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Thema'Feuerwehr nicht für jedes kleinere Anliegen missbrauchen': Verband beklagt Bagatelleinsätze in Sachsen3 Beträge
RubrikEinsatz
 
AutorJürg8en 8M., Weinstadt / Baden-Württemberg892671
Datum23.02.2026 16:18915 x gelesen
"Feuerwehr nicht für jedes kleinere Anliegen missbrauchen": Verband beklagt Bagatelleinsätze in Sachsen | MDR.DE

Oft wird die Feuerwehr zu Einsätzen gerufen, die Bürger selbst klären könnten. Mehr Selbsthilfe und Vorsorge verlangt der Landesfeuerwehrverband. Und er hat einen Vorschlag, wie Feuerwehrautos preiswerter sein könnten.

hallo,

das Thema ist nicht neu.

Die Frage ist halt welche Lösungen gibt es dazu?

An der Gebührenschraube zu drehen?

Bei der (Notruf-) Aufnahme in den Leitstellen "strenger" werden?

mehr Aufklärung?

MkG Jürgen Mayer, Weinstadt

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AutorMatt8hia8s K8., Rottenburg a. N. / Baden-Württemberg892673
Datum23.02.2026 21:41570 x gelesen
Naja, das Feuerlöschwesen ist aus der Selbsthilfe der Bürger entstanden. Und jetzt wo es Feuerwehren gibt, sollen die Bürger wieder selber Eimer nehmen? (das war überspitzt).

Das sächsische Feuerwehrgesetz sieht nur vor, dass Brandeinsätze grundsätzlich kostenfrei sind. Für TH-Einsätze kann Kostenersatz erhoben werden; die Gemeinde müsste das per Satzung regeln.

Auf die Schnelle habe ich im sächsischen Gesetz keine Vorschrift gefunden, die die Bevölkerung zur Ergreifung von Erstmaßnahmen verpflichtet. Die Bevölkerung ist nur verpflichtet Gefahren zu melden. § 29 FwG BW verpflichtet die Bevölkerung nur Gefahren zu melden, die sie nicht selbst beseitigen kann.

Der Verbandsmensch ist mit seinem Appel an der falschen Stelle. Entweder die Politik ändert das Gesetz, damit jeder erstmal verpflichtet wird sich selbst zu helfen; ob das unbedingt die Lage verbessert, lassen wir mal offen. Oder der Appel geht an die Gemeinden und die sorgen dafür, dass Keller auspumpen kostet. Macht auch nicht beliebt, aber wäre ein Anfang.

Die veröffentlichten Beiträge spiegeln ausschließlich die persönliche Meinung wieder und werden nicht in dienstlicher Eigenschaft verfasst.

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AutorJens8 R.8, Lützen / Sachsen-Anhalt892690
Datum26.02.2026 13:46180 x gelesen
Geschrieben von Jürgen M.Die Frage ist halt welche Lösungen gibt es dazu?


Genau da liegt der Hund begraben.
Bevor wir über pauschale Lösungen reden, müssen wir differenzieren:

Struktur der Wehr beachten: Man muss schauen, wo die Einsätze anfallen. Eine Stadtwehr mit 100+ Einsätzen braucht Entlastung. Aber für eine Dorffeuerwehr mit vielleicht 15 Einsätzen im Jahr ist der kleine Baum auf der Straße kein Ärgernis, sondern wichtig für die Routine. Hier ist im Grunde jeder Einsatz mindestens eine gute Übung unter Realbedingungen, die die Truppe fit hält.

Intelligente Alarmierung & Hilfsfrist: Wir müssen die starre Hilfsfrist bei Bagatellen hinterfragen. Wenn keine Gefahr im Verzug ist, muss nicht die große Schleife mit 12-Minuten-Limit laufen.
Die Lösung: Bei H1-Bagatellen sollte man gezielt nur Kleinalarmschleifen nutzen oder noch besser den Einsatz an den Bauhof abgeben, wenn dieser verfügbar ist. Das Aushebeln der Hilfsfrist für Nicht-Notfälle würde den Druck von den Kameraden und den Arbeitgebern nehmen, besonders während der Arbeitszeit.


Arsch in der Hose am Einsatzort: Eine Lösung liegt auch bei uns selbst. Wir als Einsatzleiter müssen vor Ort den Mut haben, einen Einsatz konsequent abzubrechen, wenn wir feststellen, dass es sich um eine reine Bagatelle handelt. Wenn wir alles klaglos abarbeiten, lernt der Bürger nicht, dass wir für Notfälle da sind und nicht der kostenlose Hausmeisterservice.

MKG

Dies ist meine persönliche Meinung.

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 23.02.2026 16:18 Jürg7en 7M., Weinstadt
 23.02.2026 21:41 Matt7hia7s K7., Rottenburg a. N.
 26.02.2026 13:46 Jens7 R.7, Lützen
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