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ThemaUnimog KTW war:MTF 'Medizinische Task Force'13 Beträge
RubrikKatastrophenschutz
 
AutorIngo8 z.8, Salzhausen / Niedersachsen893212
Datum03.06.2026 08:07917 x gelesen
Jede MTF bekommt jetzt scheinbar einen Unimog
https://www.was-vehicles.com/fahrzeuge/was-4x4-offroad-ambulanzen/was-500-4x4-4-tragen-ktw-fuer-den-katastrophenschutz

https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/osnabrueck_emsland/gross-und-robust-im-emsland-wird-ein-xxl-rettungswagen-gebaut,rettungswagen-220.html

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AutorPete8r M8., Wien / Wien893213
Datum03.06.2026 13:38432 x gelesen
Schön, dass es neues Gerät gibt, bloß warum haben die sich nicht an die BW angehängt (Iveco UVT gl)? Wattiefe vergleichbar, wohl das billigere/einfachere Basisfahrzeug, und so dramatisch anders/teurer wird die Änderung KTW Typ C auf Transport mehrerer Bahren auch nicht sein

Grüsse
Peter

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AutorLore8nz 8R., Eberbach / BW893214
Datum03.06.2026 15:23435 x gelesen
Gleichteile mit den neuen U 5025 vom THW :-)

In der Gewichtsklasse um 12,5 Tonnen gibt es für Gelände, Hochwasser, Überwindung von Trümmerteilen etc. kein besseres Auto wie den Unimog.

Vielleicht hätte man einen U5000 in Euro 3 nehmen können, so wie die neuen Gs der Bundeswehr, dass würde das Fahrzeug deutlich unempfindlicher machen im Einsatz.

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AutorBern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg893216
Datum04.06.2026 07:24368 x gelesen
Guten Morgen

Fakten zum Prototyp des geländegängigen Krankentransportwagens auf Basis eines Unimogs des bei der Interschutz beim BBK ausgestellten Fahrzeug:

KTW Unimog
Fahrgestell: Daimler Truck Unimog
Ausbau: Wietmarscher Ambulanz und
Sonderfahrzeuge
Stückzahl: 61
Auslieferung: 2027
Ausstattung: 4-Tragen-Lagerung,
Notfallausstattung (Notfallrucksäcke,
Oxybag, Traumataschen, Vakuummatratze,
CombiCarrier, AED, Elektrische
Absaugpumpe usw.

Hier wird wieder ein 4-Tragen KTW beschafft.


Gruß aus der Kurpfalz

Bernhard

" Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles eine Bemerkung !"

(Heinrich Heine)


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AutorBern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg893219
Datum04.06.2026 18:27243 x gelesen
Guten Tag

Geschrieben von Ingo z.

Jede MTF bekommt jetzt scheinbar einen Unimog

Wie weit ist ein Unimog-KTW pro MTF ausreichend ?
Von Jahren sonderte die Bundeswehr eine größere Anzahl ihrer Unimog-KrKw aus, hätte das BBK nicht zugreifen 8 ggf. als Übergangslösung ) sollen ?


Gruß aus der Kurpfalz

Bernhard

" Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles eine Bemerkung !"

(Heinrich Heine)


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AutorAndr8é P8., Magdeburg / Sachsen-Anhalt893221
Datum04.06.2026 20:38241 x gelesen
Laut den aussagen, die ich am Dienstag auf der Interschutz mitbekommen habe, soll je MTF ein Unimog stationiert werden, wobei dieser als eines der sechs Transport-Fahrzeuge zählt. Bedeutet dann also vermutlich: 3 KTW-B straße, 2 KTW-B ZS gel und ein Unimog?!

Alles was ich von mir gebe, ist meine eigene Meinung!
Ich schreibe hier unabhängig von meiner Wehr!

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AutorVolk8er 8C., Garbsen / NDS893222
Datum05.06.2026 08:16238 x gelesen
Geschrieben von Bernhard D.Von Jahren sonderte die Bundeswehr eine größere Anzahl ihrer Unimog-KrKw aus, hätte das BBK nicht zugreifen 8 ggf. als Übergangslösung ) sollen ?
Mal grundsätzlich: Wäre es nicht sinnvoll wenn da die Ministerien zusammenarbeiten? Wenn bei bestimmten Fahrzeugen/Geräten der Bundeswehr die ihre Nutzungsdauer herabsetzen (z.B. nur 15 statt 20 Jahre) und die Ausstattung dann an den Bevölkerungsschutz abgeben wo der dann noch ein paar Jahre genutzt werden kann. Die Truppe bekommt schneller frisches Material, der Bevölkerungsschutz stabiles Material.
Ich denke hier so an Dinge wie eben Unimogs, LKWs GL, Krankenfahrzeuge usw.

Dies ist meine Meinung.

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AutorHenn8ing8 K.8, Dortmund / NRW893224
Datum05.06.2026 18:4184 x gelesen
Es wär jedenfalls ein ziemlich deutliches Zeichen für den Stellenwert des Zivilschutzes, wenn er die abgelegten Gerätschaften der Bundeswehr "restnutzen" dürfte, statt zeitgemäße neue Ausrüstung zu bekommen...

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AutorMich8ael8 W.8, Herchweiler / Rheinland-Pfalz893225
Datum05.06.2026 19:2685 x gelesen
Hallo,

Geschrieben von Henning K.Es wär jedenfalls ein ziemlich deutliches Zeichen für den Stellenwert des Zivilschutzes, wenn er die abgelegten Gerätschaften der Bundeswehr "restnutzen" dürfte, statt zeitgemäße neue Ausrüstung zu bekommen..

Kann man auch anders sehen. Wer weiß, wie bei der BW Fahrzeuginstandsetzungen in der Vergangenheit abliefen und auch teils heute noch ablaufen, weiß auch, dass entsprechend überholte Fahrzeuge inkl. technischer Umrüstungen quasi fast wie Neufahrzeuge aus der Überholung zurückkommen. Klar, da sind teils technische Features nicht auf neuestem technischen Stand, z.B. wird man kein Fahrzeug mit Euro VI da zurückbekommen, wenn man einen U1300L überholt. Aber ich sehe jetzt bei diesen Fahrzeugen nicht den effektiven Mehrwert gegenüber den San-Unimogs der BW. Gut, da sind zwei Außenstaufächer mehr, die Fahrzeuge wiegen 5t mehr, haben einen längeren Radstand und neben der Größe alle anderen Nachteile, die die hochtechnisierten Fahrzeuge mit Euro VI-Abgasreinigung gegenüber den in den späten 80ern/frühen 90ern gebauten U1300L (die meisten hatten ja damals schon den OM366A als Motor verbaut) haben. Wenn man sieht, wie da teils wirklich noch top erhaltene Fahrzeuge vor Jahren recht kostengünstig seitens der BW verramscht wurden, während im Zivilschutz solche Fahrzeuge fehlten und immer noch fehlen, wundert man sich doch sehr.

Gruß,
Michael

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AutorAndr8eas8 D.8, Oldenburg / NS893226
Datum05.06.2026 22:5615 x gelesen
Eigentlich dachten wir, das Konzept des 4-Trage-KTW sei aus gutem Grund längst begraben worden. Warum? Weil es medizinisch einfach überhaupt keinen Sinn ergibt.

Hier sind die Hauptpunkte, warum dieses Fahrzeug in meinen Augen eine absolute Fehlplanung ist:

Keine adäquate Patientenbetreuung möglich: Wie soll eine Besatzung im Innenraum vier liegende Patienten während der Fahrt adäquat überwachen, geschweige denn behandeln? Das ist schlicht unmöglich.

Reines "Transportmittel" für Leichtverletzte: Durch die eingeschränkte Betreuungsmöglichkeit kann man mit dem Fahrzeug eigentlich nur gelbe (Sichtungsschwerpunkt leicht) oder eher noch grüne Patienten transportieren. Aber genau dafür brauche ich keinen hochgeländegängigen Unimog! Grüne Patienten kriege ich auch mit jedem MTW, Feuerwehr-Sprinter oder leicht geländegängigen Logistikfahrzeug weg.

Null Federung für die Patienten Ein No-Go für "Rote": Wer schon mal im Unimog gesessen hat, weiß, wie der sich im Gelände verhält. Die Tragenlagerung in diesem Fahrgestell ist überhaupt nicht nennenswert gefedert. Jeder Stoß, jedes Schlagloch überträgt sich im Gelände eins zu eins auf die Wirbelsäule des Patienten. Für rote Patienten (Kategorie I) ist dieses Fahrzeug damit ein absolutes No-Go und gefährlich.

Mein Fazit:
Aus medizinischer Sicht sehe ich den Nutzen dieses Fahrzeugs in dieser Konfiguration überhaupt nicht. Für kritische Patienten ist der Transport eine Qual und medizinisch unverantwortbar, für Leichtverletzte ist das Fahrzeug völlig überdimensioniert und Ressourcenverschwendung. Das ist in meinen Augen verschwendete Mühe und Geld, das man an anderer Stelle im Katastrophenschutz dringender gebraucht hätte.

Wie seht ihr das? Haben die Planer hier komplett an der Realität vorbeigeschaut, oder übersehe ich hier irgendeinen geheimen taktischen Vorteil?

Bin gespannt auf eure Meinungen!

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AutorHenn8ing8 K.8, Dortmund / NRW893227
Datum05.06.2026 23:1016 x gelesen
Geschrieben von Andreas D.Wie seht ihr das? Haben die Planer hier komplett an der Realität vorbeigeschaut, oder übersehe ich hier irgendeinen geheimen taktischen Vorteil?

Möglicherweise übersiehst du, dass diese Einsatzmittel für den Verteidigungsfall vorgesehen sind, und da die Alternative ggf. ist, entsprechende Patienten überhaupt nicht zu retten.

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AutorAndr8eas8 D.8, Oldenburg / NS893228
Datum05.06.2026 23:3014 x gelesen
Der Verteidigungsfall ändert aber nichts am Outcome des Patienten, ob nun sehr großer Manv oder Verteidigungsfall ein roter Patient überlebt im schlimmsten Fall den Transport nicht, ist halt ein Totschlagargument, man kann die Patienten dann auch gleich auf eine Pritsche werfen und zum nächsten Krankenhaus fahren

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AutorHenn8ing8 K.8, Dortmund / NRW893229
Datum05.06.2026 23:3612 x gelesen
Die Überlebenschancen eines roten Patienten sind im V-Fall um mehrere Dimensionen schlechter als im Frieden, ja.

Ist dieses Wissen denn heute wirklich schon so weit weg?

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 17.06.2010 15:45 Dani7el 7R., Lauterbach MTF "Medizinische Task Force"
 03.06.2026 08:07 Ingo7 z.7, Salzhausen
 03.06.2026 13:38 Pete7r M7., Wien
 03.06.2026 15:23 Lore7nz 7R., Eberbach
 04.06.2026 07:24 Bern7har7d D7., Schwetzingen (BaWü)
 04.06.2026 18:27 Bern7har7d D7., Schwetzingen (BaWü)
 05.06.2026 08:16 Volk7er 7C., Garbsen
 05.06.2026 18:41 Henn7ing7 K.7, Dortmund
 05.06.2026 19:26 Mich7ael7 W.7, Herchweiler
 04.06.2026 20:38 Andr7é P7., Magdeburg
 05.06.2026 22:56 Andr7eas7 D.7, Oldenburg
 05.06.2026 23:10 Henn7ing7 K.7, Dortmund
 05.06.2026 23:30 Andr7eas7 D.7, Oldenburg
 05.06.2026 23:36 Henn7ing7 K.7, Dortmund
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