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| Rubrik | Einsatz | zurück | ||
| Thema | Class A Foam / Netzmittel | 31 Beiträge | ||
| Autor | Hans8wer8ner8 K.8, Kirnitzschtal / Sachsen | 395824 | ||
| Datum | 06.04.2007 18:55 MSG-Nr: [ 395824 ] | 15700 x gelesen | ||
Hallo, Geschrieben von Thorben Gruhl Zum einen gibt es ... Woh, da gibt ja kaum etwas hinzuzufügen ;-) Allersimpelste Lösung wäre, einfach einen Zumischer normal einbauen und etwa 1:10 vorverdünntes Schaummittel (Class A oder behelfsweise MBS; MBS ist kein "Behelf", es ist eigebtlich der beste Kompromiß für Schaum und NM in der Brandklasse A und B (wenn Filmbildung nicht gefordert, AR ist möglich, aber für A nicht ökonomisch) 1:10 ist ein recht guter Kompromiss. Damit kann man mit einem Z4 auf 2% (Eingangs wurde ja vom LF 10/6 gesprochen) bis 160 l/min hinunter 0,5% Zumischen. (Mathematisch sind die "Zumischraten" zu multiplizieren, auf genaue Kommastellung für Prozente ist zu achten: also 1/10 = 0,1, 2% am Z4 = 0,02 ergibt Gesamt-ZR = 0,002 oder 0,2%). Hohlstrahlrohre brauchen einen recht hohen Eingangsdruck ... Für die Netzmittelherstellung ohne Vormischung oder Drosselung braucht es recht hohe Q. Beim Z4 sind bei Einstellung 1% mind.800 l/min, beim Z2 dann 400 l/min erforderlich. Das ist nicht gerade "praxisnah" Ja und HSR sind im Durchfluß umschaltbar. Das macht das "Geradeausgangsverfahren" zur Lotterie. Ist Q kleiner als am Z bricht die Zumischung recht abrupt zusammen. Ein weiterer Ansatz ist die Zumischung im Nebenschlussverfahren: Ja Das ist allerdings schon wieder ein Nachteil - bei gestoppter Wasserabgabe wird er versuchen trotzdem zuzumischen, und pumpt Schaummittel solange in die Schläuche, bis der Druck dort soweit angesteigen ist, dass die Zumischung nicht mehr funktioniert. Das ist theoretisch richtig, aber da der Z ein rel. hohes Druckgefälle benötigt, erfolgt der Zumischabbruch in dem Fall recht schnell. Es besteht eher die Gefahr, das Netzmittelwasser in den Vorratsbehälter (SM-Kanister o.a.) zurückgedrückt wird, weil das Kugelventil nicht grade das dichteste ist. Wir haben letztes Jahr bei einem Waldbrand über 300 l SM als Netzmittel zugemischt und es war der Zumischabbruch beim Schließen der Strahlrohre schön zu beobachten... Beim DDR-Zumischer (Apolda) ist NM-Zumischung auch durch Aufbohren der Blende möglich. Aber vorher sollte der Z zerlegt und auf Korrossionsschäden untersucht werden (bes. die Federn) Und zu guter letzt als Abwandlung der Nebenschlusszumischung - Kann man auch bei 'ner längeren LWV (Waldbrand...) in 'nem Pufferbecken realisieren. Ich nenne das derzeit: "Intermittierendes Vormischen". Sollte bald mal eine Präsentation dazu auf unserer HP dazu geben. Verfahren geht so: Premix in einer (z.B. 900l) Blase im Geradeausverfahren erzeugen. Blase ist Vorlage eines 2. Z im Nebenschlußverfahren. Das geht alles mit einer Pumpe (auch TS). Zumischrate für Premix: 6%, lässt beim Z4 im NS bei Zumischeinstellung von 2 bis 6% Netzmittelwasser (ZR = 0,3 - 1%, gilt für MBS) von ca. 50 bis 450 l/min zu. (Bei Class A mit 0,1% geht das dann über 1000 l/min- aber das wäre auch mit einem Zx ohne Drossel und MBS beherrschbar s.o.). Wie schon ausgeführt, wir haben einen "dünnen" Ansaugschlauchmit wechselbarer Drosseldüse von 0,5 und 1 l/min SM-Zumischung. Das geht natürlich am Z2 genau so wie am Z4. Das ist auch darin begründet, das unser alter (1974) Z2 Restaurationsbedarf hat und wir jetzt halt mit einem von AWG arbeiten. mkg hwk | ||||
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