Hallo,
Geschrieben von Henning K.Es wär jedenfalls ein ziemlich deutliches Zeichen für den Stellenwert des Zivilschutzes, wenn er die abgelegten Gerätschaften der Bundeswehr "restnutzen" dürfte, statt zeitgemäße neue Ausrüstung zu bekommen..
Kann man auch anders sehen. Wer weiß, wie bei der BW Fahrzeuginstandsetzungen in der Vergangenheit abliefen und auch teils heute noch ablaufen, weiß auch, dass entsprechend überholte Fahrzeuge inkl. technischer Umrüstungen quasi fast wie Neufahrzeuge aus der Überholung zurückkommen. Klar, da sind teils technische Features nicht auf neuestem technischen Stand, z.B. wird man kein Fahrzeug mit Euro VI da zurückbekommen, wenn man einen U1300L überholt. Aber ich sehe jetzt bei diesen Fahrzeugen nicht den effektiven Mehrwert gegenüber den San-Unimogs der BW. Gut, da sind zwei Außenstaufächer mehr, die Fahrzeuge wiegen 5t mehr, haben einen längeren Radstand und neben der Größe alle anderen Nachteile, die die hochtechnisierten Fahrzeuge mit Euro VI-Abgasreinigung gegenüber den in den späten 80ern/frühen 90ern gebauten U1300L (die meisten hatten ja damals schon den OM366A als Motor verbaut) haben. Wenn man sieht, wie da teils wirklich noch top erhaltene Fahrzeuge vor Jahren recht kostengünstig seitens der BW verramscht wurden, während im Zivilschutz solche Fahrzeuge fehlten und immer noch fehlen, wundert man sich doch sehr.
Gruß,
Michael
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