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| Thema | Unimog KTW war:MTF 'Medizinische Task Force' | 34 Beträge | |||
| Rubrik | Katastrophenschutz | ||||
| Autor | Ingo8 z.8, Salzhausen / Niedersachsen | 893212 | |||
| Datum | 03.06.2026 08:07 | 2152 x gelesen | |||
| Jede MTF bekommt jetzt scheinbar einen Unimog https://www.was-vehicles.com/fahrzeuge/was-4x4-offroad-ambulanzen/was-500-4x4-4-tragen-ktw-fuer-den-katastrophenschutz https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/osnabrueck_emsland/gross-und-robust-im-emsland-wird-ein-xxl-rettungswagen-gebaut,rettungswagen-220.html | |||||
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| Autor | Pete8r M8., Wien / Wien | 893213 | |||
| Datum | 03.06.2026 13:38 | 1172 x gelesen | |||
| Schön, dass es neues Gerät gibt, bloß warum haben die sich nicht an die BW angehängt (Iveco UVT gl)? Wattiefe vergleichbar, wohl das billigere/einfachere Basisfahrzeug, und so dramatisch anders/teurer wird die Änderung KTW Typ C auf Transport mehrerer Bahren auch nicht sein Grüsse Peter | |||||
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| Autor | Lore8nz 8R., Eberbach / BW | 893214 | |||
| Datum | 03.06.2026 15:23 | 1164 x gelesen | |||
| Gleichteile mit den neuen U 5025 vom THW :-) In der Gewichtsklasse um 12,5 Tonnen gibt es für Gelände, Hochwasser, Überwindung von Trümmerteilen etc. kein besseres Auto wie den Unimog. Vielleicht hätte man einen U5000 in Euro 3 nehmen können, so wie die neuen Gs der Bundeswehr, dass würde das Fahrzeug deutlich unempfindlicher machen im Einsatz. | |||||
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| Autor | Bern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg | 893216 | |||
| Datum | 04.06.2026 07:24 | 1112 x gelesen | |||
| Guten Morgen Fakten zum Prototyp des geländegängigen Krankentransportwagens auf Basis eines Unimogs des bei der Interschutz beim BBK ausgestellten Fahrzeug: KTW Unimog Fahrgestell: Daimler Truck Unimog Ausbau: Wietmarscher Ambulanz und Sonderfahrzeuge Stückzahl: 61 Auslieferung: 2027 Ausstattung: 4-Tragen-Lagerung, Notfallausstattung (Notfallrucksäcke, Oxybag, Traumataschen, Vakuummatratze, CombiCarrier, AED, Elektrische Absaugpumpe usw. Hier wird wieder ein 4-Tragen KTW beschafft. Gruß aus der Kurpfalz Bernhard " Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles eine Bemerkung !" (Heinrich Heine) | |||||
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| Autor | Bern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg | 893219 | |||
| Datum | 04.06.2026 18:27 | 981 x gelesen | |||
| Guten Tag Geschrieben von Ingo z. Jede MTF bekommt jetzt scheinbar einen Unimog Wie weit ist ein Unimog-KTW pro MTF ausreichend ? Von Jahren sonderte die Bundeswehr eine größere Anzahl ihrer Unimog-KrKw aus, hätte das BBK nicht zugreifen 8 ggf. als Übergangslösung ) sollen ? Gruß aus der Kurpfalz Bernhard " Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles eine Bemerkung !" (Heinrich Heine) | |||||
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| Autor | Andr8é P8., Magdeburg / Sachsen-Anhalt | 893221 | |||
| Datum | 04.06.2026 20:38 | 1014 x gelesen | |||
| Laut den aussagen, die ich am Dienstag auf der Interschutz mitbekommen habe, soll je MTF ein Unimog stationiert werden, wobei dieser als eines der sechs Transport-Fahrzeuge zählt. Bedeutet dann also vermutlich: 3 KTW-B straße, 2 KTW-B ZS gel und ein Unimog?! Alles was ich von mir gebe, ist meine eigene Meinung! Ich schreibe hier unabhängig von meiner Wehr! | |||||
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| Autor | Volk8er 8C., Garbsen / NDS | 893222 | |||
| Datum | 05.06.2026 08:16 | 982 x gelesen | |||
Geschrieben von Bernhard D.Von Jahren sonderte die Bundeswehr eine größere Anzahl ihrer Unimog-KrKw aus, hätte das BBK nicht zugreifen 8 ggf. als Übergangslösung ) sollen ? Mal grundsätzlich: Wäre es nicht sinnvoll wenn da die Ministerien zusammenarbeiten? Wenn bei bestimmten Fahrzeugen/Geräten der Bundeswehr die ihre Nutzungsdauer herabsetzen (z.B. nur 15 statt 20 Jahre) und die Ausstattung dann an den Bevölkerungsschutz abgeben wo der dann noch ein paar Jahre genutzt werden kann. Die Truppe bekommt schneller frisches Material, der Bevölkerungsschutz stabiles Material. Ich denke hier so an Dinge wie eben Unimogs, LKWs GL, Krankenfahrzeuge usw. Dies ist meine Meinung. | |||||
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| Autor | Henn8ing8 K.8, Dortmund / NRW | 893224 | |||
| Datum | 05.06.2026 18:41 | 888 x gelesen | |||
| Es wär jedenfalls ein ziemlich deutliches Zeichen für den Stellenwert des Zivilschutzes, wenn er die abgelegten Gerätschaften der Bundeswehr "restnutzen" dürfte, statt zeitgemäße neue Ausrüstung zu bekommen... | |||||
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| Autor | Mich8ael8 W.8, Herchweiler / Rheinland-Pfalz | 893225 | |||
| Datum | 05.06.2026 19:26 | 843 x gelesen | |||
| Hallo, Geschrieben von Henning K. Es wär jedenfalls ein ziemlich deutliches Zeichen für den Stellenwert des Zivilschutzes, wenn er die abgelegten Gerätschaften der Bundeswehr "restnutzen" dürfte, statt zeitgemäße neue Ausrüstung zu bekommen.. Kann man auch anders sehen. Wer weiß, wie bei der BW Fahrzeuginstandsetzungen in der Vergangenheit abliefen und auch teils heute noch ablaufen, weiß auch, dass entsprechend überholte Fahrzeuge inkl. technischer Umrüstungen quasi fast wie Neufahrzeuge aus der Überholung zurückkommen. Klar, da sind teils technische Features nicht auf neuestem technischen Stand, z.B. wird man kein Fahrzeug mit Euro VI da zurückbekommen, wenn man einen U1300L überholt. Aber ich sehe jetzt bei diesen Fahrzeugen nicht den effektiven Mehrwert gegenüber den San-Unimogs der BW. Gut, da sind zwei Außenstaufächer mehr, die Fahrzeuge wiegen 5t mehr, haben einen längeren Radstand und neben der Größe alle anderen Nachteile, die die hochtechnisierten Fahrzeuge mit Euro VI-Abgasreinigung gegenüber den in den späten 80ern/frühen 90ern gebauten U1300L (die meisten hatten ja damals schon den OM366A als Motor verbaut) haben. Wenn man sieht, wie da teils wirklich noch top erhaltene Fahrzeuge vor Jahren recht kostengünstig seitens der BW verramscht wurden, während im Zivilschutz solche Fahrzeuge fehlten und immer noch fehlen, wundert man sich doch sehr. Gruß, Michael | |||||
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| Autor | Andr8eas8 D.8, Oldenburg / NS | 893226 | |||
| Datum | 05.06.2026 22:56 | 870 x gelesen | |||
| Eigentlich dachten wir, das Konzept des 4-Trage-KTW sei aus gutem Grund längst begraben worden. Warum? Weil es medizinisch einfach überhaupt keinen Sinn ergibt. Hier sind die Hauptpunkte, warum dieses Fahrzeug in meinen Augen eine absolute Fehlplanung ist: Keine adäquate Patientenbetreuung möglich: Wie soll eine Besatzung im Innenraum vier liegende Patienten während der Fahrt adäquat überwachen, geschweige denn behandeln? Das ist schlicht unmöglich. Reines "Transportmittel" für Leichtverletzte: Durch die eingeschränkte Betreuungsmöglichkeit kann man mit dem Fahrzeug eigentlich nur gelbe (Sichtungsschwerpunkt leicht) oder eher noch grüne Patienten transportieren. Aber genau dafür brauche ich keinen hochgeländegängigen Unimog! Grüne Patienten kriege ich auch mit jedem MTW, Feuerwehr-Sprinter oder leicht geländegängigen Logistikfahrzeug weg. Null Federung für die Patienten Ein No-Go für "Rote": Wer schon mal im Unimog gesessen hat, weiß, wie der sich im Gelände verhält. Die Tragenlagerung in diesem Fahrgestell ist überhaupt nicht nennenswert gefedert. Jeder Stoß, jedes Schlagloch überträgt sich im Gelände eins zu eins auf die Wirbelsäule des Patienten. Für rote Patienten (Kategorie I) ist dieses Fahrzeug damit ein absolutes No-Go und gefährlich. Mein Fazit: Aus medizinischer Sicht sehe ich den Nutzen dieses Fahrzeugs in dieser Konfiguration überhaupt nicht. Für kritische Patienten ist der Transport eine Qual und medizinisch unverantwortbar, für Leichtverletzte ist das Fahrzeug völlig überdimensioniert und Ressourcenverschwendung. Das ist in meinen Augen verschwendete Mühe und Geld, das man an anderer Stelle im Katastrophenschutz dringender gebraucht hätte. Wie seht ihr das? Haben die Planer hier komplett an der Realität vorbeigeschaut, oder übersehe ich hier irgendeinen geheimen taktischen Vorteil? Bin gespannt auf eure Meinungen! | |||||
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| Autor | Henn8ing8 K.8, Dortmund / NRW | 893227 | |||
| Datum | 05.06.2026 23:10 | 888 x gelesen | |||
Geschrieben von Andreas D.Wie seht ihr das? Haben die Planer hier komplett an der Realität vorbeigeschaut, oder übersehe ich hier irgendeinen geheimen taktischen Vorteil? Möglicherweise übersiehst du, dass diese Einsatzmittel für den Verteidigungsfall vorgesehen sind, und da die Alternative ggf. ist, entsprechende Patienten überhaupt nicht zu retten. | |||||
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| Autor | Andr8eas8 D.8, Oldenburg / NS | 893228 | |||
| Datum | 05.06.2026 23:30 | 864 x gelesen | |||
| Der Verteidigungsfall ändert aber nichts am Outcome des Patienten, ob nun sehr großer Manv oder Verteidigungsfall ein roter Patient überlebt im schlimmsten Fall den Transport nicht, ist halt ein Totschlagargument, man kann die Patienten dann auch gleich auf eine Pritsche werfen und zum nächsten Krankenhaus fahren | |||||
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| Autor | Henn8ing8 K.8, Dortmund / NRW | 893229 | |||
| Datum | 05.06.2026 23:36 | 900 x gelesen | |||
| Die Überlebenschancen eines roten Patienten sind im V-Fall um mehrere Dimensionen schlechter als im Frieden, ja. Ist dieses Wissen denn heute wirklich schon so weit weg? | |||||
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| Autor | Udo 8B., Schiltach / Baden-Württemberg | 893230 | |||
| Datum | 06.06.2026 09:51 | 854 x gelesen | |||
| Ähm ... was meinst du wohl, was in einem Kampfgebiet gemacht wird? Zivilpersonen möglichst schnell raus, egal wie. Wenn du überhaupt noch raus kommst und wenn denn das nächste Krankenhaus außerhalb des Kampfgebietes überhaupt noch aufnahmefähig sein sollte ... Kombattanten möglichst schnell in die nächste Rettungsstation ... auch ohne Eagle oder Wiesel ... hmmm ... offenbar und irgendwie sind seit Jahren solche Zivilschutzthemen nicht mehr auf dem Lehrplan ... Grüße Udo | |||||
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| Autor | Udo 8B., Schiltach / Baden-Württemberg | 893231 | |||
| Datum | 06.06.2026 10:00 | 867 x gelesen | |||
| Das ist ein Fahrzeug des Zivilschutzes und eben nicht des Katastophenschutzes. Die Unterschiede im operativ-taktischen Bereich sollten eigentlich geläufig sein und sollten eigentlich auch gelehrt werden. Oh, ich vergaß .... frei nach De Maizière: "Wir dürfen unsere Einsatzkräfte nicht verunsichern." Grüße Udo | |||||
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| Autor | Seba8sti8an 8 A.8, Heitersheim / Baden Würtenberg | 893233 | |||
| Datum | 06.06.2026 17:23 | 858 x gelesen | |||
| Hallo Andreas, ja du schätz den Zweck den das Fahrzeug hat falsch ein. Das ist kein Fahrzeug das zum Transport von Roten Patienten gedacht ist und auch kein Fahrzeug in dem Patienten transportiert werden sollen die während der Fahrt weiterer Versorgung bedürfen. Zumindest nicht im Modus 4Tragen. Es ist zum transportieren von Verletzten die stabil sind und während der Fahrt nur einfacher Betreuung bedürfen. Wenn du Patienten transportieren möchtest welche erhöhten Bedarf an Betreuung bedürfen nutzt du halt nur auf einer Seite eine oder 2 Tragen. Dann kannst du mehr am Patienten arbeiten. Und wenn du da einen roten Patienten rein steckst weil es die einzige Möglichkeit ist ihn von diesem Ort weg zu bekommen ist die andere alternative für diesen Patienten vor Ort zu bleiben. Diese Fahrzeuge arbeiten in Situationen in denen du nicht mehr die Ansprüche an eine individuelle Versorgung haben kannst. Hier kann man nicht die Ansprüche anwenden wie sie im Normalfall vorhanden sind sondern muss verstehen das hier eben völlig andere Voraussetzungen herrschen. | |||||
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| Autor | Bern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg | 893234 | |||
| Datum | 06.06.2026 17:32 | 814 x gelesen | |||
| Guten Tag Geschrieben von Henning K. Ist dieses Wissen denn heute wirklich schon so weit weg? Nicht bei Allen; habe gerade heute bei einer Veranstaltung mit Angehörigen/Führungskräfte einer SanHiOrg über das Thema gesprochen. Diese wünschen sich u.a. neben den KTW Typ B ZS auch noch eine Anzahl von 4-und mehr-Tragen -KTWs wie es sie schon mal zu LSHD- und Erweiterten-KatS-Zeiten. Wie sonst soll man Hunderte oder Tausende verletzter/verwundeter Personen aus Kriegsgebieten heraustransportieren ? Da kann man nicht mehr mit Individualmedizin agieren. Gruß aus der Kurpfalz Bernhard " Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles eine Bemerkung !" (Heinrich Heine) | |||||
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| Autor | Bern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg | 893235 | |||
| Datum | 06.06.2026 17:38 | 793 x gelesen | |||
| Guten Tag Geschrieben von Udo B. offenbar und irgendwie sind seit Jahren solche Zivilschutzthemen nicht mehr auf dem Lehrplan ... Aber wieder; siehe beim DRK oder JUH oder MHD, um nur mal drei Beispiele zu nennen, da gehts immer auch um Verwundeten-Transportkomponenten etc.pp. Gruß aus der Kurpfalz Bernhard " Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles eine Bemerkung !" (Heinrich Heine) | |||||
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| Autor | Henn8ing8 K.8, Dortmund / NRW | 893236 | |||
| Datum | 06.06.2026 19:41 | 789 x gelesen | |||
Geschrieben von Bernhard D.eine Anzahl von 4-und mehr-Tragen -KTWs wie es sie schon mal zu LSHD- Genau, damals war bei 4 Patienten in einem Auto noch lange nicht das Ende der Fahnenstange. Und was man damals tat, tat man vor dem Hintergrund der Erfahrungen aus Kriegszeiten. | |||||
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| Autor | Henn8ing8 K.8, Dortmund / NRW | 893237 | |||
| Datum | 06.06.2026 19:56 | 861 x gelesen | |||
Geschrieben von Sebastian A.Diese Fahrzeuge arbeiten in Situationen in denen du nicht mehr die Ansprüche an eine individuelle Versorgung haben kannst. Einen Schritt weiter gedacht bedeutet das natürlich auch: Wer in Friedenszeiten geländegängige Transportmittel nach regulären Standards braucht, der darf nicht auf den Bund warten sondern muss die selber kaufen... | |||||
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| Autor | Udo 8B., Schiltach / Baden-Württemberg | 893238 | |||
| Datum | 07.06.2026 09:04 | 850 x gelesen | |||
| Geplant (aber nicht angegangen) war ja von Seiten der Bundeswehr, bis 2025 drei ICE 3 neo mit Umbaufähigkeit zum Lazarettzug zu beschaffen. Grüße Udo | |||||
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| Autor | Bern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg | 893240 | |||
| Datum | 07.06.2026 19:47 | 837 x gelesen | |||
| Guten Tag Geschrieben von Udo B. Geplant (aber nicht angegangen) war ja von Seiten der Bundeswehr, bis 2025 drei ICE 3 neo mit Umbaufähigkeit zum Lazarettzug zu beschaffen. Ich weis nicht, ob man wegen der hybriden Bedrohungen denen auch unser Bahnnetz ausgesetzt ist so sehr auf den Schienentransport Verletzte/Vewundeter verläßlich setzen soll ? Gruß aus der Kurpfalz Bernhard " Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles eine Bemerkung !" (Heinrich Heine) | |||||
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| Autor | Thom8as 8E., Nettetal / NRW | 893241 | |||
| Datum | 08.06.2026 07:49 | 760 x gelesen | |||
Geschrieben von Andreas D.Der Verteidigungsfall ändert aber nichts am Outcome des Patienten, ob nun sehr großer Manv oder Verteidigungsfall ein roter Patient überlebt im schlimmsten Fall den Transport nicht, ist halt ein Totschlagargument, man kann die Patienten dann auch gleich auf eine Pritsche werfen und zum nächsten Krankenhaus fahren Beim Hochwasser im Ahrtal wurde unter anderem das Krankenhaus Euskirchen evakuiert. Da wären diese Fahrzeuge Gold wert gewesen, weil das Krankenhaus eine Insel im Überschwemmungsgebiet war. Da wurden sogar mit Zivilhubschraubern Intensivpatienten evakuiert. Ich schreibe hier nur für mich und nicht für meine FF. Sollte das mal wirklich offiziell sein, dann mit Dienstgrad und Funktion | |||||
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| Autor | Udo 8B., Schiltach / Baden-Württemberg | 893242 | |||
| Datum | 08.06.2026 10:04 | 749 x gelesen | |||
| Unter dieser Bedingung dürfte weder ein Transport noch eine Behandlung stattfinden ... ist alles angreifbar. Stichworte Eintrittswahrscheinlichkeit und akzeptables Risiko. Zumal ein ICE suboptimal für derartige Einsätze ist - besser wäre ein entsprechender Zug mit dieselgetriebener Antriebseinheit ... die könnte man notfalls sogar vor den ICE hängen, wenn's über eine nicht elektrifizierte Strecke geht ... Grüße Udo | |||||
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| Autor | Pete8r M8., Wien / Wien | 893243 | |||
| Datum | 08.06.2026 12:15 | 833 x gelesen | |||
| Lazarettzug mit Diesellok ist natürlich klüger - die Idee mit dem ICE zeigt (auch), warum in den letzten Jahren viel versäumt wurde, den Planern müssen wir da "loss of red tape" vorwerfen. Solange nicht absolute Luftüberlegenheit besteht, werden einzelne Züge eher nicht angegriffen, zeigt auch die sehr bahnlastige Logistik im Ukraine-Krieg. Da wird sehr viel auch "wichtiges" Kriegsmaterial via Schiene bewegt - wobei bei überzeugten Kriegsverbrechern auch das Rote Kreuz am weißen Transportmittel nicht hilft. Viele Verwundete "irgendwie" in ein Behelfskrankenhaus oder besseres Lazarett transportieren geht mit dem Unimog KTW wohl besser als in irgendeinem Privatfahrzeug, das womöglich keinen Kraftstoff - mehr - hat, halbwegs intakte Straßen braucht, schau' die die manchmal doch verfügbaren Agentur-Clips rezent aus Gaza, Libanon, dem Iran, usw. an: besser sein als die ist die Benchmark Grüsse Peter | |||||
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| Autor | Ingo8 z.8, Salzhausen / Niedersachsen | 893247 | |||
| Datum | 09.06.2026 10:30 | 592 x gelesen | |||
| Wie Niedersachsen sich das das Vorstellt steht hier ab Seite 40. https://www.mi.niedersachsen.de/download/228998/Jahresbilanz_2025_-_Brandschutz_Katastrophenschutz_und_Rettungsdienst_in_Niedersachsen.pdf Die Unimog KTW in Niedersachsen haben aber auch eine "richtige" Trage + 2 Nottragen und nicht vier Nottragen | |||||
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| Autor | Hein8ric8h B8., Osnabrück / Niedersachsen | 893249 | |||
| Datum | 09.06.2026 12:50 | 611 x gelesen | |||
| Wenn ich mir die ganzen Antworten so durchlese, glaube ich, das sich niemand mit dem Fahrzeug oder dem Konzept je befasst hat. Alles nur Kaffeesatzleserei. Wenn man sich das Fahrzeug auf der Messe angesehen und das danebenstehende Konzept gelesen und verstanden hätte, kämen solche Diskussionen gar nicht erst auf. Das Fahrzeug ist dafür gedacht, Patienten aus dem Katastrophengebiet (z.B. Hochwasser) heraus an einen Übergabepunkt zu bringen, wo dann "richtige" RTW und KTW oder ein Behandlungsplatz die Patienten übernehmen. Er ist nur im Katastrophenfall im Katastrophengebiet als 4-Tragen-Wagen bzw. für sitzende Patienten zugelassen, nicht für den normalen Einsatz. Der KTW auf Unimog, den das Land Niedersachsen dagegen beschafft, ist als vollwertiges Einsatzfahrzeug mit für den Notfall 2 zusätzlichen behelfsmäßigen Tragen gedacht. Da wurde ein ganz anderes Konzept verfolgt, dieses Fahrzeug ist auch bei "normalen" Unwetterlagen (Hochwasser, Schnee ect.) als Rettungsmittel nutzbar. Heinrich | |||||
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| Autor | Dani8el 8S., Remagen / | 893255 | |||
| Datum | 09.06.2026 22:54 | 574 x gelesen | |||
| Das ist Inkorrekt. Die Unimog kommen zusätzlich zur Kernkomponente und Unterstützungskomponente. Soll den Hintergrund haben das die Unimog einen komplett anderen Aufgabenkatalog haben als die KTW 4/ KTW-B und KTW-B ZS. Daher sollen diese losgelöst der klassischen MTF fungieren. | |||||
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| Autor | Bern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg | 893264 | |||
| Datum | 11.06.2026 07:53 | 465 x gelesen | |||
| Guten Morgen Geschrieben von Heinrich B. Wenn ich mir die ganzen Antworten so durchlese, glaube ich, das sich niemand mit dem Fahrzeug oder dem Konzept je befasst hat. Alles nur Kaffeesatzleserei. Wenn man sich das Fahrzeug auf der Messe angesehen und das danebenstehende Konzept gelesen und verstanden hätte, kämen solche Diskussionen gar nicht erst auf. Jetzt mal losgelöst vom diskutierten BBK-MTF-Unimog-KTW. In Fachkreisen wird zunehmend sich wieder befasst, wie mal große Mengen Verletzter/Verwundeter transportieren könnte und da kommen beispielsweise wieder 4-Tragen-KTW und 8-12-Tragenwagen oder Kraftomnibusse zur Diskussion. Gruß aus der Kurpfalz Bernhard " Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles eine Bemerkung !" (Heinrich Heine) | |||||
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| Autor | Udo 8B., Schiltach / Baden-Württemberg | 893266 | |||
| Datum | 11.06.2026 09:53 | 427 x gelesen | |||
| Große Mengen Verletzter ... nett ausgedrückt. Die NATO selbst rechnet mit 1000 Patienten pro Tag (33,6 % intensivpflichtig, 22 % vermehrt Pflegebedürftig und 44,4 % leichter verletzt - Quelle hier, Seite 38 ff. Keine triviale Herausforderung, auch wenn die Johanniter mit ihrer Verwundeten-Transportkomponente 100 (VTpK-JUH100) zumindest einen Teil der Patienten bundesweit verteilen können. Ob und inwieweit die Transportkomponenten der 61 MTF eine Rolle Spielen werden, ist mir nicht bekannt. (Wobei ich mich persönlich auch frage, wie die JUH es schaffen will, den Personalbedarf über 3 Wochen (!) rein mit ehremamtlichem Fachpersonal aufrecht zu erhalten.) Grüße Udo | |||||
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| Autor | Bern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg | 893267 | |||
| Datum | 11.06.2026 10:47 | 386 x gelesen | |||
| Guten Tag Geschrieben von Udo B. Große Mengen Verletzter ... nett ausgedrückt. Interessante Lektürre zur Thematik. Mit solchen Dimension Verletzter/Verwundeter hat man sich seit ewigen LS-Sanitätsbereitschaft-Zeiten kaum mehr befasst. Wie man die 33,6 % intensivpflichtigen und 22 % vermehrt pflegebedürftigen Patienten adäquat dann transportieren will ? Gruß aus der Kurpfalz Bernhard " Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles eine Bemerkung !" (Heinrich Heine) | |||||
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| Autor | Udo 8B., Schiltach / Baden-Württemberg | 893269 | |||
| Datum | 11.06.2026 11:45 | 390 x gelesen | |||
| Nunja, die militärische Rettungskette arbeitet ja etwas anders als der Regelrettungdienst. Wenn die zu Versorgenden nach Deutschland kommen, haben die im Regelfall schon ein Feldlazarett in Frontnähe hinter sich und bedürfen während des Transports faktisch "nur" einer Weiterbehandlung bis zum Eintreffen in eines der 5 Bundeswehrkrankenhäuser, einer der BG-Kliniken oder einem Zivilkrankenhaus, je nach Bedarf, Kapazität und Ausrichtung. Literaturempfehlung: Symposiumsbericht Gesundheitsversorgung in der Landesverteidigung. Auch die Rolle des DRK als nationale Hilfsgesellschaft und die Art und Weise der Mitarbeit im Sanitätsdienst der Bundeswehr wird gerade diskutiert. Meines Erachtes kommt das alles viel zu spät ... auch z.B. für die Auslösung von Beschaffungen. Grüße Udo | |||||
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| Autor | Ingo8 z.8, Salzhausen / Niedersachsen | 893271 | |||
| Datum | 11.06.2026 12:01 | 473 x gelesen | |||
Geschrieben von Udo B.Ob und inwieweit die Transportkomponenten der 61 MTF eine Rolle Spielen werden, ist mir nicht bekannt. Zivilschutz und auch der (für den V-Fall ggf. erweiterte) Katastrophenschutz richten sich erst einmal an die Zivilbevölkerung und nicht an Militär. Das sieht bei der Unterstützung des Sanitätsdienstes der BW durch DRK, JUH und MHD naturgemäß anders aus. | |||||
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