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ThemaFeuerwehrmann angeklagt - er hatte ein Feuer gemeldet3 Beträge
RubrikRecht + Feuerwehr
 
AutorJürg8en 8M., Weinstadt / Baden-Württemberg843523
Datum18.10.2018 12:343135 x gelesen
hallo,

was für ein Signal wird da den ausgesendet?

So was fördert das "Wegschauen" und signalisiert der Bevölkerung das es juristisch gefährlich sein kann bei einer Rauchentwicklung die 112 anzurufen :-(

Feuerwehrmann angeklagt er hatte ein Feuer gemeldet

Freispruch für einen Feuerwehrmann, dem die Essener Staatsanwaltschaft vorgeworfen hatte, über den Notruf ein Feuer gemeldet zu haben.

Was macht ein Feuerwehrmann, der eine Rauchwolke sieht? Richtig: Er alarmiert sofort seine Kollegen. Doch aus Sicht der Essener Staatsanwaltschaft macht er sich strafbar, wenn es gar nicht gebrannt hat. Das erfuhr ein 21 Jahre alter Beamter, der sich am Mittwoch vor dem Amtsgericht Essen wegen Missbrauch von Notrufen verantworten musste, letztlich aber freigesprochen wurde.

Bis dahin war es aber ein weiter Weg. Optimistisch hatte Verteidiger Andreas Wieser die Vorwürfe anfangs zurückgewiesen, als sei ein Freispruch reine Formsache: Er hat alles richtig gemacht. Es sei ein reines Missverständnis. Doch Amtsrichterin Claudia Schlarb und vor allem Oberamtsanwältin Patricia Gloger hakten nach, als ob sich diese Anklage doch noch erhärten ließe.

Notruf 112 gewählt: Anscheinend brennt es
Was war passiert? Am 29. Juni hatte der Angeklagte die 112 gerufen. Er habe über einem Betriebsgelände in der Frillendorfer Elisenstraße Rauch gesehen, sagte er, nannte korrekt seinen Namen und ergänzte: Anscheinend brennt da wieder die Filteranlage. Darauf rückten, von der Einsatzleitstelle alarmiert, sieben Löschfahrzeuge aus. Vor Ort stellten die Feuerwehrleute fest, dass es gar nicht gebrannt hatte. ...


vollständiger Artikel:

Feuerwehrmann angeklagt – er hatte ein Feuer gemeldet


eine persönliche Anmerkung:

... Doch die Oberstaatsanwältin ließ nicht locker. Sie wisse nicht, ob es überhaupt eine dunkle Wolke am 29. Juni gegeben habe. Und das ist entscheidend, bekräftigte Patricia Gloger. Sie warf dem Angeklagten auch vor, dass er im Ermittlungsverfahren nicht ausgesagt habe. ...
Wie weltfremd sind solche Staatsanwälte? Aus meiner Sicht fehlt denen der gesunde Menschenverstand.

Oder sammeln sich in solchen Positionen Leute die anderswo wg. Defizite kein Bein auf den Boden bringen würden?

[ich hab leider auch mal eine Frau Dr. Staatsanwältin kennenlernen müssen bei der auch solche Defizite vorhanden waren. Die Folgen einer Fehlentscheidung konnten auch die User des Feuerwehr-Forums miterleben. Der Dienstherr dieser Justizangehörigen musste danach Schadensersatz bezahlen.]
MkG Jürgen Mayer, Weinstadt

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AutorThom8as 8M., Menden/ Sauerland / NRW843527
Datum18.10.2018 15:291752 x gelesen
Geschrieben von Jürgen M.Aus meiner Sicht fehlt denen der gesunde Menschenverstand.

Ist oft bei Menschen zu beobachten die ihr Leben am Schreibtisch verbringen und jede eigene Entscheidung über Tage und Wochen hinweg von alles Seiten bedenken...können.
Noch eine Arbeitsgruppe dazu und es gibt auch keine verantwortlichen mehr.

"Ich leiste mir den Luxus einer eigenen Meinung"
frei n.Bmark

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AutorJörg8 E.8 J.8, Lünen / NRW843537
Datum18.10.2018 23:251069 x gelesen
Hoppla, Frau Staatsanwalt,
das sieht mir aber stark nach Profilierungssucht aus! Haben Sie denn in Ihrem Geschäftsbereich keine Fälle, bei denen sich so etwas lohnt? ;-)

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 18.10.2018 12:34 Jürg7en 7M., Weinstadt
 18.10.2018 15:29 Thom7as 7M., Menden/ Sauerland
 18.10.2018 23:25 Jörg7 E.7 J.7, Lünen
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