| Rubrik | Einsatz |
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| Thema | VW-Bus 'zerrissen' | 17 Beiträge |
| Autor | Henn8ing8 K.8, Dortmund / NRW | 718635 |
| Datum | 21.03.2012 17:50 MSG-Nr: [ 718635 ] | 8612 x gelesen |
| Infos: | 21.03.12 Schwerer Verkehrsunfall auf der A5: VW-Bus "zerrissen"
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Hallo,
Geschrieben von Andreas R.das es ein relativ neues Auto (T5 ?) in dieser Größe so zerreisen kann hätte ich nicht für möglich gehalten.
So ein Auto besteht einfach aus verschiedenen Blechteilen, die zusammen gepunktet und -geklebt sind.
Die Konstruktion ist für bestimmte Kräfte ausgelegt, die sie im Betrieb schadlos überstehen und im Fall eines Unfalls mit definierter Verformung beantworten soll.
Werden nun diese Kräfte erheblich überschritten, verlässt man den Auslegungsbereich und die Struktur kollabiert auf vorher nicht unbedingt vorhersehbare Weise..
Im hier vorliegenden Fall dürfte der im Vordergrund stehende Baum zwischen Motorblock und rechtem Radhaus eingefädelt haben (evtl. sogar zwischen Längsträger und Radhaus?). Wenn der vordere Aufprallträger einmal überwunden (weggeknickt) und die Achshälfte abgerissen ist, bietet die Struktur dann wenig Widerstand, und das Seitenteil wird vom restlichen Wagen abgeschält. Dabei hat es hier offensichtlich das Dach mitgenommen.
Für einen Insassen ist das nicht unbedingt der schlechteste Unfallverlauf, wenn er nicht gerade in dem Bereich sitzt, in dem der Baum durch das Fahrzeug wandert. Hätte sich das Fahrzeug seitlich um den Baum gewickelt oder die ganze Energie durch Verformung von vorne umgesetzt, wäre sowohl die Verformung des Fahrzeugs als auch die Verzögerung für einen Insassen fatal gewesen.
Auch in der technischen Rettung kann man sich die geringere Festigkeit gegen Zugbelastung zum Nutzen machen, indem man bestimmte Teile leichter abreißen als abschneiden kann.
Gruß,
Henning
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