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ThemaHochspannungswarneinrichtung DLK9 Beträge
RubrikFahrzeugtechnik
 
AutorDomi8nik8 G.8, Grünsfeld / Baden-Württemberg837475
Datum13.02.2018 21:332577 x gelesen
Hallo, da wir aktuell in Beschaffung einer neuen DLK sind wollte ich hier mal nach Erfahrungen einer Hochspannungswarneinrichtung fragen.

-In Welchen Spannungsbereichen löst diese aus?
-Bei welchen Abständen löst diese aus?
-Löst sie auch aus wenn ich mit meinem Fahrzeug neben einer Umspannstation stehe (20kV auf 0,4kV) egal ob nur Kabel oder auch Freileitung?
-Wie praktikabel ist sie allgemein im Einsatz?

Grüße Dominik

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AutorBern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg837476
Datum13.02.2018 22:231597 x gelesen
Guten Abend

die Thematik einer Hochspannungswarneinrichtung DLK wird auch im Artikel " Zusammenspiel aus neuen Technologien in einer Drehleiter DLAK 23/12 der Berufsfeuerwehr Mülheim an der Ruhr " im aktuellen "BrandSCHUTZ" 2/18 angesprochen.


Gruß aus der Kurpfalz

Bernhard

" Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles eine Bemerkung !"

(Heinrich Heine)


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AutorDomi8nik8 G.8, Tauberbischofsheim / Baden-Württemberg837479
Datum13.02.2018 22:591560 x gelesen
Danke für den Tip.
Den Artikel habe ich bereits gelesen.
Allerdings wird darin nur von "Hochvoltanlagen" gesprochen.
Da ich Beruflich beim großen Netzbetreiber in Ba-Wü arbeite ist mir diese Aussage leider etwas zu verwaschen.
Auf der Arbeit sprechen wir bei 400V von Niederspannung (der Laie nennt das bereits gerne "Starkstrom"), bei 20kV von Mittelspannung und erst ab 110kV von Hochspannung.

Wenn diese Anlage also schon beim Umkreis von 45m anspricht schreit mich die DLK ja in 50% der Einsätzen ununterbrochen an...

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AutorThom8as 8B., Korntal-Münchingen / Baden-Württemberg837480
Datum14.02.2018 07:251274 x gelesen
Geschrieben von Dominik G.Auf der Arbeit sprechen wir bei 400V von Niederspannung (der Laie nennt das bereits gerne "Starkstrom"), bei 20kV von Mittelspannung und erst ab 110kV von Hochspannung.

Das ist dein Problem. In der Ausbildung der Feuerwehren werden die VDE-Vorschriften zugrunde gelegt, die die Grenze zwischen Nieder- und Hochspannung bei 1 kV (1000 V) ziehen. Eure Unterteilung ist verständlich und mag üblich sein - genormt ist sie aber nicht.

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AutorUlri8ch 8C., Düsseldorf / NRW837481
Datum14.02.2018 07:531373 x gelesen
Geschrieben von Dominik G.-In Welchen Spannungsbereichen löst diese aus?

alle mir bekannten Geräte nur bei Wechselspannung und die muss auch bestimmten "Anforderungen" genügen...
Ergo:
NICHT bei Straßenbahnoberleitungen!
Bei Bundesbahnoberleitungen mit ihren anderen Frequenzen wird es allen Berichten zufolge Einschränkungen geben.
I.d.R. gut funktioniert übliche Hochspannung von Freileitungen.

Jetzt kann man ja mal überlegen, was bei einem Anwender im Einsatzgebiet häufig vorkommt. (Wir haben z.B. in vielen Straßen die Oberleitung der Straßenbahn...)

Vgl. auch folgende ältere Beiträge (die ganz alten sind leider weg)
http://www.feuerwehr-forum.de/s.php?m=579106
http://www.feuerwehr-forum.de/index.php

Dazu arbeitet die AGBF/VdF NRW an einer Empfehlung, die m.W. in wenigen Wochen/Monaten erscheinen dürfte.

Fazit:
Wir haben sie in der aktuellen Ausschreibung NICHT mit drin (wir haben aber seit über 15 Jahren Hotsticks auf den ELW 1).

-----

mit privaten und kommunikativen Grüßen


Cimolino

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AutorThom8as 8E., Nettetal / NRW837484
Datum14.02.2018 08:541088 x gelesen
Geschrieben von Thomas B.Das ist dein Problem. In der Ausbildung der Feuerwehren werden die VDE-Vorschriften zugrunde gelegt, die die Grenze zwischen Nieder- und Hochspannung bei 1 kV (1000 V) ziehen. Eure Unterteilung ist verständlich und mag üblich sein - genormt ist sie aber nicht.

Nein das ist nicht sein Problem, er arbeitet auch nach VDE Vorschriften. Und zwischen 1kV, was der normale Elektriker als Hochspannung definert und 380 kV ist halt nochmal ein gewaltiger Unterschied.

Ich schreibe hier nur für mich und nicht für meine FF.
Sollte das mal wirklich offiziell sein, dann mit Dienstgrad und Funktion

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AutorBern8har8d D8., Schwetzingen (BaWü) / Baden-Württemberg837495
Datum14.02.2018 10:181045 x gelesen
Guten Tag

Geschrieben von Ulrich C.

NICHT bei Straßenbahnoberleitungen!

Gewollt oder technisch nicht machbar ?
Zwar sind Straßenbahnoberleitungen relativ gut -u.a. an den unten paralell verlaufenen Gleisen- zu erkennen, anderesseits weis ich beim umfangreichen VRN-Stadtbahnnetz ( rote Linien ) hier von etlichen Unfällen DLK und StraBa-Oberleitungsberührungen mit teils erheblichen Material- und auch Personenschäden.
Müßte in anderen Städten/Regionen ähnlich sein ?


Gruß aus der Kurpfalz

Bernhard

" Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles eine Bemerkung !"

(Heinrich Heine)


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AutorUlri8ch 8C., Düsseldorf / NRW837499
Datum14.02.2018 10:271173 x gelesen
Geschrieben von Bernhard D.Gewollt oder technisch nicht machbar ?

M.W. technisch nicht machbar... (die "Mess-/Warngeräte" sind Schätzeisen auf Basis von Wechselspannungsdetektoren vgl. grobe Beschreibung hier: Cimolino zum Hotstick)

-----

mit privaten und kommunikativen Grüßen


Cimolino

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AutorJürg8en 8M., Weinstadt / Baden-Württemberg837503
Datum14.02.2018 10:501092 x gelesen
hallo,

Geschrieben von Bernhard D.Gewollt oder technisch nicht machbar ?
liegt an der Technik.

Bei Oberleitungen mit Gleichspannungen gibt es kein magnetisches Wechselfeld das detektiert werden kann.

MkG Jürgen Mayer, Weinstadt

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 13.02.2018 21:33 Domi7nik7 G.7, Grünsfeld
 13.02.2018 22:23 Bern7har7d D7., Schwetzingen (BaWü)
 13.02.2018 22:59 Domi7nik7 G.7, Tauberbischofsheim
 14.02.2018 07:25 Thom7as 7B., Korntal-Münchingen
 14.02.2018 08:54 Thom7as 7E., Nettetal
 14.02.2018 07:53 Ulri7ch 7C., Düsseldorf
 14.02.2018 10:18 Bern7har7d D7., Schwetzingen (BaWü)
 14.02.2018 10:27 Ulri7ch 7C., Düsseldorf
 14.02.2018 10:50 Jürg7en 7M., Weinstadt
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