Dass die Bürgermeisterin von Wolfersdorf Wölfle heißt, spricht schon für ein humoristisches Drehbuch. Das scheint ein klassischer Fall zu sein, wo man sich objektiv gar nicht auf eine Seite stellen mag, sondern belustigt zuschaut und allen Beteiligten ein freundliches Kopfschütteln entgegenbringen kann. Jedenfalls scheint der Zaun dort beim Ausrücken ja so ein massives Problem zu sein, wenn man liest was das alles für Folgen hat: Unfallgefahr, hochgefährlich, Hilfsfrist nicht zu halten... Ach du liebes bisschen.
Wenn man sich dann aber die Platzverhältnisse hier im Video etwas mehr anschaut, also mal über den Zaunrand blickt, könnte man meinen, es hakt da wohl auch noch an ein paar anderen Ecken. Es fallen dann dem objektiven, belustigten Beobachter schon ein, zwei kurzfristig umsetzbare Lösungen feuerwehrseitig/gemeindeseitig ein, mit denen man dann dem Nachbar freundlich winken könnte, und die weitaus günstiger sind.
Andererseits sollte man bei Pachtpreisen von 7.200 Euro/Jahr/15qm eh überlegen, das Feuerwehrhaus abzureißen und zu schauen, was der Boden da genau für Bodenschätze beherbergt, die diesen Preis hervorrufen. Wenn die Gemeinde dann in den Goldabbau eingestiegen ist, könnte man ein Gerätehaus mit leidlich angemessenen Stellplatzgrößen bauen, sich selbst einen goldenen Zaun drumherum stellen und die Halteverbotsschilder gegenüber der Ausfahrt an güldenen Pfählen anbringen, und dann dem streitbaren Nachbarn zur Einweihung sogar noch ne Bratwurst ausgeben.
"Experten sind Leute, die 99 Liebesstellungen kennen, aber kein einziges Mädchen"
(Didi Hallervorden)
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