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| Thema | Ausfall des Digitalfunks von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst: Arbeitsfehler war Ursache | 12 Beträge | |||
| Rubrik | Kommunikationstechnik | ||||
| Autor | Jürg8en 8M., Weinstadt / Baden-Württemberg | 892550 | |||
| Datum | 09.02.2026 21:54 | 1082 x gelesen | |||
| hallo, Ausfall des Digitalfunks von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst: Arbeitsfehler war Ursache In ganz NRW ist am Montagvormittag der Digitalfunk von Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr ausgefallen. Nach dem Heinsberger Kreisbrandmeister Klaus Bodden war der Ausfall des digitalen Funks bereits um 10.15 Uhr bekannt. Die Einsatzfähigkeit sei allerdings hierdurch nicht eingeschränkt gewesen. Alle wissen Bescheid, sagt Bodden. Man habe behelfsmäßig auf das analoge Netz zurückgegriffen und auch eigene Handys seien in reger Nutzung gewesen. Nach einem Neustart aller Geräte funktionierte ab 11.30 Uhr wieder alles einwandfrei. MkG Jürgen Mayer, Weinstadt | |||||
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| Autor | Ulri8ch 8C., Pfarrkirchen / Bayern | 892552 | |||
| Datum | 10.02.2026 11:13 | 549 x gelesen | |||
Geschrieben von Jürgen M.Die Einsatzfähigkeit sei allerdings hierdurch nicht eingeschränkt gewesen. Alle wissen Bescheid, sagt Bodden. Man habe behelfsmäßig auf das analoge Netz zurückgegriffen und auch eigene Handys seien in reger Nutzung gewesen. Glücklich die, die noch analoge Technik funktionsfähig mindestens in Führungsfahrzeugen und den Feuerwehrhäusern und Wachen unterhalten, wenn keine andere (eigene!) Redundanz da ist (z.B. Betriebsfunk). Rede ich von seit über 20 Jahren..., was hat man mich dafür belächelt und lächerlich gemacht... ----- mit privaten und kommunikativen Grüßen Cimolino | |||||
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| Autor | Andr8é P8., Magdeburg / Sachsen-Anhalt | 892554 | |||
| Datum | 10.02.2026 16:24 | 394 x gelesen | |||
| Stattdessen kündigt man jetzt wohl die 4m-Frequenzen auf, so hört man es zumindest in meiner Region. Alles was ich von mir gebe, ist meine eigene Meinung! Ich schreibe hier unabhängig von meiner Wehr! | |||||
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| Autor | Thom8as 8E., Nettetal / NRW | 892555 | |||
| Datum | 10.02.2026 16:33 | 348 x gelesen | |||
Geschrieben von André P.Stattdessen kündigt man jetzt wohl die 4m-Frequenzen auf, so hört man es zumindest in meiner Region. Es stellt sich natürlich auch die Frage, wie lange man die alten Geräte betreiben kann, wenn keine Ausbildung mehr stattfindet. Ich schreibe hier nur für mich und nicht für meine FF. Sollte das mal wirklich offiziell sein, dann mit Dienstgrad und Funktion | |||||
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| Autor | Mich8ael8 W.8, Herchweiler / Rheinland-Pfalz | 892557 | |||
| Datum | 10.02.2026 17:31 | 321 x gelesen | |||
| Hallo, Geschrieben von André P. Stattdessen kündigt man jetzt wohl die 4m-Frequenzen auf, so hört man es zumindest in meiner Region. 1. Hört man das schon seit Einführung des Digitalfunks, mal mehr, mal weniger intensiv. 2. Wird man irgendwann mal die bisherigen Analogfrequenzen sinnigerweise für was anderes freigeben. 3. Muss man sich hier nicht lokal sondern einfach mal bundesweit Gedanken über ein Redundanzkonzept machen. Sonst wird das lediglich Flickschusterei, die auch da und dort schon begonnen hat. 4. Ist Analogfunk sicherlich nicht die zukunftsfähige Redundanz. 5. Macht es daher auch keinen Sinn, immer noch alle Fahrzeuge mit einer Doppelausstattung zu versehen. Gruß, Michael | |||||
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| Autor | Dirk8 B.8, Karlsbad / Baden-Württemberg | 892558 | |||
| Datum | 10.02.2026 17:51 | 314 x gelesen | |||
Geschrieben von Michael W.4. Ist Analogfunk sicherlich nicht die zukunftsfähige Redundanz. Sehe ich nicht so. Die Redundanz muss nicht alle Leistungen wie der Hauptweg haben, es ist nur der Rückfall so dass man nicht von 100% auf null stürzt. Solange das Zeugs da ist und nix oder sehr wenig kostet kann man es auch nutzen. Das zukunftskompatible Wording ist nicht "Analogfunk" sondern weitere Nutzung bisher analog genutzter Frequenzen. Dies konn auch digital sein, die BOS Meterwellenrichtlinie erlaubt die digitale Nutzung schon seit letztem Jahr. Die Geräte können beides, eine einfache Migration ist damit besonders einfach. | |||||
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| Autor | Gerh8ard8 B.8, Pfungstadt / Hessen | 892560 | |||
| Datum | 10.02.2026 18:30 | 363 x gelesen | |||
| Hallo, Geschrieben von Michael W. 4. Ist Analogfunk sicherlich nicht die zukunftsfähige Redundanz. ... eine Redundanz, die auf ansonsten nicht verwendete Technik setzt ist, scheitert m.E. in der Fläche(!), weil die Betriebssicherheit und Nutzervertrautheit im Bedarfsfall fehlt. Das ist schon in bestehenden Systemen mit wenig verwendeten Funktionen gefährlich. Erfahrungen im Analogen zur Zeit ständig genutzer Systeme: 10% der Teilnehmer "verschwinden" beim einfachen Kanalwechsel, 50% der Einsatzsachbearbeiter in Leitstellen scheitern bei einer RS2-Schaltung ... Das letzte in meiner Feuerwehr mit Analogfunk ausgestattet Fahrzeug ist Bj. 2012, der letzte Funkspruch auf 4m war vor 9 Jahren ... meint ihr das wird dann besser? Es gibt durchaus im Digitalfunksystem selbst Rückfallebenen die funktionieren - auch wenn Zentralkomponenten down sind, siehe (in Reihenfolge der Reichweite): 1) DMO 2) TMO-Fallback (wenn es sinnvoll funktionieren soll, siehe u.g. Schirmzellenkonzept) 3) Rückfallebene DMO-Repeater (gegenüber einem 4m-Einzelrelais ist der - wenn man ihn denn regulatorisch exponierter betreiben dürfte - nicht soooo viel schlechter) 4) Schirmzellenkonzept Fallback Hessen Damiti 2) und 4) zum Laufen kommt muss halt der Netzbetrieb dafür sorgen, dass die BS ihre Vermittlungsstelle nicht mehr sieht ... ... und - wenn man nun nicht vom Doppelfehler Infrastruktur- und Zentralkomponentenausfall ausgeht - auch mit dem "normalen" öffentlichen Mobilfunk/Telefon kann man als Redundanz(!) durchaus arbeiten (zu meinem Anfangszeiten - das war 1983 - war für Flächenlagen auf den Einsatzfahrzeugen meiner Fw Kleingeld, damit man in der Wache von der Telefonzelle ausanrufen konnte, wenn die beiden Funkkanäle (Betrieb und KatS) für 83 Feuerwehren im Kreis blockiert waren) ... Geschrieben von Michael W. Muss man sich hier nicht lokal sondern einfach mal bundesweit Gedanken über ein Redundanzkonzept machen. Sonst wird das lediglich Flickschusterei, die auch da und dort schon begonnen hat. ... da hast Du leider recht, da bewegt sich der Bund zu wenig ... Gruß Gerhard | |||||
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| Autor | Hein8ric8h B8., Osnabrück / Niedersachsen | 892561 | |||
| Datum | 10.02.2026 18:45 | 311 x gelesen | |||
Geschrieben von Ulrich C.Glücklich die, die noch analoge Technik funktionsfähig mindestens in Führungsfahrzeugen und den Feuerwehrhäusern und Wachen unterhalten, wenn keine andere (eigene!) Redundanz da ist (z.B. Betriebsfunk). Und was hab ich davon. Das kann ich auch über das Internet machen. Ich muß aber die Fahrzeuge erreiche z. B. RTW und NEF oder den Löschzug. Wenn das nur telefonisch geht, Rückmeldungen nicht für alle hörbar sind, gehen wichtige Informationen verloren. Wenn dann müssten wir Analogfunk für den Fall der Fälle in allen Fahrzeugen haben, nicht nur bei uns, auch bei Pol, THW, den HiOrg´s usw.. Aber macht das Sinn? Heinrich | |||||
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| Autor | Andr8é P8., Magdeburg / Sachsen-Anhalt | 892562 | |||
| Datum | 10.02.2026 20:46 | 346 x gelesen | |||
| Keine Frage. Aus meiner Sicht kann ich mit den mir vorliegenden Infos nun den im März angesetzten Lehrgang für Führungsgehilfen um Stundenplan umschreiben und das Thema Analogfunk rausstreichen. Klar, wird der Lehrgang kürzer, freuen sich die anreisenden Malteser-Teilnehmer aus nah und Fern, aber schade ist es trotzdem. Alles was ich von mir gebe, ist meine eigene Meinung! Ich schreibe hier unabhängig von meiner Wehr! | |||||
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| Autor | Ulri8ch 8C., Pfarrkirchen / Bayern | 892567 | |||
| Datum | 11.02.2026 11:46 | 264 x gelesen | |||
Geschrieben von Heinrich B.Geschrieben von Ulrich C. ?Wie willst Du den "mit dem Internet" machen? Zello oder andere ähnliche Produkte benötigen ein funktionierendes Mobiltelefonnetz, das war an der Ahr auch weg und ist in D eh recht dünn.. Geschrieben von Heinrich B. Wenn dann müssten wir Analogfunk für den Fall der Fälle in allen Fahrzeugen haben, nicht nur bei uns, auch bei Pol, THW, den HiOrg´s usw.. Ich hab mal gehört, gelesen, dass Großlagen in Abschnitten ggf. sogar unter verschiedenen TEL-Bereichen geführt werden, wozu eigene Kanäle/Gruppen genutzt werden, die auch nicht jeder mithört.. "Ganz früher" war das übrigens ähnlich, Funk nur auf einem Fahrzeug.. Das ist alles besser als KEINE Verbindung! ----- mit privaten und kommunikativen Grüßen Cimolino | |||||
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| Autor | Mich8ael8 W.8, Herchweiler / Rheinland-Pfalz | 892575 | |||
| Datum | 11.02.2026 18:34 | 153 x gelesen | |||
| Hallo, Geschrieben von Dirk B. Die Redundanz muss nicht alle Leistungen wie der Hauptweg haben, es ist nur der Rückfall so dass man nicht von 100% auf null stürzt. Das ist sicherlich richtig, eine 100% Redundanz bei Ausfall des BOS-Tetra-Netzes wird man nicht erreichen können. Dazu müsste man ein zweites, völlig unabhängiges Netz mit eigenen Standorten parallel aufbauen. Ziemlich utopisch. Geschrieben von Dirk B. Solange das Zeugs da ist und nix oder sehr wenig kostet kann man es auch nutzen. So langsam würde eine Instandhaltung immer mehr kosten bzw. teils unmöglich werden. Und das wird nicht besser. Sowohl auf die Infrastruktur als auch die Endgeräte bezogen. Man sollte sich also schon so langsam einen anderen Weg ausdenken. Geschrieben von Dirk B. Das zukunftskompatible Wording ist nicht "Analogfunk" sondern weitere Nutzung bisher analog genutzter Frequenzen. Dies konn auch digital sein, die BOS Meterwellenrichtlinie erlaubt die digitale Nutzung schon seit letztem Jahr. Die Geräte können beides, eine einfache Migration ist damit besonders einfach. Welche Geräte erlauben das? Die vorhandenen sicher nicht. Das geht nur mit neuen Geräten. Aber korrekt, die digitale Nutzung der Frequenzen dürfte die sinnvollere Alternative sein. Zumindest die 2m Bereiche wird man eher nicht kurzfristig abgeben wollen und können, da läuft ja bekanntermaßen, von den paar Tetra-Alarmierungsausnahmen mal abgesehen, die komplette Alarmierung drüber. Gruß, Michael | |||||
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