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| Rubrik | Sonstiges | zurück | ||
| Thema | alternatives Laufbahnmodell,war:alternative Schichtmodelle | 38 Beiträge | ||
| Autor | Chri8sti8an 8F., Wernau / Baden-Württemberg | 385181 | ||
| Datum | 09.02.2007 09:25 MSG-Nr: [ 385181 ] | 8038 x gelesen | ||
Geschrieben von Dirk Janiak Nun, man wird auch hier nicht über Nacht Chief und man geht durch die Ränge wie wo anders auch, es dauert halt nur ein wenig länger. Ein wenig länger ist gut. Wenn ich Deine Rechnung im anderen Beitrag nachverfolge ist er quasi kurz vor der Pensionierungsgrenze bis er erst mal in dem Job ist. Geschrieben von Dirk Janiak Ich bezweifele auch mal das nur 'junge und studierte' in der Lage sind das nötige Wissen zu erlangen um politische, strategische und Grossschadenslagen zu managen. Also wie ich das sehe klappt das meist recht gut. Zum einen bekamen sie (zumindest bisher) in einem Hochschulstudium zwangsweise etwas Handwerkszeug dazu mit, zum anderen ist die Laufbahnausbildung hD-Feu eben genau daruf ausgerichtet. Wenn ich nach dem Studium als BWLer als Trainee bei eine größere Unternehmen anfange werde ich im Traineeprogramm auch gezielt auf meine späteren Aufgaben vorbereitet und muß nicht wie der kaufmännische Azubi die einzelnen Abteilungen von der Poststelle über die Registratur,... 3 Jahre lang selbst durchlaufen und anschließend noch 20 Jahre diesen Job machen (und zwischenzeitlich alles verlernen was ich im Studium mal gelernt habe). Klar wird der hD auch nicht gleich nach der Ausbildung Che, ist aber von Anfang an wesentlich näher an dem Thema "Führungskraft" dran, als am Ausrückedienst im Zug. Geschrieben von Dirk Janiak Unsere Chiefs haben alle (freiwillig) Kurse, Lehrgänge und Studiengänge durchlaufen, denn nicht jeder will die Verantwortung übernehmen. Muß er ja auch nier nicht. Aber wer sich eben in den gD oder hD bewirbt, dem muß klar sein, daß er Verantwortung übernehmen muß. Andererseits hast Du mit Studium kaum eine andere Wahl. Stelle mir gerade den Dipl-Ing. vor, der sich auf einen Ausbildungsplatz im mD bewirbt... ;-) Geschrieben von Dirk Janiak Aber ich bevorzuge halt jemanden der neben theoretischem Wissen auch die entsprechende Einsatzerfahrung mitbring und alle Seiten des Einsatzdienstes kennt. Die durchläuft er ja im Schnellgang im Rahmen seiner Laufbahnausbildung. Nur besteht eben ein wesentlicher Unterschied zwischen "etwas mal gemacht zu haben damit ma es kennt" (im Vergleich zu einem Praktikum) und "etwas Jahrelang gemacht zu haben". Und es ist m.W. auch nachher nicht verboten sich als Vorgesetzter damit zu beschäftigen, was die Untergbenen so den ganzen Tag zu tun haben... Geschrieben von Dirk Janiak Deshalb ja auch die allgemeine zufriedenheit mit der politischen Leistung der oberen Etagen LOL Wenn es so einfach wäre... Der Leiter einer Einrichtung wie der Feuerwehr (oder einer anderen öffentlichen Einrichtung) ist nur mittelbar "einer von den Jungs" (wenn er das wäre, wäre er fehl am Platz) und ihr Interessenvertreter. Er ist vielmehr der Interessenvertreter des Dienstherrn. Denn der hat ihn in diese Position gesetzt. Die Interessen der Mitarbeiter vertritt der Personalrat. Ein Chef vertritt die Interessen der Mitarbeiter immer nur in soweit, wie sie a) nicht mit den Zielen seines Chefs kollidieren b) der Erreichung der Ziele seines Chefs(und damit seinen) dienen Geschrieben von Dirk Janiak Da die Branddirektion aber rein 'Wirtschaftlich' denkt (oder denken muss,sonst hätten die den Job mal garnicht bekommen) und einfach keinen bezug zur Belegschaft hat kommt es halt zu Unzufriedenheiten. Jepp. Das ist aber nicht nur bei der Feuerwehr so, sondern auch in der privaten Wirtschaft. Die Interessen des Unternehmers unterscheiden sich i.d.R. von den Interessen des Arbeitnehmers. Geschrieben von Dirk Janiak Ganz wie in der freien Wirtschaft. Die Frage ist doch, wie weit wollen die Herschaften in den Chefetagen noch gehen. Soll jeder Fm(SB) vollzeit produktive arbeit leisten (wenn nicht auf dem Rettungswagen) und nur im Einsatzfalle seinen eigentlichen Beruf als Brandschützer nachgehen? m.E. unter bestimmten Bedingungen ja. Sollte der Fall eintreten, daß jemand in der Gleichung Bereitschaftszeit = Arbeitszeit für seine Dienstzeit auf der Wache voll bezahlt wird, dann erwarte ich als Steuerzahlender Bürger auch, daß er in der gesamten Anwesenheitszeit auf der Wache produktiv ist. Egal zu welcher Tageszeit. Komischweise klappt das bei der Polizei auch. Klar kann man sagen "die fahren ja meistens eh nur Streife". Aber Streife fahren ist immer noch was anderes wie Ruhezeit oder Bereitschaftsraum. Dieser Beitrag gibt ausschließlich meine persönliche Meinung zum Thema wieder! Christian Fischer Wernau P. S.: Besucht uns doch mal auf unseren Internetseiten: www.feuerwehr-wernau.de | ||||
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