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Thema: Präsidenten des Deutschen Feuerwehrverbandes: Rücktritt gefordert ?!
Autor: Volk8er 8L.
Datum: 14.11.2019 10:47

Um was geht es jetzt bei dem Streit wirklich?

Ist es tatsächlich das Thema AfD und Personalentscheidungen oder gibt es andere Gründe für den Streit und die Rücktrittsforderung? Ich bin mir ehrlicherweise nicht wirklich klar darüber.

Personalentscheidung: Mir ist es sch..egal ob die Person blonde, braune, schwarze oder rote Haare hat. dto. ob Männlein oder Weiblein oder welche staatlichen Wurzeln vorliegen. Für mich zählt die Kompetenz und dass unsere Werte und unsere Kultur und unser Engagement gelebt wird. Kompetenz und Eignung statt Vetterleswirtschaft fordere ich für die Besetztung von Posten.

AfD: Eine Partei - eine Partei von Vielen. Die Einen mögen sie, die Anderen hassen Sie. Anderen ist sie egal. Es gibt Parteien rechts von der Mitte, in der Mitte und links von der Mitte. Das ist so, weil wir Menschen nach Lebenssituation, Herkunft und Idealen andere Vorstellungen haben. Das gibt uns aber nicht das Recht Jemanden zu verteufeln, weil er andere politische Vorstellungen hat als ich. Ich mag z.B. die Linke als SED-Nachfolger nicht -aber trotzdem verteufele ich diese Partei und ihre Wähler nicht. Wenn dann setzte ich mich sachlich mit ihr auseinander.
Es gibt aber auch ganz links und ganz rechts Gruppierungen und politische Strömungen, die die Werte des Grundgesetztes missachten. Beide Extreme sind gleichermaßen von Übel.
Welche politische Strömung gerade "in Mode ist" wechselt über die Jahre und in meinen 58 Lebensjahren hat die politische Moderichtung mehrfach gewechselt und wird sich auch zukünftig wechseln. Da spielen auch Enttäuschungen, gebrochene Versprechungen und Vorstellungen über gesellschaftliche Veränderungen eine Rolle. Aber auch persönlich Sympatie oder Antipathie gegenüber Politikern. Und der deutsche Bundestag hat in der Vergangenheit auch Redeschlachten zwischen F.J. Strauss und H. Wehner ausgehalten.

Wer in der Feuerwehr aktiven Dienst macht, von dem erwarte ich, dass er seinen Dienst korrekt absolviert. Fachlich und menschlich. Sein Einsatz darf nicht vom Geschlecht, der Hautfarbe, der Religionszugehörigkeit, der Nationalität des Hilfsbedürftigen, persönlichen politischen Präferenzen oder was sonst noch abhängig gemacht werden. Und die Einsatzkraft muss sich an Recht und Gesetzte halten. Punkt.

Wo die Einsatzkraft dann auf dieser Basis in Wahlkabine sein Kreuzchen macht (Wahlgeheimnis!) ist ihr freies Recht. Und darüber hat kein Verbandsfunktionär zu befinden ob ihm hier eine politische Sympatie gefällt oder nicht!

Und jetzt noch zwei sinnreiche Sprüche:
1) "Es geht Moralisten darum die Welt zu ordnen aus ihrer Sicht in gut und böse"
2) Moralismus ist der Triumph der Gesinnung über die Gesetze des Verstandes"

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