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| Thema | Feuerwehr und G8 und 'die Meinung des Volkes'...:-( | 187 Beiträge | ||
| Autor | Chri8sto8ph 8H., Hagen / NRW | 409826 | ||
| Datum | 18.06.2007 12:03 MSG-Nr: [ 409826 ] | 119551 x gelesen | ||
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Geschrieben von Ulrich Cimolino Man sollte dazu mal eine Schlagzeilenuntersuchung durchführen: Wie wirkt so ein Text auf den Leser (ohne weiterzulesen). Natürlich ergibt sich beim ersten Lesen einer Schlagzeile wie "tragisches Ende einer Verfolgungsjagd" nicht gleich das Bild im Kopf "der arme Polizist". Es hilft allerdings, den Artikel ganz zu lesen, um zumindest zum Schluss zu kommen: die Polizei hat offensichtlich richtig gehandelt. Bei den Leuten, die ihre Meinungen von (zumeist BLÖD-)Schlagzeilen vorgefertigt übernehmen, kannst Du eh nicht landen. Geschrieben von Ulrich Cimolino Habt Ihr Euch eigentlich noch nie gefragt, was sein würde, wenn die Feuerwehr oder der Rettungsdienst genauso betrachtet/behandelt würde, wie die Polizei? Wird sie das nicht eh schon in zunehmenden Maße? Ich kann mich an einen Fall in meiner Heimatstadt anfang des Jahres erinnern, bei dem die Feuerwehr massiv öffentlich kritisiert wurde, weil sie in den Augen der Anwohner falsch vorgangen ist. Dass man auf die Tiefgaragendecke keine Drehleiter stellen konnte, ist dabei erst einmal untergegangen und konnte erst nach einer deutlichen Stellungsnahme des Wehrführers in der Presse klargestellt werden. Frag mich nicht nach Details, das war schon nach meiner Zeit, aber in den Grundzügen ist das so abgelaufen. IMHO dürfen sich die Feuerwehren immer häufiger nach Bränden mit Schwerverletzten oder Toten erst einmal schwere Anschuldigungen gefallen lassen. So groß ist der Unterschied zur Polizei nicht mehr. Ketzerisch geantwortet könnte ich aber Deine Frage nach dem, was sein würde, auch so beantworten: ein Großteil der Ab-und-zu-Feuerwehrleute würde aufgrund des zunehmenden Drucks einknicken und den Dienst bei der FF quittieren. Der nun höhere Anteil der Vollblutfeuerwehrleute würde wiederum zum großen Teil die Herausforderung annehmen und an den Kritikpunkten (und die gibt es bei _jeder_ Feuerwehr) arbeiten. Im Endeffekt könnte sich eine, wenn auch unfaire, öffentliche Aufmerksamkeit positiv auf die Qualität auswirken. ;-) MfG Christoph | ||||
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