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RubrikJux + Tollerei zurück
ThemaTheater2 Beiträge
AutorKlau8s B8., Isernhagen / Nds534615
Datum10.01.2009 22:43      MSG-Nr: [ 534615 ]4161 x gelesen

Hallo Leute,

heute bin ich gut drauf, aber die Zeit war auch zu schön
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Theater Theater
Lohengrin singt auf der Wartburg die berühmte Szene des Sängerfestes, offensichtlich wird er mit dem Hohelied der körperlichen Liebe etwas missverstanden, jedenfalls gibt es Ärger.

Schwerter fliegen aus der Scheide, zuvor allerdings schmeißt Lohengrin notgedrungen seine Leier, diese kleine Handharfe hinter sich, um freie Bahn für eine solide Hauerei zu schaffen..

Dummerweise aber knallt diese meinem Kumpel Manfred W. voll vor das Schienbein, was dieser nicht so einfach hinnimmt. Einfach hinnehmen war seine Sache sowie so nicht, alter Grenzschützer, in manchen Streifengang an der Grenze gestählt und seit Jahren eine Institution der Wache 1. Nein, das schrie förmlich nach Rache.. Ich sah es, ich saß an der anderen Seite der Bühne, ich dachte, es sei ein schlechter Film..
Manfred griff sich die Leier und machte Anstalten, diese mit Schwung (sehr viel Schwung) zurück zu werfen, als der Inspizient diese im Bruchteil der letzen Sekunde mitbekam und jetzt quasi einen Ringkampf aufnahm. Zeitgleich, mit der Schlägerei auf der Bühne und es drohte zeitweise absolut Gefahr, dass die Eine in die Andere über ging..

Etwas Ähnliches passierte auch mir, selber Ort, andere Zeit, als eine zutiefst Gekränkte im Stück „Kiss me Kate“ einen Blumentopf vom Alkoven warf. Warum, wieso sie den in meine Richtung schmiss, ich weiß nicht. Normalerweise passiert das den Profis nicht, aber was ist normal bei den Theaterleuten??
Ich habe das Ding jedenfalls gegen den Kopf bekommen und da war nun wirklich Stimmung..
Diese Töpfe waren aus Holz, nicht etwas leichteres, denn sie sollen ja auch richtig fliegen..

Ach ja, Theaterdienst..
Er war nicht unbedingt beliebt, wenn die Anderen dann abends in der Kantine oder vor dem Fernseher saßen, dann zogen wir los, in unserer besten Uniform..

Ich selber habe von Anfang an manchen Theaterwachdienst freiwillig übernommen, dieses speziell, wenn im Fernsehen ein wichtiges Fußballspiel lief und die Kollegen sowieso nicht ansprechbar waren.
Meine Abneigung gegen diesen Sport war bekannt und es dauerte auch nicht lange, bis einer kam und bei mir vorsichtig „anklopfte, ob ich nicht....“

Mein Preis dafür war mehr als moderat, eine Flasche Bier (die gab es damals noch, wehe, wenn heute einer mit so einem Ansinnen kommt) und ein Brathering.
Das war so schlecht gar nicht, denn
a.:) interessierte es mich damals, wenn auch stückweise sehr unterschiedlich und
b.:) hatte man bereits zwei Stunden vorher frei, um nicht bei einem Einsatz in Zeitdruck zu geraten und sich auch endsprechend „fein“ zu machen.

Schon während der Ausbildung sagte ein recht weiser Ausbilder: „Jungs, freundet Euch damit an, denn herum kommt ihr da nicht..“ Recht hatte er, und wenn man, wie ich, Opernfreund war, dann konnte es sogar sehr interessant sein. Ab und an hatte man Gelegenheit, seine Frau oder Freundin mit hineinzunehmen und ihr einen Kunstgenuss zu bieten, der sonst ja kaum bezahlbar war..
Wir haben es reichlich ausgenutzt, sehr zur Freude der anderen Kollegen, der „Verdi-Krimi“ Rigoletto, Wagner in epischer Länge und Breite, aber auch mir ungekannte Werke ungeahnter Schönheit.
Ich „muss“ mir „Boris Gudenoff“ ansehen, nie gehört, was ist denn das?? Meine Frau bleibt zu Hause, keinen Sinn für Experimente..

Es war so herrlich, so grandios, dass ich schon bei der Rückmeldung von der Wache aus gleich die nächste Vorstellung „buchte“. Keiner wollte es mir wegnehmen, denn die Vorstellung war auch sehr sehr lang..(Für die Interessierten: Es ist DIE Oper, die grundsätzlich in der Moskauer Staatsoper gespielt wird, wenn Staatsgäste dorthin eingeladen werden)
Meine Frau kam mit, sie war begeistert.

Weniger lustig war es, wenn man in das hoch renommierte Theater „Ballhof“ musste, über einen Stücke wie „Die Fliegen“ von Satre hereinbrachen.. Man sah, dass nach der Pause sehr viele Plätze frei blieben, aber man selber musste, solange noch Betrieb auf der Bühne war eisern durchhalten.
Allerdings habe ich gerade in dem Theater wunderschöne Stücke gesehen, ich denke da zum Beispiel an „Edith Piaf“

Das war nun wirklich ein Ding.. Die erste viertel Stunde wollte ich türmen, so viele Zoten und Schweinereien (ich neige nicht zu Schweinigeleien, obschon ich schon ein derbes Wort vertrage)
Dann aber entwickelte es sich zu einem der besten Stücke, die ich je sah. Hier eine kurze Erklärung: die Anfänge der E.P. werden immer etwas beschönigend als „Straßensängerin“ beschrieben, was nicht ganz authentisch ist..

Doch wieder zurück zu unserem Manfred, er hatte da so seine eigene Art. Frau und Schwiegermutter bitten ihn, doch mal ein Ballet zu organisieren..

Manfred machte es und es wäre ein gelungener Abend gewesen, wenn er sich nicht auf dem Heimweg zu der Bemerkung hätte hinreißen lassen: „Wenn man die Mädels auf der Bühne sieht, dann merkt man erst, was man zu Hause für Schrott hat..“ Rumms, stereo zwei rote Ohren, ohne Verabredung hat es gleich zweimal und zeitgleich eingeschlagen.

Das Verhältnis der Feuerwehr, ja immerhin Aufsichtsorgan mit sehr weitreichenden Vollmachten und dem Opernpersonal war in der Regel recht gut. Das mal ein spanischer Tänzer beim Abgang von der Bühne plötzlich auf der Nase lag, weil er über den Fuß eines Kollegen stolperte war mit Sicherheit ein reines Versehen und stand keineswegs im Zusammenhang mit seiner lauthals geäußerten Bemerkung: „Scheiß deutsches Publikum“.

Ich mache in der großen Pause einen Kontrollgang, besser als rumzustehen und gehe auch mal auf den Schnürboden und die Probebühne, und glaube, ich sei im dunklen Wald.. Vor lauter Zigarettenqualm sah man das Schild: „Rauchen verboten“ nicht mehr, die Schauspieler mehr als erschrocken fangen gleich an zu schreien, wer ich sei (Vielleicht haben sie in all dem Qualm die Uniform wirklich nicht gesehen), was ich hier wolle etc etc.. Angriff ist die beste Verteidigung, und die hatten sie bitter nötig. Im Hause bestand ein absolutes Rauchverbot und wer da gegen verstieß, der hatte mit fristloser Entlassung zu rechnen. Sie wussten es, ich wusste es, aber statt jetzt mal ein bisschen leiser zu sein machten sie den Lauten..
Das war mir zu dumm, mich da rumzupöbeln war absolut nicht mein Ding, ich habe mich herumgedreht, bin weggegangen und habe es in das Störungsbuch eingetragen, Ort, Tag und Uhrzeit.. Dieses Buch aber wurde grundsätzlich vom Technischen Leiter gegengezeichnet, - und der war der Richtige, diese Sache zu klären.

Mit dem Rauchen war es sowieso so eine Sache. Jahre zuvor, ich war noch nicht bei der Feuerwehr, ist das „Theater am Aegi“ abgebrannt, Brandursache eindeutig ein Papierkorb, der spät in der Nacht, lange nach Vorstellungsende anfing, zu brennen..

Theaterbrände haben eine lange, eine sehr traurige Tradition, Tausende haben dabei ihr Leben verloren..
So manches Mal hat die Troubadur-Arie „Lodert die Flamme, steiget zum Himmel“ eine grauenhaft neue Bedeutung bekommen.

Dieser Gefahr begegnet man heute auf zweierlei Weise: Eine sehr strikte Überwachung der technischen Einrichtungen, aber auch der Stücke.
KEIN Theaterstück darf aufgeführt werden, bis es durch das Bauamt in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr abgenommen ist.

Hier werden besondere Sicherheitsmaßnahmen festgelegt, die eisern eingehalten werden müssen.
Es werden z.B. die Fluchtwege festgelegt, die unter keinen Umständen von Kulissenteilen verstellt werden dürfen und finden im Stück sogenannte „Feuervorgänge“ statt. (Zigaretten und andere offene Flammen, so wird entschieden, ob zusätzliche Wachkräfte benötigt werden und es wird genauestens festgelegt, wo mit Wasser gefüllte Aschenbecher oder Eimer aufgestellt werden.
Die Hausordnung ist, was das Rauchen betrifft extrem streng.
Die Technische Brandsicherheit ist vom Feinsten.

Wandhydranten, die ständig unter Druck stehen und beim Öffnen automatisch Alarm entweder beim Pförtner (in der Zeit, in der keine Vorstellung statt findet) geben oder aber direkt zur Feuerwehr durchgehen, Regenanlagen, die bei Auslösen platzregenartig die Bühne und die Vorhänge unter Wasser setzen, Feuerlöscher an allen Ecken und der berühmte „Eiserne Vorhang“ der entweder von Hand aus ausgelöst werden kann oder aber automatisch absenkt. Er teilt den Bühnenbereich vom Zuschauerraum rauchdicht ab.
Der sogenannte „Orchestergraben“, also der Bereich, in dem die Musiker sitzen hat mehrere Türen, die in den Technischen Bereich als Fluchtweg führen. Diese Türen haben selbstverständlich, wie alle Anderen auch, eine hohe Sicherheitsklasse.

Die Wasserversorgung ist, je nach Größe des Theaters zweiteilig.
Einmal kann die Feuerwehr von außen aus Wasser in das Leitungsnetz drücken, dann aber gibt es auch die Wasserbevorratung, die aus einem mehrere 10.000 Liter Wasser bestehenden und unter Druck stehenden Kessel steht. Fällt der Druck durch Wasserentnahme ab, so springen sofort die Pumpen an.
Finden in der spielfreien Zeit Umbauarbeiten statt, bei denen Brenn- oder Schweizarbeiten durchgeführt werden, so muss eine Brandwache der Feuerwehr zugegen sein, die sehr weitgehende Vollmachen hat.
Ist ein Schweißgerät nach Ansicht der Feuerwehr nicht perfekt, dann wird es nicht eingesetzt – und da kann der Handwerker noch so ein Geschrei anstimmen. Tun sie aber auch nicht, denn die Fremdfirmen werden vorher belehrt, dass sie bei Zuwiderhandlung raus fliegen!

Die jungen Feuerwehrleute werden in den Theatern geschult, immer und immer wieder und eine Inspektion ist vor Vorstellungsbeginn obligatorisch. Dabei werden sogenannte Melderschleifen abgelaufen, immer fest gelegte Wege, die an den neuralgischen Punkten vorbei führten und diese Gänge wurden normalerweise auch von den Kollegen, die sonst mal gerne Fünfe gerade sein ließen sehr Ernst genommen..
Die Ernsthaftigkeit stellte mal ein Kollege unter Beweis, der behauptete, in der Damendusche für das Ballet gäbe es auch noch einen Melder, der „versehentlich“ nicht auf der Liste sei.
Als er wieder rauskam (ich habe mich vornehm zurück gehalten) hatte er ein blaues Auge – eine der Tänzerin hat ihn zielgerichtet ein Stück Seife in das Gesicht geschmissen!
Und dennoch gab es hin und wieder Ärger!

Ich bin im „Theater am Aegi“ zur Sicherheitswache bei einer Eislaufshow. Diese Vorstellungen waren aus Sicht der Feuerwehr immer recht schwierig, weil die „normalen“ Theaterleute genau wussten, wozu die strengen Sicherheitsauflagen dienten, während es bei dem „fahrenden Volk“ da sehr viel schlechter aussah.
Ich erwische eine Läuferin das dritte Mal bei Rauchen - mir wurde es zu dumm und ich pfiff sie gewaltig an, als ein Vertreter der hannoverschen Sponsorfirma kommt und wiederum mich anbrüllt (etwas, was ich besonders mag..), die würde gar kein Deutsch verstehen (tat sie doch, ich hatte sie ja bereits vorher angesprochen) sie sei Russin und wenn ich was von ihr wolle, dann müsse ich schon französisch mit ihr reden. Er war leicht verbittert, als ich das auch noch brachte..

Nun haben wir generell schon so einige Möglichkeiten, bis hin zum Abbruch der Vorstellung, wenn die Sicherheit nicht mehr gegeben ist, aber das ist dann wirklich das Ultima Ratio und sehr schwer zu begründen. Als Drohung wirkt es hin und wieder, als Tat sicherlich weniger.
Was ich aber konnte, und das habe ich dem Mann knallhart gesagt:
„Wenn das nicht sofort aufhört, dann rufe ich den Leiter vom Dienst an und verlange, dass ein kompletter Löschzug vor der Tür steht, natürlich auf ihre Kosten!“. Das traf, das war ein förmlicher knock out, ein Schlag auf den Magen, das konnte er nicht mehr wechseln.
Nebenbei, ich war wild entschlossen, das auch durchzuziehen..

Diese Veralbereien mochte ich nicht!
Und veralbert wurden wir, so manches liebe Mal..
Einmal habe ich mich bei einer Freiwillige Feuerwehr so richtig unbeliebt gemacht, und das kam so:
Wieder einmal Wachdienst im „Aegi“, und wir kannte es schon..
Parkplatz war da wirklich sehr schlecht zu bekomme, also stellten die Leute sich überall, erlaubt oder nicht, hin.

Neben dem Theater gab es eine Kopfstraße mit absolutem Halteverbot, einem großen Eisentor für Bühnerequisiten mit sehr Aufschrift: „Nicht halten, Notausgang“, davor eines der Halteverbotsschilder mit Zusatz: „Feuerwehrzufahrt“..

Es war immer das gleiche Spiel, die Polizei hat uns verflucht, aber jedes Mal haben wir auf dem Revier angerufen, bitte herkommen und abschleppen lassen..
Als ich besagten Abend anrief (normalerweise kümmerte ich mich dann nicht mehr da drum, das lief dann automatisch ab), standen da sieben PKW’s, als mich dann überraschenderweise die Polizei raus bat waren es bereits elf, aber das war nicht das Problem: „Sollen wir DEN auch abschleppen lassen?“ „Der da“ war ein VW-Bus der Freiwilligen Feuerwehr von, na, petzen wir mal nicht....“Aber selbstverständlich!“ Ein Feuerwehrfahrzug als schlechtestes Beispiel, „Gnade die kann es nicht geben, Gnade, die gibt es nicht...“
Die Vorstellung geht vorbei, recht nett, der Kollege, der das mitbekommen hat kündigte an, dass er das Theater auf anderem Wege als sonst verlassen will, nicht aber ich! Ich fahre mit meinem Dienstwagen herum, stelle mich an die Ecke und schaue mir das Drama an, wie die Leute angelaufen kommen, erst glauben, man habe ihren Wagen gestohlen aber plötzlich bei der Menge der Leidensgenossen ahnten, was da passiert. Inzwischen hat man mich entdeckt, ich habe mir auch keine Mühe gegeben, mich zu verstecken, und los ging es, das Riesengeschrei..

Aber diese Leute interessiertem mich an sich nicht so sehr, ich wartete auf den Höhepunkt des Abends, als ich eine Gruppe junger Leute, Männlein und Weiblein, verwirrt hin und herlaufen sah.. DAS waren sie, DIE wollte ich haben...

„Hallo Freunde, seid Ihr die Freiwillige Feuerwehr xxxx??“ „Ja, sind wir, wo ist denn unser Auto??“ „Auf dem Parkplatz der Firma sowieso, ziemlich weit draußen in Empelde, aber dafür ist das Polizeirevier gar nicht so weit“ Den Rest der Unterhaltung erspare ich mir, aber sie konnten nun wirklich nicht all zu viel entgegensetzen, außer das wir wohl besonders hart seien.. Ich machte es noch einmal sehr deutlich, dass ich nicht den normalen Bürger abräumen und die Feuerwehr, die hier Vorbildfunktion habe ungeschoren lasse.

Ja, und eine kleine nette Geschichte aus meiner „Jugendzeit“ (hier meine die ersten beiden Jahre bei der BF) möchte ich auch nicht verschweigen:
Weihnachtszeit, „Hänsel und Gretel“ (nebenbei: Versuche da mal jemand Karten im freien Verkauf zu bekommen, er wird sich wundern!), ich bin als Jüngster mit und genieße an sich die Vorstellung, als ein Kollege auf mich zu kommt und mir sagt, ich müsse mich mal eben umstellen, da an meinem Platz gleich der Kinderchor Aufstellung nähme. „Stelle Dich am Besten dort neben den Backofen (Der, in dem nachhehr die Hexe verschwindet), da störst du keinen!“

Das alles so gespannt und erwartungsfroh schauten, nein, das ist mir nicht aufgefallen..
Dann ging alles sehr schnell. Ein Riesenknall, eine Riesenstichflamme, Bretter flogen zur Seite und ich ging in Angriffstellung..

Feuerlöscher von der Wand abgerissen, Plombe auf und los.....sollte es gehen..
Inzwischen aber hingen drei oder viel Leute, ich weiß es wirklich nicht mehr an mir und kämpften mich nieder, denn ich war keineswegs gewillt, meinen Löschangriff abzubrechen, nur weil ein paar Ignoranten die Gefahr offensichtlich nicht erkannten..

Etwas verrissen, der Ofen explodierte programmgerecht, als die Hexe da drin ver“backen“ wurde...

Es gibt so manche Vorstellungen, da ist der Wurm drin..
Zickige Schauspieler (diese oftmals mehr als die Damen des Ensembles), technische Probleme oder einfach eine Kette von „Pech“.

Ich bin zu „Cinderella“ eingeteilt, fühlte mich den Tag ziemlich schlecht, hatte ein üble Erkältung.
Die erste Geschichte passierte ohne unser Zutun: Cinderella wird auf einer Art Sitzbank mit angebautem Ofen hereingeschoben, um die Erbsen auszusortieren. Der Vorhang geht auf und ich höre nur ein entsetztes Stöhnen: Einer der Bühnentechniker hat eine Trommel Elt-Kabel auf der Bank stehen lassen.

Noch dummer aber wurde es, als ich in Erscheinung trat: Das Bühnenbild einer anderen Szene – Cinderella war nun im Ballsaal des Schlosses eingetroffen – waren von dem Schnürboden herabhängende Vorhänge, die in der Form von Fächern herunter hingen. Vor jedem Vorhang stand ein „Soldat mit Hellebarde“.
Ich wanderte hinter diesen Kulissen von der rechten auf die linke Seite
und verpasse den Weg, biege zu früh ab. Plötzlich standen an der Stelle nicht ein Uniformierter, sondern zwei! Einer in Rüstung und der Andere ein hübscher Mensch in moderner Uniform. Der Soldat wollte sich weg lachen, der Inspizient weniger..



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 10.01.2009 22:43 Klau7s B7., Isernhagen
 13.01.2009 22:43 Marc7el 7L., Burgdorf/ Han

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