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ThemaLF 10 mit Erdgasantrieb (CNG) von Magirus - war: Erdgasfahrzeug oder Plugin-Hybrid?48 Beträge
RubrikFahrzeugtechnik
Infos:
  • Magirus präsentiert neue elektro- und gasbetriebene Löschfahrzeuge der iDL-Serie
  •  
    AutorBern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg852299
    Datum27.09.2019 12:345626 x gelesen
    Guten Tag

    Dazu:

    Magirus: " Erstes LF-10 mit Gasantrieb"

    Ulm (BW) Am Freitagvormittag hat Magirus in Ulm eine ungewöhnliche Neuheit vorgestellt: das erste voll einsatzfähige Löschgruppenfahrzeug (LF) 10 mit CNG-Antrieb.
    [...]
    Hierbei handelt es sich um einen Methan-Antrieb, der beispielsweise mit Erdgas oder Biogas gespeist werden kann. Die Reichweite beträgt laut Angaben des Herstellers 300 Kilometer. Im Dauerbetrieb soll die Pumpe (FPN 10-2000) mindestens 4 Stunden durchhalten. [...]



    Gruß aus der Kurpfalz

    Bernhard
    " Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles eine Bemerkung !"

    (Heinrich Heine)


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    AutorAndr8eas8 K.8, Magdeburg / Sachsen-Anhalt852300
    Datum27.09.2019 13:213113 x gelesen
    Interessant auch der Stromerzeuger: Das LF 10 verfügt über ... einen H2-Stromerzeuger (Wasserstofftechnologie).
    Weiß jemand, was sich dahinter verbirgt?
    Auf der Magirusinternetseite ist noch nichts dazu zu finden.

    Ich gebe hier nur meine rein private Meinung wieder.

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    AutorJürg8en 8M., Weinstadt / Baden-Württemberg852301
    Datum27.09.2019 14:562973 x gelesen
    hallo,

    Geschrieben von Andreas K.Weiß jemand, was sich dahinter verbirgt?

    Magirus prasentiert neue elektro- und gasbetriebene Loschfahrzeuge der iDL-Serie

    magirus_lf_10_iDL_cng_2.jpg

    Mit dem weltweit ersten normkonformen CNG-betriebenen LF 10 erweitert Magirus seine Serie Innovative Drive Line. Damit geht das Unternehmen, nach der Vorstellung von Elektro- Kleinloschfahrzeugen, den nachsten Schritt im Aufbau direkt einsetzbarer Feuerwehrfahrzeuge mit zuverlassiger, alternativer Antriebstechnik.

    Ulm, 27. September 2019

    Als erster Hersteller von Fahrzeugen fur den Brand- und Katastrophenschutz stellt Magirus im Rahmen seiner diesjahrigen Pressekonferenz in Ulm ein gasbetriebenes Loschfahrzeug vor. Damit geht das Unternehmen konsequent den nachsten Schritt in der Umsetzung umweltschonender, sofort verfugbarer Fahrzeuge fur den Feuerwehreinsatz. Mit seiner Serie Innovative Drive Line (iDL) uberfuhrt Magirus die neuesten Entwicklungen im Bereich ausgereifter alternativer Antriebtechnik in praxisgerechte Fahrzeuge, die kompromisslos und zuverlassig einsetzbar sind. Wahrend das erste CNG-betriebene LF 10 nun fur Feuerwehren verfugbar ist, stellen viele Kommunen bereits seit Jahren ihre Flotten auf erdgasbetriebene Fahrzeuge um und optimieren damit erfolgreich ihre CO2-Emissionen. Mit der iDL bringt Magirus das heute technisch mogliche und einsatztaktisch sinnvolle in Serie, fasst Marc Diening, CEO von Magirus, die Zielsetzung der neuen Serie zusammen.

    Umweltschonend, ganzheitlich, effizient

    Das LF 10 ist auf einem Iveco Eurocargo Natural Power 4x2-Fahrgestell mit 420 Litern Compressed Natural Gas (CNG)-Vorrat und vollautomatischem Allison-Wandlergetriebe aufgebaut. Mit Reichweiten von bis zu 300 Kilometern bzw. einem Pumpenbetrieb von bis zu 4 Stunden sowie keinen Kompromissen bei der Beladung entspricht das Fahrzeug vollstandig gangigen Normen. Zudem wurde ein besonderes Augenmerk auf die Sicherheit gelegt und der CNG-Einbau umfassend gepruft und homologiert. Dass Magirus ganzheitlich auf eine moglichst umweltschonende Einsatztechnik setzt, zeigt sich auch im Inneren des Aufbaus. So wird zum Beispiel die Zusatzheizung fur den Mannschaftsraum mit Gas betrieben. Ferner sorgen ein neuartiger, wasserstoffbetriebener Hybrid-Stromerzeuger sowie akkubetriebene Lufter und Rettungsgerate serienmaßig und dauerhaft fur eine hochstmogliche Reduktion der Emissionen.

    Zukunftsweisende, verlassliche Technologie in Serie

    Mit der Innovative Drive Line ist Magirus Vorreiter in der serienmaßigen Produktion von umweltschonenden, zukunftsfahigen Feuerwehrfahrzeuge. Das erste voll elektrische Loschfahrzeug von Magirus markierte 2018 den ersten entscheidenden Schritt auf dem Weg zum weitreichenderen Einsatz emissionsfreier Feuerwehrfahrzeuge. Bei der Auswahl geeigneter Fahrgestelle legt Magirus besonderen Wert auf Effizienz und Zuverlassigkeit sowie Flexibilitat hinsichtlich der individuellen, aufbauseitigen Anforderungen von Feuerwehren weltweit.

    KLF iDL erfolgreich im Einsatz

    Im vergangenen Jahr bestellte ein namhafter deutscher Hersteller gleich zwei der neu eingefuhrten, rein elektrisch angetriebenen iDL-Kleinloschfahrzeuge. Die beiden KLF iDL wurden sieben Monate nach Auftragserteilung ausgeliefert und stellen seit Januar den abwehrenden Brandschutz an dem Produktionsstandort sicher. Mit den emissionsfreien, wendigen Fahrzeugen kann die Werkfeuerwehr unter anderem die Zeit bis zum Eintreffen am Einsatzort weiter verkurzen. Unter Berucksichtigung der Personalstruktur soll so die Schadenabwehr verbessert und mogliche Produktionsausfalle durch Brande verhindert werden. Die Verantwortlichen uberzeugten vor allem die kompakten Fahrzeugabmessungen von 3.900 mm Lange, 1.400 mm Breite und 2.170 mm Hohe und die hohe Nutzlast des KLF iDL. In Verbindung mit dem emissionsfreien Antrieb kann das Loschfahrzeug bis tief in die Produktionshallen einfahren und auch innerhalb von Gebauden betrieben werden.
    Leistungsfahiges, allradbetriebenes HLF iDL erganzt die multifunktionellen E-Fahrzeuge
    2018 prasentiert Magirus mit dem HLF iDL das zweite elektrisch betriebene Fahrzeug im Kleinloschfahrzeugsegment. Mit einer Reichweite von bis zu 110 km, einer Akkulaufzeit im Pumpenbetrieb von bis zu 4 Stunden und einer Hochstgeschwindigkeit von 65 km/h erganzt das Unternehmen damit seine iDL-Serie um ein kompaktes Allradfahrzeug mit einer integrierten Pumpe. Mit 40 l/min bei 40 bar und dem abnehmbaren Aufbau ist das Fahrzeug leistungsfahig und hochstflexibel. Neben der Verwendung innerhalb von Gebauden oder Terminals konnen beide elektrischen Kleinloschfahrzeuge auch im innerstadtischen Bereich, beispielsweise in Einkaufszentren, Bahnhofen, engen Altstadtgassen oder Tunneln, eingesetzt werden.

    Sofort verfugbare Fahrzeuge treffen auf hohe Nachfrage

    Magirus zeigt mit der Innovative Drive Line einmal mehr seine herausragende Kompetenz in der Entwicklung richtungsweisender und nachhaltiger Feuerwehrfahrzeuge. Die Serie gibt Antworten auf die starke Nachfrage von Stadten, Gemeinden, Unternehmen und Feuerwehren nach umweltschonenden, einsatztauglichen und wirtschaftlichen Losungen. Sie verbindet leistungsfahige, praxiserprobte Fahrgestelle mit alternativem Antrieb und dem flexiblen Aufbau zu einem individuell konfigurierbaren Feuerwehrfahrzeug, das bereits heute verfugbar ist


    Weitere Bilder folgen ...

    MkG Jürgen Mayer, Weinstadt

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    AutorThom8as 8M., Menden/ Sauerland / NRW852307
    Datum27.09.2019 18:532937 x gelesen
    Geschrieben von Bernhard D.Im Dauerbetrieb soll die Pumpe (FPN 10-2000) mindestens 4 Stunden durchhalten.

    ......irgendwann werde ich wach und lache mich über diesen Irrsinn schlapp.

    oder anders;
    ich hoffe inständig das unsere Beschaffer kurzfristig wieder erkennen das der Einsatz unsere oberste Priorität hat und bete bis dahin das niemand wegen einem leeren Accu oder Gastank zu leiden hat.

    "Ich leiste mir den Luxus einer eigenen Meinung"
    frei n.Bmark

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    AutorBern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg852313
    Datum28.09.2019 13:102841 x gelesen
    Guten Tag

    Geschrieben von "Magirus":

    Mit Reichweiten von bis zu 300 Kilometern bzw. einem Pumpenbetrieb von bis zu 4 Stunden sowie keinen Kompromissen bei der Beladung entspricht das Fahrzeug vollstandig gangigen Normen.

    Gibt es eigentlich eine Norm, die vorschreibt wie lange eine Pumpe mit einer Tankfüllung ( Diesel, Gas, Strom, etc., pp ) betrieben werden muß ?

    Geschrieben von Thomas M.

    ich hoffe inständig das unsere Beschaffer kurzfristig wieder erkennen das der Einsatz unsere oberste Priorität hat und bete bis dahin das niemand wegen einem leeren Accu oder Gastank zu leiden hat.


    Ich sehe halt noch nicht, wohin zukünftig die Reise geht ( Diesel, Gas, Strom, Wasserstoff, was weis ich noch alles ) ?


    Gruß aus der Kurpfalz

    Bernhard

    " Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles eine Bemerkung !"

    (Heinrich Heine)


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    AutorUlri8ch 8C., Düsseldorf / NRW852330
    Datum29.09.2019 08:233007 x gelesen
    Geschrieben von Bernhard D.Gibt es eigentlich eine Norm, die vorschreibt wie lange eine Pumpe mit einer Tankfüllung ( Diesel, Gas, Strom, etc., pp ) betrieben werden muß ?


    Ja, seit etlichen Jahren in der DIN EN 1846-2, 300 km Fahrstrecke oder 4 h Betrieb.

    -----

    mit privaten und kommunikativen Grüßen


    Cimolino

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    AutorEike8 R.8, Gomadingen / Baden-Württemberg852331
    Datum29.09.2019 09:102787 x gelesen
    Steht dort auch etwas zu der Möglichkeit, "im Feld" z.B. aus tragbaren Behältnissen nachtanken zu können?
    Spätestens hier dürfte es dann mit dem Erdgas vorbei sein.

    Zusätzlich zu der Überlegung, dass die nächstgelegene Erdgastankstelle ja auch mal >30 km entfernt sein kann... Hin- und Rückweg zwischen Tankstelle und Einsatzstelle kosten dann mal eben 20% der Ausdauer.

    Men lernt nie aus.

    Ich schreibe hier meine Meinung als Privatperson!

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    AutorUlri8ch 8C., Düsseldorf / NRW852333
    Datum29.09.2019 09:272958 x gelesen
    Geschrieben von Eike R.Steht dort auch etwas zu der Möglichkeit, "im Feld" z.B. aus tragbaren Behältnissen nachtanken zu können?

    Nein bzw. nur indirekt, weil die Norm da noch nicht drauf eingegangen ist... da ging man nur von flüssigen Kraftstoffen aus - und hat vorgegeben, "Die Einfüllöffnung des Kraftstofftanks des Fahrzeugs muss für das Befüllen mit üblichen dafür vorgesehenen Einrichtungen (z. B. Kanister) leicht zugänglich sein."

    -----

    mit privaten und kommunikativen Grüßen


    Cimolino

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    AutorThom8as 8E., Nettetal / NRW852339
    Datum29.09.2019 13:262908 x gelesen
    Braucht man das immer? CNG Antrieb kann für eine Stadt mit Stickoxidproblemen und notwendigem Aktionismuss eine Möglichkeit sein Punkte für seinen Luftreinhalteplan zu sammeln. Kann man dann noch Zuschüsse aus den Bundesförderprogrammen bekommen, kann das sogar ein Plusgeschäft werden

    Ich schreibe hier nur für mich und nicht für meine FF.
    Sollte das mal wirklich offiziell sein, dann mit Dienstgrad und Funktion

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    AutorThom8as 8M., Menden/ Sauerland / NRW852341
    Datum29.09.2019 13:482645 x gelesen
    Geschrieben von Ulrich C.Nein bzw. nur indirekt

    Ich denke dann sollte man hier schnellstens nachbessern um die Betankung im Einsatz zu behalten.

    "Ich leiste mir den Luxus einer eigenen Meinung"
    frei n.Bmark

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    AutorMich8ael8 W.8, Herchweiler / Rheinland-Pfalz852342
    Datum29.09.2019 15:112625 x gelesen
    Hallo,

    Geschrieben von Thomas E.Braucht man das immer?

    Nicht immer aber ich sehe keinen Grund, darauf zu verzichten.

    Geschrieben von Thomas E.CNG Antrieb kann für eine Stadt mit Stickoxidproblemen und notwendigem Aktionismuss eine Möglichkeit sein Punkte für seinen Luftreinhalteplan zu sammeln.

    Man könnte es auch "blinden Aktionismus" nennen. Was bei Stadtbussen oder Müllfahrzeugen aufgrund der hohen Anzahl an Fahrzeugen mit gleichzeitig hohen Laufleistungen noch Sinn macht, ist bei einem Feuerwehrfahrzeug nicht unbedingt eine sinnvolle Lösung. Zumal sowohl das Stickoxid- als auch Feinstaubthema bei Fahrzeugen, die der aktuellsten Abgasnorm entsprechen, keines mehr ist.

    Gruß,
    Michael

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    AutorUlri8ch 8C., Düsseldorf / NRW852343
    Datum29.09.2019 15:59   3343 x gelesen
    Geschrieben von Thomas E.Braucht man das immer?

    das meinst Du hoffentlich nicht ernst....

    Es kann doch nicht im ernst die Idee sein (die es durchaus bei einigen gibt), dass man für die innerstädtische Brandbekämpfung im Erstschlag der 90 %-Einsätze (Mülleimer, Essen auf Herd) andere Fahrzeuge vorhält, wie für die längeren, schwierigen oder gar die im KatS-Fall!
    Wir sind bisher so leistungsstark, weil JEDES Fahrzeug jeden Einsatz beginnen und dort unterstützt verharren kann, und die Vorhaltung des n-fachen an Geräten ist weder umweltfreundlicher, noch wirtschaftlicher, noch sonst irgendwas!

    -----

    mit privaten und kommunikativen Grüßen


    Cimolino

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    AutorThom8as 8E., Nettetal / NRW852352
    Datum30.09.2019 07:422546 x gelesen
    Geschrieben von Ulrich C.Wir sind bisher so leistungsstark, weil JEDES Fahrzeug jeden Einsatz beginnen und dort unterstützt verharren kann, und die Vorhaltung des n-fachen an Geräten ist weder umweltfreundlicher, noch wirtschaftlicher, noch sonst irgendwas!

    Du gehst aber nicht davon aus, dass die BF Düsseldorf mit den Erstangreifern der BF Einsätze überörtlich fährt oder? Mein Vorschlag gilt nicht für Kleinkleckersdorf und Co. aber für große Feuerwehren, die einfach etliche Fahrzeuge haben, die für den minimalen Grundschutz notwendig sind.

    Ich schreibe hier nur für mich und nicht für meine FF.
    Sollte das mal wirklich offiziell sein, dann mit Dienstgrad und Funktion

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    AutorKlau8s P8., Heinsberg / NRW852353
    Datum30.09.2019 09:512150 x gelesen
    hallo und einen wunderschönen guten Morgen ... (soviel Zeit muss sein :-) ...)...



    Geschrieben von Thomas E.Du gehst aber nicht davon aus, dass die BF Düsseldorf mit den Erstangreifern der BF Einsätze überörtlich fährt oder? Mein Vorschlag gilt nicht für Kleinkleckersdorf

    Gnade !!
    Bitte nicht wieder irgendeine Diskussion wie wir in irgendeiner Form eine DIN/EN nach örtlichen empfundenen/gewünschten Bedürfnissen abändern oder verschlimmbessern könnten...

    Was mich an dieser Stelle viel mehr interessiert .... warum wird bei der Diskussion um alternative Antriebe LPG- Gas
    nicht weiter erwähnt? - Sei es bei den Herstellern oder auch hier im Forum? (oder empfinde ich das nur so?)

    Hier sehe ich beim LPG eine wesentlich bessere Versorgungsmöglichkeit (Tankstellennetz ist besser ausgebaut) sowie etliche technische Vorteile bei Wartung ... (siehe diverse Berichte über Verschleiß, Korrosion bei CNG- Anlagen ... Tanks... etc ...)

    soviel mal in Kürze ...

    mkg
    Klaus

    jedes Ding hat 3 Seiten ... Eine, Die Du siehst ... Eine, die Ich sehe...
    sowie Eine, die wir Beide nicht sehen ....

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    AutorSasc8ha 8E., Baiersbronn / Baden-Württemberg852354
    Datum30.09.2019 10:012034 x gelesen
    Geschrieben von Thomas E.Du gehst aber nicht davon aus, dass die BF Düsseldorf mit den Erstangreifern der BF Einsätze überörtlich fährt oder? Mein Vorschlag gilt nicht für Kleinkleckersdorf und Co.
    So sehr ich dir eigentlich zustimme, aber die BF kann auch innerhalb des eigenen Ausrückebereichs durchaus in Situationen kommen, in dem ein Einsatz über 4h dauern wird. Und in einem Großeinsatz ein Fahrzeug aus der ersten Reihe aus schleusen ist auch nicht immer so einfach machbar. So sehr ich in vielen Bereichen alternativen herbeisehne und auch sehe, bei Einsatzfahrzeugen gibt es derzeit noch nicht die richtige Alternative. Selbst mit normalem Diesel haben wir bei lang andauernden Einsätzen manchmal unsere Probleme die Logistik aufrecht zu erhalten. Mit Alternativen Kraftstoffen wird das nicht gerade einfacher.

    Für Fahrzeuge, wie zum Beispiel Kleineinsatzfahrzeuge, Werkstatt- oder kleinste Transportfahrzeuge, speziell in großen Feuerwehren, da kann man dann wieder drüber reden, falls die Zuladung dann noch passt.

    Mit kameradschaftlichen Grüßen
    Sascha

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    AutorThom8as 8M., Menden/ Sauerland / NRW852357
    Datum30.09.2019 10:231964 x gelesen
    Geschrieben von Thomas E.Du gehst aber nicht davon aus, dass die BF Düsseldorf mit den Erstangreifern der BF Einsätze überörtlich fährt oder?

    Gehen die BF-Fahrzeuge nicht nach X-Jahren an die FF?

    "Ich leiste mir den Luxus einer eigenen Meinung"
    frei n.Bmark

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    AutorChri8sti8an 8R., Fichtenberg / Baden-Würtemberg852358
    Datum30.09.2019 10:29   2199 x gelesen
    Geschrieben von Thomas E.Du gehst aber nicht davon aus, dass die BF Düsseldorf mit den Erstangreifern der BF Einsätze überörtlich fährt oder? Mein Vorschlag gilt nicht für Kleinkleckersdorf und Co. aber für große Feuerwehren, die einfach etliche Fahrzeuge haben, die für den minimalen Grundschutz notwendig sind.Wenn es darum geht, dass die heutigen Fahrgestelle "schlechter" sind, als die von früher, wird immer angeführt, dass Feuerwehr eben eine ganz spezielle Nische ist und die Fahrgestelle nun mal an den Hauptkunden orientiert sind.

    Im Umkehrschluss sehe ich überhaupt keinen Anlass, warum die Feuerwehr mit emissionsarmen Fahrzeugen punkten muss. Vielleicht findet man irgendwo in Feuerwehrdeutschland das eine oder andere Fahrzeug, dass Laufleistungen, wie ein gewerblicher LKW hat, aber das ist die Ausnahme. Im Moment sind über 3.000.000 LKW in Deutschland zugelassen, plus ausländische LKW, plus Dieselbahn. In den meisten Fällen stehen sich Feuerwehrfahrzeug in Deutschland doch die Reifen platt.

    Warum haben wir dann nicht die Zeit zu warten, bis die Industrie was Zuverlässiges liefert? Und wer doof fragt, den verweist man auf eingespartes CO2 durch gelöschte Brände ;-)

    Christian Rosenau

    Das ist meine persönliche Meinung. Sollte das mal anders sein wird das auch angemerkt.

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    AutorJürg8en 8M., Weinstadt / Baden-Württemberg852360
    Datum30.09.2019 10:442002 x gelesen
    hallo,

    Geschrieben von Christian R.Warum haben wir dann nicht die Zeit zu warten, bis die Industrie was Zuverlässiges liefert? Und wer doof fragt, den verweist man auf eingespartes CO2 durch gelöschte Brände ;-)

    volle Zustimmung.

    Die Industrie fängt aber jetzt an entsprechende Fahrzeugkonzepte zu entwickeln. Rosenbauer mit Elektroantrieb, Magirus mit Gasantrieb, ...

    Wobei ich aus heutige Sicht denke das der Gasantrieb momentan der bessere Einstieg ist.

    Das LF 10 mit Erdgasantrieb (CNG) von Magirus ist ein Konzeptfahrzeug. Das zeigt was jetzt möglich ist. Die Entwicklung wird weitergehen. Dann wird Feuerwehrs irgendwann mal einsteigen und die ersten solchen Fahrzeuge in Dienst stellen und Erfahrungen sammeln.

    Ich finde es gut das die Industrie da vorlegt und praktisch zeigt was jetzt schon möglich ist.

    MkG Jürgen Mayer, Weinstadt

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    AutorMich8ael8 W.8, Herchweiler / Rheinland-Pfalz852361
    Datum30.09.2019 10:451928 x gelesen
    Hallo,

    Geschrieben von Christian R.Im Umkehrschluss sehe ich überhaupt keinen Anlass, warum die Feuerwehr mit emissionsarmen Fahrzeugen punkten muss.

    Allerdings werden manche Fahrgestelle einfach nicht mehr angeboten. Bestes Beispiel ist doch die immer noch bestehende Euro 5/V-Ausnahme, die zumindest in einigen Bundesländern meines Wissens noch gilt. Da gibt es nur noch sehr wenige Fahrzeughersteller, die überhaupt noch Fahrzeuge in Euro 5/V liefern können bzw. wollen. Man muss entweder das nehmen, was für die anderen Kunden auch angeboten wird oder bekommt nichts.

    Gruß,
    Michael

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    AutorMich8ael8 W.8, Herchweiler / Rheinland-Pfalz852362
    Datum30.09.2019 10:541941 x gelesen
    Hallo,

    Geschrieben von Jürgen M.Wobei ich aus heutige Sicht denke das der Gasantrieb momentan der bessere Einstieg ist.

    Die CNG-Technik ist sicherlich ausgereift, da sie schon seit Jahrzehnten im NFZ-Bereich, vorrangig bei Bussen, eingesetzt wird. Andererseits sehe ich da keinen großen Vorteil gegenüber einem Dieselfahrzeug. Die CO2-Einsparung dürfte bei Feuerwehrfahrzeugen eine sehr kleine Rolle spielen.

    Gruß,
    Michael

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    AutorThom8as 8E., Nettetal / NRW852364
    Datum30.09.2019 11:301894 x gelesen
    Geschrieben von Christian R.Im Umkehrschluss sehe ich überhaupt keinen Anlass, warum die Feuerwehr mit emissionsarmen Fahrzeugen punkten muss. Vielleicht findet man irgendwo in Feuerwehrdeutschland das eine oder andere Fahrzeug, dass Laufleistungen, wie ein gewerblicher LKW hat, aber das ist die Ausnahme. Im Moment sind über 3.000.000 LKW in Deutschland zugelassen, plus ausländische LKW, plus Dieselbahn. In den meisten Fällen stehen sich Feuerwehrfahrzeug in Deutschland doch die Reifen platt.

    Der Grund ist relativ einfach: Geld
    In einer Nachbarschaft hat eine BF mehrere DLK23/12 mit Euro VI gekauft, einfach weil es einen 90% Zuschuss vom Bund für Euro VI Fahrzeuge gab / gibt. Damit kann man seinen Fahrzeugbedarf erneuern auch wenn man in der Haushaltssicherung steckt und das Budget es nicht her gibt.

    Ich schreibe hier nur für mich und nicht für meine FF.
    Sollte das mal wirklich offiziell sein, dann mit Dienstgrad und Funktion

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    AutorBern8d O8., Filderstadt / 852365
    Datum30.09.2019 11:381971 x gelesen
    Moin,

    >Da gibt es nur noch sehr wenige Fahrzeughersteller, die überhaupt noch Fahrzeuge in Euro 5/V liefern können >bzw. wollen. Man muss entweder das nehmen, was für die anderen Kunden auch angeboten wird oder >bekommt nichts.

    das kann aber auch ein Vorteil sein um "DAS" Fahrgestell zu bekommen was man eben gerne möchte ;-)

    Gruß Ossi

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    AutorMart8in 8D., Dinslaken / 852370
    Datum30.09.2019 15:271806 x gelesen
    Moin,
    weil Vielerorts die Vernunft nicht mehr der Antrieb der Entscheidung ist. Und gerade Feuerwehr mit ihren besonderen Gegebenheiten ist da immer wieder ein Paradebeispiel.

    Gruß

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    AutorMich8ael8 R.8, GL (Köln) / NRW852372
    Datum30.09.2019 16:511715 x gelesen
    Geschrieben von Jürgen M.Das LF 10 mit Erdgasantrieb (CNG) von Magirus ist ein Konzeptfahrzeug.

    Schon seit Jahren steht in Ulm vorm IVECO-Werk eine entsprechende Tankstelle.
    So neu ist diese Technik letztlich im NFZ Sektor überhaupt nicht.
    Neu ist lediglich der Einsatz bei der FW.

    mit freundlichen Grüßen

    Michael

    Wer Schreibfehler findet darf sie behalten ,-)

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    AutorJürg8en 8M., Weinstadt / Baden-Württemberg852375
    Datum30.09.2019 17:181771 x gelesen
    Bei Iveco ist das schon länger ein Thema:

    Seit 1988 arbeitet Iveco intensiv an der Entwicklung effizienter und umweltschonender CNG-Nutzfahrzeuge.
    p.gifIveco "Truck of the Year" mit Erdgas

    MkG Jürgen Mayer, Weinstadt

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    AutorHenn8ing8 K.8, Dortmund / NRW852376
    Datum30.09.2019 19:221703 x gelesen
    Geschrieben von Thomas E.In einer Nachbarschaft hat eine BF mehrere DLK23/12 mit Euro VI gekauft, einfach weil es einen 90% Zuschuss vom Bund für Euro VI Fahrzeuge gab / gibt. Damit kann man seinen Fahrzeugbedarf erneuern auch wenn man in der Haushaltssicherung steckt und das Budget es nicht her gibt.

    Da sage ich mal ungeprüft: Das stimmt (so) nicht.

    Wenn überhaupt wird es einen Zuschuss wohl nur für das Fahrgestell geben, und selbst da habe ich Zweifel an den 90%. Jedenfalls reicht das nicht für die Erneuerung des Fuhrparks, wenn das nicht notwendig ist bzw. man es sich sonst nicht leisten könnte...

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    AutorPete8r M8., Wien / Wien852382
    Datum01.10.2019 03:301670 x gelesen
    LPG stirbt im LkW-Segment; die Euro V/VI-Entwicklung lief nur mehr für CNG. Die städtischen Autobusse in Wien werden deshalb von LPG auf Diesel umgestellt - MAN hat keine LPG-Motoren mehr im Programm (Cummins lässt die auch auslaufen), der politische Wirbel und die Durchsetzung war mühsam genug - für die Kurzstrecken in der Innenstadt haben wir dafür Elektro-Versuchsbusse.

    Grüsse
    Peter

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    AutorUlri8ch 8C., Düsseldorf / NRW852384
    Datum01.10.2019 09:16   2224 x gelesen
    Geschrieben von Thomas E.Du gehst aber nicht davon aus, dass die BF Düsseldorf mit den Erstangreifern der BF Einsätze überörtlich fährt oder?

    Natürlich machen wir das!
    Mit den Wachen am Stadtrand in direkter Unterstützung, mit der Bereitschaft im Einzelfall je nach Anforderung und Zusammenstellung mit Einzelfahrzeugen (oder Reserven) ggf. auch weiter weg.


    Geschrieben von Thomas E.Mein Vorschlag gilt nicht für Kleinkleckersdorf und Co. aber für große Feuerwehren, die einfach etliche Fahrzeuge haben, die für den minimalen Grundschutz notwendig sind.

    Sorry, JEDE Feuerwehr muss mit ALLEN primären Einsatzfahrzeugen überall und langdauernd Hilfe auch in unerwarteten, längeren und großen Lagen leisten können!

    -----

    mit privaten und kommunikativen Grüßen


    Cimolino

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    AutorJürg8en 8M., Weinstadt / Baden-Württemberg860227
    Datum17.07.2020 20:251663 x gelesen
    Radeberg soll modernes Löschfahrzeug mit Gasantrieb erhalten | MDR.DE

    Es sieht aus wie ein gewöhnliches Löschfahrzeug, doch im Inneren verbirgt sich eine Weltneuheit: Ein umweltfreundlicher Gasantrieb. Die Radeberger Feuerwehr soll bald ein solches Fahrzeug erhalten.

    hallo,

    bin gespannt welche Erfahrungen die dann damit sammeln ...

    MkG Jürgen Mayer, Weinstadt

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    AutorSeba8sti8an 8W., Linden / Hessen860229
    Datum17.07.2020 20:431427 x gelesen
    Moin

    Um Himmels Willen!! Wir können doch keine explosiven Betriebsstoffe zu Brandstellen hinfahren! Das ist doch totaler Wahnsinn!
    Bernhard, dein Einsatz, ich habe die alten Zitate zum Thema nicht parat ;o)

    Gruß
    Sebastian

    --
    Es gehört oft mehr Mut dazu, seine Meinung zu ändern, als ihr treu zu bleiben (Friedrich Hebbel)

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    AutorBern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg860231
    Datum18.07.2020 00:191282 x gelesen
    Guten Abend

    Geschrieben von Sebastian W.

    Um Himmels Willen!! Wir können doch keine explosiven Betriebsstoffe zu Brandstellen hinfahren! Das ist doch totaler Wahnsinn!

    Mit Benzin im Tank an eine Brandstelle zu fahren, wurde anfangs des 20. Jahrhundert wirklich als widersinnig empfunden, unter den damaligen Feuerwehrführern und Technikern kontrovers und hitzig diskutiert und führte auch zu endlosen Verbandsstreitereien. Man befürchtete eine Explosionsgefahr des Benzinmotores an der Einsatzstelle. Aber mehr war man von des Unzuverläßigkeit des Benzinmotores überzeugt. So schrieb der Hamburger Branddirektor Sander im Jahre 1906:

    "Wenn ein Feuerwehr-Offizier etwas von einem Explosionsmotor hört, dann weiß er schon ganz genau, daß er ihn nicht gebrauchen kann und daß er absolut unbrauchbar ist"

    Letztendlich hat sich zumindest bei den meisten großen Feuerwehren bis um 1914 der Benzinmotor durchgesetzt; und über an Brandstellen explodierte FW-Fahrzeuge wurde nichts berichtet.
    Mal sehen wie es mit dem umweltfreundlichen Gasantrieb weitergeht ?


    Gruß aus der Kurpfalz

    Bernhard

    " Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles eine Bemerkung !"

    (Heinrich Heine)


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    AutorSeba8sti8an 8W., Linden / Hessen860233
    Datum18.07.2020 00:371246 x gelesen
    Geschrieben von Bernhard D."Wenn ein Feuerwehr-Offizier etwas von einem Explosionsmotor hört, dann weiß er schon ganz genau, daß er ihn nicht gebrauchen kann und daß er absolut unbrauchbar ist"

    Danke :o)

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    AutorMich8ael8 W.8, Herchweiler / Rheinland-Pfalz860234
    Datum18.07.2020 08:511158 x gelesen
    Hallo,

    ich verstehe den Hype darum nicht. Was ist daran eine Weltneuheit? Gasmotoren gibt es in (Nutz-)Fahrzeugen schon lange, man hat sie nur noch nicht in Feuerwehrfahrzeuge eingebaut. Vermutlich schlicht aufgrund mangelnder Nachfrage. Technisch ist es jedenfalls kein Problem und keine wirkliche Neuheit.
    Was an einem CNG-Antrieb so viel umweltfreundlicher als an einem modernen Dieselmotor sein soll, verstehe ich übrigens auch nicht.

    Gruß,
    Michael

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    AutorNeum8ann8 T.8, Bayreuth / Bayern / Franken860235
    Datum18.07.2020 09:221096 x gelesen
    Von Problemen bei der Kanisterbetankung hat man aber schon was gehört. Bin gespannt, wie sich die 'Feldgasbetankung' in der Praxis anlässt...

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    AutorWolf8gan8g K8., Deißlingen / Baden Württemberg860240
    Datum18.07.2020 10:311118 x gelesen
    Und welches vorhandene / gedachte /Ideologie getriebene "Problem" soll damit gelöst werden?

    Was ich schreibe, ist meine persönliche Meinung. Diese weicht öfters von der Meinung anderer ab. Und das ist gut so.

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    AutorSasc8ha 8H., Zusmarshause / BY860247
    Datum18.07.2020 11:341103 x gelesen
    Bleibt die Frage was schneller eintritt. Ein CNG Fahrzeug das im Feld betankt werden muss. Oder ein Euro 6 Diesel der aufgrund von Probleme in der Abgasreinigungsanlage (mehre Stunden Standgas) abgeschleppt werden muss.

    Worin die Zukunft liegt kann ich nicht sagen. Aber der Dieselmotor aus der Serienfertigung ist es sicherlich nicht.

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    AutorThom8as 8M., Menden/ Sauerland / NRW860252
    Datum18.07.2020 14:041108 x gelesen
    Es wird kein böses Oel verbrannt, das reicht doch wohl!?

    Ist bei den jetzt auf die FW abgewälzten großen Stromerzeugern nicht anders; Hauptsache Pipi im Tank.
    Ginge es nach mir und nicht wenigen anderen hätten solche Geräte einen alten Vorkammerdiesel, Motoren die jeder halbwegs begabte Schrauber ans Laufen bekommt/resp. am laufen halten kann und wo man zur Not auch das Salatoel aus dem nächsten SB rein kippen kann. Ja, auch ich fürchte das uns unsere PC-gesteuerte Umweltfreundlichkeit genau dann auf die Füße fällt wenn wir es am wenigsten gebrauchen können.

    "Ich leiste mir den Luxus einer eigenen Meinung"
    frei n.Bmark

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    AutorTimo8 S.8, Alzey / RLP860315
    Datum20.07.2020 10:08882 x gelesen
    Geschrieben von Sascha H.Bleibt die Frage was schneller eintritt. Ein CNG Fahrzeug das im Feld betankt werden muss. Oder ein Euro 6 Diesel der aufgrund von Probleme in der Abgasreinigungsanlage (mehre Stunden Standgas) abgeschleppt werden muss.

    Die meisten Euro 5 Diesel bei schweren Nutzfahrzeugen hatten schon SCR, sind also schon gut 10 Jahre unterwegs.
    Wie viele Fahrzeuge sind dir denn bekannt die seitdem wegen Problemen mit der Abgasreinigung abgeschleppt werden mussten?

    Gruß Timo

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    AutorWolf8gan8g K8., Deißlingen / Baden Württemberg860317
    Datum20.07.2020 11:42771 x gelesen
    Ja da gab es mal (gibts wohl nur noch bei der Truppe) Vielstoffmotoren, die so gut wie alles fraßen. In Zeiten von Klima-Gretel nicht mehr in.

    Und bei den großen - und kleinen - Stromerzeugern stellen sich mir eh die Nackenhaare. Viele denken, kaufen und gut. Ein durchdachtes Konzept steht seltenst dahinter. Weder für den Einsatz noch für die Treibstoffversorgung. Reparatur? Wir haben ja Garantie!.

    Den Protagonisten empfehle ich da mal "Blackout" von Marc Elsberg.

    Was ich schreibe, ist meine persönliche Meinung. Diese weicht öfters von der Meinung anderer ab. Und das ist gut so.

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    AutorThom8as 8M., Menden/ Sauerland / NRW860319
    Datum20.07.2020 12:05714 x gelesen
    Geschrieben von Wolfgang K. Reparatur? Wir haben ja Garantie!.

    Bei den Großen kommt der Kundenservice 24h direkt an die Einsatzstelle, man muß ihn nur anrufen..... Geschrieben von Wolfgang K."Blackout" können.

    "Ich leiste mir den Luxus einer eigenen Meinung"
    frei n.Bmark

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    AutorSasc8ha 8H., Zusmarshause / BY860320
    Datum20.07.2020 12:08691 x gelesen
    Mit Euro 5 sind mir keine Probleme bekannt. Nur Euro 6 und speziell Mercedes Sprinter. Um welche Feuerwehren es explizit handelt kann ich euch nichtmehr sagen. Nur dass es uns der Fahrzeugausbauer gesagt hat. Im Zusammenhang dass wir auf extras verzichtet haben und somit seinen Umsatz geschmälert haben.

    Wir nehmen diesen Hinweis des Ausbauers auf jeden Fall ernst. Müsst ihr ja nicht machen. Berücksichtigt dabei aber bitte dass es auch von den durchschnittlichen Einsatz km ankommt was gefahren werden. Bei FW mit 1-2 km werden die Probleme schneller auftreten. Als bei FW die 20 km fahren.

    Anmerkung: Glaubt ihr wirklich dass eine FW viel Werbung dafür macht wenn ihr neues MZF aus eigenverschulden ein Schaden hat. Schließlich wurden die Motoren zum Fahren konstituiert nicht zum stundenlangen rumstehen.

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    AutorTimo8 S.8, Alzey / RLP860323
    Datum20.07.2020 12:36739 x gelesen
    Hallo,

    bedeutet also dir ist keine FW bekannt bei der schon mal ein Fahrzeug abgeschleppt werden musste?


    Geschrieben von Sascha H.Berücksichtigt dabei aber bitte dass es auch von den durchschnittlichen Einsatz km ankommt was gefahren werden. Bei FW mit 1-2 km werden die Probleme schneller auftreten. Als bei FW die 20 km fahren.

    Ich gehe mal davon aus das ist genauso Hörensagen oder gibt's dazu konkrete Erfahrungen?
    Es gibt auch im gewerblichen Bereich (zumindest bei den schweren NFZ um die es hier geht) viele Anwendungen bei denen die Fahrzeuge nicht den ganzen Tag fahren und im Stand laufen (selbst fahrende Arbeitsmaschinen etc.), das es hier signifikant zu Problemen mit der SCR Technik kommt die ein Abschleppen des Fahrzeugs nötig macht ist mir allerdings nicht bekannt. (wird aber immer wieder gerne behauptet)



    Geschrieben von Sascha H.Nur dass es uns der Fahrzeugausbauer gesagt hat. Im Zusammenhang dass wir auf extras verzichtet haben und somit seinen Umsatz geschmälert haben.

    Nur mal als Anmerkung ohne auf den konkreten Fall eingehen zu wollen, nur weil sich der Umsatz schmälert bedeutet das noch lange nicht das sich auch der Gewinn schmälert ;-)

    Gruß Timo

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    AutorSasc8ha 8H., Zusmarshause / BY860341
    Datum20.07.2020 20:20658 x gelesen
    Geschrieben von Timo S.noch lange nicht das sich auch der Gewinn schmälert

    Ich kenne den Unterschied zwischen nicht wollen und inhaltliche Beratung.



    Aber selbstfahrende Arbeitsmaschinen die über mehrer Stunden im Standgas laufen und die Abgasreinigungsanlage nicht dafür optimiert wurde. Ist mir tatsächlich unbekannt. Auch völlig unverständlich warum bei manchen Arbeitsmaschinen hin und wieder ein Reinigungsproramm für die Abgasanlage gestartet werden muss. Wenn die reinigung der Abgase und die Selbstreinigung doch problemlos auch im Standgas oder bei geringer Drehzahl funktioniert.

    Ich klink mich hier jetzt aus. Da ich euch ein unabhängiges Gutachten über einen Vorfall in der Feuerwehr an einen Euro 6 Motor nicht liefern kann. ;-)

    Bis dann

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    AutorTimo8 S.8, Alzey / RLP860348
    Datum21.07.2020 07:08637 x gelesen
    Geschrieben von Sascha H.Da ich euch ein unabhängiges Gutachten über einen Vorfall in der Feuerwehr an einen Euro 6 Motor nicht liefern kann. ;-)
    Eben, weder das noch auch nur ein konkretes Beispiel für solch einen Vorfall, was durchaus darauf hindeuten könnte das es gar nicht so viele Probleme gibt wie es manch einer glauben machen will.


    Geschrieben von Sascha H. Bleibt die Frage was schneller eintritt. Ein CNG Fahrzeug das im Feld betankt werden muss. Oder ein Euro 6 Diesel der aufgrund von Probleme in der Abgasreinigungsanlage (mehre Stunden Standgas) abgeschleppt werden muss.
    Das Fahrzeuge im Feld aufgetankt werden müssen scheint dann wohl doch deutlich öfters vorzukommen als der zweite Fall ;-)

    Geschrieben von Sascha H. Worin die Zukunft liegt kann ich nicht sagen. Aber der Dieselmotor aus der Serienfertigung ist es sicherlich nicht.
    So lange die Alternative dazu Lösungen wie das hier vorgestellte LF10 mit CNG Antrieb sind wird der Diesel für diese Anwendungen auf absehbare Zeit nicht zu ersetzten sein.

    Gruß Timo

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    AutorMich8ael8 W.8, Herchweiler / Rheinland-Pfalz860355
    Datum21.07.2020 11:31525 x gelesen
    Hallo,

    Geschrieben von Thomas M.Ginge es nach mir und nicht wenigen anderen hätten solche Geräte einen alten Vorkammerdiesel, Motoren die jeder halbwegs begabte Schrauber ans Laufen bekommt/resp. am laufen halten kann und wo man zur Not auch das Salatoel aus dem nächsten SB rein kippen kann.

    So weit würde ich nicht gehen wollen. Aber für Spezialanwendungen mit wenig Betriebsstunden und geringen km-Laufleistungen, und da zähle ich zumindest freiwillige Feuerwehren oder die Spezialfahrzeuge der BFen auch noch mit dazu, würde es ein Euro3-Euro5-Diesel ohne komplexe Abgasnachbehandlung auch tun. Gerne auch den im Prinzip Euro6-tauglichen, modernen Motor mit der Option, die Abgasreinigung zu entfernen. Auch sowas haben die meisten Fahrzeughersteller für ausländische Anwendungen im Angebot.

    Gruß,
    Michael

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    AutorMich8ael8 W.8, Herchweiler / Rheinland-Pfalz860356
    Datum21.07.2020 11:34449 x gelesen
    Hallo,

    Geschrieben von Sascha H.Worin die Zukunft liegt kann ich nicht sagen. Aber der Dieselmotor aus der Serienfertigung ist es sicherlich nicht.

    Jedenfalls bleibt es eher beim Dieselmotor aus der Serienfertigung als beim CNG-Motor in Feuerwehrfahrzeugen. Ersterer ist auch bei Feuerwehren tausendfach eingebaut und bewährt, auch mit Euro 6, letzterer ist selbst im Nutzfahrzeug, zumindest bei LKW, noch ein Nischenprodukt und nicht flächendeckend und in allen Fahrzeugtypen verfügbar. Er behebt auch keine Umweltprobleme, die der Dieselmotor nicht auch beheben kann.

    Gruß,
    Michael

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    AutorJens8 C.8, Remscheid / NRW860360
    Datum21.07.2020 13:41526 x gelesen
    Zu einer anderen (Übergangs-)Lösung des Problems habe ich gestern zufällig ein sehr interessantes Gespräch mit dem Zuständigen für die Fahrzeugbeschaffung unseres technischen Betriebes (Straßenreinigung, Müllabfuhr, Winterdienst,...) geführt.
    Wir haben unsere Betriebstankstelle im letzten Jahr auf syntetischen Dieselkraftstoff auf Erdgasbasis umgestellt. Seitdem laufen alle städtischen Fahrzeuge - außer der Feuerwehr - mit diesem Kraftstoff und bisher problemlos.
    Der interessante Nebeneffekt ist, dass seitdem das Freibrennen der Abgasreinigungsanlagen, das sonst bei Räumfahrzeugen und Kehrmaschinen an der Tagesordnung war, fast komplett entfällt, da der syntetische Kraftstoff wohl viel sauberer verbrennt.
    Das macht bisher die Mehrkosten für den Sprit locker wett und schont auch noch die Umwelt.
    Leider ist dieser Kraftstoff bisher nur für Betriebstankstellen über entsprechende Lieferverträge zu bekommen, da die Mineralölindustrie wohl irgendwas daran nicht mag.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Jens

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    AutorThom8as 8M., Menden/ Sauerland / NRW860363
    Datum21.07.2020 14:19620 x gelesen
    Geschrieben von Jens C.da die Mineralölindustrie wohl irgendwas daran nicht mag.


    Eigentlich bremst unser Gesetzgeber, in der Rest-EU darfst du XLT bereits an der Tanke tanken.
    https://toolfuel.eu/tankstellenpartner-care-diesel/

    "Ich leiste mir den Luxus einer eigenen Meinung"
    frei n.Bmark

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     19.01.2018 20:44 Matt7hia7s K7., Berlin Erdgasfahrzeug oder Plugin-Hybrid?
     27.09.2019 12:34 Bern7har7d D7., Schwetzingen (BaWü)
     27.09.2019 13:21 Andr7eas7 K.7, Magdeburg
     27.09.2019 14:56 Jürg7en 7M., Weinstadt
     27.09.2019 18:53 Thom7as 7M., Menden/ Sauerland
     28.09.2019 13:10 Bern7har7d D7., Schwetzingen (BaWü)
     29.09.2019 08:23 Ulri7ch 7C., Düsseldorf
     29.09.2019 09:10 Eike7 R.7, Gomadingen
     29.09.2019 09:27 Ulri7ch 7C., Düsseldorf
     29.09.2019 13:48 Thom7as 7M., Menden/ Sauerland
     29.09.2019 13:26 Thom7as 7E., Nettetal
     29.09.2019 15:11 Mich7ael7 W.7, Herchweiler
     29.09.2019 15:59 Ulri7ch 7C., Düsseldorf
     30.09.2019 07:42 Thom7as 7E., Nettetal
     30.09.2019 09:51 Klau7s P7., Heinsberg
     01.10.2019 03:30 Pete7r M7., Wien
     30.09.2019 10:01 Sasc7ha 7E., Baiersbronn
     30.09.2019 10:23 Thom7as 7M., Menden/ Sauerland
     30.09.2019 10:29 Chri7sti7an 7R., Fichtenberg
     30.09.2019 10:44 Jürg7en 7M., Weinstadt
     30.09.2019 10:54 Mich7ael7 W.7, Herchweiler
     30.09.2019 16:51 Mich7ael7 R.7, GL (Köln)
     30.09.2019 17:18 Jürg7en 7M., Weinstadt
     30.09.2019 10:45 Mich7ael7 W.7, Herchweiler
     30.09.2019 11:38 Bern7d O7., Filderstadt
     30.09.2019 11:30 Thom7as 7E., Nettetal
     30.09.2019 19:22 Henn7ing7 K.7, Dortmund
     30.09.2019 15:27 Mart7in 7D., Dinslaken
     01.10.2019 09:16 Ulri7ch 7C., Düsseldorf
     17.07.2020 20:25 Jürg7en 7M., Weinstadt
     17.07.2020 20:43 Seba7sti7an 7W., Linden
     18.07.2020 00:19 Bern7har7d D7., Schwetzingen (BaWü)
     18.07.2020 00:37 Seba7sti7an 7W., Linden
     18.07.2020 09:22 Neum7ann7 T.7, Bayreuth
     18.07.2020 11:34 Sasc7ha 7H., Zusmarshause
     20.07.2020 10:08 Timo7 S.7, Alzey
     20.07.2020 12:08 Sasc7ha 7H., Zusmarshause
     20.07.2020 12:36 Timo7 S.7, Alzey
     20.07.2020 20:20 Sasc7ha 7H., Zusmarshause
     21.07.2020 07:08 Timo7 S.7, Alzey
     21.07.2020 11:34 Mich7ael7 W.7, Herchweiler
     18.07.2020 08:51 Mich7ael7 W.7, Herchweiler
     18.07.2020 10:31 Wolf7gan7g K7., Deißlingen
     18.07.2020 14:04 Thom7as 7M., Menden/ Sauerland
     20.07.2020 11:42 Wolf7gan7g K7., Deißlingen
     20.07.2020 12:05 Thom7as 7M., Menden/ Sauerland
     21.07.2020 11:31 Mich7ael7 W.7, Herchweiler
     21.07.2020 13:41 Jens7 C.7, Remscheid
     21.07.2020 14:19 Thom7as 7M., Menden/ Sauerland
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