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ThemaWas ist eigentlich 'Kameradschaft' ?32 Beträge
RubrikFreiw. Feuerwehr
 
AutorJose8f M8., Dillingen / Saar / Saarland707771
Datum 25.12.2011 22:3224627 x gelesen
Eines der ewigen Verständnisprobleme, das ich im deutschen Feuerwehrwesen habe, ist die Sache mit der Kameradschaft: In manchen Feuerwehren redet man drüber und fordert dazu auf, in anderen ist einfach ein Zusammenhalt da.

Ich habe Glück, denn in meinem Löschzug gehöre ich einfach dazu.
Ich vertraue meinen Kumpels und Kumpelinen, sie vertrauen mir. Es macht mir Spaß und ist letztendlich eine Ehre für mich, mit Ihnen zusammenzuarbeiten (auch wenn das etwas kitschig klingen mag). Das wäre das, was ich denn am ehesten unter Kameradschaft verstünde.

Dann gibt es da die anderen Konzepte, die ich Laufe meiner Feuerwehrjahren kennenlernen durfte:

-Auf der Jahreshauptversammlung wird während des Absingens von: Ich hatt einen Kameraden für 3 Minuten zwangsläufig das Lästern über die unfähige Führung, die Kollegen, die Geizigkeit der Stadt und alles andere unterbrochen, danach nach Kräften wieder aufgeholt.

-Nachdem irgendjemand irgendeinen gewünschten Posten nicht bekommen hat und melodramatisch zurücktrat, fordert die Führung zur Kameradschaft auf, man müsse ja schließlich weiterhin zusammenarbeiten.

-Irgendwelche selbsternannten Vorbilder referieren über die defizitäre Kameradschaft und fordern die beim Dienst Anwesenden (!) auf, die Kameradschaft zu verbessern indem man regelmäßig an den Diensten teilnimmt.

-Kameradschaft wird als die Bereitschaft verstanden, auf irgendwelchen Feuerwehrfesten in der umliegenden Provinz in erster Garnitur und im Gleichschritt einzumarschieren um die Verbundenheit der Feuerwehren zu demonstrieren (Interessanterweise stehen darauf praktisch nur diejenigen, die mangels jeglicher militärischer Grundausbildung dafür sorgen, dass das Ganze zum extremen Trauerspiel wird.)

-Kameradschaft erreiche man am Besten durch eine Hierarchie in der jeder weiß wo sein Platz ist und führt deshalb vergleichbar zur Bundeswehr Mannschaften (Feuerwehrleute), Unteroffiziere (Gruppenführer) und Offiziere (Zugführer) ein. Es wird kaum jemand überrasche dass er Vorschlag von einem Gruppenführer kam der sich mehr Respekt von seiner Mannschaft wünschte...

Inzwischen gibt es aus meiner Sicht Kollegen, die füreinander da sind, sich fair verhalten, sich nicht im Stich lassen und solche, die sich gern als Kamerad bezeichnen.

Wo fängt das nun an und wo hört es auf?
Ich halte es für mich so, dass jeder seinen Vertrauensvorschuss bekommt.
Wer versucht sich wiederholt vor Arbeit zu drücken, mich reinzulegen, gefährlichen Blödsinn veranstaltet oder ähnliches braucht diesen Vorschuss unter Umständen irreparabel in der Art und Weise auf, dass ich nicht mehr mit ihm zusammenzuarbeiten wünsche.
Ist das unkameradschaftlich? Ich empfinde es nicht so, denn ich wünsche in einem kompetenten und motivierten Team zu arbeiten wenn es drauf ankommt.

Alle anderen Appelle zur Kameradschaftlichkeit sind für mich eine klägliche Nummer:
Etwas, dass nicht vorgelebt wird lässt sich nun mal nicht durch eine Dienstanweisung heilen.

Gibt es dazu andere Erfahrungen?


Gruß aus dem Saarland

Jo



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AutorSeba8sti8an 8K., Grafschaft / RLP707779
Datum25.12.2011 23:3116871 x gelesen
Geschrieben von Josef M.-Auf der Jahreshauptversammlung wird während des Absingens von: Ich hatt einen Kameraden für 3 Minuten zwangsläufig das Lästern über die unfähige Führung, die Kollegen, die Geizigkeit der Stadt und alles andere unterbrochen, danach nach Kräften wieder aufgeholt.
-Nachdem irgendjemand irgendeinen gewünschten Posten nicht bekommen hat und melodramatisch zurücktrat, fordert die Führung zur Kameradschaft auf, man müsse ja schließlich weiterhin zusammenarbeiten.
-Irgendwelche selbsternannten Vorbilder referieren über die defizitäre Kameradschaft und fordern die beim Dienst Anwesenden (!) auf, die Kameradschaft zu verbessern indem man regelmäßig an den Diensten teilnimmt.
-Kameradschaft wird als die Bereitschaft verstanden, auf irgendwelchen Feuerwehrfesten in der umliegenden Provinz in erster Garnitur und im Gleichschritt einzumarschieren um die Verbundenheit der Feuerwehren zu demonstrieren (Interessanterweise stehen darauf praktisch nur diejenigen, die mangels jeglicher militärischer Grundausbildung dafür sorgen, dass das Ganze zum extremen Trauerspiel wird.)
-Kameradschaft erreiche man am Besten durch eine Hierarchie in der jeder weiß wo sein Platz ist und führt deshalb vergleichbar zur Bundeswehr Mannschaften (Feuerwehrleute), Unteroffiziere (Gruppenführer) und Offiziere (Zugführer) ein. Es wird kaum jemand überrasche dass er Vorschlag von einem Gruppenführer kam der sich mehr Respekt von seiner Mannschaft wünschte...
Inzwischen gibt es aus meiner Sicht Kollegen, die füreinander da sind, sich fair verhalten, sich nicht im Stich lassen und solche, die sich gern als Kamerad bezeichnen.
Hey Kamerad, wir waren doch noch nie gemeinsam in einer Wehr, oder? ;-)

Geschrieben von Josef M.Was ist eigentlich 'Kameradschaft'?
Wenn man "Kameradschaft" unbedingt einheitlich definieren will, kann man vielleicht § 12 des Soldatengesetzes nehmen, da hat das schonmal jemand versucht:Der Zusammenhalt [der Bundeswehr] beruht wesentlich auf Kameradschaft. Sie verpflichtet [alle Soldaten], die Würde, die Ehre und die Rechte des Kameraden zu achten und ihm in Not und Gefahr beizustehen. Das schließt gegenseitige Anerkennung, Rücksicht und Achtung fremder Anschauungen ein.
Spezifisch als Feuerwehrangehöriger kann ich mich darin aber nicht wiederfinden. Denn der ganze Kram sollte sich eigentlich doch auch im normalen Miteinander bemerkbar machen. Das gilt für Freunde, Kollegen, Bekannte, und alle die sonst noch so auf dieser Erde rumleben. Aber extra für die Feuerwehr"kameraden" brauch ich dafür noch diesen hochgesteckten Begriff? Absolut verzichtbar.
Daher meine persönliche Ansicht:
Was ist eigentlich 'Kameradschaft'?
Ein im Feuerwehrbereich gleichermaßen antiquitierter, überflüssiger und oft einfach nur unheimlich blöder Begriff. Letzteres vor allem deshalb, weil den mir bisher niemand so wirklich erläutern konnte, selbst (und insbesondere) diejenigen nicht, die mir vorher noch lautstark (oder buchstabenreich...) attestierten, dass ich dagegen verstoßen bzw. es nicht leben würde.


Meine Meinung. Wäre langweilig, wenn die jeder hätte.
...Ich twitter nicht, ich bin nicht bei Facebook...Ich finde das alles total schrottig und verfluche den Tag, an dem dieser ganze Dreck kam. Es lenkt vom Wesentlichen und vom sozialen Miteinander ab... (Anke Engelke)

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AutorStef8fen8 B.8, Bad Urach / BW707780
Datum25.12.2011 23:3416112 x gelesen
Servus Jo,

zuerst mal von deinem ehemaligen Kameraden, auf unsere gemeinsamen Feuerwehrjahre bezogen, frohe Weihnachten.

Du sprichst mir aus der Seele und du weißt warum......

Liebe Grüße aus Urach


Und Gott fragte die Steine: Wollt ihr Feuerwehrmänner werden! Und die Steine antworteten: NEIN dafür sind wir nicht hart genug.

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AutorHara8ld 8S., Köln / NRW707781
Datum26.12.2011 00:5516046 x gelesen
Vieleicht sollte man Kameradschaft genau so deffinieren, wie auf der Arbeit den Kollegen. Auch in Vereinen haben wir eine formelle Gruppe, die man nicht zwangsweise mit Freunden oder Bekannten besetzt ist.


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AutorMich8ael8 O.8, Waldeck-Sachsenhausen / Hessen707782
Datum26.12.2011 02:2615656 x gelesen
Geschrieben von Josef M.Eines der ewigen Verständnisprobleme, das ich im deutschen Feuerwehrwesen habe, ist die Sache mit der Kameradschaft: In manchen Feuerwehren redet man drüber und fordert dazu auf, in anderen ist einfach ein Zusammenhalt da.
Aus meiner Erfahrung heraus ist Kameradschaft ein Band des Zusammenhalts das sich gerade dadurch bildet, dass man schwierige Situationen gemeinsam durchlebt.
Geschrieben von Josef M.Ich habe Glück, denn in meinem Löschzug gehöre ich einfach dazu.
Ich vertraue meinen Kumpels und Kumpelinen, sie vertrauen mir. Es macht mir Spaß und ist letztendlich eine Ehre für mich, mit Ihnen zusammenzuarbeiten (auch wenn das etwas kitschig klingen mag). Das wäre das, was ich denn am ehesten unter Kameradschaft verstünde.

optimaler Fall...! So solls laufen.
Mir fehlt in deiner Aufzählung der "Kameradschaftsabend" der sich dadurch auszeichnet dass man gemeinsam möglichst große Mengen Alkohol vernichtet. Der beste Kamerad ist hierbei derjenige der a) Die größte Menge Alkohol !ausgibt! oder b) derjenige der die meisten Kameradschaftsfloskeln á la bei "Opa war die Leistungsübung noch eine Herausforderung" abgibt.
Ausserdem sind doch diejenigen Führungskräfte die besten Kameraden die sich am besten an das "Wollen" der Mannschaft anpassen.
Halte mich da lieber an meinen ehemaligen Hauptfeldwebel: "XYZ, merk dir eins! "Wer führen will ist oftmals einsam!"" - klar die Freiwilligen müssen mir folgen wollen, aber irgendwo habe ich eine Verantwortung der ich gerecht werden muss!


einzig und allein meine private Meinung...

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AutorCars8ten8 K.8, Hambühren LK Celle / Niedersachsen707784
Datum26.12.2011 08:0715425 x gelesen
Geschrieben von Josef M.Wo fängt das nun an und wo hört es auf?
Ich halte es für mich so, dass jeder seinen Vertrauensvorschuss bekommt.
Wer versucht sich wiederholt vor Arbeit zu drücken, mich reinzulegen, gefährlichen Blödsinn veranstaltet oder ähnliches braucht diesen Vorschuss unter Umständen irreparabel in der Art und Weise auf, dass ich nicht mehr mit ihm zusammenzuarbeiten wünsche.
Ist das unkameradschaftlich? Ich empfinde es nicht so, denn ich wünsche in einem kompetenten und motivierten Team zu arbeiten wenn es drauf ankommt.

Alle anderen Appelle zur Kameradschaftlichkeit sind für mich eine klägliche Nummer:
Etwas, dass nicht vorgelebt wird lässt sich nun mal nicht durch eine Dienstanweisung heilen.

Hallo Joseph,

in diesem Teil hast du es auf den Punkt gebracht bzw. sprichst du mir aus der Seele......jeder bekommt ein Rabattmarkenheft.
Mir ist nicht so wichtig ob jemand nach Dienstschluss noch auf ein Kaltgetränk bleibt oder ne Bockwurst vertilgt. Auch wenn jemand keine Lust auf Kreisfeuerwehrtage oder die Kameradschaftsfahrt hat verstehe ich das. Ich will mich nur auf ein Team verlassen können das funktioniert damit wir unsere Aufträge erfüllen können. Das geht nur bei regelmäßiger Teilnahme am Ausbildungsdienst. Wer sich ohne Kommentar davor drückt und mir nicht sagt warum, sorgt selbst dafür, dass das Rabattmarkenheft irgendwann voll ist.

Gruß,
Carsten



Meine Meinung steht fest, bitte verwirren Sie mich nicht mit Tatsachen;-)

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AutorKlau8s S8., München / Bayern707785
Datum26.12.2011 09:0315573 x gelesen
Was ist eigentlich 'Kameradschaft' ?

Eine Phrase?



Der Tod stellt aus versorgungsrechtlicher Sicht die stärkste Form der Dienstunfähigkeit dar.


Hier geschriebenes ist alles privat und nicht meines Dienstherrn's

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AutorJan 8M., Saarbrücken / Saarland707788
Datum26.12.2011 09:4515220 x gelesen
Hallo,

Gerade die sache mit dem disziplinieren der anwesenden Kameraden begegnet mir öfters. Gerade bei diesem Punkt kommt es mir so vor das das einfordern von Kameradschaft durch Führungskräfte die Selbstreflexion der Führungskräfte verhindert. Denn für Kameradschaftliches handeln ist ja jeder selbst verantwortlich somit wird die Schuld auf andere abgeladen anstatt zu überlegen was habe Ich falsch gemacht oder was kann ich besser machen um die Kameradschaft zu fördern.

Gruß Jan


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AutorHelm8ut 8R., Dietzenbach/Deutschland / Hessen707792
Datum26.12.2011 10:3215355 x gelesen
Einfach mal lesen:

http://de.wikipedia.org/wiki/Kameradschaft


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AutorKlau8s S8., München / Bayern707793
Datum26.12.2011 10:3415182 x gelesen
Hallo Helmut,
Du hast schon das Fragezeichen gesehen ?



Der Tod stellt aus versorgungsrechtlicher Sicht die stärkste Form der Dienstunfähigkeit dar.


Hier geschriebenes ist alles privat und nicht meines Dienstherrn's

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AutorUlri8ch 8C., Düsseldorf / NRW707796
Datum26.12.2011 10:5015747 x gelesen
Geschrieben von Josef M.-Irgendwelche selbsternannten Vorbilder referieren über die defizitäre Kameradschaft und fordern die beim Dienst Anwesenden (!) auf, die Kameradschaft zu verbessern indem man regelmäßig an den Diensten teilnimmt.

Kameradschaft im Sinne der Gefahrenabwehr (oder des Militärischen, was eigentlich das gleiche ist - auch wenn das vielen nicht passt) funktioniert m.E. nur aus sich selbst heraus, indem jede(r) sich vernünftig und die Führungskräfte bzw. Ausbilder im wahrsten Sinne vorBILDlich verhalten. Das führt dazu, dass das zwischenmenschliche Miteinander funktioniert und man weiß, dass man sich jederzeit aufeinander verlassen kann. (Insofern ist das für mich wie eine enge Freundschaft, ohne zuviel Bezug zum "Privaten", was nicht heißen soll, dass man unter "Kameraden" nicht auch enge Freunde finden kann.)

Kameradschaft kann man m.E. nicht "einfordern". Muss man das - oder glaubt man das zu müssen, läuft etwas gewaltig schief.


-----

mit privaten und kommunikativen Grüßen


Cimolino

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AutorRein8er 8H., Rosport / Entfällt707800
Datum26.12.2011 11:0715018 x gelesen
ich hab mir mal sagen lassen müssen:

"Kameradschaft ist wenn der Kamerad schafft."


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AutorHelm8ut 8R., Dietzenbach/Deutschland / Hessen707801
Datum26.12.2011 11:2814900 x gelesen
Ja!!!


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AutorKlau8s S8., München / Bayern707802
Datum26.12.2011 11:2914919 x gelesen
gut :-)



Der Tod stellt aus versorgungsrechtlicher Sicht die stärkste Form der Dienstunfähigkeit dar.


Hier geschriebenes ist alles privat und nicht meines Dienstherrn's

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AutorStef8an 8W., Edewecht / Niedersachsen707807
Datum26.12.2011 12:0915190 x gelesen
Das ist auch mein Ansatz einer Defintion. Kamerad/Kameradin ist eher ein Synomym der Freiwilligen Feuerwehr für Kollege/Kollegin im Berufsleben und wird nicht (mehr) in dem Sinne "Seit an Seit bis in den Tod" verwendet. Auch im Berufsleben muss ich mich i.d.R. auf meine Kollegen verlassen können und ihnen vertrauen, was ja auch häufig in anderen Bereichen als Kameradschaft interpretiert wird. Denn nur bei guter Zusammenarbeit kann eine Firma erfolgreich sein, was auch für das "Unternehmen" Feuerwehr gilt.


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AutorJan 8K., Niederlungwitz / Sachsen707815
Datum 26.12.2011 13:1124824 x gelesen
Mahlzeit!

Mal frei nach Gunter Gabriel:

Kameradschaft ist ...

... miteinander zum Lösen einer Aufgabe 100% zu geben (Einsatz), und dafür zu sorgen das die 100% immer mehr Wert sind (Ausbildung) ..
... den Kamerad nicht erst "ins Messer laufen zu lassen" wenn ich die Klinge vom anderen Blickwinkel schon lange sehe...
... den Kamerad dahin zu stellen wo er seine beste Arbeit machen kann, und nicht dorthin wo er mich bei meiner "Gala" nicht stört, auch wenn ich dann unter ihm stehe ....
... einfach bissel auf meinen Kameraden aufzupassen, um ihn vor "Schäden" zu schützen, seien es Körperliche, Seelische, Ehre, Achtung ....
... zu akzeptieren das "viele Arschlaader, viele Köpp" bedeutet und es nicht das Sägen am Ast ist wenn eine "Mannschaft" differierende Meinungen und Anschauungen hat ...
... eine Brieftasche/ein persönlicher Gegenstand/u.ä. wochenlang auf dem Spint liegenbleibt ...
...


Kameradschaft ist nicht ...
... bei jeder Alkoholvernichtungsaktion der "Gruppe" oder der "Grüppchen" mit Anwesenheit zu glänzen ...
... jede noch so bescheuerte Idee derer die Kameradschaft einfordern mitzumachen, egal ob in Einsatz, Vorbereitung, Ausbildung, "Vereinsleben" wenn man damit seine Wissen, Anschauung, ggf sogar Körper gefährdet ..
... irgendwelche Sachen die nicht so gelaufen sind wie es sein soll (von Straftaten, OWis, wissentlichen Gefährdungen ganz zu schweigen) wegen des Mäntelchens der Kameradschaft "totzuschweigen" ...
...

Die Aufzählungen sind sicher nicht vollständig, und jeder könnte zu jeder Aufzählung noch sicher ein Beispiel hinzufügen.
Im Großen und Ganzen ist aber der §12 Soldatengesetz für mich die schlüssigste Definition des Kameradschaftsbegriffs.

Kameradschaft bedeutet für mich ohne ansehen der "Person des/der Kameraden" das Ziel der jeweiligen Organisation (hier Feuerwehr->schnelle, professionelle Hilfe in Notsituationen) mit dem besten Ergebniss für das "Opfer" und die Kameraden zu Ende zu bringen!

Das Kameraden auch Freunde sein können, ist in Ordnung, manchmal hab ich aber das Gefühl das vieles einfacher ist, wenn nicht zuviele Freunde zusammenarbeiten ....

So nu ma Feuer frei ...
Gruß Jan


... immer nur meine Meinung die hier geschrieben ist!

... angemeldete User dürfen Schreibfehler behalten wenn sie welche finden, unangemeldete Leser dürfen mich gern darauf ansprechen! ;-)

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AutorRalf8 L.8, Pfungstadt / Hessen707831
Datum26.12.2011 15:3914925 x gelesen
moin moin,

danke, dazu muss man nicht mehr sagen - das sollten sich nur mal einige hinter den Spiegel hängen, aber leider gibt es noch genug Leute, die sich nicht angesprochen fühlen, es aber sein sollten.

Ich wünsch noch einen schönen Weihnachtsrest

Ralf LEistner


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AutorFlor8ian8 B.8, Völklingen / Departement Saare 707890
Datum27.12.2011 08:0014660 x gelesen
Ich habe sehr viele hässliche Seiten der Kameradschaft erlebt und hoffe das sich einiges jetzt wieder im positiven Sinne ergibt.

Ansonsten verweise ich mal auf diese Diskussion.


Grüße, BeschFl

für die stillen Mitleser aus gegebenen Anlass: Die Gedanken sind frei..

"Eine kleine Revolution ab und zu ist eine gute Sache." (Marko Ramius)

"Die Talente machen die Arbeit, und die Marktschreier bestimmen wo's lang geht." (Tom Clancy)

Sehen Sie, es gibt nur eine Konstante, eine Universalität. Es ist die einzige echte Wahrheit:
Kausalität. Aktion - Reaktion. Ursache und Wirkung

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AutorKlau8s W8., Oer-Erkenschwick / Nordrhein-Westfalen708368
Datum30.12.2011 12:0114662 x gelesen
IST DAS KAMERADSCHAFT...?


http://www.stimberg-zeitung.de/lokales/oer-erkenschwick/leserbriefe-stellungnahmen/-Marc-Huebner-hatte-nie-eine-Chance-seine-Ideen-zu-verwirklichen;art1885,632508


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AutorThom8as 8H., Langgöns / Hessen708381
Datum30.12.2011 12:2714407 x gelesen
Es ist noch weniger Kameradschaft dieses Thema auch noch hier in aller Offentlichkeit
diskutieren zu wollen, zumal nur eine Seite der Medaille dargestellt ist.
Das gehört untereinander in eurem Löschzug ausgetragen und nicht in der Öffentlichkeit.
Dem Feuerwehrwesen wird mit solchem Verhalten in der Öffentlichkeit ein Bärendienst erwiesen.
Der unbeteiligte Leser wundert sich ob solchem Verhalten, der Feuerwehr nicht geneigte Leser bekommt Wasser auf seine Mühle im Sinne von "ich habe es ja schon immer gesagt".
Zwischenmenschliches gehört zwischen die Menschen und nicht in die Öffentlichkeit.


Alles nur meine persönliche Meinung
Gruß
Thomas

Besucht uns unter www.feuerwehr-niederkleen.de

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AutorThom8as 8K., Hermeskeil / Rheinland-Pfalz708395
Datum30.12.2011 13:1114200 x gelesen
Hallo,

Geschrieben von Klaus W.IST DAS KAMERADSCHAFT...?

Ich kenne jetzt weder Zusammenhänge oder Einzelheiten, aber war DAS Kameradschaft...?

Grenzt mir schon mehr an vorpubertäres Verhalten einiger Möchtegern-Feuerwehrlers.

MfG, Thomas


Dies ist ausschließlich meine private Meinung

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AutorRalf8 H.8, Drebkau / Brandenburg708397
Datum30.12.2011 13:3614302 x gelesen
Geschrieben von Klaus W.IST DAS KAMERADSCHAFT...?
Von wem? Dem Kam. Hauptbrandmeister a.D. oder der Löschzugführung?

Ist es richtig einen Kameraden fertig zu machen oder ist es richtig das öffentlich zu sagen?

Vorausgesetzt die Fakten sind so wie dargestellt, denke ich das beides falsch ist.
Nur wenn die leisen Töne nicht mehr gehört werden kann es sich auch lohnen lauter bzw. öffentlicher zu werden. Scheinbar wird dort ja intern schon lange nichts mehr geklärt.

An sonst bin ich der Meinung das der Fall hier nicht rein gehört. Denn von Kameradschaft kann ich dort nichts mehr entdecken. Übrigens zu Kameradschaft gehört auch Selbstkritik, etwas was leider immer mehr Leuten abhanden kommt.

Gruß Ralf


Eine Statistik ist für Beamte das Selbe,
wie für einen Betrunkenen die Straßenlaterne:
Sie dient ihm zum Festhalten, nicht zur Erleuchtung...

http://twitter.com/nomex64

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AutorThom8as 8M., Menden/ Sauerland / NRW708451
Datum30.12.2011 20:1514328 x gelesen
Geschrieben von Ralf H.
Ist es richtig einen Kameraden fertig zu machen oder ist es richtig das öffentlich zu sagen?


Wenn ich den Text richtig verstanden habe wurde hier nicht nur eine Person ... gemobbt.
Wenn wir den Text als "so richtig" annehmen wird ein mögliches Problem nicht von innen heraus nicht zu lösen sein, ergo bleibt nur;
a) Augen zu und warten bis der Eintritt in die Alter- und Ehrenabteilung neue Besen ermöglicht
b) Die Probleme ins Rampenlicht zwingen um so die Führungs-/Verwaltungsebene zum Handeln zu zwingen

Natürlich wird bei "b" nicht zwangsläufig der alte Zopf abgeschnitten, genau so gut kann entschieden werden das man mit Möglichkeit "a" auch weiterhin leben kann, ob das die >jungen Kameradinnen und Kameraden, die mit Engagement und Herzblut ihre Feuerwehr lebten, < auch tun werden wage ich aber zu bezweifeln.


Ich leiste mir den Luxus einer eigenen Meinung.
frei n.Bmark

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AutorDirk8 W.8, Algermissen / Niedersachsen708632
Datum03.01.2012 01:5914078 x gelesen
Geschrieben von Thomas H.Es ist noch weniger Kameradschaft dieses Thema auch noch hier in aller Offentlichkeit
diskutieren zu wollen, zumal nur eine Seite der Medaille dargestellt ist.


Neu hier? Gib mal einfach "Oer-Erkenschwick" in der Forumssuche ein, bei mir X-tausend Treffer.

Geschrieben von Thomas H.Das gehört untereinander in eurem Löschzug ausgetragen und nicht in der Öffentlichkeit.

Sowas denn ja nun nicht mehr, oder?

Geschrieben von Thomas H.Dem Feuerwehrwesen wird mit solchem Verhalten in der Öffentlichkeit ein Bärendienst erwiesen.

Wessen Verhalten, des Autors Beitrags oder der Verantwortlichen im LZ und Rathaus?

Geschrieben von Thomas H.Zwischenmenschliches gehört zwischen die Menschen und nicht in die Öffentlichkeit.

Ein wenig pauschal vor dem Hintergrund, oder?

Gruß,
Dirk


Alles meine persönliche Meinung usw..
Geh immer vom Schlimmsten aus, dann kannst du nur positiv überrascht werden!

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AutorDirk8 W.8, Algermissen / Niedersachsen708633
Datum03.01.2012 02:0213852 x gelesen
Uups, meinte X- hundert Treffer.


Alles meine persönliche Meinung usw..
Geh immer vom Schlimmsten aus, dann kannst du nur positiv überrascht werden!

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AutorMark8us 8M., Idstein / Hessen708659
Datum03.01.2012 10:4413860 x gelesen
Ein gutes, gesundes und erfolgreiches neues Jahr an Alle!

Ich habe die Diskussion hier mit großem Interesse gelesen und stimme den allermeisten beiträgen zu.
Die meisten Beiträge lesen sich für mich so, dass Kameradschaft eigentlich darauf hinaus läuft, dass sich jeder so verhält, benimmt und andere so behandelt wie es die gute Erziehung und der gute Ton verlangt. Und sicher jeder sich wünscht, wie er von anderen behandelt werden möchte.
Ich bezeichne dies einfach mal ganz läbsch als "normaler" zwischenmenschlicher Umgang.

Leider ist es aber doch offenbar oftmals so, dass die Meinung über "normales" Verhalten sehr weit auseinander gehen. Sieht man doch auch, an der viel diskutierten angeblichen Verrohung unserer Jugendlichen und deren Umgang untereinander. Hier werden doch auch anscheinend mehr als genug Fehler in der Erziehung gemacht, bzw. auch die Erziehungsberechtigten haben eine sehr unterschiedliche Meinung über "gutes" Benehmen.

Wenn nun Menschen, mit eben jenen unterschiedlichen Auffassungen über "gutes" Benehmen in einem Verein o.ä. aufeinandertreffen, dann kann es mit der beschriebenen Kameradschaft nicht weit her sein. Es wird so doch unweigerlich zur "Grüppchenbildung" kommen, wo sich Leute mit ähnlichen Auffassungen zusammenfinden. Hier wird viel Fingespitzengefühl und Arbeit notwendig sein, um alle vom selben Ideal zu überzeugen und auf einen Nenner zu bringen.

Gruß Markus


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AutorThor8ste8n L8., Emsdorf / Hessen709131
Datum06.01.2012 12:0613623 x gelesen
Halllo Kameraden,

für mich beihaltet Kameradschaft folgendes:
- die einhaltung der zehn gebote
um´s genauer zu formulieren
- befehl ist befehl
- fähigkeiten einschätzen und aufträge zu erteilen
- auch wenn ich ihn nicht leiden kann trotzdem mit ihm zu arbeiten
- die wahrheit sagen auch wenns stunk gibt
- auf seine fähigkeiten zu vertrauen


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AutorMich8ael8 L.8, Dausenau / RLP709133
Datum06.01.2012 12:0913548 x gelesen
Geschrieben von Thorsten L.- die einhaltung der zehn gebote

Welcher? Die von denen in dem alten Märchenbuch erzählt wird?


Alle Beiträge geben meine eigene Meinung wieder.
Sollte sich jemand daran stören so stehe ich jederzeit für ein persönliches Gespräch zur Verfügung.

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AutorRalf8 R.8, Kirchen / Rheinland-Pfalz709145
Datum06.01.2012 12:4613455 x gelesen
Hi,

Geschrieben von Michael L.
Welcher? Die von denen in dem alten Märchenbuch erzählt wird?

Von unserem alten Wahlspruch hälst nicht viel, oder?


Besucht unsere Homepage: www.feuerwehr-kirchen.de


Jeder Beitrag gibt ausschließlich meine persönliche Meinung wieder und nicht die meiner Feuerwehr !!!!

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AutorSeba8sti8an 8K., Grafschaft / RLP709146
Datum06.01.2012 12:4913306 x gelesen
Geschrieben von Thorsten L. - die einhaltung der zehn gebote
  1. Du sollst keine anderen Führer neben deinem Wehrführer haben.

  2. Du sollst den Namen von Grisu, dem Feuerwehrdrachen in Foren nicht verunehren.

  3. Gedenke, dass du den Kameradschaftstag heiligst.

  4. Du sollst Strahlrohr und Pumpe ehren.

  5. Du sollst nicht zündeln.

  6. Du sollst nicht schief dein Helmchen tragen.

  7. Nicht vom Beckenrand springen!

  8. Du sollst die Feuerwehrdienstvorschrift lesen.

  9. Du sollst die Feuerwehrfrauen nur dienstlich begehren.

  10. Du sollst nicht das HTLF 90-60-90 deiner Nächstenwehr begehren.


Oder war es etwa doch so?


Meine Meinung. Wäre langweilig, wenn die jeder hätte.
...Ich twitter nicht, ich bin nicht bei Facebook...Ich finde das alles total schrottig und verfluche den Tag, an dem dieser ganze Dreck kam. Es lenkt vom Wesentlichen und vom sozialen Miteinander ab... (Anke Engelke)

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AutorMich8ael8 L.8, Dausenau / RLP709148
Datum06.01.2012 12:5113348 x gelesen
Nein, außer aus nostalgischen Gründen, nichts. Da halte ich es, ausnahmsweise, mal mit Karl Marx: "Religion ist das Opium des Volkes".
Aber das wird jetzt doch sehr OT.


Alle Beiträge geben meine eigene Meinung wieder.
Sollte sich jemand daran stören so stehe ich jederzeit für ein persönliches Gespräch zur Verfügung.

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AutorBern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg711364
Datum20.01.2012 11:1014356 x gelesen
Guten Tag

Im früheren Mitteilungsblatt "jf-aktuell" der Jugendfeuerwehren des Rhein-Neckar-Kreis haben wir im Heft 1/1990 mal einen Leitartikel zur Thematik "Kameradschaft in der Jugemdfeuerwehr" veröffentlicht, die in Diskussionen bei JF-Seminaren entstanden war:

"Die aktuelle Frage:

Was ist Kameradschaft ?

Fragt man Jugendfeuerwehrleute nach ihren Beweggründen zum Eintritt in die Jugendfeuerwehr, so hört man oft die gleichen Antworten. Die meisten finden, daß die Jugendfeuerwehr viel Spaß macht, viele sind von der Technik, die geboten wird, begeistert und andere erhoffen sich eine abwechslungsreiche Freizeitgestaltung. Ganz selten sind Idealismus, Hilfsbereitschaft und das Suchen nach Kameradschaft Gründe, zur Jugendfeuerwehr zu gehen. Kameraden findet man somit vielleicht erst in der Jugendfeuerwehr und Kameradschaft kann man wohl erst bei ihr erleben ?
Neben der Bundeswehr ist die Feuerwehr die einzige Organisation, in der Kameradschaft gesetzlich verordnet ist. Im Feuerwehrgesetz sagt der § 14 im Absatz 4, daß die Angehörigen der Gemeindefeuerwehr, dazu zählen auch die Jugendfeuerwehrangehörigen, verpflichtet sind, im Dienst ein vorbildliches Verhalten zu zeigen und sich anderen Angehörigen der Feuerwehr gegenüber kameradschaftlich verhalten. Und in einem Kommentar zum Feuerwehrgesetz steht, daß ein Verstoß gegen die Dienstpflicht ein Grund zum Ausschluß aus der Feuerwehr ist.
Kann man Kameradschaft eigentlich gesetzlich verordnen ? Kann man Kameradschaft überhaupt definieren ? In einem alten Lexikon von 1930 steht unter Kameradschaft: Kameradschaft aus dem französischen kommend: Die auf Gemeinschaftserlebnissen beruhende Verbundenheit von zwei oder mehren Menschen, die opferwillig füreinander einzutreten bereit sind. Die Bundeswehr schreibt in einem Weißbuch: Kameradschaftlicher Zusammenhalt prägt die Atmosphäre in der Truppe, erleichtert die gefühlsmäßige Einbindung des einzelnen Soldaten und liefert entscheidende Motive für Standhaftigkeit und Zusammengehörigkeitsgefühl, auch unter extremen Belastungen.
Die Jugendfeuerwehr in eine Gemeinschaft, wie es wohl kaum eine andere gibt. In ihr sind Mädchen und Jungen, Hauptschüler, Realschüler, Gymnasiasten und Auszubildende, Technikfreaks und Abenteuersuchende zusammen, und das noch über fünf, sechs oder mehr Jahrgänge. Neben fachlicher Ausbildung wird noch eine Menge allgemeiner Jugendarbeit, Sport, Umweltschutz- und Dritter Weltarbeit geleistet, also der beste Ort, um Kameradschaft zu beweisen. Gerade heute, wo die Masse der Jugendlichen durch vielerlei Gründe, und nicht allein nur durch sich selbst verursacht, mehr egoistisch veranlagt ist, muß besonders in einer solchen Gruppe das Kameradschaftsgefühl stark entwickelt sein. Echte Kameradschaft, und dazu gehärt nicht irgendeine, womöglich noch anbiedernde Kumpelei, braucht man bei der Jugendfeuerwehr.
Echte Kameradschaft beinhaltet ein gesundes Gruppenverständnis, Toleranz, Unterstützung des Schwächeren und Einzelnen, das Auf-einanderverlassen können und auch das sich in eine Gruppe ein- und unterordnen zu können. Kameradschaft und nicht die im pathetischen Sinne, muß sich von ganz alleine ergeben, sonst ist etwas faul in der Gruppe. Für eine gute Kameradschaft, sowie für Unkameradschaftlichkeit gibt es genug Beispiele, sodaß sie hier nicht extra aufgezählt werden müßen.
Die Jugendfeuerwehr bietet eine große Chance, durch kameradschaftliches Verhalten, auch heute noch weitere Jugendliche für unsere Arbeit zu begeistern und wir sollten sie daher nutzen. (bd)"



Gruß aus der Kurpfalz

Bernhard


" Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles eine Bemerkung !"

(Heinrich Heine)

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