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RubrikSonstiges zurück
ThemaQuo vadis Feuerwehr Deutschland....[GB] Am falschen Ende gespart147 Beiträge
AutorDani8el 8H., Schriesheim / Baden-Württemberg423329
Datum24.08.2007 11:01      MSG-Nr: [ 423329 ]127264 x gelesen

Geschrieben von Willem BaaijDas fängt an mit den Stichworten Regionalisierung und Hilfsfristen. Die sind schon zwingend miteinander verbunden. Sie führen nämlich zu Punkte auf der Karte (Feuerwache mit bestimmten Kapazitäten) sowie mehr oder weniger große Kreise (je nach Hilfsfrist) um diese Punkte herum. Reichen jetzt eigentlich X solcher Kreise aus um einen ganzen Landkreis zu bedienen, ist das schön. Findet man unterhalb, oder innerhalb diesen X Kreise jetzt noch viele weitere kleine Kreischen, zwingen sich doch sicher einige Fragen nach dem Sinn so vieler Standorte auf.


Das habe ich vor kurzem auch schon geschrieben, und da wurde ich von den meisten in der Luft zerrissen...


Geschrieben von Willem BaaijAlso, die Abwertung der Feuerwehrtätigkeit im Niedriglohnbereich halte ich allerdings für klaren Unsinn. Eine Differenzierung und stärkere Spezialisierung muss her. Wenn ich mal so durch Internetseiten stöbere und mir das Vorgehen bei Einsätzen ansehe, sehe ich gewaltige Unterschiede. Es gibt viele Einsätze die mit 2 Mann problemlos zu bewältigen sind, wie z.B. Türöffnungen. Große Wehren, bzw. BF?s praktizieren das auch und da kommt wahrlich kein Stress hoch. Kenne aber umgekehrt auch Situationen auf dem Land, wo aus Angst für die Tagesverfügbarkeit in solche Einsatzlagen, gleich 2 Dorfwehren alarmiert werden, und man zur Türöffnung mit 4 Fahrzeuge und 20 Mann angestürmt kommt, und alle rauscht das Adrenalin nur so durch den Adern. Hier stelle ich mir ganz andere Konzepte vor.

Ich denke auch, dass diese "Kreis-Wachen" eine Spezialisierung erhalten, die auf das Gefahrenpotential des Ausrückegebietes abgestimmt sein muss. In einem ländlichen Ausrückegebiet mit wenig Industrie, bei der kein Umgang mit großen Mengen an gefährlichen Stoffen und Gütern herrscht, muss ich keinen Gefahrgut-Zug vorhalten. Hier könnte man Alarmierungsstufen wie bei TUIS einführen und diesen Einsatzbereich von überregionalen Einheiten abdecken lassen. Mein Motto: "Wenn ich gewisse Gefahrenpotentiale im eigenen Ausrückegebiet nicht habe, brauche ich auch keine darauf spesialisierten Einheiten vorzuhalten!" Viele der heutigen FFen halten jedoch Geräte vor, die eigentlich in ihrem Ausrückebereich unnötig sind weil sie denken es könnte ja mal etwas passieren. Und wenn dann mal nach x Jahren etwas passieren sollte kennt sich niemand gut genug mit der Materie aus und der Einsatz geht eventuell in die Hose.
Bei vielen FFen werden kleine Einsätze zum "Kreisfeuerwehrtag" ausgeweitet, dadurch entstehen vermeidbare Kosten die absolut unnötig sind. Ebenso wird dadurch ein unprofessionelles Vorgehen begünstigt."Ganz ruhig, jeder kommt mal dran!"



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