute an Feinden ist man weiß wo sie stehen, bei Freunden ist das anders. (Tom Clancy, Gnadenlos) | |||||
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Autor | Hans8-Jo8ach8im 8Z., Berlin / Berlin | 842367 | |||
Datum | 26.08.2018 23:12 | 17002 x gelesen | |||
Geschrieben von Bernhard D.Der Präsident des THW und frühere Chef der Berliner Feuerwehr Albrecht Broemme forderte in der heutigen Sendung der Tagesschau ( 2:00 min ) angesichts des Waldbrandes in Brandenburg die Beschaffung von Löschflugzeugen. 1) Wenn es um Munitionsverdachtsflächen geht, fliegen auch die Flächenflugzeuge ungefähr so hoch. Es ist nicht völlig auszuschließen, daß einige Tropfen des Wassers dort ankommen, wo sie hinsollen, aber ein bißchen Glück braucht man schon dafür. Der größere Teil dürfte vor der Ankunft auf dem Boden verdunsten. Beim Helikopter könnte man wenigstens noch 50m per Longline gewinnen. 2) Wenn es um betretbares Gelände geht: In den USA gibt es dutzende von Löschflugzeugen. Wenn zwei oder drei davon am Feuer sind, kannst Du ziemlich sicher sein, daß sich auch 40 oder 50 von diesen hier einfinden zur Party. Die Forstverwaltung von Virginia (wo die Vegetation besser zu unserer vergleichbar ist als in Kalifornien) hat ![]() 88 solcher Combos. Deutschland besitzt nicht ein einziges Exemplar. Das zu ändern, wäre vielleicht eine Maßnahme, die dringlicher ist als Löschflugzeuge. Um jetzt Mißverständnisse zu vermeiden: Ich meine keine normalen Baumaschinen, sondern Fahrzeuge, die direkt am Feuer arbeiten können. Die Unterschiede werden hier von einem Caterpillar-Verkäufer erklärt: Zuerst das normale Paket für die Forstarbeit, also Gitter und anderer Schutz gegen unfreundliche Äste, dann das Hitzepaket: Hydrauliktank und Dieseltank aus Stahl, alle elektrischen Leitungen in hitzebeständigen Strümpfen, Bodenwanne für's Löschen zugänglich, kleiner Wassertank für Löschversuche, Tropfkanne für's Feuermachen außen am Fahrzeug untergebracht, alle Hydraulikleitungen in feuerfesten Strümpfen ("All the hydraulics are extremely pressurized. Pressurized hydraulical and a flame or heat source do not make for good companions"), Aktivkohlefilter für den Brandrauch, ... was in seinem Beispiel noch fehlt, aber von mehreren US-Bundesstaaten verlangt wird bei Neubeschaffungen: Schnell herabfallende Vorhänge gegen Strahlungshitze und Fenster, die auch nach dem Wegbrennen der Dichtungen im Rahmen verbleiben. Das wichtigste: Der Pflug für eine 1,5 bis 2 m breite Brandschneise, sowie natürlich das Gegengewicht vorn unter dem Dozer dafür. Für's Pflügen muß der Dozer deutlich kleiner sein als das, was die meisten Baufirmen beschaffen, sonst paßt er nicht zwischen den Bäumen durch. Im Grunde macht man damit das gleiche wie 100 Feuerwehrleute mit Handwerkszeug. Hans-Joachim | |||||
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Autor | Ulri8ch 8C., Düsseldorf / NRW | 842368 | |||
Datum | 27.08.2018 09:09 | 16674 x gelesen | |||
Geschrieben von Bernhard D.Der Oberrhein fließt beispielsweise über längere Strecken kerzengerade dahin. Vorausgesetzt natürlich sie führen genug Wasser und die Wasserschutzpolizei sperrt dafür den Schiffsverkehr. und es gibt keine Brücken, Oberleitungen, oder sonstige Hindernisse im An-/Abflugbereich.... ----- mit privaten und kommunikativen Grüßen Cimolino | |||||
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Autor | Bern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg | 842369 | |||
Datum | 27.08.2018 09:41 | 16450 x gelesen | |||
Guten Tag Geschrieben von Ulrich C. und es gibt keine Brücken, Oberleitungen, oder sonstige Hindernisse im An-/Abflugbereich.... ....., geeignete Streckenabschnitte könnte man vorher festlegen, es gäbe z.B. am Oberrhein oder der Donau durchaus passende Flußabschnitte. Gruß aus der Kurpfalz Bernhard " Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles eine Bemerkung !" (Heinrich Heine) | |||||
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Autor | Bern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg | 842370 | |||
Datum | 27.08.2018 09:49 | 16894 x gelesen | |||
Guten Tag Geschrieben von Hans-Joachim Z. Die Forstverwaltung von Virginia (wo die Vegetation besser zu unserer vergleichbar ist als in Kalifornien) hat 88 solcher Combos. Deutschland besitzt nicht ein einziges Exemplar. Das zu ändern, wäre vielleicht eine Maßnahme, die dringlicher ist als Löschflugzeuge. Es ist wohl nicht in absehbarer Zeit damit zu rechnen, dass die deutschen Forstbehörden massenhaft solche " Combos " beschaffen, wäre eine Option zur Beschaffung durch das THW -statt Löschflugzeuge ;-))) - sinnvoll ? Auch im Zusammenhang mit der Diskussion über die Beschaffung der neuen " THW-Bergungräumgeräte " ? Gruß aus der Kurpfalz Bernhard " Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles eine Bemerkung !" (Heinrich Heine) | |||||
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Autor | Thom8as 8E., Nettetal / NRW | 842371 | |||
Datum | 27.08.2018 10:14 | 16697 x gelesen | |||
Geschrieben von Bernhard D.Es ist wohl nicht in absehbarer Zeit damit zu rechnen, dass die deutschen Forstbehörden massenhaft solche " Combos " beschaffen, wäre eine Option zur Beschaffung durch das THW -statt Löschflugzeuge ;-))) - sinnvoll ? Zumindest eine "normale" Raupe ist hier im Landkreis im Zugriff der Feuerwehr. Und die wurde auch in Straelen eingesetzt. Ich schreibe hier nur für mich und nicht für meine FF. Sollte das mal wirklich offiziell sein, dann mit Dienstgrad und Funktion | |||||
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Autor | Cars8ten8 K.8, Hambühren LK Celle / Niedersachsen | 842374 | |||
Datum | 27.08.2018 10:27 | 16654 x gelesen | |||
Moin! Es gibt in Europa bereits Freiwillige Feuerwehren, die bereits die Notwendigkeit solcher Kombos erkannt und ähnliches Gerät beschafft haben. Es entspricht zwar nicht dem Standard der US-Forstbehörden, jedoch ist das ein Anfang und vor allem ein in stark Waldbrandbelasteten Gebieten ein zwingend notwendiges Gerät. Es ist besser, wenn diese Kombos bei Feuerwehren vorgehalten werden weil die a) im Vorfeld besonders für solche Lagen geschult und b) schneller einsatzbereit sind als das THW in den meisten Fällen. https://touchfire.pt/touch-fire-entrega-maquina-rastos-komatsu-d41e-engine-by-tfequipment/" Die Gemeinde hat übrigens nur 3500 Einwohner, ist aber jedes Jahr so ausgelastet wie die Jüterboger FF zur Zeit. Ein solches Gespann pro Landkreis mit Einstufung in A1 und wir wären einen Schritt weiter. Von koordinierter, kurzfristig einsetzbarer und schlagkräftiger Luftunterstützung (in meinen Augen kommen hier nur Hubschrauber in Frage) kann man reden, wenn die Hausaufgaben für die Ground-Operations gemacht wurden. Das fängt mit der Schulung der Führungskräfte in ETW an und hört mit der Ausbildung und praxisgerechten Ausrüstung der einfachen Feuerwehrleute eventuell mal auf. Auf jeden Fall ist da noch einiges zu tun. Wer sich mit der Beschaffung großer "Tanker" und der Befestigung eines Wegenetzes zufrieden gibt, hat nicht verstanden worauf es zukünftig ankommen wird, um auch eine Häufung von solchen Szenarien wie wir sie diesen Sommer erleben kurzfristig und nachhaltig in den Griff zu bekommen. Gruß, Carsten | |||||
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Autor | Bern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg | 842375 | |||
Datum | 27.08.2018 10:40 | 16636 x gelesen | |||
Guten Tag Wir kommen vom Löschflugzeug zu Kettenfahrzeugen, aber..... Geschrieben von Carsten K. Es ist besser, wenn diese Kombos bei Feuerwehren vorgehalten werden Im Grunde ist es egal wer kommt, aber... schneller einsatzbereit sind als das THW in den meisten Fällen. Bezüglich der zeitnahen Bereitstellung von Bergungsräumgeräten durch die " FG-Räumen " des THW geht es in den letzten Jahren -zumindest in einigen Regionen- doch schon zügiger, so dass die Stationierung beim THW durchaussSinn machen würde, zumal man solche Räumgeräte nicht nur bei Vegetaionsbränden einsetzen kann. Gruß aus der Kurpfalz Bernhard " Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles eine Bemerkung !" (Heinrich Heine) | |||||
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Autor | Ralf8 H.8, Drebkau / Brandenburg | 842395 | |||
Datum | 27.08.2018 20:43 ![]() | 16700 x gelesen | |||
Geschrieben von Carsten K.Ein solches Gespann pro Landkreis mit Einstufung in A1 und wir wären einen Schritt weiter. Jede Oberfrösterei hat hier mindestens einen Waldbrandpflug und die sind auch relativ zeitnah greifbar. Selbst schon oft genug im Einsatz gehabt und auch in Treuenbrietzen sind die eingesetzt. Mir wäre lieber wen man die Hysterie aus der derzeitigen Berichterstattung und Diskussion nehmen würde. Geschrieben von Carsten K. Wer sich mit der Beschaffung großer "Tanker" und der Befestigung eines Wegenetzes zufrieden gibt, hat nicht verstanden worauf es zukünftig ankommen wird Komisch das man damit aber bei 98% der derzeitigen Waldbrände bombige Ergebnisse erreicht. Alle reden nur von den Großbränden, gleichzeitig aber werden damit täglich dutzende große Waldbrände verhindert weil sie im Keim erstickt werden. Erst heute hat es allein bei uns im Kreis 3 Alarme zu Waldbränden gegeben. Kann jeder hier: Einsatzvorinformation Leitstelle Lausitz nachvollziehen. Geschrieben von Carsten K. um auch eine Häufung von solchen Szenarien wie wir sie diesen Sommer erleben Solche Szenarien erleben wir alle paar Jahre wieder, wer sich die Liste von Andreas anschaut wird Jahre finden in denen es viele Waldbrände gibt und Jahre in denen nix los war. Klar können wir uns jetzt auf Großwaldbrände konzentrieren, viel wichtiger aber ist das wir für das Tagesgeschäft ordentlich aufgestellt sind. Selbst bei den Großwaldbränden habe ich, über die 40 Jahre die ich damit beschäftigt bin, den Eindruck das wir die weit besser als früher im Griff habe. Der WB 1988 von 500 ha in Graustein hat 14 Tage gedauert, der WB 1992 mit 960 ha etwas um die 3 Wochen. Bei den letzten Bränden ging es kaum mal über 1 Woche, eher weit weniger. Bitte nicht von der allgemeinen Hektik anstecken lassen. Gruß Ralf Graustein 1988 - Ein besonderer Waldbrand - Blog Nicht Sieg sollte der Sinn der Diskussion sein, sondern Gewinn. Joseph Joubert Wenn ihr etwas nicht versteht, dann muss es doch nicht auch gleich falsch sein. (Rosenstolz, Willkommen) | |||||
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Autor | Cars8ten8 K.8, Hambühren LK Celle / Niedersachsen | 842396 | |||
Datum | 27.08.2018 21:54 | 16415 x gelesen | |||
Geschrieben von Ralf H.Jede Oberfrösterei hat hier mindestens einen Waldbrandpflug und die sind auch relativ zeitnah greifbar. Selbst schon oft genug im Einsatz gehabt und auch in Treuenbrietzen sind die eingesetzt. Das ist gut. Gibt es aber nicht überall. Bei uns sind die nicht ohne weiteres verfügbar. Geschrieben von Ralf H. Komisch das man damit aber bei 98% der derzeitigen Waldbrände bombige Ergebnisse erreicht. Alle reden nur von den Großbränden, gleichzeitig aber werden damit täglich dutzende große Waldbrände verhindert weil sie im Keim erstickt werden. Erst heute hat es allein bei uns im Kreis 3 Alarme zu Waldbränden gegeben. Kann jeder hier: Einsatzvorinformation Leitstelle Lausitz nachvollziehen. Das ist auch gut, kann aber auch mal schwierig werden oder schief gehen. Besonders wenn in einem Gebiet offenbar Brandstifter aktiv sind und Brände zeitgleich oder kurz nacheinander auftreten. In Jüterbog scheint das ja der Fall zu sein. Geschrieben von Ralf H. Bitte nicht von der allgemeinen Hektik anstecken lassen. Es ging ursprünglich um Löschflugzeuge. Es hat nichts mit Hektik zu tun, wenn man die Beschaffung von ergänzendem schweren Räumgerät für sinnvoller erachtet als Flugzeuge. Dass es große Fortschritte in der Waldbrandbekämpfung gegeben hat ist klar, jedoch kann es gefährlich sein, sich mit dem Erreichten zufrieden zu geben. Ich finde es gut über den Tellerrand zu schauen und das System der Waldbrandbekämpfung auch auf diesem Weg weiter zu verbessern. Gruß Carsten | |||||
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Autor | Hans8-Jo8ach8im 8Z., Berlin / Berlin | 842403 | |||
Datum | 28.08.2018 00:43 | 16288 x gelesen | |||
Geschrieben von Ralf H.Ist mir nicht bekannt das wir Behälter mit 3m Tauchtiefe haben. Wo sollen die sein? Was ich an Tanks kenne sind die beiden FFT 37 bei der Bundesgrenzschutz Fliegerstaffel Ost in Blumberg. Okay, ich erinnerte mich nur an die Bilder aus der Zeit, als die selbstaufrichtenden Wannen angeschafft wurden. SEI Industries (das ist der Hersteller der Bambi Buckets) behauptet hier, daß sie diese Tanks ![]() in Form und Größe passend für jeden Löschwasserbehälter liefern können. Ich kann natürlich nicht ausschließen, daß "jeder Löschwasserbehälter" mit "jeder von uns hergestellte Löschwasserbehälter" übersetzt werden muß. Solche kleinen Irrtümer kommen in Marketingabteilungen ja immer wieder mal vor. Die solideren Behälter der gleichen Firma ![]() sollten aber auf jeden Fall passen. Hans-Joachim | |||||
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Autor | Ulri8ch 8C., Düsseldorf / NRW | 842408 | |||
Datum | 28.08.2018 09:25 | 16599 x gelesen | |||
Geschrieben von Ralf H.Jede Oberfrösterei hat hier mindestens einen Waldbrandpflug und die sind auch relativ zeitnah greifbar. Ja, tolle Geräte, hab ich auch gesehen und beschrieben, im Westen aber m.W. weiterhin völlig unbekannt... Gibts da heute noch Hersteller, oder sind das alles Altgeräte? Geschrieben von Ralf H. Geschrieben von Carsten K."Wer sich mit der Beschaffung großer "Tanker" und der Befestigung eines Wegenetzes zufrieden gibt, hat nicht verstanden worauf es zukünftig ankommen wird" Die Vegetationsbrandbekämpfung funktioniert nur im Verbund ("Einsatz verbundener Mittel"), dazu gehören AUCH (G)TLF... Allerdings reicht es nicht, sich v.a. darauf zu verlassen (oder auf das Bewässern der Flächen mit B-Rohren etc.), sondern ich muss - wenn ich die Flächen nicht gluthoch (d.h. bis in Baumstümpfe hinein) fluten will, oder wochenlange Brandwachen in ausreichender Dichte und 24/7 aufstellen/unterhalten will, das manuell zu Ende bringen. Macht man das nicht, reicht trotz massivem Einsatz von Werfern auf (G)TLF oder von oben (Hubschrauber, die teuersten "TLF") die Nachhaltigkeit nicht über eine Woche hinaus, wenn es weitgehend trocken bleibt und etwas Wind aufkommt... (Beispiele dazu gabs in den letzten Wochen mehrere aus verschiedenen Bundesländern...) Aktuell wird die Diskussion an vielen Stellen wieder viel zu stark nur auf angeblich oder tatsächlich fehlende Technik focussiert, dass wir aber schon in der Umsetzung einfachster Grundregeln z.T. massive Probleme mit folgenden Verletzungen hatten (vgl. ungeeignete PSA => Hitzeerschöpfung), haben die meisten schon wieder erfolgreich verdrängt... - und dass wir an einigen Stellen offenbar mehr Glück als Verstand hatten, belegt nicht, wie toll wir sind, sondern wieviel Glück man braucht, um einigermaßen schadlos aus extrem gefährlichen Lagen zu kommen. Bin auf die Aufbereitung und die Folgediskussionen gespannt... ----- mit privaten und kommunikativen Grüßen Cimolino | |||||
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Autor | Thom8as 8E., Nettetal / NRW | 842410 | |||
Datum | 28.08.2018 10:07 | 16379 x gelesen | |||
Geschrieben von Ulrich C.und dass wir an einigen Stellen offenbar mehr Glück als Verstand hatten, belegt nicht, wie toll wir sind, sondern wieviel Glück man braucht, um einigermaßen schadlos aus extrem gefährlichen Lagen zu kommen. Persönlich sehe ich als Glücksfall, das wir einen Stoppelfeldbrand, bei dem die Alarmierung sehr ungenau war, so rechtzeitig gefunden haben, dass wir den Brandsaum 2-3 m vor dem Waldsaum abfangen konnten. Wäre das Feuer in den Wald gelaufen, dann wäre Herongen II ein Kindergarten gewesen. Ich schreibe hier nur für mich und nicht für meine FF. Sollte das mal wirklich offiziell sein, dann mit Dienstgrad und Funktion | |||||
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Autor | Ralf8 H.8, Drebkau / Brandenburg | 842420 | |||
Datum | 28.08.2018 13:10 | 16380 x gelesen | |||
Geschrieben von Ulrich C.Gibts da heute noch Hersteller, oder sind das alles Altgeräte? Da bin ich überfragt. Die Geräte gehören ja der Forst. Ich vermute aber Letzteres. Vielleicht kann der Waldbrandschutzbeauftragte Raimund Engel vom Landesbetrieb Forst Brandenburg raimund.engel-at-lfb.brandenburg.de was dazu sagen. Beim Rest bin ich absolut bei dir. Das Gesamtkonzept muss stimmen. Da gibt es jenseits von Löschflugzeugen genug Baustellen, viele davon ließen sich mit weniger Aufwand aber auch mehr Nutzen lösen als wenn man ein oder zwei Löschflugzeuge beschafft. Gruß Ralf Graustein 1988 - Ein besonderer Waldbrand - Blog Nicht Sieg sollte der Sinn der Diskussion sein, sondern Gewinn. Joseph Joubert Wenn ihr etwas nicht versteht, dann muss es doch nicht auch gleich falsch sein. (Rosenstolz, Willkommen) | |||||
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Autor | Thom8as 8M., Menden/ Sauerland / NRW | 842421 | |||
Datum | 28.08.2018 13:59 | 16166 x gelesen | |||
Geschrieben von Ulrich C.Ja, tolle Geräte, und alles nix neues; http://fw-forum.de/s.php?n=786897 "Ich leiste mir den Luxus einer eigenen Meinung" frei n.Bmark | |||||
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Autor | Thom8as 8M., Menden/ Sauerland / NRW | 842422 | |||
Datum | 28.08.2018 14:06 | 16295 x gelesen | |||
Geschrieben von Ulrich C.Gibts da heute noch Hersteller, Ja, Forstpflug oder Streifenpflug nennt sich das Ding; zB https://www.mascus.de/forstmaschinen/forwarder/other-fhs-forstpflug/8kfhabef.html https://www.technikboerse.com/view/neumaschine/sonstige-forsttechnik/4626740/dmt-anbaustreifenpflug-forstpflug.html "Ich leiste mir den Luxus einer eigenen Meinung" frei n.Bmark | |||||
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Autor | Andr8eas8 H.8, Weißwasser O.L. / Sachsen | 842427 | |||
Datum | 28.08.2018 17:19 | 16174 x gelesen | |||
Hallo, Geschrieben von Ulrich C. Allerdings reicht es nicht, sich v.a. darauf zu verlassen (oder auf das Bewässern der Flächen mit B-Rohren etc.), sondern ich muss - wenn ich die Flächen nicht gluthoch (d.h. bis in Baumstümpfe hinein) fluten will, oder wochenlange Brandwachen in ausreichender Dichte und 24/7 aufstellen/unterhalten will, das manuell zu Ende bringen. Ist ein junger Kieferbestand abgebrannt und es befinden sich noch Glutnester im Boden, muss ich daran, RICHTIG! Aber die Fläche, z.T. auch Größere, u.a. mit Handgeräten umzupflügen, ist körperlich schwerste Arbeit und benötigt Zeit und viel Personal. Technisch kann man hier mit Mulchern arbeiten. So geshehen 1992 bei Weißwasser mit der "Krohnschen Raupe". Ist ein alter Kieferbestand abgebrannt und es befinden sich noch Glutnester im Boden, muss ich daran, RICHTIG! Aber die Fläche, z.T. auch Größere, u.a. mit Handgeräten umzupflügen, ist körperlich schwerste Arbeit und benötigt Zeit und viel Personal. Technisch kann man hier mit Pflügen arbeiten. Doch unmittelbar im Stammfußbereich wird das nischt. Auch mulchen / fräsen ist schwierig. Ja, auch das Ablöschen von Glutnestern mit Schläiche ist schwierig, weil man durch einen Wald nicht so einfach durchläuft wie auf einer Heidefläche. Wichtig ist hier immer und immer wieder die Sicherung des Brandflächenrandes. Geschrieben von Ulrich C. Aktuell wird die Diskussion an vielen Stellen wieder viel zu stark nur auf angeblich oder tatsächlich fehlende Technik focussiert, Diese Eindruck wird von einigen Experten erweckt und durch die Presse aufgeblasen. Ja, es gibt Regionen, die bisher eher nicht mit Waldbränden zu tun hatten und somit anders ausgerüstet sind als jene, die das Thema praktisch bestens kennen. Leider wird auf letztere so ziehlich wenig gehört. Es gibt Ausnahmen. Doch nochmal zurück zum Waldbrand Treuenbrietzen. Ohne die Tanker und die Luftunterstützung, später auch Panzer für die Munitionsflächen, hätte das Ding ganz andere Außmaße angenommen und mindestens ein Ort wäre nicht unbeschadet davon gekommen. Gruß Andreas ---------------- Meine Beiträge = Meine Meinung! "1 Mann in der ersten viertel Stunde ist mehr Wert, als 100 Mann nach einer Stunde!" Walter Seitz (1863 - 1945) >> Erfinder des Feuerwachturmes im Muskauer Forst bei Weißwasser | |||||
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Autor | Andr8eas8 H.8, Weißwasser O.L. / Sachsen | 842428 | |||
Datum | 28.08.2018 17:34 | 16215 x gelesen | |||
Hallo, Geschrieben von Ralf H. Mir wäre lieber wen man die Hysterie aus der derzeitigen Berichterstattung und Diskussion nehmen würde. Dazu beigetragen haben die unzähligen Experten sowie die Medien. Zum Teil schüttel ich noch heut den Kopf ........ Der Große Aufschrei kam auf, als bei Fichtenwalde 50 ha Waldboden brannten. Ich kann mich noch an 1992 erinnern. Vollbrand nur 500 m vom Neubaugebiet der Stadt Weißwasser entfernt. Gesamtfläche hier 920 ha ........... Geschrieben von Ralf H. Komisch das man damit aber bei 98% der derzeitigen Waldbrände bombige Ergebnisse erreicht. Alle reden nur von den Großbränden, gleichzeitig aber werden damit täglich dutzende große Waldbrände verhindert weil sie im Keim erstickt werden. Sachsens letzter Katastrophenwaldbrand war 1993 mit 200 ha. Seit dem nur noch Großbrände. Die Aussage eines Experten zur Thematik 2018 war: "Die letzte Waldbrandkatastrophe Deutschlands war 1975 in Niedersachsen!" Selbst zwischen 1975 und 1993 gab es in unserer Region zig Kat-Waldbrände. Hat man die vergessen oder zählen 3000 ha im Jahr 1976 nicht dazu. Eines muss man jedoch dazu sagen. Wir müssen zukünftig mit größeren Waldbränden rechnen, da ... die Wetterbedingungen stimmen, die Anfangslage aufgrund Dynamik nicht sofort beherrscht werden kann, Luftunterstützung Zeit brauch, Raupen und Pioniertechnik Zeit braucht, mehrere Feuer gleichzeitig sind ... Das sind Erfahrungen, die der Osten (und Niedersachsen) erlebt / gemacht haben und somit bestens kennen. Und genau daraus ergibt sich, dass auch jedes noch so kleine Feuer umgehend sicher und effektiv bekämpft werden muss. Feuer brennen lassen ist hier eine nicht geeignete Tatktik. Sie die aktuelle Situation in BB, aber auch weltweit. Gruß Andreas ---------------- Meine Beiträge = Meine Meinung! "1 Mann in der ersten viertel Stunde ist mehr Wert, als 100 Mann nach einer Stunde!" Walter Seitz (1863 - 1945) >> Erfinder des Feuerwachturmes im Muskauer Forst bei Weißwasser | |||||
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Autor | Bern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg | 842529 | |||
Datum | 02.09.2018 22:43 | 16217 x gelesen | |||
Guten Abend Als Alternative zu Löschflugzeugen hat das britische Start-up-Unternehmen Faradair hat eine Drohnen-Variante seines Hybridflugzeugs Beha M1 AT (Air Tanker) zur Brandbekämpfung entwickelt: -> " Feuerlöschdrohne Beha M1-AT " Ob das Fluggerät mit einer Spannweite von 11 Metern sowie einer Nutzlast von 10 Tonnen bei den Feuerwehren Einzug halten wird ? Gruß aus der Kurpfalz Bernhard " Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles eine Bemerkung !" (Heinrich Heine) | |||||
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Autor | Thom8as 8E., Nettetal / NRW | 842530 | |||
Datum | 02.09.2018 22:53 | 16024 x gelesen | |||
Warum nicht, wenn die USN ihre Tanker als Drohne betreiben will, können wir sowas in den deutschen Feuerwehren auch haben. :-) Ok, eigentlich sollten wir eine Drohne zur Aufklärung bekommen, aber leider wurde das Ding immer teurer. Da hätte der Lieferant nicht immer was besseres und teuereres auspacken sollen. ;-) Ich schreibe hier nur für mich und nicht für meine FF. Sollte das mal wirklich offiziell sein, dann mit Dienstgrad und Funktion | |||||
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Autor | Thom8as 8M., Menden/ Sauerland / NRW | 842531 | |||
Datum | 02.09.2018 23:04 | 16022 x gelesen | |||
Bestimmt ein interessanter Ansatz Wenn ich das richtig verstanden habe ist das aber nur eine Idee im PC, also dürfte der ersten reale Einsatz erst in Jahrzehnten sein? "Ich leiste mir den Luxus einer eigenen Meinung" frei n.Bmark | |||||
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Autor | Bern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg | 842542 | |||
Datum | 03.09.2018 17:58 | 15670 x gelesen | |||
Guten Tag Geschrieben von Thomas M. also dürfte der ersten reale Einsatz erst in Jahrzehnten sein? Sollte weltweit ein Bedarf bestehen ( und sich dabei was verdienen lassen ) könnte die Entwicklung durchaus zeitlich forciert werden. Gruß aus der Kurpfalz Bernhard " Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles eine Bemerkung !" (Heinrich Heine) | |||||
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Autor | Bern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg | 842709 | |||
Datum | 11.09.2018 21:57 | 15909 x gelesen | |||
Guten Abend Dazu aktuell: -> spiegel.de " Armee und Bundespolizei müssen öfter gegen Waldbrände ran " [...]In einer kleinen Anfrage an die Bundesregierung wollte der FDP-Innenpolitiker Benjamin Strasser nun wissen, wie es um die Vorsorge und Hilfe des Bundes gegen Wald- und Flächenbränden in der Bundesrepublik insgesamt gestellt ist - also durch Bundeswehr, Bundespolizei und das dem Bundesinnenministerium ebenfalls unterstehendem Technischen Hilfswerk (THW). Gruß aus der Kurpfalz Bernhard " Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles eine Bemerkung !" (Heinrich Heine) | |||||
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Autor | Henn8ing8 K.8, Dortmund / NRW | 842711 | |||
Datum | 11.09.2018 23:15 | 15822 x gelesen | |||
Na toll, täglich 32 Hubschrauber von der Bundeswehr und neun von der Bundespolizei einsetzbar. Dazu noch die Hubschrauber der Landespolizei, von privaten Dienstleistern und von befreundeten Staaten, mit denen ja z.T. schon Hilfeleistungsvereinbarungen geschlossen wurden. Und ich habe den ganzen Sommer über dem Forum geglaubt, wir hätten hier in Deutschland einfach keine Hubschrauber mehr für Waldbrände. Alles Fake-News und alternative Wahrheiten? Die ganze Diskussion um Löschflugzeuge also überflüssig? ;-) | |||||
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Autor | Thom8as 8M., Menden/ Sauerland / NRW | 842717 | |||
Datum | 12.09.2018 09:18 | 15735 x gelesen | |||
Geschrieben von Henning K.Die ganze Diskussion um Löschflugzeuge also überflüssig? Vielleicht sollte man die Meldewege mal näher betrachten, möglicherweise will man das aber garnicht? "Ich leiste mir den Luxus einer eigenen Meinung" frei n.Bmark | |||||
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Autor | Seba8sti8an 8K., Grafschaft / RLP | 842720 | |||
Datum | 12.09.2018 09:35 ![]() | 15728 x gelesen | |||
Zumindest liest man doch in einigen Berichten, dass Waldbrände auch von Hubschraubern - die es nicht gibt -, gesteuert von Piloten - die 1. fehlen und 2. nix können -, mit Außenbehältern voll Wasser - was sie damit gar nicht aufnehmen können -, teilweise sogar nachts - wo sie nicht nur nicht fliegen können, sondern das obendrein auch gar nicht dürfen - erfolgreich mitbekämpft wurden. Vielleicht passen sich die Hubschrauber letztlich ja nur den Bodentruppen an, die ja auch gar nicht wissen was sie da tun und obendrein grundsätzlich noch von dem deutschen Feuerwehrsystem gestellt wurden, was eigentlich auch total in der Grütze liegt. Von daher passt das dann insgesamt wieder ;-) "In der Regel machen es die reinen Experten nicht gut. Das ist wie vor Gericht. Der Zeuge weiß, wie es war, versteht aber nichts. Der Gutachter versteht alles, weiß aber nicht, wie es war. Der Richter versteht nichts und weiß nichts, aber er entscheidet - nachdem er alle angehört hat." (Wolfgang Schäuble, Stern-Interview vom 20.06.2013) | |||||
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Autor | Thom8as 8E., Nettetal / NRW | 842734 | |||
Datum | 12.09.2018 15:45 | 15732 x gelesen | |||
Geschrieben von Henning K.täglich 32 Hubschrauber von der Bundeswehr und neun von der Bundespolizei einsetzbar. Wenn auf eine Anfrage geantwortet wird, es seinen durchschnittlich 10 CH53 und 22 UH 1D verfügbar, bedeutet das nicht das ich an jedem Tag diese Anzahl zur Verfügung hatte und auch nicht das sie für Waldbrände verfügbar waren. Und ob dann auch eine geeignete Besatzung verfügbar ist, steht wieder auf einem anderen Blatt. Ein Vorteil hat es allerdings, wenn die BW die Hubschrauber stellt, auch das älteste Feuerwehrfahrzeug ist jünger als diese Hubschrauber. Ich schreibe hier nur für mich und nicht für meine FF. Sollte das mal wirklich offiziell sein, dann mit Dienstgrad und Funktion | |||||
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Autor | Hans8-Jo8ach8im 8Z., Berlin / Berlin | 842744 | |||
Datum | 12.09.2018 23:26 | 15522 x gelesen | |||
Geschrieben von Thomas E.Ein Vorteil hat es allerdings, wenn die BW die Hubschrauber stellt, auch das älteste Feuerwehrfahrzeug ist jünger als diese Hubschrauber. Das kann man so nicht stehenlassen! Die Bundeswehr fliegt dagegen modernes Gerät aus den 70er Jahren! h. | |||||
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Autor | Thom8as 8M., Menden/ Sauerland / NRW | 842747 | |||
Datum | 13.09.2018 09:14 | 15857 x gelesen | |||
Geschrieben von Hans-Joachim Z.
Mal abgesehen davon dass das nicht wirklich unser Problem ist; Ein Fluggeräte das in den ´70 in Dienst gestellt wurde dürfte zwischenzeitlich massiv aufgewertet worden sein. Von der FW ist mir das nur bei wenigen Fahrzeugen bekannt, zB http://www.waz-online.de/Gifhorn/Sassenburg/Feuerwehr-laesst-TLF-auf-Vordermann-bringen "Ich leiste mir den Luxus einer eigenen Meinung" frei n.Bmark | |||||
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Autor | Thom8as 8E., Nettetal / NRW | 842748 | |||
Datum | 13.09.2018 09:23 | 15392 x gelesen | |||
Geschrieben von Hans-Joachim Z.Das kann man so nicht stehenlassen! Die Bundeswehr fliegt dagegen modernes Gerät aus den 70er Jahren! Bis Januar konnten wir noch mithalten. Das Fahrzeug ist von 1986 ;-) Jetzt haben wir das Ich schreibe hier nur für mich und nicht für meine FF. Sollte das mal wirklich offiziell sein, dann mit Dienstgrad und Funktion | |||||
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Autor | Bern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg | 842749 | |||
Datum | 13.09.2018 09:40 | 15513 x gelesen | |||
Guten Tag Geschrieben von Henning K. täglich 32 Hubschrauber von der Bundeswehr und neun von der Bundespolizei einsetzbar. Bezüglich der wirklichen Verfügbarkeit der Fluggeräte muß man schon zwischen der Aktenlage und der tatsächlichen Lage unterscheiden. Die ganze Diskussion um Löschflugzeuge also überflüssig? Ich denke, jetzt könnte man den ganzen Themenkomplex Löschflugzeuge, Hubschrauber, Löschwasseraußenlastbehälter etc. mal unbefangen analysieren, beurteilen und dementsprechend reagieren, die nächste Hitze/Waldbrandwelle kommt bestimmt. Oder paar verregnete Jahre gehen ins Land und dann wird die Starkregendiskussion die Waldbranddiskussion ablösen ;-))) Gruß aus der Kurpfalz Bernhard " Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles eine Bemerkung !" (Heinrich Heine) | |||||
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Autor | Thom8as 8E., Nettetal / NRW | 842753 | |||
Datum | 13.09.2018 11:04 | 15481 x gelesen | |||
Geschrieben von Bernhard D.Bezüglich der wirklichen Verfügbarkeit der Fluggeräte muß man schon zwischen der Aktenlage und der tatsächlichen Lage unterscheiden. Letztendlich kann man in anderen Foren, die deutliche Aussage hören, das die BW im Moment mit Hubschraubern so knapp ausgestattet ist, das zum Teil Fluglehrer auf Auslandseinsätze gehen müssen, weil sie die einzigen mit geeigneten Qualifikationen sind. Gerade die Einsatzbereitschaft der CH 53 hat darunter gelitten das alle vom Heer an die Luftwaffe gingen. Geschrieben von Bernhard D. Ich denke, jetzt könnte man den ganzen Themenkomplex Löschflugzeuge, Hubschrauber, Löschwasseraußenlastbehälter etc. mal unbefangen analysieren, beurteilen und dementsprechend reagieren, die nächste Hitze/Waldbrandwelle kommt bestimmt. Oder paar verregnete Jahre gehen ins Land und dann wird die Starkregendiskussion die Waldbranddiskussion ablösen ;-))) Die Länder sollten sich mal ihrer Aufgabe stellen und entsprechende Auswertung betreiben. Dann kommt allerdings wahrscheinlich heraus, das man wirklich Geld in die Hand nehmen muss um entsprechende Kapazitäten bereit zu haben. Und dann verläuft die ganze Geschichte wieder im Sand. Ich schreibe hier nur für mich und nicht für meine FF. Sollte das mal wirklich offiziell sein, dann mit Dienstgrad und Funktion | |||||
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Autor | Bern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg | 842757 | |||
Datum | 13.09.2018 13:31 | 15474 x gelesen | |||
Guten Tag Geschrieben von Thomas E. Die Länder sollten sich mal ihrer Aufgabe stellen und entsprechende Auswertung betreiben. Dann kommt allerdings wahrscheinlich heraus, das man wirklich Geld in die Hand nehmen muss um entsprechende Kapazitäten bereit zu haben. Der DFV will sich lt. einer Rede des Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes der Waldbrandsache, u.a. beim einem " Runden Tisch ", annehmen: [...] Jetzt gilt es, die Waldbrandeinsätze in Deutschland und Europa nachzubereiten. Ich habe dem Bund, der innenministerkonferenz und den kommunalen Spitzenverbänden angeboten, die Nachbereitung und Vorbereitung auf kommende Einsätze gemeinsam anzugehen. Es ergibt keinen Sinn, nun durch unabgestimmte Maßnahmen den schnellen Erfolg zu suchen. Hier sind wir nur gemeinsam stark. Bis die entsprechenden Gremienbeschlüsse herbeigeführt sind, lädt der DFV im Spätherbst zu einem ersten runden Tisch mit dem Thema Waldbrand ein. [...] Gruß aus der Kurpfalz Bernhard " Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles eine Bemerkung !" (Heinrich Heine) | |||||
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Autor | Matt8hia8s J8., Krumbach / | 842771 | |||
Datum | 13.09.2018 21:10 | 15397 x gelesen | |||
Geschrieben von Thomas E.Das Fahrzeug ist von 1986 ;-) Da setze ich noch einen (bzw. zwei) drauf: Mein kürzlich erworbenes LF 16-TS auf Magirus 125D10 und Baujahr 1967 war bis vor wenigen Wochen noch Status 2 bei einer FF in der Region. Eine andere Wehr in hier in der Gegend setzt noch ein TLF auf Magirus Jupiter mit mir unbekanntem Baujahr ein. | |||||
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Autor | Jürg8en 8M., Weinstadt / Baden-Württemberg | 843134 | |||
Datum | 29.09.2018 17:13 | 15484 x gelesen | |||
hallo, passend dazu: Zahlreiche Waldbrände und eine Initiative der EU lassen am Sedlitzer See Hoffnung keimen ![]() MkG Jürgen Mayer, Weinstadt | |||||
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Autor | Ralf8 H.8, Drebkau / Brandenburg | 843227 | |||
Datum | 02.10.2018 16:58 | 15362 x gelesen | |||
:) Wer sich mit dem Thema Welzow und Löschflugzeuge im Detail auseinandersetzen will dem empfehle ich sich die Unterlagen mal runter zu laden. Zu finden hier: http://www.dresden-aerospace.com/download/EFFS_18-09-26.zip Gruß Ralf Graustein 1988 - Ein besonderer Waldbrand - Blog Nicht Sieg sollte der Sinn der Diskussion sein, sondern Gewinn. Joseph Joubert Wenn ihr etwas nicht versteht, dann muss es doch nicht auch gleich falsch sein. (Rosenstolz, Willkommen) | |||||
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Autor | Mich8ael8 M.8, Ludwigshafen / Rheinland-Pfalz | 843228 | |||
Datum | 02.10.2018 19:15 | 15248 x gelesen | |||
Geschrieben von Ralf H.Zu finden hier: http://www.dresden-aerospace.com/download/EFFS_18-09-26.zip Ich muss sagen, die Unterlagen sind sehr interessant und auch einigermassen gut aufgebaut. Nach meiner Einschätzung glaube ich aber, dass die Investoren/Treiber des Projekts auf das falsche Pferd setzen. Eine mögliche europäische Komponente würde von der EU nicht so weit im Norden eingerichtet werden. Klar ist hiervon das gesamte EU Gebiet gleichmäßig zu erreichen, aber die Erfahrung zeigt, dass die Wald- und Flächenbrand Ereignisse mit katastrophalem Ausmaß die südlichen Staaten der EU deutlich mehr betreffen. Klar hat es dieses Jahr auch mal in Schweden ein großes Brandereignis gegeben und auch in Deutschland. Man muss sich aber im Klaren sein, dass das Brandereignis in Schweden was ganz Außergewöhnliches war und die Brandereignisse in Deutschland zwar unsere Aufmerksamkeit für die Problematik geweckt haben, aber keine Größe hatten, die ein Eingreifen der EU notwendig gemacht hätte. Im Grunde sind wir dafür in Deutschland auch ohne Löschflugzeuge bisher zu gut ausgerüstet. Ereignisse welche die EU interessieren, gibt es - Gott sei Dank - meist nur im Süden Europas. Daher halte ich die zentrale Einrichtung einer europäischen Truppe zentrale im Süden der EU für wahrscheinlicher, z. B. in Italien. Wenn man ehrlich ist, ist es dort auch sinnvoller. Trotzdem ist das Konzept interessant und wenn man die richtigen Hebel in Bewegung setzen würde, dann könnte man da auch evtl. was erreichen. Aber man müsste daher eher die nationale und föderale Karte ziehen. Der Sedlitzer See liegt wohl gerade noch in Brandenburg. Gerade Brandenburg hat ein Waldproblem vor allem auch mit munitionsbelasteten Flächen. Gleichzeitig ist auf Bundesebene eine gewisse Diskussion entbrannt. Ich würde daher viel stärker versuchen diese Karten zu ziehen und die örtlichen Landes- und Bundespolitiker zu aktivieren. Am besten die Abgeordneten der Region, die evtl. in den entsprechenden Innenausschüssen sitzen. Dabei noch etwas den Strukturwandel im (ehemaligen) Braunkohletagebau ins Spiel bringen. Da ist ja auch vieles möglich. Das könnte evtl. mehr bewirken. Erst wenn auf der nationalen Seite Schwung ist, könnten man zur Realisierung auch die EU ins Spiel bringen. Aber nicht als Träger, sondern nur als Mitfinanzierer mit Strukturfördermittel und günstigen Darlehen durch die EIB. Der Ansatz das ganze Projekt als EU Projekt aufzuziehen wird aber meiner Meinung nach scheitern. Ich wünsche den Initiatoren viele glückliche Gespräche. MfG Michael | |||||
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Autor | Ulri8ch 8C., Düsseldorf / NRW | 843231 | |||
Datum | 03.10.2018 09:28 | 15400 x gelesen | |||
Geschrieben von Michael M.Ich muss sagen, die Unterlagen sind sehr interessant und auch einigermassen gut aufgebaut. wer was verkaufen will, muss sich vermarkten können... Geschrieben von Michael M. Nach meiner Einschätzung glaube ich aber, dass die Investoren/Treiber des Projekts auf das falsche Pferd setzen. würde man das machen, nicht nur die... Geschrieben von Michael M. Eine mögliche europäische Komponente würde von der EU nicht so weit im Norden eingerichtet werden. eben! (Und die Frage, wo die errichtet würde, und was das dann dort für die nationalen Komponenten bedeutet, die es ja gibt und angefordert und EU-weit eingesetzt werden können, wenn man sie bezahlen will/kann, ist da noch gar nicht beantwortet... - meiner bescheidenen Erwartung nach, werden die lokalen Fähigkeiten dann um das Maß reduziert werden, wie "billigere" EU-Einheiten verfügbar sind...) Geschrieben von Michael M. Trotzdem ist das Konzept interessant und wenn man die richtigen Hebel in Bewegung setzen würde, dann könnte man da auch evtl. was erreichen. Aber man müsste daher eher die nationale und föderale Karte ziehen. Man muss zunächst mal ganz andere Karten im Spiel stärken und ausbauen - und wenn das alles besser klappt als bisher, DANN können wir anfangen, darüber nachzudenken, ob wir statt mehr/besserer/größerer Hubschrauber vielleicht doch ergänzend uns auch Löschflugzeuge leisten wollen... Bis dahin haben auch die letzten Bundesländer hoffentlich dann die Kostenproblematik für die Anwender/Gemeinden auch in den Griff bekommen, die jetzt immer noch die rechtzeitige d.h. sehr schnelle Alarmierung von Hubschraubern behindern... Alles weitere steht hier: https://www.facebook.com/notes/jan-s%C3%BCdmersen/l%C3%B6schflugzeuge/2099688040105846/ ----- mit privaten und kommunikativen Grüßen Cimolino | |||||
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Autor | Thom8as 8E., Nettetal / NRW | 843239 | |||
Datum | 03.10.2018 15:52 | 15120 x gelesen | |||
Tja, Jan hat es wieder treffend auf den Punkt gebracht. Schade das er es nicht mehr hier macht. :-( Ich schreibe hier nur für mich und nicht für meine FF. Sollte das mal wirklich offiziell sein, dann mit Dienstgrad und Funktion | |||||
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Autor | Jürg8en 8M., Weinstadt / Baden-Württemberg | 843357 | |||
Datum | 09.10.2018 19:02 | 14879 x gelesen | |||
hallo, Die Landesregierung von Brandburg meint: ... 3. Wie steht die Landesregierung zur Anschaffung von Löschflugzeugen? und zu Hubschrauber: ... 4. Wie viele Hubschrauber und von welchen Einrichtungen können zum Löschen von Quelle: https://www.parlamentsdokumentation.brandenburg.de/parladoku/w6/drs/ab_9600/9674.pdf MkG Jürgen Mayer, Weinstadt | |||||
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Autor | Pete8r I8., Freital / Sachsen | 843412 | |||
Datum | 12.10.2018 17:46 | 14865 x gelesen | |||
Hallo, gestern und heute wurden durch die Tschechische Republik im Grenzgebiet der Sächsischen- Böhmischen Schweiz bei einem Waldbrand ein Hubschrauber und ein Löschflugzeug zum Einsatz. Heute waren zusätzlich TLF-W aus dem Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge zusammengezogen wurden. Brandfläche ca. 25ha in der zum Teil schwer zugänglichen Wald-/ Bergregion. Hier ein Link zu Bildern auf Facebook. Und eine Meldung auf mdr.de mit Bildern. Unter anderem das Löschflugzeug, eine AN2. https://www.mdr.de/sachsen/dresden/freital-pirna/waldbrand-boehmische-schweiz-102_showImage-waldbrand-240_zc-a30c45d9.html MkG Peter | |||||
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Autor | Ralf8 H.8, Drebkau / Brandenburg | 843414 | |||
Datum | 12.10.2018 23:47 | 14753 x gelesen | |||
Geschrieben von Jürgen M.Die Landesregierung von Brandburg meint: Die Landesregierung meint das bevor die Waldbrände 2018 auch nur im Ansatz ausgewertet ist. Die KBM treffen sich m.W. erst in den nächsten Tagen. Wie eine Landesregierung dann schon Schlussfolgerungen ziehen kann und quasi schon vollendete Tatsachen schafft ist mir rätselhaft. Kompetenz sieht irgendwie anders aus. Gruß Ralf Graustein 1988 - Ein besonderer Waldbrand - Blog Nicht Sieg sollte der Sinn der Diskussion sein, sondern Gewinn. Joseph Joubert Wenn ihr etwas nicht versteht, dann muss es doch nicht auch gleich falsch sein. (Rosenstolz, Willkommen) | |||||
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Autor | Bern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg | 843736 | |||
Datum | 28.10.2018 09:29 | 14842 x gelesen | |||
Guten Tag -> " Neuer Schwerlasthubschrauber hebt ab " Die Spezialflug Berlin hat die neueste Version des robusten Mi-8 übernommen. Dank der modernen Triebwerke kann der Hubschrauber selbst bei hohen Außentemperaturen mit der vollen Außennutzlast von 3000 kg starten. Ein solches Arbeitspferd hätte man bei den Waldbränden im Sommer gut gebrauchen können. Gruß aus der Kurpfalz Bernhard " Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles eine Bemerkung !" (Heinrich Heine) | |||||
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Autor | Hans8-Jo8ach8im 8Z., Berlin / Berlin | 843744 | |||
Datum | 28.10.2018 20:45 | 14622 x gelesen | |||
Geschrieben von Bernhard D.Die Spezialflug Berlin hat "... die unmittelbare Gefahr einer Insolvenz abwenden können, durch die sie keine einzige selbst gekaufte Maschine mehr besaß." Das ist eine gute Nachricht, heißt aber nicht so furchtbar viel, wenn man bedenkt, daß die früher mal vorhandenen Maschinen auch für's Löschen taugten. Hintergrund für Nicht-Berliner: Das ist der von der Treuhand verscherbelte Spezialflugbereich der Gesellschaft Interflug, die geringfügig größer war als das heute vorhandene. Hans-Joachim | |||||
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Autor | Bern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg | 846814 | |||
Datum | 20.02.2019 11:58 | 14815 x gelesen | |||
Guten Tag Neues zur Löschflugzeugdebatte: -> FW-Magazin: " Basis für europäische Löschflugzeuge in Brandenburg? " Bezahlen würde sie evtl. wohl wer ( die EU ! ): Die Europäische Union will mit dem Projekt rescEU den Katastrophenschutz in Europa stärken. Das von der EU mit rund einer halbe Milliarde Euro finanzierte Projekt soll Ressourcen wie Feldlazarette, Pumpen aber auch Löschflugzeuge bereitstellen und die Mitgliedsstaaten unterstützen, wenn im Katastrophenfall die eigenen Mittel nicht mehr genügen. Und haben will sie auch schon wer: Die Kleinstadt Welzow (rund 3.500 Einwohner) im Landkreis Spree-Neiße, südlich von Cottbus, möchte in diesen Plänen eine Rolle spielen. Die Idee: Auf dem örtlichen Verkehrslandeplatz könnte Löschflugzeuge der EU stationiert werden, die in einem Radius von mindestens 400 Kilometern zum Einsatz kommen. Mal sehn was aus der Sache wird ? Gruß aus der Kurpfalz Bernhard " Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles eine Bemerkung !" (Heinrich Heine) | |||||
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Autor | Ralf8 H.8, Drebkau / Brandenburg | 846833 | |||
Datum | 20.02.2019 18:08 | 14596 x gelesen | |||
Geschrieben von Bernhard D.Und haben will sie auch schon wer: Die Initiative dazu ging ja von dort aus, siehe lr-online vom September 2018 Es ist einer der Punkte im Abschlussbericht der Kohlekommission für den Strukturwandel in der Lausitz. Es wird also nicht nur die EU Geld dazu geben. Gruß Ralf Graustein 1988 - Ein besonderer Waldbrand - Blog Nicht Sieg sollte der Sinn der Diskussion sein, sondern Gewinn. Joseph Joubert Wenn ihr etwas nicht versteht, dann muss es doch nicht auch gleich falsch sein. (Rosenstolz, Willkommen) | |||||
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Autor | Bern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg | 846834 | |||
Datum | 20.02.2019 18:46 | 14529 x gelesen | |||
Guten Tag Geschrieben von Ralf H. Die Initiative dazu ging ja von dort aus, siehe lr-online vom September 2018 Wenn ich den interessanten Bericht zur Thematk Welzow als Basis für Löschflieger lese: [..] Forberg favorisiert zwei Flugzeugtypen: die Canadair CL145, die sechs Tonnen Wasser aufnehmen könnte, und die Beriev BE 200, die zwölf Tonnen aufnehmen kann [...] Heißt das dann und/oder Canadair CL-415 bzw. " Berijew Be-200 " ? Geschrieben von Ralf H. Es wird also nicht nur die EU Geld dazu geben. Wenn es auch noch Zweit- und Drittmittel für das Projekt gibt, sie trotzdem Europaweit eingesetzt werden sollen/können und dann noch dem Strukturwandel in der Lausitz hilft, warum nicht ? Wie gesagt, mal Abwarten was aus der Sache wirklich wird. Gruß aus der Kurpfalz Bernhard " Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles eine Bemerkung !" (Heinrich Heine) | |||||
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Autor | Ralf8 H.8, Drebkau / Brandenburg | 846839 | |||
Datum | 20.02.2019 19:26 | 14623 x gelesen | |||
Geschrieben von Bernhard D.Heißt das dann und/oder Canadair CL-415 bzw. " Berijew Be-200 " ? Ich denke das werden die entsprechenden Machbarkeitsstudien zeigen müssen. Wobei ich mir die Be-200 nicht wirklich vorstellen kann. Das wäre schon sehr speziell. Die CL-415 ist ja den Meisten im Kopf wenn sie Löschflugzeuge hören. Ich persönlich kann mir aber auch andere Muster vorstellen. Da wäre z.B. der Airtractor AT-802F, ob nun in der "normalen" Ausführung oder der FireBoss-Variante sei mal dahin gestellt. Wenn ich sehe was die Australier so fliegen ist mir das deutlich sympatischer als die Diskussion über Canadair oder Berijew. Die Chancen jetzt an die notwendigen Mittel zu kommen haben wohl nie so gut gestanden wie jetzt, allerdings muss man aus der Hüfte kommen. Ich befürchte jedoch das es zu viele "Experten" geben wird die mauern werden. :( Gruß Ralf Graustein 1988 - Ein besonderer Waldbrand - Blog Nicht Sieg sollte der Sinn der Diskussion sein, sondern Gewinn. Joseph Joubert Wenn ihr etwas nicht versteht, dann muss es doch nicht auch gleich falsch sein. (Rosenstolz, Willkommen) | |||||
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Autor | Ulri8ch 8C., Düsseldorf / NRW | 846885 | |||
Datum | 22.02.2019 12:16 | 14384 x gelesen | |||
Geschrieben von Ralf H.Die Chancen jetzt an die notwendigen Mittel zu kommen haben wohl nie so gut gestanden wie jetzt, allerdings muss man aus der Hüfte kommen. Ich befürchte jedoch das es zu viele "Experten" geben wird die mauern werden. :( Ich hoffe doch... weil ich immer noch der Meinung bin, dass man das dafür nötige Geld besser in die Ertüchtigung VORHANDENER Hubschrauberflotten und den Ausbau derselben steckt, als wirtschaftspolitische und finanzielle Interessen da vorschnell vor den Karren des vermeintlichen Feuerwehrbedarfs zu spannen! Im Übrigen ein Nebensatz zum Nachdenken: Wenn die EU die Dinger mitfinanziert (hüstel, also v.a. auch Deutschland), was glaubst Du denn, wie lang die in Deutschland in der "Saison" zur Verfügung stehen werden? Wie werden sich die nationalen Fliegerstaffeln entwickeln, wenn doch die EU viel billiger Flieger stellt? Was nutzt das den Feuerwehren vor Ort, wenn die Flieger die FF weiter ersetzen sollen? (In Südeuropa...!) ----- mit privaten und kommunikativen Grüßen Cimolino | |||||
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Autor | Ralf8 H.8, Drebkau / Brandenburg | 846925 | |||
Datum | 23.02.2019 20:11 | 14331 x gelesen | |||
Geschrieben von Ulrich C.Ertüchtigung VORHANDENER Hubschrauberflotten Welche Hubschrauberflotten? Die von Bundespolizei oder Bundeswehr? Mal davon abgesehen das die wohl kaum mit EU-Mitteln finanziert werden sagen dir beide Vereine "Ja, wir haben Hubschrauber und wir können das auch, nur ob wir wirklich kommen werden wir niemals garantieren." Geschrieben von Ulrich C. Wenn die EU die Dinger mitfinanziert (hüstel, also v.a. auch Deutschland) Ganz Deutschland regt sich auf das wir nur Geldgeber der EU sind, wenn wir aber mal was vom Kuchen abhaben wollen ist auch wieder nicht richtig. Geschrieben von Ulrich C. was glaubst Du denn, wie lang die in Deutschland in der "Saison" zur Verfügung stehen werden? Ein wichtiges Thema, das wird aber gerade geklärt. Wie die Bürgermeisterin von Welzow schon sagt geht es zur Zeit um die Verantwortlichkeiten. Wenn sich Deutschland in den Prozess nicht frühzeitig einbringt werden unsere Gelder wieder woanders verteilt. Sicher besteht die Möglichkeit das die dann auch woanders eingesetzt werden, genau wie die polnischen GFFF-V Module. Nur wenn die ohnehin schon woanders stationiert sind, wie hoch ist dann die Wahrscheinlichkeit das wir sie bei Bedarf bekommen? Ich denke die tendiert dann doch eher gehen Null. Geschrieben von Ulrich C. Wie werden sich die nationalen Fliegerstaffeln entwickeln, wenn doch die EU viel billiger Flieger stellt? Ein Grund die Flieger eher der deutschen Bürokratie als der mediterranen Gelassenheit anzuvertrauen. Meiner Ansicht nach ist die deutsche Feuerwehrstruktur weit weniger anfällig dagegen, das Feuerwehren eingespart werden nur weil es Löschflugzeuge gibt. Bei dem Projekt geht es auch nicht nur um Löschflugzeuge, es ist ebenso angedacht in dem Zusammenhang einen "Ausbildungsstützpunkt Waldbrand" zu installieren. Die Feuerwehrschule Sachen ist ja quasi nur einen Steinwurf entfernt. Ich denke der Punkt ist genauso wichtig. Nicht nur das endlich die geforderte Ausbildung in die Gänge kommt, nein wenn die dort Auszubildenden auch gleich mit dem Einsatz von Luftfahrzeugen in Berührung kommen wird man diese auch viel besser einsetzen können. Wie viele Feuerwehrleute gibt es den in Deutschland welche noch selbst erlebt haben wie effektiv "Waldbrandbekämpfung mit Luftfahrzeugen" (Youtubelink) ist? Ich halte auch die Diskussion ob Hubschrauber oder Flächenflieger für nicht zielführend. Ich denke beide haben ihre Berechtigung. Schaut man sich mal an was für Luftfahrzeuge das NAFC in Australien einsetzt wird man dort einen guten Mix finden. Das ganze Projekt ist in der Findungsphase, wenn sich Deutschland da aber nicht rechtzeitig einbringt wird der Zug wieder mal ohne uns abfahren. Gruß Ralf Graustein 1988 - Ein besonderer Waldbrand - Blog Nicht Sieg sollte der Sinn der Diskussion sein, sondern Gewinn. Joseph Joubert Wenn ihr etwas nicht versteht, dann muss es doch nicht auch gleich falsch sein. (Rosenstolz, Willkommen) | |||||
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Autor | Ulri8ch 8C., Düsseldorf / NRW | 846926 | |||
Datum | 23.02.2019 21:16 | 14205 x gelesen | |||
Geschrieben von Ralf H.Welche Hubschrauberflotten? Die von Bundespolizei oder Bundeswehr? aller, inkl. Länderpolizeien! Bayern lebts vor... Geschrieben von Ralf H. Mal davon abgesehen das die wohl kaum mit EU-Mitteln finanziert werden 1. zahlen wir davon den Großteil dann selbst, 2. haben wir davon einen Bruchteil an Nutzen. Geschrieben von Ralf H. Geschrieben von Ulrich C. Nochmal drüber nachdenken... wir stellen, die stellen ein.. Geschrieben von Ralf H. Bei dem Projekt geht es auch nicht nur um Löschflugzeuge, es ist ebenso angedacht in dem Zusammenhang einen "Ausbildungsstützpunkt Waldbrand" zu installieren. Ausbildung ist ein ganz anderes Thema, davon kann man nicht genug haben... aber wenn ich mir ansehe, an wie vielen Stellen gerade offenbar aktuell zu dem Thema gearbeitet wird - und wie wenig da offenbar miteinander agiert wird, bin ich mal gespannt, was am Schluß bei heraus kommt... ----- mit privaten und kommunikativen Grüßen Cimolino | |||||
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Autor | Ralf8 H.8, Drebkau / Brandenburg | 846928 | |||
Datum | 23.02.2019 21:47 | 14230 x gelesen | |||
Geschrieben von Ulrich C.... wir stellen, die stellen ein.. Die Frage ob es kommt steht doch gar nicht mehr wenn ich das im September richtig verstanden habe. Die EU wird es machen. Die Frage ist was wir davon abbekommen werden? Wenn ich aber lese wie gut wir gerüstet sind kann ich mir die Antwort selbst geben: The same procedure as every year, James. Gruß Ralf Graustein 1988 - Ein besonderer Waldbrand - Blog Nicht Sieg sollte der Sinn der Diskussion sein, sondern Gewinn. Joseph Joubert Wenn ihr etwas nicht versteht, dann muss es doch nicht auch gleich falsch sein. (Rosenstolz, Willkommen) | |||||
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Autor | Andr8eas8 H.8, Weißwasser O.L. / Sachsen | 846944 | |||
Datum | 24.02.2019 18:41 | 14193 x gelesen | |||
Hallo, Geschrieben von Ralf H. Ich befürchte jedoch das es zu viele "Experten" geben wird die mauern werden. :( Bei dieser Aussage musste ich sofort an das Waldbrandjahr 2018 denken ... Plötzlich hatte Deutschland unzählige Experten ;-) Dazu kamen dann die Schlagzeilen, dass Deutschland nicht ein einziges Löschflugzeug habe. Sofort wurde konstatiert, dass diese für die BRD auch kein Sinn machen würden, weil die Canadair hier kein Wassertanken auf einem Gewässer machen könne. Gibt es nur diese Löschfligzeugtypen??? Nein !!! Und genau da schließt sich der Kreis ... Experten ? Nun mal zur möglichen Stationierung von Löschgfliegern in Deutschland, hier am Beispiel Welzow. Es geht ja um zwei getrennte Vorschläge, die aber zentral an einem Standort geführt werden könnten. Zum einen ist da die Idee (Vorschlag) der Strukturkommission, einen solchen Standort in der Lausitz zu etablieren. Natürlich waren u.a. die Waldbrände von 2018 ein Grund dafür. Hierbei ist die Rede von kleinen (M18) oder mittleren Löschflugzeugen, welche für Brandbekämpfung in Deutschland vorgesehen sind. Bis 2014 gab es Löschflieger vom Typ M18 am Standort Kyritz (BB). Vielen noch bekannt von den Ereignissen von 1992 ... Die zweite Idee (Vorschlag) für die stationierung von Löschflugzeugen nördlich der Alpen kommt von der EU. Hierbei handelt es sich um Typen wie CL-415 oder Be-200. Also schon die größeren. Diese Flieger sollen im Einsatzfall für EU-Länder einsatzbereit gehalten werden, also eher weniger für Deutschland. Jetzt noch einmal zurück zu den Jahren 2014 und 2018 ... katastrophale Waldbränd in ganz Schweden. Ein Ausmaß, was wohl die wenigsten auf dem Schirm hatten, und doch trat das Szenario ein. Bei beiden Brandereignissen wurden große Löschflieger aus Südeuropa angefordert. Diese Überflogen ganz Mitteleuropa bis hinauf nach Nordeuropa, vielleicht auch direkt über dem eventuell zukünftigen Standort Welzow in der Lausitz ... Gruß Andreas ---------------- Meine Beiträge = Meine Meinung! "1 Mann in der ersten viertel Stunde ist mehr Wert, als 100 Mann nach einer Stunde!" Walter Seitz (1863 - 1945) >> Erfinder des Feuerwachturmes im Muskauer Forst bei Weißwasser | |||||
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Autor | Ulri8ch 8C., Düsseldorf / NRW | 846960 | |||
Datum | 25.02.2019 09:29 | 14170 x gelesen | |||
Geschrieben von Andreas H.Bis 2014 gab es Löschflieger vom Typ M18 am Standort Kyritz (BB). Vielen noch bekannt von den Ereignissen von 1992 ... Das waren doch primär Agrarflieger, die NEBENBEI die Brandbekämpfung übernommen haben.. Und schon in der ehemaligen DDR war das ein Zuschußgeschäft und Abfallprodukt der (offenbar auch defizitären Agrarfliegerei!)! Wenn Du mir das schon nicht glaubst, dann vielleicht ihm hier: http://www.maz-online.de/Lokales/Ostprignitz-Ruppin/Kyritz/Waldbrandstaffel-Heinrichsfelde Geschrieben von Andreas H. Die zweite Idee (Vorschlag) für die stationierung von Löschflugzeugen nördlich der Alpen kommt von der EU. Hierbei handelt es sich um Typen wie CL-415 oder Be-200. Also schon die größeren. Diese Flieger sollen im Einsatzfall für EU-Länder einsatzbereit gehalten werden, also eher weniger für Deutschland. genau, eher vorwiegend ganz woanders... und das ganze ist m.E. eine schlau eingefädelte Idee, das politisch bei den Nordländern doch durchzubekommen... Die Folgen blieben die gleichen... Und wie lange die Flieger (zumindest während der Sasion) im Norden bleiben würden, kann man sich an den 5 Fingern einer Hand abzählen, wenn in der Zeit praktisch alle Einsätze im Süden sind. Geschrieben von Andreas H. Bei beiden Brandereignissen wurden große Löschflieger aus Südeuropa angefordert. Diese Überflogen ganz Mitteleuropa bis hinauf nach Nordeuropa, vielleicht auch direkt über dem eventuell zukünftigen Standort Welzow in der Lausitz . 1. Zu der Zeit war in Südeuropa eher kaltes und nasses Wetter - äußerst ungewöhnlich für die Jahreszeit. Eingesetzt wurden neben Flugzeugen auch etliche (deutlich mehr) Helikopter. 2. Effektive Löscherfolge dazu habe ich auf die Schnelle nicht gefunden. Der Versuch, die Feuer im Munitionssperrgebiet mit Sprengmitteln von oben auszubomden, wird m.W. nicht wiederholt werden... Ich bin mal gespannt, wie die schwedische Reaktion insgesamt auf das Thema sein wird. Vermutlich wird man es nun (endlich) auch dort ernster nehmen und auch mehr spezialisierte Bodeneinheiten dazu aufbauen und unterhalten. Ausserdem glaube ich, dass der Einsatz der vorhandenen Hubschrauber mit (mehr) Aussenlastbehältern sicherlich weiter ausgebaut wird. Ich kann mir derzeit nicht vorstellen, dass Schweden selbst in Flugzeuge investieren wird. (Die schwedische Einsatztaktik ist da ja sowieso Feuer bis zu einer Haltelinie laufen lassen und dort an natürlichen Gegebenheiten stoppen, weil bei dem Gelände, den wenigen Straßen etc. ein nachhaltiger Löscherfolg IM Gelände nur mit Regen möglich ist...) ----- mit privaten und kommunikativen Grüßen Cimolino | |||||
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Autor | Bern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg | 846966 | |||
Datum | 25.02.2019 11:13 | 13992 x gelesen | |||
Guten Tag Geschrieben von Ralf H. Bei dem Projekt geht es auch nicht nur um Löschflugzeuge, es ist ebenso angedacht in dem Zusammenhang einen "Ausbildungsstützpunkt Waldbrand" zu installieren. Die Feuerwehrschule Sachen ist ja quasi nur einen Steinwurf entfernt. Da käme wieder eine " Ausbildungsstätte `Waldbrand ´ " zur Diskussion. Schaut man sich mal an was für Luftfahrzeuge das NAFC in Australien einsetzt wird man dort einen guten Mix finden. Ob solch ein (Riesen)Mix hier notwendig ist ? Das ganze Projekt ist in der Findungsphase, wenn sich Deutschland da aber nicht rechtzeitig einbringt wird der Zug wieder mal ohne uns abfahren. Genau, man soll das gelassener und positiver sehen; und bevor solch ein "EU-Luftstützpunkt" dann im benachbaren Ausland gebaut und unterhalten wird, warum dann nicht in Deutschland ? Gruß aus der Kurpfalz Bernhard " Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles eine Bemerkung !" (Heinrich Heine) | |||||
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Autor | Thom8as 8M., Menden/ Sauerland / NRW | 846971 | |||
Datum | 25.02.2019 13:21 | 13952 x gelesen | |||
Geschrieben von Bernhard D.warum dann nicht in Deutschland ? Weil es sich allgemein bewährt hat die Einsatzmittel dort vorzuhalten wo sie am ehesten zum Einsatz kommen? Ich stelle mir das zumindest einsatztaktisch dumm aber teuer vor wenn die Flugzeuge, die Besatzungen und natürlich das Wartungspersonal mit den ganzen Werkzeugen und Ersatzteilen für ...*90%? der Einsätze von Deutschland nach Süd-Europa verlegt werden müssen. * Möglich natürlich das in Deutschland (zu Beginn) jede glühende Zigarettenkippe angeflogen wird "Ich leiste mir den Luxus einer eigenen Meinung" frei n.Bmark | |||||
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Autor | Ralf8 H.8, Drebkau / Brandenburg | 846977 | |||
Datum | 25.02.2019 16:15 | 13850 x gelesen | |||
Geschrieben von Thomas M.Weil es sich allgemein bewährt hat die Einsatzmittel dort vorzuhalten wo sie am ehesten zum Einsatz kommen? Ich denke das die hier und im angrenzenden Polen auch ganz gut zu tun haben wenn selbst das verregnete Jahr 2017 mit 137 Waldbränden und 285 ha aufwarten kann. Die Waldbrandgefahrenklasse ist mit A1 die selbe wie in den Mittelmeerländern. Gruß Ralf Graustein 1988 - Ein besonderer Waldbrand - Blog Nicht Sieg sollte der Sinn der Diskussion sein, sondern Gewinn. Joseph Joubert Wenn ihr etwas nicht versteht, dann muss es doch nicht auch gleich falsch sein. (Rosenstolz, Willkommen) | |||||
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Autor | Ralf8 H.8, Drebkau / Brandenburg | 846978 | |||
Datum | 25.02.2019 16:57 | 13774 x gelesen | |||
Geschrieben von Ulrich C.Und schon in der ehemaligen DDR war das ein Zuschußgeschäft Das wird wohl auch heute so sein, Ich kann mir nicht vorstellen das die CL-415 oder AT-802 rund ums Mittelmeer oder Australien noch sonst irgendwo Gewinn einfliegen. Wenn man Helis zu dem Zweck vorhält werden die auch Geld kosten. In den Alpen lassen die sich vermutlich nebenbei für Lastenflüge einsetzen, das fällt im Flachland aber weg. Daher ist die Helidichte vermutlich in Bayern auch höher als in Meck-Pomm. Geschrieben von Ulrich C. Wenn Du mir das schon nicht glaubst, dann vielleicht ihm hier: Das habe ich von dem Agrarflieger, der 2012 beim Waldbrqndsymposium in Weißwasser war, aber ganz anders in Erinnerung. Und bei den Einsätzen wo ich die Flieger noch selbst erlebt habe kann ich nicht sagen das deren Einsatz sinnlos war, im Gegenteil. Selbst eine Kruk mit ihren gerade 750l kann einiges bewirken. Aber der Artikel ist ohnehin merkwürdig, mir ist bis heute keine Cessna der Interflug bekannt. Geschrieben von Ulrich C. Und wie lange die Flieger (zumindest während der Sasion) im Norden bleiben würden, kann man sich an den 5 Fingern einer Hand abzählen Und genau das ist im Vorfeld zu klären. Ich denke wir haben hier auch genug Arbeit für die Flieger und wenn wir da Geld rein stecken sicher auch mehr Mitspracherecht als wenn die Geräte südlich der Alpen stehen. Ansonsten beleibt der Raum nördlich der Alpen eben fliegerisches Niemansland und wir werden uns auch in Zukunft damit rumschlagen müssen nur Bodenkräfte schicken zu können, von denen es immer weniger geben wird bei gleichzeitig zunehmender Anzahl und Ausdehnung auch nördlich der Alpen. Mal sehen wie lange das gut gehen wird? Gruß Ralf Graustein 1988 - Ein besonderer Waldbrand - Blog Nicht Sieg sollte der Sinn der Diskussion sein, sondern Gewinn. Joseph Joubert Wenn ihr etwas nicht versteht, dann muss es doch nicht auch gleich falsch sein. (Rosenstolz, Willkommen) | |||||
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Autor | Bern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg | 846980 | |||
Datum | 25.02.2019 17:29 | 13816 x gelesen | |||
Guten Tag Geschrieben von Ralf H. Ich denke das die hier und im angrenzenden Polen auch ganz gut zu [...] Die Waldbrandgefahrenklasse ist mit A1 die selbe wie in den Mittelmeerländern. Interessant wie man das 2017 noch sah: -> ZEIT " Feuer, Feuer, Feuer! " [...] Das Krisenkoordinationszentrum der EU schätzt die Waldbrandgefahr so ein: Gering ist sie für den Alpenkamm, das Alpenvorland, große Teile Deutschlands, Skandinaviens und des nördlichen Osteuropas. Besonders bedroht sind dagegen die Mittelmeerländer Kroatien, Italien, Frankreich, Spanien und auch Portugal. [...] Gruß aus der Kurpfalz Bernhard " Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles eine Bemerkung !" (Heinrich Heine) | |||||
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Autor | Bern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg | 846981 | |||
Datum | 25.02.2019 17:34 | 13783 x gelesen | |||
Guten Tag Geschrieben von Thomas M. Ich stelle mir das zumindest einsatztaktisch dumm aber teuer vor wenn die Flugzeuge, die Besatzungen und natürlich das Wartungspersonal mit den ganzen Werkzeugen und Ersatzteilen für ...*90%? der Einsätze von Deutschland nach Süd-Europa verlegt werden müssen. Ich muß/will einen EU-Löschflugzeugstützpunkt nicht " Auf Teufel komm raus" in Deutschland haben; aber wenn er paar km östlich der Bundesgrenze stationiert liegt, ändert das nichts an der Grundsituation. ( Und wenns noch einige Arbeitsplätze in eine strukturarme Region bringt ?! ). Gruß aus der Kurpfalz Bernhard " Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles eine Bemerkung !" (Heinrich Heine) | |||||
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Autor | Ralf8 H.8, Drebkau / Brandenburg | 846984 | |||
Datum | 25.02.2019 18:57 | 13809 x gelesen | |||
Geschrieben von Bernhard D.Interessant wie man das 2017 noch sah: So viel zur Kompetenz mancher Entscheider, dabei hätte sie ein Blick ins Wiki zu Waldbrandgefahrenklassen oder auf Seite 52 dieser Dissertation eines Besseren belehrt. Gruß Ralf Graustein 1988 - Ein besonderer Waldbrand - Blog Nicht Sieg sollte der Sinn der Diskussion sein, sondern Gewinn. Joseph Joubert Wenn ihr etwas nicht versteht, dann muss es doch nicht auch gleich falsch sein. (Rosenstolz, Willkommen) | |||||
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Autor | Malt8e B8., Celle / Niedersachsen | 849249 | |||
Datum | 21.05.2019 23:54 | 13900 x gelesen | |||
Geschrieben auf SPON Immerhin: Im Frühjahr 2019 trat in der EU das System für Schutz und Prävention vor Katastrophen (rescEU) in Kraft. Nun besteht eine europäische "Kapazitätsreserve", allerdings in nationaler Verantwortung. Dafür stellen Kroatien, Frankreich, Italien, Spanien und Schweden von diesem Sommer an sieben Löschflugzeuge und sechs Löschhubschrauber zur Verfügung. "Die Waldbrände werden nicht auf sich warten lassen", sagte der zuständige EU-Kommissar Christos Stylianides am Dienstag in Brüssel, als das Vorhaben vorgestellt wurde. Ganzer Artikel Deutschland wartet weiter auf Löschflugzeuge | |||||
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Autor | Bern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg | 849251 | |||
Datum | 22.05.2019 07:48 | 13782 x gelesen | |||
Guten Morgen Geschrieben auf SPON: [...] Doch eine eigene Flotte an Löschflugzeugen besitzt der Bund bislang nicht und auch kein Bundesland hat ein eigenes Löschflugzeug angeschafft. Der Mangel wird mit Hubschraubern von Bundespolizei und Bundeswehr kompensiert. [...] Abgesehen davon, dass da mal von Löschhubschrauber und Löschflugzeugen die Rede ist; was will man jetzt ? Beides ? Ich hänge immer mehr dem Gedanken an Zivilschutz(Lösch)hubschrauber an, und wie das vielleicht aussehen könnte ist " Hier " gut beschrieben: [...] Die Zusammenarbeit sieht wie folgt aus: Das BBK beschafft die Mehrzweckhubschrauber für den Zivilschutz und stellt sie den Ländern für Katastrophen- und Zivilschutzzwecke zur Verfügung. Zusätzlich werden die ZSH von den Ländern im Rettungsdienst eingesetzt. Geflogen werden sie von Pilotinnen und Piloten der Bundespolizei, die auch die Wartung und Instandhaltung der Hubschrauber übernimmt. [...] Setze statt Rettungsdienst nur Feuerwehrdienst ein ?! Gruß aus der Kurpfalz Bernhard " Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles eine Bemerkung !" (Heinrich Heine) | |||||
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Autor | Ulri8ch 8C., Düsseldorf / NRW | 849257 | |||
Datum | 22.05.2019 09:14 | 14125 x gelesen | |||
Geschrieben von Bernhard D.Abgesehen davon, dass da mal von Löschhubschrauber und Löschflugzeugen die Rede ist; was will man jetzt ? Beides ? Die EU will beides... das sind die insgesamt zu dem Thema benannten Module (FFFP und FFFH sind die in der Luft...): GFFF-V: Ground forest firefighting using vehicles GFFF: Ground forest firefighting FFFP: Aereal forest firefighting module using planes FFFH: Aereal forest firefighting module using helicopters HCP: High capacity pumping Bestand (2017); Geplant (); // von Deutschland gemeldet GFFF-V: 4 (2) // 0 GFFF: 4 (2) // 0 FFFP: 3 (2) // 0 FFFH: 0 (2) // 0 HCP: 14 (6) // 8 (alle 8 vom THW) Und natürlich könnte Deutschland - wenn man das denn wollte - eine oder mehrere FFFH an die EU melden. Entsandt haben wir ja schon mehrfach Hubschrauber (i.d.R. der Bundespolizei) ins europäische Ausland zur Brandbekämpfung, als es das System in der Form noch gar nicht gab. (In meiner Dissertation hab ich einige Beispiele gelistet...) "Die Feuerwehr" hat m.W. in den wenigsten Ländern eigene fliegerische Einheiten, meist kommen die am Schluß doch vom Militär oder militär-ähnlichen festen und bezahlten KatS-Strukturen (vgl. z.B. Finnland). Wo die Feuerwehr die Flieger unterhält, ist auch immer interessant, was da ggf. noch für Aufgaben mit verbunden sind (z.B. "RTH") und wie das dagegen bei uns gelöst ist. In Deutschland gehören übrigens Feuerwehr und Polizei zum gleichen (Innen-)Ministerium. Was spricht also dagegen, die Hubschrauber des Innenministeriums dafür zu verwenden bzw. zu ertüchtigen? Klar können wir das bestehende System auf links drehen, dann bauen wir alle RTH bei allen anderen Trägern ab, rüsten die Feuerwehren mit entsprechenden Standorten, Maschinen und Piloten aus und fliegen künftig selbst RTH, ALB etc. Glaubt da ernsthaft jemand dran, dass das so kommen würde? Auch hier wäre es also mal wieder hilfreich, sich mal mit den Hintergründen und Fakten zu beschäftigen, bevor medial getönt wird... ----- mit privaten und kommunikativen Grüßen Cimolino | |||||
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Autor | Bern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg | 849264 | |||
Datum | 22.05.2019 10:41 | 13757 x gelesen | |||
Guten Tag Geschrieben von Ulrich C. "Die Feuerwehr" hat m.W. in den wenigsten Ländern eigene fliegerische Einheiten, meist kommen die am Schluß doch vom Militär oder militär-ähnlichen festen und bezahlten KatS-Strukturen (vgl. z.B. Finnland). oder Frankreich. Geschrieben von Ulrich C. In Deutschland gehören übrigens Feuerwehr und Polizei zum gleichen (Innen-)Ministerium. Was spricht also dagegen, die Hubschrauber des Innenministeriums dafür zu verwenden bzw. zu ertüchtigen? Wäre eigentlich die einfachste Sache ? Bund und Länder könnten kooperieren. Und auf Bundesebene den " Zivilschutzhubschraubern " zuordnen, dazu schreibt das BBK: Die orangefarbenen Hubschrauber des Zivilschutzes sind Teil des Ausstattungspotenzials, das der Bund den Ländern für den Katastrophen- und Zivilschutzfall zur Verfügung stellt. Mit Hilfe der ZSH können: * Müßte man nur noch die wie immer auch definierten " Feuerwehrzwecke" einfügen. Gruß aus der Kurpfalz Bernhard " Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles eine Bemerkung !" (Heinrich Heine) | |||||
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Autor | Dirk8 S.8, Lindau / Bayern | 849276 | |||
Datum | 22.05.2019 22:09 | 13625 x gelesen | |||
Hallo, Geschrieben von Ulrich C. In Deutschland gehören übrigens Feuerwehr und Polizei zum gleichen (Innen-)Ministerium. Was spricht also dagegen, die Hubschrauber des Innenministeriums dafür zu verwenden bzw. zu ertüchtigen? Hoppla, hab ich das was nicht mitbekommen? Die Aussage ist doch sehr vereinfacht. Im Prinzip trifft die Aussage, wenn man von Deutschland spricht, nur auf das THW zu. THW hat aber so gut wie nichts mit dem Feuerwehrwesen zu tun. Der Zugriff innerhalb des Bundesinnenministeriums, ja den gibt es tatsächlich. Ich möchte dazu nichts sagen. Kindern beim Sandkastenspiel zuschauen beschreibt die Zusammenarbeit aber ganz gut. Wenn das eine Kind dann noch eine Knarre trägt... Es würde auch keine Rolle spielen, ob das andere Kind einem rotes Auto hat. Feuerwehr auf Bundesebene viel Spaß! Vielleicht allenfalls als Interessenvertretung im Heimatministerium?! (Ironie aus) Auf Länderebene? Feuerwehr zum Innenministerium gehören? Wirklich? Ist doch auch weit hergeholt! In der Regel ist Feuerwehr eine Kommunale Struktur. Das Innenministerium regelt über die Feuerwehrgesetze den Tätigkeitsbereich und beteiligt sich an der Finanzierung. Direkten Zugriff auf die Einheiten, wie beim THW, hat es je nach Landesrecht nicht. Und eben diese Strukturen verhindern im Moment das Betreiben von (Luftfahrzeug-)Einheiten. Allein alle Bundesländer auf eine einheitliche Linie zu bekommen ist schon fast ein Ding der Unmöglichkeit. Wenn es Zuständigkeiten und ums Geld geht, dann hört der Wille zur Gemeinsamkeit doch auf! Der Bund als Partner, die Eisen für die Ketten müssen erst noch geschmiedet werden. Der Bund neigt dazu, sich bei der nächsten Gelegenheit, meist Sparzwänge, aus der Verantwortung zu stehlen. Und das spricht gegen die Ertüchtigung bei der BPol. Mal abgesehen, dass einige Hubschrauber ertüchtigt sind. Ob sie zur Verfügung stehen, ist ein anderes Thema. Der Bund sieht sich nicht als Brandbekämpfer und dafür kämpfen die Länder sehr aktiv, auch wenn z.B. das Wasser bis zum Hals steht! Wenn man die Länder mit ihren Feuerwehrlobbyverbänden anschaut, dann kann man verwundert sein, was nach einer Auswertung der Einsatzlagen herauskommt. https://mik.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.630310.de Das verfügbare Geld ist endlich! Die Herrschaften müssten analysieren, was wird benötigt, was ist Verfügbar und wo sind die Lücken. Dann müssten mit dem Geld primär die Lücken geschlossen werden. Was aber gemacht wird, ist eine große Wunschliste mit viel High Tech Spielzeug zu erstellen. Mag sein, dass vieles an diesem Wunschgerät für den Einsatz erforderlich ist. Nur vieles an Großgerät ist schon, in privater oder öffentlicher Hand (z.B. THW) vorhanden! Kein Wort über die Verfügbarkeit und die Optionen! Als Highlite kommen dann noch schicke Luftfahrzeuge dazu. Vielleicht positiv; Flugzeuge sind raus! Am Ende wird man aber wegen Unterfinanzierung ein halbgares Konzept aufstellen und die hundertste Großpumpe ohne Armaturen auf dem Hof stehen haben. Vielleicht einen Außenlastbehälter, den kein Hubschrauber anhängen darf, weil die Musterzulassung für den verfügbaren Heli fehlt....oder der Partner das Gerät wo anders einsetzt. An was es fehlt ist Wille, Geld, Zuständigkeit und Verantortung in eine geeignete Struktur zu bringen. Gruß Dirk | |||||
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Autor | Ulri8ch 8C., Düsseldorf / NRW | 849286 | |||
Datum | 23.05.2019 09:29 | 13846 x gelesen | |||
Geschrieben von Dirk S.Hoppla, hab ich das was nicht mitbekommen? Feuerwehr ist in der föderalen Struktur Deutschlands Pflichtaufgabe nach Weisung der Kommunen (die meisten Länder der EU haben das im übrigen in den letzten Jahrzehnten geändert und über die "Landkreise" oder "Bezirke" nach oben verteilt). Es hilft ein Blick in die jeweiligen Landesgesetze, wie die konkrete Aufgabenverteilung und Aufsichtspflichten verteilt sind... auch wenn es vielen nicht gefallen mag, grundsätzlich gibts tatsächlich übergeordnete Stellen jenseits der Kommune, die praktisch irgendwo im IM enden... Direkten Zugriff auf Einheiten gibt es schon lange überall da, wo - Feuerwehren Landesfahrzeuge (zB für den KatS) übernommen haben, um diese für das Land zu betreiben (gilt für den Bund ja auch, haben nur alle irgendwie vergessen...) - Feuerwehren sich an überregionalen Einheiten beteiligt haben, die natürlich über die übergeordneten Stellen (Ebene der BezReg oder im IM im Land oder darüber hinaus eingesetzt werden können. Indirekt geht das auch, wenn über die Alarmierungsstrukturen (lokale Alarmierungsstellen jenseits der kreisfreien Städte mit BF gibts heute noch wo?) Einheiten selbst landesgrenzenüberschreitend eingesetzt werden (können). Geschrieben von Dirk S. Und eben diese Strukturen verhindern im Moment das Betreiben von (Luftfahrzeug-)Einheiten. Allein alle Bundesländer auf eine einheitliche Linie zu bekommen ist schon fast ein Ding der Unmöglichkeit. Wenn es Zuständigkeiten und ums Geld geht, dann hört der Wille zur Gemeinsamkeit doch auf! Hmmm, Du befindest Dich auf dünnem Eis... 1. finanziert der Bund seit Jahrzehnten weit mehr Komponenten im Katastrophenschutz, als die eigentlich dafür zuständigen Bundesländer! 2. hält der Bund seit vielen Jahren für die Hubschrauber der BPol Aussenlastmöglichkeiten inkl. Behälter vor - abgesehen vom internationalen Einsatz gibt es dafür nur sehr dünne Begründungen im Rahmen der Amtshilfe, weil zuständige für die Gefahrenabwehr in den Ländern sind eben diese... 3. Haben viele Bundesländer lange sehr bewusst bei ihren Hubschraubern (bei den Länderpolizeien) nichts investiert. Die Bayern allerdings haben schon vor Jahren erkannt, dass man da nur gemeinsam mit allen Betreibern Ziele schnell erreichen kann. Die Ergebnisse sind dort bewunderns- und nachahmenswert... Geschrieben von Dirk S. Wenn man die Länder mit ihren Feuerwehrlobbyverbänden anschaut, dann kann man verwundert sein, was nach einer Auswertung der Einsatzlagen herauskommt. https://mik.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.630310.de Es gibt seit 1975 mehrere umfangreichere Auswertungen, die letzte größere ist meine Dissertation, die steht immer noch online... http://elpub.bib.uni-wuppertal.de/servlets/DerivateServlet/Derivate-4116/dd1403.pdf Wem das zuviel und wissenschaftlich ist: http://einsatzpraxis.org/buecher/vegetationsbrandbekaempfung/ Und eigentlich steht überall drin, dass die Ausrüstung im Prinzip bis auf Details gar nicht so schlecht ist (im Verhältnis zum Gesamtaufwand/-problem), aber genau an den Details gezielt nachgebessert werden muss, aber das größte Problem ist die meist völlig fehlende Aus- und Fortbildung zu dem Thema... ----- mit privaten und kommunikativen Grüßen Cimolino | |||||
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Autor | Dirk8 S.8, Lindau / Bayern | 849289 | |||
Datum | 23.05.2019 18:21 | 13443 x gelesen | |||
Hallo, Ulrich, Geschrieben von Ulrich C. Hmmm, Du befindest Dich auf dünnem Eis... Ob das Eis dünn ist? In der Kürze mit Sicherheit ja! Aber Zu 1. Stichwort ist Katastrophenschutz nicht Brandschutz, logisch. Aber wie viele Rückstand hat hier der Bund beim Zulauf von Fahrzeuge? Nur weil die Länder noch weniger Vorsorge betreiben, bedeutet es nicht, dass der Bund ein Vorbild ist. Da hab ich meine eigenen Erfahrungen. Bund und seine Aufgaben. Ich hab im Hinterkopf noch die Luftrettung. Die wurde anfänglich von der Bundeswehr betrieben. Bis jemand gemerkt hat, dass es nicht Aufgabe der Bundeswehr ist und das ganze Geld kostet (Recht kurzsichtige Betrachtung bis zum Punkt, dass man nicht mal die Pflichflugstunden hinbekommt). Bei der Brandbekämpfung aus der Luft durch Bundesbehörden/Organisationen würde ich da parallelen erwarten. Zu 2 Begründung könnte durch eine Vereinbarung und Übertragung der Aufgabe erfolgen. Das muss man nur wollen und zahlen! Damit kommt man zu Punkt 3. Das Grundproblem ist doch wie im täglichen Leben. Wenn ich Geschäftsbereiche Budgetiere, dann wird derjenige dafür sorgen, dass er sein Budget einhält und ein Teufel tun, für Fremde Aufgaben nur ein Euro auszugeben. Behörden reagieren da nicht anderes. Die Polizei will mit ihren Hubschraubern Verbrecher jagen, mehr erst mal nicht. Nur wenn die Politik will, dass die Polizei andere Aufgaben im Land übernimmt, dann kommt es so wie in Bayern zur Lage, dass über den Tellerrand geschaut wird. Die Länder müssen ihre Probleme selber in den Griff bekommen. Von Löschflugzeugen sind wir aber jetzt ganz weit weg... Gruß Dirk | |||||
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Autor | Thom8as 8M., Menden/ Sauerland / NRW | 849290 | |||
Datum | 23.05.2019 22:07 | 13409 x gelesen | |||
Geschrieben von Ulrich C.aber das größte Problem ist die meist völlig fehlende Aus- und Fortbildung zu dem Thema... Und unser fehlendes Bewusstsein das unser LF20KatS auf Reise geschickt werden könnte. So manche Kommune, FW und Indianer könnten da große Augen bekommen wenn da ein Marschbefehl für XX-Tage kommt. "Ich leiste mir den Luxus einer eigenen Meinung" frei n.Bmark | |||||
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Autor | Bern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg | 849975 | |||
Datum | 16.06.2019 23:04 | 13071 x gelesen | |||
und wenn man jetzt noch die Frage klärt ob und was man am Flugplatz Welzow will: " Uneinigkeit - Was hilft bei Waldbränden - Flugzeug oder Hubschrauber? " [...] Gruß aus der Kurpfalz Bernhard " Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles eine Bemerkung !" (Heinrich Heine) | |||||
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Autor | Thom8as 8E., Nettetal / NRW | 849978 | |||
Datum | 17.06.2019 08:05 | 12965 x gelesen | |||
Geschrieben von Artikel MOZ Innenminister Karl-Heinz Schröter (SPD) erklärte, man habe mit den Hubschraubern der Bundeswehr in Elbe-Elster und der Bundespolizei im Barnim gute Erfahrungen gemacht. und Geschrieben von Artikel MOZ Schröter warnte zudem vor den Betriebskosten einer Fliegerstaffel. Außerdem hatte sich Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) in der vergangenen Woche an das Bundesverteidigungsministerium gewandt. Er bat darum, künftig nur noch neue Hubschrauber anzuschaffen, die auch bei Waldbränden eingesetzt werden können. Bezeichnend, wie gut man Sachen einsetzen will die einem nicht gehören :facepalm: Ich schreibe hier nur für mich und nicht für meine FF. Sollte das mal wirklich offiziell sein, dann mit Dienstgrad und Funktion | |||||
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Autor | Ulri8ch 8C., Düsseldorf / NRW | 851314 | |||
Datum | 08.08.2019 11:09 | 13143 x gelesen | |||
Hallo, zu dem Thema - und der Erläuterung, was die Module überhaupt bedeuten - habe ich in der Brandschutz 08/19 einen Artikel. ----- mit privaten und kommunikativen Grüßen Cimolino | |||||
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Autor | Thom8as 8E., Nettetal / NRW | 851325 | |||
Datum | 08.08.2019 14:39 | 12684 x gelesen | |||
Schon gelesen, ist ein interessanter Artikel, vor allem weil erklärt wird was alles dazu gehört. Technisch wäre es also wesentlich einfacher so ein Modul zu stellen. Die Ausbildung wäre allerdings etwas aufwendiger zu gestallten. Ich schreibe hier nur für mich und nicht für meine FF. Sollte das mal wirklich offiziell sein, dann mit Dienstgrad und Funktion | |||||
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Autor | Bern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg | 851483 | |||
Datum | 15.08.2019 07:54 | 13171 x gelesen | |||
Guten Morgen wird u.a. auch in RLP diskutiert: -> " Ein großer Tag für die Löschgruppe Gimmeldingen " [...] Herr Stich ging in seiner Rede auch auf den Klimawandel ein, der den Feuerwehren zu schaffen macht. In Zukunft muss man sich über Waldbrände und Starkregen Gedanken machen. Dafür ist ein Arbeitskreis im Ministerium geschaffen worden, um solchen schon dagewesenen Einsätze aufzuarbeiten. Es wird geprüft, ob man mit speziellen Fahrzeugen oder Löschflugzeuge dagegen steuern kann. Gruß aus der Kurpfalz Bernhard " Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles eine Bemerkung !" (Heinrich Heine) | |||||
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Autor | Jan 8L., Schmogrow / Brandenburg | 852651 | |||
Datum | 17.10.2019 17:03 | 12691 x gelesen | |||
Hier noch ein paar Ideen von unserem Kreisbrandmeister und dem Vorsitzenden des Kreisfeuerwehrverband Spree-Neiße zum Thema Welzow. Signal-im-strukturwandel-lausitz-als-schwerpunkt-des-brand-und-katastrophenschutzes | |||||
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Autor | Ulri8ch 8C., Düsseldorf / NRW | 852653 | |||
Datum | 17.10.2019 17:28 | 12688 x gelesen | |||
und hier ein paar Dinge, die wir alle VORHER können müssen... ----- mit privaten und kommunikativen Grüßen Cimolino | |||||
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Autor | Stef8an 8R., Papendorf / Mecklenburg-Vorpommern | 852932 | |||
Datum | 06.11.2019 15:35 | 12688 x gelesen | |||
Video bei Spiegel: Löschwasser zerstört Auto | |||||
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Autor | Henn8ing8 K.8, Dortmund / NRW | 852939 | |||
Datum | 07.11.2019 00:35 | 12389 x gelesen | |||
sind solche Abwurfhöhen von unter 20 Metern denn in der Praxis realistisch? Der Untertitel lässt mich daran zweifeln. Interessanter wäre doch, wie es bei realen Abwurfhöhen aussieht... | |||||
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Autor | Hans8-Jo8ach8im 8Z., Berlin / Berlin | 852942 | |||
Datum | 07.11.2019 09:22 | 12419 x gelesen | |||
Geschrieben von Stefan R.Gerade zum Thema bei Spiegel gefunden: Was passiert eigentlich, wenn Du mit 6 bar ein B-Rohr mit kurzer Distanz auf ein Auto richtest? h. | |||||
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Autor | Chri8sti8an 8R., Fichtenberg / Baden-Würtemberg | 852945 | |||
Datum | 07.11.2019 10:23 | 12267 x gelesen | |||
Geschrieben von Henning K.Interessanter wäre doch, wie es bei realen Abwurfhöhen aussieht...Kommt auf das Ziel des Videos an: - realistisch zeigen, was passiert wenn Wasser von oben kommt - die Leute davon abhalten in den Wald zu fahren Christian Rosenau Das ist meine persönliche Meinung. Sollte das mal anders sein wird das auch angemerkt. | |||||
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Autor | Geor8g H8., Klingenthal / Sachsen | 852949 | |||
Datum | 07.11.2019 14:13 | 12547 x gelesen | |||
Vor allem in hügeligen Gelände kommen niedrige Abwürfe immer wieder vor. 2018 wurde ein Feuerwehrmann in Utah von einer Baumspitze erschlagen, welche vom Abwurf einer 747 abgebrochen wurde. Das Flugzeug war zu diesem Zeitpunkt etwa 30m über den Bäumen, 2 Sekunden vorher noch über 100 m über dem Boden. Da es chic geworden ist mit dem Smartphone spektakuläre Aufnahmen von Airtankern aus nächster Nähe zu machen, begeben sich auch zunehmend Feuerwehrleute unnötig in Gefahr, von daher auch ein gutes Schulungsvideo. DC10 beschädigt Haus ---Hier könnte dein Zitat stehen--- | |||||
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Autor | Thom8as 8M., Menden/ Sauerland / NRW | 852950 | |||
Datum | 07.11.2019 14:44 | 12131 x gelesen | |||
Hm, ich vermute das im Abwurfbereich Lebensgefahr besteht. Selbst wenn der Abwurf aus 200m Höhe kommt, ist es ausgeschlossen das irgendwelche Verklumpungen oder Fremdkörper wie Steine oder Treibholz den Tank verlassen? "Ich leiste mir den Luxus einer eigenen Meinung" frei n.Bmark | |||||
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Autor | Mark8us 8G., Kochel am See / Bayern | 852953 | |||
Datum | 07.11.2019 18:49 | 12206 x gelesen | |||
Hallo ihr.... Kann mir evtl. einer erklären, warum das Zeug Rot ist und was das ist...... Ich reime mir das so zusammen: Die Farbe dient evtl. der Positionsbestimmung, wo man schon mal abgeworfen hat...... und was: Pulver?? Gruß aus Kochel In Treue fest! | |||||
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Autor | Mart8in 8G., Linz / Oberösterreich | 852954 | |||
Datum | 07.11.2019 20:29 | 12198 x gelesen | |||
https://morecast.com/de/weathernews/2017/08/24/dieses-rote-mittel-stoppt-waldbraende Grüße Martin Gebhartl Besuchen Sie die Freiwillige Feuerwehr Ebelsberg im Internet: www.feuerwehr-ebelsberg.org | |||||
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Autor | Thom8as 8R., Haibach / Bayern | 852957 | |||
Datum | 07.11.2019 23:39 | 12133 x gelesen | |||
ein wenig gibt die deutsche Wikipedia her: Retardants die englische etwas mehr: Retardants | |||||
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Autor | Hans8-Jo8ach8im 8Z., Berlin / Berlin | 852959 | |||
Datum | 08.11.2019 04:56 | 12181 x gelesen | |||
Geschrieben von Markus G.Kann mir evtl. einer erklären, warum das Zeug Rot ist und was das ist...... Der eigentliche Zuschlagstoff mit Löschwirkung ist eine Mischung aus Ammoniumsulfat und Ammoniumphosphat, mehr oder weniger: Kunstdünger. Farblos. Zusätzlich wird beigemixt: Korrosionsverhinderer für die Tanks, Verdicker, Farbe. Ob das Zeug flüssig im Tanksattelzug oder in Bigpacks kommt, hängt vom Hersteller und den Wünschen des Kunden ab. Tanksattelzug ist teurer, aber macht weniger Arbeit. Muß die Feuerwehr sehr oft aus der Luft löschen, wird sie ein Rührwerk auf Sattelauflieger oder Anhänger oder FlatRack kaufen, und die Stoffe einzeln in Bigpacks. Das ist dann am billigsten. Du liegst mit Deiner Vermutung zum Zweck der Farbe richtig. Hans-Joachim | |||||
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Autor | Mark8us 8G., Kochel am See / Bayern | 852960 | |||
Datum | 08.11.2019 07:27 | 12120 x gelesen | |||
Danke an alle.......;-) Gruß Markus In Treue fest! | |||||
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Autor | Hans8-Jo8ach8im 8Z., Berlin / Berlin | 853152 | |||
Datum | 17.11.2019 07:00 | 11889 x gelesen | |||
Geschrieben von Henning K.sind solche Abwurfhöhen von unter 20 Metern denn in der Praxis realistisch? Eigentlich überhaupt nicht, denn man möchte solche Abwurfhöhen nicht. Man möchte aus ungefähr 100 Metern abwerfen. Dann werden die Tropfen schön abgebremst und sinken als Wassernebel zu Boden. So soll das sein, damit die Vegetation gleichmäßig benetzt wird, und die Zuschlagstoffe zum Löschwasser diese Vegetation rundum flammhemmend imprägnieren. Aus 20 Metern möchte man nicht abwerfen, weil dann das Wasser noch fast so schnell ist wie das Flugzeug, wenn es auftrifft. Folge ist, daß die flammhemmende Imprägnierung nur auf einer Seite erfolgt und deshalb deutlich weniger wirksam ist. Nun kann es aber vorkommen, daß das Bodenrelief eines Waldes nicht optimal für Löschflugzeuge gestaltet wurde, sondern allerlei Huckel aufweist. Auf dem Huckel ist dann die Abwurfhöhe deutlich niedriger als gewünscht, und wenn es ganz, ganz blöd kommt, dann wirft das Löschwasser einen Baum um und ein FA steht drunter. Unter dem Baum. ![]() (AGL bedeutet Höhe über Grund, und die Zahlen sind Füße statt Meter.) Die Wahrscheinlichkeit, daß - der Abwurf wegen des Geländereliefs zu tief erfolgt, - der Abwurf dann einen Baum umwirft, - der Baum dann auf Dich drauffällt dürfte irgendwo im Bereich eines Sechsers im Lotto liegen. Problem ist nur: Manchmal kommen sechs Richtige zusammen. Ciao Hans-Joachim | |||||
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Autor | Ralf8 H.8, Drebkau / Brandenburg | 853232 | |||
Datum | 18.11.2019 18:10 | 11697 x gelesen | |||
Geschrieben von Hans-Joachim Z.Eigentlich überhaupt nicht, denn man möchte solche Abwurfhöhen nicht. Das mag für Bomber wie eine 747 zutreffen. Bei AT-802 o.Ä. gilt das so nicht unbedingt. Die Dromader früher haben sogar in Wipfelhöhe abgeworfen und in der TGL 39 318-02 steht z.B nichts über Flughöhen. Beim Abwurf wird in aller Regel mit möglichst langsamer Geschwindigkeit geflogen, was mir in dem Video nicht so erscheint. Gruß Ralf Graustein 1988 - Ein besonderer Waldbrand - Blog Nicht Sieg sollte der Sinn der Diskussion sein, sondern Gewinn. Joseph Joubert Wenn ihr etwas nicht versteht, dann muss es doch nicht auch gleich falsch sein. (Rosenstolz, Willkommen) | |||||
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Autor | Hans8-Jo8ach8im 8Z., Berlin / Berlin | 853241 | |||
Datum | 18.11.2019 19:26 | 11831 x gelesen | |||
Geschrieben von Ralf H.Das mag für Bomber wie eine 747 zutreffen. Bei AT-802 o.Ä. gilt das so nicht unbedingt. Eine 747 wird nicht viel langsamer fliegen als 150 Knoten, sagen wir mal 275 km/h (einen genauen Wert kann man erblättern, habe ich nicht gemacht). Das Flugzeug in dem schreckerregenden "Drop Safety Video" ist der Standardtanker Kaliforniens, der Grumman S2 Tracker. Davon haben die ein oder zwei Dutzend, wobei es sich nicht mehr wirklich um das Original aus den 50er Jahren handelt, die Zellen wurden ausgeweidet und mit Turboprops neu aufgebaut. Die werfen mit ca. 120 Knoten, also ca. 220 km/h. AT-802 können mit 80 Knoten noch fliegen, aber die Piloten werden bestimmt eine Sicherheitsreserve verwenden, sagen wir mal 155 km/h für den Abwurf. Da steckt dann natürlich weit weniger kinetische Energie drin, denn die ist ja 1/2mv^2, die Geschwindigkeit geht quadratisch ein. Und die Wassertropfen werden deutlich schneller abgebremst. Geschrieben von Ralf H. Die Dromader früher haben sogar in Wipfelhöhe abgeworfen Wasser oder Wasser mit Zuschlagstoffen? Geschrieben von Ralf H. Beim Abwurf wird in aller Regel mit möglichst langsamer Geschwindigkeit geflogen, was mir in dem Video nicht so erscheint. Ein Flugzeug kann ungefähr mit einem Viertel seiner Höchstgeschwindigkeit fliegen, wenn man viel Aufwand treibt. Bei der Dromader wurde weniger Aufwand getrieben, die kann minimal mit 60 Knoten fliegen und maximal mit 120 (evtl. noch ein bißchen schneller je nach Version). Das heißt: Die fliegt minimal mit etwas über 110 km/h, und die Maximalgeschwindigkeit einer Dromader entspricht ungefähr der Abwurfgeschwindigkeit der kaliformischen S2-Wassertanker. So schnell aber wie eine 747 beim Abwurf fliegt ... da braucht eine Dromader viel Rückenwind, ohne Anschieben wird das nichts. Wäre natürlich viel besser, wenn eine 747 auch so langsam fliegen könnte wie eine Dromader, aber die Physik ist dagegen. Das Ding fliegt ja mit dem Druckunterschied über und unter dem Flügel. Da kannst Du mit Vorflügeln und Klappen und Spaltklappen und Ausschiebeklappen und Spoilern und Hastenichtgesehen ziemlich viel erreichen, aber am Ende mußt Du Dich halt eben doch für ein "schnelles" oder ein "langsames" Basis-Flügelprofil entscheiden. Zumindest heute. Kann schon sein, daß man in 30 Jahren was besseres hat. Hans-Joachim | |||||
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Autor | Ralf8 H.8, Drebkau / Brandenburg | 853246 | |||
Datum | 18.11.2019 20:49 | 11850 x gelesen | |||
Geschrieben von Hans-Joachim Z.Wasser oder Wasser mit Zuschlagstoffen? In aller Regel mit Wasser. In TGL 39 318-02 ist zwar vorgesehen das Netzmittel, in dem Fall FINIFLAM - allround, einzusetzen. In meiner Erinnerung ist das aber nicht wirklich oft passiert. Gruß Ralf Graustein 1988 - Ein besonderer Waldbrand - Blog Nicht Sieg sollte der Sinn der Diskussion sein, sondern Gewinn. Joseph Joubert Wenn ihr etwas nicht versteht, dann muss es doch nicht auch gleich falsch sein. (Rosenstolz, Willkommen) | |||||
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Autor | Detl8ef 8M., Braunschweig / Niedersachsen | 853298 | |||
Datum | 20.11.2019 20:24 | 11771 x gelesen | |||
Hallo, auch dazu gibt es Angaben des USFS...Safe drop height USFS Für die Dromader z.B. rund 100-140 ft also 30-42m und bei der S2 runde 71m als minimale sichere Abwurfhöhe...ja es besteht Gefahr und das lernt man bei der Ausbildung auch aber wenn es so gravierend und häufig wäre gäbe es zigtausende mehr Unfälle... Ich sehe das als mahnenden Hinweis aber auch nicht so extrem wie im Film dargestellt. Gruß Detlef www.waldbrandteam.de www.Waldbrandteam.de - eine starke Truppe :-) | |||||
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Autor | Bern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg | 856948 | |||
Datum | 06.03.2020 08:01 | 10968 x gelesen | |||
Guten Morgen Sieben Mehrzweck-Hubschrauber der Bundeswehr kommen demnächst hinzu: -> SWR " Suchen, retten, löschen - Bundeswehr in Niederstetten stellt Rettungshubschrauber vor " [...] Am Bundeswehr-Standort Niederstetten (Main-Tauber-Kreis) wurde am Donnerstag der neu in Betrieb genommene Rettungshubschrauber vom Typ Airbus H145 öffentlich vorgestellt. Gruß aus der Kurpfalz Bernhard " Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles eine Bemerkung !" (Heinrich Heine) | |||||
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Autor | Bern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg | 856950 | |||
Datum | 06.03.2020 08:31 | 10573 x gelesen | |||
Guten Tag Geschrieben von Bernhard D. Mal sehn was aus der Sache wird ? Jetzt nach gut einem Jahr, was wurde/wird aus der Sache ? Gruß aus der Kurpfalz Bernhard " Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles eine Bemerkung !" (Heinrich Heine) | |||||
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Autor | Bern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg | 856956 | |||
Datum | 06.03.2020 12:47 | 10879 x gelesen | |||
Guten Tag Geschrieben vom SWR: Rettungshubschrauber vom Typ Airbus H145 [...] Das neue Modell kann [...] auch Waldbrände löschen. Welche Art von Löschwasserbehälter kann dieser Hubschrauber aufnehmen, "Bambi-Bucket klein à 795l oder "Semat F 900" ( 900 Litern Fassungsvermögen ), oder ? Gruß aus der Kurpfalz Bernhard " Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles eine Bemerkung !" (Heinrich Heine) | |||||
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Autor | Dani8el 8R., Lauterbach / Hessen | 856963 | |||
Datum | 06.03.2020 17:40 | 10766 x gelesen | |||
Ich denke eher die kleine Bambi Bucket. Die Landespolizei Hessen fliegt die zivile Variante dieses Hubschraubertyps und die nutzen den kleinen Bucket. Die Zuladung des zivilen Variante beträgt max 1000kg...da wird der 900l Behälter schon eng denke ich | |||||
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Autor | Ulri8ch 8C., Düsseldorf / NRW | 856964 | |||
Datum | 06.03.2020 17:47 | 11071 x gelesen | |||
Geschrieben von Bernhard D.Welche Art von Löschwasserbehälter kann dieser Hubschrauber aufnehmen, "Bambi-Bucket klein à 795l oder "Semat F 900" ( 900 Litern Fassungsvermögen ), oder ? Das ist ohne weitere Angaben nicht zu beantworten, weil das Eigengewicht des Hubschraubers mit der eingebauten Ausrüstung dazu zu beachten ist.... Wir hatten mit @fire letzte Woche den ersten AirOps Workshop bei der Fw Bad Homburg, daraus haben sich einige wichtige Ergebnisse herausgestellt, die wir gerade aufarbeiten, im ersten Halbjahr gibts dazu noch weitere Termine mit Kollegen vom AK Waldbrand (DFV) und vom AK Nationaler Waldbrandschutz (des AfKZV im AK V der IMK), um auf ALB-Typen, Faltbehälter und Hubschrauber näher einzugehen... Trotzdem bleibts auch danach eine Detailabfrage für den jeweiligen Hubschrauber mit seiner konkreten Leistungsfähigkeit... ----- mit privaten und kommunikativen Grüßen Cimolino | |||||
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Autor | Dirk8 S.8, Lindau / Bayern | 859901 | |||
Datum | 04.07.2020 22:33 | 10018 x gelesen | |||
Hallo, Bayern ist in der Neubeschaffung. Welcher Typ wird nicht angeben. https://www.sueddeutsche.de/panorama/polizei-muenchen-bayern-will-neue-polizeihubschrauber-fuer-100-millionen-euro-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-200703-99-664275 Geschrieben von Daniel R. Die Zuladung des zivilen Variante beträgt max 1000kg...da wird der 900l Behälter schon eng denke ich Definition von Zivil ist beim H145 durch die vielen Varianten relativ. In verschieden Luftfahrtzeitschriften findet man Daten wie diese: Massen: Leermasse: 1919 kg (Basisausstattung) max. Zuladung: 1781 kg max. Außenlast: 1600 kg Tankkapazität: 904 l (239 gal) max. Startmasse: 3650 kg Die Daten unterscheiden sich aber von den Angaben von Airbus. https://www.airbus.com/helicopters/civil-helicopters/light-twin/h145.html Ich vermute auf der Internetseite sind jetzt die Leistungsdaten des 5 Blattrotor (gleiche wie 145M?) angegeben. Sind 150kg mehr Zuladung. Abflugmasse 3800kg ist identisch mit der M Version. Mann kann jetzt die Missionsausstattung für den Polizeieinsatz berücksichtigen, die bei solchen Einsätzen evtl. nicht ausgebaut werden, bleibt trotzdem einiges an Reserve. Der mitgeführte Treibstoffvorrat kann auch etwas reduziert werden, um Zuladung zu erhöhen. 1000kg, oder die im Artikel erwähnten 1200kg, klingen für Außenlasteinsätze durchaus realistisch. Gruß Dirk | |||||
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Autor | Dani8el 8R., Lauterbach / Hessen | 859903 | |||
Datum | 05.07.2020 00:14 | 9809 x gelesen | |||
Hi, also der Artikel ist schon etwas schwammig formuliert....Was ist mit "4Tonnen Klasse" gemeint? Den Begriff kenne ich nicht. Ich kannte bisher die Einteilung in "leicht", "mittel" und "schwer". Diese Einteilung bezieht sich auf das maximal mögliche Abfluggewicht. Ich gehe mal davon aus das auch die Landespolizei in Bayern irgendwas "EC145" ähnliches beschaffen wird. Also Hubschrauber der leichten Klasse. Die sind für den primären Polizeidienst einfach am besten geeignet. Zu den maximalen Außenlasten kann ich nur das wiedergeben was ich von den Staffeln weiß mit denen wir hier höchst wahrscheinlich bei einem Waldbrand primär arbeiten werden. Das sind zum einen die Staffel der Landespolizei Hessen und zum anderen die BuPol Fliegerstaffel Mitte. Die Landespolizei Staffel setzt den Typ Ec145 ein | |||||
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Autor | Dani8el 8R., Lauterbach / Hessen | 859904 | |||
Datum | 05.07.2020 00:51 | 9838 x gelesen | |||
Hi, also der Artikel ist schon etwas schwammig formuliert....Was ist mit "4Tonnen Klasse" gemeint? Den Begriff kenne ich nicht. Ich kannte bisher die Einteilung in "leicht", "mittel" und "schwer". Diese Einteilung bezieht sich auf das maximal mögliche Abfluggewicht. Ich gehe mal davon aus das auch die Landespolizei in Bayern irgendwas "EC145" ähnliches beschaffen wird. Also Hubschrauber der leichten Klasse. Die sind für den primären Polizeidienst einfach am besten geeignet. Zu den maximalen Außenlasten kann ich nur das wiedergeben was ich von den Staffeln weiß mit denen wir hier höchst wahrscheinlich bei einem Waldbrand primär arbeiten werden. Das sind zum einen die Staffel der Landespolizei Hessen und zum anderen die BuPol Fliegerstaffel Mitte. Die Landespolizei Staffel setzt den Typ Ec145 ein. Im Betrieb mit den Außenlastbehältern wird der Hubschrauber leer und mit 2 Mann Besatzung eingesetzt. Mit Rüstsatz ist der Hubschrauber zu schwer für den Betrieb mit Außenlast. THEORETISCH sind zwar über 1000kg Außenlast möglich. Praktisch wird aber nur der kleine Bambi Bucket eingesetzt (so um die 800l). Das hat hauptsächlich zwei Gründe: 1.) Man will nicht alle Reserven nutzen. 2.) Die über einem Waldbrand herrschende Termik wirkt sich negativ auf die Leistung der Hubschrauber aus. Die BuPol setzt den Super Pima ein. Da weiß ich jetzt leider die maximale Außenlast nicht auswendig. Es werden aber die größeren Bambi Buckets mit etwas über 2000l Inhalt eingesetzt. | |||||
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Autor | Dirk8 S.8, Lindau / Bayern | 859913 | |||
Datum | 05.07.2020 14:37 | 9720 x gelesen | |||
Hallo, ja, schwammig, oder nichts sagend, formuliert! Die Einteilung leicht mittel schwer ist aber nur eine grobe Einteilung. Im Industrieumfeld werden die Hubschrauber dann in Tonnen oder Kilogramm klassifiziert. Damit werden auch Entwicklungsstände als Arbeitsname gekennzeichnet (so kenne ich das von Leonardo ). Vermutlich wurden mehrere Pressemitteilungen verwurschtet und ein Artikel verfasst. Intension der Meldung dürfte eher ein wirtschaftspolitischer Aspekt sein um ein Signal zu senden. Mitunter steht das konkrete Modell auch noch gar nicht fest, nur dass man mehr will. Den EC145 der Hessen als Basis anschauen kann man machen. Bringt aber nicht viel. Die Zeit hat sich weitergedreht und der EC145 hat sich auch weiterentwickelt. Wenn ich richtig gesehen haben fliegt Hessen noch die alte EC145, erkennbar am Heckrotor. Die späteren EC145-T2 haben Venetron Heckrotoren und haben leistungsfähigere Triebwerke, was sich dann auch in der Nutzlast bemerkbar macht. Anhand der Daten gehe ich davon aus, dass hier von der H145 (ehem. EC145-T2)gesprochen wird. Nachbarland fliegt die H145 auch schon ein paar Jahre. Ob Bayern dann das neueste Modell mit 3800 kg bekommt, werden wir sehen. Außenlasten über 1t sollten aber mit den aktuellen Modellen kein Thema sein. Entscheidend; Bayern investiert in leistungsfähigere Hubschrauber und baut die Möglichkeiten mit erhöhter Nutzlast in der Waldbrandbekämpfung aus. P.S. Super Puma H215 kann in der aktuellen Version lt. Airbus max. 4500kg Aussenlast aufnehmen. Abhängig von Konfiguration. Als reiner Löschhubschrauber bis 4000kg. Wie du schon schreibst, Werte sind Theorie. Gruß Dirk | |||||
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Autor | Chri8sti8an 8S., Wasserburg/Bodensee / Bayern | 859927 | |||
Datum | 05.07.2020 23:14 | 9862 x gelesen | |||
Hallo, Und während irgendwo in der Wallachei von Löschflugzeugen geträumt wird und händeringend nach jedem Fördertopf gesucht wird damit man ja nichts selber in die Hand nehmen muss, dabei aber wetvollte Zeit verrinnt, baut Bayern die schon bestehenden Kapazitäten weiter nach oben aus (Seite 23 oben): Florian Kommen, Seite 23 Viele Grüße Christian Planung ersetzt Zufall durch Irrtum! | |||||
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Autor | Chri8sti8an 8S., Wasserburg/Bodensee / Bayern | 859928 | |||
Datum | 05.07.2020 23:18 | 9761 x gelesen | |||
Geschrieben von Daniel R.Die Zuladung des zivilen Variante beträgt max 1000kg...da wird der 900l Behälter schon eng denke ich Bayern plant den 900er voll fliegen zu können, hier wird miteinander gesprochen und dann gemacht, nicht geträumt wie anderswo: Seite 23 oben Halte ich für sinnvoller als von Flugzeugen zu fabulieren. Viele Grüße Christian Planung ersetzt Zufall durch Irrtum! | |||||
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Autor | Ralf8 H.8, Drebkau / Brandenburg | 860140 | |||
Datum | 14.07.2020 19:06 | 9773 x gelesen | |||
Geschrieben von Christian S.Und während irgendwo in der Wallachei von Löschflugzeugen geträumt wird und händeringend nach jedem Fördertopf gesucht wird Vielleicht einfach mal die Waldbrandstatistik der letzten Jahre lesen und überlegen ob sich die Bedingungen von Bayern und Brandenburg nicht vielleicht doch ein klein wenig (so um den Faktor 10) unterscheiden. Aber du weißt sicher wo Brandenburg das Geld her nehmen soll. Graustein 1988 - Ein besonderer Waldbrand - Blog Nicht Sieg sollte der Sinn der Diskussion sein, sondern Gewinn. Joseph Joubert Wenn ihr etwas nicht versteht, dann muss es doch nicht auch gleich falsch sein. (Rosenstolz, Willkommen) | |||||
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Autor | Thom8as 8M., Menden/ Sauerland / NRW | 860142 | |||
Datum | 14.07.2020 20:33 | 9553 x gelesen | |||
Nur kurz eingeworfen; Ich fürchte genau dieses Argument kommt von einigen Süd-Ländern auf den Tisch wenn wir EU-Löschflugzeuge/Einheiten vorhalten. __________________________________Ende Für mich zieht das Argument nicht. FW ist eine Pflichtaufgabe und hier muß sich jeder selber entspr. seinen eigenen Erfordernissen aufstellen. Allerdings würde ich raten nicht in "Panik" zu verfallen um die Ereignisse aus 18/19 als neues Normal zu definieren. "Ich leiste mir den Luxus einer eigenen Meinung" frei n.Bmark | |||||
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Autor | Hans8-Jo8ach8im 8Z., Berlin / Berlin | 860144 | |||
Datum | 14.07.2020 21:41 | 9636 x gelesen | |||
Geschrieben von Thomas M.Allerdings würde ich raten nicht in "Panik" zu verfallen um die Ereignisse aus 18/19 als neues Normal zu definieren. Das künftige Normal wird selbstverständlich wärmer ausfallen als 18/19, denn es ist ja nichts geschehen, was den Temperaturanstieg nennenswert zu bremsen vermöchte. Richtig ist, daß das Temperaturwachstum kein stetiges sein wird, sondern auch weiterhin ein fröhliches Auf und Ab mit einer darunterliegenden Tendenz. Hans-Joachim "Zu allen Zeiten zogen Prozessionen von Lustigen durch die Straßen und riefen, dass die Pestilenz gar keine Kraft habe, wenn man es nur wirklich wolle." Thomas Fischer | |||||
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Autor | Chri8sti8an 8S., Wasserburg/Bodensee / Bayern | 860216 | |||
Datum | 17.07.2020 09:33 | 9394 x gelesen | |||
Guten Morgen, Geschrieben von Ralf H. Vielleicht einfach mal die Waldbrandstatistik der letzten Jahre lesen und überlegen ob sich die Bedingungen von Bayern und Brandenburg nicht vielleicht doch ein klein wenig (so um den Faktor 10) unterscheiden. Aber du weißt sicher wo Brandenburg das Geld her nehmen soll. Wie an anderer Stelle auch schon geschrieben: In der andauernden Diskussion hört man doch immer gerade von euch wie billig solche kleinen Löschflugzeuge sind. Das kam Gebetsmühlenartig immer wieder als Argument, gerade dann sollte es doch angepasst an Einwohnerzahl und BIP möglich sein sich derartige Flugzeuge anstatt Hubschrauber zu kaufen. Sonst legt ihr doch auch immer so viel Wert auf örtliche Gegebenheiten und braucht große Wasserkühe mit Staffelkabine, warum nicht jetzt auch hier einen eigenen Weg gehen der ja so gut (und angeblich auch billig/preiswert und somit auch für Brandenburg leistbar) ist? In Bayern haben wir abgesehen vom BIP eine andere Topographie, für die Waldbrände am Alpenrand benötigen wir Drehflügler und die werden im Rahmen der Leistungsfähigkeit beschafft und unterhalten. Und ich bin mir sicher wir helfen trotzdem auch anderswo damit aus, aber ich sehe nicht ein warum wir etwas beschaffen sollten was uns rein gar nichts nutzt, wenn wir eh schon mehr tun wie alle anderen. Vielleicht fliegt dann ja mal eine Bayerische H145 in Brandenburg und dafür ein Brandenburgischer Lufttraktor irgendwo in Niederbayern. Aber nur stampfen, Fingerzeigen und rufen ich will aber die bösen anderen lassen mich nicht hat meine Tochter heute früh auch gemacht, hat halt nix genutzt. Also kauft euch im Rahmen der Möglichkeiten die ach so dringend benötigten kleinen, flexiblen Löschflugzeuge und dann sehen wir weiter was der Bund/EU noch dazu geben können. Viele Grüße Christian Planung ersetzt Zufall durch Irrtum! | |||||
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Autor | Mich8ael8 R.8, Bergisch Gladbach / HA Köln / NRW | 866160 | |||
Datum | 28.01.2021 12:38 | 7921 x gelesen | |||
mit freundlichen Grüßen Michael Wer Schreibfehler findet darf sie behalten ,-) | |||||
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Autor | Hans8-Jo8ach8im 8Z., Berlin / Berlin | 866502 | |||
Datum | 06.02.2021 18:33 | 7507 x gelesen | |||
Geschrieben von Bernhard D.Heißt das dann und/oder Canadair CL-415 bzw. " Berijew Be-200 " ? Das leistungsfähigste Löschflugboot ist sicher die Shinmaywa US-2. (Leider auch das teuerste.) Falls es bei "Shinmaywa" nicht Klick macht: Der Verein hieß früher mal Kawanishi und hat das leistungsfähigste Langstrecken-Flugboot des Zweiten Weltkriegs gebaut. Die japanische Marine verwendet die US-2 als Rettungsflugboot. Sie kann auch bei 3m signifikanter Wellenhöhe noch landen (Beriev 1,2m) Interessant für Feuerlöschzwecke sind die Langsamflugeigenschaften. Der fette Vogel von fast 50 Tonnen ist bei 90 km/h noch flugfähig, also deutlich langsamer als die kleine CL-415 und ungefähr 70 km/h langsamer als die Beriev. Was natürlich auch bedeutet, daß sie schneller aus dem Wasser kommt als eine CL-415 und deutlich kürzer starten kann (halbe Startstrecke der Beriev). Die Griechen haben über Feuerlösch-US-2 verhandelt, aber das war ihnen wohl zu teuer. Grund für den Preis ist zum einen die niedrige Stückzahl mit mehr oder weniger handwerklicher Fertigung, und zum anderen die fünfmotorige Ausführung. Falls Du jetzt auf diesem Bild ![]() den fünften Motor nicht entdecken kannst, habe ich dafür volles Verständnis. Der fünfte Motor dient dem Blasen. Um einen Strömungsabriß bei niedriger Geschwindigkeit zu vermeiden, werden die Landeklappen aktiv angeblasen. Angeblasene Landeklappen ("boundary layer control") sind nicht wirklich neu. Der Starfighter verwendete "bleed air" (kein eigenes Triebwerk, sondern umgeleiteten Schub) für das Anblasen der Klappen in Stellung LAND, was die Landegeschwindigkeit mit den nicht übermäßig großen Tragflächen um ungefähr 70 km/h senkte. Shinmaywa bläst nicht nur die Klappen an, sondern auch Höhen- und Seitenruder. Wenn man sehr langsam fliegen möchte, hat es sich bewährt, das Gerät nicht nur in der Luft halten, sondern es auch steuern zu können. Alles in allem wirklich gediegene Technik für einen gediegenen Preis: 120 Millionen Dollar. (Dafür kriegt man auch einen Airbus 320neo.) Eine Beriev gibt's für 70 bis 80 Millionen, aber die braucht eben deutlich größere Gewässer und auch beim Löschen mehr Platz. Hans-Joachim "Zu allen Zeiten zogen Prozessionen von Lustigen durch die Straßen und riefen, dass die Pestilenz gar keine Kraft habe, wenn man es nur wirklich wolle." Thomas Fischer | |||||
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Autor | Bern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg | 871714 | |||
Datum | 16.08.2021 22:06 | 6673 x gelesen | |||
Zum Einsatz von reinen Löschflugzeugen in der NZZ : [...] Kaum Zeit zum Verschnaufen Gruß aus der Kurpfalz Bernhard " Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles eine Bemerkung !" (Heinrich Heine) | |||||
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Autor | Pete8r M8., Wien / Wien | 871716 | |||
Datum | 16.08.2021 22:16 | 6554 x gelesen | |||
Anmerkung: Für die NZZ ein bißchen platt.. Wie hat das die Luftfahrt nur jahrzehntelang geschafft? Wassern erfordert Sicht, und die Flughöhen im Löscheinsatz sind näher an der Militärlufthafrt als an den besseren Taxidiensten auf FL350 oder höher - ja und? Den Job tut jeder aus freien Stücken, die jungs (und wohl wenig Mädels?) sind Profis, die großartiges leisten Grüsse Peter | |||||
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Autor | Hans8-Jo8ach8im 8Z., Berlin / Berlin | 871727 | |||
Datum | 17.08.2021 22:03 | 6404 x gelesen | |||
Geschrieben von Bernhard D.Die Piloten steuern sowohl in der russischen Beriew als auch in der kanadischen Canadair 215/415 rein nach Sicht und haben deshalb kaum Zeit zum Entspannen. Denn diese Löscheinsätze werden alle manuell geflogen, also ohne Unterstützung eines Autopiloten. Nur so kann die Besatzung im Tiefflug das Löschmittel zielgenau über dem Brandherd abwerfen. [...] Es gibt da noch die Methode der dekadenten, ängstlichen Amerikaner: Größere Löschflugzeuge fliegen hinter einer kleinen Aufklärungsmaschine hinterher. ![]() In den USA hat das die Zahl der Unfälle drastisch gesenkt. Hans-Joachim "Everybody is entitled to his own views. Everybody is not entitled to his own facts." James Schlesinger, 1975 | |||||
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Autor | Pete8r M8., Wien / Wien | 871728 | |||
Datum | 17.08.2021 23:46 | 6279 x gelesen | |||
Auch wenn technische Defekte viel seltener Unfallursache sind als angenommen - den Verwesungszustand .. äh, Wartungszustand der Beriev kennen wir nicht, aber es würde mich nicht wundern, wenn diesmal doch die Technik? Grüsse Peter | |||||
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Autor | Hans8-Jo8ach8im 8Z., Berlin / Berlin | 871732 | |||
Datum | 18.08.2021 06:05 | 6320 x gelesen | |||
Geschrieben von Peter M.Auch wenn technische Defekte viel seltener Unfallursache sind als angenommen - den Verwesungszustand .. äh, Wartungszustand der Beriev kennen wir nicht, aber es würde mich nicht wundern, wenn diesmal doch die Technik? Mich würde das wundern. Das Video ist von schlechter Qualität, wirkt auf mich aber so, als habe der Pilot nicht ausreichend Höhe gewonnen, bevor er versuchte, über den Berg zu fliegen. Ursache ist bei solcher Topographie meistens ein Fallwind, den die Piloten nicht eingeplant hatten. Leistungsabfall an einem Triebwerk ist natürlich auch nicht ausgeschlossen, aber die russischen Triebwerke mögen laut sein und saufen wie die Löcher, aber von schlimmen Zuverlässigkeitsproblemen ist mir nichts bekannt, schon gar nicht bei einer ein Jahr alten Maschine. Hans-Joachim | |||||
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Autor | Ulri8ch 8C., Düsseldorf / NRW | 871737 | |||
Datum | 18.08.2021 08:01 | 6543 x gelesen | |||
Geschrieben von Hans-Joachim Z.Es gibt da noch die Methode der dekadenten, ängstlichen Amerikaner: Größere Löschflugzeuge fliegen hinter einer kleinen Aufklärungsmaschine hinterher. Höre ich zum ersten Mal, dass die "hinterherfliegen", was die Nationen mit viel mehr Erfahrung in der Brandbekämpfung aus der Luft machen: Führungskräfte in die Luft "stellen", die in kleineren Maschinen über den anderen sind und deren An- und Abflüge koordinieren... Wir schaffens bisher mit wenigen Ausnahmen (z.B. Bayern) noch nicht mal, überhaupt eine zuverlässige Kommunikationsstruktur zur Luft vom Boden und umgekehrt aufzubauen. Außerdem haben wir überall Defizite, den Piloten mitzuteilen, was sie wie wo machen sollen, weil es schllcht bisher keinerlei (!) Ausbildung dazu gibt! Weder für die Führungskräfte am Boden, noch für die Luftfahrzeugbesatzungen... (die Lehrgänge zur direkten Zusammenarbeit = Flughelfer, Luftbeobachter, Führungskräfte etc. sind eher "technisch", viel zu wenige ....) ----- mit privaten und kommunikativen Grüßen Cimolino | |||||
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Autor | Mark8us 8G., Kochel am See / Bayern | 871741 | |||
Datum | 18.08.2021 13:55 | 6270 x gelesen | |||
Hallo Uli, ich verweise hier gerne auf meinen Post vom Jochbergbrand, wo ich genau das beschrieben habe. Hier hatte ich im Nachgang entsprechend " politischen Druck" bekommen, diesen zu löschen. Die Politik ist nicht Willens hier etwas zu ändern. Es wird hier gespart, daß sich die Balken biegen. Weil nicht sein kann, was nicht ein darf. Aber manche Mühlen mahlen langsam...... Vielleicht passiert ja irgendwann einmal etwas..... Gruß vom Meer In Treue fest! | |||||
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Autor | Hans8-Jo8ach8im 8Z., Berlin / Berlin | 871750 | |||
Datum | 18.08.2021 18:52 | 6253 x gelesen | |||
Geschrieben von Ulrich C.Höre ich zum ersten Mal, dass die "hinterherfliegen" Es ist aber trotzdem das Standard-Verfahren, genau das zu tun. Nicht neuerdings, sondern seit Jahrzehnten. Geschrieben von Ulrich C. was die Nationen mit viel mehr Erfahrung in der Brandbekämpfung aus der Luft machen: Führungskräfte in die Luft "stellen", die in kleineren Maschinen über den anderen sind und deren An- und Abflüge koordinieren... Da hast Du völlig Recht. Cal Fire nennt diese Maschine "Air Attack". Für "Air Attack" nimmt der Pilot einer Bronco den "Air Tactical Group Supervisor" auf, und die Broncos sind dafür ausgestattet, auch in dieser Rolle dienen zu können, mit einem Stapel Radios, nicht nur Air Band, sondern alles, was auf dem Boden zum Einsatz kommt. Der US Forest Service hat lange Zeit die Baron geflogen als "lead plane", und stellt jetzt auf King Air um. "Lead plane" wird mit einer Besatzung von 1 geflogen, aber auch die Maschinen des USFS sind dafür eingerichtet, die Rolle zu wechseln und zusätzlich einen Einsatzleiter aufzunehmen. Das Leitflugzeug kriegst Du auf Bildern oder Videos normalerweise nicht zu sehen. Das winzige, unwichtige Ding paßt nicht auf's Foto und muß auch nicht auf's Video. Wer interessiert sich schon für eine King Air, das ist ein Standard-Geschäftsreiseflugzeug. Höchstens dann, wenn der Fotograf selbst dazu gehört und die Abläufe kennt, dann darf die zweite Maschine mit auf's Video. Zum Beispiel bei Videos von Luftwaffe oder Nationalgarde. Nicht alle Tanker bekommen ein Führungsflugzeug. Type III air tanker dürfen ohne fliegen. Type III sind die umgebauten einmotorigen Agrarflugzeuge, aber auch die kleinen zweimotorigen Grumman S2T Tracker. Die Tracker sind U-Boot-Jäger der 50er Jahre, gebaut für die ... 1940 großen, später kleinen Flugdecks der Essex-Klasse. ![]() Das waren immer bewegliche und steigfähige Maschinen, die beim Umbau zur Turboprop noch einmal einen Leistungszuwachs bekommen haben. Kalifornien hat über 20 davon. Standardtaktik also: Kleine Maschinen fliegen allein, werden aber bei größeren Lagen von "Air Attack" koordiniert. Größere Maschinen bekommen ein "lead plane". VLAT (Very Large Airtanker) sind niemals ohne Führungflugzeug über dem Feuer. Hans-Joachim "Everybody is entitled to his own views. Everybody is not entitled to his own facts." James Schlesinger, 1975 | |||||
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Autor | Dirk8 S.8, Lindau / Bayern | 871753 | |||
Datum | 18.08.2021 21:29 | 6245 x gelesen | |||
Hallo, Geschrieben von Ulrich C. Höre ich zum ersten Mal, dass die "hinterherfliegen", was die Nationen mit viel mehr Erfahrung in der Brandbekämpfung aus der Luft machen: Führungskräfte in die Luft "stellen", die in kleineren Maschinen über den anderen sind und deren An- und Abflüge koordinieren... Hier ist ein Video eingebettet die derartige Einsätze zeigt. Auf Dmax gab es glaube ich mal eine Reportage über derartige Einsätze, die genau dieses Vorgehen beschreibt. https://aerobuzz.de/general-aviation/der-us-forest-service-kauft-bis-zu-20-beechcraft-king-air/ Gruß Dirk | |||||
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Autor | Hans8-Jo8ach8im 8Z., Berlin / Berlin | 871754 | |||
Datum | 18.08.2021 22:34 | 6141 x gelesen | |||
Geschrieben von Dirk S.Hier ist ein Video eingebettet die derartige Einsätze zeigt. Die 747 muß allerdings in bergigem Gelände deutlich höher fliegen als normale Wassertanker, weil sie auch mit all ihren Spaltklappen (am Ende schön zu sehen) viel zu schnell ist. Teilweise ausgeglichen wird das mit einem Hochdrucksystem, mit dem das Löschmittel schneller nach unten gelangt. Hans-Joachim | |||||
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Autor | Ulri8ch 8C., Düsseldorf / NRW | 871757 | |||
Datum | 19.08.2021 08:48 | 6341 x gelesen | |||
Geschrieben von Dirk S.
danke, die Einsatzgebiete sind: "die Missionen aufgelistet, die diese Flugzeuge erfüllen müssen: großflächige Überwachung von Waldgebieten Führung von Feuerlöschflugzeugen im Einsatz Erstellen von Lagekarten mit Hilfe von Infrarotaufnahmen (zur Entdeckung von Brandnestern) Monitoring der Gesundheit von Waldgebieten Bei der Führung von Feuerlöschflugzeugen geht es einerseits um die Rolle als fliegende Kommandozentrale, andererseits aber auch um die Rolle als Pfadfinder für die großen Feuerlöschflugzeuge. Dabei fliegt der Pfadfinder direkt vor dem Löschflugzeug voraus und markiert die Punkte, an denen die Löschmittel eingesetzt werden müssen." Die "großen Feuerlöschflugzeuge" können die sehr großen Varianten sein, die aufgrund ihrer Größe sowieso ein Problem darstellen und eher weniger eingesetzt werden. In allen Videos und Planbesprechungen, die ich bisher im Rahmen der Waldbrandbekämpfung mit europäischen und einem Ausbilder aus den USA gesehen/gemacht habe, spielt das Verfahren mit Pfadfinder keine Rolle, weil es üblicherweise mit den vorhandenen Löschflugzeugen nicht angewandt wird. Und weil die großen Flieger so problematisch sind, und so teuer, und Aufwand und Nutzen in keinem (!) Verhältnis steht, hat man die groß weltweit beworbene 747 wieder zum Frachtflugzeug gemacht.. https://www.flugrevue.de/zivil/dc-10-30-das-ist-jetzt-das-groesste-loeschflugzeug-der-welt/ Vermutlich DAS Buch in Europa zu dem Thema: Azcarate, Juan Caamano: Operaciones Aereas en Incendios Forestales, PAU COSTA FOUNDATION, Tivissa (Esp), 2014 Und warum die sehr großen Löschflugzeuge ggf. Pfadfinder brauchen sieht man am Höhendiagramm des Einsatzes: https://www.nwcg.gov/sites/default/files/publications/PMS_505d.pdf (Und daraus kann man auch gut erkennen, dass das im Hochsommer mit Wind in hügeligem Gebiet einfach wenig bis gar keinen Sinn macht...) ----- mit privaten und kommunikativen Grüßen Cimolino | |||||
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Autor | Hans8-Jo8ach8im 8Z., Berlin / Berlin | 871781 | |||
Datum | 20.08.2021 14:00 | 6001 x gelesen | |||
Geschrieben von Ulrich C.Die "großen Feuerlöschflugzeuge" können die sehr großen Varianten sein, die aufgrund ihrer Größe sowieso ein Problem darstellen und eher weniger eingesetzt werden. Nein, das ist nicht so. In der US-Terminologie sind das VLAT, "Very Large Airtanker", und Du hast Recht, daß diese das Publikum begeistern, und die Journalisten begeistern, in der Folge dann auch Politiker begeistern, ... ... ... die Feuerwehrleute allerdings überhaupt nicht begeistern. "Large Air Tanker" sind Maschinen mit 3000 bis 4000 US-Gallonen Löschmittel an Bord, C-130 zum Beispiel oder BAe-146. Wie es ist, liest man am besten an der Quelle nach: United States Department of Agriculture; Standards for Airtanker Operations und vielleicht noch, wenn man es sehr genau wissen will, National Wildfire Coordinating Group: NWCG Standards for Aerial Supervision. Ab Seite 39 des PDF mit den "Standards for Air Tanker Operations" findet man die verschiedenen Profile für LEAD: Show Me Profile, Chase Profile, Lead Profile. LEAD unterscheidet sich von ASM oder ATGS dadurch, daß es von nur einer Person geflogen wird, die Maschinen allerdings können auch für die anderen Rollen verwendet werden. Damit ein Tankerflugzeug allein zum Feuer fliegen darf, muß sowohl das Flugzeug als auch der Pilot für "Initial Attack" qualifiziert sein, "carded" nennt sich das in den USA. Praktisch gesehen: Wenn Du als Flugkapitän für Regionalfluggesellschaften gearbeitet und 10000 Flugstunden hast, dann könntest Du nach 3 bis 4 Jahren Arbeit für Cal Fire Deine Qualifikation für "Initial Attack" haben. Bei den Flugzeugen sind vor allem kleine, bewegliche Flugzeuge mit wenigen tausend Litern qualifiziert. "Initial Attack" funktioniert nicht so, als wenn Du hier in Deutschland Hilfe aus der Luft herbeirufst, mit vielen Stunden Vorlauf, "Initial Attack" liegt dichter beim Verfahren für eine Alarmrotte der Bundeswehr. Wenn in Kalifornien ein Waldbrand gemeldet wird, soll tagsüber nach 20 Minuten ein Tankerflugzeug über dem Feuer sein, an jedem Punkt des Staates. Genau das ist jene Anwendung von Löschflugzeugen, die den größten Sinn ergibt, denn direkt nach der Entdeckung kann man ein Feuer tatsächlich oft noch aus der Luft auswerfen. Also das, was hinterher niemals mehr klappt, auch nicht mit noch so großen Maschinen. Die Einschränkung "tagsüber" ergibt sich daraus, daß auch ein Initial-Attack-qualifizierter Pilot in einer Initial-Attack-qualifizierten Maschine ab einer halben Stunde nach Sonnenaufgang bis eine halbe Stunde vor Sonnenuntergang allein arbeiten darf. Sonst nicht. Bei schlechter Sicht dürfen sie das ebenfalls nicht. Auch in den USA gibt es Piloten über dem Feuer, die keine mehrjährige Ausbildung dafür haben, vor allem die Piloten von Luftwaffe und Nationalgarde, die die eiserne Reserve bilden. Diese Piloten müssen einmal im Jahr ihre MAFFS-Qualifikation in einem Kurs erneuern. Danach fliegen sie trotzdem niemals allein zum Feuer. Entweder mit Führungsflugzeug, oder mit fliegender Einsatzleitung, oder mit beidem, aber niemals allein. In den USA sind seit den 50er Jahren ca. 140 Besatzungsmitglieder von großen Tankflugzeugen zu Tode gekommen. Wenn man das umrechnet, entspräche das ungefähr 200 toten Feuerwehrleuten pro Jahr auf dem Boden. Es ist der gefährlichste Job aller Feuerwehrleute. Geschrieben von Ulrich C. Und warum die sehr großen Löschflugzeuge ggf. Pfadfinder brauchen sieht man am Höhendiagramm des Einsatzes: Klar, richtig, aber das ist eine andere Diskussion. Als die ersten Führungsflugzeuge in Dienst kamen, waren die größten Tanker Boeing B-17. Die Boeing 747 oder die DC-10 waren Entwürfe auf den Zeichenbrettern der Ingenieure. Und wir gingen zur Schule. Als Du Feuerwehrmann wurdest, war bereits die zweite Generation der Maschinen unterwegs. Die O-2 war besonders beliebt damals. Hier ein Foto von 1983, aber die Maschinen wurden gleich nach der Rückkehr aus dem Vietnamkrieg umgerüstet. ![]() Gucken wir mal in einen der alten Berichte für das US-Parlament, zur Sicherheit der Feuerbekämpfung aus der Luft: The Forest Service owns and operates a fleet of 19 pressurized Beechcraft Baron BE-58P aircraft. Although flown in a variety of roles, the Barons principal mission is to serve as lead planes for large air tankers, guiding the heavy aircraft to retardant drop areas. Air tanker pilots consider lead planes a significant safety enhancement and, at times, will refuse a retardant delivery run unless a lead plane has checked the area for escape routes, obstacles, and adequate maneuverability. A Forest Service pilot told the panel that although initial attack of a fire is possible without a lead plane, when doing so, air tanker crews "are operating with the safety net removed."* Der Bericht ist von 2002, da existierten überhaupt noch keine VLAT. Hans-Joachim * Die Beechcraft Baron wurden mittlerweile ersetzt, weil ihre Flugeigenschaften nach Ausfall eines Triebwerks in "hot & high"-Bedingungen unbefriedigend waren. | |||||
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Autor | Ulri8ch 8C., Düsseldorf / NRW | 871784 | |||
Datum | 20.08.2021 14:18 | 6155 x gelesen | |||
Geschrieben von Hans-Joachim Z.
Das ist auch das was primär in Südeuropa gemacht wird... - und das dämlichste was man aus der Luft machen kann, ist aus zu niedrigen Höhen (weil zu gefährlich) oder zu großen Höhen (weil nur ein CNN-Drop die Folge ist) Wasser im Hochsommer auf möglichst schon länger brennende Munitionsverdachtsflächen zu werfen. keine der Anwendung, die wir in 2 Seminaren mit Trainern aus den USA, Frankreich, Spanien etc. besprochen hatten, haben ein Scout-Flugzeug vorgesehen, oder auch nur angesprochen, Beobachter und Führungsflugzeuge über den angreifenden Flugzeugen waren und sind im Ausland die Regel. Dass die ihr Personal wegen der Gefährlichkeit dafür auch speziell schulen, während bei uns immer noch viel zu viele glauben, eine technische Einweisung würde reichen, hat seine Gründe... Dass Deutschland weder in der Taktik noch in der Technik der luftgestützten Einsatzunterstützung irgendeine Rolle spielt, ist seit Jahrzehnten ein trauriger Umstand und allen Protagonisten hinreichend bekannt. Das zu ändern, sehe ich als eine meiner Aufgaben als Vorsitzender vom AK Waldbrand im DFV... ----- mit privaten und kommunikativen Grüßen Cimolino | |||||
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Autor | Hans8-Jo8ach8im 8Z., Berlin / Berlin | 871802 | |||
Datum | 22.08.2021 02:08 | 5990 x gelesen | |||
Geschrieben von Ulrich C.das dämlichste was man aus der Luft machen kann, ist aus zu niedrigen Höhen (weil zu gefährlich) oder zu großen Höhen (weil nur ein CNN-Drop die Folge ist) Wasser im Hochsommer auf möglichst schon länger brennende Munitionsverdachtsflächen zu werfen. Das wäre doch ein Einsatzgebiet für die 747 gewesen! Wenn man damit aus größerer Höhe Wasser runterschmeißt, kommt tatsächlich noch einiges am Boden an! :-) Geschrieben von Ulrich C. keine der Anwendung, die wir in 2 Seminaren mit Trainern aus den USA, Frankreich, Spanien etc. besprochen hatten, haben ein Scout-Flugzeug vorgesehen, oder auch nur angesprochen, Beobachter und Führungsflugzeuge über den angreifenden Flugzeugen waren und sind im Ausland die Regel. Aus Europa kenne ich das Verfahren auch nicht. Aber sehen wir es uns mal praktisch an. Hier haben wir einen S2 Tracker von Cal Fire. Pilot und Maschine sind Initial-Attack-qualifiziert. Wir sehen zwei Abwürfe, einen bei 3:00, einen bei 4:05. Sehr schön zu sehen ist jedes Mal, daß das plötzlich fehlende Gewicht dadurch ausgeglichen werden muß, daß die Nase heftig nach unten gedrückt wird. In ansteigendem Terrain die Nase während eines Tiefflugs heftig nach unten zu drücken, ist eine Routine für coole Typen. Der erste Abwurf scheint ohne LEAD zu erfolgen. Bei 3:24 taucht dann ein weißer Punkt auf, der vorausfliegt. Der zweite Abwurf erfolgt von einem Höhenzug herab, wobei der höchste Teil des Höhenzuges in einer steilen Kurve umflogen werden muß. In einem normalen Flugzeug würde da alles mögliche losrappeln, Altitude, Altitude, Altitude, Bank Angle Warning... Finde ich absolut angemessen, in dem Falle auch einem qualifizierten Piloten in einer kleinen Maschine ein Führungsflugzeug vorauszusenden. Auch für das SHOW ME - Profil habe ich ein Video-Beispiel gefunden:LEAD taucht schon nach 3 Sekunden auf, fliegt durch's Tal und zeigt, was gemacht werden soll. Tankerbesatzung guckt sich die Sache von oben an. Von außen sieht die Maschine übrigens so aus: ![]() Davon gibt's nicht mehr viele. Und zum Schluß habe ich hier noch einmal MAFFS (also der Tankeinschub für C-130 Transportflugzeuge), diesmal keine Übung, sondern ein Feuer in 2014. LEAD wird um 1:02 sichtbar. Geschrieben von Ulrich C. Dass Deutschland weder in der Taktik noch in der Technik der luftgestützten Einsatzunterstützung irgendeine Rolle spielt, ist seit Jahrzehnten ein trauriger Umstand und allen Protagonisten hinreichend bekannt. Sollten wir das denn ändern? Die erfolgreichste Anwendung von Löschflugzeugen ist "Initial Attack", das bringt was. Eintreffen der Maschine in Kalifornien nach Möglichkeit 20 Minuten nach Entdeckung. Dafür verteilt Kalifornien allerdings 20 Maschinen in QRA-ähnlichen Alarmstellungen über das Staatsgebiet, und das ist richtig teuer. Wir haben eine andere Siedlungsstruktur als die USA. Bist Du sicher, daß es teurer wäre, TLF2000 gl so über das Land zu verteilen, daß sie nach 20 Minuten am Feuer sind? Gut, es gibt Gegenden, wo das nicht funktioniert. Teile der Alpen, oder Mittelgebirge mit Steilhängen, weil man eine extrem schräge Schichtung des Gesteins hat. Das ist in Deutschland aber ein wirklich kleiner Flächenanteil. Hans-Joachim "Everybody is entitled to his own views. Everybody is not entitled to his own facts." James Schlesinger, 1975 | |||||
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Autor | Ulri8ch 8C., Düsseldorf / NRW | 871818 | |||
Datum | 23.08.2021 09:35 | 5791 x gelesen | |||
Geschrieben von Hans-Joachim Z.Geschrieben von Ulrich C."Dass Deutschland weder in der Taktik noch in der Technik der luftgestützten Einsatzunterstützung irgendeine Rolle spielt, ist seit Jahrzehnten ein trauriger Umstand und allen Protagonisten hinreichend bekannt. 1. Wir brauchen ab absehbare Zeit keine Löschflugzeuge für den "Initial Attack", weil das machen wir seit Jahrzehnten besser mit Bodenkräften... - und längst nicht überall braucht man dafür TLF 2000 gl! 2. Wir brauchen eine Einsatztaktik für die Unterstützung aus der Luft, weil es Einsatzlagen gibt, da ist das sinnvoll bzw. notwendig, oder sogar das einzige was geht ... (nämlich immer dann, wenn man da nicht mehr so leicht hinfahren kann - und da werden selbst kleine Feuer zum tagelangen großen Problem, vgl. https://www.nordbayern.de/region/waldbrand-in-thuringen-feuerwehr-aus-bayern-loscht-1.8833042, oder wenn es um punktuelle Maßnahmen oder ggf. sogar Rettung geht) Und auch Luftbeobachtung bzw. Führungsunterstützung aus der Luft gehört mit zu diesen Aufgaben, die koordiniert werden müssen, je mehr von irgendwas (Flächenflieger, Hubschrauber, Drohnen...) gleichzeitig in die Luft will, umso wichtiger! 3. Und das betrifft längst nicht nur Vegetationsbrände! Geschrieben von Hans-Joachim Z. Gut, es gibt Gegenden, wo das nicht funktioniert. Teile der Alpen, oder Mittelgebirge mit Steilhängen, weil man eine extrem schräge Schichtung des Gesteins hat. Das ist in Deutschland aber ein wirklich kleiner Flächenanteil. Und wenn Du Dir die ganzen Flächen mal genauer ansiehst, also auch die mit Starkregenrisiko, dann wirst Du feststellen, uuups, das gefährdete Gebiet, bzw. das Gebiet potenzieller Einsätze ist riesig! ----- mit privaten und kommunikativen Grüßen Cimolino | |||||
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Autor | Bern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg | 871821 | |||
Datum | 23.08.2021 10:34 | 5711 x gelesen | |||
Guten Tag Paar Infos zum Thema auch auf: -> waldwissen.net " Waldbrandbekämpfung aus der Luft " Waldbrände sind für viele Teile Deutschlands ein neues Phänomen, es fehlt oft an Erfahrung und Wissen. Vor allem bei der Brandbekämpfung aus der Luft gibt es Nachholbedarf. Der Artikel liefert Ergebnisse und Aussagen aus Ländern, in denen Vegetationsbrände zum Alltagsgeschäft gehören. [...] Gruß aus der Kurpfalz Bernhard " Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles eine Bemerkung !" (Heinrich Heine) | |||||
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Autor | Thom8as 8M., Menden/ Sauerland / NRW | 871845 | |||
Datum | 23.08.2021 15:51 | 5590 x gelesen | |||
Waldbrände sind für viele Teile Deutschlands ein neues Phänomen... Weiter bin ich nicht gekommen, sorry. Hab mir dann ein Y-Heft genommen, da gibt es deutlich qualifiziertere Aussagen, zwar über Seifenblasen aber das scheint ja hier ähnlich zu sein. "Ich leiste mir den Luxus einer eigenen Meinung" frei n.Bmark | |||||
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Autor | Bern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg | 872248 | |||
Datum | 11.09.2021 22:51 | 5813 x gelesen | |||
Bericht der " FAZ " mit einigen eindrucksvollen Bildern mit Löschflugzeugen; zur Situation in Deutschland zu lesen: [...] Alexander Held meint, auch Deutschland, wo es bislang keine Löschflugzeuge gibt, solle sich rüsten. Das hieße vor allem, Feuerwehren besser zu schulen, Waldbrandprävention zu betreiben und auch die Bekämpfung aus der Luft ins Auge zu fassen. Seine Strategie wäre, in waldbrandgefährdeten Bundesländern jeweils eine einstellige Zahl kleiner Löschflugzeuge zu stationieren. Bei hoher Waldbrandwarnstufe sitzen die Piloten quasi schon im Cockpit oder fliegen sogar nachmittags Patrouille, schlägt Held vor. Dann wären die Maschinen bereit für den schnellen Erstangriff und hätten gute Chancen, Brände früh unter Kontrolle zu bekommen. [...] Gruß aus der Kurpfalz Bernhard " Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles eine Bemerkung !" (Heinrich Heine) | |||||
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Autor | Hans8-Jo8ach8im 8Z., Berlin / Berlin | 872691 | |||
Datum | 03.10.2021 22:09 | 5409 x gelesen | |||
Geschrieben von Ulrich C.1. Wir brauchen ab absehbare Zeit keine Löschflugzeuge für den "Initial Attack", weil das machen wir seit Jahrzehnten besser mit Bodenkräften... - und längst nicht überall braucht man dafür TLF 2000 gl! Natürlich nicht. Dort ist nur das größte Defizit. 10 Jahre nach den Heidebränden war West-Deutschland recht gut ausgestattet. Das war vor 40 Jahren, und die Fahrzeuge sind nicht ersetzt worden, bis auf 2 Prozent oder so. Geschrieben von Ulrich C. 2. Wir brauchen eine Einsatztaktik für die Unterstützung aus der Luft, weil es Einsatzlagen gibt, da ist das sinnvoll bzw. notwendig, oder sogar das einzige was geht ... (nämlich immer dann, wenn man da nicht mehr so leicht hinfahren kann - und da werden selbst kleine Feuer zum tagelangen großen Problem, vgl. https://www.nordbayern.de/region/waldbrand-in-thuringen-feuerwehr-aus-bayern-loscht-1.8833042, "Steilhang" ist sicher ein schönes Beispiel für die Verwendung von Helikoptern. Löschflugzeuge haben dort - nicht immer, aber sehr häufig - Probleme mit Geometrie und den Vielfachen der Schwerkraft. Und nicht vergessen: Helikopter fliegen Dein Wasser 24/7, bei entsprechender Ausstattung und Ausbildung, Flächenflugzeuge von Sonnenaufgang bis -untergang. Geschrieben von Ulrich C. Und auch Luftbeobachtung bzw. Führungsunterstützung aus der Luft gehört mit zu diesen Aufgaben, Ganz ohne Zweifel. Vor gar nicht so vielen Jahren brauchte man mindestens LUNA dafür. Heute können das 25-Kilo-Flieger, die doppelt so lange in der Luft bleiben wie LUNA. (Mal ganz davon abgesehen, daß die Kosten für LUNA nicht fünfstellig waren.) "25 kg" bedeutet, daß Luftfahrtvorschriften für 25kg zur Anwendung kommen, und diesen Punkt kann man kaum überschätzen. Geschrieben von Ulrich C. Und wenn Du Dir die ganzen Flächen mal genauer ansiehst, also auch die mit Starkregenrisiko, dann wirst Du feststellen, uuups, das gefährdete Gebiet, bzw. das Gebiet potenzieller Einsätze ist riesig! Wenn Du wirklich meinst, daß Deutschland dafür ein Flächenflugzeug zum Slurry-Abwerfen benötigt, dann hast Du ja prinzipiell drei davon in Zukunft, von denen man eines dafür ausrüsten könnte. ![]() Dafür gibt es einen fertigen Einbausatz, den man nicht entwickeln, sondern nur kaufen muß, er funktioniert viel besser als die Versuche mit der Transall (unter anderem, weil die Heckklappe zubleibt), man kann die Piloten zu einem bestehenden Ausbildungsgang senden, und zu einer bestehenden jährlichen Fortbildung. Du wirst zumindest in dieser Größenklasse nichts finden können, das weniger Aufwand in Geld und Manpower bedeutet. Zudem: In der kompakteren Größenklasse sind die goldenen Zeiten der DDR-Agrarflieger, die noch 83/84 die Wälder mit 600 Tonnen DDT beglückt haben, definitiv vorbei. Hans-Joachim P.S.: Ich bin eine Weile nicht dazu gekommen, hier mitzulesen. Der Presse entnahm ich, daß man Dir die Aufgabe angedreht hat, die Flutkatastrophe aufzuarbeiten. Vor langer Zeit belehrte mich der Text eines recht klugen Menschen, daß wir uns Sisyphos als einen glücklichen Menschen vorstellen sollen. Also: Herzlichen Glückwunsch! | |||||
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Autor | Hans8-Jo8ach8im 8Z., Berlin / Berlin | 873526 | |||
Datum | 14.11.2021 18:30 | 5511 x gelesen | |||
Geschrieben von Ulrich C.Und auch Luftbeobachtung bzw. Führungsunterstützung aus der Luft gehört mit zu diesen Aufgaben, die koordiniert werden müssen, je mehr von irgendwas (Flächenflieger, Hubschrauber, Drohnen...) gleichzeitig in die Luft will, umso wichtiger! Vielleicht ganz interessant ist diese Website: Interagency Unmanned Aircraft System Program. Bei deutschen Feuerwehren scheint es ausschließlich "Type 3 UAS" zu geben. Hans-Joachim Unser Kadett-Testwagen war kein besonders schnelles Exemplar, er erreichte ziemlich genau die Werksangaben, die von im Ausland gemessenen Wagen dieses Typs erheblich übertroffen wurden. Aber sein Temperament war (mit 3.000 km auf dem Zähler) bereits so erfreulich, dass wir uns stets wohlgefühlt haben und niemals weder beim Oberholen noch an Steigungen, auch mit vollbesetztem Wagen einen Mangel an Leistung empfanden. (Auto Motor Sport testet den Opel Kadett A mit 40 PS) | |||||
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Autor | Bern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg | 874951 | |||
Datum | 05.02.2022 09:00 | 5411 x gelesen | |||
Guten Tag Ein Seemonster als Löschbomber: -> Flug-Revue " Avic AG600 Chinas Seemonster erhält Verstärkung " Die Avic AG600 aus China ist das mit Abstand größte Flugboot der Gegenwart und mit gut 53 Tonnen Startmasse schwerer als einst die Dornier Do X. Bislang absolvierte ein einziger Prototyp die Flugerprobung. Nun kommt ein zweiter hinzu. Er zeigt sich stark verbessert. Gruß aus der Kurpfalz Bernhard " Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles eine Bemerkung !" (Heinrich Heine) | |||||
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Autor | Hans8-Jo8ach8im 8Z., Berlin / Berlin | 874960 | |||
Datum | 05.02.2022 18:07 | 5287 x gelesen | |||
Geschrieben von Bernhard D.Ein Seemonster als Löschbomber: ...aber nur für Feuerwehren, die nicht ganz dicht sind. Dieses Flugboot soll 12000 Liter tragen können. Das Shinmaywa-Flugboot trägt 12000 Liter, ist dabei aber fast 10 Tonnen leichter. Das Shinmaywa-Flugboot startet in ca. 300m vom Wasser, die chinesische Konstruktion braucht 1500 m. Die Performance ist der Tatsache geschuldet, daß man aus strategischen Gründen chinesische Lizenz-Triebwerkskopien eines sowjetischen Triebwerkes aus den 50er Jahren einbaut. Die Shinmaywa US-2 kann mit 50 Knoten noch fliegen, AVIC scheint dazu nichts veröffentlicht zu haben. Die Startstrecke der Chinesin deutet darauf hin, daß der Wert mindestens doppelt so hoch ist. Hohe Überziehgeschwindigkeit und schlechtes Steigen eignen sich im Feuerlöscheinsatz nur für eine Disziplin besonders gut: Controlled Flight Into Terrain. Kurze Erklärung zu den "strategischen Gründen": China beansprucht riesige Wasserflächen für sich, die völkerrechtlich nach entsprechenden Gerichtsbeschlüssen Vietnam oder den Philippinen gehören, und setzt dabei auf militärische Machtmittel. Das AVIC-Flugboot ist dafür konzipiert, die entferntesten Inselchen dieses Gebiets erreichen zu können, das man anderen Ländern auch gewaltsam wegnehmen möchte, falls die es nicht "freiwillig" hergeben. In dieser Konstellation könnte es zu Auseinandersetzungen kommen, in deren Rahmen europäische oder nordamerikanische Triebwerkstechnologie vielleicht plötzlich nicht mehr zur Verfügung steht. Deshalb bekommt diese Maschine Triebwerke, die in den 50er Jahren modern waren. Hans-Joachim Wenn wir später einmal zurückblicken auf Corona, dann werden wir uns lachend in den Armen liegen und sagen: "Das waren vielleicht verrückte 12 Jahre!" | |||||
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Autor | Pete8r M8., Wien / Wien | 874963 | |||
Datum | 05.02.2022 22:22 | 5208 x gelesen | |||
..und die Shinmaywa hat ein eigenes Triebwerk zur Luftausblasung an den Klappen (Boundary Layer Control googeln). Griechenland erwägt, das Teil zu Feuerlöschzwecken zu kaufen, die Indische Marine ist erster Exportkunde. Grüsse Peter | |||||
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Autor | Bern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg | 874967 | |||
Datum | 06.02.2022 10:03 | 5247 x gelesen | |||
Guten Tag Geschrieben von Peter M. ..und die Shinmaywa Wurde auch schon mal " Hier " vorgestellt. Griechenland erwägt, das Teil zu Feuerlöschzwecken zu kaufen, Lt. Wiki scheint die Vermarktung als Löschflugzeug aus wirtschaftlichen Kosten eher unwahrscheinlich zu sein ? Beeindruckend aber immer noch der bis vor einigen Jahren in Kanada im Einsatz gewesene Löschbomber Martin Mars: ![]() mit 27 Tonnen Löschwasser an Bord. Gruß aus der Kurpfalz Bernhard " Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles eine Bemerkung !" (Heinrich Heine) | |||||
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Autor | Pete8r M8., Wien / Wien | 874968 | |||
Datum | 06.02.2022 13:47 | 5162 x gelesen | |||
Ähem.. Luftfahrtbeiträge kannst Du im deutschen Wiki nicht lesen, die CL-415 hat 21t Abfluggewicht, also knapp die Hälfte. Viking muss erst mal neue bauen und nicht nur generalüberholen. Ja, das japanische Hightech-Gerät ist schon ob der Stückzahl teuer, und die (ehem) Canadair konnte im Hebst am Ausgleichsgerinne der Donau Wasser aufnehmen, aber wenn in Griechenland (oder anderen küstennahen "einschlägigen Gefahrenzonen") das Meer vor der Tür liegt? Äpfel und Birnen sind gleichermaßen Obst (heißt: schickt den Autor auf der deutschen Wiki-Seite auf Dauerurlaub). Grüsse Peter | |||||
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Autor | Bern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg | 877415 | |||
Datum | 05.07.2022 13:40 | 5350 x gelesen | |||
Guten Tag Mit etwas Geduld evtl. mit ein nutzbares Löschflugzeug: -> esut.de " Frankreich, Deutschland und Schweden planen neues mittleres Transportflugzeug " Frankreich, Deutschland und Schweden haben eine Vereinbarung zur Zusammenarbeit bei der Entwicklung eines zukünftigen mittleren taktischen Transportflugzeugs unterzeichnet.. Mit einem Schnellwechselsystemen als Rüstsatz Löschwasser versehen ? Gruß aus der Kurpfalz Bernhard " Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles eine Bemerkung !" (Heinrich Heine) | |||||
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Autor | Thom8as 8E., Nettetal / NRW | 877416 | |||
Datum | 05.07.2022 13:50 | 5024 x gelesen | |||
Geschrieben von Bernhard D.MTC soll laut der PESCO-Projektbeschreibung in der Lage sein, auf kurzen und unvorbereiteten Pisten zu starten und zu landen, um so den A400M zu ergänzen. Was der A400M im Prinzip ja jetzt schon kann. Bodenbelastung und Startstrecke sind nicht anders als bei einer Herkules. Ich schreibe hier nur für mich und nicht für meine FF. Sollte das mal wirklich offiziell sein, dann mit Dienstgrad und Funktion | |||||
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Autor | Ulri8ch 8C., Düsseldorf / NRW | 877417 | |||
Datum | 05.07.2022 14:54 | 5092 x gelesen | |||
Geschrieben von Bernhard D.-> esut.de " Frankreich, Deutschland und Schweden planen neues mittleres Transportflugzeug " wird dann ungefähr 748 Mrd Euro kosten, und 2083 fertig werden... Frankreich hat übrigens ein mittleres Flugzeug, das ist die Dash 8... https://www.aerial-firefighting-europe.com/exhibitor-products/q400mr-one-aircraft-many-missions Mein Eindruck ist übrigens, dass die wo es mit den Wasserflächen geht, lieber die Canadair nutzen... ----- mit privaten und kommunikativen Grüßen Cimolino | |||||
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Autor | Wern8er 8G., Blankenburg (Harz) / Sachsen-Anhalt | 877418 | |||
Datum | 05.07.2022 15:15 | 5080 x gelesen | |||
Mit kameradschaftlichen Grüßen Werner "Kleine Taten die man ausführt sind besser als große, über die man nur redet!" | |||||
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Autor | Ulri8ch 8C., Düsseldorf / NRW | 877420 | |||
Datum | 05.07.2022 16:04 | 5126 x gelesen | |||
Geschrieben von Werner G.MDR Aktuell Der Verfasser hat schlicht recht... und es ist nicht nur ein Problem in SA, sondern es gibt quer durch Deutschland leider 16 verschiedene Regelungen, wie Unterstützung (nicht nur aus der Luft) anzufordern ist -- und in einigen Ländern zahlt am Schluß IMMER die Gemeinde, wenn nicht der eigentliche Kostenträger (z.B. BPol, Bw) die Kosten "niederschlägt"... Zur Erinnerung: Hubschrauber als Einsatzmittel sind v.a. dann wertvoll, wenn sie - schnell verfügbar - leistungsfähig genug - und möglichst mitsamt der Besatzung mulitrollenfähig sind (also vom Personal-/Materialtransport, Löschwasserfliegerei bis zur Rettung mit Winde möglichst viel können) Wie man die dann gemeinsam richtig einsetzt haben wir mit dem DFV hier beschrieben: https://www.feuerwehrverband.de/app/uploads/2022/03/DFV-FE_Luftfahrzeuge_2022.pdf ----- mit privaten und kommunikativen Grüßen Cimolino | |||||
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Autor | Andr8eas8 K.8, Magdeburg / Sachsen-Anhalt | 877421 | |||
Datum | 05.07.2022 16:16 | 4973 x gelesen | |||
Aus meiner Sicht korrekt zusammengefasst. Ich gebe hier nur meine rein private Meinung wieder. Zur besseren Lesbarkeit können Bezeichnungen in der männlichen Form dargestellt werden. Diese gelten grundsätzlich in jeglicher Form. | |||||
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Autor | Bern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg | 877422 | |||
Datum | 05.07.2022 16:24 | 4971 x gelesen | |||
Guten Tag Geschrieben von Ulrich C. Mein Eindruck ist übrigens, dass die wo es mit den Wasserflächen geht, lieber die Canadair nutzen... Wenn ich ein reines Löschflugzeug wollte würde ich auch die ![]() " DHC-515 Firefighter " auf jeden Fall vorziehen. Bei militärischen Transportflugzeugen käme eigentlich nur eine Zweit/Mehrfachnutzung als Löschflugzeug in Betracht. Gruß aus der Kurpfalz Bernhard " Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles eine Bemerkung !" (Heinrich Heine) | |||||
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Autor | Pete8r M8., Wien / Wien | 877423 | |||
Datum | 05.07.2022 19:52 | 4958 x gelesen | |||
Wunderschönes Geldverbrennen - wozu haben wir die Alenia C-27J? Ok, kaufen sogar die USA (nach langer Zeit wieder europäische Flugzeuge), hat sich gegen die C-295 durchgesetzt.. Vermutlich wäre das zu simpel/effektiv/(bitte einsetzen) Und wenn ich Wasserflächen habe, ist das Flugboot ohnehin erste Wahl. Grüsse Peter | |||||
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Autor | Bern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg | 878035 | |||
Datum | 01.08.2022 13:39 | 4742 x gelesen | |||
Guten Tag Geschrieben von Hans-Joachim Z. Eine Beriev gibt's für 70 bis 80 Millionen, aber die braucht eben deutlich größere Gewässer und auch beim Löschen mehr Platz. Aktuell in Algerien im Einsatz, in der EU wohl diesjahr nicht: -> Flugrevue " Löschbomber Berijew Be-200 - Das russische Biest fliegt dieses Jahr in Algerien " ![]() Der russische Katastrophenschutz hat eine Berijew Be-200 samt Besatzung nach Algerien entsendet. Das Amphibienflugzeug kämpft vor Ort gegen Waldbrände. Auch in Europa wüten derzeit wieder die Feuersbrünste doch auf Hilfe aus Russland ist dieses Mal nicht zu hoffen. Gruß aus der Kurpfalz Bernhard " Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles eine Bemerkung !" (Heinrich Heine) | |||||
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Autor | Bern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg | 878861 | |||
Datum | 14.09.2022 18:36 | 4696 x gelesen | |||
Guten Tag Bald soll es einige Löschflugzeuge- und Hubschrauber mehr in der EU geben: -> FAZ " Von der Leyen: Mehr Löschflugzeuge zur Brandbekämpfung " Angesichts der verheerenden Waldbrände in ganz Europa im Sommer hat EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen eine Verdopplung von Brandbekämpfung aus der Luft angekündigt. «Die Europäische Union wird ihre Flotte um zehn leichte Löschflugzeuge und drei zusätzliche Hubschrauber erweitern», sagte sie bei ihrer Rede zur Lage der Union am Mittwoch in Straßburg. Was versteht man da unter "leichte Löschflugzeuge" ? Gruß aus der Kurpfalz Bernhard " Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles eine Bemerkung !" (Heinrich Heine) | |||||
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Autor | Ulri8ch 8C., Düsseldorf / NRW | 878862 | |||
Datum | 14.09.2022 19:15 | 4729 x gelesen | |||
Geschrieben von Bernhard D.> FAZ " Von der Leyen: Mehr Löschflugzeuge zur Brandbekämpfung " das ist merkwürdig, weil die EU in bisherigen Veröffentlichungen v.a. von mehr Helikoptern sprach! (Das entspricht im übrigen auch dem was zivil so geordert wird!) https://www.abc.net.au/news/2022-09-06/european-union-to-expand-fleet-of-firefighting-aircraft/101408854Geschrieben von Bernhard D.
Leichte Löschflugzeuge tauchten in einem Papier das ich gelesen habe für Nordeuropa auf. Ich denke, da gehts um Reichweite, Schnelligkeit und Kosten vs vor Ort keine bzw. sehr schwache Einsatzkräfte am Boden... Typ z.B. Airtractor... ----- mit privaten und kommunikativen Grüßen Cimolino | |||||
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Autor | Bern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg | 878879 | |||
Datum | 15.09.2022 11:13 | 4643 x gelesen | |||
Guten Tag Geschrieben von Bernhard D. Bald soll es einige Löschflugzeuge- und Hubschrauber mehr in der EU geben: Und auch in Deutschland ?: -> flz.de " Deutschland beteiligt sich an EU-Flotte von Löschflugzeugen " [...] Gruß aus der Kurpfalz Bernhard " Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles eine Bemerkung !" (Heinrich Heine) | |||||
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Autor | Bern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg | 879407 | |||
Datum | 14.10.2022 15:21 | 4425 x gelesen | |||
Guten Tag Eine Absichtserklärung zur Vermarktung der D328 und D328eco als Löschflugzeug: -> Flugrevue " D328 als Wasserbomber? " [...] Jetzt muß noch wer die Absicht haben das Flugzeug zu bestellen. Gruß aus der Kurpfalz Bernhard " Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles eine Bemerkung !" (Heinrich Heine) | |||||
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Autor | Bern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg | 881620 | |||
Datum | 25.01.2023 16:06 | 4702 x gelesen | |||
Guten Tag Geschrieben von Ulrich C. Typ z.B. Airtractor... Von dem gerade lt. Hersteller das 1000. Flugzeug ausgeliefert wurde: -> Flug-Revue " Monster für den Sprüheinsatz " ![]() Der turbinengetriebene Air Tractor AT-802 ist ein wahrer Riese unter den Agrarflugzeugen. Jetzt hat der Hersteller das 1000. Flugzeug ausgeliefert. Gruß aus der Kurpfalz Bernhard " Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles eine Bemerkung !" (Heinrich Heine) | |||||
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Autor | Bern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg | 883513 | |||
Datum | 30.05.2023 22:12 | 4462 x gelesen | |||
Guten Tag Geschrieben von Thomas M. Gibt es eine Übersicht wer wie viele Löschflugzeuge/Hubschrauber vorhält? Die EU stockt auf: -> euronews.com " Heißer Sommer ist programmiert: EU verdoppelt Zahl der Löschflugzeuge " [...] Gruß aus der Kurpfalz Bernhard " Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles eine Bemerkung !" (Heinrich Heine) | |||||
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Autor | Thom8as 8M., Menden/ Sauerland / NRW | 883663 | |||
Datum | 13.06.2023 15:06 | 4380 x gelesen | |||
Geschrieben von Bundesministerium des Innern und für Heimat https://twitter.com/BMI_Bund/status/1668584041572966400 "Ich leiste mir den Luxus einer eigenen Meinung" frei n.Bmark | |||||
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Autor | Mark8us 8G., Kochel am See / Bayern | 886053 | |||
Datum | 09.12.2023 10:47 | 4255 x gelesen | |||
gerade gefunden..... Bin gespannt, was die wieder einmal bei uns drauß machen...... Gruß vom See Markus In Treue fest! | |||||
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