News Newsletter Einsätze Feuerwehr-Markt Fahrzeug-Markt Fahrzeuge Industrie-News BOS-Firmen TV-Tipps Job-Börse

banner

Löschgruppenfahrzeug
Tanklöschfahrzeug
Massenanfall von Verletzten
Löschgruppenfahrzeug
Einsatzleitwagen
Einsatzleitwagen
Tanklöschfahrzeug
Tanklöschfahrzeug
RubrikKatastrophenschutz zurück
ThemaKürzungen beim Katatrophenschutz35 Beiträge
AutorGerh8ard8 B.8, Pfungstadt / Hessen392837
Datum24.03.2007 20:13      MSG-Nr: [ 392837 ]15260 x gelesen
Infos:
  • 24.03.07 Koordinieren statt Führen (Deutschlandradio)
  • 24.03.07 Freiwilliges Engagement im europäischen Bevölkerungsschutz (PDF)

  • Hallo,

    Geschrieben von Michael HilbertJetzt werde ich vielleicht geprügelt, aber ich finde die LF10/6 oder auch LF 16TS (bzw. Nachfolgervariationen) nicht für die wichtigsten Fahrzeuge die von BUND beschafft oder gefördert werden müssen/sollten.
    Diese Fahrzeuge müssten durch die Kommunen ohne hin in irgendeiner Art und Weise vorgehalten werden.
    Für wichtiger halte Fahrzeuge die Sonderfunktionen haben, wie z.B.
    ELW´s,
    GW´s für A/S-GefGut.-Wasserrett.-usw.,
    Größerdimensionierte TLF mit Geländefähigkeit bei größeren Waldgebieten,
    Geräte und Fahrzeuge zur NOT-Aufrechterhaltung der Energieversorgung in kleinen Rahmen, aber vor allem
    DMF und Meßfahrzeuge
    varianten für MANV
    Versorgungsvarianten


    ... wozu hatte der Bund LF 16-Ts und SW2000-Tr beschafft ? Richtig: Zivilschutz -> V-Fall. Hier aus den Erfahrungen 2. WK -> Flächenbombadement von Städten.

    ... ELW: ELW 1 ist klassisch kommunale Aufgabe. ELW 2 -> KatS-Land; in Hessen pro Kreis 1* da

    ... Varianten für MANV: da will der Bund ja noch was tun: "Task-Forces"

    ... Größerdimensionierte TLF mit Geländefähigkeit bei größeren Waldgebieten: Erfahrung bei uns: Über den Einsatzwert von TLF bei Großschadensereignissen gibt es zwiespältige Meinungen. Der große Waldbrand brennt doch nicht an anderen Stellen wie der kleine ? Eigentlich brauche ich geländegeeignete (ich sage absichtlich nicht geländegängig -weil das ist aber einer bestimmten Fahrzeuggröße kaum bezahlbar) auch in der normalen Gefahrenabwehr ... also kommunal

    ... GW´s für A/S-GefGut.-Wasserrett.-usw.: KatS-Hessen: GW-Technik (Betreuungszug), GW-Wasser (Wasserrettungszüge), GW-IuK (IuK-Gruppe) - GW-Gs gibs kommunal mehr als genug

    Geschrieben von Michael HilbertIch hoffe das wir es nie erleben, aber käme es heute zu einem Katastrophenfall, bei dem mehr als die Fläche eines Dorfes (wobei das schon Probleme gäbe) betroffen wäre und eine Dekontamination von tausenden Menschen über eine größere Fläche verteilt notwendig werden würde, wären wir weit über die unseren Möglichkeiten überlastet. (...)
    Nehmen wir einen Ballungsraum wie das Ruhrgebiet, Berlin oder die Rhein Neckar Region (aus der ich komme), einen Störfall in einem Unternehmen der Atomaren oder chemischen mit masivem Stoffaustritt, oder einen teroristischen Anschlag, in kürzester Zeit sind u.U. 100.000 Menschen oder mehr betroffen.
    Solche Situationen wurden (m.Wissens) auch noch nie in diesem Maße geübt.


    ... das Problem ist da eher ein anderes: Flüchtlingsstromlenkung. Ich glaube nicht, dass da 10 Tausende Menschen ruhig in einem Gebiet verharren und warten, dass sie exvakuiert/dekontaminiert werden.
    Im Rahmen Stabsübungen wurde dies bis in die 90er Jahre im Rahmen NATO-Übungen (V-Fall) beübt ... ob das realistisch war ... ich zweifle dran.

    Gruss
    Gerhard



    Beitrag inhaltlich zustimmen / ablehnen

    << [Master]antworten>>
    flache AnsichtBeitrag merkenalle Beiträge als gelesen markieren
    Beitrag weiterempfehlen

     ..

    0.119


    Kürzungen beim Katatrophenschutz - Feuerwehr-Forum / © 1996-2017, www.FEUERWEHR.de - Dipl.-Ing. (FH) Jürgen Mayer, Weinstadt