https://www.idf.nrw.de/service/downloads/pdf/2019/fachempfehlung_brandbekaempfung_zur_menschenrettung.pdf
Vielleicht hilft dieses, meiner Meinung nach brandaktuelle, "Positionspapier" etwas. Ich darf an einer feststoffbefeuerten Ausbildungsstätte mit ausbilden. Wenn die Feedbacks der (internationalen) Teilnehmer stimmen, wovon ich ausgehe da anonym abgegeben, dann sind wir was der Stand der Ausbildung angeht ganz gut dabei.
Wir haben unsere Modulausbildung an dieses Papier angepasst. U.a. weg vom ausnahmslosen Sprüh- oder Vollstrahl. Hin zur dynamischen Strahlrohrführung. Der Rohrführer / der Trupp muss m.M. nach dahin gebracht werden. Hebel auf, schauen was mit der aktuell eingestellten Strahlform erreicht wird - wenns erfolgreich ist weitermachen. Wenn kein Einfluss auf das Feuer / die Lage erkennbar ist, am Strahlbild was ändern. Ich fahre bei einer Feuerwehr im Tagalarm mit. Diese hat für alle ersten Autos der Abteilungen Hohlstrahlrohre mit 400l/min beschafft, und das nicht weil grad Geld da war;-). Es war schon immer so: Viel, schnell und effektiv hilft immer.
Das, und alle anderen Punkte dieser für meine Meinung nach hervorragenden Empfehlung, sind auch ohne zu belegende Lehrgänge an irgendwelchen auf Jahre ausgebuchten Landesfeuerwehrschulen auf Standortebene zu vermitteln, zu testen, zu trainieren und zu festigen. Das geht ohne viel Aufwand und zu besorgender Technik.
Bsp.: Einfach mal ein Stück Flatterband direkt neben einen schönen Sprühstrahl und dann neben einen sauberen Vollstrahl halten.... Und dann die Hintergründe, Folgen, Vor- und Nachteile beschreiben können.
Grüße aus Baden!
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