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RubrikEinsatz zurück
ThemaPoing: Fahrer ignoriert Absperrmaßnahmen, Feuerwehrangehöriger wird verletzt.   75 Beiträge
AutorChri8sti8an 8F., Wernau / Baden-Württemberg775763
Datum26.10.2013 10:35      MSG-Nr: [ 775763 ]17058 x gelesen

Geschrieben von Sebastian W.Wozu fesseln, wenn nicht gewalttätig oder sonstwie gefährlich? Um zu zeigen, wer der Boss ist, gell?

Er hat davor einen Angriff mit einem potenziell gefährlichen Gegenstand in Form seines Kraftfahrzeuges ausgeführt. Reicht Dir das nicht als Anzeichen der Gewalttätigkeit?
Dazu kommt, dass ein Streifenwagen in D keine sichere Abtrennung zwischen Hinterem und vorderem Bereich hat. Sprich die Beamten haben hinter sich sonst einen Tatverdächtigen/ Täter sitzen, der frei agieren kann. Deshalb gehört bei mir jeder Tatverdächtige der hinten in die grünne Minna rein kommt geschlossen. Du weißt nie, was der an Unsinn vor hat, vor allem, wenn er sich seiner Lage bewußt wird. Das geht vom Festklammern und Widerstand wenn er am Revier wieder aussteigen soll bis hin zu einem Fluchtversuch oder Angriff während der Fahrt. Das vermeidet man, indem man ohne Ansehen der Person und der Tatumstände einfach alle Verdächtigen schließt. Dann gubt es auch keine Diskussionen im EInzelfall, ob das jetzt "nötig" ist, da es als Standardmaßnahme für alle Fälle angewandt wird. Reine Arbeitssicherheit.


Geschrieben von Sebastian W.Du weißt doch, wofür U-Haft ist, was soll also der Unsinn mit dem Einsperren immer? Auch um zu zeigen, wer der Boss ist?

Um sicher zu stellen, dass im Rahmen des Beschleunigten Verfahrens der Angeklagte auch 48h Später pünktlich morgens um 8 zur Verfügung steht, damit die knappe Zeit die ein Richter hat nicht durch zu spät kommen oder Abwesenheit des Angeklagten vergeudet wird.


Geschrieben von Sebastian W.Ein halbes Jahr Knast. Job weg, Frau weg, Zukunft im Arsch. "Nur" weil er scheiße Auto fährt. Sag mal merkst du überhaupt noch was!?

Hätte er sich das vorher überlegen können? Ja. Also kein Mitleid. Es geht nicht um eine läßliche Verfehlung aus Fahrlässigkeit, sondern um einen Tat mit Vorsatz. Bei der eine Gefährdung eines anderen Menschen mindestens billigend in Kauf genommen wird. Das hat mit scheiße Autofahren nichts mehr zu tun. Scheiße Autofahren ist nicht einparken können oder auf der mittleren Spur der BAB zu schleichen obwohl rechts frei ist oder mal zu schnell zu fahren. Aber nicht eine andere Person vorsätzlich an einer Absperrung (die alleine schon sagt: Du darfst hier nicht durch) mit dem Fahrzeug zur Seite zu schieben.


Geschrieben von Sebastian W. Und mit dem Bau der ganzen neuen Gefängnisse schaffen wir tausende sichere Arbeitsplätze.


Nö. Für diese leichten Fälle würde ich auf Einrichtungen zurück greifen, wie sie Sheriff Jo betreibt. Das reicht.


Geschrieben von Sebastian W.nd auch im Waschlappen-Rechtsstaat BRD bekäme er mit einer ordentlichen Geldstrafe und einigen autofreien Wochen eine m.E. angemessene Strafe.

Da bin ich mir in D leider nicht sicher, ob das was da raus kommt wirklich angemessen ist. Zumal Geldstrafen längst nicht die läuternde Wirkung haben, wie ein durchgeführter Freiheitsentzug. Teilweise werden diese Geldstrafen bei bestimmten Handlungen von den Tätern sogar bewußt mit "eingepreist".


Geschrieben von Sebastian W. Es macht mich traurig, dass solch indifferenten Thesen so mehrheitlich zugestimmt wird (siehe Balken stand jetzt: groß und grün). Ich dachte/hoffte, polemische Hetze käme in der heutigen Zeit nicht mehr so gut an.


Wenn Du Dich draußen im durchschnittlichen Volk umhörst dann merkst Du immer mehr Unmut über genau diese Entwicklung. Und Du merkst immer mehr, dass das Vertrauen in den Rechtsstaat schwindet. Und dann ist der nächste (erwartbare) Schritt, dass in einzelnen Fällen das Recht in die eigene Hand genommen wird, da vom Rechtsstaat keine Lösung erwartet wird. In bestimmten gesellschaftlichen Gruppen hat sich daher schon eine eigene "Paralleljustuiz" entwickelt. Und dann sind wieder alle ganz betroffen, dass so etwas bei uns passieren kann. Wenn Du ein Beispiel für das Versagen der dt. Justiz bei einfachsten Fällen brauchst , dann lass Dir von Jürgen doch einfach seine Leidensgeschichte mit den Herren A. oder H. erzählen. Da hätte man 90% davon vermeiden können, wenn die Justiz richtig und effizient funktionieren würde.

Dieser Beitrag gibt ausschließlich meine persönliche Meinung zum Thema wieder!

Christian Fischer
Wernau

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