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Thema: Feuer in Notre-Dame
Autor: Volk8er 8L.
Datum: 16.04.2019 11:19

Wir müssen uns mal erinnern, wie der Brandschutz bei solchen Bauten typischerweise aussieht:

Zur Zeit der Erbauung galt ein Schadensfeuer als Strafe Gottes - entsprechend die Planungen eines baulichen Brandschutzes - defacto nicht vorhanden
Umbauten, die den Brandschutz signifikant verbessern würden wurden im Regelfall nie vorgenommen Also keine nachträglichen Brandwände, keine BMA und von Sprinkleranlagen wagen wir noch nicht einmal zu denken.
Bei Bauarbeiten keine B-Leitung (samt Verteiler und Schlauchtragekorb) vorsichtshalber trocken auf's Dach verlegt,
Und diese uralten Bauten sind nie statisch berechnet worden. Zur Erbauungszeit hat man "nach Gefühl" gebaut und dimensioniert. Wenn's klappte blieb der Bau stehen. Wenn nicht, stürzte er in der Vergangenheit schon ein. Welche Trümmerlasten ein Gewölbe aushält ist damit völlig unbekannt. Viele uralte Gewölbe sind statisch auch falsch ausgelegt worden, und haben "glücklicherweise" bisher noch gehalten - aber "null Reserven". Wer bauhistorisch interessiert ist, dem sei die Baugeschichte der Kuppel des Petersdom empfohlen.... (Gravierende statische Fehler, Risse, Einsturzgefahr, damals durch schmiedeeisernde Ringanker gerettet, die bis heute gehalten haben...)

Qualität aus dem Mittelalter würde ich daher nicht wirklich unterschreiben...

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