News Newsletter Einsätze Feuerwehr-Markt Fahrzeug-Markt Fahrzeuge Industrie-News BOS-Firmen TV-Tipps Job-Börse

banner

gesunder Menschenverstand
RubrikFahrzeugtechnik zurück
ThemaGefahrgutschein wg. verlastende Geräten auf dem Fahrzeug, war: Richtiges Abstellen eines Stromerzeugers   71 Beiträge
AutorChri8sti8an 8F., Wernau / Baden-Württemberg775742
Datum25.10.2013 23:04      MSG-Nr: [ 775742 ]13077 x gelesen
Infos:
  • 25.10.13 Informationsblatt Gefährliche Güter auf Einsatzfahrzeugen

  • Geschrieben von Udo B.Die Arroganz, Ignoranz und Unbelehrbarkeit gewisser Personengruppen, die unberechtigt glauben sich außerhalb des rechtsfreien Raums bewegen zu können.

    Nein. Das Problem ist anders herum. Wir haben viel zu viele Planstellen in Behörden und anderen öffentlichen Einrichtungen die ständig dafür sorgen, dass man Lösungen für Probleme findet, die es außerhalb der Lebenswelt dieser Behördenmitarbeiter bei Verwendung des GMV gar nicht gibt.


    Geschrieben von Udo B.Die schlicht nicht verstehen können oder wollen, das gesetzliche Regelungen nicht dazu dienen, die "Arbeit" insbesondere bei den Freiwilligen zu behindern, sondern bewirken sollen, das die "Arbeit" sicherer wird, das eigene Personal, Fremdpersonal, die Umwelt und vor allem Unbeteiligte geschützt werden.


    Ja, aber vor was? DAs Problem ist doch immer, dass sich niemand die Frage stellt: "Was passiert, wenn was passiert". Also die Folgen. Und die sind im Zweifel nicht nachweisbar bis nicht vorhanden.

    Ich mache Dir da mal ein Beispiel aus einem andere Bereich. Feinstaub. Nachdem der deutsche Wald angeblich seit Jahrzehnten vor sich hin stirbt, das Ozonloch irgend wie auch weg ist und die Ökoterroristen langsam arbeitslos zu werden drohten musste was neues erfunden werden. Man erfand den Feinstaub. Der Ablauf bei solchen Dingen ist immer der selbe

    1. Jemand mit Interessenshintergrund (man nennt diesen gerne auch Lobbyist, in diesen Fällen gerne staatlich mittelbar oder unmittelbar z.B. bei steuerbegünstigten Umweltorganisationen alimentiert) stellt eine These auf.
    2. Jemand vergibt mit Steuergeldern einen Forschungsauftrag
    3. Jemand der mit Steuergeldern an einer wie auch immer gearteten Forschungseinrichtung arbeitet bekommt dieses Geld und forscht daran. Und man bekommt, was man bezahlt.
    4. Es wird die These untermauert. Bzw. zumindest nicht falsifiziert. Damit gilt sie.
    5. Aus dieser Sachlage wird aus der These eine Fachmeinung oder gar eine "Wahrheit"
    6. Jemand gibt Steuergeld dafür aus, dass sich eine andere Forschungseinrichtung (gerne in Verbindung mit einer Behörde) ein Maßnahmenpaket dagegen überlegt
    7. Das Maßnahmenpaket wird mit steuermitteln umgesetzt
    8. Es werden Steuermittel dafür ausgegeben, die Wirksamkeit der Maßnehme zu überprüfen.
    9. Es werden Steuergelder dafür ausgegeben, die Maßnahmen zu verbessern. Danach wieder 8.

    Die Luft in D ist so sauber, wie niemals zuvor seit Beginn der Industrialisierung. Die Lebenserwartung ist so hoch wie nie zuvor. Es gibt keinerlei validen Nachweis, dass jemand an Feinstaub stirbt, der ansonsten überlebt hätte. Denn klar ist, wir alle sterben irgendwann. Und ob jemand mit 78 an Lungenkrebs durch Feistaub stirbt (und was habe ich davon, wenn er dann mit 79 an eine HI stirbt) ist mit keiner Methode der Welt nachweisbar. Sprich es wird verdammt viel Geld für ein Problem ausgegeben, das überhaupt nicht existiert. Aber es wurden damit alleine in D bestimmt eine gute vierstellige Zahl an Menschen beschäftigt, die ansonsten mit ihrer Qualifikation schlicht arbeitlos gewesen wäre, da so viele studierte (und am besten auch staatlich alimentierte) Ökoterroristen keiner brauchen würde. Wenn wir morgen einfach alle Feinstaub-Mess-Stationen auf den Schrott werfen und diese ganzen Menschen zum Teufel jagen würde, dann würde es uns gesundheitlich keinen Jota schlechter gehen. Nur würden wie alle ganz viel Steuern sparen.

    Das ganze kannst Du jetzt beliebig für Euro III-IV bei den LKW machen. Ich erinere mich noch an meine jährliche Aufenthalte vor 1989 bei der VErwandschaft in der DDR. Braunkohlebrikettheizung. DAS war schmutzige Luft. Aber der Wechsel von Euro V nach Euro VI bringt m.E. meßbar überhaupt nichts.

    Damit wird nur ein Heer von öffentlich finanzierten Menschen in Lohn und Brot gehlten, die man ansonsten drastisch reduzieren könnte, wenn wir einfach akzeptieren würden, dass das Leben an sich gefährlich ist und es zwingend tödlich endet. Und dass ein Alter von 85 Jahren nicht unbedingt ein erstrebenswertes Ziel ist, wenn man die Jahre davor vor lauter Reglementierungswut bestimmter Kreise keinen Spaß haben darf. Da lieber nur 75 aber mit Lebensfreude.


    Geschrieben von Udo B.Passiert etwas, kommt das große Schulterzucken und die ausladende bedauernde Armbewegung mit weinerlicher Stimme: "Ich mach das doch nur ehrenamtlich!". Nur blöd, das die Justiz auf das Gejammer nicht hereinfällt und den Deliquenten keinen Ehrenamtsbonus einräumt.

    Ich halte auch nichts vom Ehrenamtsbonus. Denn diese sinnbefreiten Vorschriften gehören einfach zu Gunsten eines etwas höheren allgemeine Lebensrisikos das man dann in Kauf nimmt abgeschafft. Und zwar für alle. Und wenn was passiert, dann muss man einfach auch ab und zu sagen "Jepp, shit happens and people die". Das war dann ein Unfall und eine Gewisse Zahl an Unfällen akzeptieren wir einfach, da die Maßnahmen zur (zumindest theoretischen) Verhinderung der selben und die damit verbundenen Kosten in keinem Verhältnis stehen.




    Geschrieben von Udo B.Wer nicht akzeptieren kann oder will, das es gesetzliche (Schutz-)Regelungen gibt, und sich weigert, diese entsprechend umzusetzen, hat meiner persönlichen Meinung nach in der Feuerwehr oder den Hilfsorganisationen nichts verloren.G

    Ja, wenn die Regelungen übersichtlich und sinnvoll sind. Da bin ich bei Dir. Aber Deutschland und Europa regelt sich zwischenzeitlich tot. Wenn wir wirklich alle jeden Tag alle Regeln einhalten würden, dann dürften wir vermutlich nicht mal mehr aus dem Bett aufstehen und das Leben wäre verdammt langweilig.

    Dieser Beitrag gibt ausschließlich meine persönliche Meinung zum Thema wieder!

    Christian Fischer
    Wernau

    Beitrag inhaltlich zustimmen / ablehnen

    << [Master]antworten>>
    flache AnsichtBeitrag merkenalle Beiträge als gelesen markieren
    Beitrag weiterempfehlen

     ..

    0.135


    Gefahrgutschein wg. verlastende Geräten auf dem Fahrzeug, war: Richtiges Abstellen eines Stromerzeugers - Feuerwehr-Forum / © 1996-2017, www.FEUERWEHR.de - Dipl.-Ing. (FH) Jürgen Mayer, Weinstadt