| Rubrik | Einsatz |
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| Thema | Rechnung 60000 gestellt, und jetzt 51000 bezahlen | 31 Beiträge |
| Autor | Dirk8 S.8, Lindau / Bayern | 850079 |
| Datum | 21.06.2019 15:53 MSG-Nr: [ 850079 ] | 989 x gelesen |
Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft e.V.
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Hallo,
Geschrieben von Volker L.Wasserrettung ist erst einmal Zuständigkeit der DLRG. Aöso war die DLRG für diesen einsatz zuständig.
Zuständigkeit der Wasserrettung bei der DLRG; sicher?! Oder bei der BRK/Wasserwacht? Im Kern aber völlig egal.
Wenn man den Bericht am Anfang liest, dann bekommt man schon Mitleid Auf Kosten sitzengeblieben bzw. müssen für Einsatz draufzahlen....
Wenn man die Einsatzberichte durchliest kommt man aber schon ins Grübeln.
In einigen Berichten wird geschrieben, dass Wasserwacht, DLRG und Boote der Feuerwehr auf Bereitschaft waren. => Kein Eingreifen von der Wasserseite.
Schwerpunkt der Maßnahmen war wohl die Befreiung der zwei Mannschaftsmitglieder. Ich gehe mal davon aus, das man hier die DLRG nicht gebraucht hat.
Die Passagiere wurden über einen Steg vom Schiff geholt. Auch hier wird die DLRG keinen nennenswerten Einsatzauftrag oder Beitrag geleistet haben. Die Rechnung des THW für den Steg dürfte überschaubar gewesen sein.
Der Transfer mit MTW/Bus in Hallen wurden im Wesentlichen vom Betreuungsdienst (BRK, ASB?) durchgeführt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Passagiere eine Betreuung, Versorgung durch die DLRG gebraucht haben, zumindest geht das aus den Berichten nicht hervor.
Jetzt frage ich mich, wie jemand bei der DLRG Erlangen auf die Idee kommt, eine Rechnung über 60.000 zu stellen?! Da kann man nur sagen, Bomben Geschäft über die Ziffer abzurechnen! (Die Leute vom Schiff zu holen und zu betreuen ist mit ein Evakuierung nach Bombenfund zu vergleichen. Wobei die Betroffenheit noch eine andere ist.)
Mit dem gleichen Motiv könnten BRK, ASB eine Rechnung in gleicher oder ähnlicher Höhe für die Betreuung an Land ausstellen, oder?
Oder wurde die Rechnung stellvertretend für die anderen Organisationen (BRK, ASB) gestellt - eher unwahrscheinlich?!
Nur das würde im Ansatz Sinn machen. Aber nachdem die DLRG offensichtlich keine Forderungsmanagment hat, ist das auch eher unwahrscheinlich.
Die Rederei braucht eigentlich keinen Dritten um festzustellen, dass die Rechnung nicht passen kann. Der Vorgang an sich wirft schon viele Fragen auf.
Leider gibt es keine Aufstellung über die Personalstärke der DLRG Erlangen. Dechsendorf war aber lt. einer Quelle mit 2 Mann vor Ort! Die haben sich im Nachhinein vermutlich die Aufgen gerieben haben. Woher haben die überhaupt erfahren wie groß die Rechnung war?
Das die Aktion mit der Anzeige völlig daneben ist, dürfte klar sein. Derjenige hat der DLRG als Organisation einen Bärendienst erwiesen.
Das ist eine Aufforderung die Zahlung bei Einsätzen zu verweigern.
Die Rederei wird zukünftig einer Spende auch nicht aufgeschlossen sein.
Gruß
Dirk
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