alter Server
News Newsletter Einsätze Feuerwehr-Markt Fahrzeug-Markt Fahrzeuge Industrie-News BOS-Firmen TV-Tipps Job-Börse

banner

Sortierung umschalten zurück

ThemaZukunft... war, Anregungen für den DFV...14 Beträge
RubrikFeuerwehrverbände
Infos:
  • NRW: Die Feuerwehr der Zukunft
  •  
    AutorUlri8ch 8C., Düsseldorf / NRW825031
    Datum21.11.2016 10:445026 x gelesen
    10 Jahre danach - wie weit sind wir denn heute mir den damaligen prakitschen Ideen... (die "zukunftsweisenden" Ideen, wie intelligente PSA am FdZ (Feuerwehrmann der Zukunft), Robotik etc.) hab ich damals wie heute mal ganz aussen vorgelassen, weil unsere Probleme ganz woanders liegen.....

    Geschrieben von Sönke Jacobs
    Danke für die angeregte Diskussion und die Anregungen für DFV-Angebote! Wie schon gesagt, wir nehmen das alles "mit" für weitere Planungen

    Geschrieben von Ulrich C.

    So ein paar hätte ich da schon auf Lager:



    PSA am Mann

    Was ist wie zu kombinieren und wie gehen wir künftig mit dem immer komplexeren Thema so um, dass auch die Basis daraus "schlau" wird? Weil nach dem derzeitigen Stand dürfte das meiste was wir im Einsatz mit nutzen gar nicht angewendet werden!



    Feuerwehrangehöriger der Zukunft

    Wie wird/soll der Feuerwehrmann - und seine Ausbildung, seine Führung und damit sein Einsatz - der Zukunft in

    5

    10

    20

    30

    Jahren aussehen?

    (Wieso wird die Schere zwischen militärischen und KatS-Anwendungen immer größer? Wie migriert man die vorhandenen Strukturen und Führungs- sowie Einsatzkräfte? Wie bringt man den Nutzen in die Fläche? - Oder hat man davon gar keinen Nutzen?)

    Technische und soziologische Fragestellung





    Der "intelligente" Stab - Vernetzung von Führungsebenen und -strukturen

    In den letzten Jahren wird von immer mehr Firmen und auch von Ländern oder Kommunen immer mehr unterschiedlichste EDV an verschiedenen Stellen für verschiedene Zwecke entwickelt und eingesetzt.

    Welche Informationen werden an welcher Stelle von wem wann und wie aufbereitet benötigt - und wie kann eine vernetzte Soft- und Hardware dabei nutzen (inkl. dem "manuellen" Ersatz bei Ausfall von (Teil-)Strukturen dieser Technik!)?

    Dazu gehören

    - strategische und taktische Anforderungen aus den Einsatzorganisationen, den Aufsichtsbehörden, Leitstellen,

    - klare Schnittstellendefinitionen nach Industriestandards zur sauberen Datenübertragung zwischen verschiedenen Systemen.

    Strategisch-taktische und EDV-basierte Fragestellung



    Intelligente Netzwerktechnik (z.B. Mesh-Technologien) zur Verbesserung der Qualität und Sicherheit im Feuerwehreinsatz

    (z.B. zur Atemschutzüberwachung, Datenaustausch zwischen ELW an Einsatzstellen, künftige Kommunikationsstrukturen)

    Daten- und Kommunikationstechnik, Informationsgewinnung und -verarbeitung



    Einsatzrelevante Informationen an die Einheiten

    Entwicklung eines Einsatzinformationssystems für die Einsatz- und Führungskräfte, die es ermöglicht, bei aufziehenden bzw. akuten Lagen, Fachinformationen schnell und laufend aktualisiert weiter zu geben.



    Der Feuerwehrangehörige im Innenangriff als System

    Was erfordert die ganzheitliche Betrachtung eines FA im Innenangriff für die Angleichung der Anforderungen aus den verschiedenen PSA- bzw. BOS-Richtlinien, Normen und Prüfvorgaben?

    Welcher Weg führt eher zum Ziel: Das jeweilige Gesamtsystem komplett zu sehen und zu prüfen oder Komponentenprüfungen/-zulassungen, die jeweils kombiniert werden können?

    Was geschieht mit "neuen" PSA-Bestandteilen, für die noch keine Vorgaben existieren?

    Fragestellung aus Normung, Unfallverhütung und Haftung, damit klassische Sicherheitstechnik



    Katastrophenschutz - notwendige Änderungen für Deutschland (vgl. Vortrag Dr. Dombrowsky auf der JFT 2006 sowie mein Vortrag zum Elbehochwasser auf der vfdb JFT 2003)

    Wie muss der Katastrophenschutz weiter entwickelt werden, um als Gesamtsystem besser zu werden?

    Das betrifft

    - vorbeugende Strukturen

    - die regionalen, landes- und bundes"eigenen" abwehrende Strukturen der Verwaltung, der Einheiten und des Einsatzes sowie der Führung

    - die entsprechende Aus- und Fortbildung von Führungskräften

    Inkl. vorgabefreier "idealer" Vorschläge (auf Basis der Erfahrungen im Land und aus anderen Ländern) an die Verbände und die Politik!

    Fragestellung aus strategischer und politischer Sicht



    Die Feuerwehr im demographischen und soziologischen Wandel

    Wie können künftig noch die Aufgaben erfüllt werden? Dazu müssen ggf. regional unterschiedliche Antworten gefunden werden, die regionalen Probleme aus der demographischen Entwicklung (Überalterung), der Migrationsproblematik (?Entvölkerung? von ganzen Landstrichen in Ostdeutschland, sowie Teilen von westdeutschen Flächenländern von arbeits- bzw. einsatzfähiger Bevölkerung).

    Das betrifft die Aufstellung von Einheiten, deren Verteilung und Ausrüstung mit Personal und Material.

    Soziologische und strategische Fragestellung



    Einsatzauswertung

    Entwicklung einer systematischen und laufenden Einsatzauswertung zur Verbesserung des Gesamtsystems.

    Soziologie, Einsatztaktik, Ausbildung



    Bewertung der Effizienz und Effektivität von Löschmitteln und Löschverfahren

    Vergleichende Untersuchungen zum Einsatz von Wasser, Netzmittel und (Druckluft)schaum für klassische Gebäudebrandbekämpfung unter Berücksichtigung von taktischem Einsatzwert, Kosten, Ausbildungsnotwendigkeiten usw.





    Vielleicht kann man daraus ja ein paar sinnvolle Forschungsaufträge machen....


    -----

    mit privaten und kommunikativen Grüßen


    Cimolino

    Beitrag bewerten

    Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

     
    AutorStep8han8 E.8, Metzingen / BW825050
    Datum21.11.2016 21:432518 x gelesen
    Tja Ulrich,
    für manche Deiner Gedanken von Gestern wärst Du ein paar hundert Jahre früher warscheinlich als Hexer verbrannt worden.
    Die Feuerwehr und Katastrophenschutzwelt hat sich verändert, die Lagen und Aufgabengebiete sind Umfangreicher geworden, Flächenereignisse mehr und der Personalstamm weniger. Wenn auch viele Feuerwehren sagen, dass sie genügend Mitglieder hätten, so fehlt es eben oft an der Tagesverfügbarkeit.
    Schauen wir uns die Fahrzegsituation an, heute hat ein HLF 20 mindestens die Beladung eines LF 24 von früher (OK, etwas wenige Wasser und kleinere Pumpe) aber die Besatzung wäre die gleiche i.d.R 1/8. Schön wäre es heute, von 1/3 bis 1/6 findet man bei Berufsfeuerwehren alles.
    Aber was hat sich für den einzelnen Feuerwehrmann getan?
    Hat sich überhaupt was getan, außer Technik?
    Wie zu Gründer Zeiten müssen heute immer noch 2 Mann, vielleicht auch mal 3 Mann einen Schlauch hinterherziehen, die Leitern sind heute aus Alu, aber immer noch die gleichen.
    Die Schutzkleidung, die hat sich sehr verändert, zum Vor- (Sichtbarkeit, Schutz vor Hitze,...) und zum Nachteil (Hitzestau, Dehydrierung,...).

    Mal sehen, wo es noch hinführt. Ich hoffe, dass wir wenigstens das Personal auf diesem Minimumstand halten können und nicht weiter schrumpfen.

    Getreu dem Motto der Feuerwehren, Gott zur Ehr, dem nächsten zur Wehr!

    Grüße aus dem wilden Süden

    Stephan

    Beitrag bewerten

    Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

     
    AutorUlri8ch 8C., Düsseldorf / NRW825061
    Datum22.11.2016 09:092558 x gelesen
    Geschrieben von Stephan E.Die Feuerwehr und Katastrophenschutzwelt hat sich verändert, die Lagen und Aufgabengebiete sind Umfangreicher geworden, Flächenereignisse mehr und der Personalstamm weniger. Wenn auch viele Feuerwehren sagen, dass sie genügend Mitglieder hätten, so fehlt es eben oft an der Tagesverfügbarkeit.

    aus 2007...
    Quo Vadis Feuerwehr in D?

    -----

    mit privaten und kommunikativen Grüßen


    Cimolino

    Beitrag bewerten

    Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

     
    AutorThor8ste8n B8., Bammental / Baden-Würtemberg825063
    Datum22.11.2016 10:412232 x gelesen
    Hallo zusammen,

    Geschrieben von Stephan E.Getreu dem Motto der Feuerwehren, Gott zur Ehr, dem nächsten zur Wehr!
    Dieser Satz in einem Thread mit dem Thema "Zukunft" hat für mich schon eine gewisse Ironie...

    Gruss Thorsten

    Alles was ich hier schreibe ist meine private Meinung bzw. sind meine privaten Beobachtungen. Dies entspricht nicht in jedem Fall der offiziellen Meinung meiner Heimatwehr oder Heimatstadt.

    'And all those exclamation marks, you notice? Five? A sure sign of someone who wears his underpants on his head.' (Terry Pratchett in Maskerade)

    Beitrag bewerten

    Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

     
    AutorOliv8er 8S., Neidenbach / Rheinland-Pfalz825069
    Datum22.11.2016 12:202550 x gelesen
    Geschrieben von Thorsten H.Geschrieben von Stephan E."Getreu dem Motto der Feuerwehren, Gott zur Ehr, dem nächsten zur Wehr!"
    Dieser Satz in einem Thread mit dem Thema "Zukunft" hat für mich schon eine gewisse Ironie...


    Ich habe kein Problem damit, wenn FA ihre Motivation aus diesem Motto oder anderen religiösen Überzeugungen herleiten. Nur sollte men auch zur Kenntnis nehmen, dass heute für viele Angehörigen der Feuerwehren

    1. Religion Privatsache ist.
    2. Religion nicht mehr so wichtig ist.
    3. andere Gründe, wie Verantwortung für die Mitmenschen, soziales Engagement, Teamwork, technisches Interesse oder auch Abenteuerlust für die Mitarbeit bei der Feuerwehr ausschlaggebende Gründe sind (die Aufzählung ist sicher nicht vollständig).
    4. die allzustarke Betonung des Christlichen für weniger religiöse Menschen abschreckend wirken kann.
    5. die Feuerwehr politisch, weltanschaulich und das religiöse Bekenntnis betreffend neutral sein sollte.

    Beitrag bewerten

    Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

     
    AutorThom8as 8E., Nettetal / NRW825082
    Datum23.11.2016 00:302135 x gelesen
    --- Geschrieben von Oliver S.
    5. die Feuerwehr politisch, weltanschaulich und das religiöse Bekenntnis betreffend neutral sein sollte


    Und dann feiern wir in Zukunft Väterchen Frost und gehen dann auf Lichterfeste?
    Wer seine Vergangenheit nicht kennt, ist dazu verdammt sie zu wiederholen

    Ich schreibe hier nur für mich und nicht für meine FF.
    Sollte das mal wirklich offiziell sein, dann mit Dienstgrad und Funktion

    Beitrag bewerten

    Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

     
    AutorThor8ste8n B8., Bammental / Baden-Würtemberg825083
    Datum23.11.2016 07:111840 x gelesen
    Hallo zusammen,

    Geschrieben von Thomas E.Und dann feiern wir in Zukunft Väterchen Frost und gehen dann auf Lichterfeste?
    Ja. Warum nicht. Wenn es sowas gibt, sehe ich keinen Grund, das von Feuerwehrseite zu unterstützen, so wie einen Martinsumzug, Sommertagszug, ... Wir feiern ohnehin schon viele Dinge in Deutschland, die wir vor 40 Jahren nicht, oder nicht in der Form gefeiert haben.
    In meiner ehemaligen Wehr waren wir regelmässig bei einem Lichterfest in unserem Schlossgarten eingesezt.
    Geschrieben von Thomas E.Wer seine Vergangenheit nicht kennt, ist dazu verdammt sie zu wiederholen
    Man kann seine Vergangenheit kennen und sich trotzdem neutral verhalten. Ich sehe da keinen Widespruch.

    Gruss Thorsten

    Alles was ich hier schreibe ist meine private Meinung bzw. sind meine privaten Beobachtungen. Dies entspricht nicht in jedem Fall der offiziellen Meinung meiner Heimatwehr oder Heimatstadt.

    'And all those exclamation marks, you notice? Five? A sure sign of someone who wears his underpants on his head.' (Terry Pratchett in Maskerade)

    Beitrag bewerten

    Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

     
    AutorOliv8er 8S., Neidenbach / Rheinland-Pfalz825090
    Datum23.11.2016 09:341954 x gelesen
    Geschrieben von Thomas E.Und dann feiern wir in Zukunft Väterchen Frost und gehen dann auf Lichterfeste?
    Da hast du mich falsch verstanden. Selbstverständlich kannst du gerne Weihnachten feiern. Und so selbstverständlich, wie man einen Atheisten oder Moslem oder Buddhisten aus dem Auto schneidet, kann man auch einen Martinsumzug absichern (ja, ich kenne die rechtlichen Bedenken hierzu) oder eine Weihnachtsfeier durchführen. Man sollte nur eben keinen Atheisten als Fahnenträger in den Gottesdienst abordnen. Solche Aktivitäten (die ja durchaus regional gepflegt werden) sollten nur auf sehr freiwilliger Basis stattfinden. Das meine ich mit Neutralität.

    Geschrieben von Thomas E.Wer seine Vergangenheit nicht kennt, ist dazu verdammt sie zu wiederholen
    Es gibt vielfältige Lehren, die man aus der Vergangenheit ziehen kann. Ein paar davon haben auch mit Religion zu tun. Politische und weltanschauliche Neutralität (als Institution Feuerwehr, privat ist ja jeder frei sich zu bekennen wie er möchte) könnte durchaus auch eine Lehre aus der Vergangenheit sein.

    Beitrag bewerten

    Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

     
    AutorFabi8an 8Q., Reutlingen / Baden-Württemberg825096
    Datum23.11.2016 14:20   1787 x gelesen
    Gut da wären wir nun: Weg von der Zukunft, hin zu Gott und Diskussionen über Glaube, Spiritualität und irgendwelchen Namen für Feiertage.

    Warum kann eine "Feuerwehr der Zukunft" nicht auch unter dem "alt bewährten" Leitspruch, den Stephan angeführt hat, existieren und sich entwickeln? Ich sehe dort absolut keinen Widerspruch. Ansonsten: Schafft euren eigenen (neuen) Leitspruch, wenn dies euer einziges Problem ist.

    Doch wenn man als junger Feuerwehrmann in die Zukunft schaut und noch sehr viele Dienstjahre vor sich hat, so stellt man sich doch andere Fragen als den Sinn und Unsinn von "Gott zur Ehr...".

    Wann zum Beispiel schaffen es alle Feuerwehren zu begreifen, dass ein Feuerwehrhaltegurt in Verbindung mit der Feuerwehrhalteleine kein adäquates Mittel zur Selbstrettung ist? (Achtung! Sehr spitz formuliert, aber die Diskussion fände ich durchaus interessant.)

    Und schaffen wir es irgendwann BUNDESWEIT gleiche Standards im Feuerwehrwesen zu etablieren? Wann passen die Bayern ihre Funkrufnamen an den Rest an, wann bekommen wir eine einheitlich festgelegte Funktionskennzeichnung, wann bilden wir bei (Berufs-)Feuerwehren gleich aus und meiner Meinung nach mit der wichtigste Punkt:

    Wann entwickeln wir endlich(!) eine gesunde Fehlerkultur in der Feuerwehr, um aus Fehlern zu lernen und diese nicht, aus kameradschaftlicher Rücksichtnahme oder was auch immer, schön/klein zu reden.

    Beitrag bewerten

    Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

     
    AutorThor8ste8n B8., Bammental / Baden-Würtemberg825097
    Datum23.11.2016 14:361624 x gelesen
    Hallo zusammen,

    Geschrieben von Fabian Q.Warum kann eine "Feuerwehr der Zukunft" nicht auch unter dem "alt bewährten" Leitspruch, den Stephan angeführt hat, existieren und sich entwickeln? Ich sehe dort absolut keinen Widerspruch. Ansonsten: Schafft euren eigenen (neuen) Leitspruch, wenn dies euer einziges Problem ist.
    Nein, das ist nicht mein einziges Problem. Nein, ich sehe mich auch nicht in der Pflicht einen neuen zu generieren, ich brauche keinen Leitspruch. Ich kann mich aber mit dem "Leitspruch" nicht identifizieren und möchte damti auch nicht identifiziert werden, genausowenig wie mit irgendeiner "Leitkultur".
    Wir müssen uns einfach der Realität stellen, dass viele Leute sich heute mit diesem Spruch nicht identifizieren können, und sicherlich aus den unterschiedlichsten Motivationen in der Feuerwehr sind.
    Abgesehen davon habe ich auch eine Allergie gegen "alt bewährt". Soll nicht heissen, alles Alte ist schlecht, aber ich kann auch nicht alles was man halt schon immer so hatte damit automatisch gut heissen. In der heutigen Zeit muss es erlaubt sein, alles "altbewährte" zu hinterfragen und zu prüfen, ob es noch Gültigkeit hat.
    Wenn ich in der Zukunft neue Mitglieder für die Feuerwehr gewinnen mag, dann geht das nicht mit alten Konzepten oder Sprüchen.
    Ansonsten hast du natürlich recht. Um die Leute in der Feuerwehr zu halten bzw. die Qualität hoch zu halten/ zu erhöhen, muss man an technischen Gesichtspunkten angreifen. Hat aber auch was damit zu tun, "alte Zöpfe abzuschneiden".

    Gruss Thorsten

    Alles was ich hier schreibe ist meine private Meinung bzw. sind meine privaten Beobachtungen. Dies entspricht nicht in jedem Fall der offiziellen Meinung meiner Heimatwehr oder Heimatstadt.

    'And all those exclamation marks, you notice? Five? A sure sign of someone who wears his underpants on his head.' (Terry Pratchett in Maskerade)

    Beitrag bewerten

    Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

     
    AutorSasc8ha 8E., Baiersbronn / Baden-Württemberg825100
    Datum23.11.2016 15:041713 x gelesen
    Einer für Alle - Alle für einen, kann der auch weg?
    Retten - Löschen - Bergen - Schützen? Auch altmodisch.

    In meiner alten Feuerwehr hatten wir eine Feuerwehrfahne von anno dazumal. Dort war auch der Spruch "Gott zur Ehr - dem nächsten zur Wehr" drauf. Ehrlich muss ich dazu sagen, dass ich mit Religion absolut kein Problem habe, sondern selbst religiös bin (nicht nur gläubig). Daher habe ich mit dem Spruch gar kein Problem. Für mich zeigt es mehrere Dinge an, die dir ja anscheinend nicht gefallen: Zum einen was ist die Motivation: als kleinster gemeinsamer Nenner bleibt immer, dass man anderen helfen möchte. Nur weil jemand "Technikverliebt" ist, wird er sich nicht bereit erklären, nachts um 3 nach einem anstrengenden Arbeitstag aus dem Bett aufzuspringen um zu einer ausgelösten BMA zu fahren.

    Dem anderen Helfen, kann man auch etwas "umständlich" als "Nächstenliebe" übersetzen, daher auch der Ursprung des Spruches.

    http://www.infranken.de/regional/erlangenhoechstadt/Ehren-Kreisbrandrat-hat-die-Geheimnisse-der-Feuerwehr-ergruendet;art215,353923

    Mit kameradschaftlichen Grüßen
    Sascha

    Beitrag bewerten

    Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

     
    AutorUlri8ch 8C., Düsseldorf / NRW825101
    Datum23.11.2016 15:101819 x gelesen
    Geschrieben von Fabian Q.Wann passen die Bayern ihre Funkrufnamen an den Rest an,

    guter Witz, weil
    1. hatten die Bayern m.W. deren (seither m.W. unverändertes) System vor den diversen anderen mit ähnlichen, aber anderen Abkürzungen (BaWü, NRW oder was auch immer)
    2. haben die anderen z.T. mehrfach Änderungen durchgeführt
    3. haben sich alle nicht an die Vereinbarungen auf höchster Ebene gehalten, im Zuge des Digitalfunks die Funkrufnamen zu vereinheitlichen -
    mit dem Ergebnis, es ist komplizierter und unübersichtlicher als jemals zuvor...

    Vgl. zig Diskussionen dazu hier und anderswo...

    Geschrieben von Fabian Q.wann bekommen wir eine einheitlich festgelegte Funktionskennzeichnung,

    Leider nie solange Fw Ländersache bzw. im Auftrag der Länder eine Gemeindeangelegenheit ist...
    Wir hätten die Chance gehabt, als es noch nichts gab, da waren aber zu viele damit beschäftigt meine Vorschläge entweder lächerlich zu machen, oder irgendwann was anderes eigenes einzuführen...
    Vgl.

    http://standardeinsatzregel.org/die-broschueren/ser-kennzeichnung/


    Geschrieben von Fabian Q. wann bilden wir bei (Berufs-)Feuerwehren gleich aus

    ohhh, geregelt ist das doch schon lang, vgl. FwDV 2... ;-)


    Geschrieben von Fabian Q.Wann entwickeln wir endlich(!) eine gesunde Fehlerkultur in der Feuerwehr, um aus Fehlern zu lernen und diese nicht, aus kameradschaftlicher Rücksichtnahme oder was auch immer, schön/klein zu reden.

    Wenn wir uns selbst weniger wichtig nehmen, als das Gesamtergebnis...
    Wann wird das sein?

    -----

    mit privaten und kommunikativen Grüßen


    Cimolino

    Beitrag bewerten

    Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

     
    AutorBern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg825116
    Datum23.11.2016 18:321534 x gelesen
    Guten Tag

    Geschrieben von Fabian Q.

    dass ein Feuerwehrhaltegurt in Verbindung mit der Feuerwehrhalteleine kein adäquates Mittel zur Selbstrettung ist? (Achtung! Sehr spitz formuliert, aber die Diskussion fände ich durchaus interessant.)

    Da gabs schon interessante Diskusionen hier, z.B.:

    -> " Selbstretten mit dem Feuerwehrsicherheitsgurt "

    und:

    -> " Selbstrettung mit Feuerwehr-Haltegurt "

    oder:

    -> " Gerätschaften zur Selbstrettung "


    Gruß aus der Kurpfalz

    Bernhard

    " Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles eine Bemerkung !"

    (Heinrich Heine)


    Beitrag bewerten

    Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

     
    AutorBern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg834384
    Datum17.10.2017 08:421489 x gelesen
    Guten Tag

    zum Thema was vom DFV-Präsident:

    -> cp " Feuerwehr: Spezialisierung sichert die Zukunft "

    Feuerwehrthemen sind naturgemäß immer aktuell für CP. Im Jahr 2017gab es allerdings mit dem Londoner Hochhausbrand eine besonders aufsehenerregende Brandkatastrophe, die weltweit Experten noch lange beschäftigen wird. Aber was leisten Feuerwehren darüber hinaus im ganz normalen Alltag, und wie wird ihre Zukunft aussehen? Wir sprachen mit Hartmut Ziebs, Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes, über Aufgaben und Organisation der Feuerwehren im In- und Ausland.


    Gruß aus der Kurpfalz

    Bernhard

    " Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles eine Bemerkung !"

    (Heinrich Heine)


    Beitrag bewerten

    Beitrag in meine Bookmarkliste aufnehmenantworten

     

     28.05.2006 17:38 Ulri7ch 7C., Düsseldorf Anregungen für den DFV...
     21.11.2016 10:44 Ulri7ch 7C., Düsseldorf
     21.11.2016 21:43 Step7han7 E.7, Metzingen
     22.11.2016 09:09 Ulri7ch 7C., Düsseldorf
     22.11.2016 10:41 Thor7ste7n B7., Bammental
     22.11.2016 12:20 Oliv7er 7S., Neidenbach
     23.11.2016 00:30 Thom7as 7E., Nettetal
     23.11.2016 07:11 Thor7ste7n B7., Bammental
     23.11.2016 09:34 Oliv7er 7S., Neidenbach
     23.11.2016 14:20 Fabi7an 7Q., Reutlingen
     23.11.2016 14:36 Thor7ste7n B7., Bammental
     23.11.2016 15:04 Sasc7ha 7E., Baiersbronn
     23.11.2016 15:10 Ulri7ch 7C., Düsseldorf
     23.11.2016 18:32 Bern7har7d D7., Schwetzingen (BaWü)
     17.10.2017 08:42 Bern7har7d D7., Schwetzingen (BaWü)
    zurück


    Feuerwehr-Forum / © 1996-2017, www.FEUERWEHR.de - Dipl.-Ing. (FH) Jürgen Mayer, Weinstadt