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RubrikEinsatz zurück
ThemaFeuerwehrmann bei Brandbekämpfung tödlich verletzt19 Beiträge
AutorSven8 S.8, Sprockhövel / 338943
Datum13.05.2006 12:10      MSG-Nr: [ 338943 ]7537 x gelesen
Themengruppe:
  • Einsatzunfälle

  • Steinfurt (ots) - Gemeinsame Presseerklärung der

    Staatsanwaltschaft Münster und der Kreispolizeibehörde Steinfurt vom

    13.05.2006



    Feuerwehrmann bei Brandbekämpfung tödlich verletzt



    Am 12.05.2006 wurde gegen 22.30 Uhr die Kreisleitstelle der

    Feuerwehr über einen Brand in Ibbenbüren informiert. Zwei Mitarbeiter

    der Nachtschicht eines Produktionsbetriebes für Textilien hatten im

    Hochregallager einen brennenden Stoffballen entdeckt. Sofort begannen

    sie mit ersten Löschversuchen, zogen sich jedoch leicht verletzt

    zurück, als Rauchgase über dem Brandherd durchzündeten und zu einer

    schlagartigen Ausweitung des Brandes führten. Sie informierten die

    Feuerwehr. Unmittelbar nach dem Eintreffen begann der Löschzug der

    Feuerwehr Ibbenbüren mit der Brandbekämpfung. Mit schwerem Atemschutz

    begaben sich mehrere Zweierteams in das Lager. Beim ihrem Rückzug aus

    dem brennenden Gebäudeteil wurde das Fehlen eines Feuerwehrmannes

    festgestellt. Dieser konnte später nur noch tot geborgen werden. Es

    handelt sich um einen 32-jährigen Angehörigen der freiwilligen

    Feuerwehr Ibbenbüren. Er hinterlässt eine Lebensgefährtin. Die

    Benachrichtigung der Lebensgefährtin führte der Wehrführer Ibbenbüren

    in Begleitung eines Seelsorgers und eines Arztes durch.

    Die beiden Betriebsangehörigen befinden sich zur ärztlichen

    Beobachtung noch im Krankenhaus. Sie sind nicht schwer verletzt.

    Unter Federführung der Staatsanwaltschaft Münster wurden die

    Ermittlungen zur Brandursache und zur Todesursache aufgenommen. Die

    Brandstelle ist beschlagnahmt. Die Staatsanwaltschaft hat die

    Obduktion des Toten angeordnet. Ein Ermittlungsteam der Direktion

    Kriminalität der KPB Steinfurt, unter Einschaltung eines

    Brandsachverständigen, hat die Arbeit aufgenommen.

    Der Sachschaden ist beträchtlich und lässt sich derzeit noch nicht

    beziffern.

    Die Ermittlungen zum Gesamtschadensfall dauern an.





    ots Originaltext: Polizei Steinfurt

    Quelle





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