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ThemaAusschreibung Sanitätsdienst Oktoberfest37 Beträge
RubrikRettungsdienst
Infos:
  • Nach 130 Jahren: Rotem Kreuz droht das Oktoberfest-Aus
  • Ein Schlag ins Gesicht: Aus für Rotes Kreuz auf der Wiesn besiegelt
  • Aicher-Ambulanz-Sanitätsdienst
  • Aicher Ambulanz Union für den Sanitätsdienst auf dem Oktoberfest 2018 bis 2021 vorgesehen
  •  
    AutorAdri8an 8R., Utting / Bayern837457
    Datum13.02.2018 11:408866 x gelesen
    Servus,

    Aktuell können unter diesem Link die Ausschreibungsunterlagen für den Sanitätsdienst auf dem Oktoberfest eingesehen werden.

    An sich eine sehr interessante Ausschreibung weil viele Details über den genauen Ablauf genannt sind, z.B. Stärkeforderung und Ausstattungslisten.

    Viele Grüße
    Adrian

    Dieser Beitrag stellt einen Auszug meiner aktuellen Meinung dar. Diese muss nicht zwangsläufig mit der offiziellen Meinung meiner Dienststelle/HiOrg korrelieren.

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    AutorJürg8en 8M., Weinstadt / Baden-Württemberg837458
    Datum13.02.2018 11:474573 x gelesen
    hallo,

    seit wann wird das ausgeschrieben?

    wer hat in den letzten Jahre den Zuschlag bekommen?

    MkG Jürgen Mayer, Weinstadt

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    AutorAdri8an 8R., Utting / Bayern837459
    Datum13.02.2018 11:534570 x gelesen
    Die letzten Jahre hat diesen Dienst immer das BRK gestemmt.

    Ich denke dass bei dieser Größe auch nicht viele Anbieter mitspielen können:

    Vorhaltestufe 5:

    100 Sanitätshelfer, davon 18 Rettungssanitäter gemäß BayRettSanV.
    8 Ärzte, (davon mindestens 4 Ärzte mit dem Fachkundenachweis Rettungsdienst, bzw. mit der Zusatzbezeichnung Notfallmedizin) und zusätzlich 1 Arzt mit der Qualifikation als Leitender Notarzt gemäß den Vorgaben der Bayerischen Landesärztekammer (BLÄK), der ausreichende und aktuelle Kenntnissen über die im Rettungsdienstbereich München gültigen Einsatzkonzepte nachweist.


    Viele Grüße
    Adrian

    Dieser Beitrag stellt einen Auszug meiner aktuellen Meinung dar. Diese muss nicht zwangsläufig mit der offiziellen Meinung meiner Dienststelle/HiOrg korrelieren.

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    AutorThor8ste8n R8., Lilienthal / Niedersachsen837469
    Datum13.02.2018 18:393843 x gelesen
    Das ist nicht ungewöhnlich. Zumindest wird der Sanitätsdienst für die entsprechenden Volksfeste in Bremen (Freimarkt, Osterwiese) ebenfalls ausgeschrieben.

    Das Fachforum zum Thema Marine: www.Forum-Marinearchiv.de

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    AutorPhil8ipp8 E.8, Augsburg / Bayern837518
    Datum14.02.2018 17:353434 x gelesen
    War schon öfter der Fall. Eine große private Firma hatte auch Interesse bekundet. Allerdings haben sie nicht bedacht, dass der Inhalt der Station auch zu stellen ist und da ist ein Investitionsbetrag in sechsstelliger Höhe fällig, bevor auch nur ein euro Umsatz gemacht is, von Gewinn noch gar nicht gesprochen.

    Grüße aus Augsburg

    ESCHE


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    AutorJürg8en 8M., Weinstadt / Baden-Württemberg838996
    Datum18.04.2018 13:233447 x gelesen
    hallo,

    Aicher Ambulanz will übernehmen

    p.gifNach 130 Jahren: Rotem Kreuz droht das Oktoberfest-Aus

    Seit mehr als einem Jahrhundert kümmert sich das Bayerische Rote Kreuz um Kranke, Verletzte und Betrunkene auf dem Oktoberfest. Doch nun droht die Ablösung.

    Ende einer Tradition?

    Er kann auf eine lange Tradition zurückblicken: Seit 1885 versorgt der Kreisverband München des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) die Besucher auf dem Oktoberfest. Doch mit eben dieser Tradition gleich hinter der Festhalle Schottenhamel könnte heuer Schluss sein. Denn der Wiesn-Sanitätsdienst ist für 2018 bis 2021 europaweit ausgeschrieben und ein Konkurrent hat laut Insidern sehr gute Chancen auf den Zuschlag.

    Dabei handelt es sich um den kommerziellen Anbieter Aicher Ambulanz aus München. Dieser hatte sich laut eigener Aussage bereits für die Zeit 2011 bis 2013 ausgeschrieben wird immer für vier Jahre für den Sanitätsdienst beworben. 2011 hatte Brüssel von München gefordert, zukünftig europaweit auszuschreiben. Zwei Mal erhielt das Rote Kreuz in der Folge den Zuschlag.

    Nun aber zeigt sich das BRK, Körperschaft des öffentlichen Rechts, alarmiert. Er warne dringend davor, bei der Vergabe vor allem auf den Preis des Angebots zu schauen, sagt Landesgeschäftsführer Leonhard Stärk. Sollte das BRK gegen einen privaten Anbieter verlieren, ist das ein Schlag ins Gesicht für 180.000 Ehrenamtliche und ein Signal, dass unsere Arbeit der letzten Jahren nicht wertgeschätzt wird. Der Hintergrund: Private Anbieter können oftmals günstiger sein, da sie etwa weniger komplexe Strukturen und jüngere, günstigere Mitarbeiter haben. Er frage sich, was wohl passiere, wenn nach einer Woche Wiesn das Personal auf der Sanitätsstation ausgehe, so Stärk. Werden dann wir gerufen? Die Aicher Ambulanz könne sich nicht darauf verlassen, dass die BRK-Ehrenamtlichen auch bei ihnen arbeiteten. ...


    MkG Jürgen Mayer, Weinstadt

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    AutorPete8r I8., Freital / Sachsen838997
    Datum18.04.2018 13:413136 x gelesen
    Hallo,

    Nun aber zeigt sich das BRK, Körperschaft des öffentlichen Rechts, alarmiert. ... ist das ein Schlag ins Gesicht für 180.000 Ehrenamtliche ... Private Anbieter können oftmals günstiger sein ...

    Wie bitte können Ehrenamtliche mehr Kosten verursachen als ein kommerzieller Anbieter. Das würde ja bedeuten Berufsfeuerwehren sind kostengünstiger als Freiwillige Feuerwehren. Da wird meines Erachtens etwas durcheinander gebracht und/oder etwas in die Kostenaufstellung mit eingebracht was dort nicht hingehört.

    MkG Peter

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    AutorSeba8sti8an 8K., Grafschaft / RLP838998
    Datum18.04.2018 14:183160 x gelesen
    Der Hintergrund: Private Anbieter können oftmals günstiger sein, da sie etwa weniger komplexe Strukturen und jüngere, günstigere Mitarbeiter haben.
    Die interessante Passage aus dem Text hast du weggekürzt:
    Gegenüber dem Mitbewerber hebe sie [den neuen Auftragnehmer] die geplante Vergütung der Mitarbeiter des Sanitätsdienstes ab. Festangestellte wie auch ehrenamtliche Helfer erhalten eine entsprechende Vergütung für ihren tatkräftigen Einsatz. Laut Leonhard Stärk vom Roten Kreuz arbeiten die Ehrenamtlichen auf der Wiesn bisher tatsächlich komplett ohne Bezahlung, lediglich die Notärzte würden vergütet.Da ist also ein kommerzieller Anbieter, der seine Leute vergütet, günstiger als die ö.r. Körperschaft, die ihren Ehrenamtlern tatsächlich nur die Ehre gibt?
    Der Herr müsste sich dann weniger Gedanken um die obligatorische Ehrenamtsheulerei machen, sondern sich vielleicht lieber mal erklären lassen, an welcher Stelle er auf dem Taschenrechner falsch abgebogen ist.

    "In der Regel machen es die reinen Experten nicht gut. Das ist wie vor Gericht. Der Zeuge weiß, wie es war, versteht aber nichts. Der Gutachter versteht alles, weiß aber nicht, wie es war. Der Richter versteht nichts und weiß nichts, aber er entscheidet - nachdem er alle angehört hat." (Wolfgang Schäuble, Stern-Interview vom 20.06.2013)

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    AutorSimo8n S8., Gomaringen / Baden Württemberg839001
    Datum18.04.2018 17:052941 x gelesen
    Geschrieben von Sebastian K.Da ist also ein kommerzieller Anbieter, der seine Leute vergütet, günstiger als die ö.r. Körperschaft, die ihren Ehrenamtlern tatsächlich nur die Ehre gibt?
    Der Herr müsste sich dann weniger Gedanken um die obligatorische Ehrenamtsheulerei machen, sondern sich vielleicht lieber mal erklären lassen, an welcher Stelle er auf dem Taschenrechner falsch abgebogen ist.

    Nur weil das Personal keine Vergütung überwiesen bekommt, heißt es ja nicht, dass die jeweilige entsendende Gliederung kein Geld für den Einsatz erhält. Diese Gliederungen benötigen das Geld für den Unterhalt von Fahrzeugen, etc. für dies Sie sonst keine Unterstützung bzw. Gelder aus einem Sanitätsdienst bekommen.

    Gruß
    Simon

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    AutorJörn8 V.8, Grafrath / Bayern839002
    Datum18.04.2018 17:363131 x gelesen
    Die Würfel sind gefallen...

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    AutorSeba8sti8an 8K., Grafschaft / RLP839005
    Datum18.04.2018 19:552916 x gelesen
    Geschrieben von Simon S. Nur weil das Personal keine Vergütung überwiesen bekommt, heißt es ja nicht, dass die jeweilige entsendende Gliederung kein Geld für den Einsatz erhält. Diese Gliederungen benötigen das Geld für den Unterhalt von Fahrzeugen, etc. für dies Sie sonst keine Unterstützung bzw. Gelder aus einem Sanitätsdienst bekommen.Und der böse kommerzielle Anbieter?

    "In der Regel machen es die reinen Experten nicht gut. Das ist wie vor Gericht. Der Zeuge weiß, wie es war, versteht aber nichts. Der Gutachter versteht alles, weiß aber nicht, wie es war. Der Richter versteht nichts und weiß nichts, aber er entscheidet - nachdem er alle angehört hat." (Wolfgang Schäuble, Stern-Interview vom 20.06.2013)

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    AutorThom8as 8M., Menden/ Sauerland / NRW839007
    Datum19.04.2018 09:112357 x gelesen
    Geschrieben von Simon S.Nur weil das Personal keine Vergütung überwiesen bekommt, heißt es ja nicht, dass die jeweilige entsendende Gliederung kein Geld für den Einsatz erhält.

    Dürften die keinen Gewinn >mit einem Auftrag< erwirtschaften?

    "Ich leiste mir den Luxus einer eigenen Meinung"
    frei n.Bmark

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    AutorMich8ael8 R.8, GL (Köln) / NRW839013
    Datum19.04.2018 10:102476 x gelesen
    Aicher Ambulanz

    mit freundlichen Grüßen

    Michael

    Wer Schreibfehler findet darf sie behalten ,-)

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    AutorVolk8er 8L., Erlangen / Bayern839015
    Datum19.04.2018 10:352451 x gelesen
    Das hat eine ganz erhebliche politische Dimension, die man nicht unterschätzen darf!

    Man ist auch wechselseitig auf Hilfe und Unterstützung angewiesen (alle Beteiligten!!!) und nicht nur auf der Einzelveranstaltung Oktoberfest - das kann zukünftig gewaltig darunter leiden.

    Diese Entscheidung hat das Potential für sehr viel vergiftetes Blut zu Sorgen.

    Was ich mir nicht wirklich vorstellen kann ist, wie es möglich ist dass ein kommerzieller Anbieter "günstiger" sein kann als ein Anbieter der überwiegend auf Ehrenamtlichen beruht. Die Sachkosten(Fahrzeuge, Ausrüstung, Material) müssen doch bei identischem Leistungsumfang auch gleich sein. daher ist für mich nur schwer zu verstehen, wieso ein Anbieter mit rein kommerziell bezahlten Mitarbeitern billiger sein kann.

    Das geht doch nur bei krasser Fehlkalkulation oder ungleichem Leistungsumfang!?

    ..natürlich gebe ich hier nur meine ganz persönliche Meinung kund...

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    AutorDirk8 B.8, Karlsbad / Baden-Württemberg839017
    Datum19.04.2018 11:342390 x gelesen
    Geschrieben von Volker L.Diese Entscheidung hat das Potential für sehr viel vergiftetes Blut zu Sorgen.

    Darf sie aber nicht haben. Es handelt sich hier um eine öffentliche Ausschreibung. Da gibt es Regeln einzuhalten, die Vergabe kann nicht nach politischem Willen erfolgen (Wenn es auch oft genug so ist). Ggf. habe ich es auch überlesen aber wo stand denn dass das Angebot des Erstbietenden billiger war? Es könnte doch auch sein, dass das BRK Angebot ausgeschlossen werden musste? Ein Hinweis in der Richtung war ja schon zu lesen, mit Ehrenamtlichen zu arbeiten die keine Vergütung enthalten ist als Verstoss gegen das Mindestlohngesetz zu werten. Die Einhaltung des MLohnG ist Bestandteil aller öffentlicher Ausschreibungen. Ein Verstoss dagegen ist alleine schon ein zwingender Ausschlußgrund.

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    AutorSeba8sti8an 8K., Grafschaft / RLP839018
    Datum19.04.2018 12:132302 x gelesen
    Geschrieben von Dirk B.mit Ehrenamtlichen zu arbeiten die keine Vergütung enthalten ist als Verstoss gegen das Mindestlohngesetz zu werten. Quatsch, § 22 Abs. 3 Mindestlohngesetz.

    "In der Regel machen es die reinen Experten nicht gut. Das ist wie vor Gericht. Der Zeuge weiß, wie es war, versteht aber nichts. Der Gutachter versteht alles, weiß aber nicht, wie es war. Der Richter versteht nichts und weiß nichts, aber er entscheidet - nachdem er alle angehört hat." (Wolfgang Schäuble, Stern-Interview vom 20.06.2013)

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    AutorDirk8 B.8, Karlsbad / Baden-Württemberg839024
    Datum19.04.2018 14:172232 x gelesen
    Ich hätte präziser formulieren sollen:

    "Mit Mitarbeitern anzubieten die keine Vergütung enthalten, ist als Verstoss gegen das Mindestlohngesetz zu werten"

    Bei der Art der Tätigkeit handelt es sich um keine eherenamtliche Tätigkeit des Einzelnen. Immerhin geht es hier um einen kommerziellen Auftrag in sechsstelliger Höhe. Die eingesetzten "Ehrenamtlichen" sind als Arbeitnehmer zu werten und unterliegen damit den MLohnG.

    LAG München 10 Sa 471/14:

    ... Danach ist derjenige Arbeitnehmer, der seine Dienstleistung im Rahmen einer von Dritten bestimmten
    Arbeitsorganisation erbringt. ... Nach dieser Bestimmung ist selbständig, wer im Wesentlichen frei seine
    Tätigkeit gestalten und seine Arbeitszeit bestimmen kann. Unselbständig und deshalb persönlich
    abhängig ist dagegen der Mitarbeiter, dem dies nicht möglich ist. Unterliegt also der Beschäftigte
    hinsichtlich Zeit, Dauer und Ort der Ausführung der versprochenen Dienste einem umfassenden
    Weisungsrecht, liegt ein Arbeitsverhältnis vor.

    und andere Quelle:

    "Die gesellschaftliche Bedeutung des Ehrenamts ist erheblich. In der Praxis ist die korrekte Abgrenzung ehrenamtlicher Tätigkeiten von einem arbeitsrechtlichen Beschäftigungsverhältnis von Bedeutung. Das Ehrenamt ist arbeitsrechtlich eine Erscheinungsform des Auftragsverhältnisses. Trotz Fehlens einer Vergütung ist es aber nicht rechtlich unverbindlich und damit vom sogenannten Gefälligkeitsverhältnis abzugrenzen. Liegt trotz der Bezeichnung als "Ehrenamt" tatsächlich ein Arbeitsverhältnis vor, finden grundsätzlich die Bestimmungen des Arbeits-, Steuer- und Sozialrechts Anwendung, d. h. es entsteht ein Anspruch auf Vergütung mindestens in der Höhe des gesetzlichen Mindestlohns. Darüber hinaus hat der Beschäftigte Anspruch auf Urlaub, Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall und Kündigungsschutz."

    Nach Definition des Landesarbeitsgerichts liegt also ein Arbeitsverhältnis vor da die genannten Parameter durch den vermeintlichen "Ehrenamtler" nicht frei gewählt werden können. Wenn jetzt das Argument kommt sie/er melde sich ja freiwillig und muss nicht kommen wenn sie/er nicht will, greift das bei der Thematik aber nicht. Wer nicht tätig wird begründet auch kein Arbeitsverhältnis. Wenn das bei anderen Tätigkeiten der HioGs ignoriert wird, ist das trotzdem kein Grund bei Vergaben nach VgV ebenso zu handeln.

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    AutorHara8ld 8S., Köln / NRW839029
    Datum19.04.2018 16:102152 x gelesen
    Meine Ferneinschätzung:
    Geschrieben von Volker L.Man ist auch wechselseitig auf Hilfe und Unterstützung angewiesen (alle Beteiligten!!!)
    Da werden von der Entlohnung Fahrzeuge unterhalten, oder Material gekauft, das auch bei anderen, kleineren Veranstaltungen benötigt wird. Deren Anteil fällt wegen den "Riesen" Oktoberfest damit deutlich kleiner aus. da diese Sachen aber wahrscheinlich benötigt werden, werden die kleinen Auftraggeber und die öffentliche Hand mehr belastet.
    Geschrieben von Volker L.Was ich mir nicht wirklich vorstellen kann ist, wie es möglich ist dass ein kommerzieller Anbieter "günstiger" sein kann als ein Anbieter der überwiegend auf Ehrenamtlichen beruht.
    Ich schon. Ein Ehrenamtlicher kostet mit Ausbildung, Führung, Essen und Belohnung etwa 10 pro Stunde. Das wirst du nicht viel kleiner bekommen. Dazu kommt, das wenn 10 Leute angefordert wurden auch schnell mal 15 oder 20 auf der Matte stehen. Die Kosten aber alle die o.g. 10 pro Stunde. Da die nicht nur Rumsitzen, sind diese Extraleute eine Arbeitserleichterung. Von Kaffee bereitstellen bis zum schnellen Austausch.
    Damit bist du schnell im gleichen finanziellen Spielraum, in dem sich auch die kommerziellen Anbieter tummeln. Da hat dann eine Sanitätsstation nicht 5 Mann Besetzung, sondern nur die 2, die auch "benötigt" werden. Da fällt das Kaffee kochen genau so weg, wie das Mittagessen, oder die Abschlussparty. Abgesehen davon, das die 5 natürlich insbesondere eine Spitze leichter abarbeiten können. Dafür gibt es dann den Rettungsdienst, der dann zum Pflaster kleben gerufen und von wem bezahlt, wird? Gute Frage.
    Geschrieben von Volker L.Das geht doch nur bei krasser Fehlkalkulation oder ungleichem Leistungsumfang!?
    Ja, aber dieser unterschiedliche Leistungumfang passt nicht in ein Standardschema

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    AutorIngo8 z.8, Handeloh / Niedersachsen839030
    Datum19.04.2018 16:161949 x gelesen
    Ich bin kein Jurist und Zitate ohne Quelle und Zusammenhang sind auch nicht hilfreich.

    Wenn jeder den Mindestlohn bekommen müsste der "der seine Dienstleistung im Rahmen einer von Dritten bestimmten
    Arbeitsorganisation erbringt" gibt es kein Ehrenamt. Kirchenchor, Trainer bei der Fussball E-Jugend, ambulanter Hospitzdienst und natürlich auch die Feuerwehr. Alles Dienstleistungen für die irgendwer auch Geld bekommt und eine von dritten bestimmte Arbeitsorganisation.

    Ich freue mich in einem Land zu leben wo sich viele in Gruppen zusammenfinden um ohne Geld füreinander da zu sein

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    AutorAlex8and8er 8H., Neuburg / Bayern839031
    Datum19.04.2018 16:411914 x gelesen
    Geschrieben von Ingo z.Kirchenchor, Trainer bei der Fussball E-Jugend, ambulanter Hospitzdienst und natürlich auch die Feuerwehr. Alles Dienstleistungen für die irgendwer auch Geld bekommt und eine von dritten bestimmte Arbeitsorganisation.



    Das mag stimmen, aber die ganzen Dinge die du aufzählst unterstützen das Gemeinwohl.

    Das Oktoberfest mag zwar für den ein oder anderen auch ein Fest für das Gemeinwohl sein, nichtsdestotrotz ist das Oktoberfest eine kommerzielle Veranstaltung.
    Das Gleiche gilt ja für eine Theaterveranstaltung bei der die Feuerwehr eine Sicherheitswache stellen muß, dies hat nichts mehr mit dem Gemeinwohl zu tun, weshalb hier auch eine finanzielle Entschädigung fällig wird.

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    AutorIngo8 z.8, Handeloh / Niedersachsen839033
    Datum19.04.2018 17:171886 x gelesen
    Es geht im fraglichen Fall um die Leistung Erster Hilfe und damit nach den Regeln des Steuerrechts auch um das Gemeinwohl.

    Die strittige Frage dürfte sein wann ein Sanitätsdienst dem Gemeinwohl dient und wann nicht und welche Regel im ersten und welche im zweiten Fall gelten.

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    AutorThom8as 8E., Nettetal / NRW839034
    Datum19.04.2018 17:521854 x gelesen
    Geschrieben von Dirk B.Nach Definition des Landesarbeitsgerichts liegt also ein Arbeitsverhältnis vor da die genannten Parameter durch den vermeintlichen "Ehrenamtler" nicht frei gewählt werden können. Wenn jetzt das Argument kommt sie/er melde sich ja freiwillig und muss nicht kommen wenn sie/er nicht will, greift das bei der Thematik aber nicht. Wer nicht tätig wird begründet auch kein Arbeitsverhältnis. Wenn das bei anderen Tätigkeiten der HioGs ignoriert wird, ist das trotzdem kein Grund bei Vergaben nach VgV ebenso zu handeln.

    Nach dieser Definition ist die Feuerwehr nicht mehr ehrenamtlich, da ja in den Feuerwehrgesetzen eine Dienstpflicht steht.

    Ich schreibe hier nur für mich und nicht für meine FF.
    Sollte das mal wirklich offiziell sein, dann mit Dienstgrad und Funktion

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    AutorMart8in 8D., Dinslaken / 839035
    Datum19.04.2018 19:201747 x gelesen
    Moin,
    nein, es geht um eine Dienstleistung im Rahmen einer kommerziellen Veranstaltung.


    Und ja, ich kann das Gejammer des BRK sehr schwer ertragen. Und wenn da jemand die Ehrenamtskeule aus dem Busch holt, wird es für mich sehr schwer, denjenigen Ernst zu nehmen.

    Gruß

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    AutorMart8in 8D., Dinslaken / 839036
    Datum19.04.2018 19:231943 x gelesen
    Moin Volker,

    Geschrieben von Volker L.
    Das hat eine ganz erhebliche politische Dimension, die man nicht unterschätzen darf!

    Richtig. Und zwar, dass man durchaus mal genau schauen darf, was mit eingenommenen Geldern so passiert. Und ob z.B. Verwaltungen und Organisationsstrukturen in diesen Größen und Umfang noch zeitgemäß sind.

    Geschrieben von Volker L.
    Was ich mir nicht wirklich vorstellen kann ist, wie es möglich ist dass ein kommerzieller Anbieter "günstiger" sein kann als ein Anbieter der überwiegend auf Ehrenamtlichen beruht

    Och da kann ich mir einiges vorstellen. Als erstes, dass die Einnahmen halt zur Finanzierung vieler anderer Dinge genutzt werden....

    Gruß

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    AutorIngo8 z.8, Handeloh / Niedersachsen839037
    Datum19.04.2018 20:281960 x gelesen
    Ich bin nicht im BRK oder DRK aber ich kann die Hiorg Schelte nicht mehr hören.

    Es war der bayrische Landtag der keine vollständige Helfergleichstellung wollte da zu teuer.

    Wenn die Hiorg für alle Dienstleistungen in der Gefahrenabwehr (mit Rettungshunden, PSNV usw) eine vollständige Finanzierung bekommen dann können wir weiter diskutieren. Da werden 670 Standorte wie beim THW eher nicht reichen.

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    AutorAdri8an 8R., Utting / Bayern839060
    Datum20.04.2018 18:001786 x gelesen
    Geschrieben von Harald S.ch schon. Ein Ehrenamtlicher kostet mit Ausbildung, Führung, Essen und Belohnung etwa 10 pro Stunde. Das wirst du nicht viel kleiner bekommen. Dazu kommt, das wenn 10 Leute angefordert wurden auch schnell mal 15 oder 20 auf der Matte stehen. Die Kosten aber alle die o.g. 10 pro Stunde. Da die nicht nur Rumsitzen, sind diese Extraleute eine Arbeitserleichterung. Von Kaffee bereitstellen bis zum schnellen Austausch.

    Bist du dir sicher mit dieser Kalkulation?

    Ein Tag auf dem Oktoberfest geht von Vormittags bis nach Mitternacht, grob überschlagen 16h -> 160 Eur Kosten?

    Bei meinen Lehrgängen plane ich pro Tag etwa 15 - 20Eur für die Verpflegung durch Catering inc. Mittagessen. Auf der Wache koche ich Mittags für 4 Euro pP, sollte übertragbar sein. Kaffee kostet pro Tasse etwa 10 Cent bei Großküchentechnik.

    Klar - Verpflegung ist ein Kostenpunkt, mehr als 30 Euro Verpflegung pro Tag zu vernichten verursacht aber echte Magenschmerzen (Lassen wir den Rehrücken aussen vor).

    Die Ausbildungskosten hat ein Privatunternehmen genauso, da diese als Arbeitszeit zählen dürften sie noch mehr ins Gewicht fallen. Die Kosten für einen ehrenamtlichen Lehrgang sind sehr überschaubar.


    Aus Betriebswirtschaftlicher Sicht eigendlich ein Traum:

    - Hochmotivierte Mitarbeiter, die sich zum Teil sogar Urlaub nehmen um "arbeiten" zu dürfen
    - Die Entlohnung (ausser NAs) erfolgt durch eine kostengünstige Verpflegung
    - Die Ausbildungsstunden werden in Freizeit abgeleistet, z.T. sogar von den Ausbildern
    - In jedem regionalen Vorstand sitzen Vertreter der Lokalpolitik
    - Auch auf höheren Ebenen ist eine gute Vernetzung zur Politik gegeben
    - gibt bestimmt noch mehr


    Erste Möglichkeit: Das BRK hat mit dem Sanitätsdienst einen satten Gewinn erziehlt, welcher die Beschäftigung hauptamtlichen Personals ermöglicht hätte. Das ganze ist nicht Verwerflich, das Geld wird innerhalb der Organisation weiterverwendet. Bei zu hoher Forderung ist der Marktvorteil jedoch irgendwann aufgebraucht.

    Zweite Möglichkeit: Das BRK fährt wirklich die schwarze Null, der private Anbieter hat sich sehr stark verkalkuliert. Entweder ruiniert dies den Anbieter oder er leistet geringere Qualität. Da die Qualitätsanforderungen in der Ausschreibung klar definiert sind ist letzteres eine gefährliche Option. Dann dürfte sich das BRK freuen dass sich ein Mitbewerber offen ruiniert.

    Was zutrifft - Ich kann es nicht sagen.

    Viele Grüße
    Adrian

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    AutorJürg8en 8M., Weinstadt / Baden-Württemberg839063
    Datum20.04.2018 22:521794 x gelesen
    hallo,

    Geschrieben von Adrian R.Zweite Möglichkeit: Das BRK fährt wirklich die schwarze Null, der private Anbieter hat sich sehr stark verkalkuliert. Entweder ruiniert dies den Anbieter oder er leistet geringere Qualität. Da die Qualitätsanforderungen in der Ausschreibung klar definiert sind ist letzteres eine gefährliche Option. Dann dürfte sich das BRK freuen dass sich ein Mitbewerber offen ruiniert.
    hoffentlich haben die gut kalkuliert. Vier Jahre sind lang wenn man jedes Jahr ein Minus erwirtschaftet.

    Mal sehen wie die Sache dann ausgegangen ist. Wir können dann im Jahr 2022 diese Thread ja wieder hochholen und mit einem Blick zurück schauen wie es gelaufen ist.

    MkG Jürgen Mayer, Weinstadt

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    AutorHara8ld 8S., Köln / NRW839064
    Datum21.04.2018 10:051486 x gelesen
    Geschrieben von Adrian R.Bist du dir sicher mit dieser Kalkulation?

    Ja, leider.

    Du vergisst wichtige Punkte, bei der Motivation, Führung und Umgang mit Ehrenamtlichen. Insbesondere vergisst du die "Nüsschen" mit denen sich der Ehrenamtliche seine Befriedigung holt.

    Beispiele können bestimmte Veranstaltungen sein, bei denen Mitgewirkt wird, aber auch das neue Auto, das eigentlich objektiv nicht benötigt würde, aber auch vernünftige Örtlichkeiten, die Weihnachtsfeier, der Ausflug, die Party usw.

    Dann der ganze Kram dahinter, Technik, Geld, Jugendarbeit muss funktionieren. Damit hast du aber auch solche Sachen wie den Zuschuss zum Jugendausflug genau so drin, wie allgemeine Mitgliederwerbung, und natürlich den einen oder anderen Hauptamtlichen, der ja auch nicht Däumchen dreht.

    Kurz gesagt, ein Ehrenamtlich Tätiger will sich nicht auch noch Geldsorgen machen, es sei denn es ist ein Luxusproblem.

    Zählst du das Zusammen, kommst du auf 10.

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    AutorChri8sto8ph 8R., Berching / Bayern839065
    Datum21.04.2018 11:391565 x gelesen
    Servus,

    wird ein bisschen kurios das Ganze...
    Münchner Merkur

    Ob sich das BRK mit dem Umgang nach dem (vermeintlichen) Verlust der Wiesn einen Gefallen tut...


    Grüße

    Dies alles ist meine Meinung!

    Wer mit mir darüber reden möchte, kann das gerne mit MIR tun!


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    AutorJürg8en 8M., Weinstadt / Baden-Württemberg839066
    Datum21.04.2018 12:481441 x gelesen
    hallo,

    1329082423-mitarbeiterschreiben-brk-QoeaAuszug aus einem Schreiben des BRK

    Die Leute die auf dem Oktoberfest in den nächsten vier Jahren den San-Dienst machen müssen ja irgendwo herkommen. Aicher muss sicherlich zu einem nicht kleinen Teil Helfer befristet beschäftigen. So machen es ja auch die Festwirte die die Bedienungen auch nicht das ganze Jahr über beschäftigen.

    Die rechtlich interessante Frage ist jetzt ob das BRK eine Handhabe hat BRK-Mitglieder die ausserhalb ihres ehrenamtlichen Dienstes im BRK für andere Firmen (oder Organisationen) auch noch solche San-Dienste schieben.

    Ich denke da gibts es keine Handhabe so was offiziell zu Unterbinden bzw. zu Sanktionieren.

    Die Mitarbeit in einer Firma dürfte rechtlich gesehen doch nicht verbandsschädigend sein.

    Ob dann so eine Beschäftigung für Aicher dann innerhalb des BRK "karrierefördernd" ist dürfte auf einem anderen Blatt stehen.

    MkG Jürgen Mayer, Weinstadt

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    AutorBern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg839067
    Datum21.04.2018 13:041463 x gelesen
    Guten Tag

    Geschrieben von Jürgen M.

    Ich denke da gibts es keine Handhabe so was offiziell zu Unterbinden bzw. zu Sanktionieren.

    Aus dem Bauch heraus meine ich auch, dass das BRK offiziell keine rechtliche Handhabe bzw. ein Disziplinarverfahren gegen seine Helfer bez. der Mitwirkung beim Aicher-San-Dienst hat, aber indirekt doch subtil auf ihre Helfer einwirken kann.

    Die Mitarbeit in einer Firma dürfte rechtlich gesehen doch nicht verbandsschädigend sein.

    Kenne FW-Angehörige, die beispielsweise gem. § 41 Abs. 2 VStättVO BaWü für private Brandschutz-Firmen Brandsicherheitswache -nicht im Namen ihrer FW und auch ohne deren Dienstkleidung/Ausrüstung zu benutzen!- leisten.

    Grundsätzlich nochhierzu; ich kenne die Fa. Aicher nicht näher, macht aber auf ihrer HP durchaus einen professioneller Eindruck.


    Gruß aus der Kurpfalz

    Bernhard

    " Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles eine Bemerkung !"

    (Heinrich Heine)


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    AutorJürg8en 8M., Weinstadt / Baden-Württemberg839068
    Datum21.04.2018 13:141426 x gelesen
    hallo

    Geschrieben von Bernhard D.und auch ohne deren Dienstkleidung/Ausrüstung zu benutzen!
    das ist für mich eine Selbstverständlichkeit.

    Wenn dann muss eine strikte Trennung erfolgen.

    ansonsten hat das BRK doch noch eine rechtliche Handhabe gegen die Helfer vorzugehen die BRK-Material für den San-Dienst auf dem Oktoberfest 2018ff nutzen.

    ich denke aber da ist Aicher professionell genug um auf so was zu achten.

    MkG Jürgen Mayer, Weinstadt

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    AutorSeba8sti8an 8K., Grafschaft / RLP839069
    Datum21.04.2018 13:381338 x gelesen
    Geschrieben von Jürgen M. Mal sehen wie die Sache dann ausgegangen ist. Wir können dann im Jahr 2022 diese Thread ja wieder hochholen und mit einem Blick zurück schauen wie es gelaufen ist.Bis dahin könnte man auch eine Sammlung von Ausschreibungen anlegen, die das DRK bzw. BRK gewonnen hat, obwohl vorher dort andere HiOrgs mit Ehrenamt dahinter tätig waren. Oder gewährt man die Sichtweise, die man jetzt gegenüber dem Oktoberfestverlust propagiert, dann auch umgekehrt den anderen Organisationen?

    "In der Regel machen es die reinen Experten nicht gut. Das ist wie vor Gericht. Der Zeuge weiß, wie es war, versteht aber nichts. Der Gutachter versteht alles, weiß aber nicht, wie es war. Der Richter versteht nichts und weiß nichts, aber er entscheidet - nachdem er alle angehört hat." (Wolfgang Schäuble, Stern-Interview vom 20.06.2013)

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    AutorThom8as 8M., Menden/ Sauerland / NRW839070
    Datum21.04.2018 18:211329 x gelesen
    Geschrieben von Jürgen M.aus einem Schreiben des BRK
    Die Drohungen sind schlicht eine Unverschämtheit!
    Im Sinn der Roten Kreuzes zu handeln war es einst anderen Menschen Hilfe bieten zu können, heute halten sie es offensichtlich für wichtiger sich selber vorteilhaft in einem Wirtschaftsmarkt zu positionieren.

    Natürlich ist es ärgerlich Kräfte auszubilden um dann zu zusehen wie andere mit diesen Kräften ...Geld verdienen. Das geht aber jeder Firma die ausbildet genau so, allerdings kommen in einer Fa. die Leute eher selten nach ein paar Tagen zurück.

    Letztendlich zeigt sich hier ein Problem unserer wirtschaftlichen Entwicklung.
    Kaum jemand will noch das Ganze sehen, es zählt (=zahlen) nur noch die singulare Aufgabe. Vorhaltungen und Synergien werden zunehmend unwichtig.
    Das Ergebnis solch modernes wirtschaftlichen Handelns fällt den Verantwortlichen jedoch zunehmend auf die Füße, manch eine Stadt die einen Handwerker sucht kann darüber ein...ihr Lied singen.
    Gut möglich das künftig auch der EL beim MANV sein Lied singen ...muß.

    "Ich leiste mir den Luxus einer eigenen Meinung"
    frei n.Bmark

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    AutorJürg8en 8M., Weinstadt / Baden-Württemberg839071
    Datum21.04.2018 18:381408 x gelesen
    hallo,

    ich geben dir da voll recht.

    aber das Vergaberecht steht solchen sinnvollen Überlegungen im Weg.

    Die Stadt München hatte da keine andere Wahl als diese Dienstleistung auszuschreiben.

    da bekommt man leider solche - volkswirtschaftlich doofe - Entwicklungen :-(

    MkG Jürgen Mayer, Weinstadt

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    AutorThor8ste8n H8., Bammental / Baden-Würtemberg839072
    Datum21.04.2018 22:501178 x gelesen
    Hallo zusammen,

    Geschrieben von Volker L.Das geht doch nur bei krasser Fehlkalkulation oder ungleichem Leistungsumfang!?
    Es gibt noch eine dritte Möglichkeit. Das BRK war sich einfach zu sicher, dass die in Bayern nicht an denen vorbei können. Schon alleine aufgrund der Verflechtungen von Politik und BRK (um jetzt nicht mafiöse Strukturen zu schreiben). So hat also vielleicht das BRK in sicherer Erwartung der Auftrags seinen Preis wie immer gemacht, der Unsummen in die ohnehin schon oftmals prall gefüllten Nasen gespült hätte.

    Ich kenn euch Privatfirmen die auf die Schnauze gefallen sind, weil sie überzeugt waren, sie werden in jedem Fall ausgewählt, und einen entsprechenden Preis gemacht haben.

    Ansonsten gehe ich mal davon aus, bei einer vernünftigen Ausschreibung wurde das Leistungsverzeichnis entsprechend erstellt, und die Leistungsfähigkeit der Firma überprüft. Dies ist eine ganz normale Vorgehensweise.

    Gruss Thorsten

    Alles was ich hier schreibe ist meine private Meinung bzw. sind meine privaten Beobachtungen. Dies entspricht nicht in jedem Fall der offiziellen Meinung meiner Heimatwehr oder Heimatstadt.

    'And all those exclamation marks, you notice? Five? A sure sign of someone who wears his underpants on his head.' (Terry Pratchett in Maskerade)

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    AutorMart8in 8D., Dinslaken / 839076
    Datum22.04.2018 18:041134 x gelesen
    Moin,
    Geschrieben von Jürgen M.
    da bekommt man leider solche - volkswirtschaftlich doofe - Entwicklungen :-(

    Finde es sehr mutig, ohne Details darüber zu urteilen.

    Nicht ganz unbedarft....

    Gruß

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     13.02.2018 11:40 Adri7an 7R., Utting
     13.02.2018 11:47 Jürg7en 7M., Weinstadt
     13.02.2018 11:53 Adri7an 7R., Utting
     13.02.2018 18:39 Thor7ste7n R7., Lilienthal
     14.02.2018 17:35 Phil7ipp7 E.7, Augsburg
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     18.04.2018 13:41 Pete7r I7., Freital
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     18.04.2018 17:05 Simo7n S7., Gomaringen
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     19.04.2018 12:13 Seba7sti7an 7K., Grafschaft
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     19.04.2018 17:17 Ingo7 z.7, Handeloh
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